Die 6 tragenden Axiome der «Kulturform der Moderne» – sind tot. Ermordet durch die #Dickhäuter | @nzz 18/4/2020, Seite 7

Stand der Arbeit: 2. Lesung: 26.11.2021, Fazit: Es hat noch viele Fehler ;-| Doku am Dokumentende: 1. Lesung: 25.11.2021 | 1. Memo: 24.11.2021 | Die ganze Playliste: WikiDienstag.ch ProdUsing #DataLiteracy | Hier nun ein Versuch einer textlichen Umsetzung:

WORK IN PROGRESS

Eine Idee für Larissa Bieler und/oder @murschetg (so?)
- Gebt mir ein paar Minuten.
- ReLoad für aktuellen Schreibstand.

Literatur:

DAS WAR #DirekteDemokratie SCHWEIZ:
.ch – Community Hub 1291 – 2021

Krisen sind Chancen. Insbesondere, um in noch grössere Krisen zu geraten, weiss der Sozialarbeiter. Ich sammle in einer offenen Liste, die tragenden Grunderwerte der «Kulturform der Moderne». Freilich nur darum, um die tragenden Grundwerte einer «Nächsten Kulturform» zu beschreiben.

Axiome sind Grundannahmen, welche als gesetzt gelten.

Bitte verstehe mich nicht zu schnell: Damit wird nicht gesagt, dass diese Axiome wahr, richtig, wirklich sind. Es wird gesagt: «Diese Annahmen machen mir einen praktischen Unterschied.» Ich lege diese offen zugänglich ab, damit du mich kritisieren und mir zeigen kannst, was ich nicht sehe. Ich weiss, dass ich nicht sehe, was ich nicht sehe. Darum suche ich offensiv nach Widerspruch. Weiter:

Axiome musst du nicht begründen können. Du musst – wenn du den Gedankengang nachvollziehen willst – die Axiome als unhinterfragten Ausgangspunkt kennen, akzeptieren und dich daran halten.

Nimm als Beispiel die Mathematik: In der «Kulturform der Moderne» kann ein aufgemalter Kreis vieles bedeuten. Aber du erkennst das Zeichen sofort als eine mögliche «Null». Ein gerader, senkrechter Strich kann vieles bezeichnen. Aber du erkennst es sofort als eine mögliche «Eins».

NULLEN UND EINSEN: BEGRÜNDE

Ich kann es auch nicht. Und es ist auch gar nicht nötig. Freilich kannst du sagen:

  • «Die Null steht für das Loch der Frau – Die Eins für den Stengel des Mannes.» So What? Hörst du jetzt auf zu rechnen, weil dir das zu peinlich ist? Eben. Oder du kicherst:
  • «1 + 0 = grün». Das ist durchaus kreativ und mega inspirierend. Aber wenn du rechnen willst, ist es halt eben Quatsch. Weiter:

Ich brauche für diesen Gedankengang noch einen zweiten Begriff: Nach «Axiome», den Begriff «Kultur».

Kultur ist all das, was dir selbst als Normal erscheint.

Wenn du deine eigene Kultur kennen lernen willst, ist es am einfachsten, wenn du auf Reisen gehst. Möglichst alleine. Möglichst weit weg. Du triffst dann auf Menschen die sich erstaunlich anders verhalten. Sie essen nicht nur etwas Anderes. Sie essen Anderes. Du kannst die Unterschiede fotografieren, riechen, schmecken, berühren. Zuerst bist du fasziniert. Später bekommst du Heimweh. Aber das wäre ein anderes Thema.

Kultur – all das was du als Normal empfindest – wandelt sich stetig. Einmal ist es toll, einen Bart zu tragen. Im nächsten Jahr trägst du Kleider in pink. Plötzlich merkst du, dass du Fondue magst. Und am nächsten Morgen rümpfst du komischerweise nicht die Nase, sondern kicherst: «Es bizzeli stinkä muäs es.» Wenn dir Google zeigt, was du vor 5 Jahren gemacht hast, dein Gesicht siehst, deine Stimme hörst, dann staunst du nicht schlecht: «Das also empfand ich damals als Normal?»

Wenn der zeitliche Bogen grösser gespannt wird – Google gibt es ja erst seit kurzem – dann lässt sich nicht nur stetiger «Kultur-Wandel» beobachten, sondern umstandlos «Kultur-Wechsel» beschreiben. Plötzlich scheinen andere Normalitäten, Grundannahmen, Axiome zu gelten.

Genau darum geht es mir in dieser kleinen Zusammenstellung. Es ist ein Spiel.

Was Google für uns heute ist, war vor 100 Jahren die Eisenbahn, die Post, das Radio. Google transportiert Daten. Päng. Einen Nachmittag am Bahnhof stehen und schmachtend darauf warten, bis ein Zug einfährt und du zum aller ersten Mal deine Brieffreundin siehst: Lächerlich.

Das Museum spielt für die «Kulturform der Moderne» eine kaum zu unterschätzende Rolle: Jedem Kind wird in der Schule mit vielen Exkursionen und Schulreisen kulturelle «Zeitreisen» ermöglicht:

Es geht darum, bereits den kleinen Kindern erlebbar zu machen – und es ihnen nicht nur auf Bildern und in Texten näher zu bringen – wie Menschen in unserer Gegend noch vor wenigen hundert Jahren gelebt haben. Es geht darum, die eigene Kultur kennen zu lernen. Es geht darum, «ein Gefühl» für die eigene Identität zu pflegen. Und das gelingt am einfachsten, wenn das, was ich als Normal empfinde, vergleichen kann, was Andere als Normal empfinden. «Museen vergleichen Normalitäten.» Aber das wäre eine andere Geschichte.

Abstrakter gesagt: Es lassen sich nicht nur drei «Kultur-Formen» unterscheiden, welche im wissenschaftlichen Kontext ganz unverdächtig aufgerufen werden können, sie provozieren umstandslos die Frage nach einer «Nächsten Kulturform»:

  1. Die Archaische Kulturform
    Symbol: -
    Besuchte Beispiele: Höhlen, Feuer, Fallen, Felle, Speere, Schalen
    Axiome: …
  2. Die Antike Kulturform
    Symbol: +
    Besuchte Beispiele: Schlösser, Klöster, Zünfte, Bauernhöfe, Märchen
    Axiome: …
  3. Die Moderne Kulturform
    Symbol: ≠
    Besuchte Beispiele: Parlamente, Gerichtshöfe, Universitäten, Fabriken, Theorien
    Axiome: …
  4. Die Nächste Kulturform
    Symbol: #
    Besuchte Beispiele: …
    Axiome: …

- + ≠ #kulturlǝsɥɔǝʍ ¯\_(ツ)_/¯

Je distanzierter zur jeweiligen Kulturform vermittelt werden kann, umso einfacher ist zu sehen – und zu zeigen – was deren jeweiligen Axiome waren. Jede Kulturform muss auf ein recht konstant bleibendes Set von Phänomen eine Antwort erfinden: Menschen brauchen nach

  • wenigen Sekunden frische Luft.
  • einigen Minuten Wasser.
  • ein paar Stunden Nahrung.
  • einem langen Tag, viele Stunden Schlaf.

Und dann geht es erst so richtig los: Wie entspannt schlafen, wenn draussen der Wolf heult? Wie Ruhe finden, wenn jenes geheimnisvolle Wesen mich noch keines einzigen Blickes gewürdigt hat? Was tun mit diesem schreienden, wunderhübschen, wunderbar riechenden Bengelchen, welches zwei Personen vollständig aus dem Lebensrythmus zu verschieben vermag? Und immer so weiter.

Im Vergleich der drei bekannten Kulturformen – der archaischen, der antiken und der modernen – fällt auf, dass sie jeweils gar nicht viele Axiome ausformuliert haben. Es nicht kompliziert. Komplex aber sehr wohl: Die wenigen Axiome, verbinden sich vielfältigst. Kombinieren sich immer wieder neu. Sie koppeln sich und lösen sich wieder auf. Bis – eben – sie aus zeitlicher Distanz betrachtet, plötzlich in eine nächste Kulturform hüpfen.

Auffallend auch: Die vorangehende Kultur erscheinen jeweils in einem beschwerlicheren, gefährlicheren, rückständigeren Licht. Die «Antike Kulturform» zum Beispiel wurde abgestossen in Slogans wie: «Neuzeit», «Aufklärung», «Moderne», «Humanismus».

Und auch die «Nächste Kulturform» ringt um Worte und Begriffe, sich von der maroden, ekligen, grausligen «Kulturform der Moderne» zu verabschieden. Das Stichwort, welches sich wie ein Dolch mitten in jedes fühlende Herz bohrt, heisst «Holocaust»: Millionen von «übeflüssigen», «gefährlichen», «unnützen» Menschen wurden in Gaskammern ermordet. Nicht ohne vorher noch alles an ihren Körpern verwendbare genutzt zu haben: Zuerst wurde ihre Arbeitskraft bis zum Zusammenbruch eingefordert. Danach konnten Haare, Finger- und Zehennägel, Haut und Knochen verarbeitet werden. Zu Seifen. Zum Beispiel. Mit grossem Schaudern erwachten die Menschen aus diesem Albtraum und riefen danach unter Tränen: «Wir haben von allem nichts gewusst». Aber auch:

NIE WIEDER

Die Staaten schrieben neue Präambeln über ihre Gesetze. Ein internationaler Gerichtshof für Menschenrechte wurde eingerichtet. Ein weites System der Beobachtung wurde installiert um möglichst früh zu erkennen, falls sich wiederum Praktiken durchsetzen sollten, welche ein derart abartiges Desaster begünstigen könnte.

Unabhängiger, kritischer, wachsamer Journalismus war ein wichtiges Element. Aber auch völlig freie, ungehinderte, tabulose Forschung an der Universität. Nicht zu vergessen die frühe Erziehung der Kinder ausserhalb ihrer Familen in den Schulen: Sie sollten befähigt werden, selber zu denken und laut NEIN zu rufen, wenn mit ihnen etwas angestellt wird, was diese nicht wollen:

MEIN KÖRPER GEHÖRT MIR.

Die Liste der Axiome dieser Kulturform sind sehr einfach nach zu vollziehen. Genau darum ging es auch: Spätestens mit 10 Jahren, sollte jedes Kind daran offensiv mitgestaltet werden können. Immerhin: Vor 200 Jahren hat dann ein Mensch bereits einen Drittel seiner Lebenszeit verbracht. Es geht los:

Das war «Die Message».
Das waren die heiligen Grundannahmen.
Das waren die knallharten Axiome der «Kulturform der Moderne»:

1. INDIVIDUUM

«Die Würde des Menschen ist unantasbar.»

Anders als in der «Antiken Kulturform» davor, ist in der «Modernen Kulturform» jeder Körper – auch ein kranker, auch ein Körper mit Gebrechen – egal ob Mann, Frau oder Kind, egal ob reich oder arm, schön oder hässlich, gescheit oder dumm wie Brot, egal ob lesbisch, religiös oder Verschwörungstheorien nachhängend, trallalla… Noch einmal von vorne:

In der Kulturform der Moderne hat jeder menschliche Körper hat das Recht zu Leben und nach seinem Lebensglück zu streben.

Die Freiheit des Einzelnen wird lediglich begrenzt durch die Freiheit des Anderen.

Und damit all das gelingen kann, werden Schulen eingerichtet. Dort aber müssen alle Kinder hin. Es besteht ein Schulzwang. Dies wird als eine Befreiung gesehen, weil vorher Kinder von ihren Eltern zur Arbeit gezwungen wurden: Die Geissen zu melken war wichtiger als schreiben zu lernen. Aber vielleicht will das Kind ja Professorin an einer Universität werden und nicht Gebärmaschine? Eben. Also werden die jungen Körpern aus ihren klebrigen sozialen Verhältnissen gezerrt und es wird ihnen in der Schule alles gelehrt und gezeigt, was nötig ist, um Teil dieser «Kulturform der Moderne» zu sein und daran mitzuwirken.

2. RECHTSSTAAT

«Das starke Recht, vor die Rechte der Stärkeren.»

Wenn ein menschlicher Körper ein Problem hat mit einem anderen Körper, dann steht diesem das Recht zu, sein Recht in Anspruch zu nehmen. Dazu wird jedem Körper freien Zugang zu einem vermittelnden und entscheidenden Gericht garantiert. Wer streitet, stellt sich vor die Justizia. Dargestellt als eine junge, sensible, empathische Frau. Ihre Augen sind verbunden. Sie schaut nicht darauf, welche zwei Körper vor ihr stehen und streiten: Vor dem Gesetz sind alle gleich.

3. DEMOKRATIE

«Machtwechsel ohne Blutvergiessen.»

Nie wieder sollen Körper in den Krieg gegen andere Körper ziehen. Nicht einmal gegen jene, welche über ihre Körper herrschen: Nämlich jene, welche als Abgeordnete aus dem Volk auf begrenzte Zeit in Parlamenten darüber parlieren, worüber gestritten werden soll.

Die langen Speeren werden ausgetauscht durch spitze Federn. Alle Gedanken werden aus dem Körper herausgepresst und auf die Strasse geworfen. Dieses Littering wurde Litteratur. Journalismus der Beruf, welcher tagesaktuell sammelte, sortierte, einordnete. Professorende an der Universität zum Beruf, welcher thematische Vertiefungen und Entfaltungen ermöglichen.

Jeder Körper darf alles sagen, aussprechen, explizieren, publizieren. Das Recht der freien Meinungsäusserung ist geschützt, wie in der «Antiken Kulturform» die heilige Hostie in einem güldenen Schrein.

Aber morden sollte kein Mensch mehr müssen. Und auch nicht dürfen: Das Gewaltmonopol – Speere, Pistolen und Gewehre – stehen nur dem Staat zu. Und dieser muss sich ebenfalls vor der Justizia verantworten. Der Staat darf nur tun, was ein Gesetz ihm ausdrücklich erlaubt. Die einzelnen Körper, dürfen alles tun, was nicht verboten ist. «Freiheit, Gleichheit, Geschwisterlichkeit.»

4. FÖDERALISMUS

«Dort entscheiden wo umgesetzt wird.»

Im Gegensatz zu den Königreichen jener Tage vor 200 Jahren: England, Frankreich, Spanien, Italien… lehnte die vielfältig durch viele Falten der Alpentäler geprägte Schweiz jedweden Zentralismus rigoros ab. Die aller höchste Staatsebene ist der Kanton. Und die sind teilweise winzig klein. Umfassen bloss ein einziges Tal mit dem Land rund um einige Seitenbäche. Nur auf der Kantonsebene werden die Orte der Verwaltung «Hauptstädte» genannt. Bern, Bundesbern, ist lediglich der Sitz der Administration eines Bündnisses von Kantonen: admin.ch – Die Administration von Community Hub since 1291.

5. SOZIALSTAAT

«Befähigung zur Mitgestaltung.»

Dieses Axiom ist schon fast ganz beschrieben. Auch dieses Axiom ist eine direkte Folgerung aus dem aller wichtigsten 1. Axiom: DIE WÜRDE DES MENSCHEN IST UNANTASTBAR. Das Wort «Sozialstaat» hören wir heute anders. Aber damals – die Menschen lebten vor 200 Jahren noch eng eingebettet in Mehrgenerationen-Haushalten – meinte Sozialstaat lediglich Empowerment, Ausbildung, staatlich garantierte, kostenfreie Bildung für Alle.

6. WISSENSCHAFT

«Alles Wissen ist von Menschen geschaffenes Wissen. Und darum Moden unterworfen.»

Das Wort zeigt es an: Wissen ist in der «Kulturform der Moderne» – im schroffen Gegensatz anders als in der davorgehenden «Kulturform der Antike» – etwas, was geschaffen wird. Wissen ist gemacht. Von Menschenhand. Körpern. Von Individuuen. Und eben gerade nicht von Gott. Nicht von Patern, welche Paternalistisch die Schäfchen der Kirchgemeinde auf grünen Auen weiden lassen und diese Kinder Gottes durch finstere Täler führen, so, dass die überforderten, ängstlichen, verwirrten Geschöpfchen sich nicht zu fürchten brauchen. Diese Pädagogik der in Schwarz gekleideten Patern nennt die «Kulturform der Moderne»: «Schwarze Pädagogik». Sie spuckt auf die vergangene Kulturform, wann immer sie bloss kann. Wissen wird weder vom Papst noch vom König kontrolliert und bestimmt. Ende der Durchsage.

Von diesem Axiom schliesslich, bezieht die Kulturform auch ihren Namen: Wenn nicht mehr der ewige Gott das Wissen bestimmt, sondern Menschen diese selber herstellen, dann ist dieses Wissen wie die Herstellung eines Schuhs oder eines Mantels: Moden unterworfen. Das war ein Vorteil.

An der Universität haben sich verschiedenste wissenschaftliche Disziplinen herausgearbeitet: Physik, Chemie, Biologie, Mathematik, Soziologie, Psychologie, Sozialarbeit, Informatik. Was weiss ich… Später auch die Virologie, die LifeSciences, die HumanGenomIrgendWie? Und so ;-)

All diese wissenschaftlichen Disziplinen schaffen Fakten.

Auf Grund ihrer eigenen Definitionen, nach Axiomen, welche der entfaltung ihrer Fachperspektiven einen praktischen Unterschied zu machen vermögen. Fakten sind vorläufige Ergebnisse aus Untersuchungen, welche von anderen des Fachs überprüft, verworfen und weiter entwickelt wurden. Ein riesiges, sich entfaltendes – nein: explodierendes! – Meer von «Daten – Information – Wissen» ist entstanden. Dieses wurde in der Universitären Bibliothek gesammelt und verwaltet.


aktueller schreibstand… any feedbacks?


7. #agree2disagree führt zu #how2disagree

#how2disagree
https://en.wikipedia.org/wiki/File:Graham%27s_Hierarchy_of_Disagreement.svg

8. ?!?

(…)

9. ?!?

(…)

(So?)

Wie die Dickhäuter die Axiome löschen?
Wie die Axiome der «Nächsten Kulturform» heissen?
Das wäre ein anderes Anliegen.

/end

DIE FORM DER UNRUHE

Internetz ist Teil von Lösung.
- nicht Teil von Problem.

Siehst du, was ich sehe?
- Diese Axiome gelten heute nicht mehr…

Und was ich zeigen kann, ist, dass JEDES dieser «Axiome» von #Dickhäutern» offensiv zu zerstören, zu irritieren, zu verquirrlen gesucht wird…

#NextSociety

WikiDienstag.ch/WhtsNxt

#MakingOf:

  1. Lesung 25.11.2021

Erstes Memo: 24.11.2021

Stefan M. Seydel, aka sms, aka sms2sms in «Zürcher Festspiel 1901″ (2019, Fotocredit: Charles Schnyder):  TwitterWikipedia (Lemma), Youtube (aktuell), SoundcloudMastodonInstagram (gesperrt), SnapchatTikTokTwitcht.me/WikiDienstag

Stefan M. Seydel/sms ;-)

(*1965), M.A., Studium der Sozialen Arbeit in St. Gallen und Berlin. Unternehmer, Sozialarbeiter, Künstler.

Ausstellungen und Performances in der Royal Academy of Arts in London (Frieze/Swiss Cultural Fund UK), im Deutsches Historisches Museum Berlin (Kuration Bazon Brock), in der Crypta Cabaret Voltaire Zürich (Kuration Philipp Meier) uam. Gewinner Migros Jubilée Award, Kategorie Wissensvermittlung. Diverse Ehrungen mit rocketboom.com durch Webby Award (2006–2009). Jury-Mitglied “Next Idea” Prix Ars Electronica 2010. Pendelte bis 2010 als Macher von rebell.tv zwölf Jahre zwischen Bodensee und Berlin. Co-Autor von “Die Form der Unruhe“, Umgang mit Information auf der Höhe der Zeit, Band 1 und 2, Junius Verlag Hamburg. Ruhendes Mitglied im P.E.N.-Club Liechtenstein. Er war drei Jahre Mitglied der Schulleitung Gymnasium Kloster Disentis. Seit Ende 2018 entwickelte er in Zürich-Hottingen in vielen Live-Streams – u.a. in Zusammenarbeit mit Statistik Stadt Zürich und Wikimedia Schweiz – den Workflow WikiDienstag.ch, publizierte während der Corona-Krise in der NZZ einen Text über Wikipedia, initiierte das #PaulWatzlawick-Festival 2020 mit und sammelt im Blog von Carl Auer Verlag, Heidelberg, «Elemente einer nächsten Kulturform». Im Juli 2020 kehrt er mit seinem 1997 gegründeten Unternehmen (Spin-Off mit Aufträgen der FH St. Gallen, Gesundheitsdirektion Kanton St. Gallen, Bundesamt für Gesundheit (BAG) und der EU aus einer Anstellung als Leiter Impuls- und Pilotinterventionen für die Aids-Hilfe St. Gallen/Appenzell) zurück nach Dissent.is/Muster, mitten in die Schweizer Alpen.


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