Wieder wie Neu bei Wikipedia? – Alles was du Wissen musst… #how2manuals

[Textsorte: Memo]
Arbeitsform: Dokumentation, Listenbildung, Work in Progress
Anlass: #WikiAtelier vom 3. Mai 2020
TL;DR: In wenigen Schritten zum WiederNeuEinstieg – Verzeichnis aller #how2manuals

Diesen Eintrag ist meine persönlich Vorbereitung für einen Input im #WikiAtelier vom 3. Mai 2020: Arbeitsgruppe 2.

Warum ich #how2manuals baue?

How to do #how2manuals?

(1) TEASER (10 sec)
Diese Frage, dieses Problem, diese Herausforderung will ich beantworten.

(2) CLAIM (3 sec)
#1minWikipedia

(3) STORY (40 sec)
Ich beantworte die Frage «induktiv» – vom speziellen Beispiel aus zum Allgemeineren kommend.

(4) END (7 sec)
Das war «1 minute wikipedia» von user:sms2sms

(5) Hochladen, Taggen mit #1MinWikipedia und eintragen bei: https://meta.wikimedia.org/wiki/Dienstag/how2manuals

Miteinander reden in Videokonferenz – Die wichtigsten Handzeichen:

Wie in der Arbeit mit Grossgruppen, haben sich auch auch in Videokonferenzen bestimmte Handzeichen bewährt: Das sind die wichtigsten:

Wenn du in eine Videokonferenz mit ganz vielen Teilnehmenden kommst:
1: Kamera einstellen, Mikrofon nur dann einstellen, wenn du das Wort bekommst.
2. Wenn du eine Klärungsfrage hast: Zeige den Zeigefinger
3. Wenn du einen Wortbeitrag hast: Zeige die Handfläche
4. Wenn jemand zu lange redet: Mach vorwärts
5. Komm zum Punkt
6. Jetzt genügts
7. Wow! Toll! Danke!

Jeder Eintrag auf Wikipedia (Lemma) hat eine «Vorderseite» und eine «Rückseite» (Diskussionseite), sowie eine Versionsgeschichte.

Ein Eintrag in der Wikipedia verändert sich ständig. Und das ist gut so.

Unterscheide die «Vorderseite eines Eintrags» bei Wikipedia zur Diskussionsseite und der Versionsgeschichte.

Wenn du neu bei Wikipedia mitarbeiten und du eine grössere Veränderung in einem Eintrag machen willst, ändere das nicht einfach auf der Vorderseite. Frag zuerst auf der Diskussionsseite ob eine solche Anpassung ok wäre. Wenn du nach 3 Tagen nichts hörst, trag es ein.

Wie sich ein Eintrag verändert, kannst du in der Versionsgeschichte dir anzeigen lassen. Es gibt auch eine grafische Darstellung davon. (Das zeige ich in diesem ersten Übungsschnippsel aber nicht. Du wirst es finden. Suche nach einem Icon, was aussieht wie eine Pin-Nadel ;-)

Was sind Kollaborative Schreibsysteme? Und warum werden die nach 500 Jahren wieder so wichtig?

(1) TEASER
(2) #1minWikipedia
(3) STORY
(4) Das war «1 minute wikipedia» von user:sms2sms

Du hast früher schon einmal bei Wikipedia mitgearbeitet und möchtest damit wieder anfangen? – Darauf musst du achten:

(1) TEASER
(2) #1minWikipedia
(3) STORY
(4) Das war «1 minute wikipedia» von user:sms2sms

Du willst ab jetzt Wikipedia nicht nur nutzen, sondern beim herstellen mitwirken? (from: «Using» to: «ProdUsing») – Darauf musst du achten:

(1) TEASER
(2) #1minWikipedia
(3) STORY
(4) Das war «1 minute wikipedia» von user:sms2sms

Wenn du einen eigenen Account bei Wikipedia hast, hat das viele Vorteile. Das sind die drei Wichtigsten:

(1) TEASER
(2) #1minWikipedia
(3) STORY
(4) Das war «1 minute wikipedia» von user:sms2sms

Wikipedia hat keine Regeln. Aber Prinzipien. – Das sind die Wichtigsten:

(1) TEASER
(2) #1minWikipedia
(3) STORY
(4) Das war «1 minute wikipedia» von user:sms2sms

Definition 1/2 #SmartSetting

(1) TEASER
(2) #1minWikipedia
(3) STORY
(4) Das war «1 minute wikipedia» von user:sms2sms

Definition 2/2 #CommunityCare

(1) TEASER
(2) #1minWikipedia
(3) STORY
(4) Das war «1 minute wikipedia» von user:sms2sms

Tip 1/3: WP:GVGAA Geh von guten Absichten aus.

(1) TEASER
(2) #1minWikipedia
(3) STORY
(4) Das war «1 minute wikipedia» von user:sms2sms

Tip 2/3: WP:KPA Keine persönlichen Angriffe

(1) TEASER
(2) #1minWikipedia
(3) STORY
(4) Das war «1 minute wikipedia» von user:sms2sms

Tip 3/3: Die Pyramide #how2disagree

(1) TEASER
(2) #1minWikipedia
(3) STORY
(4) Das war «1 minute wikipedia» von user:sms2sms

Vorlage

(1) TEASER
(2) #1minWikipedia
(3) STORY
(4) Das war «1 minute wikipedia» von user:sms2sms

Was ist der Unterschied zwischen #Open «Offen» und #Free «Frei»?

Das zweite Erklärvideo zu «Free» ist nicht auf dem aktuellsten Stand. (Vergl. Ausführungen unten.)

2001 hat W3C um Tim Berners-Lee #Open definiert. Die letzten zwei Jahrzehnte wurden aber für ganz anderes genutzt. Die #CoronaKrise zeigt grad das ganze Elend dieser verpassten Jahre. Was wäre eigentlich ein #ServicePublic auf der Höhe der Zeit? Wir arbeiten intensiv an diesem Thema:

Heute ist #Open ein Synonym für «Gut» geworden. Offen ist besser als Closed, Gated, Applied. Wir aus den «Kollaborativen Schreibsystemen» der Wikimedia-Foundation, wollen aber nicht nur etwas frei zugänglich im Internetz haben, wir verlangen eine «Informationelle Allmende». Das nennen wir «Frei». Darum heisst Wikipedia auch «The Free Enzyklopedia». Wir wollen «Freie Daten», «Freie Information», «Freies Wissen». WikiDienstag.ch arbeitet in Anlehnung und Weiterführung von «5 Star Open», an einer Serie «5 Cross Free». Den aktuellsten Stand der Tabelle findest du im Glossar. Mit anderen Worten: Das zweite Erklärvideo zu «Free» ist nicht auf dem aktuellsten Stand.

WIKIPEDIA IS NOT PAPER

Vorbereitungen auf #WikiAtelier #Sprint46 im März 2020

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Synchrone, Video-vermittelte Meetings

Guten Morgen zum #WikiAtelier. Das ist kein WorkShop – es gibt hier nichts zu shoppen. Wir gestalten eine Umgebung, welche es erlaubt, dass wir synchron mit andern zusammen – welche an ganz unterschiedlichen Orten leben und arbeiten – an unseren persönlichen Fragen arbeiten.

Weniges noch bevor der offiziellen Begrüssung:
- Mein Name ist Stefan M. Seydel, sms, oder user:sms2sms – es freut mich, dass ich hier moderativ durch den Tag begleiten darf.
- Bedenke, dass andere Fotos von unserem Setting machen könnten und diese auf SocialMedia mit dem Hasthag #WikiAtelier teilen. Wenn du das nicht willst, musst du die Kamera jetzt abstellen.
- Wenn jemand den Stream aufnimmt, um diesen danach beispielsweise auf Youtube als Doku zur Verfügung stellen: bitte sage dies vorgängig und frage in deiner Gruppe, ob das für alle ok ist.
- Es macht Sinn, dass du bereits jetzt den Chat geöffnet hast. Du findest den Button dazu am unteren Bildschirmrand. Du kannst dort eintragen, wenn es zu Irritationen, Fragen, Hinweise kommt.
- Jetzt freue ich mich, Silvana Kohler vom GZ Bachwiesen das Wort übergeben zu dürfen.
(…)
- Lantus von WMCH begleitet den Aufbau von WikiDienstag.ch von Beginn weg. Er hat es nicht leicht mit mir. Umsomehr freue ich mich, dass wir auch heute wiederum einen nächsten Tag miteinander gestalten dürfen. Er stellt uns weit mehr als diese Umgebung von Zoom hier zur Verfügung.
(…)
- Ohne Michael Grüebler gäbe es WikiDienstag.ch nicht. Er ist der aktuelle Amtschef von Statistik Stadt Zürich. Die Statistischen Ämter sind zu offensiven Treibern der Open-Bewegung aus der Verwaltungen heraus geworden. Durch alle Hierarchiestufen hindurch, wird dieses Anliegen befördert. User:GrandGrue – wie er innerhalb von Wikipedia seine Edits kennzeichnet – ist aber einer der wenigen, welche sich nicht nur für #OpenData, sondern eben auch für das für uns Wikipedianernden so wichtige #FreeData (freie Daten, freie Information, freies Wissen) engagiert. Ganz herzlichen Dank, Michael Grüebler, dass du heute den Tag mit uns gestaltest:
(…)
Wie du aus dem Arbeitsprogramm siehst, folgt jetzt eine kurze Sequenz zu den Arbeitsweisen, bevor Lantus und ich dir die 5 Arbeitsgruppen vorstellen. Wenn dich das nicht interessiert, ab 10:50h wird dich Lantus in Arbeitsgruppen aufteilen. Du hast ja das Tagesprogramm.

Einführung in Prinzipien:

«Wikipedia is not Paper»
- das ist eine der ältesten Feststellungen, welche wir von Beginn weg des Projektes – seit 2001 – gebetsmühlenartig wiederholen. «Wir brauchen kein nächstes Chatforum.» Wir wollten eine Enzyklopädie bauen aus freien Inhalten, zum freien Gebrauch, an welcher alle – ALLE – alle, welche kommunizieren können mitwirken können. Dafür kämpfen wir bis heute. Und der ganz grosse Treiber in diesem Anliegen ist seit 2012 Wikidata. Dazu arbeiten wir heute in Arbeitsgruppe 5.

Wenn das was wir hier tun, etwas anderes ist – als PAPIER -, was ist es dann?

Der Nachteil dieser Videokonferenz ist, dass es so aussehen könnte, als wäre es das gleiche, wie wenn wir uns in einem physischen Raum treffen würden. Bloss etwas schlechter, mit vielen technischen Problemen und unter PERMANT RECORD. Gleichzeitig erleben wir, dass dieses verteilt-sein, dieses gewonnene Distanz, diesen Abstand gewisses Wissen lediglich verdeutlichen, sichtbarer, erlebbarer machen: Und genau in diesem Loch, was sich da Auftut, liegt die Herausforderungen, die Sorge, die Chancen.

Schluss: Darüber habe ich versucht in meinem Text in der NZZ zu sprechen. (Der Text in meinem Blog.)

Ich will für den Einstieg 3 Tipps und 2 Definitionen machen.

Zuerst aber: Auf globalem Level kämpfen wir darum, dass Wikipedia keine «Regeln» hat. Wir beschreiben «Haltungen», «Prinzipien». Der wichtigste Tipp bleibt also: IGNORE ALL RULES. WP:IGNORE – Sei Mutig. Nicht übermütig. Aber mutig. Du kannst hier nichts kaputtmachen.

Wichtig ist aber, dass du weisst, was du willst, was dich interessiert, auch für heute: Wir bieten dir nichts an, was du konsumieren kannst. Du bist hier in einer Umgebung, wo kollaborativ an einer «informationellen Allmende» gearbeitet wird.

Arbeiten in einer Videokonferenz:

Wenn du in eine Videokonferenz mit ganz vielen Teilnehmenden kommst:
1: Kamera einstellen, Mikrofon nur dann einstellen, wenn du das Wort bekommst.
2. Wenn du eine Klärungsfrage hast: Zeige den Zeigefinger
3. Wenn du einen Wortbeitrag hast: Zeige die Handfläche
4. Wenn jemand zu lange redet: Mach vorwärts
5. Komm zum Punkt
6. Jetzt genügts
7. Wow! Toll! Danke!

3 Tipps:

  1. WP:GVGAA
  2. WP:KPA
  3. #how2disagree

Kanal-reduzierte Kommunikation – also wenn du nur so ein paar Zeichen auf deinem Screen zugejagt bekommst – lässt unglaublich viel Interpretation zu. Die Art, wie du reagierst, sagt – mit jeder Garantie – mehr darüber aus, was du für wahr nimmst, als darüber, was gemeint worden ist. Darum: Geh von guten Absichten aus. Wundere dich. Frage nach. Und: Verzichte, wo immer es geht – das geht nicht immer! – auf persönliche Angriffe.

Wir bauen an einer Enzyklopädie. Das ist distanziert, das ist unaufgeregt, das ist ohne Engagement, das Ergebniss soll «abstinent» sein und eine WP:NPOV ermöglichen. Und hier üben wir, was Menschen üben, seit wir wissen, dass es Menschen gibt: How to Disagree. Wir wollen etwas mit anderen gemeinsam tun. Und wir sind einverstanden damit, dass wir nicht einverstanden sind miteinander. Das ist keine Schwäche, sondern die Quelle für Kritik. Und darum geht es uns hier: Wir explizieren implizites und setzen es schonungslos aus. Eben: Weil wir wissen, dass wir blinde Flecken haben und es uns reicher macht, wenn wir uns verschenken.

2 Definition

#SmartSetting + #CommunityCare
https://meta.wikimedia.org/wiki/Dienstag/Glossar

Für heute ist daraus vielleicht bloss wichtig:

Der dominante Zugang ist nicht der Video-Stream. Was zählt ist einzig und allein, was in Wikidata, Wikipedia, meta.wikimedia.org – oder heute auch noch ins Arbeitsdokument in GoogleDocs eingetragen wird.

Wir unterscheiden alles was wir tun in WARTEND, AKTIV, ABGESCHLOSSEN ein. Wir haben nur ein Arbeitsdokument, damit wir alle dort arbeiten. Trage auch deine eigenen Fragen und Arbeitsschritte dort ein. Das verlangsamt dein Arbeiten. Und genau das macht es schneller, ermöglicht Kooperation und Kollaboration. Für uns Sozialarbeitende ist das auch eine Moment von Inklusion. Jemand, welcher nicht sieht, nicht hört, zu einem anderen Moment dazukommt, kann sofort einsteigen und mitwirken.

Ihr merkt, das ist eines meiner Lieblingsthemen. Wir nennen es «DataLiteracy».

Ich fasse zusammen: GVGAA, KPA, egal was du tust: zeige, wie du deine Tätigkeiten in Wartend, Aktiv, Abgeschlossen unterscheidest und öffne dein Handeln der Möglichkeit zur Kollaboration.

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Hallo, mein Name ist Stefan M. Seydel/sms ;-)

Willkommen in meinem Blog dissent.is | Fast jeden Tag findest du auf WikiDienstag.ch ein neues Video, in welchem ich zeige, woran ich aktuell arbeite. | Diesen Eintrag ist meine persönlich Vorbereitung für einen Input im #WikiAtelier vom 3. Mai 2020 | Nein. Das sind alles keine «Publikationen». Stell es dir eher vor wie ein «Making Of»: Prof. Dr. Stephan Porombka erklärt es in dieser Podcastserie. | Wenn dich mein Workflow interessiert, wie ich (für mich selbst) Wissen schaffe, empfehle ich dir gerne unseren Band 2 von «Die Form der Unruhe», 2010, Junius Verlag, Hamburg. (pdf)

Stefan M. Seydel, aka /sms ;-) in «Zuercher Festspiel 1901″ (NZZ, 2019) | Social Media: sms2sms: TwitterYoutubeSoundcloudInstagramSnapchatTikTok etc. | Wikipedia: user:sms2sms | Persönliche Homepage: dfdu.org/sms | Vorstellung bei Wikipedia | Vorstellung 2010 in der Welt.de: «Kanal Geisteswissenschaften» | Bücher: Die Form der Unruhe (2 Bände, 2009/2010)

Der Text vom 18. April 2020 in der Neuen Züricher Zeitung (NZZ) hat so viele Nachfragen ausgelöst, dass ich diese nicht einzeln beantworten kann. Aber genau darum geht es doch:

Wikipedia ist bloss ein leicht zugängliches Beispiel für «Kollaborative Wissensarbeit.» Es geht nicht um mich als Autor. Und es geht auch nicht darum, dass ich mich hier wichtig zu machen versuche.

Als Sozialarbeiter arbeite ich am Sozialen.
Die aktuelle «Kommunikative Herausforderung» ist grösser als ich und du. Wichtiger, ob ich Mann oder Frau bin, Jung oder Alt, hübsch oder nett, schwarz, gelb oder bleich. Und auch wichtiger, als die Sprache, welche mich meine Mutter gelehrt hat oder welche Gewürze ich besonders gerne in meinem Essen habe.

  • Es ist nicht GELD, was mich antreibt.
  • Es ist keine ORGANISATION, welche irgendetwas von mir verlangt.
  • Was ich aber von «öffentlichem Geld» erwarte, ist, dass damit ein «öffentliches Gut» hergestellt wird. ögög.wikimedia.orgÖffentlich» ist als das, was alle etwas angeht und eben darum auch alle mitwirken können müssen – hat Jürgen Habermas 1972 einmal vorgeschlagen.)
  • Heute gilt erfahrbar, was Niklas Luhmann 1986 sich vorzustellen versuchte: «Kommunikation kommunziert. Nicht Menschen.» Maschinen kommunizieren mit. Bäume, Elektromotoren, Leuchtkörper auch. Und wir wollen nicht einmal mehr auf unseren Schrittezähler am Smartphone verzichten. Aus Gründen.

ERINNERN:
Wikipedia ist Gegenreformation: Es zeigt noch einmal, wie «Die Gesellschaft der Gesellschaft» vor 500 und 200 Jahren auf die Probleme der damaligen «Dickhäuter» reagiert hat: Wissen ist Macht. Und wir schaffen eben dieses Wissen, in dem wir Implizites Explizit machen und es radikal der Kritik aussetzen.

GEDENKEN:
Der simple Workflow von «Trennen, Teilen, Häufchen bilden» hat die Macht der gewaltig mächtigen pulverisiert. Die Teilhabe der Menschen an der Gestaltung ihrer eigenen Lebensbedingungen konnte massiv ausgeweitet werden. Aber die negativen Auswirkungen von Neuzeit, Aufklärung, Moderne haben gerade wir, welche wir deutsch sprechen, bitterst durchlitten: Die letzte Spaltung des letzten, winzigsten Teilchens, jagt unsere ganze Um:Welt in einen anderen Zustand. Der einzelne Körper eines Menschen – atomisiert in der Gesellschaft der Gesellschaft – wird vom Staat als eine ICH AG beschrieben, welche sich selbst als Dienstleistende («juristische Person») fröhlich lächelnd zum Ausschluss bereit zu stellen hat und sich selber liquidiert, sich zu verflüssigen hat und sich in Nichts auflöst, wie GAS.

ERNEUERN
Wikidata ist Reformation. Das Projekt wird zu einem Symbol dafür, wie instantan «ganz Viele mit ganz Vielen» – ganz Vieles mit ganz Vielem – am Workflow von dem mitarbeiten kann, was als eine «Informationelle Allmende» erlebbar gemacht wird: Wir stellen das her, was wir selber nutzen. Wir tragen unser Wissen zusammen, welche für uns relevant geworden ist und reihen diese listenförmig auf, verbinden und konstellieren. Wir suchen radikal, zentrale Argumente zu wiederlegen und finden darin Komplementaritäten und entwickeln Werte- und Entwicklungsquadrat. «Das Zentrum ist überall. Die Periferie nirgends.»

Hier will ich dir zeigen, was aus meiner praktischen Erfahrung gut ist, (wiederum) einen Zugang zu finden, zu dieser dringend grundlegend zu überarbeitenden, über 20-jährigen Umgebung des Wikiuniversum.

SOLA SCIRPTURA – SAPERE AUDE – SEI MUTIG


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