Was ist #SozialArbeit? – Ein #SNAPeriment

Textsorte: (1) Traum
Arbeitsform: Dokumentation, Listenbildung, Work in Progress
Anlass: (…)
TL;DR: (…)
Bildquelle: /sms ;-)
URL/Hashtag: #Sozialarbeit #Tripelmandat
Die ganze Playlist: https://youtube.com/playlist

DIE GANZE PLAYLIST AUF YOUTUBE
Alle (täglichen) #SNAPerimente auf: 
WikiDienstag.ch ProdUsing #DataLiteracy

Vergl. auch aktuelle Gesprächsserie dissent.is/tripelmandat
Soziale Arbeit ohne #Tripelmandat – ist keine.

WORK IN PROGRESS

https://snapchat.com/add/sms2sms | Zur Playlist der Serie auf Youtube

Teil 1 – Die drei Zutaten (für Brot und Soziale Arbeit)

Teil 3 – Das #Tripelmandat

Teil 3 – Unser täglich *** gib uns heute…

Teil 4 – NIE WIEDER: Das Modell der «Pizza Gesellschaft»
- du willst Soziale Arbeit studieren? Pass gut auf, von wem du dich sozialisieren lässt ;-)

Teil 1/x – Intro zur Serie

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Was ist Soziale Arbeit?
- Arbeit am Sozialen.

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Was ist «das Soziale»?
- Nicht das Biologische und
- Nicht das Psychische.

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Welcome 2 the German-speaking Part of Europe

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Der von mir sehr geschätzte Prof. Dr. Vinzenz Wyss schickt mich zu seinem Kollegen: Prof. Dr. Klaus Meier:

SNAP
«So geht Einführung.» In Journalistik. Ich soll endlich etwas lernen und nicht nur «rumtwitterln».

SNAP
Er liest weder meine Bücher noch meine Texte in der NZZ?
- Mir egal. Hier entsteht eine Einführung in Soziale Arbeit. Nach dem Vorbild von seinem Kollegen. Danke Vinzenz ;-)

SNAP
Wie immer: Alle Links in der Videobeschreibung auf Youtube, die ganze Playlist auf WikiDienstag.ch und die Texte in meinem Blog unter: dissent.is/wasistsozialarbeit

SNAP
Soziale Arbeit ist so einfach wie Brot machen. Logo: Soziale Arbeit wurde ja auch von Frauen gebacken.

Wenn du gutes Brot backen willst, ist das sowas wie richtig ganz grosse KUNST.

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«Lass uns mit dem Anfang beginnen»

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500g Mehl
3,5 dl Wasser
1 Esslöfel Salz
noch viel weniger Hefe
Alles mischen & Kneten
Ab in den Ofen bei 220 Grad Backofen
Nach 45 Minuten hast du dein Brot:
Du wirst damit überleben. Sehr gut sogar.

Wenn es dich interessiert, mit diesen einfachen Zutaten, grössere Brötchen zu backen: In meinem Blog dissent.is/wasistsozialarbeit findest du weitere Hinweise ;-)

SNAP
«Lass uns mit dem Anfang beginnen»

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Am 8. Dezember 1524 hat die Äbtissin Katharina von Zimmer ihr Kloster aufgegeben. Mit der Auflage, dass ab jetzt die Regierung der Stadt Zürich für die Wittwen, Kriegswaisen, Krüppel, Säufer, Kranken, Aussätzigen, Flüchtlingen, Vagabunden, Arme… – kurzum: dass sich ab jetzt die Stadt – der Staat – allen hilfsbedürftigen Menschen anzunehmen hat.

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Professionelle – staatlich zwangsfinanzierte – Soziale Arbeit hat damit ein ganz präzises Entstehungsdatum. Das Hochfest von Mariä Empfängnis 1524. Soziale Arbeit steht in einer langen Tradition von eindrücklichen Frauenbiografien. Von Anfang an. Bis heute. Katharina von Zimmern habe ich schon erwähnt:

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Jane Addams (1860−1935)

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Mary Parker Follet (1868−1933)

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Ilse Alrt (1876−1960)

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Silvia Staub-Bernasconi (1936)

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Komm noch zwei Namen: Keine Sozialarbeiterinnen. Aber sie unterstützen, Soziale Arbeit von der aktivistischen, ressourcenorientierten, ein auf MACHTfragen fokussierender Job, Beruf, Profession, Disziplin zu erkennen:

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Esther Vilar (1935) Sie hat in fantastisch zu lesenden Texten die Perspektive der kraftvollen, starken Frauen hervorgehoben.

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Sadie Plant (1964) eine faszinierende, kultige, abgefahrene Cyberfeministin. Sie hat mit ihrem Buch «Nullen und Einsen» 1998 eine völlig andere Geschichte von dem erzählt, was als «Digitalisierung» hypventiliert wird.

Cyber!Cyber!CyberPunk und viel Feminismus gibts auch an unserem:

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Soziale Arbeit hat sich eine ganz eigenständige Perspektive entwickelt.
- Eine weibliche? Meinetwegen. Ich nutze diese Beschreibung nicht. Das tönt in meinen Ohren nach einem «dämlichen» Framing… Ja:
Die Sensibilität für Sprache, für verschriftlichte Sprache, die Beobachtung von Sprache: Superwichtig für Soziale Arbeit. Ich würde die Perspektive von Sozialer Arbeit eher beschreiben mit:

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Soziale Arbeit denkt von unten her.

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Stell dir eine postalische Adresse vor:
- Auf der obersten Zeile der Name eines Menschen
- Auf der zweiten Zeile eine Verortung
- Und je weiter unten, um so grösser die Komplexität einer wwweiten Welt:

Stefan M. Seydel/sms ;-)
Via Cavardiras 10
CH 7180 Dissent.is/Muster
Europa
Planet Erde

Rechtes denken, denkt von oben her.
Linkes denken, denkt von unten her.

Die Perspektive Sozialer Arbeit kommt aus der Komplexität der Gesellschaft der Gesellschaft ;-)

SNAP
Die Zutaten zum Brot backen habe ich dir schon aufgezählt. Ja. Aber die Zutaten für Soziale Arbeit auch. Ich habe sie absichtsvoll versteckt. DIDAKTIK. Ich zähle sie dir noch einmal auf: die erste Zustat ist die Unterscheidung…

SNAP
Nein. Nicht Mann:Frau. Geschlecht. Gender. – Ganz andere: Es sind nur Drei. Die erste, ist jene, welche ich zuletzt erwähnt habe:

SNAP
#Komplextität. Komplexität ist ein Unterschied zu #Kompliziertheit. Soziale Arbeit geht seit 500 Jahren von Komplexität aus. Das ist wie Wasser fürs Brot. Eins – Zwei:

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Früher – gut versteckt – habe ich das Problem des Helfens an sich angesprochen: Die Kirche hilft den Armen. Danach soll es der Staat tun. Namen für Gruppen von Menschen habe ich aufgezählt. «Hilf dir selbst, sonst hilft dir ein Sozialarbeiter,» kichern wir bitter. Soziale Arbeit ist dem Zusammenhang von Hilfe und Kontrolle bitterst bewusst. Auch darum hat Soziale Arbeit im Umgang mit Hilfeprozessen faszinierende, inspirierende, agile Konzepte entwickelt: Die Idee der Paradoxie, der Komplementarität, der Konstellatorik, prozessual-systemisch-dynamische Ansätze. Viele.

Diese zweite Unterschiedung ist wie das Mehl fürs Brot. Es ist entscheidend wichtig, welches Mehl du wählst. Aber ich will diese Zutat als #Tripelmandat zusammenfassen und von dort her entwickeln.

Ein Mandat ist ein Auftrag. Tripel verweist auf 3. Soziale Arbeit, welche nicht mindestens drei Mandate hat – also kein Tripelmandat nachweisen kann – ist keine Soziale Arbeit. Du kannst Wasser mit Salz und Hefe mischen wie du willst: Es ist Quatsch.

SNAP
Komplexität, Tripelmandat und jetzt noch die Unterschiedung, welche unserem Job, unserem Beruf, unserer Profession, unserer Disziplin den Namen gegeben hat:

Die Bio-Psycho-Soziale-Denkfigur.

SNAP
Komplexität – Tripelmandat – Soziale Arbeit ist Arbeit am Sozialen. Nicht an Körpern. Nicht an Psychen.

Wenn du in der Sozialen Arbeit Brote backen willst brauchst bloss drei Zutaten. Die Reihenfolge ist egal:

1 Geh von Komplexität aus, nicht von Kompliziertheit.
2 Berühre keine Körper und massiere keine Psychen.
3. Fokussiere in allem was du tust darauf, dass du ein Tripelmandat nachweisen kannst. Die Reihenfolge ist egal. Aber: Du brauchst ein klares Mandat von deinen Auftraggebenden und – das UND ist das wichtige – du brauchst ein klares Mandat von deiner Adressantengruppe und UND du hast das Mandat der Disziplin Sozialer Arbeit erfüllt, wenn du diese drei Zutaten nachweisen kannst: Komplexität, Tripelmandat, die bio-psycho-soziale Denkfigur.

Kannst du sie schon auswendigt?

Komplexität
Tripelmandat
bio-psycho-soziale Denkfigur

Das ist so einfach wie Brot backen. Wenn die Kunst des Brotbackens lernen willst, hast du in diesem ersten #SNAPeriment alles, was du für die nächsten Jahre und Jahrzehnte brauchst… 500 Jahre Tradition. Immer wieder etwas andere Namen. Aber du findest in allen Zeiten den Kerngehalt dieser drei Aspekte. Versprochen.

Wenn es dich interessiert… mache ich jetzt hier weiter mit einem nächsten SNAPeriment zur Vertiefung. Wenn ich fertig bin, ist die Reihenfolge der Vertiefungen egal. Du guckst dir einfach das an, was dich anspricht. Auch ich selber mache mit dem weiter, was mich in der aktuellen Zeit am meisten interessiert und ich mit vielen Kolleginnen und Kollegen in Feedlogs von WikiDienstag.ch disktuiere: DAS TRIPELMANDAT

Im Namen des Ärgers
der Wut
und des heiligen Zorns
- Gehet hin in Unruhe.

wenn ich diese skizze «professionell» umsetzen würde…

…wäre dieses «grundrezept» geeigneter:

1. mehl
2.wasser
3. salz
ENDE DER DURCHSAGE

1. soziale arbeit als arbeit am sozialen (nicht an körper. nicht an psychen.)
2. komplexität
3. #tripelmandat
(so?)

warum das #MakingOf so wichtig ist?

Stephan Porombka / Universität der Künste Berlin · Prof. Dr. Stephan Porombka: Making Of | Bonusfeature | 1. Vorlesung |

Warum diese Professorenden Kanonensegner so unendlich nerven?

Teil 2/x – Das Tripelmandat

Vergl. auch frühere Grafik in: dissent.is/tripelmandat | #tripelmandat (Twitter)

Die Unterscheidung Praxis:Theorie ist gelöscht. (#dfdu bd2)
- Soziale Arbeit als eine Handlungswissenschaft
- Transdisziplin
- Job – Beruf – Profession – Disziplin
- Einstieg über Praxis :-P (das Konkrete)

Teil 3/x – Was vergleichst du Brot mit Sozialer Arbeit zu tun

Was in der Zwischenzeit passiert ist:

Die feinen Unterschiede:

Teil 4/x – Die Pizza-Gesellschaft

Du willst Soziale Arbeit studieren?
- pass gut auf, von wem du dich sozialisieren lässt ;-)

Teil ?/x – Die Bio-Psycho-Soziale Denkfigur

Teil ?/x – Intro zur Serie

Draw a distinction…

Du kannst nicht nicht
- unterscheiden
- beobachten
- handeln

Komplexität
- Wasserfallprojekte

Kompliziert
- Agilität

Komplementarität

Teil ?/x – Intro zur Serie

Teil ?/x – Intro zur Serie


Benchmarker: Einführung in die Journalistik: Was ist guter Journalismus (Prof. Dr. Klaus Meier)

https://www.welt.de/print/die_welt/kultur/article11855968/Kanal-Geisteswissenschaften.html

Stefan M. Seydel, aka sms, aka sms2sms in «Zürcher Festspiel 1901″ (2019, Fotocredit: Charles Schnyder): TwitterWikipediaYoutube (aktuell), SoundcloudInstagramSnapchatTikTokTwitch

Stefan M. Seydel/sms ;-)

(*1965), M.A., Studium der Sozialen Arbeit in St. Gallen und Berlin. Unternehmer, Sozialarbeiter, Künstler.

Ausstellungen und Performances in der Royal Academy of Arts in London (Frieze/Swiss Cultural Fund UK), im Deutsches Historisches Museum Berlin (Kuration Bazon Brock), in der Crypta Cabaret Voltaire Zürich (Kuration Philipp Meier) uam. Gewinner Migros Jubilée Award, Kategorie Wissensvermittlung. Diverse Ehrungen mit rocketboom.com durch Webby Award (2006–2009). Jury-Mitglied “Next Idea” Prix Ars Electronica 2010. Pendelte bis 2010 als Macher von rebell.tv zwölf Jahre zwischen Bodensee und Berlin. Co-Autor von “Die Form der Unruhe“, Umgang mit Information auf der Höhe der Zeit, Band 1 und 2, Junius Verlag Hamburg. Ruhendes Mitglied im P.E.N.-Club Liechtenstein. Er war drei Jahre Mitglied der Schulleitung Gymnasium Kloster Disentis. Seit Ende 2018 entwickelte er in Zürich-Hottingen in vielen Live-Streams – u.a. in Zusammenarbeit mit Statistik Stadt Zürich und Wikimedia Schweiz – den Workflow WikiDienstag.ch, publizierte während der Corona-Krise in der NZZ einen Text über Wikipedia, initiierte das #PaulWatzlawick-Festival 2020 mit und sammelt im Blog von Carl Auer Verlag, Heidelberg, «Elemente einer nächsten Kulturform». Im Juli 2020 kehrt er mit seinem 1997 gegründeten Unternehmen (Spin-Off mit Aufträgen der FH St. Gallen, Gesundheitsdirektion Kanton St. Gallen, Bundesamt für Gesundheit (BAG) und der EU aus einer Anstellung als Leiter Impuls- und Pilotinterventionen für die Aids-Hilfe St. Gallen/Appenzell) zurück nach Dissent.is/Muster, mitten in die Schweizer Alpen.


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