Dissentis — Disentis — Disentis/Mustér — Disentis/Mustèr (eine Recherche)

Textsorte: (1) Traum,
Arbeits­form: Doku­men­ta­tion, Lis­ten­bil­dung, Work in Progress
Anlass: (…)
TL;DR: (…)
Bildquelle: PTT-ARCHIV, www.mfk.ch/pttarchiv
URL/Hashtag: #Dis­sentis

Zurück zur Über­sicht: dissent.is/iaaw

Zur Zeit der Bun­des­briefe der sog. schweiz­er Urkan­tone 1291 gehörte das Urs­erental noch zum Kloster Dis­sentis: “1332/1333 entlud sich im sog. Dis­en­tin­er Krieg ein Kon­flikt Urs­ern und Uri mit dem Kloster Dis­en­tis im Gefecht auf der Ober­alp.”

Zugangscode | 23. März 2021 – vor 130 Jahre änderte die Post die Schreib­weise Dis­sentis auf Dis­en­tis | ab 20.30h, mit @murschetg

Abschluss: Die Post beze­ich­nete die Ortschaft wie folgt:

  • 1831: Erster Stem­pel mit Orts­beze­ich­nung Dissentis
  • 1. April 1891: Orts­beze­ich­nung Disenti
  • 1. Feb­ru­ar 1944: Orts­beze­ich­nung Disentis/Mustèr
  • 29. Sep­tem­ber 1963: Orts­beze­ich­nung Disentis/Mustér

WORK IN PROGRESS

Bin noch in Ab- und Rück­sprachen mit dem PTT-ARCHIV www.mfk.ch/pttarchiv

Ziel: Ein Text über die Entwick­lung der Orts­beze­ich­nung. Dieser soll kol­lab­o­ra­tiv erstellt wer­den: Doku­ment öff­nen | Vorschau:

Bildquelle: Wikipedia Fürstl. Closter Dis­sentis | Das His­torische Lex­ion der Schweiz beschreibt das Bild mit: “Die Benedik­tin­er­a­btei Anfang des 18. Jahrhun­derts. Anonyme Radierung aus dem Werk Idea sacrae con­gre­ga­tio­n­is Hel­ve­to-Bene­dicti­nae, das 1702 in St. Gallen erschien (Muse­um für Kom­mu­nika­tion, Bern).” Der Autor Daniel Schön­bäch­ler — der spätere Abt des Klosters — notiert dort fol­gende Namensbezeichnungen:

765 Deserti­na
846 coeno­bi­um Deserti­nense
1020 abba­tia Tisen­ti­nen­sis
1127 monas­teri­um Disertinensis

Sein kleines “u.a.” lässt der dama­lige “Pater Daniel” unbelegt, ist aber ein­fach zu recher­chieren. Zum Beispiel:

Isaak Tiri­on, um 1744: zumbo.ch (Ich ver­mute: griechisch für “zwei eins ist”)

Quelle? | Kloster­brand 08.11.1848 Dissentis

Johann Hein­rich Bachofen, 1848, zumbo.ch

1535: Tschudikarte (Wikipedia)

Ambiguität und Provokation

- Deserti­na (Die Tra­di­tion der Wüsten­väter)
- Dy Ena Is (Ein­heit in Vielfalt)
- Mustér (Das Kloster als Muster)
- Dis­sentis (Agree to Disagree)

#köln #fringsen KARDINAL FRING 9/11 1966 bei den brüdern im kloster dis­sentis | Josef Frings (Wikipedia)

(Fotografiert im Schweiz­erischen Postarchiv, Bern | Weit­ere unge­ord­nete Samm­lun­gen)

Feedlogs & Oral History

WikiDienstag.ch/WhtsNxt

Die Daten der Ortsbezeichnungen

Vor 190 Jahren bezeichnete die Post die Ortschaft mit Dissentis. Das änderte sich erst vor 130 Jahren, am 1. April 1891. K/ein Scherz ;-)

1831: Erster Post­stem­pel mit Orts­beze­ich­nung Dis­sentis
1. April 1891: Orts­beze­ich­nung Dis­en­tis
1. Feb­ru­ar 1944: Orts­beze­ich­nung Disentis/Mustèr
29. Sep­tem­ber 1963: Orts­beze­ich­nung Disentis/Mustér

Quelle: Karl Gebert, Post­stel­lenchronik Schweiz (pdf)

Verzeichnis der Belege

Karl Gebert. Poststellenchronik der Schweiz

Quelle: Gebert/pdf

Doku­mente, welche mir fre­undlicher­weise das PTT-Archiv in Bern zusam­mengestellt hat:

Quelle: PTT-ARCHIV, www.mfk.ch/pttarchiv

Quel­lenangabe: PTT-Archiv_Vers-089_A_001_Dis­en­tis Angaben, www.mfk.ch/pttarchiv

Quel­lenangabe: PTT-Archiv_Vers-092_A_0005_Dis­en­tis 4, www.mfk.ch/pttarchiv

Quel­lenangabe: PTT-Archiv_Vers-092_A_0005_Dis­en­tis 3, www.mfk.ch/pttarchiv

Quel­lenangabe: PTT-Archiv_Vers-092_A_0005_Dis­en­tis 2, www.mfk.ch/pttarchiv

Quel­lenangabe: PTT-Archiv_Vers-092_A_0005_Dis­en­tis 1, www.mfk.ch/pttarchiv

Sen­sa­tionell: “Nur in Folge eines Versehens…” ;-)

Quel­lenangabe: PTT-Archiv OK 0060_05 Dis­en­tis (GR), www.mfk.ch/pttarchiv


Tisentis

Seite 249

Links & Querbezüge

Ste­fan M. Sey­del, aka sms, aka sms2sms in «Zürcher Fest­spiel 1901″ (2019, Foto­cre­d­it: Charles Schny­der): Twit­terWikipediaYoutube (aktuell), Sound­cloudInsta­gramSnapchatTik­TokTwitch

Stefan M. Seydel/sms ;-)

(*1965), M.A., Studi­um der Sozialen Arbeit in St. Gallen und Berlin. Unternehmer, Sozialar­beit­er, Künstler.

Ausstel­lun­gen und Per­for­mances in der Roy­al Acad­e­my of Arts in Lon­don (Frieze/Swiss Cul­tur­al Fund UK), im Deutsches His­torisches Muse­um Berlin (Kura­tion Bazon Brock), in der Cryp­ta Cabaret Voltaire Zürich (Kura­tion Philipp Meier) uam. Gewin­ner Migros Jubilée Award, Kat­e­gorie Wis­sensver­mit­tlung. Diverse Ehrun­gen mit rocketboom.com durch Web­by Award (2006–2009). Jury-Mit­glied “Next Idea” Prix Ars Elec­tron­i­ca 2010. Pen­delte bis 2010 als Mach­er von rebell.tv zwölf Jahre zwis­chen Bodensee und Berlin. Co-Autor von “Die Form der Unruhe“, Umgang mit Infor­ma­tion auf der Höhe der Zeit, Band 1 und 2, Junius Ver­lag Ham­burg. Ruhen­des Mit­glied im P.E.N.-Club Liecht­en­stein. Er war drei Jahre Mit­glied der Schulleitung Gym­na­si­um Kloster Dis­en­tis. Seit Ende 2018 entwick­elte er in Zürich-Hot­tin­gen in vie­len Live-Streams – u.a. in Zusam­me­nar­beit mit Sta­tis­tik Stadt Zürich und Wiki­me­dia Schweiz – den Work­flow WikiDienstag.ch, pub­lizierte während der Coro­na-Krise in der NZZ einen Text über Wikipedia, ini­ti­ierte das #PaulWat­zlaw­ick-Fes­ti­val 2020 mit und schreibt aktuell an: #DataL­it­er­a­cy – Ele­mente ein­er Kul­tur­form der Dig­i­tal­isierung im Carl Auer Ver­lag, Hei­del­berg. Im Juli 2020 kehrt er mit seinem 1997 gegrün­de­ten Unternehmen (Spin-Off mit Aufträ­gen der FH St. Gallen, Gesund­heits­di­rek­tion Kan­ton St. Gallen, Bun­de­samt für Gesund­heit (BAG) und der EU aus ein­er Anstel­lung als Leit­er Impuls- und Pilot­in­ter­ven­tio­nen für die Aids-Hil­fe St. Gallen/Appenzell) zurück nach Dissent.is/Muster, mit­ten in die Schweiz­er Alpen.


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