es ist bloss ein satz. bloss ein satz. ein satz.

falls daraus was wird, schreibe ich es um auf: https://medium.com/@sms2sms | vielle­icht disku­tieren wir den satz heute abend: #NoRa­dioShow 011

ABBRUCH. nein. das wird nix. SO!

original

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(1) einstieg

edc: was hast du?
sms: was?

ich sehe es dir doch an! was ist los?
was? nein. nichts.

spucks aus.
es ist bloss ein satz.

wie geht der? lies vor. laut!
mach nicht so ein theater.

lies!
nein. das bringt eh nix.

lies!
nein. also. himml. er geht so:

“Dennoch ist der Einwand ernst zu nehmen, dass die Sozialen Medien die Politik wohl emotionaler und daher «chaotischer» machen, weil die Nachhaltigkeit und Rationalität der Entscheidungen auf der Strecke bleiben.”

stimmt doch. was ist daran problematisch?
siehst du. ich wusste es… lass mich in ruhe!

was hörst du in dem satz?
keine ahnung…

gar keine?
gar keine.

aber…
ich koche. ich koche noch bevor ich zum schlusspunkt gekom­men bin am siedepunkt…

inter­es­sant. das ist ein zeichen…
… ich wusste, dass das jet­zt kommt. darum wollte ich ihn gar nicht erst zeigen. das bringt nix.

nichts ist viel zu genau, sagt @maren_lehmann
ja.

(2) suche nach perspektiven

von wem ist der satz?
hab ich irgend­wo gefunden.

wo?
im inter­net halt.

tu doch nicht so kom­pliziert. zeig den link. zier dich nicht so!
http://blog.smartvote.ch/2790

smartvote. den michael her­mann beobacht­est du schon lange. der hat dich schon immer interessiert…
ja. sein atlas fand ich toll… diese darstel­lun­gen eines geografen von abstim­mungsre­sul­tat­en… klasse.

ist doch ok. odr?
mit ein­er pietis­tis­chen kinder­erziehung hälst du mit bildern wohl immer eine faszinierend anziehende abscheu… er sucht nach anschluss bei den weni­gen gate­keepern für sein busi­ness. das ist ja nichts ver­w­er­flich­es. ganz im gegen­teil. das finde ich toll. ist auch nie ver­steckt. viel weniger als bei @claudelongchamp wo es zwar auch alle wis­sen, es aber erst in diesen tage, wo er sein geschäft übergeben kön­nen müsste, ein offen­sichtlich­er stress­fak­tor. #block­alsamm­lung lassen wir das the­ma. ich nehme solch­es zeux per­sön­lich. wo es doch so offen­sichtlich ist, dass…

was?
ähm… schon die über­schrift vom schlussab­schnitt: “beste­ht handlungsbedarf?”

du wech­selst das the­ma. jet­zt bist du im text auf smartvote? — ok… ähm… die frage nach hand­lungs­be­darf ist rhetorisch. ja. was tun? die ver­ste­hen sich wohl als links. und wollen es nicht grad so zeigen. verehrend lesend lenin. sowhat?
weil sie grad #DearDemoc­ra­cy am ret­ten sind… die heilige demokratie. gän­zlich irri­ta­tion­s­los. und all dies belegt mit lenin? … ja. irrwitzig. hyper­in­tellek­tuell. so gescheit, dass ich kein wort ver­ste­he… du meinst, das nervt mich so? … glaube nicht. eher das vorher…

beruhige dich — um was geht es in dem text?
keine ahnung. hab ihn bloss über­flo­gen. ein paar bild­chen angeguckt.

und was hast du dabei gesehen?
keine ahnung. so #Big­Da­ta zeux halt…

das inter­essiert dich, das nervt dich nicht. also: was noch?
keine ahnung. worte die mich ärg­ern. so zeichen­ket­ten halt… unterscheidungen…

zum beispiel?
soziale medi­en. wenn das wis­senschafter so irri­ta­tion­s­los hin­trällerln. ok. dass jour­nal­is­ten so schreiben. ja. da erwarte ich nichts anderes. aber bei wis­senschaftern. äh…

was ist daran schwierig?
nicht auch noch du. komm…

ein­fach dieses plat­te über­set­zen des englis­chen “social” ins deutsche “sozial”?
min­destens. aber dann zum beispiel: online-diskurs, online-diskus­sion, online-delib­er­a­tion. alles syn­onym ver­wen­det… so spielerisch… so unbeküm­mert… dieses irri­ta­tion­slose. dieses irri­ta­tion­slose. ich glaube DAS erschüt­ter mich so…

aber du mit deinem #DADA zeux ist dir das doch alles kein problem…
es ist kein prob­lem, wenn mir jedes wort im mund ver­dreht wird? und ich gar nicht mehr weiss, wie ich noch reden kann? keine prob­leme? seit 100 jahren ist das ein riesen-prob­lem. doch. doch.

ich dachte, du hättest gesagt, der KRIEG UM BüHNE sei das aktuelle problem?
ja. bloss weil neue prob­leme dazu gekom­men sind — welche eigentlich viel wichtiger, drän­gen­der, dringlich­er wären! — muss das doch nicht KEIN prob­lem sein… vielle­icht ist es sog­ar DAS, was mich so nervt. the­men, welche seit 100 jahren nackt und seziert auf dem arbeit­stisch des anatomis­chen the­aters aus­ge­bre­it­et sind, ein­fach gar nicht beach­t­end, irgend welchen neusprech ein­führen. so irri­ta­tion­s­los. so selb­st­sich­er. sich­er gezielt…

ok. entschuldige. zurück also. wir waren bei den worten… zeichen­ket­ten, wie du es nennst… hast du noch andere beispiele, welche dich so “spon­tan gen­ervt haben”?
“das Ver­ständi­gungspo­ten­tial der Sozialen Medi­en” — da flipp ich auch total aus.

wegen friede­mann schulz von thun vs #PaulWat­zlaw­ick?
min­destens. wegen dieser unter­wür­fi­gen zudi­ener­schaft von wis­senschaft an feuil­leton. plöt­zlich ist “ver­ständi­gung”, ver­ste­hen, gelin­gende kom­mu­nika­tion, klarheit, wahrheit vs lüge so hip, als lebten wir im tief­sten mit­te­lal­ter und ich kön­nte um die ecke gehen und einen ablasss­chein kaufen … es ist zum…

ok. wart noch schnell damit. was noch?
“Im unteren Teil des Dia­gramms offen­bart sich, dass…” aber ich glaube — ich glaube! — er macht seine diss an der uni luzern. die lesen die bibel. offen­barun­gen sind dort nicht so prob­lema­tisiert wie bei mir. trotzdem…

ok. der ist bil­lig. du zitier­ste viel die bibel. lass los. weit­er! was noch?
weisst du, was ein “ide­olo­gie-über­greifend­es medi­um” sein könnte?

das weisst sog­ar du. du willst dich doch bloss ärg­ern. gibs zu. schluss jet­zt mit diesem blödsinn. was noch? du hast was von bildern gesagt?
es wer­den “alter­na­tive online-medi­en” und “klas­sis­che medi­en” unterschieden.

wenn er “medi­en” sagt, meint er “brands”. das ist doch sofort klar. wo ist das problem?
watson.ch ist ein “alter­na­tives online-medi­um”. so wie gfs.bern oder foeg.uzh.ch oder svp.ch das ist doch einfach…

ok. noch was? fällt dir noch was auf?
keine ahnung. der ganze sch… satz. hör ihn dir doch an!

zeig mal? komm. ich lese vor. du unter­brichst mich. ok?

also: “Den­noch ist der Ein­wand ernst zu nehmen,
stop!!!
— wer macht diesen einwand?
— wo?
— aus welchem grund?
— mit welch­er begründung?
— etc.

» dass die Sozialen Medien
- DIE sozialen medien
— die SOZIALEN medien
— die sozialen MEDIEN
— DIE SOZIALEN MEDIEN


» die Poli­tik

— DIE politik
— die POLITIK
— wovon ist hier die rede?

» wohl
- eine vermutung?
— eine bahuptung?

» emo­tionaler und daher
- emo­tion­al ist für einen wis­senschafter schlecht. ganz schlimm eigentlich. eben: unwissenschaftlich
— und daher ist die kon­se­quente folgerung
— was fol­gt? überraschungsfrei:

» «chao­tis­ch­er»
— witziger­weise ste­ht das chao­tis­che in anführungszeichen
— er “spürt” (ganz emo­tion­al!), dass das ein prob­lema­tis­ch­er aus­druck sein kön­nte. es ver­weist wohl auch hier zurück auf den schreiben­den, dass er weiss dass er noch einen durcheinan­der hat. nicht so recht weiss, wie er wo einord­nen soll. eben: kühl, ratio­nal, vernünftig…

» machen,
— der ver­weis auf macht ist nicht versteckt…

» weil
— lin­ear-kausale re:aktion, WIR:kung

» die Nachhaltigkeit
- nach­haltigkeit, die
— das ist pop­ulis­tis­ches geschwätz

» und Ratio­nal­ität der Entscheidungen
- die ratio­nal­ität der entschei­dun­gen. im feld der poli­tik. jet­zt aber… ich dachte, es um delib­er­a­tion? also eben ger­ade NICHT um ratio­nal­ität, son­dern um die entwick­lung von sozialen übereinkün­ften. diese nur schon in die nähe von ratio­nal­ität zu rück­en, ist ein schenkelklopfer…

» auf der Strecke bleiben.”
- ein sprach­bild. ein deftiges. wir sagen zb auch: “jemand zur strecke bringen.”
— es geht weniger um macht. es geht umstand­los um gewalt. (so?)
— behinderungsmacht:begrenzungsmacht (Twit­ter­Mo­ments)

ich sehe… ähm… der satz nervt dich WIRKLICH…
er nen­nt sich polit-informatiker…

das habe ich noch nie gehört…
… ich bin nach einem solchen satz fixnudelfertig… 

was noch nichts beweist…
ich weiss… das ist es ja. DAS ist es ja. dass ich das WEISS… dass das alles gar nicht beweist… der kleine text ist so anschlussfähig. ver­dammt. dieser kleine text ver­ste­ht ein­fach jed­er. und find­et es inter­es­sant. span­nend. inspiri­erend… das ist es ja. das ich merke, dass ich so weit ent­fer­nt bin von diesem geschwätz…

(pause)

(3) suche nach weiteren dimensionen

was ist das für eine textform?
bloss ein kurz­er info­text. damit die grafiken etwas erk­lärt wer­den. glaube ich…

warum glaub­st du das?
weil er wieder­holt darauf hin­weist, dass eine “grössere pub­lika­tion” fol­gt. und das “nach­fol­ge­pro­jek­te” starten und… keine ahnung…

du. ich muss kurz weg…
kein prob­lem. du weisst ja, wo du mich findest…

 

… /// stand 11:29h, 20.02.2017

 

tweets

wer ist edc?

keine ahnung. den kenne ich schon lange. oder ist es eine frau? eti­enne de carouge ist der volle name… aber ich weiss nicht ob es eine frau oder ein mann ist… wir chat­ten… das seit 1995. das war ein pro­jekt my emo­tion­al back office. ich machte damals tests für meinen arbeit­ge­ber. der spin-off macht­en wir ja erst 1997…


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