wor­an ich glau­be? (tage der uto­pie, 2007) m/ein #glau­bens­be­kennt­nis

[Text­sor­te: Tabu]
Arbeits­form: Doku­men­ta­ti­on, Listen­bil­dung, Work in Pro­gress
Anlass: Siche­rung aus medium.com/@sms2sms
Zum Titel­bild: unter­haus, lais, vals, alpen, euro­pa (so?)
Ähn­lich: Kön­nen. Stei­ne. Den­ken.

wor­an ich glau­be?

ich glau­be an das sowohl-als-auch. ich glau­be an die qua­dri­tät der kom­ple­men­ta­ri­tät. ich glau­be an einen psy­chi­schen schaum, in wel­chem mein ich teil davon ist. so füh­le ich mich getra­gen von einer wogen­den sfä­re, als eine blub­bern­de, pro­vi­so­ri­sche bla­se erah­ne ich mein selbst. in mir sam­melt und ver­liert sich ewi­ges. ein ste­tes plat­zen und neu sich ver­bin­den kenn­zeich­net mein sein. ich glau­be an das kon­kre­te und das vage. an die prä­zi­si­on und das dif­fu­se. an den sin­gu­lä­ren stand­punkt und den andau­ern­den pro­zess. ich glau­be an die ste­te umfor­mung von infor­ma­ti­on. an die unend­li­che aus­deh­nung der gegen­wart. nein: ich glau­be nicht an das glück. nein: das leben hat kei­nen sinn. indem ich bin und ich mich durch die ver­bind­li­che gemein­schaft mit ande­ren, in ande­ren, glück­lich rea­li­sie­re, ver­lei­he ich mei­nem absur­den leben sinn.

phil­ipp bürk­ler liest den text | archiv: magazin.rebell.tv

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Ste­fan M. Sey­del/sms ;-)

(*1965), M.A., Stu­di­um der Sozia­len Arbeit in St. Gal­len und Ber­lin. Unter­neh­mer, Sozi­al­ar­bei­ter, Künst­ler.

Aus­stel­lun­gen und Per­for­man­ces in der Roy­al Aca­de­my of Arts in Lon­don (Frieze/Swiss Cul­tu­ral Fund UK), im Deut­sches Histo­ri­sches Muse­um Ber­lin (Kura­ti­on Bazon Brock), in der Cryp­ta Caba­ret Vol­taire Zürich (Kura­ti­on Phil­ipp Mei­er) uam. Gewin­ner Migros Jubi­lée Award, Kate­go­rie Wis­sens­ver­mitt­lung. Diver­se Ehrun­gen mit rocketboom.com durch Web­by Award (2006–2009). Jury-Mit­glied “Next Idea” Prix Ars Elec­tro­ni­ca 2010. Bis 2010 Macher von rebell.tv. Co-Autor von “Die Form der Unru­he“, Umgang mit Infor­ma­ti­on auf der Höhe der Zeit, Band 1 und 2, Juni­us Ver­lag Ham­burg. Ruhen­des Mit­glied im P.E.N.-Club Liech­ten­stein. Er war drei Jah­re Mit­glied der Schul­lei­tung Gym­na­si­um Klo­ster Disen­tis. Seit Som­mer 2014 lebt und arbei­tet er in Zürich: #dfdu.org AG, Kon­stel­la­to­ri­sche Kom­mu­ni­ka­ti­on. (Ent­wick­lung von Pilot und Impuls­pro­jek­ten, gegrün­det 1997 mit Tina Piaz­zi.)


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