#medi­en­lǝsɥɔǝʍ – Das Glos­sar

(die­ses glos­sar ist umge­zo­gen und wird bis auf wei­te­res hier bear­bei­tet: https://meta.wikimedia.org/wiki/Dienstag/Glossar 

Die­ses Glos­sar ent­wickelt Defi­ni­tio­nen von Zei­chen­ket­ten (in der will­kür­li­chen Auf­li­stung der stren­gen Ord­nung von 1–0 und A – Z), wel­che nicht mehr aus der Logik von #Buch­druck, son­dern aus dem Modus von #Com­pu­ter zu han­deln sucht. Das scheint eine vor­aus­set­zungs­rei­che Her­ans­ge­hens­wei­se zu sein. Ist es aber nicht. Ganz im Gegen­teil. (Das ist ja gera­de der Clou.)

GLOS­SAR

16.071

Num­mer des Geschäf­tes des Bun­des­ra­tes. Eine Volks­ab­stim­mung. Kurz: #NoBil­lag Zur offi­zi­el­len Doku­men­ta­ti­on: Ja zur Abschaf­fung der Radio- und Fern­seh­ge­büh­ren (Abschaf­fung der Bil­lag-Gebüh­ren). Die Volks­ab­stim­mung #NoBil­lag for­mu­liert — ähn­lich zur Abstim­mung um das #Grund­ein­kom­men — Die Sozia­le Fra­ge “auf der Höhe der Zeit”. Vergl. dazu: «Wor­an erkennst du den Inhalt einer Volks­in­itia­ti­ve?»

A

Absti­nenz

> Neu­tra­li­tät

#agree2disagree

Inter­net-Eng­lisch: “Agree to Dis­agree”. Zu Deutsch: “Der Kon­sens zur Unei­nig­keit”. Mani Mat­ter und sei­ne staats­recht­li­chen Ide­en: Clau­de Long­champ erzählt.
> Dis­sens
> Kri­tik

“WE SHALL MAKE THE BASIS OF OUR STA­TE CON­SENT TO DIS­AGREE­MENT. THE­R­EIN SHALL WE ENSU­RE ITS DEEPEST HAR­MO­NY.” (Harold Joseph Laski)

#AIBS

Acqui­red Inter­net Bashing Syn­drom (Die Form der Unru­he, Band 2, Juni­us Ver­lag Ham­burg, 2010). Das offen­si­ve, durch Jour­na­lis­mus ver­brei­te­te AIBS ermög­lich­te ins­be­son­de­re die Ver­hin­de­rung einer kon­struk­ti­ven Aus­ein­an­der­set­zung mit den Her­aus­for­de­run­gen durch #medi­en­lǝsɥɔǝʍ. Wem dies Nütz­te ist heu­te – 25 Jah­re spä­ter – offen sicht­bar: Die Ver­le­ger haben ihre Kon­zer­ne her­vor­ra­gend umge­baut und mit Platt­for­mi­sie­rung und Bou­le­var­di­sie­rung in öko­no­mi­sche Gewinn­zo­nen gebracht. Jour­na­lis­mus kann damit – ein­mal mehr – zu den «Wil­li­gen Hel­fern» gezählt wer­den. Radio auf einen Dis­tri­bu­ti­ons­ka­nal zu redu­zie­ren: Das war ein­fach. Aber dem Inter­net den Rück­ka­nal zu neh­men und das mas­sen­me­dia­le Gate­kee­ping zu behal­ten: Dafür brauch­te es tau­sen­de von Fach­kräf­te.
> WWW

Algo­ryth­mus

Ein Algo­ryth­mus ist ein Befehl: «Immer wenn dir etwas ins Körb­chen A gelegt wird, machst du X und legst das Ergeb­nis in Körb­chen B». Zum Bei­spiel ist der Dop­pel­punkt ein sol­cher Algo­ryth­mus. Und das Bei­spiel sieht dann so aus: 8 : 2 = 4 Zum Bei­spiel. Siehst du Körb­chen A und B? – Eben. Es ist sehr ein­fach. War­um es eben doch etwas ganz ande­res ist als Kom­pli­ziert­heit, ent­steht dadurch, dass wenn vie­le Algo­ryth­men mit vie­len Varia­blen, Daten­ban­ken, fle­xi­blen Befehls­for­men etc. mit­ein­an­der ver­knüpft wer­den, die Pro­gram­mie­rer nicht mehr ganz sicher sein kön­nen, wie das Pro­gramm funk­tio­nie­ren wird. Dar­um müs­sen Pro­gram­me inten­si­ven Test­pha­sen aus­ge­setzt wer­den.

> Kom­ple­xi­tät
> Algo­ryth­mi­scher Jour­na­lis­mus > @KNDo­err
> Jour­na­li­sti­sches Hand­werk (Abschnitt C)
> Algo­ryth­mus

Anar­chie

Herr­schafts­form. In der Anar­chie ver­zich­ten alle Betei­lig­ten auf die Beherr­schung ande­rer und garan­tie­ren ein­an­der gegen­sei­tig Schutz, falls sie von Ande­ren beherrscht wer­den soll­ten. Anar­chie ist der Ver­such, die Abwesn­heit von Herr­schaft zu orga­ni­sie­ren. Es ist eine Mög­lich­keit, die Fra­ge nach dem “Wie wol­len wir zusam­men leben?” zu beant­wor­ten.
> Demo­kra­tie
> Mon­ar­chie
> Block­chain
> Pie­tis­mus

Anzei­ge

> Wer­bung

Argu­ment

Ein Argu­ment ist ein wich­ti­ges Ele­ment von > Kri­tik. Es steht ganz in der Tra­di­ti­on der Revo­lu­ti­on durch > Neu­zeit, > Auf­klä­rung > Moder­ne. Es ist eine «Expli­zie­rung von Impli­zi­tem», eine Tech­nik, wel­che bis heu­te durch die Schrif­ten von Augu­sti­nus (Bekennt­nis­se) bekannt sind. (Augu­sti­nus hat inten­siv auch an Regeln des Zusam­men­le­bens gear­bei­tet: > Dis­sens.) Ein Argu­ment muss – MUSS! – trans­pa­rent sein. Nach­prüf­bar. Anson­sten zer­fällt es auf eine > Behaup­tung oder eine > Mei­nung.

#NoBil­lag stellt den #Ser­vice­Pu­blic in Fra­ge
> Ser­vice­Pu­blic

> Medi­en­viel­falt

(Die­ser Abschnitt sam­melt aktu­ell brain­storm­ar­tig Argu­men­te. Dan­ke für Links und Hin­wei­se.)

Samm­lung für zu ver­ar­bei­ten­de Argu­men­te:
https://sendeschluss-nein.ch/argumente-gegen-die-initiative/ (Arbeits­platz­si­cher­heit, öko­no­mi­sche Argu­men­te)

Auf­klä­rung

Zwei­te Pha­se im Zyklus «Neu­zeit – Auf­klä­rung – Moder­ne». Auf­klä­ren meint, «Hin­ter die Büh­nen» gucken. «Vor­hän­ge lüf­ten».
> Kri­tik (Expli­zie­rung des Impli­zi­ten)
> Wis­sen­schaft

B

Befan­gen­heit

Jour­na­li­sti­sches Hand­werk
> Qua­li­tät

Begren­zungs­macht

> Macht

Behin­de­rungs­macht

> Macht

Behaup­tung

> Argu­ment

Beob­ach­tung

> Erkennt­nis­theo­rie

> Jour­na­li­sti­sches Hand­werk

> Ratio­na­li­tät

Begei­ste­rung

> Meta­pher (Maren Leh­mann)

> BRver­susPR

Bericht, berich­ten

> Jour­na­li­sti­sches Hand­werk

Block­chain

Ein Ver­fah­ren zur Veri­fi­ka­ti­on von “Rich­tig­keit”. Han­nes Gras­seg­ger erklärt es so: Stel­len wir uns eine Grup­pe von Men­schen vor, wel­che in einem geschlos­se­nen Raum im Kreis sitzt. A sagt laut: “Ich schen­ke P 100 Bit­coins.” Alle rufen: “A schenkt P 100 Bit­coins.” Wenn am näch­sten Tag A kommt und sagt: “P schul­det mir 100 Bit­coins”, rufen alle: “Nein. Du hast P die Bit­coins geschenkt.” etc. etc. Die­se simp­le — seit dem Men­schen am Lager­feu­er ihr Zusam­men­le­ben bespre­chen — bekann­te Idee, wird der­zeit mit den Mög­lich­kei­ten im Inter­net nach­ge­baut.

Bou­le­vard

(Jour­na­li­sti­sches Hand­werk)

BR

Berufs­re­gi­ster von Jour­na­lis­mus. Noch 2014 streng unver­ein­bar mit PR.

> #BRver­susPR

C

CH

Con­fo­ede­ra­tio Hel­ve­ti­ca. Schwei­ze­ri­sche Eid­ge­nos­sen­schaft
> Demo­kra­tie
> Staat

Click­bait

Com­mu­n­au­tic

> Irgend­was mit Com­mu­nities
> Neu­gie­ro­nau­tik

D

Daten

Daten­si­cher­heit

> Kul­pa­bi­li­sie­rung

#Dear­De­mo­cra­cy

Demo­kra­tie

Herr­schafts­form. In einer Demo­kra­tie beherr­schen sich die Beherrsch­ten selbst. Es wird davon aus­ge­gan­gen, dass Herr­schaft und Beherr­schung unum­gäng­lich ist. Dann aber soll­ten die Beherrsch­ten wenig­stens ange­mes­sen an den Bestim­mun­gen die­ser Unter­wer­fun­gen Teil haben und mit­ge­stal­ten kön­nen. Es ist eine Mög­lich­keit, die Fra­ge nach dem “Wie wol­len wir zusam­men leben?” zu beant­wor­ten. Die Schweiz hat dabei einen sehr eige­nen Weg for­mu­liert, wel­cher sich stark an den USA inspi­riert hat. 1789 war im Rück­blick das Jahr, wel­ches die Ent­wick­lun­gen ent­schei­dend geprägt haben. Genau 200 Jah­re spä­ter 1989 – wir wer­den es spä­ter wohl «die deut­sche Revo­lu­ti­on» nen­nen, lei­te­te eine näch­ste Pha­se ein ;-) Das Demo­kra­ti­sche Ele­ment ist eines von vier Tra­gen­den Grund­wer­te der > CH > Staat.
> Anar­chie
> #Dear­De­mo­cra­cy
> Mon­ar­chie

Demo­kra­tie, Basis der

Das Böcken­för­de-Dik­tum weist dar­auf hin, dass der frei­heit­li­che, säku­la­ri­sier­te Staat von Vor­aus­set­zun­gen lebt, die er selbst weder her­stel­len noch garan­tie­ren kann. Wenn aus logi­schen Grün­den die ein­zi­ge Grund­la­ge zwi­schen auf­ge­klär­ten Men­schen der “Kon­sens zur Unei­nig­keit” ist, kann selbst die­ser Gedan­ke durch jeden gewalt­be­rei­ten Ande­ren mit einem Schuss, mit einem Mes­ser­stich, mit einem Mord sofort zum Ver­stum­men gebracht wer­den.
> Dilem­ma
> #agree2disagree

D wie Deals hin­ter den Kulis­sen:

Hier wird aus­ge­spro­chen, was geplant ist, wenn #NoBil­lag nicht durch­kommt: Sha­re Con­tent Platt­for­men, Finan­zie­rung von Depe­schen­agen­tu­ren etc. So unter­läuft sich das Par­la­ment: In dem es zeigt, dass die Ver­hand­lun­gen nicht im Par­la­ment gemacht wer­den. freie Samm­lung:

Dilem­ma

#Paul­Watzl­wick

Dis­sens

Unei­nig­keit wird hier als Grund­an­nah­me für “das Sozia­le” ange­nom­men. Wenn es einen «Kon­sens zur Unei­nig­keit” gibt, geht es ins­be­son­de­re um die Ent­wick­lung von «Mustern im Umgang mit Wider­spruch».
> Kri­tik
> #agree2disagree
Falls Sie Schwei­zer Bür­ge­rin oder Bür­ger wer­den wol­len, wer­den Sie bestimmt von ihren loka­len Schwei­zer­ma­chern­den gefragt, wie alt die Schweiz sei. Wäh­len Sie dann — um Him­mels­wil­len nicht — das Jahr 1848 als Grün­dungs­jahr. Nein. Die Schweiz wur­de ganz natür­lich 1291 auf dem Rüt­li — Sie wis­sen schon: die drei Ker­le von den Kuhal­pen vom Urner­bo­den, aus Schwy und Hin­ter­un­te­rober­wal­den — gegrün­det. Zum Glück hat Wol­ferl Göte die ha!ha!hammerStory nach Wei­mar getra­gen. Sonst wüss­ten wir hier— wet­ten, dass? — rein gar nix von die­sem Käse­han­del, wel­che der Herr Schil­ler ja eigent­lich bloss als Meta­pher für die Deals in Deutsch­land erfun­den hat­te. Ja. Damals kam das Gute noch von Oben. Ganz sicher aber aus der Fer­ne. War­um also nicht aus den Ber­gen?

Wie auch immer: Sie fra­gen sich jetzt, woher die­se Kuh­hir­ten im 13. Jahr­hun­dert denn cle­ve­re Ide­en gehabt hät­ten kön­nen, um gemein­sa­me Stra­te­gi­en gegen durch­zie­hen­de Händ­ler, irre Kriegs­ty­pen aus Ita­ly, Spa­nio­li­en, Habs­bur­gi­en oder Fran­zö­si­en zu ent­wickeln? Im hel­len Bewusst­sein, dass…

  1. sie sich sel­ten sehen und ver­han­deln kön­nen
  2. je nach Tal ganz ande­re Lösun­gen sinn­voll sind
  3. sie sich noch nie in der Geschich­te haben auf irgend­was eini­gen kön­nen
  4. und immer so wei­ter?

Gute Fra­ge.

E

Ein­ord­nen

(Jour­na­li­sti­sches Hand­werk)

Erkennt­nis­theo­rie

> Theo­rie

F

Fake

> Wahr­heit
> Lüge
> prä-Moder­ne
> Wis­sen­schaft
> Troll
> AIBS

Fak­ten­check

Föde­ra­lis­mus

> Staat

Freie Rede

> Mei­nungs­frei­heit

> Freie Rede vs Mei­nungs­frei­heit (Moritz Klenk #NoRa­dio­Show)

G

Gil­les Mar­chand

H

HTML

> Serie: Gross­vä­ter­chen erzähl von HTML (^ping)

Hyper­link

Hash­tag

Die Rau­te # einer belie­bi­gen Zei­chen­ket­te vor­an­ge­stellt, über­führt einen ein­zel­nen «Post» (in Soci­al Media Platt­for­men wie Twit­ter, Insta­gram, Musi­ca­ly, Face­book, etc.)  in eine Liste mit Posts mit der genau glei­chen Zei­chen­ket­ten.

Wenn bei­spiels­wei­se eine Ver­an­stal­tung kei­nen «offi­zi­el­len Hash­tag» bekannt gibt, ist es für die ein­zel­nen Teil­neh­men­den unter Umstän­den sehr schwie­rig, sich online zu tref­fen. Wird aller­dings ein offi­zi­el­ler Hash­tag kommun­ziert, wird dadurch die Kon­trol­le über einen Hash­tag voll­stän­dig auf­ge­ge­ben.

Twit­ter for Dum­mies (Twit­ter erklärt mit Umber­to Eco)
> Troll

I

Infor­ma­ti­on

Inter­view

(Jour­na­li­sti­sches Hand­werk)

Intrans­pa­renz

kTipp: SRG: Geheim­nis­krä­me­rei um Ver­wen­dung der Gebüh­ren­gel­der
> Trans­pa­renz­box
> Trans­pa­renz

J

Jour­na­lis­mus.

Wie ent­stand eigent­lich Jour­na­lis­mus?

1789 — so sagen wir heu­te — hät­te “die fran­zö­si­sche Revo­lu­ti­on” statt­ge­fun­den. In Paris. 1831 — so kön­nen wir zei­gen: wur­den in der Schweiz die ersten libe­ra­len Ver­fas­sun­gen unter­zeich­net. Am 12. Sep­tem­ber 1848 — dar­auf bezie­hen wir uns alle — wur­de die erste Bun­des­ver­fas­sung der Schwei­ze­ri­schen Eid­ge­nos­sen­schaft rechts­kräf­tig.

Das sei bloss auf­ge­zählt um dann zu fra­gen: Wie haben sich die Men­schen in jenen Jah­ren ver­stän­digt? Wie haben die ver­han­delt? Wie wuss­ten sie von Genf bis Romans­horn, von Chi­as­so bis Basel, was Sache war? Durch pri­vat oder staat­lich finan­ziert “Natio­na­le Mas­sen­me­di­en”? Durch ein vom Bund ermög­lich­stes Schwei­zer Radio und Fern­se­hen? – Nein.

Wäre es so falsch, von einer rie­si­ger Blog­ger­sze­ne zu spre­chen? Fra­gen Sie mal ihren Histo­ri­ker ;-)
#GoPod­ca­sting @MoritzKlenk

> Sozi­al­ar­beit

PS1: Salo­mon Gess­ner war ein Schwei­zer Idyl­len­dich­ter, Maler und Gra­fi­ker. Er begrün­de­te 1780 die Zür­cher Zei­tung, aus wel­cher 1821 die Neue Zür­cher Zei­tung wur­de, wel­che 1868 so lang­sam öko­no­misch Fahrt auf­ge­nom­men hat. Ja, der schön­gei­sti­ge Dich­ter Salo­mon war dann also schon 80 Jah­re tot. Nur so als Bei­spiel.

PS2: Als Thur­gau­er möch­te ich hin­zu­fü­gen — ich fin­de grad die Bele­ge nicht , aber die Behaup­tung tönt wenig­stens toll — Im Thur­gau war zu jenen Grün­dungs­ta­gen der Schwei­ze­ri­schen Eid­ge­nos­sen­schaft die höch­ste Dich­te an Drucker­pres­sen nach­ge­wie­sen wor­den.

Die jun­ge, sozia­le, libe­ra­le Schweiz in ihren Grün­dungs­jah­ren? — Ein unei­nig Volk von Blog­gern. (Tho­mas Born­hau­ser ;-)

> Jour­na­li­sti­sches Hand­werk

K

Kohä­si­on

> Unter­hal­tung

Kom­men­tar

(Jour­na­li­sti­sches Hand­werk)

Kom­mu­ni­ka­ti­on

#Paul­Watzl­wick
> Sozia­les

Kom­plex

Wenn der Out­put auf einen Input prin­zi­pi­ell nicht vor­her­seh­bar ist. (Bei­spiel: Ein Mensch. Das Reak­ti­ons­spek­trum auf einen Input ist zwar begrenzt, der Out­put inner­halb die­ser Ein­schrän­kung aber unge­wiss.)

> Kom­pli­ziert

Kom­pli­ziert

Wenn der Out­put auf einen Input prin­zi­pi­ell nach­voll­zieh­bar ist. (Bei­spiel: Ein Auto ohne elek­tro­ni­sche Tei­le.)

> Kom­plex

Kuh­zunft

“Eini­ges deu­tet aktu­ell dar­auf hin, dass nach vie­len ver­heis­sungs­vol­len Medi­en-Star­tups nur noch einer «die Medi­en» ret­ten kann: Der Staat!” @metamythos

Kul­pa­bi­li­sie­rung

«Du bist selbst schuld. Du wuss­test, dass Dei­ne Daten nicht sicher sind…»
Selbst­kul­pa­bi­li­sie­rung: «Ich bin selbst schuld…»
> Daten
> Daten­si­cher­heit

Kunst

Die Zei­chen­ket­te Kunst hat eine lan­ge Geschich­te der Ver­wand­lung und kann höchst unter­schied­lich angwen­det wer­den: «Er ist ein Lebens­künst­ler» meint etwa, dass ein Mensch kei­nen öko­no­mi­schen Erfolg hat und sich durch­wur­stelt. Kunst war lan­ge Zeit gleich­be­deu­tend wie Kunst­hand­werk. Kunst kam von Kön­nen. Ob jemand Künst­ler war, konn­te sogar ein Laie sehen. In der > Neu­zeit, > Auf­klä­rung > Moder­ne wur­de Kunst ein wich­ti­ger Trei­ber für die Akzep­tanz des Indi­vi­du­ums. Ein Künst­ler­fi­gur zeich­ne­te sich dadurch aus, dass eine Aus­sa­ge gemacht wur­de, ohne sich dabei auf Geld, Macht, Bezie­hun­gen, etc. zu bezie­hen. Dies wie­der­um wur­de zur Basis von Wis­sen­schaft. Jeder Wis­sen­schaf­ter macht sei­ne Aus­sa­ge zunächst als > Behaup­tung. Joseph Beus hat die­se Ent­wick­lung mit der Aus­sa­ge auf den Punk­te gebracht: «Jeder ist ein Künst­ler.» Das meint: Jedem Mensch ist zuzu­trau­en, eine Aus­sa­ge zu machen, wel­che Gül­tig­keit bean­sprucht. «Die Wür­de des Men­schen» ist ledig­lich eine ande­re – poli­ti­sche – For­mu­lie­rung die­ser für die > Moder­ne zen­tra­le Annah­me. Der glei­che Künst­ler (Beuys) präg­te zudem den Aus­druck: «Die Sozia­le Pla­stik». Das wie­der­um ist eine For­mu­lie­rung, wel­che Kunst nach den Hin­wei­sen von Albert Ein­stein fort­führt. Ein Kunst­werk ist dann eine Sozia­le Pla­stik, wenn sich die­se in «Zeit und Raum» ver­or­tet. Eine Sta­tue, ein Bild, ein Video ist per Defi­ni­ti­on kei­ne Sozia­le Pla­stik.
> Huma­nis­mus
> Kri­tik
> Wis­sen­schaft

Kri­tik

Die Zei­chen­ket­te wird höchst unter­schied­lich ange­wen­det. Im Kern ver­weist sich aber immer — auch in üblen Zer­falls­for­men — auf die zen­tra­le Idee der Auf­klä­rung, der Befrei­ung des Indi­vu­ums, des Libe­ra­lis­mus des Nicht-ein­ver­stan­den seins. War­um Kri­tik unter den Bedin­gun­gen von Netz­werk­struk­tu­ren heu­te nicht mehr mög­lich ist?
> #agree2disagree>
> Kunst
> Wis­sen­schaft
> Neu­zeit
> Auf­klä­rung
> Moder­ne

L

Leut­schen­bach

gröss­ter Stand­ort von > SRF

Libe­ral

Listi­cle

Lob­by­is­mus

Lur­ker

Sozia­le Rol­le inner­halb von Foren, Soci­al Media etc. Ein Lur­ker bleibt prin­zi­pi­ell unsicht­bar, beob­ach­tet Dis­kus­si­ons­ab­läu­fe und ver­sucht die ent­wickel­ten Inhal­te andern­orts pro­duk­tiv wer­den zu las­sen.

> Troll
> AIBS

M

Macht

Macht ist eine Grund­le­gen­de Kom­po­nen­te des Sozia­len. Es ist prin­zi­pi­ell kein «macht­frei­es» Ver­hält­nis denk­bar. Ent­spre­chend beob­ach­ten wir (End-)Ergebnisse von Aus­tausch­pro­zes­sen, pro­ble­ma­ti­sie­ren Behin­de­rungs­macht und favo­ri­sie­ren Begren­zungs­macht.
> Wer­te

Medi­en

Medi­en ver­mit­teln im Sozia­len. In unse­ren Über­le­gun­gen akzep­tie­ren wir nur 4 Medi­en: Spra­che, Schrift, Buch­druck Com­pu­ter.
> #medi­en­lǝsɥɔǝʍ
> Sozia­les

Mei­nung

Eine Mei­nung ist die nied­rig­ste Form einer mensch­li­chen Aus­sa­ge. An «die eige­ne Mei­nung» muss nicht ein­mal der Aus­sa­ge­ma­chen­de sich hal­ten. Ein bes­se­res > Argu­ment, eine ande­re Stim­mung, ein Glas mehr Wein: Und schon kann eine ande­re Mei­nung glaub­haft und wahr­haft ver­tre­tend wer­den.

> Kri­tik
> Mei­nungs­frei­heit
> Rede­frei­heit

Mas­sen­me­di­en

Mas­sen­me­di­en zeich­nen sich dadurch aus — und unter­schei­den sich von ande­ren Medi­en dadurch — dass sie tech­nisch erzwun­gen jed­we­des Feed­back eines Rezi­pi­en­ten ver­hin­dern. Mas­sen­me­di­en ver­un­mög­li­chen Mul­ti­per­spek­ti­ve und erzwin­gen gera­de dadurch Mul­ti­per­spek­ti­ve. (Jakob Tan­ner)
> #medi­en­lǝsɥɔǝʍ

Medi­en­kom­pe­tenz

«Medi­en­kom­pe­tenz erken­nen wir heu­te dar­an, dass nicht aufs gezeig­te geschaut wird.» /sms ;-)

Medi­en­viel­falt

Wenn Poli­ti­ke­rIn­nen sagen, mei­nen sie damit «Medi­en­ti­tel», bzw. «Ver­lags­häu­ser». Das Argu­ment wird zudem schwie­rig, weil «gut unter­rich­te­te Krei­se» schon lan­ge wis­sen, was als näch­stes geplant ist.
> Demo­kra­tie (Zitat Was­ser­fal­len)
> Andrea Masü­ger (Klein­re­port)

Wenn Sharing Platt­for­men (Han­si Voig) und/oder die Schwei­ze­ri­sche Depe­schen­agen­tur (SDA) staat­lich sub­ven­tio­niert wird, wird dadurch ja eben gera­de nicht die Viel­falt der Per­spek­ti­ven geför­dert.
> Per­spek­ti­vis­mus

> Medi­en

Mei­nungs­frei­heit

> Freie Rede
> Freie Rede vs Mei­nungs­frei­heit (Moritz Klenk #NoRa­dio­Show)

Mit­ma­chen dür­fen

Zu den typi­schen Ele­men­ten einer jeden Pro­pa­gan­da­ma­schi­ne gehört die Mög­lich­keit, in klar kon­trol­lier­ten Foren mit­ma­chen zu dür­fen, Mit­läu­fer­tum als Par­ti­zi­pa­ti­on zu hyper­ven­ti­lie­ren, Gemein­schaft zu insze­nie­ren.

Moder­ne

Letz­te Pha­se im Zyklus «Neu­zeit – Auf­klä­rung – Moder­ne». Mode, modisch. «Anything goes» (Paul Feyer­abend, > Post-Moder­ne > Rela­ti­vis­mus > Per­spek­ti­vis­mus > Dekon­struk­ti­vis­mus > Kon­struk­ti­vis­mus)
> Auf­klä­rung
> Neu­zeit

Mon­ar­chie

Herr­schafts­form. In einer Mon­ar­chie wird die Herr­schaft einem ein­zel­nen Herr­scher abge­ge­ben. Der Mon­arch sorgt für den Schutz sei­nes Vol­kes. Es ist eine Mög­lich­keit, die Fra­ge nach dem “Wie wol­len wir zusam­men leben?” zu beant­wor­ten.

> Ande­res anders machen
> Anar­chie
> Demo­kra­tie

#medi­en­lǝsɥɔǝʍ

(Medi­en­theo­rie)
Niklas Luh­mann hat in GdG Kapi­tel 2ff einen Ansatz für eine Medi­en­theo­rie ent­wickelt, wel­cher aktu­ell insb. durch Dirk Baecker ent­fal­tet wird und nur teil­wei­se auf die System­theo­rie nach Luh­mann ange­wie­sen ist.
> Kri­tik
> Sozia­les

Mul­ti­per­spek­ti­ve

Mul­ti = Vie­le. Per­spek­ti­vi­ti­ät ist ein Aus­druck, wel­che “die Sicht­wei­se” betont. Das Auge. Poly­pho­nie wäre eine Ent­spre­chung im audi­tiven etc.
> n:n

N

n:n

n ist ein mathe­ma­ti­scher Platz­hal­ter, ähn­lich zum Zei­chen x
n meint hier ein­fach: Vie­le, vie­les
Der Aus­druck n:n nut­zen wir hier in der Rei­he von 1:1 — 1:n — n:1 — n:n und bezeich­net unter­schied­li­che kom­mu­ni­ka­ti­ve Set­tings:
– 1:1, Face2Face etc.: Wenn zwei Men­schen an einem Tisch sit­zen und mit­ein­an­der reden (Bespre­chung, etc)
– 1:n = Eine Per­son redet, vie­le hören zu (Vor­trag, etc)
– n:1 = Vie­le bestür­men eine Per­son, eine Behör­de, ein Unter­neh­men etc. (Sitz­streik, Pro­test­schrei­ben, Shitstorm etc.)
– n:n = Dass gleich­zei­tig vie­le mit Vie­len und Vie­les mit Vie­lem kommun­zie­ren kann, ist erst durch die Elek­tri­fi­zie­rung mög­lich gewor­den. Erklär­vi­deo: Mit die­ser Kom­mu­ni­ka­ti­ons­form haben wir kei­ne Erfah­rung. (Wobei spi­ri­tu­el­le, eso­te­ri­sche Grup­pen das frei­lich andes sehen wür­den ;-)
> HTML

Neu­tra­li­tät

> Absti­nenz
> Kom­mu­ni­ka­ti­on

Neu­zeit

Erst Pha­se im Zyklus «Neu­zeit – Auf­klä­rung – Moder­ne». (Ja, Ja. Die Zähl­wei­se ist natür­lich olle.) Neu­zeit ist – wie die Zei­chen­ket­te es ja zeigt – der Hin­weis auf eine Neue Zeit. Aber das war vor locker 500 Jah­ren. Mit dem Auf­kom­men der Drucker­pres­se. Und defi­ni­tiv vor 200 Jah­ren. (1789 > Demo­kra­tie)
> #medi­en­lǝsɥɔǝʍ

News

(Jour­na­li­sti­sches Hand­werk)

Nati­veAd­ver­ti­se­ment

O

P

Par­la­ments­dien­ste

Sie wol­len wis­sen, was das Par­la­ment macht? Wie es ver­han­delt? Wer was sagt? Kein Pro­blem: Alles Live. Inklu­si­ve Simul­tan­über­set­zun­gen.
>Ser­vice­Pu­blic

Per­spek­ti­vis­mus

Erkennt­nis­theo­rie
> Mulit­per­spek­ti­ve

Pie­tis­mus

(Dis Sozia­le Fra­ge)
Radi­ka­le, libe­ra­le, sozia­le Bewe­gung, wel­che indi­vi­du­el­le Frei­heit auch auf “Die Got­tes­fra­ge” anwen­det: Zwi­schen “Gott” — das deut­sche Zei­chen für das jüdi­sche Zei­chen “JHWH”. Das Sym­bol (Zei­chen) für all das, was nicht bezei­chen­bar, gänz­lich unzu­gäng­lich, völ­lig unvor­stell­bar etc. ist — und dem Gläu­bi­gen wird kei­ner­lei Ver­mitt­lung (Papst, Prie­ster, Pre­di­ger etc.) akzep­tiert. Eine Idee, wel­che auch im Islam zen­tral ist. Wie im Islam, gibt es auch im Pie­tis­mus vie­le, unter­schied­li­che Grup­pen (“Gemei­nen”, “Gemein­den” etc.) ohne zen­tra­le Lei­tung oder Ansprech­per­son.
> Anar­chie

Psy­cho­lo­gie

Indi­vi­du­el­le Varia­tio­nen kol­lek­ti­ver Pro­ble­me. Psy­cho­lo­gi­sie­run­gen die­nen der Bil­dung von Hier­ar­chie.

PR

Publi­cRe­la­ti­on. Noch 2014 streng unver­ein­bar mit Selbst­ver­ständ­nis Jour­na­lis­mus.

> #BRver­susPR

Popu­lis­mus

Pro­pa­gan­da

Pro­fes­sur, Pro­fes­sor

Es gibt auch Pro­fes­so­rin­nen. (Aber das wäre ein ande­res The­ma.) Eine Pro­fes­sor ist ein Leh­rer inner­halb der > Uni­ver­si­tät. Er ist wis­sen­schaft­li­chen Stan­dards nicht nur ver­pflich­tet, er ist die per­so­na­li­sier­te Garan­tie für die Wei­ter­ga­be der Idee von > Wis­sen­schaft
> Auf­klä­rung
> Fach­hoch­schu­le
> Kri­tik
> Moder­ne
> Neu­zeit

Publi­Re­por­ta­ge

> Repor­ta­ge

Q

Qua­li­tät

> Beob­ach­tung
> Sozio­lo­gie

R

rebell.tv

> Die Form der Unru­he®

Rechts­staat

> Staat

Rele­vanz

#reform500

Repor­ta­ge

(Jour­na­li­sti­sches Hand­werk)

Repor­ta­ge vs. Publi­Re­por­ta­ge

S

Schöp­fe­ri­sche Zer­stö­rung

#Schur­na­lism

Rhe­to­ri­sche Empö­rung. Bezeich­nung der Zer­falls­form von Jour­na­lis­mus und Appell, sich die Stan­dards in Erin­ne­rung zu rufen.

SDA

Schwei­ze­ri­sche Depe­sch­a­nagen­tur (SDA), Vergl. Recher­chen Klein­re­port
> Medi­en­viel­falt

#Ser­vice­Pu­blic

Mit Ser­vice Public ver­ste­hen wir in der Schweiz Dienst­lei­stun­gen der Grund­ver­sor­gun­gen, bei wel­chen «dem Markt» nicht zuge­traut wur­de – durch­aus und ins­be­son­de­re auch von markt­li­be­ra­ler Sei­te her -, dass die­ser es – von unsicht­ba­rer Hand ganz wun­der­sam gelei­tet – wohl rich­ten wür­de. Zum Bei­spiel: Alle soll­ten Strom oder Was­ser in ihre Häu­ser erhal­ten. Aber sol­che Ein­rich­tun­gen zu machen, bis in die hin­ter­sten Täler? Das rech­ne­te sich nie. Aber trotz­dem soll­te es allen mög­lich gemacht wer­den. Dar­um ist der Staat ein­ge­sprun­gen. Frei­lich war «Bil­dung» ein wich­ti­ges The­ma, Spi­tä­ler und alles, was für eine gute Ent­wick­lung der Wirt­schaft wich­tig war: Stras­sen, Post, Tele­fon etc. Selbst­ver­ständ­lich ver­schie­ben sich die «Bedürf­nis­se» einer Gesell­schaft. Und dar­um muss immer wie­der neu ver­han­delt wer­den, was wie orga­ni­siert wird. Zum Bei­spiel wur­de es plötz­lich für Pri­va­te attrak­tiv Spi­tä­ler zu betrei­ben, oder Paket­post­zu­stel­lun­gen etc. Dann wird ange­passt. War­um soll der Staat etwas machen, was Pri­va­te kosten­deckend – oder gar Gewinn brin­gend – auch kön­nen? (So?)

Stellt #NoBil­lag #Ser­vice­Pu­blic in Fra­ge?
– Nein. Eben gera­de nicht. Umge­kehrt: Am Bei­spiel von #NoBil­lag kann die Fra­ge ent­wickelt wer­den: Was heu­te ange­mes­se­ne Dienst­lei­stun­gen wären. Zum Bei­spiel: Wiki­pe­dia, Inter­net-Access, Daten­si­cher­heit etc.

Sozi­al­ar­beit

Sozia­le Arbeit ist – wie Jour­na­lis­mus – ein Kind der Neu­zeit, der Auf­klä­rung, der Moder­ne. Wie beim Jour­na­lis­mus, spie­gelt sich das Image des Kli­en­tel im Image des Berufs. Was Jour­na­lis­mus rich­tig gut konn­te, ist – wie wir heu­te sehen – tech­nisch repro­du­zier­bar und kann von Maschi­nen ersetzt wer­den. Beruf, Pro­fes­si­on und Dis­zi­plin Sozia­ler Arbeit steht auf einer 200(0)-jährigen Tra­di­ti­on im Umgang mit Kom­ple­xi­tät. Und unter­schei­det sich dadurch dia­me­tral von der Tra­di­ti­on der Inge­nieurs­kunst. Dass im Gegen­satz zu Jour­na­lis­mus Sozia­le Arbeit eine Pro­fes­si­on und Dis­zi­plin aus­ge­bil­det wer­den konn­te, hängt ver­mut­lich mit der domi­nant weib­li­chen Per­spek­ti­ve: Die Frau­en stan­den zu allen Zei­ten unter mas­siv­stem Legi­ti­ma­ti­ons­druck.
> Jour­na­lis­mus
> Kom­plex
> Kom­pli­ziert
> Sil­via Staub-Ber­nas­co­ni
> Was Com­mu­ni­ty-Work von Sozi­al­ar­beit ler­nen könn(t)e

Sozia­les

Das Sozia­le ist eine Unter­schei­dung von Bio-Phy­si­schem und Men­tal-Psy­chi­schen. Sozi­al ist — ver­kürzt aus der Per­spek­ti­ve eines Men­schen gesagt — das, was “zwi­schen Kör­per” und “zwi­schen Gedan­ken” ver­mit­telt. Dazu braucht es “Medi­en”.
> #medi­en­lǝsɥɔǝʍ
> Medi­en

Sozi­al­staat

> Staat

Sozio­lo­gie

> Psy­cho­lo­gie

SRF

Schwei­zer Radio und Fern­se­hen

> SRG
> Ser­vice­Pu­blic

SRG

Der Ver­ein, wel­cher SRF ermög­licht.

Staat

Die tra­gen­den Grund­wer­te der Schwei­ze­ri­schen Eid­ge­nos­sen­schaft > CH bestehen gemäss Häfelin/Haller aus vier Prin­zi­pi­en

  1. Rechts­staat
    Das star­ke Recht vor die Rech­te der Stär­ke­ren.
  2. Demo­kra­tie
    Macht­ab­lö­sung ohne Blut­ver­gies­sen.
  3. För­dera­lis­mus
    Ent­schei­den dort, wo umge­setzt wer­den muss.
  4. Sozi­al­staat
    Befä­hi­gung aller zur Teil­nah­me am Staat.

Die Anru­fung Got­tes in der Schwei­ze­ri­schen Bun­des­ver­fas­sung ist gemäss Jörg Paul Mül­ler zunächst kein reli­giö­ses Bekennt­nis, son­der ein Bekennt­nis dazu, dass alles was wir tun «Tages­werk» ist. Es bleibt stets unklar, wel­che «Früch­te» die­se Arbeit tra­gen wird.

Stern­stun­de

Ein For­mat des Schwei­zer Fern­se­hens am Sonn­tag Mor­gen. Ein­stün­di­ge, ruhi­ge For­ma­te in der Rei­hen­fol­ge: Reli­gi­on, 11h: Phi­lo­so­phie, 12h: Kunst.
Seit bald 2 Jah­ren fra­ge ich via Twit­ter nach, wie — mich inter­es­siert nur Phi­lo­so­phie und Kunst — die For­ma­te rea­li­siert wer­den, wer spons­ort, wer zahlt, wer bestimmt, was umge­setzt wird. Der Punkt ist, dass zum Bei­spiel das Gott­lieb Dutt­wei­ler Insti­tut offen kommun­ziert, dass gewis­se Inputs von Ihnen kom­men. Und manch­mal fin­det auch die gan­ze Auf­nah­me im Park zum Grü­nen — ja, das ist Migros — statt. Auf der Sei­te des Schwei­zer Fern­se­hens wird aber nie ein Koope­ra­ti­on kommun­ziert. Das ist zunächst unse­ri­ös. Und nach so lan­ger Zeit der Nach­fra­ge­rei, scheint es mir auch ein Ein­ge­ständ­nis zu sein. Sogar die paar Dut­zend 1:1 Gesprä­che kann das Schwei­zer Fern­se­hen nicht ohne exter­ne “Hil­fe” rea­li­sie­ren.
> Trans­pa­renz­box

T

Theo­rie

(Jour­na­lis­mus ohne Theo­rie, Theo­rie­feind­lich­kei:

Tätig­keit

Job

Beruf

Pro­fess­si­on

Dis­zi­plin

…)

Trans­pa­renz

> Wis­sen­schaft
> Kri­tik

Trans­pa­renz­box

Troll

Sozia­le Rol­le inner­halb von Foren, Soci­al Media etc. Ein Troll ver­sucht Dis­kus­si­ons­ab­läu­fe durch inten­si­ves ein­grei­fen zu beein­flus­sen, zum erlie­gen zu brin­gen, zu (zer)stören. Die Bezeich­nung wird von Jour­na­lis­mus sehr exten­siv genutzt und zer­fällt dann auf eine Abwer­tung. Vergl. AIBS.

> Lur­ker

U

Uni­ver­si­tät

Die Gemein­schaft von Leh­ren­den und Ler­nen­den. Der Ort, wel­cher > Wis­sen­schaft betrie­ben und wis­sen­schaft­li­ches Arbei­ten durch den > Staat garan­tiert wir­de.

> Fach­hoch­schu­le
> Pro­fes­sur
> Wis­sen­schaft

Unter­hal­tung

Unter⤵haltung. Noch Fra­gen?
> Herr­schaft > Mon­ar­chie > Demo­kra­tie > Anar­chie
> Brot und Spie­le

V

Viel­falt

W

WWW

World Wide Web, Inter­net — Inter­es­sant für hier und jetzt viel­leicht bloss:
Im Ita­lie­ni­schen wird die Abkür­zung gebellt: Whu!Whu!Whu!
Im Eng­li­schen wird es zu einem drei­fa­chen dop­pel­ten Du (Dou­ble U), was auf ein ich!ich!ich! ver­weist.
Im Deut­schen wird geklagt: Weh!Weh!Weh!
> AIBS

Wer­bung

>Nati­veAd­ver­ti­se­ment

Wer­te

> Macht

(…)

W‑Fragen

(Jour­na­li­sti­sches Hand­werk)

Wis­sen­schaft

Was im Mit­tel­al­ter der Papst für den König war, ist die Wis­sen­schaft für den demo­kra­ti­schen Staat: Eine unab­hän­gi­ge Instanz, wel­che «nach Wahr­heit» sucht. Es gibt kei­ne Wis­sen­schaft ohne die Begrün­dung von Autoren­schaft. > Kunst Es gibt kei­ne Wis­sen­schaft ohne die Arbeits­wei­se (Work­flow) von > Kri­tik.

X

Y

Genera­ti­on Y

Z

#zaw­la­zaw

Das Neue ist stets das noch älte­re. (Wolf­gang Pauli/Ernst Peter Fischer) Ler­nen von Jesa­ja…

2 Listen@TwitterMoments

LITE­RA­TUR:

LINKS:

  1. Die­ser Ein­trag basiert auf die­sem Brain­stor­ming.
  2. Mani­fest:
  3. Bücher:
  4. Ter­mi­ne:

Ste­fan M. Seydel/sms ;-)
(*1965), M.A., Stu­di­um der Sozia­len Arbeit in St. Gal­len und Ber­lin. Unter­neh­mer, Autor, Künst­ler.

Aus­stel­lun­gen in der Roy­al Aca­de­my of Arts in Lon­don, Deut­sches Histo­ri­sches Muse­um Ber­lin, Caba­ret Vol­taire Zürich uam. Gewin­ner Migros Jubi­lée Award, Kate­go­rie Wis­sens­ver­mitt­lung. Nomi­niert mit rocketboom.com für den Web­by Award 2006 (Best Use of Video or Moving Image). Jury-Mit­glied “Next Idea” Ars Elec­tro­ni­ca 2010. Bis 2010 Macher von rebell.tv. Co-Autor von “Die Form der Unru­he“, Umgang mit Infor­ma­ti­on auf der Höhe der Zeit, Band 1 und 2, Juni­us Ver­lag Ham­burg. Mit­glied im P.E.N.-Club Liech­ten­stein. Er war drei Jah­re Mit­glied der Schul­lei­tung Gym­na­si­um Klo­ster Disen­tis. Seit Som­mer 2014 lebt und arbei­tet er in Zürich: http://dfdu.org AG, Kon­stel­la­to­ri­sche Kom­mu­ni­ka­ti­on. (Ent­wick­lung von Pilot und Impuls­pro­jek­ten, gegrün­det 1997 mit Tina Piaz­zi)


Eröff­nung Ein­trag auf medium.com: 26.09.2017 | Umge­zo­gen am: 27.09.2017 11:43h | Ziel: Ent­wick­lung einer Umge­bung, in wel­cher häu­fig genann­te Argu­men­te im Rah­men von #NoBil­lag bespro­chen wer­den. | d!a!n!k!e für Links, Kom­men­ta­re, Rich­tigschreib­kor­rek­tur­le­sung | Ein Pilot- und Impuls­pro­jekt #dfdu ag/sms ;-)


Kommentieren

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese HTML Tags kannst du verwenden:

<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>