Das disziplinierte Schweigen der Disziplin: #Sozialarbeit ohne #Tripelmandat ist keine.

ein #Medientheater von Stefan M. Seydel/sms :-)

Textsorte: (1) Traum
Arbeitsform: Dokumentation, Listenbildung, Work in Progress
Anlass: Seit März 2020 setzen sich viele meiner Streams mit der Beobachtung der Beobachtung im Umgang mit #CoronaVirus auseinander: Videos wurden von Youtube gelöscht. Accounts auch bei Twitter habe ich verloren. Bei allen Bemühungen in meiner eigenen Disziplin der Sozialen Arbeit Austausch zu finden, sind gescheitert. Das heisst: Es gab viele eMails. Viele Telefonate. Viele Gespräche. Viele persönliche Mitteilungen. Aber weder Professorende an Hochschulen noch Berufsverbände engagierten sich für eine Ausformulierung des Tripelmandatas im Internet.

Mein Streit mit dem Berufsverband dauert aber 20 Jahre länger:

Seit der Umformulierung von Bürerinnen und Bürgern in eine ICH AG – wähend dem ich bei Silvia Staub-Bernasconi den Master in Sozialer Arbeit als Menschenrechtsprofession machte – ist das Disziplinierte Schweigen der Disziplin Sozialer Arbeit für mich fotografierbar geworden. Eine gänzlich unerträgliche Situtation. Und ich erlebte am eigenen Körper, wie mit Kritik am eigenen Job, Beruf, Profession, Disziplin Sozialer Arbeit umgegangen worden ist… Ganz unten eine unsystematische Doku um 2001 im Konflikt mit dem Berufsverband in der Schweiz… :-/

TL;DR (…)
Bildquelle: dissent.is/sms ;-)
URL: https://dissent.is/tripelmandat
Hashtag: #Sozialarbeit #Tripelmandat

Hier entsteht eine Lesetext nicht nur für Studierende der Sozialen Arbeit. Die Schreibarbeit werden durch diverse #Feedlogs – Arbeitsgespräche in Life-Streams im Rahmen von WikiDienstag.ch – realisiert. Sollte der Text eine publizierbare Form erreicht haben, wäre dies hier verlinkt. (Bis jetzt also noch nicht ;-)

Reload für aktuellen Schreibstand: dissent.is/tripelmandat

WORK IN PROGRESS

Sozialen Arbeit ohne Tripelmandat ist keine

Das sogenannte Tripelmandat, könnte als ein #Theoriegedicht aufgefasst werden. Es verdichtet theoretisches Wissen so, dass es alltagspraktisch wirksam zu Anwendung gebracht werden kann. Die Idee wird in ihrer gesamten 500-jährigen Berufstradition auf unterschiedlichste Art und Weise erzählt, ist aber im Kerngehalt konstant geblieben ist: Das Theoriegedicht – die Denkfigur Tripelmandat – integriert das für Neuzeit, Aufklärung, Moderne, Humanismus tragende Element der radikalen Anerkennung jedes einzelnen Menschen als Individuum, welches in der ihm eigenen «unantastbaren Würde» anerkannt wird. Heute könnte das Tripelmandat auch als das «Sozialarbeiterisches Narrativ» bezeichnet werden: Es transportiert auf einfachste Art und Weise für Sozialarbeit tragende Emotionen und Werte.

Von Stefan M. Seydel/sms ;-)

- Achtung: dieser Text ist nicht frei gegeben für die Übernahme in andere Kontexte. Der Text bleibt in Arbeit.. Auf Anfrage erstelle ich gerne eine für die Publikationsform angepasste Version.

Professionelle Soziale Arbeit ist in der 500 Jährigen Professionsgeschichte ohne Mandate – ohne Beauftragungen – nicht denkbar. Es war mit der Gründung vom 8. Dezember 1524 zunächst der Staat – die Stadtverwaltung von Zürich – später private Unternehmer, religiös, humanitär, ethisch Motivierte, welche Aufträge an Menschen gegeben haben, anderen Menschen zu helfen. Selbstverständlich gehört auch die Selbstmandatierung von Aktivistinnen – historisch meist Frauen – auf diese lange, heterogene, diverse Liste der Mandatierungen. Aber auch Selbsthilfeorganisationen: Menschen und Gruppen von Menschen, welche von sich aus um Hilfe durch andere Menschen aufgerufen haben und dazu entsprechende Hilfsorganisationen gründeten.

Dass Helfen von einer Berufung – ausformuliert und «verkörpert» durch Klosterfrauen – zu einem Beruf werden konnte, erscheint dabei eher eine Zerfallsform. C. Wolfgang Müller erzählt diese Geschichte mit blutendem Herzen und Tränen in den Augen in: «Wie helfen zum Beruf wurde.» Müller ist für «die Disziplin Sozialer Arbeit» eine wichtige Adresse, wurde er doch 1980 der vermutlich erste «Sozialarbeitsprofessor» im deutschsprachigen Raum an der TU Berlin. Silvia Staub-Bernasconi seine Nachfolgerin. Danach wurde der Lehrstuhl abgewickelt. (Kurzum: Das wäre eine andere Geschichte.)

Der «heilige Herzenswunsch anderen Menschen zu helfen» verdeckt zunächst die «gottgegebene Faktizität» des Sozialen Gefüges. Wobei: Dass die Äbtissin Katharina von Zimmern diesen Umstand nicht zu reflektieren vermochte, ist gänzlich ausgeschlossen: Das Leben in einem Kloster ist – insbesondere, aber wohl nicht nur – für Frauen ein kongenialer Sozialer Trick ein eigenständiges, intellektuelles, unabhängiges – emanzipiertes – Leben zu leben.

Den Nonnen vor 500 Jahren zu unterstellen, sie hätte keine Vorstellung von Sozialem Wandel, wäre lächerlich.

Menschen in Not, in prekären Lebenslagen, Menschen mit körperlichen Aussstattungen, welche Unterstützung im Alltag zwingend machen (ob als Kleinkind, Gebrechliche, Kriegsgeschädigte, Waisen, Vagabunden, Menschen mit (Mehrfach)-Behinderungen etc.) – nicht im Kontext des jeweiligen Sozialen Gefüges, eines Gemeinwesen, einer Gesellschaft als «hergestellte», «gemachte», als gar (aggressiv) «gewollte» Situation zu beobachten, scheint historisch gänzlich undenkbar. Auch das liesse sich an der Figur der Katharina Von Zimmer, der Begründerin von staatlicher Sozialarbeit, am 8. Dezember 1524 – spielerisch erzählen. (Das wäre eine andere Geschichte.)

Auf jeden Fall ist klar – IST klar – Soziale Verhältnisse sind nicht wie sie sind. Soziale Verhältnisse sind geworden. Menschen und Gruppen von Menschen waren dabei beteiligt. Soziale Verhältnisse hätten auch anders gestaltet werden können. Und tatsächlich werden diese ja auch sehr unterschiedlich kultiviert. Selbst in unserem eigenen Kulturraum kennen wir sehr unterschiedliche Kulturformen, welche wir erwähnen können, ohne anrüchig zu werden: De archaische Gesellschaft lässt sich von der mittelalterlichen, von der modernen Gesellschaft der Gesellschaft unterscheiden. Spielend, sehr konkret, mit Artefakten belegt.

Soziale Verhältnisse beschreiben einen vorläufigen (End-)Zustand eines Austauschprozesses zwischen Menschen und Gruppen von Menschen, welcher völlig anders hätte verlaufen können und verändert, angepasst, passender gemacht werden kann. Ok: Könnte. Nein: Muss!

Der Name Sozialarbeit verweist damit ganz direkt und in keiner Weise Zufällig an die Auffassung, dass am Sozialen gearbeitet worden ist, gearbeitet werden kann, gearbeitet werden muss. Oder noch präziser:

«Du kannst nicht nicht am Sozialen arbeiten.»

Um hier (noch nicht) zu einer nächsten, tragenden Denkfigur weiter zu gehen – die Bio-Psycho-Soziale-Cyber Denkfigur – soll hier nun wie versprochen, die Grundvorstellung der Mandatierung zum Tripelmandat weiter entfaltet werden:

Helfen unterscheidet bereits in der Anlage, im Setting, in der Ausgangslage zwischen

  • (a) dem Auftrag zu helfen, den
  • (b) professionell Helfenden und nicht zu letzt
  • (b) den Gruppen von Adressierten, also jenen, welche zu helfen sei, oder selbst angeben, dass ihnen geholfen werden müsse.

Dabei ist unschwer zu erahnen, dass dies drei gänzlich unterschiedliche Positionen sind und gänzlich unterschiedliche Perspektiven eröffnen und zwischen diesen keine Hierarchie besteht: Die drei Positionen stehen neben einander in einer spannenden Spannung, einer Konstellation.

Der Clou des Tripelmandates ist es nun, dass die daraus entstehenden Spannungen, Konflikten, Dilemmatas zunächst nicht aufgelöst werden wollen. Ganz im Gegenteil: Die erste Qualität Sozialer Arbeit entfaltet sich präzis in der Ausformulierung, Darstellung, Aufspannung dieser Spannungen. Und stellt danach die spannende Frage: Was tun?

Nicht ein bestimmte religiöse, moralische, ethische, ökonomische, medizinische, juristische, kulturelle, algorithmische oder weiss der Geier was für eine Vorstellung, entscheidet über «Hilfe – Nicht-Hilfe» professioneller Sozialer Arbeit: Es ist die spannende Spannung, welche aus drei Perspektiven durch die Allparteilichkeit von professioneller Sozialer Arbeit in Spannung gehalten wird.

Soziale Arbeit ohne Tripelmandat – ist keine.

Dabei wird davon ausgegangen, dass sich gute Soziale Arbeit dadurch kennzeichnet, dass Soziale Arbeit nicht mehr gefragt ist, sich die Mandatierungen auflösen, die Probleme verschwinden: «Lösungen erkennst du am verschwinden des Problems.» (Wittgenstein, TLP 6.521) Kurzum:

Soziale Arbeit erfindet Soziale Probleme, welche die von ihren Mandatierungen bezeichneten Sozialen Probleme zum Verschwinden bringen: Hilfe zur Selbsthilfe. Empowerment, Anleitungen zum Mächtig-sein. Und das durchaus kichernd, Paternalismus fürchtend, wie der Teufel das Weihwasser und selbstreflektiv selbstironisierend drohend: «Hilf dir selbst, sonst hilft dir Sozialarbeit.»

Ganz in der Tradition der Aufklärung, von Humanismus und der modernen Staatsidee, «dass frei nur ist, wer seine Freiheit gebraucht, und dass die Stärke des Vol­kes sich misst am Wohl der Schwachen.» (Präambel, Schw. Bundesverfassung.)

Im Rahmen der Ausformulierung des Tripelmandates durch die Disziplin Sozialer Arbeit, sprechen wir heute von drei namensgebenden Mandaten:

(a) Auftrag (Politik, Geld)
(b) Disziplin (Wissenschaft, Hochschulen, Berufsverbände)
(c) Adressierten (Gruppen von Menschen, welche unter Ausstattungsdefiziten leiden und Behinderungsmacht ausgesetzt sind.)

Die Reihenfolge der Aufzählung spielt dabei gar keine Rolle. Es ist eine Liste. Die Mandate werden als eine «Aufstellung», als eine gleichberechtigte «Konstellation» von drei Positionen gesehen, aus deren Aufspannung, Spannung und Entspannung und damit die «Arbeit am Sozialen» ihre Dynamik, ihre Legitimation, ihre Basis im bodenslosen sozialen Netzwerk von Beziehungen zwischen Menschen und Gruppen von Menschen bezieht.

Wenn Adressierte gegen ihren Willen, ohne einen Auftrag, ohne eine Mandatierung realisiert wird, findet unter Stichworten wie Paternalismus, Bevormundung, Disziplinierung, asymmetrische Beziehungen etc. ihre fachliche Disqualifikation. Unter der Bedingung von #CoronaVirus wurde dieser Zustand professioneller Sozialer Arbeit deutlich. Anders wäre das disziplinierte Schweigen der Disziplin nicht erklärbar. (so?)

Eine Spurensuche nach Widerstand.
12. April 2021/dissent.is/sms

Du findest, ich übersehe da was entscheidendes?
Du willst Aspekte vertiefen?
- jeden Dienstag mache ich offene Arbeitsgespräche – ich nenne diese Feedlogs. Wenn unter WikiDienstag.ch/WhtsNxt kein Termin eingetragen ist, bin ich frei und freue mich über einen Lifestream zu deiner intentionalen Frage.
Selbstverständlich freue eich mich auch über Kommentare. Hier oder via Social Media. Nutze dazu den Hashtag #Tripelmandat – Ich werde es finden ;-)
- an «privaten» Chats – ob via eMail oder DM – bin ich nicht interessiert.

NICHTS ZU SAGEN
- nur zu zeigen
- dokumentieren. verlinken. ablegen…

Nazi-Vergleiche – und warum diese nicht mehr erlaubt sein dürfen…

Weder #PMT noch #Covid19Gesetz ist Thema. Ziel ist:

  • gleiche schule
  • gleiches trottoir
  • gleiche wirtschaft
  • gleicher öffentlicher raum

Doku offener Brief (pdf)

29. Juni 2021, 10h – @pemoe #Sozialarbeit #Tripelmandat

«Die gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe erlangen Familien mit Kindern nur mit geimpften Kindern zurück.» 124. ärztetag 2021 @BAEKaktuell

#CoronaVirus wird für die Disziplin #Sozialarbeit, was #KinderDerLandstrasse für @projuventute
- bloss viel unendlich riesiger (so?)

und dann haben wir erst über «Kinder» und «Alte» gesprochen. Nicht gerade die traditionell wichtigste «Zielgruppe» von Sozialer Arbeit in den 500 Jahren des professionellen Arbeitens: Arme, Kriegsversehrte, Waisen, Krüppel, Säufer, Vagabunden, Aussätzige…

#KinderrechteNOW

Ein Student der Fachhochschule Ost bringt in meinem kleinen 1,5 Tage dauernden Input die Idee auf, eine WhistleBlower-Plattform einzurichten, in welchem Sozialarbeitende Verletzungen von Kinderrechten eintragen könnte. Diese Idee zeige ich einen Tag später der UNICEF:

28. Mai 2021, 14.00 – Jürg Keim, @UNICEFSchweizFL – Wie steht es um die Kinderrechte unter #CoronaVirus?

  • 00:10:48 über die bildsprache der interessensgruppen
  • 00:12:30 wie hat sich medienarbeit verändert
  • 00:13:40 relevant? aktuell? Neue Erkenntnisse?
  • 00:19:03 PRIMEUR: die nächste studie der UNICEF mit der Uni Lausanne zur psychischen Gesundheit von Kinder/Jugendlichen
  • 00:32:10 #WhistleBlower-Plattform für Verletzung von #Kinderrechte? #KinderrechteNow

5. Mai 2021 – @zhaw Sozialarbeit in einem Stream: 100 Jahre organisierte Soziale Arbeit

Der Berufsverband und die Zureicher Fachhochschule feiert Soziale Arbeit irritationslos als #TooBigToFail – Gott steh uns bei (so?)

Minute 22:49: #CoronaVirus hat gezeigt: Soziale Arbeit ist Systemrelevant (Doku der Löschung von Kommentaren)

12. April 2021 – SEI KEIN ARSCH – MACH’s EINFACH (Bundesamt für Gesundheit)

Die neue Religion heisst nicht Kapitalismus.
Die neue Religion heisst Wissenschft.

sagt auch Giorgio Agamben (so?)

Auswertung eines Texte von Philipp Sarasin zu #BioPolitik von Michel Foucault: #Lepra #Pest #Pocken – #AIDS #CoronaVirus

Alex Demirović | Giorgio Agamben (NZZ)

DAS MENSCHENRECHT GEIMPFT ZU WERDEN (so?)

Eine Disziplin, welche verweigert, ihr Mandat zu klären, ist ein Arsch und verarscht die Jugendlichen – um in der Sprache des Bundesamtes für Gesundheit zu bleiben (so?)

Das Bundesamt für Gesundheit kommt nach «MACHS EINFACH» mit einer Kampa, welche die Jugendlichen zur Anpassung bringen soll: «SEI KEIN ARSCH»

3. April 2021 – Vorschlag für eine (nächste) Buchpräsentation:

Am 30. März 2021 finde ich den Hinweis auf einen aktuellen Sammelband: Von der paternalistischen Fürsorge zu Partizipation und Agency : der gesellschaftliche Wandel im Spiegel der Sozialen Arbeit und der Sozialpädagogik. Die ZhaW bietet das Buch nicht als PDF an. Im Chronos-Verlag, gibt es etwas mehr Informationen. Noch am gleichen Tag schreibe ich die beiden Herausgebenden Susanne BusingerMartin Biebricher (Hg.) an und frage die beiden, ob sie in einen Lilfestream an einem WikiDienstag.ch/WhtsNxt kommen wollen. Keine Reaktion. Ich weite die Aktion aus. Ich sammle eMail-Adressen in der Reihenfolge, wie die Beiträge im Buch geordnet wurden und werde den Vorschlag machen, dass es zu einer «Buchvorstellung» kommt:

Inhalt: Alle sagen in 3 Minuten etwas über ihren Beitrag und stellen danach 3 Minuten eine Verbindung zu Sozialarbeit in der Zeit unter Corona-Virus 2020 her.
Die Tradition von #xx7ZRH
- 7 Minuten Inputs ohne Kommentare
- 3 Minuten «Umbaupause».

  1. Susanne Businger
  2. Martin Biebricher
  3. Birgit Bender-Junker
  4. Elke Schimpf
  5. Gisela Hauss
  6. Volker Jörn Walpuski
  7. Melanie Oechler
  8. Bettina Grubenmann
  9. Christina Vellacott
  10. Sabine Stange
  11. Claudia Streblow-Poser
  12. Clara Bombach
  13. Thomas Gabriel
  14. Samuel Keller
  15. Stefan Piasecki
  16. Christian Niemeyer
  17. Joachim Henseler
  18. Beate Lehmann
  19. Peter Szynka

Datum? Dienstag, ??.04.2021

Im Stream sind während #xx7zrh nur:
1. sms2sms (host)
2. hrsg (moderation)
3. hrsg (moderation)
4. chronos (moderation)
5. account vom nächsten time-slot
6. account vom übernächsten time-slot
7. account vom letzten time-slot

Teil 1/2

10.00 Begrüssung
10.10 1.
10.20 2.
10.30 3.
10.40 4.
10.50 5.
11.00 6.
11.10 7.
11.20 8.
11.30 9.
11.40 10.
11.50 11.
12.00 12.
12.10 13.
12.20 14.
12.40 15.
12.50 16.
13.00 17.
13.10 18.
13.20 19.

(falls nicht alle präsentieren, ist einfach Pause bis 13.30h)

Im Stream während den Fishpools sind nur:
1. sms2sms (host)
2. hrsg (moderation, angefragt)
3. hrsg (moderation, angefragt)
4. chronos (moderation, angefragt)
5. heiko kleve (angefragt)
6. jan v. wirth (angefragt)
7. macht hinweis via chat und wird eingeladen
8. macht hinweis via chat und wird eingeladen
9. macht hinweis via chat und wird eingeladen
10. macht hinweis via chat und wird eingeladen

Teil 2/2

13.30 Fishpool 1 – Was fällt auf? Brainstorming
14.00 Fishpool 2 – Die Perspektive von Aussen (mit Heiko Kleve & Jan V. Wirth)
14.30 Fishpool 3 – Folgerungen. Brainstorming WhtsNxt?
15.00 Abschluss mit Chronos-Verlag und den beiden Hrsg.

Das Format #xx7ZRH wird seit 2017 geprobt und wirkt auf viele aggressiv. Wir diskutieren das Format am Mittwoch, 7. April 2021, 13.30h:

Struktur/Meta: Die NETZ MACHT FRAGE (Festival-Talk)

27. März 2021 – Reaktion auf eine eMail aus einer deutschen Fachhochschule für Soziale Arbeit (so?)

Wie mit Studierenden (HF, FH, UNI) zum Thema gearbeitet werden könnte: Ein Vorschlag von MA Stefan M. Seydel.

23. März 2021, 13.00 – 13.30h – Prof. Dr. Dirk Baier

Corona-Krise: Jugendliche haben mehr Angst vor ungewisser Zukunft

Ab 17. März 2021: Was ist #SozialArbeit?

Das sog. «Panik-Papier» des BMI vom April 2020

16. März 2021, 16h | 1 Jahr #CoronaVirus | #Tripelmandat | mit Prof. Dr. Jan. V. Wirth, @pemoe (u.a.m.?)

9. März 2021, 14h – Martin Adam: Sterben in den Altenheimen mehr Menschen, seit geimpft wird?

2. März 2021 – Ist #CoronaVirus für @ProSenectute, was #KinderDerLandstrasse für @ProJuventute war?

24. Februar 2021 – Zusammenfassung aktueller Arbeitsstand:

23. Februar 2021 – 14h @drctr

  • Das Tripelmandat
  • Die Bio-Psycho-Soziale-(Cyber)-Denkfigur

9. Februar 2021 – 16h Prof. Dr. Jan V. Wirth

29. Dezember 2020 – 14h #Tripelmandat mit @pemoe (Fortsetzung)

Zum kollaborativen Arbeitsdokument, in welchem wir eventuell Arbeiten. Auf Grund der langsamen Aktualisierung ist es ratsam, mit diesem Link direkt ins Dokument zu wechseln.

Willst du dazu kommen? Für Professorende an Fachhochschulen und Universitäten werde ich gerne ein spezielles Zeitfenster reservieren. (Logo: Für Studierendengruppen sowieso ;-) Nutze Chrome-Broswer und wenn du dich nicht vorgängig «Anmelden» magst: stelle während dem Live-Stream deine Frage/dein Input zur Diskussion via Kommentarfunktion kurz vor… Wenn du auf Social Media über diesen Tag etwas ablegst: Bitte nutze unseren Hashtag #Tripelmandat d!a!n!k!e :-)

Überlegungen zum didaktischen Konzept

Wenn ich Workshops im Kontext von Hochschulen plane, gehe ich von diesen Grundannahmen aus:

1. Arbeiten in einem #SmartSetting

Diese Definition haben wir in den Projektphasen #CastelbergerNode und WikiDienstag.ch entwickelt:

  1. Computer mediated Communication
  2. Acceptance to work on a common Question (Lemma, Topic, Question)
  3. Commitment without binding

2. Erkenntnisorientiertes Lernen

(Diesen Text habe ich als Vorlage von hier geklaut | Dieser wird noch überarbeitet ;-)

Nach Norbert Landwehr wird Lernen verstanden als Anpassung/ Ausdifferenzierung von kognitiven Strukturen.

Die Lernenden sind aktive Verarbeitende, welche neue Informationen in die vorhandenen kognitiven Strukturen integrieren. Deshalb geht es bei der Erkenntnisorientierung weniger um Wissensvermittlung sondern darum, anhand einer Problemstellung den Lernenden AhaErlebnisse, Erkennen von Zusammenhängen und eigene Erkenntnisse zu ermöglichen.

Ziel
Die Lernenden sind fähig, eine Situation vollständig zu erfassen, ihr eigenes Vorwissen zu aktivieren und sich für die Problemlösung nötiges Wissen zu organisieren. Sie verstehen den grösseren Zusammenhang, in dem eine Problemstellung anzusiedeln ist und suchen aktiv nach einer stimmigen Lösung. So soll dynamisches Wissen („intelligentes Wissen“) entstehen, das eine Übertragung des Gelernten auf neue, veränderte Situationen ermöglicht. Die exemplarische Vermittlung von wichtigen (transformierbaren) Schlüsselerkenntnissen steht im Vordergrund. Ein Unterricht, der diese Aspekte berücksichtigt, ist knüpft an den Erfahrungen der Teilnehmenden an, verschafft ihnen neue Erfahrungen und gibt viel Raum für die eigene Erarbeitung von Lösungen, die erst ganz zum Schluss mit der Expertenmeinung abgeglichen werden.

Inhalt
Bei der Planung des Inhalts ist zuerst eine Problemsituation zu konstruieren, die zum eigenen Denken und/oder Handeln anregt. Die Lernenden werden also mit einer Problemstellung konfrontiert, die als möglichst erfahrungsbezogen und bedeutsam erlebt wird. Die dadurch entstehenden Fragen (Erkenntnisinteresse) regt zu einer aktiven thematischen Auseinandersetzung an und bestimmt die Richtung des nachfolgenden Unterrichts. Der Unterricht dient also dazu, auf das aufgeworfene Problem eine Lösung zu finden. Der Unterricht verläuft problemorientiert (Problemstellung), prozessorientiert (Lösungsfindung dauert Zeit und geschieht in Auseinandersetzung mit dem Stoff und den anderen Lernenden) und subjektorientiert (die neuen Erkenntnisse werden individuell in die individuelle kognitive Struktur, also das Vorwissen und die Erfahrung, eingebaut).

Vermittlung
Problemkonfrontation
Mit Hilfe eines Experimentes, eines Textes, eines Dilemmas, eines Fallbeispieles o.ä. werden die Lernenden mit der Thematik und der Problemstellung konfrontiert. Sie werden angeregt, ihr Vorwissen und ihre Erfahrungen zu aktivieren und die Problemstellung breit zu analysieren. Aktive Lösungssuche (Hypothesenbildung) Nach der Problemkonfrontation erhalten die Lernenden Gelegenheit, sich aktiv an der Lösungssuche zu beteiligen. Es ist eine kürzere oder längere Phase vorgesehen, in der die Lernenden – unter Einbezug der vorhandenen Erfahrungen und des verfügbaren Wissens – eigene Antwort- und Lösungshypothesen für die aufgeworfene Problemstellung erarbeiten. Unter Umständen werden in dieser Phase Hilfestellungen angeboten, damit sich die Kreativität der Lernenden optimal entfalten kann (Prozesshilfen) und/oder um den Schwierigkeitsgrad der Lösungsfindung im Hinblick auf die Voraussetzungen der Lernenden zu reduzieren (inhaltliche Hilfen).

Evaluation der Lösungsverschläge
Es geht um die Überprüfung und – damit verbunden – um die Bestätigung, Korrektur, Ergänzung oder Ausdifferenzierung der selber erarbeiteten Lösungshypothesen. Häufig kommen hier die Experten zu Wort, z.B. die Lehrperson, die zu den Lösungshypothesen der Lernenden Stellung nimmt, oder Fachexperten, die in Texten und Lehrbüchern die „richtige“ Lösung vorstellen oder ihren Standpunkt erläutern. Es ist aber auch möglich, dass die Evaluation in der kommunikativen Auseinandersetzung innerhalb der Lerngruppe vorgenommen wird.

Beziehung
Die Lehrperson wirkt als Auslöserin und Unterstützerin von aktiven (problemorientierten) Auseinandersetzungsprozessen. Sie unterstützt das autonome Denken und Handeln der Lernenden. Lernende werden als neugierige und aktive Verarbeitende behandelt, welche aus eigenem Erkenntnisinteresse heraus neue Informationen in die bereits vorhandenen kognitiven Strukturen integrieren. Dass sie dazu Fragen stellen, bereits Erkanntes hinterfragen und die Lehrperson nicht als alleinige Expertin akzeptieren, ist unabdingbar.

3. Lerntypen

Ich versuche nicht, die Studierenden einer dieser Gruppen zuzuteilen. Aber ich ermutige die Studierenden sich Lernumgebungen zu schaffen, welche ihnen das Lernen «unsichtbar» macht, einfach, weil es Spass macht… (so?)

4. Meine Aufgabe sehe ich im #CommunityCare

Diese Definition haben wir in den Projektphasen #CastelbergerNode und WikiDienstag.ch entwickelt:

  1. To be a Party Host and
  2. To be a Traffic Cop (Not Police Officer).
  3. Always be a Full-time Enabler

5. Eine Dokumentation zum Thema: Soziale Arbeit als Menschenrechtsprofession – Fragezeichen

Ein 4‑tägiger Workshop 2018 an der heutigen Fachhochschule Ost #Sozialarbeit mit Studieren aus allen Phasen des Bachelor-Studiums.

In der Zwischenzeit ist es nicht mehr schwierig, es zu einer Vorgabe zu machen, dass ich ausschliesslich in einem #SmartSetting mit den Studierenden arbeiten will… Gerne mag ich, wenn die Studierenden nicht alle in der gleichen Studiumsphase sind. Und: Auch 2018 – ich habe Lehraufträge auf unterschiedlichen Nieveaus seit 1997 – integrierte ich die offensive Arbeit mit Internetz, Wikipedia und Social Media…

1/3 https://sms2sms.medium.com/soziale-arbeit-als-menschenrechtsprofession-fragezeichen-sozialarbeitmr-846c3d56a0ea

2/3 https://sms2sms.medium.com/%C3%BCber-das-verschwinden-des‑k%C3%B6rpers-arbeit-am-sozialen-sozialarbeitmr-a864e64e8199

3/3 https://sms2sms.medium.com/das-bio-psycho-soziale-menschenbild-sozialarbeitmr-teil‑3–7cd273e34889

Verlauf & Archiv

Die ganze Playliste: WikiDienstag.ch ProdUsing #DataLiteracy

Am Abend vom 15.12.20 hat Prof. Dr. Frank Wittmann, der Direktor der des Studiengangs Soziale Arbeit an der Züricher Hochschule für Angewandte Wissenschaft, zugesagt, dass er nächsten Dienstag – #WikiDienstag.ch vom 22.12.2020 – um 11h in den Live-Stream (Feedlog) zum Thema #Tripelmandat kommt… Einen Tag später, sagt Prof. Dr. Peter Sommerfeld, @fhnw zu, um 16h über diese hier gestellten Frage zu sprechen. Prof. Dr. Nikola Biller-Andorno ist dann leider schon im Urlaub und lässt sich entschuldigen… Peter Pantuček schickt liebe grüsse an Peter Sommerfeld und wir ein herzliches «Gute Genesung» zurück nach Wien… ;-/ Das Line-Up wird bis am Dienstag noch viel Bewegung haben

Feedlog von WikiDienstag.ch vom 22. Dezember 2020

08.00 – täglicher Wetterbericht aus Dissent.is/Muster

11.00h – Prof. Dr. Frank Wittmann @zhaw und Martial Jossi
16.00h – Prof. Dr. Peter Sommerfeld @fhnw

Teil 1/2 (Morgens) Zugangscode 1/2

Teil 2/2 (Nachmittags) Zugangscode 2/2

M/eine Tagesauswertung vom 22.12.2020:

21.01.2021: Automatische Transkription der beiden Gespräche Wittmann/Sommerfeld:

Spieglein, Spieglein an der Wand, wer hat die profilierteste #Blockalsammlung im ganzen Land?

Hallo Berufsverband Avenir Social,

Hier entsteht gerade ein Lesetext. Willst du diesen später abpressen? Es wäre ein dritter Text von mir in eurem Heft.
..

2001 wurde mein Text vollständig abgelehnt. Ich durfte dann ein Glosse nachreichen. Dafür gab es dann aber auch kein Geld mehr. Hätten sie den «grossen Text» abgedruckt, hätte ich Geld bekommen. Die (heilige) Ruth Brack – welche bis heute keinen Wikipedia-Eintrag hat – renzensierte für «Monitor» der «Blätter der Wohlfahrstpflege» (Nomos) das Heft… (Was aber auch nicht grad hilfreich war in der Beziehungspflege zur Redaktion Sozial Aktuell ;-) 2004 haben sie einen 2. Text übernommen: «Soziale Arbeit als professionelle Rebellion». Aber danach war definitiv Schluss… Bis zum heutigen Tag ;-) Wo war ich? – Ah, ja: Also: Es geht los:
/start

Das disziplinierte Schweigen der Disziplin: #Sozialarbeit ohne #Tripelmandat

Ein Lesetext von Stefan M. Seydel/sms ;-)

Du weisst gar nicht, was das Tripelmandat der Sozialen Arbeit ist?

Gehen wir dem Wort nach: «Tripel» verweist auf ein Dreifaches hin. Eben: Auf ein dreifaches Mandat. Unter einem «Mandat» (mandare, lat., «aus der Hand geben») soll ein Auftrag – eine Ermächtigung, eine Befugnis, eine Kompetenz – verstanden sein, welche keine genaue Handlungsansweisung beinhaltet.

Wenn du jemanden mandatierst, ist diese Person befugt, in deinem Namen zu handeln. Konkret: Angenommen du bist vom Staat mandatiert, «die Rechte der Kinder zu schützen», dann bist du nicht nur befugt, sondern du hast eine Verpflichtung einzuschreiten, wenn der Staat – dein eigener Auftraggeber – diese Recht verletzten sollte. Zum Beispiel. – Doch! Genau das will dieser Staat von uns so. Weil dieser Staat sich selbst ja als ein «Rechtsstaat» versteht und weiss, dass die eigenen Organe versagen können. Aus Erfahrung. Wenn der Staat Kindergefängnisse einrichten wollte, könnte er die Aufgabe ja Vollzugsbehören übergeben. Tut er aber nicht. Der Auftrag ging ja an dich, als Teil einer Professionelle Organisation Sozialer Arbeit. Kurzum: «Mach’s einfach.» – Mach einfach deinen – verdammten! – Job, ok?

#Aufschrei bei Berufsverband, Fachhochschule, Universität? – Fehlanzeige.

Jeder Job, jeder Beruf, jede Profession, jede Disziplin – vier Unterscheidungen, welche einen praktischen Unterschied machen – pflegt ihre je spezifische Perspektive auf ihren Problem-Gegenstand. Konkret: Wenn die Medizin auf #CoronaVirus guckt, sieht sie was anders, als die Jurisprudenz. Die Soziologie etwas anders, als die Psychologie. Die Geschichtswissenschaft etwas anders, als die Chemie. Und immer so weiter. Wäre es nicht so, genügte ja eine einzige Disziplin. Im Jahr 2020 jene der Virologie. Aber: Was ist eigentlich die Perspektive von Sozialer Arbeit?

Wir Sozialarbeitenden, die transdisziplinäre Handlungswissenschaft Sozialer Arbeit – ganz egal, welchen theoretischen Traditionen wird uns verpflichtet fühlen – reflektieren unser ganzes Tun unter der hintertriebenen Annahme, dass wir in einem dreifachen Mandat eingespannt seien:

«Ohne dreifaches Mandat, keine professionelle Soziale Arbeit.»

Ein doppeltes Mandat, würden sofort problematisiert und als «unprofessionell» zurückgewiesen (vergl. Staub-Bernasconi zu: Böhnisch/Lösch, 1973, Seite 3). Professionelle Soziale Arbeit ringt darum, dass unsere Arbeit am Sozialen von drei Mandaten spannend gehalten wird: Das hat ethische Gründe. Wären wir nur in einem «doppelten Mandat» eingespannt, würde unsere Hilfe auf die Funktion der «Kontrolle» zerfallen. Wir würden zwar «Hilfe» hauchen, aber wir wären knallharte Durchsetzungsbehörden unserer Auftraggeberschaft. Zum Beispiel von staatlicher Gewalt.

Professionelle Soziale Arbeit leistet traditionellst «Hilfe zur Selbsthilfe». Sie befördert Sozialen Wandel, oder wie es der internationale Verband von Sozialarbeitenden sagt: «Social work is a game changerMir gefällt das subversive, rebellische – insbesondere aber das – «spielerische» in diesem Claim.

Soziale Arbeit sichert nicht die bestehenden Verhältnisse. Sonst würden wir unsere Tätigkeit «Sozialstablisiation» nennen. Soziale Arbeit unterstützt Menschen und Gruppen von Menschen – sich selbst befreien zu können von ungerechtfertigten Zuschreibungen, von Herrschaft, vom Zwang Integration durch Anpassung leisten zu müssen. Die Tradition ist klar:

SOLA SCRIPTURA
SAPERE AUDE
«Die Würde des Menschen ist unantasbar.»
SEI MUTIG

Übrigens: Journalismus ist ein ähnliches «Kind der Aufklärung» wie Soziale Arbeit, ringt ähnlich um Anerkennung innerhalb der Universität und hat sich in der deutschsprachige Kulturtradition zur ähnlichen Zeit als Profession etabliert: während den Nationalsozialismus. Andere Handlungswissenschaften sind älter und fragloser auch als Disziplin innerhalb der Universität anerkannt: Medizin, Jurisprudenz, Theologie. Aber das wäre ein anderes Thema.

Die Ausformulierung der Denkfigur des Tripelmandates, ist ein besonders eingänglicher und leicht nachvollziehbarer Zugang, die Wichtigkeit einer eigenständigen Disziplin zu begründen.

Für professionelle Soziale Arbeit ist unabdingbar – das ist das Thema dieses Textes – dass stets drei Mandate nachweisbar sein müssen. Es sind wie drei Sicherungen unserer Arbeit. Wenn du nicht mehr drei Mandate hast, musst du zu deinem Vorgesetzten rennen. Und Supervision einfordern. Eine der ältesten qualitätssichernden Massnahmen unserer Arbeit, frag Prof. Dr. Gisela Hauss. Zum Beispiel. Der Reihe nach:

  1. DAS MANDAT DER GESELLSCHAFT
    Wir ringen zunächst um ein gesellschaftliches Mandat. In der Regel sind das dann auch ganz alltaspraktisch die Institutionen, welche professioneller Sozialer Arbeit mit ganz konkreten Zielen beauftragen: Der Staat. Eine Stifung. Ein Verein. Eine Initiative. Vielleicht ein eigenes Unternehmen. Eine Selbstbeauftragung aus Sinn und Geist von Neuzeit, Aufklärung, Moderne, Humanismus. Wenn der Staat Mandate vergibt, dann gehen wir von einem Rechtsstaat aus. Wenn die Gewaltenteilung nicht mehr gegeben ist, wenn der Staat mit Notstandsverordnungen arbeitet, wenn Soziale Arbeit zu Vollzugsbehörden werden: Dann hast du ein Mandat verloren. Und du hast ein dramatisches Problem.

  2. DAS MANDAT DER ADRESSATEN
    Alle Aufträge an professionelle Soziale Arbeit beziehen sich stets auf Adressantengruppen. Nie Einzelpersonen, auch – und insbesondere – dann nicht, wenn wir mit einer Einzelperson in einem Büro sitzen. Wir nennen diese (imaginierten) Gruppen «Adressaten» und fragen: «Was ist der Fall?» Weil diese Adressatengruppen aus (einzelnen) Menschen bestehen – und keine Apparate oder Maschinen sind, können wir gar nicht anders, als jenen Menschen das voraussetzungslose, das bedingungslose, das immanente Recht, die Würde des Menschen zu schützen. Nein, das ist nicht das Gleiche wie die «Menschenrechte» der UNO, aber das übersteigt die Möglichkeiten dieses Textes hier. Geh mit dem Stichwort «Lebenswelt» in die Bibilothek suchen. Das heisst: Wenn wir «für» Menschen etwas tun, wenn wir helfen, dann können wir gar nicht anders, als vorgängig hinzugehen und bekennend zu fragen: «Du, ich wurde beauftragt, Menschen mit Herausforderungen wie jene von dir zu helfen. Kannst du mir sagen: Was dir helfen würde?» – Wir ringen um das zweite Mandat. Du fragst, was ich mache, wenn die Antwort ist: «Lass uns in Ruhe!»? – Ich will hier und jetzt bloss wiederholen: «Ohne dreifaches Mandat, keine professionelle Soziale Arbeit.» Ende der Durchsage.

  3. DAS MANDAT DER PROFESSION
    Das dritte Mandat formuliert die Disziplin Sozialer Arbeit selbst aus. Darum wurde über viele Jahrzehnte dafür gerungen, den «Beruf», von einer «Profession» zu einer «Disziplin» werden zu lassen. Ein Beruf – zertifiziert an einer Höheren Fachschule – handelt fachlich begründet und routiniert. Eine Profession – zertifiziert an einer Fachhochschule – reflektiert die fachliche Begründung kritisch. Eine Disziplin – zertifiziert an einer Universität – leistes Grundlagenforschung und definiert fachliche Herleitungen und Begründungen. Es geht darum, fachliche Autonomie gegenüber anderen Disziplinen zu sichern und mit der Reflexion von Funktion und Leistung professioneller Sozialer Arbeit in der jeweiligen «Gesellschaft der Gesellschaft» zu verknüpfen.

Sicher erahnst du mühelos, dass dieses dreifache Mandat – das Tripelmandat – voller konfliktiver Konflikte, gegensätzlichster Gegensätzlichkeiten und unmöglichsten Unmöglichkeiten steckt. Aber genau darum geht es uns. Genau darum haben es unsere Altvorderen formuliert. Soziale Arbeit will präzis diese Spannung spannend halten, diese mit allen Kräften aufspannen und subversiv, rebellisch und spielerisch zu gestalten:

Soziale Arbeit ist Arbeit am Sozialen.
- Nicht an Körpern.
- Nicht an Psychen.

Und das alles wird ja umso interessanter, weil wir nach 500 Jahren des bestehens unseres Tätigkeit nicht umhin kommen, belegt beobachten zu können, dass sich eben erst eine vierte Ebene der Realisation autopoietischer Systeme etabliert hat. Wir nennen diese nach Bio, Psycho, Sozio: Cyber. Aber das wäre ein anderes, grosses Thema. Unsere Altvorderen arbeiteten an dieser Idee unter dem Titel «Paradigmenwechsel». Wir sprechen heute von einem – + ≠ #Kulturlǝsɥɔǝʍ ¯\_(ツ)_/¯

Lass es uns für hier und heute langsamer und eingegrenzter angehen: Am Beispiel und unter dem Eindruck der langen Monate von #CoronaVirus im Jahr 2020, soll in diesem Text gefragt werden:

  1. Wie kam es eigentlich dazu, dass sich Soziale Arbeit dieses Tripelmandat formuliert hat?
  2. Setzte das Tripelmandat während #CoronaVirus aus? Und:
  3. Woran würde ich erkennen, dass Soziale Arbeit das Tripelmandat in der aktuellen Herausforderung formuliert?

1. Wie kam es eigentlich dazu, dass sich Soziale Arbeit dieses Tripelmandat formuliert hat?

#ZwingliFilm als metapher
katharina von zimmer
zwingli
die täufer

der hass der aufklärer auf ihre unterdrücker
schwarzer tod (pest)
schwarzer pädagogigk
wasser predigen – wein trinken

das recht auf unversehrtheit
- hedwig richter (suchen)

https://www.ethikrat.org/

die würde des anderen menschen ist unantasbar. art 1,1

recht auf leben, art 2,2

vs.

recht auf meinungsfreiheit, versammlungsfreihet etc.

2. Setzte das Tripelmandat während #CoronaVirus aus?

Ganz offensichtlich. Fotografierbar. Belegbar. Klar.

Innerhalb von Stunden ist es der Politik und ihren Massen leitenden Medien gelungen eine Stimmung von Angst und Panik zu verbreiten und damit Alternativlosigkeit zu inszenieren. Dies führte zum Aussetzen von Parlamenten und Notverordnungen. (Belege, Daten, Links)

Im März 2020 waren es in meiner Praxis #WhtsNxt Fachpersonen aus den Bereichen der Virenforschung (Karin Mölling), der Medizin (Wolfgang Wodarg), der Geschichtswissenschaft (Herbert Lippenberger), der Politikwissenschaft (Bashar Humeid), der Soziologie (Dirk Baecker, Maren Lehmann, Stephen Roth, Lars Clausen), der Sozialen Arbeit (Heiko Kleve), der Staatswissenschaft (Christoph Frei), Bio-Statistik (Servan Grüninger), Kulturwissenschaften (Felix Stalder, Dominik Landwehr), Aktivismus (Kai Stuth), Philosophie (Gunnar Kaiser), Journalismus (Dirk Pohlmann) eingebracht haben. Beeindruckt hat das Engagement der Juristin Viviane Fischer mit ihrem Corona-Ausschuss. Der Zugewinn war, dass hier der Disziplin Jurisprudenz zugeschaut werden konnte, mit welchen Fragen, mit welcher Art und Weise an eine chaotische, hektische, panische Herausforderung herangetreten wurde. Ähnliches im Kontext für Soziale Arbeit war Unauffindbar. Im Gegenteil: Ich habe Accounts verloren auf Social Media Plattformen und wurde mit den üblichen Abwertungen belegt.

Die Liste der Zeichen, welche Soziale Arbeit umgehend hätte aufschrecken lassen:

  1. Wenn der Staat Alternativlosigkeit inszeniert – und alle Rechtsstaatlichen Elemente, auch die Gewaltenteilung etc. – aufgehoben sind.
  2. Das Aussetzen der Parlamente
  3. Das Aussetzen von Uni, Fh, Berufsverbänden… (Kirchen reden wir etzt nicht.)
  4. Die Koppelung von Politik und Wissenschaft
  5. Die Koppelung mit Massen leitenden Medien
  6. Das Framing von Kritik mit Verschwörungstheorie, Lüge (Viren, Wissenschaft etc.), ToxicUser, Troll, …
  7. Ehemals positive Begriffe werden verungklimpft und Gegenteilig verwendet: Skeptiker, Querdenken…)
  8. Wenn Fragen-stellen zu einem Zeichen werden…
  9. Die Digitalisierung der Gesellschaft (Freund:Feind)
  10. Das disziplinierte Schweigen der Disziplin.
DIE KINDER
  1. Panik-Papier, 28.04.20 Bundesministerium des Inneren: «Um die gewünschte schockwirkung zu erzeugen…»
SANS PAPIERS
  1. 18. März 2020: https://www.swissinfo.ch/ger/covid-19_coronavirus-bringt–sans-papiers–in-der-schweiz-in-prekaere-lage/45741332
  2. https://www.heks.ch/corona-pandemie/projekte/permanences-volantes
  3. https://www.zhkath.ch/kirche-aktuell/gesellschaft-politik/lebensmittelpakete-fuer-menschen-auf-der-gasse
DIE ALTEN
  1. «Marsfrauen»
  2. Kontaktsperren
  3. Einsames Sterben.
  4. Impfen: Lebendexperimente

3. Woran würde ich erkennen, dass Soziale Arbeit das Tripelmandat in der aktuellen Herausforderung formuliert?

Es geht um das Verfahren.

FAKTEN GEHÖREN ZUR AUFGABE
- NICHT ZUR LÖSUNG.

Das Tripelmandat erfordert eine Auslegeordnung:

  1. Zeige mir deinen Auftrag seitens deiner Auftraggebenden.
  2. Zeige mir deinen Auftrag seitens deiner Adressaten.
  3. Zeige mir deinen Auftrag seitens Profession und Disziplin.
    - spätestens hier muss nachgewiesen werden, wie die Aufträge kontextualisiert und in der Perspektive der eigenen Disziplin – das gilt für alle Disziplinen, so sie denn eine eigene Disziplin behaupten zu sein! – zur Darstellung kommt. Wenn Jurisprudenz die gleiche Sicht auf #CoronaVirus hat wie Virologen oder Soziologen, muss es sich um eine Einengung der für wahr Nehmung handeln. FAKTEN GEHÖREN ZUR AUFGABE – NICHT ZUR LÖSUNG. frag #MichaelBakunin ;-) Wenn der Auftrag der Regierung gemacht wird: Sperrt Alte und Kinder in Isolation, damit sie länger leben und/oder niemand anstecken, gehört eine (eigene) fachliche Einordnung unumgänglich mit dazu…) Soziale Arbeit versteht sich als eine Transdisziplin. (Wo führe ich das ein?) Das heisst auch, dass die Möglichkeiten und Verfahren anderer Disziplnen – alltagspraktisch interdisziplinär – genutzt werden. Zb die Zusammenarbeit mit Jurisprudenz, Medizin, Public Health, Geschichtswissenschaft etc.)
  4. Gibt es gemeinsame Anliegen?
  5. Gibt es divergierende Anliegen (Dilemmata)?
Was tun?


/end

Das Schaulager von Geschehnissen, während der Tipperei für nächsten Dienstag ;-)

Das Schaulager früherer Textteile. Ohne jede weitere Korrekturen der spontanen Tipperei ;-)

Das Intro

Hier schreibt ein alter, weisser, privilegierter und vor allem verbitterer Mann?
- Wenn du dich getraust, solches zu äussern, sagst du möglicherweise: «Du bist ein Arschloch. Halt die Klappe.»

Vielleicht aber auch nur viel freundlicher und verkappter:
- «Dein Charakter ist liederlich».
- «Deine Autorität eine Aussage zu machen, sei dir hiermit genommen.»
- «Wenn du in einem solch respektlosen Ton redest, darfst du freilich keine Replik von deinen Berufskollegenden erwarten.»

Du kennst es: Es sind Klassiker der Abwehr, auf Kritik eingehen zu wollen. Es funktioniert so nicht. Aber davon später mehr.

Wir nennen es #OralHistory
- Ich erzähle so, wie ich kann. In einem späteren Text, werde ich es anders können. In früheren Texten habe ich es anders gemacht. Du wirst Links, Videos, Tweets, Zeichnungen finden, dort, wo der Text entwickelt wird: https://dissent.is/tripelmandat

Hier mache ich einen Lesetext. Möglichst ohne Quellenangaben. Es interessiert mich nicht, wer ähnliches – oder gar wortwörtlich Gleiches anderswo gesagt hat. Es ist mir völlig klar, dass mein Denken ohne das Denken Anderer so nicht gedacht werden kann.

NICHTS ZU SAGEN.
Bloss zu zeigen.

Ich verfüge über keinerlei (Behinderungs)Macht.
Ich habe #Internetz: Ich lege meine Beobachtung so ab, dass andere – zum Beispiel du, andere oder Bots – es finden und verlinken und kritisieren können.

Logo: Das nervt. (Aber darum geht es ja.) Die jeweilige Antwort auf «Die Soziale Frage» ist das Ergebnis einer Arbeit am Sozialen. Und nichts weniger will Soziale Arbeit:

Soziale Arbeit arbeitet am Sozialen
- nicht an Körpern.
- nicht an Psychen.
- nicht an Cyber. (Aber das wäre ein anderes Thema ;-)

Wir nennen es #Kritik
- Kritik hat kein «Eingabeformular».
- Kritik kennt kein Knigge. Kritik kann unter einem Haufen Sch****e versteckt sein:
- Es gehört zur Aufgabe jener, welche eine Aussage machen, Kritik zu suchen und zur Darstellung zu bringen, wie darauf reagiert wird.
- Dazu mehr im Abschnitt, wie Wissenschaft Wissen schafft.

Dieser Text in eine Anklage:
Ich erzähle und verlinkte hier Dokumente, Argumente, Gründe, Belege, Verweise, selbst erlebte Geschichten etc., welche die hoch dotierte Professorenschaft von Fachhochschulen und universitären Lehrgänge Sozialer Arbeit anklagen. Sie sind es, welche in der Pflicht stehen, ihre Arbeit zu tun, ihre Publikationen zu zeigen oder von sich aus – sofort! – konsequente Konsequenzen zu ziehen.

Genau darum haben wir uns die Entwicklung zu einer Disziplin so sehr gewünscht: Es geht darum, die fachliche Autonomie zu schützen und die Reflektion von Funktion und Leistung professioneller Sozialer Arbeit in der Gesellschaft der Gesellschaft zu garantieren. (So?)

Wenn ich hier schreibe, denke ich an Vollzeit-Bachelor-Studierende und Studierende in Masterlehrgänge. Ich möchte ihnen eine – wie wird derzeit so gerne gesagt? – «eine Handreichung» entwickeln, im Kampf – ja, klar: Kampf! – gegen ihre Zertifizierenden.

Es liegt eine grosse Last auf Job, Beruf, Profession, Disziplin Sozialer Arbeit. Unsere Altvorderen haben diese uns ins Aufgabenheft geschrieben. Sie heisst: NIE WIEDER.

Der Holocaust – und unsere fachliche Verwicklung in jenen verquirrlten Zeiten – ist Dreh- & Angelpunkt der Selbstreflektionen Sozialer Arbeit.

Höre ich dich #GodwinsLaw rufen?
- Ich würde solches #Framing nennen.

Es muss gelingen, Referenzpunkte zu löschen, damit sich Geschichte irritationslos wiederholt werden kann.

Wolfgang C. Müller hat 1988 in seinem «Wie Helfen zum Beruf wurde» die Verwicklung – und gerade dadurch, die Etablierung – von professioneller Sozialer Arbeit in den Euthanasie-Programmen der Nationalsozialisten erzählt.

Die Herstellung einer «Digitalen Gesellschaft» – einer Gesellschaft der Gesellschaft, welche sich ganz präzis in Freund:Feind unterscheiden lässt, ist das, was wir «Faschismus» nennen. Es war Paul Watzlawick, welcher uns1967 in seinem 4. Axiom die Worte Digital:Analog definiert. Und ja: Auch er tat solches, in der Verarbeitung traumatischer Erfahrungen in seiner Jugend.

Siehst du, wie mühsam denken ist: Selbst wenn ich mich an – angehende – Fachpersonen wie dich wende, zitiere ich Männer. Die Geschichte Sozialer Arbeit ist aber weiblich. Davon gleich anschliessend mehr. Und so will ich diese Einführung zu diesem Text abschliessen:

  • Wenn du merkst, dass dir in deinem Handeln Alternativlosigkeit vorgesetzt wird: Sag einfach: NEIN.
  • Wenn du beobachtest, dass dissente Meinungen und Hinweise abgwertet werden, Denkblockaden eingezogen werden mit Begriffen wie #Verschwörungstheorie, Lügner, #ToxicUser, Troll, Skeptiker – ein eben noch ganz positiver Beriff… Sag einfach: NEIN.
  • Wenn du deine Professorenden bittest, dir am Beispiel von #CoronaVirus zu demonstrieren, wie Beruf, Profession und Diziplin das Tripelmandat expliziert und du bekommst keine Antwort: Sag einfach NEIN.

    Vielleicht musst du den Mut haben, das Studium abzubrechen und die (Applied) University (natürlich möglichst laut ;-) verlassen.

SAPERE AUDE – SEI MUTIG

Denk immer daran: Die besten Generationen von Studierenden, waren jene, welche ihre Profs zum Teufel gejagt haben.
- Das war vor 500 Jahren so.
- Das war vor 200 Jahren so.
- Das war vor 60 Jahren so.

JUST DO IT

Du willst wissen, wer ich bin?
- «ICH ist das, wozu andere DU sagen.» Sagte Vilém Flusser einmal. @sennhauser von Radio SRF2 stellte mich einmal als «Medienkunstphilosoph» vor. (so?)

Wie Hilfe zum Terror wurde – SCHON WIEDER

Wie Hilfe zum Beruf wurde (8. Dezember 1524, Katharina von Zimmern)
Wie Hilfe zur Profession wurde (1. Schulen für Soziale Arbeit?)
Wie Hilfe zur Disziplin wurde (Silvia Staub-Beransconi fragen: Start 1. Masterlehrgang in Berlin als Zeichen?)
Wie Hilfe zum Kommerz wurde (2001, ICH AG /sms ;-)
Wie Hilfe zum Terror wurde (2020, #CoronaVirus #Tripelmandat)

Eine kurze Geschichte der Sozialen Arbeit
frei nach C. Wolfgang Müller und Silvia Staub-Bernasconi: S.111, Handlungswissenschaft, 2. Auflage (So?)

Hilfe/Kontrolle

Der dramatische Vorwurf an Soziale Arbeit: «Hilfe als Kontrolle»

Die Steigerung des Vorwurfs: «Die Genese des Klienten» @vorinstanz

Die Inklusive Kraft von Neuzeit, Aufklärung, Moderne, Humanismus Kritik zu inkludieren – und damit Kritik zu töten?

Wie schafft Wissenschaft Wissen?

Medienwechsel als Kulturwechsel

Paradigmenwechsel

Systemtheorien

Das bio-psycho-soziale-crypto Menschenbild. Vergl. dazu: Intervision einer Supervision mit Dirk Baecker am #PaulWatzlawick-Festival 2020:

Das Tripelmandat

Das Mandat der Gesellschaft
- Rechtsstaat («Demokratie»…)
- Auftraggeberschaft (Geld), Vereine, Stiftungen etc.

Das Mandat der Adressaten
- Gruppen von Menschen (Nie Einzelperson, «Körper»)

Das Mandat der Profession
- Komplementarität von Fürsorglichkeit & Gerechtigkeit
- Das Vierte Feld
- Social Change & Developement:

Social Work is a game changer.

GLOBAL DEFINITION OF SOCIAL WORK

The following definition was approved by the IFSW General Meeting and the IASSW General Assembly  in July 2014:

Global Definition of the Social Work Profession

“Social work is a practice-based profession and an academic discipline that promotes social change and development, social cohesion, and the empowerment and liberation of people. Principles of social justice, human rights, collective responsibility and respect for diversities are central to social work.  Underpinned by theories of social work, social sciences, humanities and indigenous knowledge, social workengages people and structures to address life challenges and enhance wellbeing. The above definition may be amplified at national and/or regional levels.”

#DasVierteFeld nach Silvia Staub-Bernasconi

Die Tradition im Umgang mit Ambiguität

Die Tradition im Umgang mit Dilemmata

Hilfe zur Selbsthilfe – reloaded

Sich selbst überflüssig machen – #Post-Ökonomie durch #CoronaVirus?

Für #Sozialarbeit ist nicht-bezahlte Soziale Arbeit bloss der erhalt des Status Quo.

Der Angriff auf die Fachhochschulen als Verräter. (Parallele zu Kunsthochschulen, in welchen sich einzelne Personen ein «Grundeinkommen» ausbezahlen lassen und dabei Menschen ausbilden, welche nie in ein Erwerbsleben wechseln können.)

Vielleicht schaffe ich es, den Text heute Nachmittag zu machen…

15.12.2020. Vor genau 10 Jahren, haben wir in der Crypta des Cabaret Voltaire ((( rebell.tv ))) vom Netz genommen. Einen Monat später, hat die Wochenzeitung den unausgesprochenen Knüppel aus dem Sack gepackt und meine Person rechtsoffen verunglimpft. Es gab keinen einzigen Sozialarbeiter, welcher mir zu Seite gestanden wäre. Keinen Einzigen. Und schon gar nicht der Berufsverband: Ganz im Gegenteil. Jeder meine Texte – 200 und 2004 – hat bloss gestört. «Die Form der Unruhe» wurde erfolgreich still gemacht.

Wenn ich dann zu schreiben beginne, werde ich versuchen, die Verbitterung zu verstecken. (so?)

https://dissent.is/2020/11/26/dfdu/

Meine eigenen Versuche – 20 Jahre vor #CoronaVirus (so?)

Verzeichnis der Live-Streams seit Neuaufsetzung des Blogs: dissent.is (mit Link in die Archive)

M/eine Vorgeschichte mit dem Berufsverband Soziale Arbeit

«Soziale Arbeit als professionelle Rebellion» (2004) #GAS

Mit Soft-Skills softer killen (2001)

Rezensions Ruth Brack

https://dissent.is/2014/11/06/archiv-erinnern-gedenken-erneuern/

Benchmarking #Journalismus

#Gegenöffentlichkeit herstellen, war bis 1989 notwendigerweise 1 Aufgabe von #Sozialarbeit ;-)

Freie Sammlung

Professionsdiskussion

Das Vorbereitungsvideo vom Tag mit allen Links:

  • karin mölling bei nzz: https://www.nzz.ch/video/nzz-standpunkte/corona-und-ein-ende-das-lange-warten-auf-den-impfstoff-ld.1587461
  • https://de.wikipedia.org/wiki/Wildes_Denken
  • https://de.wikipedia.org/wiki/Die_fr%C3%B6hliche_Wissenschaft
  • peter weibel: https://www.youtube.com/watch?v=UaIk401Ytt4
  • https://www.ifsw.org/what-is-social-work/global-definition-of-social-work/
  • karin mölling über die aktuellen gefahren: https://twitter.com/sms2sms/status/1330548087316754433
  • gilles deleuze über das links-sein: https://www.dailymotion.com/video/x2o8fpv
  • i want you to panic: https://twitter.com/sms2sms/status/1328294125163180035
  • bush: https://www.youtube.com/watch?v=5uyH3f5JSaI
  • bush: https://www.youtube.com/watch?v=gMStCHtUNeY
  • esther wehling: framing: https://netzpolitik.org/2019/wir-veroeffentlichen-das-framing-gutachten-der-ard/
  • hedwig richter bei deutschlandfunk: https://twitter.com/sms2sms/status/1299395167443705858
  • Barbara Slowik https://www.youtube.com/watch?t=95&v=hMVEsTpojtE&feature=youtu.be

Stefan M. Seydel, aka sms, aka sms2sms in «Zürcher Festspiel 1901″ (2019, Fotocredit: Charles Schnyder): Twitter, Wikipedia, Youtube (aktuell), Soundcloud, Instagram, Snapchat, TikTok, Twitch

Stefan M. Seydel/sms ;-)

(*1965), M.A., Studium der Sozialen Arbeit in St. Gallen und Berlin. Unternehmer, Sozialarbeiter, Künstler.

Ausstellungen und Performances in der Royal Academy of Arts in London (Frieze/Swiss Cultural Fund UK), im Deutsches Historisches Museum Berlin (Kuration Bazon Brock), in der Crypta Cabaret Voltaire Zürich (Kuration Philipp Meier) uam. Gewinner Migros Jubilée Award, Kategorie Wissensvermittlung. Diverse Ehrungen mit rocketboom.com durch Webby Award (2006–2009). Jury-Mitglied “Next Idea” Prix Ars Electronica 2010. Pendelte bis 2010 als Macher von rebell.tv zwölf Jahre zwischen Bodensee und Berlin. Co-Autor von “Die Form der Unruhe“, Umgang mit Information auf der Höhe der Zeit, Band 1 und 2, Junius Verlag Hamburg. Ruhendes Mitglied im P.E.N.-Club Liechtenstein. Er war drei Jahre Mitglied der Schulleitung Gymnasium Kloster Disentis. Seit Ende 2018 entwickelte er in Zürich-Hottingen in vielen Live-Streams – u.a. in Zusammenarbeit mit Statistik Stadt Zürich und Wikimedia Schweiz – den Workflow WikiDienstag.ch, publizierte während der Corona-Krise in der NZZ einen Text über Wikipedia, initiierte das #PaulWatzlawick-Festival 2020 mit und schreibt aktuell an: #DataLiteracy – Elemente einer Kulturform der Digitalisierung im Carl Auer Verlag, Heidelberg. Im Juli 2020 kehrt er mit seinem 1997 gegründeten Unternehmen (Spin-Off mit Aufträgen der FH St. Gallen, Gesundheitsdirektion Kanton St. Gallen, Bundesamt für Gesundheit (BAG) und der EU aus einer Anstellung als Leiter Impuls- und Pilotinterventionen für die Aids-Hilfe St. Gallen/Appenzell) zurück nach Dissent.is/Muster, mitten in die Schweizer Alpen.


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