das 6. axiom von #PaulWatzlawick 1974

who is afraid of a concept of #communication that radically ignores the human body? | #kommunikation

Mem­os & Links zum #Medi­enThe­ater vom 31.05.2022
Die ganze Playliste: WikiDienstag.ch Pro­dUs­ing #DataL­it­er­a­cy

WORK IN PROGRESS

Abstract (english)

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Wer hat Angst vor einem Kommunikationsbegriff, welcher radikal den menschlichen Körper ignoriert?

Die Arbeit am Begriff der Kom­mu­nika­tion, ist eine Arbeit an der Vorstel­lung, wie Men­schen für Wahr nehmen. Während die 2. indus­trielle Rev­o­lu­tion dampfte und das Gefüge von Men­schen und Grup­pen von Men­schen mit gewaltiger Macht umge­flügt wurde, notiert sich Karl Marx 1845 in sein­er 11. These über Feuerbach: 

“Die Philosophen haben die Welt nur ver­schieden inter­pretiert, es kömmt drauf an, sie zu verän­dern.”

Karl Marx, 1845

Die Welt wurde verän­dert. Und wie. Auf welchen Ebe­nen eigentlich nicht? Die “Kul­tur­form der Mod­erne” set­zte sich in allen denkbaren Bere­ich von der “Kul­tur­form der Antike” ab. Ihr Schlachtruf kul­minierte seit der Idee von Human­is­mus in: “Frei­heit, Gle­ich­heit, Brüder­lichkeit”. Aber nach dem miter­lebten Zivil­i­sa­tions­bruch haben sich eine Rei­he von jun­gen Män­nern einen ganz anderen Reim auf das machen müssen, was bis dahin “Gesellschaft” genan­nt wurde.

Vielle­icht wollte das 20. Jahrhun­dert die Welt zu radikal verän­dern. Heute gilt es, ein neues Ver­ständ­nis für die Welt zu entwickeln.

frei nach: Slavoj Žižek, 30.05.2022, #SRF­stern­stunde

Wenn die Kul­tur­form der Mod­erne mit einem Titel verse­hen wer­den kön­nte, dann wäre hier der Vorschlag von #Caputal­ism. Das lateinis­che Caput beze­ich­net den Kopf, das Haupt, die Zen­trale. Die Kul­tur­form der Mod­erne kon­nte ein gemein­sames Ziel for­mulieren: Es geht darum, das Indi­vidu­um aus der Kle­brigkeit des Sozialen Gefüges her­auszulösen und zu befreien. Das kon­nte von Links bis Rechts anerkan­nt wer­den. Den Fortschrit­tlichen ging es zu langsam. Den Kon­ser­v­a­tiv­en zu über­hastet. Aber es gelang “Bilder” zu entwick­eln, welche schein­bar Kon­sens­fähig waren. Sie nan­nten es Sozial­is­mus oder Mark­twirtschaft, Kom­mu­nis­mus oder Demokratie. Aber bei­de Lager kreis­ten um die Idee des Individuums:

“Sozial­is­mus ist Sol­i­dar­ität aus Grün­den des eige­nen Vorteils — Mark­twirtschaft ist Indi­vid­u­al­is­mus aus Grün­den kollek­tiv­er Vorteile.”

user:sms2sms
https://twitter.com/feusl/status/1012048204513374208

Was aktuell leicht beobachtbar ist, soll hier #DefaultChange genannt sein. 

Nach der Erfahrung des soge­nan­nten “Zivil­i­sa­tions­bruch­es” hat sich nicht nur Deutsch­land ein neues Grundge­setz gegeben. Auch auf glob­aler — west­lich dominierten — Ebene, hat die “Haupt”-Idee der Kul­tur­form der Mod­erne die “Grund-Rechte” erneuert und in den “Men­schen-Recht­en” geset­zlich ver­ankert. Die Tra­di­tion der Anerken­nung des Indi­vidu­ums sollte für immer und ewig garantiert sein. 


“Die Würde des Men­schen ist unantasbar.” 

Men­schen­würde
#DefaultChange
dissent.is/DefaultChange

Die Umstel­lun­gen ver­laufen ras­ant. Auch wenn ver­sucht wird, es abschreck­end mit Dik­tur zu beschreiben: Wenn die Schweiz als Labor west­lich­er Prozesse gese­hen wer­den kann, wäre wohl der Ver­gle­ich zu einem PPP — ein­er Pri­vat-Pub­lic-Part­ner­ship — zutreffender.

Kann #Commonism ein nächstes, konsensfähiges Angebot werden? 

Wenn #Caputal­ism sich in ihr Gegen­teil ver­dreht, kön­nte die Fokussierung auf das was sich mehrt, wenn es geteilt wird ein Vorschlag sein? Auch diese Idee ist uralt. Sie wurde zum Beispiel All­mende genan­nt. Und sie hat unter der Bedin­gung von dem, was Infor­ma­tion­s­ge­sellschaft, Wis­sens­ge­sellschaft, “Dat­en sind das neue Gold” neue Attrak­tiv­ität gewon­nen. Im Bere­ich von “Dat­en, Infor­ma­tion, Wis­sen” weit­er­hin über die Idee von “Copy­right” zu arbeit­en, macht keinen Sinn: Jedes Kind ver­ste­ht nicht, warum das Recht zu kopieren ver­boten sein soll, wo es doch so ein­fach geht: Copy/Paste. So what? — “Weil ich es kann.”

Was ist Kommunikation?

Das Inter­esse am Begriff der Kom­mu­nika­tion, mag vor diesem Hin­ter­grund nicht mehr zu über­raschen. Hier sollen lediglich zwei Namen erwäh­nt sein, mit welchen rasche Zugänge gemacht wer­den kön­nen und erlauben wer­den, dass ein näch­stes Ver­ständ­nis für “die Welt” entwick­elt wer­den kann:

“One can not not communicate.”

Paul Wat­zlaw­ick, 1967

Vom Radikalen Kon­struk­tivis­mus zum Radikalen Antihumanismus:

“Kom­mu­nika­tion kom­mun­ziert, nicht Menschen.

Niklas Luh­mann, 1986

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Zeitlinie:

1984 Soziale Sys­teme | Seite 288: Kri­tik an der “Organ­is­mus-Analo­gie” aus Frank­furt
1986 Was ist Kom­mu­nika­tion?
1997 Die Gesellschaft der Gesellschaft | Seite 16–35: Erkenntnisblockierungen

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Was ist Kommunikation?

Kom­mu­nika­tion ist für das Soziale, das, was “Leben” für das Biol­o­gis­che und “Bewusst­sein” für das Psy­chis­che ist. (Und ??? für Cyber.)

  • Kat­jekt
  • Das aus­geschlossene mit­denken, beze­ich­nen, bennen.

Kom­mu­nika­tion ist eine dreifache Selek­tion:
1. Die Selek­tion ein­er “Infor­ma­tion“
2. Die Selek­tion ein­er “Mit­teilung“
3. Die Selek­tion von “Ver­ste­hen”

  • Def­i­n­i­tion

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Axiome:

1–3: bio
3–6: soc
7–9: cyb

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Supervision — 31.05.2022, ab 13h LIVE

Links & Verweise während der Entwicklung

Ste­fan M. Sey­del, aka sms, aka sms2sms in «Zürcher Fest­spiel 1901″ (2019, Foto­cre­d­it: Charles Schny­der):  Twit­terWikipedia (Lem­ma), Youtube (aktuell), Sound­cloudMastodonInsta­gram (ges­per­rt), SnapchatTik­TokTwitcht.me/WikiDienstag

Stefan M. Seydel/sms ;-)

(*1965), M.A., Studi­um der Sozialen Arbeit in St. Gallen und Berlin. Unternehmer, Sozialar­beit­er, Künstler.

Ausstel­lun­gen und Per­for­mances in der Roy­al Acad­e­my of Arts in Lon­don (Frieze/Swiss Cul­tur­al Fund UK), im Deutsches His­torisches Muse­um Berlin (Kura­tion Bazon Brock), in der Cryp­ta Cabaret Voltaire Zürich (Kura­tion Philipp Meier) uam. Gewin­ner Migros Jubilée Award, Kat­e­gorie Wis­sensver­mit­tlung. Diverse Ehrun­gen mit rocketboom.com durch Web­by Award (2006–2009). Jury-Mit­glied “Next Idea” Prix Ars Elec­tron­i­ca 2010. Pen­delte bis 2010 als Mach­er von rebell.tv zwölf Jahre zwis­chen Bodensee und Berlin. Co-Autor von “Die Form der Unruhe“, Umgang mit Infor­ma­tion auf der Höhe der Zeit, Band 1 und 2, Junius Ver­lag Ham­burg. Ruhen­des Mit­glied als Ex-Vice-Präsi­dent im P.E.N.-Club Liecht­en­stein. Er war drei Jahre Mit­glied der Schulleitung Gym­na­si­um Kloster Dis­en­tis. Ab 2018 arbeit­ete er in Zürich-Hot­tin­gen im unter rebell.tv entwick­el­ten Work­flow u.a. in Zusam­me­nar­beit mit Sta­tis­tik Stadt Zürich und Wiki­me­dia Schweiz unter dem Label “WikiDienstag.ch”. Er pub­lizierte während der Coro­na-Krise im Früh­ling 2020 in der NZZ einen Text über Wikipedia, ini­ti­ierte Jahres­fes­ti­vals #PaulWat­zlaw­ick, #StanisławLem (doi: 10.55301/9783849770006), #Kathari­naVonZ­im­mern und sam­melt im Blog von Carl Auer Ver­lag, Hei­del­berg, “Ele­mente ein­er näch­sten Kul­tur­form”. Im Juli 2020 kehrt er mit seinem 1997 gegrün­de­ten Unternehmen (Spin-Off mit Aufträ­gen der FH St. Gallen, Gesund­heits­di­rek­tion Kan­ton St. Gallen, Bun­de­samt für Gesund­heit (BAG) und der EU aus ein­er Anstel­lung als Leit­er Impuls- und Pilot­in­ter­ven­tio­nen für die Aids-Hil­fe St. Gallen/Appenzell) zurück nach Dissent.is/Muster, mit­ten in die Schweiz­er Alpen.

Textsorte: (1) Traum, (2) Blitz, (3) Beken­nt­nis, (4) Memo, (5) Märchen, (6) Dra­ma, (7) Tabu
Arbeits­form: Doku­men­ta­tion, Lis­ten­bil­dung, Work in Progress
Anlass: (…)
TL;DR: (…)
Bildquelle: (…)
URL/Hashtag: (…)


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