Angenommen: Der Staat verlangt die Umsetzung von Massnahmen gegen #CoronaVirus im Bereich stationärer #SozialArbeit — Arbeit an einem Argumentarium

wozu eine land­karte des sozialen ohne #kör­p­er? | #sozialar­beit @hsaFHNW @HeikoKleve | suche nach stre­it mit der @fhnw (so?)

#Sozialar­beit ohne #Triple­man­dat
- ist keine (dissent.is/tripelmandat)

SEI SOLIDARISCH — SEI KEIN ARSCH

Ist Soziale Arbeit ein staatliche Umset­zungs­be­hörde?
- Wie die Polizei oder das Militär?

Entwick­elt die Diszi­plin Soziale Arbeit keine Fak­ten, welche in der Bear­beitung von aktuellen Her­aus­forderun­gen rel­e­vante Hin­weise zu machen vermögen?

Der Staat ver­langt von mir, dass ich Mass­nah­men umset­ze, welche kör­per­liche Integrität von meinen Adres­saten­grup­pen ver­let­zen, Grun­drechte mis­sacht­en, Men­schen­rechte überge­hen und die Würde des Men­schen ignori­eren. Und das muss ich ausführen? 

Bist du sicher? — Sicher nicht. Nicht mit mir. Und sicher nicht in meinem Namen (so?)

https://bazonbrock.de/werke/detail/?id=3680

Quelle: bazonbrock.de | Bis jet­zt ver­suchte ich das Lehrper­son­al an Hochschulen und Funk­tionäre bei Berufsver­bän­den in ein Gespräch zu holen. Mit mäs­sigem Erfolg. Jet­zt, wo jun­gen Studieren­den ein Covid-Zer­tifkat abver­langt wird, damit diese Soziale Arbeit als Men­schen­recht­spro­fes­sion studieren dür­fen, frage ich Studierende, wie es gelingt, dass dies gelin­gen kann… 

Prof. Dr. Frank Urban­iok: KEIN RAUM FÜR RECHTSFREIE RÄUME | Aus­gangst­weet: @Urbaniok | mag­a­zin: @ZHAW #SozialAr­beit #SozialeAr­beit (Seite 16/17) | Wie man Zivil­courage trainieren kann | 2,5h Besprechung von einem Tweet und dem Text von Prof. Dr. Frank Urban­iok | #Urban­iok bildet an der @zhaw#sozialar­beit Sozialar­bei­t­ende in der Tra­di­tion der Men­schen­recht­sori­en­tierung aus? Wirkt mit in einem CAS für Zivil­Courage und er spuckt dabei auf #Ambi­gu­i­tät, #All­parteilichkeit, #Mul­ti­per­spek­tive, #Tripel­man­dat, prozes­su­al-sys­temis­che Herange­hensweisen? | Der Foren­sik­er und Psy­chi­ater Uran­iok erken­nt und benen­nt und skan­dal­isiert Queru­lanten. Das ist ein Fach­be­griff in sein­er Welt — ICD-10 F22.8mit ein­er fürchter­lichen Ver­gan­gen­heit.

Aus­gewählte Tweets: 20.0921 | Petra Berg­er | Kaiser Chris­tine | Covid­io­tenCH | | Blo­gein­trag zu Ster­be­hil­fe | Tweet zum Risiko bei Jun­gen Men­schen zu Herz­muske­lentzün­dung

AUSWEITUNG DER KAMPFZONE

Nachhilfeunterricht in #Grundrechte durch Prof. Dr. Franziska Sprecher, Universität Bern

16. September 2021, 13.00h – Dr. Barbara Müller, @macbamu

WORK IN PROGRESS

Angenom­men, du bist in ein­er lei­t­en­den Posi­tion im Bere­ich der Sozialen Arbeit und der Staat ver­langt von dir, dass du in dein­er Organ­i­sa­tion Covid-Mass­nah­men umzuset­zen hast…

Wie wirst du argumentieren?

Spiel­regel: Die Antworten auf ALLE Fra­gen müssen aus­nahm­s­los mit Quellen belegt wer­den, welche den Exeku­tivbe­hören­den des Staates genehm sind. Hin­weise von “Lügn­ern, Schwur­bler und Ver­schwörungs­the­o­retik­ern­dem” sind streng­stens ver­boten. Also:

  • öffentlich-rechtlich­er Rund­funk (SRF, ARD, ZDF, ORF)
  • richtig richtige Zeitun­gen (NZZ, Tage­sanzeiger, Wochenzeitung…)
  • Bun­desämter (BAG, Swissmedic etc.)

Eigentlich kön­nte nach dieser “Ein­leitung” und der Explizierung der Spiel­regeln bere­its aufge­hört wer­den, gell? Abernu…

Soziale Arbeit ohne Tripel­man­dat
- ist keine.

Im Übri­gen: In den ganzen Monat­en davor, habe ich nie — NIE — die Sozialar­bei­t­en­den in der Umset­zung kri­tisiert. Ich kenne die Zwänge, welche da entste­hen am eige­nen Leib. Meine Kri­tik ging immer auf die Pro­fes­soren­den der Sozialen Arbeit und die Berufsverbände. 

Das diszi­plin­ierte Schweigen der Pro­fes­sion, wäre ja noch das Eine. Aber es ist viel aggressiver:

Argumentarium:

Meine erste Frage währe wohl Wer ver­langt die Umset­zung von sehr präzis For­mulierten “Empfehlun­gen”, “Regeln”, “Mass­nah­men”?

  • Der Bun­desrat?
  • Die Exeku­tive beim Kan­ton, oder der Stadt Zürich?
  • Meine Kundin­nen und Kunden?
  • Meine Mitar­bei­t­en­den?
  • Die “Öffentlichkeit”?
  • Die Medi­en?

Wenn der Staat die Umset­zung ver­langt, würde ich sagen:
- Warum übergebt ihr die Umset­zung nicht der Polizei?

Pro­fes­sionelle Soziale Arbeit ist keine Umset­zungs­be­hörde.
GANZ IM GEGENTEIL. 

Soziale Arbeit ist Arbeit am Sozialen.
- Nicht an Kör­pern.
- Nicht an Psy­chen.
- Nicht an Cyber ;-)

Wenn der Staat mein Jugend­heim, mein Altenheim, mein Wohn­heim für Men­schen mit ein­er Behin­derung im intim­st­bere­ich zu kon­trol­lieren wün­scht: Bitte schön. Schickt Polizei oder Mil­itär. So wird wenig­stens fotografier­bar, welche Über­griffe hier gemacht werden.

Sich­er ist: Mir stockt KOPF, HAND & HERZ. (Das ist nicht ger­ade der let­zte Schrei Sozialar­bei­t­er­isch­er The­o­riear­beit. Johann Hein­rich Pestalozzi lebte zw. 1746 — 1827 und wirk­te in Zürich. Meine fach­lichen Begrün­dun­gen beziehe ich aus älteren, wie auch aus aktuelleren The­o­riear­beit­en. Zum Beispiel Sil­via Staub-Bernasconi. (Sie lebt noch ;-)

Konkret: Ich soll also eine Gren­zkon­trollen einführen?

  • An den Eingän­gen mein­er Institution?

Ich soll “kör­per­lich unverän­der­bare Kri­te­rien” nutzen, um Auss­chlis­sung­sprozesse von Men­schen zu legitimieren?

Ich werde ange­sprochen als “Umset­zungs Behörde” von Entschei­dun­gen jen­seits meines Einflussbereiches?

Ich werde bedro­ht — oder füh­le mich (als Insti­tu­tion) bedro­ht! — wenn ich nicht umstand­s­los und sofort gehorche? 

Wenn ich gefragt werde, was ich von Coro­na Virus halte, sage ich: KEINE AHNUNG.

Ich bin darauf angewiesen, dass ich Exper­tin­nen und Experte befra­gen gehe und behalte mir vor, mir eine eigene Mei­n­ung zu bilden.

“Die Unversehrtheit des Kör­pers”, ist mir als eine “men­schen­recht­sori­en­tiert­er” Sozialar­beit­er von höch­ster Pri­or­ität. Das hängt auch damit zusam­men, dass die Pro­fes­sion­al­isierung Sozialer Arbeit im deutschsprachi­gen Raum stark von den Erfahrun­gen durch die Mitwirkung im Nation­al­sozial­is­mus geprägt wor­den ist. (“Wie Helfen zum Beruf wurde”, C. Wolf­gang Müller)

Um konkreter zu werden:

  • Ich habe “früher” — bis kurz vor #Coro­n­aVirus — für meine Mitar­bei­t­en­den Zeich­nun­gen gemacht, wo es OK ist Jugendliche zu berühren…
  • Ich habe dringlich davon abger­at­en, Jugendliche bei der Rück­kehr in unser Haus zu umar­men, auch dann, wenn sich dies die Jugendlichen wün­schen. Warum nicht ein HighFive? 
  • Ich habe Train­ings gemacht, wie meine Mitar­bei­t­en­den in ein Zim­mer der Jugendlichen einzutreten haben. Ziel: Klopfen und warten, bis die Jugendlichen selb­st die Türen von innen her öff­nen. Ohne diese Ein­weil­li­gung keinen Ein­tritt ins Zim­mer. Die Zim­mertüre bleibt IMMER offen. Du set­zt dich nicht auf das Bett des Jugendlichen…
  • Und immer so weiter… 

Und jet­zt soll ich plöt­zlich Kinder ein­schliessen?
Ich soll ihnen sagen, dass sie poten­zielle Mörder ihrer Grossel­tern sind?Ich soll “soge­nan­nte Imp­fun­gen” nicht nur empfehlen, son­dern umstand­los verlangen? 

Ver­giss es. OHNE MICH. 

Das Tripel­man­dat der Sozialen Arbeit ver­langt es ein, dass ich “all­parteilich” min­destens drei Posi­tio­nen “mul­ti­per­spek­tivisch” in Span­nung halte und anwaltschaflicht in Span­nung halte:

  • Auf­traggebende
  • Adres­saten­grup­pen
  • Pro­fes­sion und Diszi­plin Sozialer Arbeit

Gene­sen, Getestet, Geimpft

  • das ist die aktuelle Devise?

Fol­gende Fra­gen stellen sich mir:

Ist dieses Virus ein Killervirus?
  • NEIN
  • Aber es wird offen­bar daran gear­beit­et. Dazu hätte ich einiges zu fra­gen und zu sagen… 
Gibt es bei Erkrankung an diesem Virus Behand­lungsmöglichkeit­en, oder ist nach dem Kon­takt der Umzug in ein Bett der Inten­sivs­ta­tion alternativlos?
  • Klar, es gibt Behand­lungsmöglichkeit­en. Nicht alle Krankheitsver­läufe enden auf der Intensivstation.

Kann ich als “geimpfte” mich weit­er­hin infizieren?

  • JA

Kann ich als “geimpfte” weit­er­hin erkranken?

  • JA

Ist die Wahrschein­lichkeit, dass ich als “geimpfte” weniger stark an den Fol­gen von Coro­na Virus erkranke geringer?

  • JA. Aber ich trage auch die Risiken ein­er “Imp­fung”…

Kann ich als “geimpfte” Coro­na Virus weitergeben?

  • JA

Erhalte ich die (ähm… an sich unveräusser­lichen… sic!) Grun­drechte zurück, wenn ich mich “impfen” lasse?

  • NEIN

SIEHST DU, WAS ICH SEHE?
- Was also zer­ti­fiziert das Zer­ti­fikat anderes, als

  • Glauben und
  • Gehor­sam?
  • Und das muss ich mitmachen? 
  • Legit­imieren?
  • Von Anderen einfordern?

Worum geht es hier eigentlich?

Noch ein­mal:

WER ver­langt von mir Massnahmen?

Achso: die Maske…

  • hat nicht Prof. Drosten selb­st gesagt, das die Masken in dieser Sit­u­a­tion nix taugt?
  • hat nicht Herr Koch selb­st gesagt, dass Masken bloss “psy­chol­o­gis­che Hil­fen sind, um den Men­schen etwas in die Hand zu geben, was sie gegen ihre Angst machen können?”

Wie dumm, wie verächtlich, wie niederträchtig ist diese Kam­pagne des Bun­de­samtes für Gesundheit?

  • yepp­po: ich arbeit­et auch im Kam­pa-Man­age­ment für das BAG (okheeee: vor vie­len Jahren ;-)))

“KEIN MENSCH HAT DAS RECHT ZU GEHORCHEN.”

sagte einst Han­nah Arendt, in dem sie den Zugang von Immanuel Kant verdeutlichte.

Soziale Arbeit hätte in dem Zusam­men­hang völ­lig andere Fra­gen zu stellen:

  • Wer arbeit­et eigentlich an KillerViren?
  • Wer verengt den Gedanken­raum, in dem “Lügn­er”, “Schwur­bler”, “Ver­schwörungs­the­o­rie” gerufen wird?
  • Wer lässt sich ein­schüchtern von ein­er wilden Mix­tur an “Empfehlun­gen, Regeln, Mass­nah­men”? Prof. Dr. Franziska Sprech­er (Uni­ver­sität Bern): “Ver­schiedentlich entste­ht der Ein­druck, dass diese unklare Ver­mis­chung bewusst gewählt wurde und wird.” (Seite 146,  https://www.limmatverlag.ch/programm/titel/892-eingesperrt-ausgeschlossen.html)
  • Wen tre­f­fen diese Mas­nah­men am härtetesten?
  • .…
  • .…

Ich bleibe stur: “KINDER DER LANDSTRASSE” war pip­pi­fax gegen diesen seit bald 2 Jahren durchge­zo­ge­nen pro­fes­sionellen, diszi­plinären SuperGAU… 

Und komm mir jet­zt nicht mit dem Argu­ment: “Im Feb­ru­ar 2020 waren wir alle soooooüberfordert.”. 

Ich per­sön­lich sprach damals mit zwei Per­so­n­en, welche gegen­sät­zlich­er nicht sein kön­nten: Mölling und Wodarg. Und dann sah ich noch das Panik-Papi­er des Bun­desmin­is­teri­um des Innern… 

Das war genug. Und genügt mir bis heute.

NICHT IN MEINEM NAMEN :-(

Ich verstehe kein Wort. Aber ich vertraue ihm (so?)

Ste­fan M. Sey­del, aka sms, aka sms2sms in «Zürcher Fest­spiel 1901″ (2019, Foto­cre­d­it: Charles Schny­der):  Twit­terWikipediaYoutube (aktuell), Sound­cloudInsta­gramSnapchatTik­TokTwitch

Stefan M. Seydel/sms ;-)

(*1965), M.A., Studi­um der Sozialen Arbeit in St. Gallen und Berlin. Unternehmer, Sozialar­beit­er, Künstler.

Ausstel­lun­gen und Per­for­mances in der Roy­al Acad­e­my of Arts in Lon­don (Frieze/Swiss Cul­tur­al Fund UK), im Deutsches His­torisches Muse­um Berlin (Kura­tion Bazon Brock), in der Cryp­ta Cabaret Voltaire Zürich (Kura­tion Philipp Meier) uam. Gewin­ner Migros Jubilée Award, Kat­e­gorie Wis­sensver­mit­tlung. Diverse Ehrun­gen mit rocketboom.com durch Web­by Award (2006–2009). Jury-Mit­glied “Next Idea” Prix Ars Elec­tron­i­ca 2010. Pen­delte bis 2010 als Mach­er von rebell.tv zwölf Jahre zwis­chen Bodensee und Berlin. Co-Autor von “Die Form der Unruhe“, Umgang mit Infor­ma­tion auf der Höhe der Zeit, Band 1 und 2, Junius Ver­lag Ham­burg. Ruhen­des Mit­glied im P.E.N.-Club Liecht­en­stein. Er war drei Jahre Mit­glied der Schulleitung Gym­na­si­um Kloster Dis­en­tis. Seit Ende 2018 entwick­elte er in Zürich-Hot­tin­gen in vie­len Live-Streams – u.a. in Zusam­me­nar­beit mit Sta­tis­tik Stadt Zürich und Wiki­me­dia Schweiz – den Work­flow WikiDienstag.ch, pub­lizierte während der Coro­na-Krise in der NZZ einen Text über Wikipedia, ini­ti­ierte das #PaulWat­zlaw­ick-Fes­ti­val 2020 mit und sam­melt im Blog von Carl Auer Ver­lag, Hei­del­berg, «Ele­mente ein­er näch­sten Kul­tur­form». Im Juli 2020 kehrt er mit seinem 1997 gegrün­de­ten Unternehmen (Spin-Off mit Aufträ­gen der FH St. Gallen, Gesund­heits­di­rek­tion Kan­ton St. Gallen, Bun­de­samt für Gesund­heit (BAG) und der EU aus ein­er Anstel­lung als Leit­er Impuls- und Pilot­in­ter­ven­tio­nen für die Aids-Hil­fe St. Gallen/Appenzell) zurück nach Dissent.is/Muster, mit­ten in die Schweiz­er Alpen.

Textsorte: (1) Traum, (2) Blitz, (3) Beken­nt­nis, (4) Memo, (5) Märchen, (6) Dra­ma, (7) Tabu
Arbeits­form: Doku­men­ta­tion, Lis­ten­bil­dung, Work in Progress
Anlass: (…)
TL;DR: (…)
Bildquelle: (…)
URL/Hashtag: (…)


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