«dialog natur» kanton graubünden #surselva Via dil Crucifix #sumvitg

nach drei jahren bauzeit, ist die via dil crucifix in sumvitg (fast) abgeschlosesn. ein projekt mit «dialog natur», kanton graubünden. ein toller, gesellschaftlicher, sozialer «event» von landschaftsgärtnern ;-)

die leute aus dem medelsertal als die ostfriesen der surselva

witz:

- kommt ein medelser nach disentis und staunt: «oh, die welt ist gross, es gibt unterhalb von disentis auch noch häuser!» (a) (es gibt noch eine welt «hinter» dem kloster… ;-)

- kommt ein bauer aus dem medelsertag an einem karfreitag nach disentis. die glocken läuten. die leute sind festlich angezogen. fragt der bauer, was los sei, sagt einer zu ihm: «jesus ist gestorben.» sagt der bauer: «ohje. wusste gar nicht, dass er krank ist!?» (b) (so gross scheint der einfluss des kloster denn auch nicht wieder gewesen zu sein ;-)

peter egloff über «matias american» (?) /// am tisch mit peter egloff, erzählt er geschichten, welche er teilweise auch in «der bischof als druide» erzählt haben soll. dort aber in rätoromanisch und darum von mir nicht bekannt…

der nachbar auf der maiensäss von egloff (matias) soll ihm erzählt haben, dass er – als bauer – nach jeder begehung/bearbeitung des feldes den eindruck habe, das feld sei schöner als vorher… nach dem mist austragen (mist schön austragen, regelmässig etc.), nach dem schnitt, nach dem nachwachsen mit den blumen etc. etc. (bsp für das ästhetische empfinden von vermeintlichen «bauern» ;-) oder auch:

- matias soll der geschmack von kartolleln gekannt haben und nach erntejahren auch haben bewerten können. (ebenfalls beispiel für differenziertheit, welche ja sonst eher zb beim «spiess-bürgertum» entlang von wein-jahrgängen zelebriert wird…

- oder drittes beispiel: da sei ein werbefilm über das somvixer von einer hippen werbeagentur gedreht worden sein. da soll er gesagt haben: «so schon häbe ich das tal noch nie gesehen.»

2do: stellen im buch von peter suchen!

auch diese geschichte wurde erzählt… weil ich den senda sursilvana zwischen disentis und sumvitg gerne nicht via disla haben wollte… (was anfänglich alle komisch fanden und später alle eigentlich ganz nachvollziehbar…) und dann war die frage, wie denn ein guter weg zu finden sei. (mit einheimischen und jägern durchs gelände gehen… jaaber ein auswärtiger sehe es manchmal nüchterner… etc. etc.) bis peter erzählte, dass ihm ein palästinensischer freund erzählt hat, wie sie es machen: sie würden einem esel unten am bauch einen sack mit sand um den bauch binden. mit einem kleinen loch. und dann würden sie ihn den berg (ich meine, er hätte gesagt) HINUNTER jagen… und dann würde entlang der mehlspur den weg gebaut ;-)))

 


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