#IRGENDWASMITEXPERIMENTALITY

#IRGENDWASMITEXPERIMENTALITY – «Ich mache eine Reise (in die Nächste Gesellschaft) und nehme mit…» #dögs #SoziologWie?

LiveBlogging – MAKING OF – just reload

#IRGENDWASMITEXPERIMENTALITY

WORK IN PROGRESS

Soziale Arbeit ist Arbeit am Sozialen. | Dass #SoziologWie? längst zu einer («umsverrecken hilfreich sein wollenden») #IRGENDWASMITBINDESTRICHDISZIPLIN zerfallen ist, war mir schon lange klar. (Seit 20 Jahren? – Seit dem aggressiven Schweigen des Umbaus einer durch Menschen materialisierten «Gesellschaft» in eine Holding von ICH AGs…) Der Zustand nach 20 Monaten #CoronaVirus zeigt aber ein noch viel erschütterlicheres Bild: «Das Bellen der letzten Hunde» #dögs

Ist es das Ende der Soziologie? Ja. Klar. Jetzt geht es anders weiter (so?)

ICH MACHE EINE REISE (IN DIE NÄCHSTE GESELLSCHFT) UND NEHME MIT… (so?)

1. DREI AXIOME

Die drei ersten Axiome von #PaulWatzlawick in der Interpretation von /tp & sms ;-) Paul Watzlawick 4.0

DU KANNST NICHT NICHT:
1 Unterscheiden
2 Beobachten
3 Handeln

Making of der Interpretation: Leicht lesbarer Einstieg | Chronologie | pdf unseres Beitrages im Buch

PS: Dass sich die Vorstellung von «Handeln» unter dem Eindruck der 4. Industriellen Revolutionen gewandelt hat, ist leicht nach zu vollziehen, gell?

2. #BioPsySocCyb

Die Bio-Psycho-Soziale-Cyber-#Denkfigur, wie diese bei Niklas Luhmann integriert worden ist, wird durch eine 4. Welt der Realisation autopietischer Systeme im Cyberspace ergänzt. | 28.–31. Oktober 2021 #IRGENDWASMITSTANISŁAWLEM

PS: Bereits hier wird deutlich, warum es eine dramatisch «Erkenntnisblockierung» wäre, an einer Vorstellung von «Gesellschaft» festzuhalten, welche von «Menschen» und «Körpern» «materialisiert» wird:

3. «Kommunikation kommunziert, nicht Menschen.»

Das radikale am Radikalen Konstruktivismus kulminierte in einem Satz von Niklas Luhmann in einem Vortrag im Frühling 1986 in Heidelberg. Nicht in der erhellenden Aussage: «Demgegenüber möchte ich behaupten, dass nur die Kommunikation kommunzieren kann und dass erst in einem solchen Netzwerk der Kommunikation das erzeugt wird, was wir unter Handeln verstehen.» Sondern in der radikalen Forderung: «Im Hauptteil meines Vortrages möchte ich nun versuchen, einen entsprechenden Begriff der Kommunikation vorzustellen – und war einen Begriff, der jede Bezugnahme auf Bewusstsein oder Leben, also auf andere Ebenen der Realisation autopietischer Systeme, streng vermeidet.» 1986: Was ist Kommunikation? (pdf)

Die Liste der gelöschten Unterscheidungen nach Niklas Luhmann.

4. #LoF

Dualistische, binäre, «digitalen» Unterscheidungen, werden in einer hyperaffirmativen Strategie genutzt, aber eben insb. auch überwunden. ENDLICH (so?)

«ALLES MUSS DURCHS NADELÖHR DER #INTERNETZION.» @ramyologist

Wer mit einer «digitalen» (eindeutigen, entweder/oder, #PaulWatzlawick, 4. Axiom) Unterscheidung konfrontiert ist, hat mindestens fünf Optionen:
1. entweder
2. oder
3. sowohl, als auch
4. weder, noch
5. Nichts von alle dem. Und auch das nicht.

PS: Hier schliessen die Sonderformen von Unterscheidungen leicht an: #Komplementarität (William James), die Enticklungen von Quadritäten (Werte- und Entwicklungsquadrate), die Grammatiken von Systemischen Strukturaufstellungen, Konstellatorik…

WORK IN PROGRESS

(es geht jetzt in «vienna» mit #dögs weiter, siehe oben)

Vergl. Zusammenstellungen im Carl Auer Verlag Heidelberg:

- + ≠ #kulturlǝsɥɔǝʍ ¯\_(ツ)_/¯

4. #Fokus

Der Workflow wissenschaftlichen Wissen schaffens verlangt umfassende Transparenz und Nachvollziehbarkeit:

  • Was ist die zu beantwortende Frage?
  • Was sind die Instrumente, mit welchen du deine Frage beantworten darfst? (Ja! Das Moralverb «dürfen» machts: Auch das ist eine Konvention… Anything goes – Bloss was nicht geht, geht nicht ;-)
  • Beantwortung der Frage.
  • Suche nach Kritik. (Das ist selbstverständlichst Auftrag und Verpflichtung der Fragestellenden und Antwortgebenden. Aber keine Sorge: Wenn du in einem #SmartSetting arbeitest, wird dich Kritik finden. Versprochen ;-)

Ohne Intentionale Frage, ist alles was du tust eine Form der Unter_haltung. (so?)

https://www.carl-auer.de/magazin/kulturwechsel/das-kulturelement-fokus

5. Warum wir so gerne auf 3 zählen? #SmartSetting #CommunityCare #Xerocracy

Theorie ist auch Praxis. Bloss nicht so verschwitzt. @Maren_Lehmann

#BestPractice unter den Bedingungen einer gänzlich veränderten kommunikativen Umgebung:

Warum wir so gerne auf drei zählen?
- Weil damit Dynamik gegeben ist und es Verkrustungen ein bisschen schwerer macht (so?)

6. Das Werte- und Entwicklungsquadrat (Oder: Die Quadrität der Komplementarität)

Viele Beispiele in: DIE FORM DER UNRUHE, 2009, Band 1, als PDF (einseitig), als PDF (zweiseitig) | dissent.is/dfdu | dfdu.org

#dfdu DIE FORM DER UNRUHE band 1 2009 junius verlag hamburg

7. …

/end | MAKING OF (Thread auf Twitter)

Wer hat #LoF ausgegraben und bekannt gemacht? – Ahja. @NiklasLuhmann ;-)
Und wer ist inspiriert von dieser Entdeckung? – Ahja. Mathematik, BigData, Programming ;-)

Wer hat eine 4. Welt der Realisation Autopoietischer Systeme für selbstverständlichst angenommen? Ahja: #StanisławLem

GRAB YOUR SLOT
28.–31. Oktober 2021
#IRGENDWASMITSTANISŁAWLEM

NIE WIEDER – umsverrecken hilfreich sein wollende Wissenschaften :-( und schon grad gar nicht im deutschsprachigen Raum (so?)

Stefan M. Seydel, aka sms, aka sms2sms in «Zürcher Festspiel 1901″ (2019, Fotocredit: Charles Schnyder): TwitterWikipediaYoutube (aktuell), SoundcloudInstagramSnapchatTikTokTwitch

Stefan M. Seydel/sms ;-)

(*1965), M.A., Studium der Sozialen Arbeit in St. Gallen und Berlin. Unternehmer, Sozialarbeiter, Künstler.

Ausstellungen und Performances in der Royal Academy of Arts in London (Frieze/Swiss Cultural Fund UK), im Deutsches Historisches Museum Berlin (Kuration Bazon Brock), in der Crypta Cabaret Voltaire Zürich (Kuration Philipp Meier) uam. Gewinner Migros Jubilée Award, Kategorie Wissensvermittlung. Diverse Ehrungen mit rocketboom.com durch Webby Award (2006–2009). Jury-Mitglied “Next Idea” Prix Ars Electronica 2010. Pendelte bis 2010 als Macher von rebell.tv zwölf Jahre zwischen Bodensee und Berlin. Co-Autor von “Die Form der Unruhe“, Umgang mit Information auf der Höhe der Zeit, Band 1 und 2, Junius Verlag Hamburg. Ruhendes Mitglied im P.E.N.-Club Liechtenstein. Er war drei Jahre Mitglied der Schulleitung Gymnasium Kloster Disentis. Seit Ende 2018 entwickelte er in Zürich-Hottingen in vielen Live-Streams – u.a. in Zusammenarbeit mit Statistik Stadt Zürich und Wikimedia Schweiz – den Workflow WikiDienstag.ch, publizierte während der Corona-Krise in der NZZ einen Text über Wikipedia, initiierte das #PaulWatzlawick-Festival 2020 mit und sammelt im Blog von Carl Auer Verlag, Heidelberg, «Elemente einer nächsten Kulturform». Im Juli 2020 kehrt er mit seinem 1997 gegründeten Unternehmen (Spin-Off mit Aufträgen der FH St. Gallen, Gesundheitsdirektion Kanton St. Gallen, Bundesamt für Gesundheit (BAG) und der EU aus einer Anstellung als Leiter Impuls- und Pilotinterventionen für die Aids-Hilfe St. Gallen/Appenzell) zurück nach Dissent.is/Muster, mitten in die Schweizer Alpen.

Textsorte: (1) Traum, (2) Blitz, (3) Bekenntnis, (4) Memo, (5) Märchen, (6) Drama, (7) Tabu
Arbeitsform: Dokumentation, Listenbildung, Work in Progress
Anlass: (…)
TL;DR: (…)
Bildquelle: (…)
URL/Hashtag:  #IRGENDWASMITEXPERIMENTALITY & #dögs


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