Dissentis – Disentis – Disentis/Mustér – Disentis/Mustèr (eine Recherche)

Textsorte: (1) Traum,
Arbeitsform: Dokumentation, Listenbildung, Work in Progress
Anlass: (…)
TL;DR: (…)
Bildquelle: PTT-ARCHIV, www.mfk.ch/pttarchiv
URL/Hashtag: #Dissentis

Zugangscode | 23. März 2021 – vor 130 Jahre änderte die Post die Schreibweise Dissentis auf Disentis | ab 20.30h, mit @murschetg

Dieser Eintrag ist in Bearbeitung.

Bin noch in Ab- und Rücksprachen mit dem PTT-ARCHIV www.mfk.ch/pttarchiv

Ziel: Ein Text über die Entwicklung der Ortsbezeichnung. Dieser soll kollaborativ erstellt werden: Dokument öffnen | Vorschau:

Bildquelle: Wikipedia Fürstl. Closter Dissentis | Das Historische Lexion der Schweiz beschreibt das Bild mit: «Die Benediktinerabtei Anfang des 18. Jahrhunderts. Anonyme Radierung aus dem Werk Idea sacrae congregationis Helveto-Benedictinae, das 1702 in St. Gallen erschien (Museum für Kommunikation, Bern).» Der Autor Daniel Schönbächler – der spätere Abt des Klosters – notiert dort folgende Namensbezeichnungen:

765 Desertina
846 coenobium Desertinense
1020 abbatia Tisentinensis
1127 monasterium Disertinensis

Sein kleines «u.a.» lässt der damalige «Pater Daniel» unbelegt, ist aber einfach zu recherchieren. Zum Beispiel:

Isaak Tirion, um 1744: zumbo.ch (Ich vermute: griechisch für «zwei eins ist»)

Quelle? | Klosterbrand 08.11.1848 Dissentis

Johann Heinrich Bachofen, 1848, zumbo.ch

1535: Tschudikarte (Wikipedia)

Ambiguität und Provokation

- Desertina (Die Tradition der Wüstenväter)
- Dy Ena Is (Einheit in Vielfalt)
- Mustér (Das Kloster als Muster)
- Dissentis (Agree to Disagree)

#köln #fringsen KARDINAL FRING 9/11 1966 bei den brüdern im kloster dissentis | Josef Frings (Wikipedia)

(Fotografiert im Schweizerischen Postarchiv, Bern | Weitere ungeordnete Sammlungen)

Feedlogs & Oral History

WikiDienstag.ch/WhtsNxt

Die Daten der Ortsbezeichnungen

Vor 190 Jahren bezeichnete die Post die Ortschaft mit Dissentis. Das änderte sich erst vor 130 Jahren, am 1. April 1891. K/ein Scherz ;-)

1831: Erster Poststempel mit Ortsbezeichnung Dissentis
1. April 1891: Ortsbezeichnung Disentis
1. Februar 1944: Ortsbezeichnung Disentis/Mustèr
29. September 1963: Ortsbezeichnung Disentis/Mustér

Quelle: Karl Gebert, Poststellenchronik Schweiz (pdf)

Verzeichnis der Belege

Karl Gebert. Poststellenchronik der Schweiz

Quelle: Gebert/pdf

Dokumente, welche mir freundlicherweise das PTT-Archiv in Bern zusammengestellt hat:

Quelle: PTT-ARCHIV, www.mfk.ch/pttarchiv

Quellenangabe: PTT-Archiv_Vers-089_A_001_Disentis Angaben, www.mfk.ch/pttarchiv

Quellenangabe: PTT-Archiv_Vers-092_A_0005_Disentis 4, www.mfk.ch/pttarchiv

Quellenangabe: PTT-Archiv_Vers-092_A_0005_Disentis 3, www.mfk.ch/pttarchiv

Quellenangabe: PTT-Archiv_Vers-092_A_0005_Disentis 2, www.mfk.ch/pttarchiv

Quellenangabe: PTT-Archiv_Vers-092_A_0005_Disentis 1, www.mfk.ch/pttarchiv

Sensationell: «Nur in Folge eines Versehens…» ;-)

Quellenangabe: PTT-Archiv OK 0060_05 Disentis (GR), www.mfk.ch/pttarchiv


Links & Querbezüge

Stefan M. Seydel, aka sms, aka sms2sms in «Zürcher Festspiel 1901″ (2019, Fotocredit: Charles Schnyder): TwitterWikipediaYoutube (aktuell), SoundcloudInstagramSnapchatTikTokTwitch

Stefan M. Seydel/sms ;-)

(*1965), M.A., Studium der Sozialen Arbeit in St. Gallen und Berlin. Unternehmer, Sozialarbeiter, Künstler.

Ausstellungen und Performances in der Royal Academy of Arts in London (Frieze/Swiss Cultural Fund UK), im Deutsches Historisches Museum Berlin (Kuration Bazon Brock), in der Crypta Cabaret Voltaire Zürich (Kuration Philipp Meier) uam. Gewinner Migros Jubilée Award, Kategorie Wissensvermittlung. Diverse Ehrungen mit rocketboom.com durch Webby Award (2006–2009). Jury-Mitglied “Next Idea” Prix Ars Electronica 2010. Pendelte bis 2010 als Macher von rebell.tv zwölf Jahre zwischen Bodensee und Berlin. Co-Autor von “Die Form der Unruhe“, Umgang mit Information auf der Höhe der Zeit, Band 1 und 2, Junius Verlag Hamburg. Ruhendes Mitglied im P.E.N.-Club Liechtenstein. Er war drei Jahre Mitglied der Schulleitung Gymnasium Kloster Disentis. Seit Ende 2018 entwickelte er in Zürich-Hottingen in vielen Live-Streams – u.a. in Zusammenarbeit mit Statistik Stadt Zürich und Wikimedia Schweiz – den Workflow WikiDienstag.ch, publizierte während der Corona-Krise in der NZZ einen Text über Wikipedia, initiierte das #PaulWatzlawick-Festival 2020 mit und schreibt aktuell an: #DataLiteracy – Elemente einer Kulturform der Digitalisierung im Carl Auer Verlag, Heidelberg. Im Juli 2020 kehrt er mit seinem 1997 gegründeten Unternehmen (Spin-Off mit Aufträgen der FH St. Gallen, Gesundheitsdirektion Kanton St. Gallen, Bundesamt für Gesundheit (BAG) und der EU aus einer Anstellung als Leiter Impuls- und Pilotinterventionen für die Aids-Hilfe St. Gallen/Appenzell) zurück nach Dissent.is/Muster, mitten in die Schweizer Alpen.


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