#PPPswitzerlandAG: Die Schweiz ist k/eine Direkte Demokratie

Par­al­lele Tex­ten­twick­lung aus dem gle­ichen Mate­ri­alpool:
- #Liebe­Macht­Mut: Avenir­So­cial, Berufsver­band Soziale Arbeit Schweiz
- #PPP­switer­landAG: Wochen­zeitung
- später: #Nor­male­Lage
- später: #Lib­eraler­Pa­ter­nal­is­mus

Mem­os & Links zum #Medi­enThe­ater vom 11.02.2022
Die ganze Playliste: WikiDienstag.ch Pro­dUs­ing #DataL­it­er­a­cy

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#PPPswitzerlandAG: Die Schweiz ist k/eine Direkte Demokratie

Stell dir vor, die Schweiz wurde ger­ade umge­baut und alle sind erle­ichtert. Die Pan­demie ist seit dem 28.11.2021 wie ein Gletsch­er unter der Bedin­gung von Kli­mawan­del. Aber was ist eigentlich passiert? — Eine Einordnung.

Von 1939 — 1952 wurde die Schweiz mit Macht durch den Aus­nah­mezu­s­tand regiert. Der in St. Gallen Lehrende Prof. Dr. Hans Naw­iasky nan­nte dieses Regime am Juris­tentag 1943 eine “Kom­mis­sarische Dik­tatur”. Es war die Volksini­tia­tive “Rück­kehr zur direk­ten Demokratie”, welche den gefühlten “Nor­malzu­s­tand” ent­ge­gen dem Willen von Bun­desrat und Bun­desver­samm­lung wieder herstellte.

Am 13.06.2021 sagte Volk und Stände JA zur Frage, ob die Bun­de­spolizei Gefahren, welchen von  Men­schen aus­ge­hen nicht bloss ver­hin­dern, son­dern umstand­s­los verun­möglichen dürfe (PMT). Es gab vorgängig ein­dringlich­ste Proteste, War­nun­gen, offene Briefe. Auch vom durch den Men­schen­recht­srat der Vere­in­ten Natio­nen ernan­nten “Son­der­bericht­ser­stat­ter über Folter”.

Am 28.11.2021 sagte Volk und Stände JA zur Frage, ob der Bun­desrat gle­ich selb­st “die Kri­te­rien und die Richtwerte für Ein­schränkun­gen und Erle­ichterun­gen des wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Lebens” fes­tle­gen dürfe.

Eine Demokratie braucht also bloss einen geeigneten Aus­nah­mezu­s­tand, zwei geeignete Geset­ze und ist dann gar nicht mehr so richtig wirk­lich in ihrer Prax­is von ein­er Dik­tatur zu unter­schei­den? Und wenn dann auch noch die Massen lei­t­en­den Medi­en die sieben Bun­desräte durchs The­men­feld het­zen, kön­nen diese so richtig herz­er­wär­mend beson­nen, umsichtig und pater­nal­is­tisch insze­niert werden. 

Ver­gl. dazu eine aktuelle, filmis­che Annäherung an Nord­ko­rea: “Let’s Talk about Moun­tains”, Alpines Muse­um Bern

Pater­nal­is­mus wäre zwar nicht ger­ade das, was sich Men­schen nach 200 Jahren Neuzeit, Aufk­lärung, Mod­erne, Human­is­mus wün­schen. Aber das Prob­lem des Aus­nah­mezu­s­tandes legit­imiert. Es geht darum, Sicher­heit zu schaffen.

Sicher­heit schaf­fen (2007)

“Kom­mis­sarische Dik­tatur“
1952 Kalter Krieg
1989 Das Ende der Geschichte
2001 War On Ter­ror
2020 Coro­na Virus
“PPP Switzer­land AG”

(…)

Die Beschrei­bung kann 70 Jahre später nicht die Gle­iche sein. Aber dazu später ein konkreter Vorschlag. Auf jeden Fall:

(…)

Noch vor 20 Jahren erk­lärten Häfelin/Haller “die tra­gen­den Grundw­erte der Schweiz­erischen Bun­desver­fas­sung” in vier Punk­ten so:

  1.  Rechtsstaat: Das starke Recht vor die Rechte der Stärkeren.
  2.  Demokratie: Machtwech­sel ohne Blutvergiessen.
  3.  Föder­al­is­mus: Dort entschei­den, wo umge­set­zt wird.
  4.  Sozial­staat: Befähi­gung zur Mit­gestal­tung. Bil­dung für alle.

Was davon ist heute noch gültig?

(…)

Wie entsche­di­en?
- Kon­sens — Kon­sent — Mehrheit — Min­der­heit — Kon­sen­sieren — Kon­sul­ta­tiv­er Einze­lentscheid (Tabel­lar­ische Zusam­men­stel­lung bei crearium.ch)
- Ver­fahren

(…)

Das Revival des Nation­al­staates durch #Neolib­er­al­is­mus
- wenn dir das ein­er vor 20 Jahren gesagt hätte… ;-)))

“Ich definiere Glob­al­isierung als die Frei­heit unser­er Fir­men­gruppe zu investieren, wo und wann sie will, zu pro­duzieren, was sie will, zu kaufen und zu verkaufen, wo sie will und alle Ein­schränkun­gen durch Arbeits­ge­set­ze oder andere gesellschaftliche Reg­ulierun­gen so ger­ing wie möglich zu hal­ten.”
BARNEVIK, Per­cy (2001) Tage­sanzeiger vom 15.1.2001.

(…)

Der Nor­mal­fall des Ausnahmezustandes

Krieg — Kalter Krieg — Das Ende der Geschichte — “Dig­i­tal­isierung” als Titel für “die 4. indus­trielle Revolution”

Es braucht “lokale Umset­zungs­be­hör­den” für Glob­ale Aus­nah­mezustände (so?)

die liste der ausnahmezustände:

Lep­ra, Pest, Pock­en, Ebo­la, Aids, Hunger, Krieg, Flüchtlinge, Trau­ma­tisierte, Erwerb­slosigkeit, Armut, Diskri­m­inierung, Kli­mawan­del, Cyberan­griffe, Staatsver­schul­dung, Strom­man­gel­lage, Hass im Internetz… 

(…)

Die Schweiz als Pri­vat Pub­lic Part­ner­ship “PPP Switzer­land AG”

Agil

Rollen: Leader — Man­ag­er — Devel­op­er — Experten
Rollen: Stake­hold­er — Prod­uct Own­er — Scrum Mas­ter — Devel­opent Team 

Stakeholder

@un
@WHO
@wbg_gov
@BlackRock_CH
@WEF @EU_Commission

Product Owner

@marcwalder
- feed­back­team @dgt_switzerland

Scrum Master

@alain_berset
- feed­back­team bun­desrat, bun­desver­samm­lung etc.

Development Team

@PalantirTech
@snf_ch
@SRGSSR
Pri­vate Medi­en­mono­pole: TX-group, Ringi­er, NZZ, AZme­di­en, CHme­dia, SOmedia

  • prozes­sori­en­tierung
  • Kri­tik: Komplementarität ;-)

ganz­er Thread

#Liebe­Macht­Mut

DOKUMENTATION 2018 / Blick

über Alexan­der Karp: «Die Dig­i­tal­isierung wirft moralis­che, ethis­che und ökonomis­che Fra­gen auf, die nur vom Staat beant­wortet wer­den können.»

3 printscreen aus: https://digitalswitzerland.com/digitalswitzerland-wef-breakfast-discussing-digital-transformation-with-alexander-karp-and-alain-berset/ (weil mir hier PDF nicht gelin­gen will :-/

Links & frühere Zusammenstellungen

Notizen während dem Schreibprozess am 7. Februar 2022

Textversion 5, zum Making Of

Ste­fan M. Sey­del, aka sms, aka sms2sms in «Zürcher Fest­spiel 1901″ (2019, Foto­cre­d­it: Charles Schny­der):  Twit­terWikipedia (Lem­ma), Youtube (aktuell), Sound­cloudMastodonInsta­gram (ges­per­rt), SnapchatTik­TokTwitcht.me/WikiDienstag

Stefan M. Seydel/sms ;-)

(*1965), M.A., Studi­um der Sozialen Arbeit in St. Gallen und Berlin. Unternehmer, Sozialar­beit­er, Künstler.

Ausstel­lun­gen und Per­for­mances in der Roy­al Acad­e­my of Arts in Lon­don (Frieze/Swiss Cul­tur­al Fund UK), im Deutsches His­torisches Muse­um Berlin (Kura­tion Bazon Brock), in der Cryp­ta Cabaret Voltaire Zürich (Kura­tion Philipp Meier) uam. Gewin­ner Migros Jubilée Award, Kat­e­gorie Wis­sensver­mit­tlung. Diverse Ehrun­gen mit rocketboom.com durch Web­by Award (2006–2009). Jury-Mit­glied “Next Idea” Prix Ars Elec­tron­i­ca 2010. Pen­delte bis 2010 als Mach­er von rebell.tv zwölf Jahre zwis­chen Bodensee und Berlin. Co-Autor von “Die Form der Unruhe“, Umgang mit Infor­ma­tion auf der Höhe der Zeit, Band 1 und 2, Junius Ver­lag Ham­burg. Ruhen­des Mit­glied im P.E.N.-Club Liecht­en­stein. Er war drei Jahre Mit­glied der Schulleitung Gym­na­si­um Kloster Dis­en­tis. Seit Ende 2018 entwick­elte er in Zürich-Hot­tin­gen in vie­len Live-Streams – u.a. in Zusam­me­nar­beit mit Sta­tis­tik Stadt Zürich und Wiki­me­dia Schweiz – den Work­flow WikiDienstag.ch, pub­lizierte während der Coro­na-Krise in der NZZ einen Text über Wikipedia, ini­ti­ierte das #PaulWat­zlaw­ick-Fes­ti­val 2020 mit und sam­melt im Blog von Carl Auer Ver­lag, Hei­del­berg, «Ele­mente ein­er näch­sten Kul­tur­form». Im Juli 2020 kehrt er mit seinem 1997 gegrün­de­ten Unternehmen (Spin-Off mit Aufträ­gen der FH St. Gallen, Gesund­heits­di­rek­tion Kan­ton St. Gallen, Bun­de­samt für Gesund­heit (BAG) und der EU aus ein­er Anstel­lung als Leit­er Impuls- und Pilot­in­ter­ven­tio­nen für die Aids-Hil­fe St. Gallen/Appenzell) zurück nach Dissent.is/Muster, mit­ten in die Schweiz­er Alpen.

Textsorte: (1) Traum, (2) Blitz, (3) Beken­nt­nis, (4) Memo, (5) Märchen, (6) Dra­ma, (7) Tabu
Arbeits­form: Doku­men­ta­tion, Lis­ten­bil­dung, Work in Progress
Anlass: (…)
TL;DR: (…)
Bildquelle: (…)
URL/Hashtag: (…)


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