wie lange werde ich noch von der @nzz «gute informationen» erwarten? #bildvergleich

wollte auf meinem spaziergang durch den schnee bloss schnell die abstimmungsresultate vom wochenende abrufen.
meine erste wahl: twitter.
mein erster informant: @nzz
aber dort sah das so aus:

und dann wurde es also eine ganze serie: ich machte nichts anderes, als die timeline zur ca selben zeit zu kopieren:

und weil es also so viel spass machte am ende noch ein paar links im internationaleren kontext.  die deutschen und österreichischen «lieblings«adressen nehmen so gar die abstimmungen in der schweiz wahr. unsere national orientierten medien krachen so erbärmlich an die staatsgrenzen, wie die suprschnellzüge aus spanien, frankreich oder deutschland auf die notbremse steigen müssen vor unseren toren. die schweiz: isoliert. und ihre medienhäuser tragen nicht wenige verantwortung in dieser desolaten situation.

dass die medienhäuser in ihrem eigenen (unabhängigen?) ausbildungshaus in luzern auch noch… abernu… das war ein anderes teil der letzten woche:

ok. und zum ende noch @watson_news ;-)))

in einer so desolaten situation, müsste es eigentlich ganz einfach sein, also überflieger zu starten. könnte gemeint werden…

was sagt mir das?
– die traditionellen medienhäuser in der schweiz, interessieren sich nicht für twitter. sie gehen davon aus, dass hier eh bloss… jaja… wir nannten es #AIBS (die form der unruhe, band 2, junius-verlag hamburg)

das problem ist aber vielleicht grösser. es stellt sich die frage, wie lange ich noch davon ausgehen werde, dass mir die NZZ die für mich wichtigen informationen so zusammenstellt, wie ich einmal dachte, dass sie es «gut» machen würden?

NACHTRAG:

geht die erklärungskompetenz des journalismus auch deshalb flöten, weil es nicht mehr gelingt, kompetent dort zu sein, wo das #zielpublikum rezipiert?


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