Die informationelle #Gretchenfrage

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WORK IN PROGRESS

Eröffnet die informationelle Gretchenfrage einen raschen Zugang zu den Fragen, welche m/eine Arbeit am Sozialen umtreibt?

Was ermöglicht eigentlich die rhetorische Frage, was der beste Umgang mit dem Fakt sei, dass (durch jene tech­nis­che Inno­va­tion, welche wir bis heute #Inter­netz nen­nen,) ganz offensichtlich

  • viel zu viel Daten
  • viel zu viel Information
  • viel zu viel Wissen

ver­füg­bar ist?

  • Zunächst scheint der Tatbe­stand des “Infor­ma­tion-Overkill” unbe­stre­it­bar. Oder noch mehr: Es ist das zen­trale Argu­ment, was hüben und drüben einge­set­zt wird, um aller­lei Inter­ven­tio­nen, Reg­ulierun­gen, Begren­zun­gen und Behin­derun­gen zu begründen.
  • Danach ist jedem Kind nachvol­lziehbar, dass #Infor­ma­tionOverkill kein Phänomen ist, was Men­schen unbekan­nt ist. Mit kleinen Kör­perübun­gen kann selb­st erlebt wer­den, wie die Sin­nesor­gane ständig “Dat­en liefern”, diese bloss nicht ständig bewusst für wahr genom­men wer­den. Und der Wech­sel von dom­i­nan­ten Kom­mu­nika­tion­s­me­di­en — von Sprache, zu Schrift, zu Buch­druck — erzählen vitale Geschichte von Sozialem Wandel.
  • Schliesslich ist der Work­flow im Umgang mit Dat­en, Infor­ma­tion, Wis­sen die Kernkom­pe­tenz ein­er jeden wis­senschaftlichen Disziplin.

Mit anderen Worten: Die harm­los tuende #Gretchen­frage ermöglicht, einen #Kul­turkampf zu the­ma­tisieren, welch­er von den durch DIE KULTURFORM DER MODERNE etablierten Insti­tu­tio­nen und Organ­i­sa­tio­nen eben ger­ade zu ver­mei­den gesucht wird: Poli­tik, Wis­senschaft, Wirtschaft, Massen­me­di­en, Kün­ste, Bildungseinrichtungen.

  • Der Poli­tik gelingt ein Revival des Nationalstaates.
  • Der Wis­senschaft gelingt eine Abgren­zung zu Lügen, Schwurbeleien und Verschwörungstheorien. 
  • Der Wirtschaft gelingt eine Kumu­la­tion von Pri­vatisierun­gen, von his­torischem Ausmass.
  • Den Massen­me­di­en gelingt, den Kom­mu­nika­tion­sap­pa­rat Inter­net auf einen Dis­tri­b­u­tion­sap­pa­rat zu reduzieren.
  • Den Kün­sten gelingt, die glob­al mas­siv­en Neben­wirkun­gen der aktuellen Kul­tur­form zu sozialisieren.
  • Den Bil­dung­sein­rich­tun­gen gelingt, das demographis­che Ungle­ichgewicht so zu kon­trol­lieren, dass die jun­gen Men­schen bis weit in ihr drittes und viertes Leben­s­jahrzehnt hinge­hal­ten und aufge­hal­ten wer­den, gestal­tende zu wirken. 

Eröffnet die informationelle Gretchenfrage einen raschen Zugang zu den Antworten und Heransgehensweisen m/einer Arbeit am Sozialen?

Die erste Gruppe:

1/9 Axiome

2/9 Def­i­n­i­tio­nen

3/9 Kat­jek­te

Die zweite Gruppe:

4/9 Werte­quadrate

5/9 Work­flow

6/9 Kon­stel­la­tio­nen

Die dritte Gruppe

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Frühere Gedankengänge, Zettel, Passagen

Ste­fan M. Sey­del, aka sms, aka sms2sms in «Zürcher Fest­spiel 1901″ (2019, Foto­cre­d­it: Charles Schny­der):  Twit­terWikipedia (Lem­ma), Youtube (aktuell), Sound­cloudMastodonInsta­gram (ges­per­rt), SnapchatTik­TokTwitcht.me/WikiDienstag

Stefan M. Seydel/sms ;-)

(*1965), M.A., Studi­um der Sozialen Arbeit in St. Gallen und Berlin. Unternehmer, Sozialar­beit­er, Künstler.

Ausstel­lun­gen und Per­for­mances in der Roy­al Acad­e­my of Arts in Lon­don (Frieze/Swiss Cul­tur­al Fund UK), im Deutsches His­torisches Muse­um Berlin (Kura­tion Bazon Brock), in der Cryp­ta Cabaret Voltaire Zürich (Kura­tion Philipp Meier) uam. Gewin­ner Migros Jubilée Award, Kat­e­gorie Wis­sensver­mit­tlung. Diverse Ehrun­gen mit rocketboom.com durch Web­by Award (2006–2009). Jury-Mit­glied “Next Idea” Prix Ars Elec­tron­i­ca 2010. Pen­delte bis 2010 als Mach­er von rebell.tv zwölf Jahre zwis­chen Bodensee und Berlin. Co-Autor von “Die Form der Unruhe“, Umgang mit Infor­ma­tion auf der Höhe der Zeit, Band 1 und 2, Junius Ver­lag Ham­burg. Ruhen­des Mit­glied als Ex-Vice-Präsi­dent im P.E.N.-Club Liecht­en­stein. Er war drei Jahre Mit­glied der Schulleitung Gym­na­si­um Kloster Dis­en­tis. Ab 2018 arbeit­ete er in Zürich-Hot­tin­gen im unter rebell.tv entwick­el­ten Work­flow u.a. in Zusam­me­nar­beit mit Sta­tis­tik Stadt Zürich und Wiki­me­dia Schweiz unter dem Label “WikiDienstag.ch”. Er pub­lizierte während der Coro­na-Krise im Früh­ling 2020 in der NZZ einen Text über Wikipedia, ini­ti­ierte Jahres­fes­ti­vals #PaulWat­zlaw­ick, #StanisławLem (doi: 10.55301/9783849770006), #Kathari­naVonZ­im­mern und sam­melt im Blog von Carl Auer Ver­lag, Hei­del­berg, “Ele­mente ein­er näch­sten Kul­tur­form”. Im Juli 2020 kehrt er mit seinem 1997 gegrün­de­ten Unternehmen (Spin-Off mit Aufträ­gen der FH St. Gallen, Gesund­heits­di­rek­tion Kan­ton St. Gallen, Bun­de­samt für Gesund­heit (BAG) und der EU aus ein­er Anstel­lung als Leit­er Impuls- und Pilot­in­ter­ven­tio­nen für die Aids-Hil­fe St. Gallen/Appenzell) zurück nach Dissent.is/Muster, mit­ten in die Schweiz­er Alpen.

Textsorte: (1) Traum, (2) Blitz, (3) Beken­nt­nis, (4) Memo, (5) Märchen, (6) Dra­ma, (7) Tabu
Arbeits­form: Doku­men­ta­tion, Lis­ten­bil­dung, Work in Progress
Anlass: (…)
TL;DR: (…)
Bildquelle: (…)
URL/Hashtag: (…)


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