Simon Tanner / NZZ

#BullshitScience @goldmannerdmann @SGruninger @NZZwissen | The Very End Of #Caputalism | #UmsVerreckenNützlich

Titel­bild: Simon Tanner/NZZ | Langsam: Mein Blog ist mein Karten­raum und keine Bühne. Ich weiss wie man pub­liziert. Das hier ist etwas anderes. d!a!n!k!e | WORK IN PROGRESS reload für aktuellen schreib­stand | warum ich nicht pub­liziere? weil ich es kann. weil es geht. weil ich es für angemessen halte. | This Blog in Englisch | هذه المدونة باللغة العربية | 这个博客是中文的 | Ce blog en français | Questo blog in ital­iano | Tgi èn ils inimis da la translaz­i­un auto­mat­i­ca? — Ils medems che #Wikipedia/#Wikidata han odià sco il diav­el l’aua bene­di­da.

https://x.com/sms2sms/status/1796431884777615491?t=-FS3t5KjH4UMsWXyQv8uVQ&s=19

Anlass zu diesem Eintrag & Fazit

Ein soge­nan­nter Pro­fes­sor an der Fach­hochschule Nord­westschweiz mit einem grossen Fam­i­li­en­na­men und ein Dok­torand in Bio­sta­tis­tik am Insti­tut für Math­e­matik an der Uni­ver­sität Zürich, reis­sen eine seit 100 Jahren dringlich­ste Diskus­sion an: WOZU UNIVERSITÄT? Aus­gerech­net in der NZZ, der Hüterin des Lib­eralen Pater­nal­is­mus (nicht nur) in der Schweiz.
- 26.07.2023 Math­ias Bin­swanger
- 08.08.2023 Ser­van Grüninger

Das kann nicht lange gut gehen: Bei mir bestellte das Feuil­leton 2020 zwei Texte (am Beispiel Wikipedia/Wikidata) und sie kon­nten nur die erste Blei­wüste abpressen… Das The­ma is #TooBig­ToWin ;-) Darum:

WOZU WISSENSCHAFT?
- und: woran würdest du eigentlich wis­senschaftlich­es Wis­sen schaf­fen erken­nen?

@sms2sms

(7) The Next Orga­ni­za­tion Will Not Be Orga­nized. #TNOWNBO
(8) There Is No Such Thing As A Next Uni­ver­si­ty. #TINSTAANU
(X) There Is No Such Thing As Time And Space. #TINSTATAP

CARPE DIEM

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Die Krise der Universität

“Wis­senschaft darf dur­chaus nüt­zlich sein. Nur wenn sie auf ihren Nutzen reduziert wird, haben wir ein Prob­lem.”

Ser­van L. Grüninger
der workflow (aby warburg, rebell.tv)

#dfdu DIE FORM DER UNRUHE Tina Piazzi & Ste­fan M. Sey­del, Junius-Ver­lag Ham­burg | pdf: Band 1, 2009 | Band 2, 2010

Ist das so? Darf Wissenschaft — darf Universität — nützlich sein?

  1. DÜRFEN ist ein MORALverb. Ganz offen­sichtlich KANN Wis­senschaft und Uni­ver­sität nüt­zlich sein. Klar. Warum auch nicht ;-) Was nützt, entschei­det sich Erstens anders. Und Zweit­ens erst mit drama­tis­ch­er zeitlich­er Verzögerung. (Das ist im Übri­gen nicht BREAKING NEWS. Das wusste schon der Pro­fet Jesus: “An ihren Tat­en” — ander­swo ätzen­der: — “an ihren Frücht­en” sollt ihr sie erken­nen.)

  2. Der Unter­schied von Wis­senschaft und Uni­ver­sität?
    - Uni­ver­sität ist eine poli­tisch gewollte Ein­rich­tung. Die Uni­ver­sität Zürich (zum Beispiel) wurde 1833 vom soge­nan­nt “Demokratis­chen Staatswe­sen” etabliert. (Vor­läuferin 1525 zur Zeit der Ref­or­ma­tion. ab min 23 ;-) Während die Poli­tik die Tages­geschäfte erledigt, soll die Uni­ver­sität mit Dis­tanz, Nüchtern­heit und wis­senschaftlichen Kri­tieren an der Arbeit sein. Poli­tik ken­nt Amt­szeitbeschränkung, Uni­ver­sität ken­nt Anstel­lung auf Leben­szeit. Eben: Es geht um Unbestech­lichkeit der Per­son, Unab­hängigkeit, Frei­heit der Forschung. Etc.

    - Wis­senschaft wird Wis­senschaft genan­nt, weil sie Wis­sen schafft. In der Neuzeit, Aufk­lärung, Human­is­mus, Mod­erne — WIR NENNEN ES #CAPUTALISM, Caput, lat. “den Kopf betr­e­f­fend” — fällt Wis­sen nicht mehr durch Offen­barung und Medi­da­tion von heili­gen Schriften, pater­nal­is­tisch ver­mit­telt durch Paters vom Him­mel, son­dern wird gemacht. Von Men­schen! Mehr noch: Aktzep­tiert wird ausss­chlies­lich Wis­sen, was im Work­flow des wis­senschaftlichen Wis­sen schaf­fens dargelegt wird. Und damit gilt: Selb­stver­ständlich wird Wis­senschaft nicht nur innher­alb der Uni­ver­sität gemacht, son­dern wird über­all dort prak­tiziert, wo der Work­flow des Wis­sen schaf­fens einge­hal­ten wird:
    1. Was ist deine Frage?
    2. Mit welchen Mit­teln und Werkzeu­gen beant­wortest du deine Frage?
    3. Zeige trans­par­ent & nachvol­lziehbar wie du deine Frage beant­wortet hast.
    4. Lege deine Arbeit für alle offen zugänglich ab.
    5. Suche offen­siv nach Kri­tik dein­er Arbeit und arbeite diese in deine Über­legun­gen ein.
    6. Beginne bei Punkt 1 und wieder­hole den Prozess unabläs­sig. (so?)

  3. Was meint “Nüt­zlich sein”?
    Es dürfte nüt­zlich sein, dies sorgfältiger zu klären, als es hier spon­tan notiert wer­den kann. Zunächst lässt sich aber sagen, dass der Unter­schied zwis­chen Grund­la­gen­forschung und Ange­wandte Forschung bis noch vor weni­gen Jahrzehn­ten akribisch, aggres­siv, und arro­gant vertei­digt wurde.
    - Fach­hochschulen macht­en das schmutzige Geschäft mit der Prax­is.
    - Die Uni­ver­sität prozessierte den edlen Prozess des freien Wis­sen schaf­fens.
    Heute zeigt sich die Sit­u­a­tion völ­lig anders: An der Fach­hochschule wer­den den über­flüs­si­gen Per­so­n­en der Uni­ver­sität Grun­deinkom­men aus­bezahlt. Die Uni­ver­sität sind hem­mungs­los am Drittmit­tel acquiri­eren: Dort braucht es also willige Helfch­er. (so?)
    Ver­gl. dazu auch das Stich­wort #Grund­la­gen­forschung (nach Duden: “zweck­freie, nicht auf unmit­tel­bare prak­tis­che Anwen­dung hin betriebene Forschung, die sich mit den Grund­la­gen ein­er Wis­senschaft o. Ä. beschäftigt” | Im deutschsprachi­gen Raum häu­fig im Kon­text der Max-Planck-Gesellschaft disku­tiert, welch­er nach der Deutschen Nieder­lage auf “Grund­la­gen­forschung” verpflichtet wurde, um (ange­blich) ein­er Wieder­hol­ung der Geschichte vorzubeu­gen. (Immer wieder: Hans-Jörg Rhein­berg­er.) (so?)

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  6. Wozu Uni­ver­sität: Dirk Baeck­er: “Die Uni­ver­sität ist immer noch ein Ort gepflegten akademis­chen Wis­sens. Doch in die tra­di­tionellen For­mate von Forschung, Lehre und Ver­wal­tung ist Bewe­gung gekom­men. Stich­worte wie Drittmit­telforschung, Bologna-Prozess und prä­sidi­ale Uni­ver­sität deuten an, dass die Uni­ver­sität kom­pet­i­tiv­er gewor­den ist. Sie konkur­ri­ert um erfol­gre­iche Forschung, inter­na­tion­al ver­gle­ich­bare Lehre und neue Gov­er­nance-Mod­elle, die die Uni­ver­sität um neue Ele­mente der Auseinan­der­set­zung mit gesellschaftlichen Anforderun­gen bere­ich­ern.”
  7. Ähnliche/verwandte Frage: “Wozu The­o­rie?” (Dirk Baeck­er, Suhrkamp)
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#Call4Papers

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https://twitter.com/brembs/status/1468998442458529792

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Gelingt der Universität unter dem Druck von Internet, was der Katholischen Machtkirche unter dem Druck der Druckerpresse gelungen ist? Gegenreformation.

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Links, Threads, zu verarbeitende Hinweise…

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Offene Blogeinträge, welche zu diesem Thema passen…

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