M/ein Blog ist m/ein Kartenraum und k/eine Bühne. Ich weiss wie man publiziert. Das hier ist etwas anderes. d!a!n!k!e | WORK IN PROGRESS reload für aktuellen schreibstand | warum ich nicht publiziere? weil ich es kann. weil es geht. weil ich es für angemessen halte.
- wenn es mir ums SENDEN gehen würde, machte ich alles falsch.
- wenn es mir ums EMPFANGEN WERDEN gehen würde, machte ich alles anders.
- wenn es mir ums FINDEN gehen würde, würde ich suchen.
- wenn es mir ums GEWINNEN gehen würde, hielte ich mich an expertisen.
soziale arbeit als arbeit am sozialen: handeln = unterscheiden — beobachten — unterscheiden

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krieg 4 dummies
KRIEG = PROFESSIONELL ORGANISIERTE GEWALT
- ANORDNUNG: Hierarchisch, arbeitsteilig, institutionell
- LEGITIMATION: Durch höchste staatliche Instanzen
- DURCHSETZUNG: Durch ausgebildete Profis
- RATIONALITÄT: Ziele, Strategien, Zeitpläne
- RESSOURCEN: Eigenes Budget, Logistik, Industrie
KRIEG IST NICHT ENTGLEISTE GEWALT, SONDERN DISZIPLINIERTE, NORMALISIERTE GEWALT.
DARUM:
- MORALISCHE EMPÖRUNG GREIFT ZU KURZ
- PSYCHOLOGISIERUNG VERFEHLT DEN KERN
- DAS PROBLEM IST STRUKTURELL, NICHT EMOTIONAL
Die Liste der gefährlichsten — und darum geheimsten! — Bücher:
- Europa: Die Klage des Friedens, Erasmus von Rotterdam, Diogenes
- Schweiz: Schweizerisches Bundesstaatsrecht, Häfelin/Haller, Schulthess
- Surselva: Disentis/Mustér, Gion Condrau, 1996, Vischnaunca Mustér
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POLITIK IST FORTSETZUNG VON KRIEG MIT ANDEREN MITTELN.
Welcome to the German-speaking part of Europe.
Das gefährlichste Buch der Schweiz?
– Häfelin/Haller.
Gleich der nächste Schnippel in der Playlist von WikiDienstag.ch.
Und gleich danach:
Das gefährlichste Buch für die Surselva.
Jetzt aber hier:
Das gefährlichste Buch für Europa.
Geschrieben vor über 500 Jahren.
Vom spiritus rector der radikalen Kräfte der Reformation,
der sogenannten Täuferbewegung in der Schweiz:
Erasmus von Rotterdam.
Die Klage des Friedens.
Versteckt bei Diogenes in Zürich.
—
SZENE 1 – SETZPUNKT
Was wir von Erasmus von Rotterdam lernen könnten:
Krieg meinte schon immer professionelle Gewalt,
realisiert von Professionellen.
Organisiert. Finanziert. Strategisch.
Gegen Leib, Leben und Infrastruktur.
Professionellen zu unterstellen,
sie wüssten nicht, was sie tun,
wäre unprofessionell, gell?
Nicht jede Gewalt ist Krieg.
Nicht einmal jede organisierte Gewalt ist Krieg.
SZENE 2 – BEGRIFFSKLÄRUNG
Genau darum haben wir andere Wörter,
wenn diese Professionalität fehlt:
Wir sagen:
Bürgerkrieg,
Fehde,
Aufruhr,
Saubannerzüge,
Aufstand,
Revolte,
Unruhen,
Krawalle,
Vorstadtunruhen,
riots.
Alles Wörter für Gewalt,
wenn sie chaotisch ist,
unbezahlt,
nicht geplant.
Krieg sagen wir erst,
wenn Profis am Werk sind.
Mit Auftrag.
Mit Budget.
Mit Strategie.
Alles andere ist Elend.
Krieg ist Geschäft.
SZENE 3 – UMKEHRUNG
Früher hiess es:
„Krieg ist die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln.“
Ein lustiger, gut 200-jähriger Witz von
Carl von Clausewitz.
Heute zeigt sich das Gegenteil.
Wenn Ex-BlackRock-Manager demokratisch gewählte Bundeskanzler werden können,
wenn deine Pensionskassengelder an allem mitverdienen,
was gewinnorientierte Börsenlogik hergibt,
wenn politische Stabilität zur Voraussetzung von Rendite wird,
dann organisiert Politik die Bedingungen von Krieg.
Sag jetzt nicht,
was uns schon an unseren Grosseltern genervt hat:
WIR HABEN VON ALLEM NICHTS GEWUSST.
SZENE 4 – SCHWEIZ
Die neutrale, direktdemokratisch organisierte Schweiz
mit ihren tragenden Grundwerten
Rechtsstaat, Demokratie, Föderalismus, Sozialstaat
wusste das.
Wie gesagt:
Mehr dazu gleich im nächsten Schnippel bei WikiDienstag.ch
(Häfelin/Haller).
Darum keine stehende Armee in der Schweiz.
Darum keine dauerhafte Professionalisierung von Gewalt.
Darum Miliz.
Nicht um Krieg zu führen,
sondern um ihn strukturell zu verhindern.
Damit bin ich beim Desaster der Schweiz:
SZENE 5 – NORMALE LAGE
Direkte Demokratie funktioniert in ruhigen Zeiten.
In Krisen regiert – auch und gerade in der Schweiz – die Exekutive.
Und die von ihr eingesetzten Generäle.
Der Ausnahmezustand ist keine Naturkatastrophe.
Keine Lawine. Kein Bergsturz. Kein Unfall.
Ausnahmezustände werden politisch hergestellt.
Mir egal, ob Agamben noch zitiert werden darf oder nicht.
Er hat es zusammengetragen:
Der Ausnahmezustand der Demokratie
ist ihr Normalfall.
Was für ein Desaster.
Seit dem 1. April 2022 heisst das in der Schweiz:
Normale Lage. Kein Scherz.
Der damalige Bundespräsident
Alain Berset
war bekannt dafür,
dass seine Worte von den intellektuell besten Redeschreibenden
der Schweiz stammten.
SZENE 6 – POINTE
Die Normale Lage
ist nicht das Ende der Ausnahme.
Sie ist ihre Verwaltungsform.
POLITIK ist Fortsetzung von Krieg mit anderen Mitteln.
Krieg ist professionelle Gewalt.
SCHLUSS
Direkte Demokratie?
Du meinst, du entscheidest?
Du wirst zur Urne gelassen,
damit dieses Elend legitimiert wird.
OUTRO / TEXTTAFEL
Fürchtet euch. nicht.
Im Namen des Ärgers, der Wut und des Heiligen Zorns: Gehet hin in Unruhe.
Frohe Festtage
Schreibstand bis zum 24. Dezember 2025
Frieden ist nicht das Ziel.
@sms2sms
- Frieden ist der Weg.
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Anlass zu diesem Eintrag:
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Summary/Spoiler/TL;DR
- Krieg ist eine Form der Problemlösung – aber die übelste.
- Krieg ist Katalysator für vieles (Technologien, Machtverschiebungen, gesellschaftliche Umbrüche) – aber niemals für Frieden.
- Frieden ist nicht das Ziel, sondern der Weg – er selbst ermöglicht Wandel durch Wissen, Vernunft, Gerechtigkeit, Handel, Bildung.
- Wandel durch Blutvergiessen geschieht zwar, aber die Nebenwirkungen sind katastrophal – profitieren tun nur wenige, die am Krieg verdienen.
- Krieg hat zum Ziel:
- neue Technologien durchzusetzen
- neue Machtverhältnisse zu etablieren
- Gewinn aus Zerstörung zu realisieren
- Erasmus’ Quintessenz (Querela Pacis):
- Kein Krieg stiftet Frieden.
- Nur Frieden stiftet Frieden.
bitte verstehe diesen eintrag nicht zu schnell…
sprechendes denken? — vloggendes schreiben!
einige notizen der letzten tage: wikidienstag.ch
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Wie ich mit den Möglichkeiten von @openAI arbeite?
Links, Threads, zu verarbeitende Hinweise…
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Offene Blogeinträge, welche zu diesem Thema passen…
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Textsorte: (1) Traum, (2) Blitz, (3) Bekenntnis, (4) Memo, (5) Märchen, (6) Drama, (7) Tabu
Arbeitsform: Dokumentation, Listenbildung, Work in Progress
Anlass: (…)
TL;DR: (…)
Bildquelle: (…)
URL/Hashtag: (…)

Stefan M. Seydel, aka sms, aka sms2sms in «Zürcher Festspiel 1901″ (2019, Fotocredit: Charles Schnyder): Twitter, Wikipedia (Lemma), Youtube (aktuell), Soundcloud, Mastodon, Instagram (gesperrt), Snapchat, TikTok, Twitch, t.me/WikiDienstag (Nicht in Betrieb) | Exklusiv: speakerbooking.ch/sms2sms
About @sms2sms, aka Stefan M. Seydel/sms ;-)
Stefan M. Seydel, Jahrgang 1965, ist Unternehmer, Sozialarbeiter und Künstler. Er machte nach einer Berufslehre als Hochbauzeichner einen Bachelor in Soziale Arbeit in St. Gallen und einen Master in der gleichen Disziplin bei Silvia Staub-Bernasconi in Berlin. Seine überwiegend selbstständige Tätigkeit kreist um das Thema der Entwicklung und Realisierung von Pilot- und Impulsprojekten für renommierte Auftraggeberinnen.
Als Künstler hat er Ausstellungen und Performances auf internationaler Ebene präsentiert, darunter in der Royal Academy of Arts in London, dem Deutschen Historischen Museum in Berlin oder einer Einzelausstellung “Kunst Macht Probleme” in der Crypta Cabaret Voltaire, Birthplace of DADA in Zürich. Er wurde mit dem Migros Jubilée Award in der Kategorie Wissensvermittlung ausgezeichnet und hat diverse Ehrungen durch Webby Awards für seine Arbeit mit rocketboom.com erhalten.
Stefan war Jury-Mitglied des Next Idea Prix Ars Electronica 2010 und war drei Jahre Mitglied der Schulleitung des Gymnasiums Kloster Disentis. Sein Wissen und seine Erfahrung im Bereich der Information und Technologie haben ihm auch dabei geholfen, mit Statistik Stadt Zürich und Wikimedia Schweiz unter WikiDienstag.ch zusammenzuarbeiten.
Sein Engagement im Bereich der freiwilligen Arbeit führte ihn in das Präsidium Internationaler Bodensee Club (Leitung Fachgruppe Wissenschaft) oder für einige andere Jahre als Vice-Präsident des von Paul Watzlawick initiierten P.E.N.-Club Liechtenstein. Seydel hat unter ((( rebell.tv ))) zwei Bücher zusammen mit seiner Partnerin Tina Piazzi veröffentlicht, viele Kolumnen, Fachtexte und journalistische Texte publiziert.
Seine Arbeit auf Social Media nutzt er als Microblogging. In seinem Blog verarbeitet er seine Themen. Einige davon werden auf Anfragen zu lesbaren Texten vertieft, andere werden zu Vorträgen ausgebaut. Bei Carl Auer Verlag in Heidelberg, sammelt er “Elemente einer nächsten Kulturform”. Seine Entwicklungen im Kontext der sozialräumlichen Intervention (“Arbeit am Sozialen”) machen konkrete Vorschläge in Bezug auf die Beantwortung der Sozialen Frage.
Nach 12 Jahren Berlin und 6 Jahren Zürich zog er aber in seiner zweiten Lebenshälfte vom Bodensee der Rheinquelle entgegen nach Dissentis/Mustér und hat seine Reisetätigkeit fast ganz eingestellt. Dafür macht er umsomehr sogenannte Passadis und #Feedlogs (Orgiastik). Das sind Arbeitsmeetings an intentionalen Fragen in einem Lifestream. (so?) Text supported by #TaaS

Aus Band 2 von: Tina Piazzi & Stefan M. Seydel, Junius-Verlag Hamburg | pdf: Band 1, 2009 | Band 2, 2010

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