#Wikipedia: «Stefan M. Seydel gilt als Querdenker und Kritiker und arbeitet sich insbesondere an den negativen Folgen der Aufklärung ab.»

[Textsorte: Traum]
Arbeitsform: Listenbildung, Work in Progress
Anlass: Allgemeine Verunsicherung
TL;DR: Beispiele für «negative Folgen der Aufklärung»

Keine Ahnung, wie lange der Satz noch auf der vorderen Seite im Lemma zu meinem Namen stehen wird. Andere Sätze – ein ganzer Abschnitt, welcher meinen Konflikt mit der deutschsprachigen Meritokratie beschrieben hat – fliegen auch rasch wieder raus. (So What? – Wir nennen es editieren. Und das ist gut so. Die Qualität eines Lemmas, erkennts du nicht auf der Vorderseite von Wikipedia, sondern in der Versionsgeschichte.)

 Wie Vandalismus in der aktuellen Meritokratie begründet werden kann, damit es wie Qualität aussieht: «Artikel von Pluspedia-Standard auf Wikipedia umgestellt.»

Wo war ich? – Ahja: Aber dieser eine Satz hat mich gefreut: «arbeitet sich () an den negativen Folgen der Aufklärung ab.»

Was sind die negativen Folgen der Aufklärung?

Zunächst würde ich sagen: All das, was einst eine Lösung, eine Befreiung, eine Aufklärung war.

  • Die Entdeckung des Individuums
  • Die Entdeckung des Kindes
  • Die Entdeckung der Autorität durch Autorenschaft
  • Die Entdeckung der Möglichkeit des anonymen Publizierens
  • Die Entdeckung, dass Widerstand, Subversion, Rebellion möglich ist
  • Die Entdeckung der Maschinisierung
  • Die Entdeckung der Motorisierung
  • Sie Entdeckung des Trennens & Teilens (Spezifizierung, Spezialiserung, Kooperation)
  • Die Entdeckung der Wissenschaft
  • Die Entdeckung, dass sich Kritik nicht durchsetzen muss, sondern dass Aussagenurheber, Behaupter, gewaltbereit Mächtige sich anmerken lassen müssen, dass sie Kritik in ihre Aussagen integriert haben.
  • Die Entdeckung des Rechtsstaates: Das starke Recht vor die Rechte der Stärkeren)
  • Die Entdeckung der Demokratie: Die Organisation von Machtwechsel, ohne Blut vergiessen zu müssen.
  • Die Entdeckung des Föderalismus: Dort entscheiden zu lassen, wo umgesetzt werden muss.
  • Die Entdeckung des Sozialstaates: Die Ermächtigung der Menschen, zur Möglichkeit der Mitgestaltung.

Insbesondere die einstmalig erfolgreichen Lösungen, tragen in sich die Last, zum Problem selbst zu werden.

Das was sich eignet, eine Befreiung, eine Erlösung, eine Erweiterung zu realisieren, muss nicht die Kraft in sich tragen, in einer neu erreichten Umgebung, die Konsolidierung zu garantieren.

Die Idee der 4. Industriellen Revolutionen + die Idee der 4. Medienwechsel, ermöglicht einen raschen Zugang, diese Herausforderung zu thematisieren.

Von Buchdruck zu Computer gibt es keine Verbindung. Keine.

Das war das Thema von «Die Form der Unruhe», Band 2, Junius-Verlag Hamburg, 2010

  • Dazu passt fast alles, was wir aktuell – Frühling 2020 – unter WhtsNxt? an Aktivitäten aufgelistet haben ;-)

user:sms2sms in #ZuercherFestspiel1901 (2019) sms2sms:
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Stefan M. Seydel/sms ;-)

(*1965), M.A., Studium der Sozialen Arbeit in St. Gallen und Berlin. Unternehmer, Sozialarbeiter, Künstler.

Ausstellungen und Performances in der Royal Academy of Arts in London (Frieze/Swiss Cultural Fund UK), im Deutsches Historisches Museum Berlin (Kuration Bazon Brock), in der Crypta Cabaret Voltaire Zürich (Kuration Philipp Meier) uam. Gewinner Migros Jubilée Award, Kategorie Wissensvermittlung. Diverse Ehrungen mit rocketboom.com durch Webby Award (2006–2009). Jury-Mitglied “Next Idea” Prix Ars Electronica 2010. Bis 2010 Macher von rebell.tv. Co-Autor von “Die Form der Unruhe“, Umgang mit Information auf der Höhe der Zeit, Band 1 und 2, Junius Verlag Hamburg. Ruhendes Mitglied im P.E.N.-Club Liechtenstein. Er war drei Jahre Mitglied der Schulleitung Gymnasium Kloster Disentis. Seit Sommer 2014 lebt und arbeitet er in Zürich: #dfdu.org AG, Konstellatorische Kommunikation. (Entwicklung von Pilot und Impulsprojekten, gegründet 1997 mit Tina Piazzi.)


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