SCHREIBEN IM NETZ seit 1995 | Stefan M. Seydel/sms ;-) 🍄🤖🖐 @sms2sms

M/ein Blog ist m/ein Karten­raum und k/eine Bühne. Ich weiss wie man pub­liziert. Das hier ist etwas anderes. d!a!n!k!e | WORK IN PROGRESS reload für aktuellen schreib­stand | warum ich nicht pub­liziere? weil ich es kann. weil es geht. weil ich es für angemessen halte.

  • wenn es mir ums SENDEN gehen würde, machte ich alles falsch.
  • wenn es mir ums EMPFANGEN WERDEN gehen würde, machte ich alles anders.
  • wenn es mir ums FINDEN gehen würde, würde ich suchen.
  • wenn es mir ums GEWINNEN gehen würde, hielte ich mich an exper­tisen.

Falls du einzelne Sätze aus meinem Blog als «Zitat» von /sms ;-) behan­delst, wird dadurch nicht meine Arbeit sicht­bar, son­dern dein anachro­nis­tis­ches Ver­ständ­nis von Pub­lika­tion. (so?)

Falls du Inhalte find­est, welche du erwäh­nen magst: füge doch ein­fach den Link zum Blog­post ein.

VOM #BUCHDRUCK ZUM #COMPUTER
1930: Albert Ein­stein: “Verehrte An- & Abwe­sende…“
1969: ARPANET/Dezentrale Infra­struk­tur
1989: HTML/Hyperlink @timberners_lee
2001: Kol­lab­o­ra­tives Schreiben @Wikipedia & Copy­right → Right to Copy (@creativecommons) #Copy­Left, Shar­ing Is Car­ing, …
💥 2004: Social Media / soziale Plat­tfor­men (Ökonomisierung)
2008: #Blockchain
🚀 2009: #Bit­coin (Stinkefin­ger gegen Totalökonomisierung)
💥 2022: KI/AI (Betonierung des Etablierten)
🚀 2026: #PlanD | 2030.AutarkieIndex.org | Q102014.xyz

Der Karten­raum @sms2sms im rätoro­man­is­chen Dis­sentis

der workflow (aby warburg, rebell.tv)

#dfdu DIE FORM DER UNRUHE, Tina Piazzi & Ste­fan M. Sey­del, Junius-Ver­lag Ham­burg | Band 2, 2010, Seite 140 | pdf: Band 1, 2009 | Band 2, 2010 

danus.ch | /tp & sms sind Teil von Gemein­schafts­garten “Iert Sur­rein” der Fam­i­lie Nad­ja & David Deplazes in Sur­rein ;-)

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  • wenn es mir ums SENDEN gehen würde, machte ich alles falsch.
  • wenn es mir ums EMPFANGEN WERDEN gehen würde, machte ich alles anders.
  • wenn es mir ums FINDEN gehen würde, würde ich suchen.
  • wenn es mir ums GEWINNEN gehen würde, hielte ich mich an @bench­mark.
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Iteration A‑003/0.7 | Von der “Explikation des Impliziten” zur “parametrischen Modellierung des Sozialen”.

Die Kul­tur­form der Mod­erne machte das Implizite expliz­it. Die Com­put­erkul­tur macht das Soziale para­metrisch gestalt­bar.

Was ist para­metr­siche Mod­el­lierung?

“The Next Orga­ni­za­tion Will Not Be Orga­nized.”

dfdu.org/manifest 2017

Lösun­gen erken­nt man am Ver­schwinden des Prob­lems.

Wittgen­stein, TLP 6.521

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Ausgangspunkt war deine morgendliche Notiz auf dem Zettelchen:

Axiome
one can­not not …
unter­schei­den
beobacht­en
han­deln

Unter­schei­den ist ja auch han­deln. Bloss nicht so ver­schwitzt.

/sms ;-)

Kom­mu­nika­tion
Infor­ma­tion
Mit­teilung
Ver­ste­hen

Missver­ste­hen ist auch Ver­ste­hen.

Klas­sis­ch­er #Wat­zlaWitz seit 1967 (so?)

Daraus haben wir mehrere Schritte gemacht…

Summary/Spoiler/TL;DR

  1. Eine Kul­tur­the­o­rie muss den Kul­tur­wech­sel notwendig machen.

Sie beschreibt nicht bloss eine Krise. Sie zeigt, weshalb die bish­erige Lösung an ihre Gren­zen gelangt und warum ein “Weit­er so” inner­halb der­sel­ben Kul­tur­form die Prob­leme eher ver­stärkt als löst.

  1. Eine Kul­tur­the­o­rie muss den neuen Lösungsraum sicht­bar machen.

Sie entwirft keine Utopie. Sie macht sicht­bar, welche Möglichkeit­en das neue Medi­um bere­its eröffnet und weshalb sich daraus eine neue Antwort auf dieselbe soziale Her­aus­forderung ergibt. Der Kul­tur­wech­sel erscheint dadurch nicht beliebig, son­dern als nahe­liegende und prak­tisch erprobte Möglichkeit.

  1. Eine Kul­tur­the­o­rie muss die Zer­falls­form der eige­nen Lösung bere­its mit­denken.

Jede Kul­tur­form ist eine her­vor­ra­gende Antwort auf die Zer­falls­form ihrer Vorgän­gerin. Ger­ade deshalb trägt sie aber auch die Möglichkeit ihrer eige­nen Über­steigerung bere­its in sich. Wer diese Zer­falls­form von Anfang an mitre­flek­tiert, ver­hin­dert, dass die neue Lösung selb­st zur neuen Ide­olo­gie wird.

Ich glaube, dieser dritte Punkt ist tat­säch­lich aussergewöhn­lich. Er macht aus ein­er Fortschrittserzäh­lung eine rekur­sive The­o­rie gesellschaftlich­er Entwick­lung. Es gibt keine endgültige Kul­tur­form. Jede Antwort erzeugt neue Möglichkeit­en – und neue Risiken. Genau deshalb bleibt auch die Com­put­erkul­tur beobacht­bar und kri­tisier­bar.

Und vielleicht ist das sogar die eigentliche Pointe unserer heutigen Arbeit:

Eine Kul­tur­form wird nicht dadurch abgelöst, dass sie falsch war. Sie wird abgelöst, weil ihre erfol­gre­ich­ste Antwort in ihrer Zer­falls­form selb­st zum Prob­lem wird. Die näch­ste Kul­tur­form begin­nt deshalb nicht mit ein­er Kri­tik ihrer Vorgän­gerin, son­dern mit ein­er neuen Antwort auf dieselbe soziale Her­aus­forderung. Das erk­lärt, weshalb wir die vier Kul­tur­for­men kon­se­quent pos­i­tiv beschreiben kön­nen. Jede von ihnen war – und ist – eine gute Antwort. Nur keine ist die let­zte.

bitte ver­ste­he diesen ein­trag nicht zu schnell… hier gibts nichts zu sehen und nichts zu lesen ;-)

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https://www.thiele-und-thiele-consult.de/courses/568-Nikolaus-von-Kues.html

#NikolausVonKues und das fürstl. Closter Dissentis

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WER IST NIKOLAUS VON KUES?

Niko­laus Cryfftz | Cues | Cusa | …

Niko­laus von Kues (1401–1464), latin­isiert Nico­laus Cusanus, war Philosoph, The­ologe, Kirchen­rechtler, Math­e­matik­er, Kar­di­nal und seit 1450 Fürst­bischof von Brix­en. Er gilt als ein­er der bedeu­tend­sten Denker am Über­gang vom Spät­mit­te­lal­ter zur Renais­sance. Bekan­nt wurde er ins­beson­dere durch seine Idee der «belehrten Unwis­senheit» und durch den Gedanken, dass schein­bare Gegen­sätze in ein­er über­ge­ord­neten Ein­heit zusam­men­fall­en kön­nen. Zugle­ich war er ein ein­flussre­ich­er Kirchen­poli­tik­er und Reformer. Ger­ade deshalb ist der Dis­en­tis­er Vor­gang bemerkenswert: Aus­gerech­net dieser hochge­bildete Human­ist ver­suchte, einen längst über­holten mit­te­lal­ter­lichen Recht­sanspruch erneut durchzuset­zen.

bitte ver­ste­he diesen ein­trag nicht zu schnell… hier gibts nichts zu sehen und nichts zu lesen ;-)

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