WOZU THEORIE? #fallbeispiele (theater, zeitung, blog) #massenmedien | seminar: →#medienlǝsɥɔǝʍ

so wurde ich aufmerksam auf den text:

quellen:

link zum text online

 

pbahners

original

work in progress

(kann aus zeitlichen gründen nicht ausführen
scheint mir aber ein ideales beispiel für ein seminar zu sein)

sammlung aspekte:

routine? – #konstellatorik

- pbahners undifferenziertheit zu unterstellen wäre undifferenziert. umgekehrt: es ist das merkmal der «total»-refektiertheit, welche eine zugänglichkeit zu kritik unmöglich zu machen scheint. vergl. dazu: #1968kritik

- «soziologie ist die lehre vom zweiten blick.»

eine einzelne stimme (eines spinners? eines scharfen beobachters? auch hier hat der journalist alles – auch das gegenteil – feinsinnig expliziert) wird in verbindung mit anderen (massenmedial verbreiteten) «ereignissen» gebracht (kontext, auswahl, «kuration») und via label «nationalsozialismus»,  «zivilcourage», «feines schweigen», anrufung der grossen und tabuisierten: fritz stern, nietzsche, goethe gedeckelt…

lehman zitiert präzis den wunden punkt: der journalist verlangt, die zwischenrufer, die querulanten, die abweichler, sollen (im konzertsaal auf die bühne) an den pranger gestellt werden! im namen der zivilcourage! im namen des widerstandes! im namen des NIE WIEDER!

im gestus der aufklärung (der explizierung des impliziten) verdreht sich der lösungsversuch ins problem selbst (paul watzlawick) . journalisten wissen und kommunzieren diese verdrehung seit jahrzehnten in dem satz: «any news are good news.» (und wehren dann mit dem satz ab: «nichts ist älter, als die zeitung von gestern.»)

Unserem Zorn gebricht es an der Artikulation. 

jedes zitieren ist ein repetieren, ist ein bestätigen. der journalist wird mit simpelsten rhetorischen kniffen immer oberwasser behalten.  selbst würde er von allen universitätsprofessoren der welt zerrissen: er könnte stolz darauf sein, ein (offenbar!) so wichtiges thema auf den weg geschoben zu haben. etc. etc.

auch auf dieses problem kennt professionellen journalismus die einzig mögliche reaktion: wegschweigen. missliebige (politiker, unternehmer, personen, bewegungen etc.) dürfen nicht erwähnt werden. nie. (und schon grad gar nicht negativ.)

(aber eben nur, so lange, wie massenmediale kommunikation dominant bleibt!) 

das waren ja alles «tricks» unter den bedingungen von #massenmedien. in zeiten, wo es schwierig war, an informationen zu kommen. wo es eine dienstleistung war, fernes ganz nah zu sehen (fernsehen ist nahsehen!) für jeden krieger, für jeden unternehmer, für jeden politiker ist es wichtig, zu sehen, was morgen sein wird. dann, wenn das in der ferne, in die nähe gerückt sein wird.

die katastrophe der #massenmedien zeichnete sich früh ab: #hexenhammer

warum #massenmedien aber eine ganz grosser segen war? warum dieser sich durchsetzen konnte, gegen #schrift, gegen die klösterlichen kopierstuben der «heiligen schrift»? — das ist einfach zu verstehen…

etc. etc. unter der bedingung von #computer, verändert sich aber «das spiel»… wir beginnen zu spielen… der clown beginnt zu jonglieren… die zaubertricks, werden mit zaubertricks entzaubert @imTunnel (irgendwie so?)

routine? – konstellatorik!

input:

seminar: →#medienlǝsɥɔǝʍ
wir lesen: bertold brecht #kommunikationsapparat

negt/kluge/habermas «gegen>öffentlichkeit<

luhmann #massenmedien

  • sprache, schrift, buchdruck (massenmedien), computer

  • die funktion der #massenmedien im nationalsozialismus

  • strukturwandel der öffentlichkeit (ich – wir – alle anderen) jürgen habermas

(…)

didaktik:

  • ordnen sie zu: medien: konzertsaal? theater? zeitung? zettelkasten? twitter?

(…)

was war…

später:

«digital>analog<


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