Trolling for Dummies — Mit diesen acht Regeln werden auch Sie zum Totengräber des Internets #BRversusPR

ein nachtrag zuerst (ideen für weitere aufgaben. und so ;-)

zudem:

  • suchen: #pflichtlit­er­atur (in tweets mit vin­cenz wyss)
  • night­crawler guck­en gehen
  • #BRver­sus­PR

intro

weil ich grad so hüb­sch trau­rig bin. kopiere ich mir dieses schöne beispiel noch raus. vielle­icht kann ichs ja mal brauchen. in einem work­shop mit studieren­den. vielle­icht ein vorkurs in #schur­nal­is­mus odr so. ich würde dann wohl eine grup­pen-puz­zle machen lassen.

ziel:
— auseinan­der­set­zung und annäherung an eine kon­stel­la­torische kommunikation
— sen­si­bil­isierung für höchst unter­schiedliche arten der ver­schriftlichung von gedanken
— explizierung, welche art von schreiben für mich ganz per­sön­lich wichtig ist

zeit/raum/material:
— total 2h 30
— 1 gross­er raum
— 4 grosse tis­che mit plakaten
— schreibmaterial
— arbeitsweise: im flüster­ton reden (ler­nen ;-)

mittel/vorgehen:
— am beispiel eines im herb­st 2014 trendi­gen lis­ti­cle bei der trendig­sten jour­nal­is­tis­chen plat­tform der schweiz, unter­suchen wir:

wat­son — Trolling for Dum­mies (pdf)

1)– textver­ständ­nis (25min)
— aufteilung der klasse in vier gruppen
— lesen sie den text und tauschen sie anschliessend spon­tane reak­tio­nen aus. was macht der text mit ihnen? haben sie zugang zum the­ma? machen sie noti­zen auf dem plakat auf ihrem tisch.
— teilen sie ihre gruppe so auf, dass sie mind. ein mit­glied in allen vier ver­tiefungs­the­men entsenden können

(5min bis zum arbeits­be­ginn — 45min):

A1)– textform (wenn sie auf die form des textes schauen: sam­meln sie, was ihnen auf­fällt: ansprache, liste, …)
A2)– jour­nal­is­tis­che hal­tung (selb­st­bild, fremdbild)
A3)– insze­nierung (welche didak­tis­chen, the­atralis­chen, dra­matur­gis­chen mit­tel wer­den eingesetzt?publikumsbeschimpfung, para­doxe inter­ven­tion, hyperaffirmation…)
A4)– moti­va­tion (was will der text inhaltlich? was ermöglicht der text, was ver­hin­dert er, worauf lenkt der text ihren blick?)

zurück in ihrer ersten gruppe: erzählen sie einan­der, was ihnen aufge­fall­en ist. fassen sie sich SEHR kurz. (15min) arbeit­en sie die notizen/erkenntnisse auf ihr grup­pen­plakat ein. und teilen sie sich dann wiederum auf fol­gende vier grup­pen auf. wählen sie eine form des schreibens, welche ihnen beson­ders lieb ist. stellen sie sich­er, dass ihre gruppe mit mind. ein­er per­son in allen grup­pen vertreten ist.

sam­meln sie — 45min — spez­i­fis­che merk­male dieser art gedanken zu ver­schriftlichen, welche sich möglichst unter­schei­det, abtren­nt, unvere­in­bar scheint mit den je vier anderen genan­nten arten:

B1)– schreiben am netz (offen zugänglich, hyper­link, kollaborativ…)
B2)– schreiben ins tage­buch (noti­zen, welche sie nie­man­den je zeigen würden.)
B3)– pfle­gen eines zettelka­s­tens (gestal­tung von work­flow und prozess)
B4)– schreiben für lesende (büch­er, massen­me­di­en, zielgruppen)

tauschen sie — zurück in ihrer gruppe kurz — SEHR — kurz aus und arbeit­en sie stich­wor­tar­tig ihre erken­nt­nisse auf das plakat ein. (15min) und bere­it­en sie dann ein indi­vidu­elles state­ment vor. (15min) sie haben drei sätze. 1 minute redezeit. (30min) ver­voll­ständi­gen, beant­worten sie die drei sätze:

C1)– schreiben ist für mich persönlich…
C2)– die über­raschen­ste erken­nt­nis von heute, ist für mich…
C3)– in meinem kreativ­en schreibprozess möchte ich … ausprobieren.

vor der präsentation:
— die vier grup­pen­plakate und die 8 the­men­plakate wer­den ausgehängt.
— die gruppe formiert sich so, dass es zu klaren gegenüber­stel­lun­gen kommt: ich — gruppe

nach der präsentation:
— je nach möglichkeit: diskus­sion der plakate…

sie suchen nach den 8 regeln?

- lis­ti­cles sind ein trick. für etwas ganz anderes, dum­mie :-P


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