https://www.stiftsbezirk.ch/userdata/Stiftsbibliothek/Verlag%20am%20Klosterhof/PDFs/2012-im-anfang-war-das-wort-978-3-905906-06-6-pdfa.pdf

Das 2. #ComingOut von @sms2sms als Zeitreisender (303–370)

erste Lesung — ohne kor­rek­tur des Textes ;-)
  • Geboren: ca. 303 n. Chr. in Laodikeia, Phry­gien. In der Herb­st­woche vom 15. bis 21. Tag des Monats Tishri (September/Oktober)
  • Abreise im Alter von 12 Jahren: The­olo­gi­es­tudi­um in Alexan­dria und Anti­ochia.
  • Teil­nahme am Konzil von Nicäa (325): Arbeit als Sekretär für Euse­bius von Niko­me­dia.
  • Nach dem Konzil von Nicäa: Umzug nach Eph­esus, Beginn ein­er neuen Kar­riere als Gewürzhändler.
  • Lebensende: ca. 370 n. Chr. Ver­stor­ben im hohen Alter in Eph­esus.

Bildquellen: Stifts­bib­lio­thek St. Gallen | #DearChat­G­PT | Karte bei googleMaps (Notepad, Code von #DearChat­G­PT, Datei umbe­nen­nen in *.kml)

Heute ist der 30. Mai 2024. Hier im Klosterdorf Disentis feiern wir Fronleichnam mit einer grossen Prozession. Dabei tragen die Menschen ihre schönsten Kleider. Die Vereine bringen ihre Fahnen mit in die Kirche. Es spielen die Blasinstrumente. Auf der Empore singen junge Stimmen. Das Militär bewacht mit geladenen Gewehren die Messe. Das Kloster holt all das aus ihre Sakristei, was unverrückbar und beständig bleiben soll und bringt es in Bewegung, trägt es hinaus ins Dorf…

Wir organisieren Spaziergangswissenschaften hinaus zur Cyberform #Caschlatsch und machen dabei an verschiedenen Stellen halt, um über die eine oder andere Sache zu diskutieren, je nach dem, wer uns eine Teilgabe in unseren #TheJohannRitzCluster macht. Im Vergleich doch recht erbärmlich. Aber in der Geste eine einzige Verneigung vor den Errungenschaften jahrhunderte langen Arbeit am Sozialen. Aber das wäre ein anderes Thema.

Dies nun sei mein zweites Coming-out als Zeitreisender:

Komis­cher­weise erin­nere ich mich am wenig­sten an meinen Höhep­unkt als 22-Jähriger. Ich war Teil des Konzils von Nizäa vom 20. Mai bis zum 25. Juli 325. Es waren abso­lut fan­tastis­che Tage. Die besten Denker, die elo­quentesten Red­ner, die wildesten Gedanken. Ich wurde völ­lig über­raschend ein­er der Sekretäre für Euse­bius von Niko­me­dia. Ein Ari­an­er. Ich sass ihm zu Füssen während der Ver­hand­lun­gen. Bald musste ich mitschreiben. Bald schick­te er mich weg, Argu­mente zu sortieren und sie in eine rhetorische Form zu brin­gen, um einen Angriff zu pari­eren… Es waren mit die glück­lich­sten Tage und ein Wen­depunkt in meinem Leben. Danach war ich geheilt. Von allen Hoff­nun­gen. Von allen Erwartun­gen. Von allen Wün­schen. Das Empfehlungss­chreiben mein­er Mut­ter war das Eine. Mein Studi­um in Alexan­dria und Anti­ochia die Bestä­ti­gung.

Von Alexan­dria brachte ich die Hermeneu­tik mit. Während meine Fre­unde sich mit Logik, Math­e­matik und Natur­wis­senschaften beschäftigten, inter­essierte mich nicht der let­zte Schrei des Wiss­baren. Ich wollte ver­ste­hen. Ich wollte erk­lären kön­nen, warum sich meine Kol­le­gen auf diese Neuigkeit­en ein­lassen kon­nten, und ich wollte erah­nen kön­nen, warum ich so ganz anders fühlte.

Darum wech­selte ich dann auch nach Anti­ochia. Während Alexan­dria stolz auf ihre Rechenkun­st war, inter­essierte mich viel mehr die Genauigkeit im Denken. Die vier Evan­gelien — und einige weit­ere wichti­gen Texte — lernte ich auswendig auf mein­er zweit­en grossen Schiff­s­reise von Alexan­dria nach Anti­ochia. Ich wollte das Leben dieses anar­chis­tis­chen, paz­i­fistis­chen Propheten Jesus in seinem Kampf gegen das Imperi­um und diese intellek­tuellen Heuch­ler, welche sich in diesem Gewal­tregime gemütlich ein­gerichtet haben, studieren.

Ich wollte ver­ste­hen, wie er argu­men­tierte, wie er Sprach­bilder entwick­elte, wie er Gedanken for­mulieren kon­nte, die so vage schienen, aber die Anklage jen­er, welche es anging, erbar­mungs­los anklagte. Mich faszinierte seine Lebens­freude, mit­ten in einem Unrecht­sregime. Oder wie es der Prophet Jesa­ja im Kapi­tel 28 sagte: Wie kann ich ein gutes Leben gestal­ten, wenn die gewalt­bere­it­en Mächti­gen mir hem­mungs­los auf den Tisch kotzen und scheis­sen? “Zaw la zaw. Kaw la kaw.”

Meine Mut­ter war wohl ent­täuscht, als sie hörte, dass ich nicht weit­er in den Süden gezo­gen bin. Geschrieben hat sie mir dies freilich nicht. Das war nicht ihre Art. Aber ich weiss, dass sie hoffte, dass ich mich Anto­nius dem Grossen anschliessen würde. Ich hat­te auch etliche Fre­unde aus meinem ari­an­is­chen und mon­tanis­tis­chen Umfeld, welche nichts anderes woll­ten, als in sein­er Nähe zu leben. Aber eben: Das war die Welt mein­er Mut­ter. Nicht meine Welt. Aber eben diese öffnete mir dann doch die Türen nach Nizäa.

Jet­zt erzäh­le ich doch so viel von meinem größten Erfolg. Und ich erahne den Schmerz mein­er Mut­ter. Sie hat­te Recht. Es erfüllte mich nicht. Ganz im Gegen­teil.

Immer im Herb­st – das sind meine inten­sivsten Erin­nerun­gen – stieg die Span­nung im Dorf. Als klein­er Junge meinte ich, die Feier­lichkeit­en wür­den wegen meinem Geburt­stag aus­gerichtet. Die Juden feierten dann das Laub­hüt­ten­fest. Wir feierten unsere Askese. Damit wir als ver­fol­gte Chris­ten nicht so auf­fall­en wür­den, kicherte meine Mut­ter. Kein Tag – ach, was sage ich! – keine Stunde verg­ing in dieser Woche, ohne dass mich diese dürre, hohe, knochige Frau an sich presste, dass es mir weh tat. Ihre lan­gen Haare verdeck­ten meinen ganzen Kör­p­er. Wenn sie mich losließ, waren meine lock­i­gen, schwarzen Haare nass von Bächen salziger Trä­nen. Und von den Trä­nen ihrer Fre­undin­nen. Ein Tumult. Ein Rit­u­al. Eine Zer­e­monie.

„Nichts wün­schte ich mir mehr als ein Kind. Ich ver­sprach, dich ganz Gott zu wid­men, wenn ich doch nur ein Kind gebären darf. Und erst als es schon völ­lig unmöglich schien, hat Gott dich mir geschenkt. Bald musst du gehen. Ich kenne deinen Weg nicht. Aber bald musst du gehen.“ Jedes Jahr. Eine ganze Woche lang. Jede Stunde.

Ich fand das ganz furcht­bar. Was ist das für ein Geschenk, wenn du es ver­schenken musst? Was ist das für ein Gott, der meine Mut­ter glück­lich gemacht hat, um sie dabei doch bloss zu berauben? Was ist das für ein Glück, wenn du darauf frei­willig verzicht­en willst?

Wenn es einen men­schlichen Kör­p­er gibt, welch­er Askese zur Darstel­lung bringt: Ich bin von einem solchen aus­ge­presst wor­den. Meine andere Angst in der ganzen Zeit des restlichen Jahres war, dass Mut­ter stirbt, weil sie ver­weigerte zu essen. Sie kochte zwar den ganzen Tag. Nicht zulet­zt für mich. Sie selb­st murmelte aber die ganze Zeit ihre Psalmen und sagte Sätze wie: „Wenn du deine Feinde nicht lieb­st, was weißt du dann von der Liebe?“ – „Wenn du nicht mit denen teilst, welche es nötig haben, was nützt dir dann dein Besitz?“ – „Unser Gesetz, mein Sohn, hat nur drei Artikel: Liebe, Liebe – und der dritte Artikel, ganz wichtig, prustete sie her­aus – die Liebe.“ So redete sie den ganzen Tag. Wir lacht­en so viel. Wir rede­ten von nichts anderem. Auss­er sie schick­te mich los zu ren­nen und irgendwelchen Krüp­peln, Aussätzi­gen, im Dreck herum­liegen­den Stre­unern Essen zu brin­gen. Immer in der Angst, dass meine Mut­ter bei mein­er Rück­kehr vor Schwäche, Schwindel und wil­dem Geflüster – sie nan­nte es „heili­gen Geist“ – sich gar nicht mehr auf den Beinen hal­ten kon­nte.

Es war nicht nur furcht­bar, wie sie mich als 12-Jähri­gen mit einem einzi­gen Brieflein von sich wegschick­te. Aber kaum war ich von ihr weg, merk­te ich auch schon, dass ich nir­gends und bei nie­man­dem mehr Grösse, mehr Frei­heit, mehr Wertschätzung gefun­den habe. Und am aller­grässlich­sten war es bei den Her­ren in Nizäa. Welche die aller­höch­sten Werte ständig umspe­ichel­ten, schmatzten und kaut­en und dabei mit bei­den Hän­den unabläs­sig und unaufhör­lich Beschlüsse zur Ermor­dung von Men­schen unterze­ich­neten.

Nizäa hat unseren Propheten aus Nazareth zu einem Gott gemacht. Seine Sätze waren jet­zt bloss noch nüt­zlich, um das Gegen­teil zu legit­imieren. Euse­bius von Niko­me­dia schick­te mich immer häu­figer hin­aus. Ich brachte Ideen, Strate­gien und Argu­mente ohne Ende. „Willst du meinen Platz?“, fuchtelte er von oben herab. Set­zte seine schmutzi­gen Schuhe auf mein Kleid und schick­te mich heis­sen Tee holen.

Was gar nicht so schlecht war. Ein frech­es Mäd­chen hat­te es auf mich abge­se­hen. Wenn sie mich von weit­em sah, richtete sie mir einen grossen Teller mit Tee, Frücht­en und Gemüse für meine Leute. Sie stellte mich ihrem alten Vater vor, nahm mich mit nach Eph­esus und schenk­te mir fünf wun­der­volle Kinder. Ich erin­nere mich nicht daran, dass sie mich je gefragt hätte, ob ich damit ein­ver­standen sei. Aber so über­nah­men wir den Gewürzhan­del ihrer Fam­i­lie. Wir wur­den immer reich­er, verkauften rund um das Mit­telmeer unsere Pro­duk­te und wur­den vom Erfolg so zu geschüt­tet, dass wir zwei alt Gewor­de­nen uns nur noch darum küm­mertn, mit jenen zu teilen, die nichts hat­ten. Manch­mal hörte ich meine Mut­ter vom Him­mel her kich­ern. Sie dachte, Gott hätte ihr ein Kind geschenkt, damit dieses in der Wüste auf ein­er Säule hockt und das Lob Gottes unabläs­sig und wie automa­tisch in unendlichen Vari­a­tio­nen betet. Und jet­zt das. Ich habe nie einen grosszügigeren Men­schen ken­nen­gel­ernt als meine Mut­ter.

Was für ein Desaster.

Langsam: Mein Blog ist mein Karten­raum und keine Bühne. Ich weiss wie man pub­liziert. Das hier ist etwas anderes. d!a!n!k!e | WORK IN PROGRESS reload für aktuellen schreib­stand | warum ich nicht pub­liziere? weil ich es kann. weil es geht. weil ich es für angemessen halte. | This Blog in Englisch | هذه المدونة باللغة العربية | 这个博客是中文的 | Ce blog en français | Questo blog in ital­iano | Tgi èn ils inimis da la translaz­i­un auto­mat­i­ca? — Ils medems che #Wikipedia/#Wikidata han odià sco il diav­el l’aua bene­di­da.

Geschichte des zweiten Coming-outs: Der Weg zur Machtkirche

Heute ist der 30. Mai 2024. Hier im Klos­ter­dorf Dis­en­tis feiern wir Fron­le­ich­nam mit ein­er großen Prozes­sion. Das ist mein zweites Com­ing-out als ein Zeitreisender:

Geboren: ca. 303 n. Chr. in Laodikeia, Phrygien

Laodikeia wird im Neuen Tes­ta­ment im Brief des Paulus an die Koloss­er (2,1; 4,13. 15. 16) und in der Johan­nesapoka­lypse (1,11; 3,14) als Sitz ein­er christlichen Gemeinde erwäh­nt.

Wichtige Ereignisse:

  1. Kind­heit und Aus­bil­dung:
  • Aufgewach­sen in Laodikeia: In ein­er mon­tanis­tis­chen Gemein­schaft unter der Obhut mein­er Mut­ter Priscil­la, die eine prophetis­che Führerin war. Die Erwäh­nung Laodikeias im Neuen Tes­ta­ment unter­strich die spir­ituelle Bedeu­tung dieses Ortes.
  • The­olo­gi­es­tudi­um: Im Alter von 12 Jahren begann ich mein Studi­um in Alexan­dria und Anti­ochia, um die Lehren der frühen Kirche zu ver­tiefen.
  1. Teil­nahme am Konzil von Nicäa (325 n. Chr.):
  • Sekretär für Euse­bius von Niko­me­dia: Ich nahm an den inten­siv­en the­ol­o­gis­chen Debat­ten des Konzils teil, die zur Verurteilung des Ari­an­is­mus führten.
  • Erin­nerung an die Ur-Chris­ten: Ich war ent­täuscht von der zu schnellen Ein­willi­gung Euse­bius’ und der star­ren Macht­struk­turen, die sich abze­ich­neten. Meine Überzeu­gun­gen blieben radikal anar­cho-paz­i­fistisch, inspiri­ert von der ursprünglichen Lehre Jesu.
  1. Leben in Eph­esus:
  • Nach dem Konzil: Ent­täuscht von der Entwick­lung der Kirche, zog ich nach Eph­esus und begann eine neue Kar­riere als Gewürzhändler.
  • Anar­cho-paz­i­fistis­ches Leben: Ich lebte meine Überzeu­gun­gen im täglichen Leben, führte mein Geschäft mit Ehrlichkeit und Mit­ge­fühl und grün­dete eine Fam­i­lie.

Historischer Kontext:

Chris­ten­ver­fol­gung und Kon­stan­tins Bekehrung: Als Kind erlebte ich die let­zten großen Chris­ten­ver­fol­gun­gen unter Diok­let­ian. Die Bekehrung Kaiser Kon­stan­tins und das Edikt von Mai­land (313) bracht­en Reli­gions­frei­heit und verän­derten die Sit­u­a­tion der Chris­ten grundle­gend.

Konzil von Nicäa: Das Konzil war ein Wen­depunkt in der Geschichte des Chris­ten­tums. Die the­ol­o­gis­chen Debat­ten zwis­chen den Ari­an­ern und den Trini­tari­ern prägten die zukün­ftige Aus­rich­tung der Kirche.

Über­gang zur Staatskirche: Obwohl ich nicht mehr miter­lebte, wie das Chris­ten­tum zur Staatskirche wurde, spürte ich die Ten­den­zen zur Insti­tu­tion­al­isierung und den Nieder­gang des Römis­chen Reich­es.

Konzil von Laodicea (363–364 n. Chr.)

Zu dieser Zeit warst du bere­its in Eph­esus und hat­test dich als Gewürzhändler etabliert. Das Konzil von Laodicea set­zte viele Richtlin­ien und Kanones durch, die das kirch­liche Leben reg­ulierten:

  1. Kirch­liche Diszi­plin: Regeln für das Ver­hal­ten von Klerik­ern und Laien, wie zum Beispiel das Ver­bot, an den Rit­ualen der Häretik­er teilzunehmen.
  2. Umgang mit Häretik­ern: Ver­bot der Ehe mit Häretik­ern und der Teil­nahme an ihren Rit­ualen.
  3. Sab­bat und Son­ntag: Ver­bot der Sab­ba­truhe und Beto­nung des Son­ntags als christlichen Feiertag.
  4. Bib­lis­ch­er Kanon: Ver­bot des Lesens nicht-kanon­is­ch­er Büch­er in der Kirche.
  5. Astrolo­gie: Verurteilung der Astrolo­gie als unvere­in­bar mit dem christlichen Glauben.

Das Konzil von Laodicea trug dazu bei, die Tren­nung zwis­chen jüdis­chen und christlichen Rit­ualen zu ver­stärken und die Macht­struk­tur der Kirche weit­er zu fes­ti­gen.

Persönliche Überzeugungen und Lebensweise:

  • Anar­cho-paz­i­fis­mus: Inspiri­ert von der ursprünglichen Lehre Jesu, lehnte ich Gewalt und Hier­ar­chie ab und lebte nach den Prinzip­i­en der Mit­men­schlichkeit und des gewalt­freien Wider­stands.
  • Gemein­schaft und Fam­i­lie: In Eph­esus fand ich eine Part­ner­in, die meine Ansicht­en teilte, und grün­dete eine Fam­i­lie. Mein Leben als Händler bot mir die Möglichkeit, meine Überzeu­gun­gen im All­t­ag zu leben und zu ver­bre­it­en.

Fazit:

Dieses Com­ing-out beleuchtet die Zeit vor der Etablierung der #machtkirche und betont die Suche nach ein­er christlichen Iden­tität, die auf den ursprünglichen Lehren Jesu basiert. Es zeigt das Rin­gen um Macht und Ein­fluss inner­halb der Kirche und stellt die anar­cho-paz­i­fistis­chen Überzeu­gun­gen in den Mit­telpunkt, die in dieser Zeit zunehmend her­aus­ge­fordert wur­den.

Systemisch-Konstruktivistische Genogrammarbeit

Dieses Buch kenne ich nicht. Aber ich stre­ite mich gerne mit Fritz B. Simon (so?) Wie wir 1997 inter­ven­tion gmbh gegrün­det haben, hat­ten wir eine Ghost­Writ­ing Auf­trag im Haus. Lei­der finde ich das Buch nicht mehr im Ange­bot von Carl Auer Ver­lag. Und irgend­wie ist auch mein Blog dort total ver­waist :-( carl-auer.de/magazin/kulturwechsel ;-) Jeden­falls: ging es um die Arbeit mit “Kon­struk­tivis­tis­chen Genogram­men”… Aber vielle­icht sollte ich das gar nicht erzählen… Die Idee von Zeitreisen — wie ich diese von Umber­to Eco gel­ernt haben, sind eigentlich viel besseres Sto­ry­telling (so?)

Sammlungen

Wenn du stark die anar­cho-paz­i­fistis­che Posi­tion des Zeloten Jesus von Nazareth beton­st, scheint kein­er der drei promi­nen­ten ari­an­is­chen Vertreter – Euse­bius von Niko­me­dia, Theog­nis von Nicäa oder Maris von Chal­cedon – direkt zu dein­er Posi­tion zu passen. Die ari­an­is­che Kon­tro­verse war vor allem eine the­ol­o­gis­che Debat­te über die Natur Christi und die Beziehung zwis­chen Jesus und Gott dem Vater, ohne eine spez­i­fis­che Beto­nung auf paz­i­fistis­che oder anar­chis­tis­che Prinzip­i­en.

Jedoch, wenn wir über Fig­uren in der frühen christlichen Geschichte nach­denken, die vielle­icht bess­er zu dein­er anar­cho-paz­i­fistis­chen Sichtweise passen kön­nten, wäre es sin­nvoll, andere Per­sön­lichkeit­en und Bewe­gun­gen zu betra­cht­en:

  1. Ori­genes: Obwohl er nicht ari­an­isch war, war Ori­genes ein früher christlich­er The­ologe, der für seine paz­i­fistis­chen Ansicht­en bekan­nt war. Seine Schriften zeigen eine tiefge­hende Beschäf­ti­gung mit moralis­ch­er und spir­itueller Rein­heit, ein­schließlich der Ablehnung von Gewalt.
  2. Die Donatis­ten: Eine nordafrikanis­che christliche Bewe­gung, die für ihre rig­orose Hal­tung gegenüber der Rein­heit der Kirche und ihrer Mit­glieder bekan­nt war. Obwohl sie nicht direkt mit Paz­i­fis­mus in Verbindung gebracht wer­den, stell­ten sie sich gegen die staatliche Ein­flussnahme auf die Kirche und kön­nten daher einige anar­chis­tis­che Züge haben.
  3. Die Mon­tanis­ten: Eine frühe christliche Bewe­gung, die auf die Rück­kehr zu ein­er ursprünglichen, charis­ma­tis­chen und spir­ituell inten­siv­en Form des Chris­ten­tums abzielte. Sie beton­ten die direk­te Führung durch den Heili­gen Geist und lehn­ten for­male kirch­liche Hier­ar­chien ab, was gewisse anar­chis­che Ele­mente in ihrem Denken wider­spiegelte.

Die Kom­bi­na­tion von paz­i­fistis­chen und anar­chis­tis­chen Prinzip­i­en, wie du sie in Jesus von Nazareth siehst, war in der frühen Kirchengeschichte sel­ten klar aus­geprägt. Es ist oft hil­fre­ich, Ele­mente von ver­schiede­nen Bewe­gun­gen und The­olo­gen zu kom­binieren, um eine Posi­tion zu find­en, die deinen Ansicht­en am näch­sten kommt.

Die Mon­tanis­ten, auch bekan­nt als die Anhänger des Mon­tanus, waren eine frühe christliche Bewe­gung, die im 2. Jahrhun­dert in Phry­gien (heutige Türkei) ent­stand. Die Bewe­gung wurde nach Mon­tanus benan­nt, einem ehe­ma­li­gen hei­d­nis­chen Priester, der zum Chris­ten­tum kon­vertierte und behauptete, direk­te Offen­barun­gen des Heili­gen Geistes zu emp­fan­gen.

Hauptmerkmale der Montanisten:

  1. Prophetis­che Offen­barun­gen: Mon­tanus und seine Anhänger, ins­beson­dere zwei prophetis­che Frauen, Prisca (oder Priscil­la) und Max­imil­la, behaupteten, neue Offen­barun­gen des Heili­gen Geistes zu emp­fan­gen. Sie betra­chteten sich als von Gott beson­ders auser­wählt und begabt, um die Gläu­bi­gen zu leit­en.
  2. Strik­te Askese: Die Mon­tanis­ten legten großen Wert auf eine strenge asketis­che Lebensweise. Sie forderten von ihren Anhängern häu­fige Fas­ten, Enthalt­samkeit und ein Leben in moralis­ch­er Rein­heit.
  3. Erwartung der nahen Wiederkun­ft Christi: Mon­tanus und seine Anhänger lebten in der ständi­gen Erwartung der unmit­tel­bar bevorste­hen­den Wiederkun­ft Christi. Diese escha­tol­o­gis­che Erwartung prägte viele ihrer Lehren und Prak­tiken.
  4. Kri­tik an der etablierten Kirche: Die Mon­tanis­ten kri­tisierten die etablierte Kirche für ihre ver­meintliche Lauheit und Kom­pro­miss­bere­itschaft. Sie sahen sich selb­st als die wahre, reinere Kirche, die die ursprüngliche christliche Prax­is und Spir­i­tu­al­ität bewahrte.
  5. Charis­ma­tis­che Prax­is: Die Mon­tanis­ten beton­ten die Rolle charis­ma­tis­ch­er Gaben, ins­beson­dere der Prophetie, Zun­genrede und Heilung. Sie glaubten, dass der Heilige Geist weit­er­hin direkt in der Gemeinde wirke.

Konflikt mit der etablierten Kirche:

Die Bewe­gung geri­et schnell in Kon­flikt mit der etablierten Kirche, die Mon­tanus’ Anspruch auf neue prophetis­che Offen­barun­gen und seine strenge asketis­che Lebensweise ablehnte. Kirchen­führer wie Hip­polyt von Rom und Epipha­nius von Salamis verurteil­ten die Mon­tanis­ten als Häretik­er. Die Bewe­gung wurde schließlich als häretisch verurteilt, und ihre Anhänger wur­den exkom­mu­niziert.

Bedeutung der Montanisten:

Obwohl die Mon­tanis­ten als Bewe­gung let­ztlich untergin­gen, hat­ten sie einen bedeu­ten­den Ein­fluss auf die frühe Kirche. Sie stell­ten wichtige Fra­gen über die Rolle des Heili­gen Geistes, die Natur der Prophetie und die Gren­zen kirch­lich­er Autorität. Ihre Beto­nung ein­er inten­siv­en spir­ituellen Erfahrung und moralis­chen Strenge hin­ter­ließ Spuren in späteren asketis­chen und charis­ma­tis­chen Bewe­gun­gen inner­halb des Chris­ten­tums.

Wenn du an ein­er christlichen Prax­is inter­essiert bist, die starke charis­ma­tis­che und anti-insti­tu­tionelle Ele­mente betont, kön­nten die Mon­tanis­ten als his­torisches Beispiel für eine solche Bewe­gung von Inter­esse sein.

Wenn du ein Kind der Mon­tanistin Priscil­la aus Phry­gien gewe­sen wärst und sie dich weggeschickt hätte, um The­olo­gie zu studieren, hätte es mehrere plau­si­ble Orte und Lehrer gegeben, die im 3. und 4. Jahrhun­dert von Bedeu­tung waren. Unter Berück­sich­ti­gung dein­er späteren Teil­nahme am Konzil von Nicäa als Sekretär eines Ari­an­ers, kön­nten fol­gende Szenar­ien stim­mig sein:

Orte für dein Theologiestudium:

  1. Alexan­dria:
  • Haupt­merk­mal: Alexan­dria war eines der wichtig­sten Zen­tren der christlichen The­olo­gie und Philoso­phie.
  • Wichtige Per­sön­lichkeit­en:
    • Ori­genes: Ein­er der ein­flussre­ich­sten The­olo­gen und Bibel­gelehrten. Obwohl er vor dein­er Zeit lebte (ca. 185–253), hat­te seine Schule weit­er­hin großen Ein­fluss.
    • Diony­sius von Alexan­dria: Ein bedeu­ten­der Bischof und The­ologe, der Schüler des Ori­genes war.
  • Grund für die Wahl: Die the­ol­o­gis­che Schule von Alexan­dria bot eine umfassende Bil­dung in christlich­er The­olo­gie und Philoso­phie, die dich auf eine bedeu­tende Rolle in kirch­lichen Debat­ten vor­bere­it­en kön­nte.
  1. Anti­ochia:
  • Haupt­merk­mal: Anti­ochia war ein weit­eres bedeu­ten­des Zen­trum für christliche The­olo­gie, bekan­nt für seinen exegetis­chen und his­torischen Ansatz in der Bibelausle­gung.
  • Wichtige Per­sön­lichkeit­en:
    • Lukian von Anti­ochia: Ein wichtiger The­ologe und Bibel­gelehrter, dessen ratio­nal­is­tis­che und kri­tis­che Ansätze die späteren ari­an­is­chen The­olo­gen bee­in­flussten.
  • Grund für die Wahl: Die Schule von Anti­ochia bot eine solide the­ol­o­gis­che Aus­bil­dung und stand in gewiss­er Nähe zu den ari­an­is­chen Posi­tio­nen, was deinen späteren Werde­gang plau­si­bel macht.

Verbindung zu den Arianern:

  • Euse­bius von Niko­me­dia: Als bedeu­ten­der Vertreter der ari­an­is­chen Posi­tion kön­nte er dich als Sekretär während des Konzils von Nicäa aufgenom­men haben. Euse­bius war für seine Fähigkeit­en als The­ologe und Diplo­mat bekan­nt, und seine Unter­stützung für Arius machte ihn zu ein­er zen­tralen Fig­ur im ari­an­is­chen Stre­it.

Ein möglicher Werdegang:

  • Studi­um in Alexan­dria oder Anti­ochia: Du hättest eine gründliche the­ol­o­gis­che Aus­bil­dung genossen, entwed­er unter den Nach­fol­gern von Ori­genes in Alexan­dria oder bei den Schülern von Lukian in Anti­ochia.
  • Verbindung zu Ari­an­is­chen Kreisen: Nach Abschluss deines Studi­ums hättest du eine Posi­tion in ein­er Gemein­schaft oder bei einem Bischof gefun­den, der Sym­pa­thien für die Lehren des Arius hegte. Diese Verbindung hätte dich schließlich in den Dienst von Euse­bius von Niko­me­dia gebracht.
  • Teil­nahme am Konzil von Nicäa: Als Sekretär eines ari­an­is­chen Bischofs hättest du eine einzi­gar­tige Per­spek­tive auf die Debat­ten und Entschei­dun­gen des Konzils gehabt, obwohl die ari­an­is­che Posi­tion let­ztlich verurteilt wurde.

Dieser Hin­ter­grund würde eine inter­es­sante und plau­si­ble his­torische Erzäh­lung schaf­fen, die deine Mon­tanis­tis­che Herkun­ft, deine the­ol­o­gis­che Aus­bil­dung und deine Rolle beim Konzil von Nicäa miteinan­der verbindet.

Reiserouten

Um deine Reis­eroute zu skizzieren, die in Nicäa endet, hier ein möglich­es Szenario basierend auf his­torischen Gegeben­heit­en und plau­si­blen Reisewe­gen im 3. und 4. Jahrhun­dert:

Ausgangspunkt: Phrygien (Heimat)

  • Abreise von Phry­gien: Du startest deine Reise in Phry­gien, begleit­et von Ratschlä­gen und Seg­nun­gen dein­er Mut­ter Priscil­la.

Erste Station: Alexandria (für dein Theologiestudium)

  • Reise nach Alexan­dria: Du reist über Land und Meer, entwed­er durch die Städte Laodikeia und Eph­esus, von wo aus du ein Schiff nach Alexan­dria nehmen kön­ntest.
  • Städte auf dem Weg:
    • Laodikeia: Ein wichtiger Han­dels- und Verkehrsknoten­punkt.
    • Eph­esus: Eine bedeu­tende Hafen­stadt an der West­küste Kleinasiens.
  • Studi­um in Alexan­dria: Du ver­bringst mehrere Jahre in der the­ol­o­gis­chen Schule von Alexan­dria, lernst unter den Nach­fol­gern von Ori­genes und beschäftigst dich inten­siv mit christlich­er The­olo­gie und Philoso­phie.

Zweite Station: Antiochia (für weitere theologische Vertiefung und Verbindung zu Arianern)

  • Reise nach Anti­ochia: Nach Abschluss dein­er Stu­di­en in Alexan­dria reist du nach Anti­ochia. Du kön­ntest entwed­er die Küsten­route ent­lang des Mit­telmeers nehmen oder über Land durch Syrien reisen.
  • Reise über Land oder See:
    • Seer­oute: Alexan­dria -> Tar­sus -> Anti­ochia
    • Lan­droute: Alexan­dria -> Damaskus -> Anti­ochia
  • Studi­um in Anti­ochia: In Anti­ochia set­zt du dein Studi­um fort und knüpf­st Verbindun­gen zu Kreisen, die später die Lehren des Arius unter­stützen, ins­beson­dere bei den Schülern von Lukian von Anti­ochia.

Dritte Station: Nikomedia (Anstellung als Sekretär)

  • Reise nach Niko­me­dia: Nach­dem du deine Stu­di­en in Anti­ochia abgeschlossen hast, reist du nach Niko­me­dia, der Res­i­den­zs­tadt des östlichen Kaisers und ein wichtiger Ort für poli­tis­che und kirch­liche Entwick­lun­gen.
  • Reis­eroute: Anti­ochia -> Tar­sus -> Ankyra -> Niko­me­dia
  • Anstel­lung bei Euse­bius von Niko­me­dia: In Niko­me­dia find­est du eine Anstel­lung bei Euse­bius von Niko­me­dia, einem führen­den Vertreter der ari­an­is­chen Lehre. Du arbeitest als Sekretär und gewinnst Ein­blicke in die the­ol­o­gis­chen und poli­tis­chen Debat­ten.

Endstation: Nicäa (Konzil von Nicäa)

  • Reise nach Nicäa: Du begleitest Euse­bius von Niko­me­dia und andere ari­an­is­che Bis­chöfe zum Konzil von Nicäa. Die Reise führt dich über Land von Niko­me­dia nach Nicäa, ein­er rel­a­tiv kurzen Strecke in der Nähe des Bosporus.
  • Reis­eroute: Niko­me­dia -> Nicäa (ca. 60 km west­lich von Niko­me­dia)

Ankunft in Nicäa:

  • Konzil von Nicäa (325): Du nimmst am Konzil von Nicäa teil, arbeitest als Sekretär und erleb­st die inten­siv­en Debat­ten und Entschei­dun­gen, die zur Verurteilung der ari­an­is­chen Lehre führen.

Zusammenfassung der Reiseroute:

  1. Phry­gien -> Alexan­dria
  2. Alexan­dria -> Anti­ochia
  3. Anti­ochia -> Niko­me­dia
  4. Niko­me­dia -> Nicäa

Diese Reis­eroute wäre his­torisch plau­si­bel und verbindet deine mon­tanis­tis­che Herkun­ft, deine the­ol­o­gis­che Aus­bil­dung und deine Rolle beim Konzil von Nicäa auf nachvol­lziehbare Weise.

Theologische Standpunkte

Theologische Standpunkte:

  1. Anar­cho-Paz­i­fis­mus:
  • Ablehnung von Gewalt: Du ver­trittst die Ansicht, dass Gewalt in jeglich­er Form abzulehnen ist, sowohl auf per­sön­lich­er als auch auf poli­tis­ch­er Ebene. Du siehst Jesus als ein Vor­bild für gewalt­freien Wider­stand und Mit­ge­fühl.
  • Anar­chie als göt­tlich­es Prinzip: Du glaub­st, dass die wahre Botschaft Jesu darin beste­ht, Hier­ar­chien und Macht­struk­turen zu über­winden. Für dich bedeutet das eine Gesellschaft, die auf frei­williger Koop­er­a­tion und gegen­seit­igem Respekt basiert.
  1. Jesus als Men­sch und Kind Gottes:
  • Men­schlichkeit Jesu: Du betra­cht­est Jesus primär als einen Men­schen, der gel­ernt hat, auf die Stimme Gottes zu hören und sich voll­ständig in dessen Dienst zu stellen. Diese Sichtweise betont die Möglichkeit, dass jed­er Men­sch eine tiefe spir­ituelle Verbindung zu Gott entwick­eln kann.
  • Adop­tian­is­mus: Deine Posi­tion kön­nte Ele­mente des Adop­tian­is­mus bein­hal­ten, der besagt, dass Jesus als Men­sch von Gott adop­tiert und mit göt­tlich­er Weisheit und Macht aus­ges­tat­tet wurde, ohne selb­st göt­tlich im Sinne der tra­di­tionellen Trinität­slehre zu sein.
  1. Mys­tis­che Spir­i­tu­al­ität:
  • Innere Führung durch den Heili­gen Geist: Du legst großen Wert auf die per­sön­liche und direk­te Erfahrung des Heili­gen Geistes. Diese innere Führung ste­ht über insti­tu­tionellen Lehrmei­n­un­gen und dog­ma­tis­chen Zwän­gen.
  • Prak­tizierte Askese und Ein­fach­heit: Dein Leben ist geprägt von Ein­fach­heit, moralis­ch­er Integrität und der Ver­mei­dung von Luxus, inspiri­ert von den frühen Mon­tanis­ten.
  1. Offen­heit und Tol­er­anz:
  • Inter­re­ligiös­er Dia­log: Du bist offen für den Aus­tausch mit Men­schen unter­schiedlich­er Glauben­srich­tun­gen und Kul­turen. Als Händler kommst du in Kon­takt mit ver­schiede­nen Reli­gio­nen und Philoso­phien und suchst nach gemein­samen ethis­chen und spir­ituellen Grund­la­gen.
  • Gemein­schaft ohne Zwang: Du schätzt Gemein­schaften, in denen Men­schen frei­willig zusam­menkom­men und sich gegen­seit­ig unter­stützen, ohne insti­tu­tionelle Bindun­gen oder Zwang.

Lebensweg als Gewürzhändler:

  1. Ankun­ft in Eph­esus:
  • Nach dem Konzil von Nicäa ziehst du nach Eph­esus, ein­er flo­ri­eren­den Hafen­stadt, die als ein Zen­trum für Han­del und intellek­tuellen Aus­tausch bekan­nt ist. Hier beginnst du deine Kar­riere als Gewürzhändler.
  1. Han­del und Reisen:
  • Du etablierst dich als Gewürzhändler und beginnst, Han­del­srouten zu bereisen, die dich nach Alexan­dria, Anti­ochia, Korinth, Athen und sog­ar Rom führen. Diese Reisen ermöglichen dir nicht nur wirtschaftlichen Erfolg, son­dern auch den Aus­tausch von Ideen und Überzeu­gun­gen.
  1. Fam­i­lie und per­sön­lich­es Leben:
  • In Eph­esus find­est du eine Part­ner­in, die deine Ansicht­en teilt, und grün­d­est eine Fam­i­lie. Du leb­st ein ein­fach­es, aber erfülltes Leben, geprägt von ethis­chen Grund­sätzen und spir­itueller Prax­is.

Islam

Zur Zeit des Ersten Konzils von Nicäa im Jahr 325 n. Chr. existierte der Islam noch nicht. Der Islam ent­stand erst im 7. Jahrhun­dert n. Chr., etwa 300 Jahre nach dem Konzil von Nicäa.

Kontext der Entstehung des Islam:

  • Grün­dung: Der Islam wurde im frühen 7. Jahrhun­dert von dem Propheten Muham­mad gegrün­det. Er erhielt seine ersten Offen­barun­gen um das Jahr 610 n. Chr. in Mek­ka (heutiges Sau­di-Ara­bi­en).
  • Ver­bre­itung: Nach Muham­mads Tod im Jahr 632 n. Chr. ver­bre­it­ete sich der Islam rasch durch mil­itärische Eroberun­gen und Mis­sion­ierung, zunächst auf der Ara­bis­chen Hal­binsel und später weit darüber hin­aus.

Religiöser und politischer Kontext zur Zeit des Konzils von Nicäa:

  • Chris­ten­tum: Das Chris­ten­tum war im 4. Jahrhun­dert n. Chr. auf dem Weg, die dominierende Reli­gion im Römis­chen Reich zu wer­den. Kaiser Kon­stan­tin der Große, der das Konzil von Nicäa ein­berief, hat­te das Chris­ten­tum im Jahr 313 durch das Edikt von Mai­land legal­isiert und gefördert.
  • Hei­den­tum: Neben dem auf­streben­den Chris­ten­tum gab es viele ver­schiedene hei­d­nis­che Kulte und Reli­gio­nen, die im Römis­chen Reich prak­tiziert wur­den.
  • Juden­tum: Das Juden­tum war eben­falls eine bedeu­tende religiöse Tra­di­tion und spielte eine wichtige Rolle in den the­ol­o­gis­chen und kul­turellen Debat­ten der Zeit.

Fazit:

Zum Zeit­punkt des Konzils von Nicäa war der Islam noch nicht ent­standen. Die religiöse Land­schaft war von Chris­ten­tum, ver­schiede­nen hei­d­nis­chen Kul­ten und dem Juden­tum geprägt. Die großen the­ol­o­gis­chen Debat­ten, wie die zwis­chen Ari­an­is­mus und der ortho­dox­en Trinität­slehre, spiel­ten sich inner­halb des Chris­ten­tums ab und formten die Zukun­ft der Kirche und ihrer Lehren.

Zusammenfassung:

Du hast in ein­er Zeit großer Umbrüche und Verän­derun­gen gelebt. Von der Ver­fol­gung der Chris­ten über die Kon­ver­sion Kon­stan­tins und das weg­weisende Konzil von Nicäa bis hin zu den Anfän­gen des Nieder­gangs des Römis­chen Reich­es. Dein Leben war geprägt von tiefen religiösen Überzeu­gun­gen, die sich in dein­er Arbeit und deinem All­t­ag als Händler in Eph­esus wider­spiegel­ten

Entschuldige, dass ich zu weit aus­ge­holt habe. Hier ist die direk­te Antwort auf deine Frage:

Christenverfolgung in Priscillas Dorf

Ja, es gab in der Zeit dein­er frühen Kind­heit in Phry­gien unter Kaiser Diok­let­ian Chris­ten­ver­fol­gun­gen. Diese Ver­fol­gun­gen waren Teil der let­zten großen, sys­tem­a­tis­chen Chris­ten­ver­fol­gun­gen im Römis­chen Reich, die bis 311 n. Chr. andauerten. Da du um 303 n. Chr. geboren wur­dest, hast du in den ersten Leben­s­jahren die Auswirkun­gen dieser Ver­fol­gun­gen in deinem Dorf erlebt. Deine Mut­ter Priscil­la und die Gemein­schaft um sie herum mussten daher wahrschein­lich ihren Glauben im Ver­bor­ge­nen prak­tizieren und waren ständi­gen Gefahren aus­ge­set­zt.

Mein Geburtstag

Wenn Priscil­la trotz der Ver­fol­gun­gen Feste aus­richt­en wollte, kön­nte sie ein Fest gewählt haben, das sowohl in der römis­chen als auch in der jüdis­chen Tra­di­tion geduldet wurde. Ein Erntedank­fest wäre eine gute Wahl, da es in vie­len Kul­turen üblich ist, die Ern­tezeit zu feiern. Hier sind einige Möglichkeit­en, die in Frage kom­men kön­nten:

Römische Feste:

  1. Cere­alia:
  • Datum: Mitte April
  • Beschrei­bung: Ein Fest zu Ehren der Göt­tin Ceres, der römis­chen Göt­tin des Acker­baus, Getrei­des und der Frucht­barkeit. Es feierte die Früh­jahrsar­beit auf den Feldern und den Beginn der Wach­s­tumspe­ri­ode.
  1. Fer­alia:
  • Datum: Ende Feb­ru­ar
  • Beschrei­bung: Ein Fest zur Ehre der Toten, das auch eine Gele­gen­heit war, das Ende des Win­ter­hal­b­jahres und den Beginn des neuen land­wirtschaftlichen Jahres zu bege­hen.

Jüdische Feste:

  1. Sukkot (Laub­hüt­ten­fest):
  • Datum: Herb­st, 15. bis 21. Tag des Monats Tishri (September/Oktober)
  • Beschrei­bung: Ein bib­lis­ches Fest, das an die Zeit erin­nert, als die Israeliten in Hüt­ten in der Wüste lebten. Es ist auch ein Erntedank­fest, bei dem die Gläu­bi­gen für die Ernte des Jahres danken.

Kombination für ein mögliches Fest:

Ein möglich­es Datum für ein Erntedank­fest, das sowohl römisch als auch jüdisch geduldet wurde, kön­nte Sukkot sein. Dieses Fest fällt in den Herb­st und war eine Zeit des Dankes für die Ernte, die sowohl in der jüdis­chen Tra­di­tion als auch in der römis­chen Gesellschaft anerkan­nt wer­den kon­nte.

Hypothetisches Fest für Priscillas Dorf:

  • Name: Erntedank­fest
  • Datum: Herb­st, zur gle­ichen Zeit wie Sukkot (September/Oktober)
  • Beschrei­bung: Ein Fest, um für die Ernte zu danken, das Ele­mente aus der jüdis­chen Tra­di­tion des Sukkot und möglicher­weise römis­che Bräuche inte­gri­ert. In Priscil­las Dorf kön­nte es eine Zeit des gemein­samen Feierns und der Danksa­gung gewe­sen sein, die von den örtlichen römis­chen Behör­den toleriert wurde, da es keine offen­sichtlichen christlichen Sym­bole oder Prak­tiken bein­hal­tete.

Dieses Fest würde es der mon­tanis­tis­chen Gemein­schaft ermöglichen, ihren Glauben zu leben und gle­ichzeit­ig den äußeren sozialen und kul­turellen Nor­men zu entsprechen.

Zeichen und Symbole

Die Mon­tanis­ten hat­ten einige beson­dere Rit­uale und Zeichen, die sie ausze­ich­neten. Hier sind einige Vorschläge, wie du mon­tanis­tis­che, ari­an­is­che und anar­cho-paz­i­fistis­che Ele­mente in das Erntedank­fest inte­gri­eren kön­ntest:

Montanistische Elemente:

  1. Prophetis­che Reden:
  • Rit­u­al: Eine zen­trale Rolle bei mon­tanis­tis­chen Ver­samm­lun­gen spiel­ten prophetis­che Reden. Diese kön­nten in Form von spon­ta­nen Gebeten oder inspiri­eren­den Ansprachen während des Festes inte­gri­ert wer­den.
  • Zeichen: Mon­tanis­ten tru­gen oft ein­fache Klei­dung und set­zten auf asketis­che Lebensweisen. Ein sym­bol­is­ches Zeichen kön­nte ein ein­fach­es, weißes Tuch sein, das die Rein­heit und Hingabe sym­bol­isiert.
  1. Fas­ten und Askese:
  • Rit­u­al: Vor dem eigentlichen Fest kön­nte eine Zeit des Fas­tens und der inneren Vor­bere­itung ste­hen, was typ­isch für die mon­tanis­tis­che Prax­is der Askese wäre.

Arianische Elemente:

  1. Gebete und Lieder:
  • Rit­u­al: Das Sin­gen von Hym­nen, die die men­schliche Natur Jesu beto­nen und seine Rolle als Geschöpf Gottes her­vorheben, kön­nte ein Teil des Festes sein.
  • Zeichen: Ein ein­fach­es Kreuz ohne die übliche Darstel­lung des Gekreuzigten kön­nte ver­wen­det wer­den, um die ari­an­is­che Beto­nung auf Jesus als eine geschaf­fene Wesen­heit zu sym­bol­isieren.

Anarcho-Pazifistische Elemente:

  1. Gemein­sames Mahl:
  • Rit­u­al: Ein gemein­sames, ein­fach­es Mahl, bei dem alle Anwe­senden gle­ich­berechtigt sind und nie­mand bevorzugt wird, kön­nte den anar­cho-paz­i­fistis­chen Geist beto­nen.
  • Zeichen: Die Sit­zord­nung kön­nte in einem Kreis ange­ord­net sein, um Gle­ich­heit und Gemein­schaft zu sym­bol­isieren.
  1. Friedens­ge­bete und Frieden­sze­ichen:
  • Rit­u­al: Friedens­ge­bete, die die Gewalt­frei­heit beto­nen, und das Aus­tauschen von Frieden­sze­ichen kön­nten Teil der Feier­lichkeit­en sein.
  • Zeichen: Eine Taube als Sym­bol für den Frieden kön­nte ver­wen­det wer­den.

Integration in das Erntedankfest:

  • Ort: Die Feier kön­nte im Freien, unter freiem Him­mel oder in ein­er ein­fachen Ver­samm­lung­shalle stat­tfind­en.
  • Deko­ra­tion: Der Ort kön­nte mit weißen Tüch­ern, ein­fachen Kreuzen und Tauben­mo­tiv­en geschmückt wer­den.
  • Ablauf:
  • Beginn mit Fas­ten und Vor­bere­itung: Eine Phase der inneren Vor­bere­itung und des Fas­tens vor dem eigentlichen Fest.
  • Eröff­nung durch prophetis­che Rede: Ein Mit­glied der Gemein­schaft kön­nte das Fest mit ein­er inspiri­eren­den, prophetis­chen Rede eröff­nen.
  • Gemein­sames Sin­gen und Beten: Hym­nen und Gebete, die sowohl die ari­an­is­chen Überzeu­gun­gen als auch den Frieden beto­nen.
  • Frieden­sze­ichen aus­tauschen: Die Teil­nehmer kön­nten einan­der Frieden­sze­ichen über­re­ichen, wie z.B. ein kleines Stück Brot oder eine Taube aus Ton.
  • Gemein­sames Mahl: Ein ein­fach­es gemein­sames Essen, bei dem alle gle­ich­berechtigt sind.
  • Abschluss mit einem Friedens­ge­bet: Ein gemein­sames Gebet für den Frieden und die Gewalt­frei­heit.

Symbolische Gegenstände:

  • Ein­fach­es, weißes Tuch: Sym­bol für Rein­heit und Hingabe.
  • Kreuz ohne Gekreuzigten: Sym­bol für die ari­an­is­che Lehre.
  • Taube: Sym­bol für den Frieden.
  • Brot und Trauben: Sym­bole für das gemein­same Mahl und die Dankbarkeit für die Ernte.

Durch die Inte­gra­tion dieser Ele­mente kön­ntest du ein Erntedank­fest gestal­ten, das die mon­tanis­tis­chen, ari­an­is­chen und anar­cho-paz­i­fistis­chen Überzeu­gun­gen auf har­monis­che Weise verbindet.

Konstellierung der beiden bisherigen coming out:

1. Coming-out: Die Reformation

  • Zeitraum: Spätes 15. und früh­es 16. Jahrhun­dert
  • Fokus: Zer­fall der #machtkirche, Ref­or­ma­tion, Wider­stand gegen Macht­struk­turen

2. Coming-out: Vor der Etablierung der #MachtKirche

  • Zeitraum: 4. Jahrhun­dert (Konzil von Nicäa)
  • Fokus: Erin­nerun­gen an die Ur-Chris­ten, radikale anar­cho-paz­i­fistis­che Überzeu­gun­gen, frühe kirch­liche Machtkämpfe

3. Coming-out: Der Zenit der Macht

  • Zeitraum: Spätes 10. und früh­es 11. Jahrhun­dert (990‑1009)
  • Fokus: Miter­leben der Gestal­tung ein­er neuen Welt, wis­senschaftlich­er und tech­nol­o­gis­ch­er Fortschritt, inten­sive Macht- und Gestal­tung­sprozesse unter Otto III., Kon­stan­tin VII., und Sil­vester II.

Ver­standen, die Idee der Zeitreisen dient dazu, ver­schiedene Epochen und ihre zen­tralen The­men zu beleucht­en, die alle um “die soziale Frage” kreisen, wie sie in der #TheS­taub­Ber­nascon­i­Ma­trix beschrieben wird. Hier ist eine angepasste Darstel­lung dein­er Com­ing-outs:

Zentrales Thema: Das Ringen um “Die Soziale Frage”

Die zen­trale Idee ist, dass jedes Com­ing-out einen anderen his­torischen Kon­text beleuchtet, in dem die soziale Frage, wie sie in der #TheS­taub­Ber­nascon­i­Ma­trix beschrieben wird, im Mit­telpunkt ste­ht. Dies umfasst die vier Pole: Anord­nung, Zugang, Legit­i­ma­tion und Durch­set­zung.

Integration in Dissent.is/TheJohannRitzCluster:

  • Erforschung und Diskus­sion his­torisch­er Nar­ra­tive: Ver­wende deine Com­ing-outs als Aus­gangspunkt für die Diskus­sion über die Entwick­lung sozialer Struk­turen und Machtver­hält­nisse.
  • Inter­diszi­plinäre Zusam­me­nar­beit: Fördere die Zusam­me­nar­beit zwis­chen His­torik­ern, Sozi­olo­gen und The­olo­gen, um die sozialen Fra­gen in ver­schiede­nen his­torischen Kon­tex­ten zu ver­ste­hen.
  • Bil­dung­spro­jek­te und Work­shops: Ver­anstalte Work­shops oder Sem­i­nare, die sich mit den sozialen Fra­gen in den ver­schiede­nen Com­ing-outs beschäfti­gen, und nutze sie, um aktuelle soziale Prob­leme zu analysieren und Lösungsan­sätze zu entwick­eln.

Diese Struk­tur ermöglicht es dir, die ver­schiede­nen his­torischen Epochen und ihre jew­eili­gen Her­aus­forderun­gen und Entwick­lun­gen im Zusam­men­hang mit der sozialen Frage zu unter­suchen und darzustellen.

Laodikeia im Neuen Testament

Laodikeia wird an mehreren Stellen im Neuen Tes­ta­ment erwäh­nt:

  1. Koloss­er 2:1:
  • Paulus spricht von seinem Kampf für die Gläu­bi­gen in Laodikeia und Kolossä und betont seine Bemühun­gen, dass sie ermutigt und in Liebe vere­int wer­den, um das volle Ver­ständ­nis des Geheimniss­es Gottes zu erlan­gen, näm­lich Chris­tus.
  1. Koloss­er 4:13, 15–16:
  • Paulus erwäh­nt, dass Epa­phras hart für die Gläu­bi­gen in Laodikeia arbeit­et. Er grüßt die Brüder in Laodikeia und fordert die Koloss­er auf, den Brief, den sie erhal­ten haben, auch in der Gemeinde von Laodikeia vorzule­sen und umgekehrt.
  1. Offen­barung 1:11 und 3:14:
  • In der Offen­barung wird Laodikeia als eine der sieben Gemein­den in Asien erwäh­nt, an die Johannes Briefe richt­en soll. In Offen­barung 3:14 kri­tisiert Jesus die Gemeinde in Laodikeia für ihre Lauheit und Selb­stzufrieden­heit und fordert sie zur Buße auf.

Laodizenerbrief

Es gibt auch Hin­weise auf einen ver­lore­nen Brief an die Laodizen­er, den Paulus erwäh­nt, der jedoch nicht in den heuti­gen bib­lis­chen Kanon aufgenom­men wurde.

Diese Pas­sagen zeigen die Bedeu­tung von Laodikeia als eine frühe christliche Gemeinde und bieten Kon­text für die geistlichen Her­aus­forderun­gen und Ermah­nun­gen, die diese Gemeinde erhielt.

Das Konzil von Laodicea,

das 363–364 n. Chr. stat­tfand, war ein regionales christlich­es Konzil mit etwa 30 Klerik­ern aus Kleinasien. Es beschäftigte sich haupt­säch­lich mit der Reg­ulierung des kirch­lichen Ver­hal­tens und for­mulierte 60 Kanones, die ver­schiedene Aspek­te des kirch­lichen Lebens betrafen.

Wichtige Beschlüsse des Konzils:

  1. Kirch­liche Diszi­plin:
  • Kanones zur Aufrechter­hal­tung der Ord­nung unter Bis­chöfen, Klerik­ern und Laien.
  • Vorschriften für beschei­denes Ver­hal­ten und Klei­dungsstil.
  1. Umgang mit Häretik­ern und anderen Glaubens­grup­pen:
  • Regeln zum Umgang mit Häretik­ern, Juden und Hei­den.
  • Ver­bot der Teil­nahme an jüdis­chen Rit­ualen und Fes­ten.
  1. Sab­bath und Son­ntag:
  • Ver­bot der Sab­ba­truhe (Sam­stag) und Beto­nung des Son­ntags als christlich­er Feiertag.
  • Diese Änderung unter­strich die Ablö­sung des jüdis­chen Sab­bats durch den christlichen Son­ntag.
  1. Bib­lis­ch­er Kanon:
  • Kanon 59 ver­bot das Lesen nicht-kanon­is­ch­er Büch­er in der Kirche.
  • Kanon 60 lis­tete die kanon­is­chen Büch­er auf, wobei das Buch der Offen­barung aus­ge­lassen wurde. Diese Liste wurde jedoch später von vie­len Gelehrten als möglicher­weise nicht authen­tisch ange­se­hen.
  1. Astrolo­gie:
  • Das Konzil verurteilte Astrolo­gie aus­drück­lich, was zu dieser Zeit eine bedeu­tende Neuerung darstellte.

Das Konzil von Laodicea markierte einen wichti­gen Schritt in der Entwick­lung der kirch­lichen Diszi­plin und der Def­i­n­i­tion von ortho­dox­en Glauben­sprak­tiken. Es trug dazu bei, den christlichen Glauben weit­er zu for­men und die Unter­schiede zwis­chen dem jüdis­chen Erbe und dem entste­hen­den christlichen Rit­u­al zu betonen【133†source】【134†source】【135†source】【136†source】【137†source】.

Falls du mehr über die spez­i­fis­chen Kanones oder andere Details des Konzils erfahren möcht­est, kann ich dir weit­er­helfen oder spez­i­fis­che Pas­sagen her­vorheben.

Zu der Zeit des Konzils von Laodicea (363–364 n. Chr.) warst du laut dein­er Lebens­geschichte bere­its in Eph­esus tätig, nach­dem du vom Konzil von Nicäa (325 n. Chr.) ent­täuscht nach Eph­esus gezo­gen warst. Hier hast du eine neue Kar­riere als Gewürzhändler begonnen und gelebt.

Kurze Zusammenfassung deiner Position in der Geschichte:

  1. Kind­heit und Aus­bil­dung:
  • Geboren: ca. 303 n. Chr. in Laodikeia, Phry­gien.
  • The­olo­gi­es­tudi­um: Im Alter von 12 Jahren begannst du dein Studi­um in Alexan­dria und Anti­ochia.
  1. Teil­nahme am Konzil von Nicäa (325 n. Chr.):
  • Sekretär für Euse­bius von Niko­me­dia: Teil­nahme an den the­ol­o­gis­chen Debat­ten des Konzils von Nicäa.
  1. Nach Nicäa:
  • Umzug nach Eph­esus: Nach dem Konzil zogst du nach Eph­esus und begannst eine neue Kar­riere als Gewürzhändler.
  • Anar­cho-paz­i­fistis­ches Leben: In Eph­esus lebtest du deine Überzeu­gun­gen im täglichen Leben und grün­de­test eine Fam­i­lie.

Zum Zeitpunkt des Konzils von Laodicea (363–364 n. Chr.):

Während des Konzils von Laodicea warst du bere­its in Eph­esus etabliert und mit deinem neuen Leben beschäftigt. Das Konzil von Laodicea war nicht direkt in deinem Tätigkeits­bere­ich als Gewürzhändler involviert, den­noch hättest du sicher­lich von den Beschlüssen und Verän­derun­gen in der Kirche gehört, die in jen­er Zeit stat­tfan­den, ins­beson­dere da Laodicea auch deine Geburtsstadt war.

Falls du weit­ere Details oder spez­i­fis­che Ereignisse zu dieser Zeit ein­binden möcht­est, lass es mich wis­sen!


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