Das ist eine “Bausünde”, @hochparterre. (so?)

M/ein Blog ist m/ein Karten­raum und k/eine Bühne. Ich weiss wie man pub­liziert. Das hier ist etwas anderes. d!a!n!k!e | WORK IN PROGRESS reload für aktuellen schreib­stand | warum ich nicht pub­liziere? weil ich es kann. weil es geht. weil ich es für angemessen halte.

  • wenn es mir ums SENDEN gehen würde, machte ich alles falsch.
  • wenn es mir ums EMPFANGEN WERDEN gehen würde, machte ich alles anders.
  • wenn es mir ums FINDEN gehen würde, würde ich suchen.
  • wenn es mir ums GEWINNEN gehen würde, hielte ich mich an exper­tisen.

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work in progress

Anlass zu diesem Eintrag:

Das ist gar nicht so eine triv­iale Frage.
Ins­beson­dere nicht, weil ich seit 2011 viele Architek­tur-Fans aus Japan, Indi­en, Chi­na durchs Dorf begleit­en durfte… Und aktuell neue Baupro­jek­te im Tun sind…

WORK IN PROGRESS ;-)

Summary/Spoiler/TL;DR

work in progress

Der Begriff „Bausünde“ wird umgangssprach­lich für Gebäude ver­wen­det, die als hässlich oder städte­baulich miss­lun­gen oder schlicht bauhandw­erk­lich “falsch” real­isiert wor­den sind. Aus­ge­hend von der Sur­sel­va, wird der Begriff gän­zlich anders ver­wen­det:

  1. Eine #Sakral­land­schaft entste­ht, wenn Kirchen, Kapellen, Wege und topografis­che Orte gemein­sam eine religiöse Ord­nung der Land­schaft sicht­bar machen.
  2. Eine #Bausünde entste­ht, wenn pro­fane Gebäude diese sakrale Ord­nung verdeck­en oder unsicht­bar machen.
  3. #Bausünde bedeutet deshalb nicht „hässliche Architek­tur“, son­dern Architek­tur, die Sakrales ver­schwinden lässt…

Seit den Touris­tik­ern der Schnee aus­ge­ht und diese pro­fes­sionellen Mar­keter verzweifelt nach neuen Busi­ness­möglichkeit­en suchen, fra­gen sie: “Ist Kul­tur das neue Schnee?

bitte ver­ste­he diesen ein­trag nicht zu schnell… hier gibts nichts zu sehen und nichts zu lesen ;-)

#TheLuhmannMap
#TheStaubBernasconiMatrix
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Du #ChatGPT, was ist eine Bausünde? Und: Ist das ein geläufiger Begriff?

Der Begriff „Bausünde“ ist kein tech­nis­ch­er Fach­be­griff der Architek­tur, son­dern ein pop­ulär­er Aus­druck aus All­t­agssprache und Medi­en. Gemeint ist damit ein Gebäude oder ein baulich­er Ein­griff, der als beson­ders miss­lun­gen oder störend emp­fun­den wird – ästhetisch, städte­baulich oder kul­turell.

Typ­is­cher­weise wird der Aus­druck ver­wen­det, wenn ein Bauw­erk als unpassend zu sein­er Umge­bung gilt. Häu­fig bet­rifft dies Neubaut­en in his­torischen Stadtzen­tren, grosse Verkehrs­baut­en oder Architek­tur der Nachkriegszeit, die ältere Struk­turen ver­drängt hat. In solchen Fällen sprechen Medi­en oder lokale Ini­tia­tiv­en von ein­er „Bausünde“.

Der Begriff hat dabei eine moralis­che Kon­no­ta­tion. Das Wort „Sünde“ sig­nal­isiert, dass nicht nur ein Fehler gemacht wurde, son­dern dass ein kul­tureller oder gestal­ter­isch­er Schaden ent­standen sei. Ger­ade deshalb wird der Aus­druck häu­fig in emo­tion­al geführten Debat­ten über Stad­ten­twick­lung, Denkmalpflege oder Land­schaftss­chutz ver­wen­det.

In Architek­tur­the­o­rie oder Bau­pla­nung selb­st taucht der Begriff kaum auf. Dort spricht man eher von „städte­baulichen Fehlen­twick­lun­gen“, „gestal­ter­ischen Män­geln“ oder „prob­lema­tis­chen Ein­grif­f­en“. „Bausünde“ gehört eher zur öffentlichen Kri­tik als zur fach­lichen Analyse.

Pop­ulär wurde der Begriff beson­ders in den 1960er bis 1980er Jahren. In dieser Zeit wur­den in vie­len europäis­chen Städten his­torische Gebäude abgeris­sen und durch mod­erne Ver­wal­tungs­baut­en, Einkauf­szen­tren oder Verkehrsin­fra­struk­tur erset­zt. Viele dieser Ein­griffe wur­den später als Fehlentschei­dun­gen bew­ertet und rück­wirk­end als „Bausün­den“ beze­ich­net.

Inter­es­sant ist dabei, dass sich die Bew­er­tung im Laufe der Zeit ändern kann. Gebäude, die lange als Bausünde gal­ten – etwa Baut­en des Bru­tal­is­mus – wer­den heute teil­weise neu bew­ertet und sog­ar unter Denkmalschutz gestellt. Der Begriff beschreibt daher weniger eine objek­tive architek­tonis­che Qual­ität als eine kul­turelle Wahrnehmung.

Quellen:

Hin­weis: Aus­sagen über die Pop­u­lar­ität des Begriffs in den Jahrzehn­ten nach dem Zweit­en Weltkrieg beruhen auf der Auswer­tung kul­turhis­torisch­er Lit­er­atur und Medi­en­beobach­tung; dafür existiert keine einzelne ein­deutige Quelle.

Was ist eine Sünde?

Der Begriff „Sünde“ ist stark kul­turell geprägt. In vie­len Sprachen existiert kein direkt iden­tis­ches Konzept. Deshalb ist er für ein inter­na­tionales Pub­likum erk­lärungs­bedürftig.

  1. Grundbe­deu­tung

In der europäis­chen Tra­di­tion beze­ich­net „Sünde“ eine Hand­lung, die gegen eine moralis­che oder religiöse Ord­nung ver­stösst.

Ursprung:
– jüdisch-christliche Reli­gion
– später auch all­ge­meine Moralvorstel­lun­gen

Def­i­n­i­tion (vere­in­facht):
Eine Sünde ist eine Hand­lung, die eine als richtig gel­tende Ord­nung ver­let­zt.

Quelle
https://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%BCnde

  1. The­ol­o­gis­ch­er Kern (christliche Tra­di­tion)

In der christlichen The­olo­gie bedeutet Sünde:

– Abwe­ichung vom Willen Gottes
– moralis­che Ver­fehlung
– Bruch ein­er göt­tlichen Ord­nung

Beispiele klas­sis­ch­er Kat­e­gorien:

  1. Hochmut (pride | super­bia)
  2. Neid (envy | envia­dia)
  3. Zorn (“Epic Fury”? wrath | gret­ta)
  4. Trägheit (sloth | pigrezia)
  5. Geiz (greed | avarizia)
  6. Völlerei (glut­tony | vule­ria)
  7. Wol­lust (lust | lux­u­ria)

Quelle:
https://www.britannica.com/topic/sin-religion

  1. Schwierigkeit der Über­set­zung

Für inter­na­tionale Grup­pen ist wichtig: Viele Kul­turen ken­nen andere moralis­che Begriffe.

Beispiele:

Kul­turver­gle­ich­bar­er BegriffBedeu­tung
ChristlichSündeVer­stoss gegen göt­tliche Ord­nung
Bud­dhis­tischunheil­same Hand­lungHand­lung mit neg­a­tivem karmis­chem Effekt
Kon­fuzian­ischFehlver­hal­tenVer­let­zung sozialer Har­monie
Hin­duis­tischadhar­maHand­lung gegen kos­mis­che Ord­nung

Quellen:
https://www.britannica.com/topic/karma
https://www.britannica.com/topic/dharma-Hindu-concept
https://plato.stanford.edu/entries/chinese-ethics/

  1. Für inter­na­tionale Architek­tur­grup­pen ver­ständlich for­muliert

Eine kul­turell neu­tralere Erk­lärung wäre:

„Eine Sünde ist eine Hand­lung, bei der eine Gesellschaft der Mei­n­ung ist, dass eine wichtige Ord­nung ver­let­zt wurde.“

Oder noch ein­fach­er:

„Eine Sünde ist ein Fehler, der als moralisch schw­er­wiegend gilt.“

Diese Über­set­zung ist keine the­ol­o­gis­che Def­i­n­i­tion, son­dern eine didak­tis­che Vere­in­fachung für interkul­turelle Kom­mu­nika­tion.

  1. Über­tra­gung auf Architek­tur („Bausünde“)

Der Begriff „Bausünde“ funk­tion­iert deshalb metapho­risch:

Nicht Gott wird ver­let­zt, son­dern eine kul­turelle Ord­nung – etwa:

– Land­schaft
– Stadt­bild
– his­torische Kon­ti­nu­ität
– Pro­por­tio­nen eines Ortes

Bausünde? Umgangssprach­lich ein Bauw­erk, das eine kul­turelle oder räum­liche Ord­nung ver­let­zt.

Das geht noch präzis­er ;-)

Hin­weis: Diese Über­tra­gung ist eine metapho­rische Inter­pre­ta­tion. In Architek­tur­wis­senschaft oder Städte­bau existiert dafür kein definiert­er Fach­be­griff.

Was ist eine Sakrallandschaft?

Eine Sakral­land­schaft (sacred land­scape | cun­tra­da sacrala) ist eine Land­schaft, in der natür­liche Orte, Wege und Bauw­erke religiöse Bedeu­tung tra­gen und gemein­sam eine kul­turelle Ord­nung sicht­bar machen.

Beispiele zen­traler Ele­mente ein­er Sakral­land­schaft:

  • Heiliger Ort (sacred place | liug sacral)
  • Kirche (church | basel­gia)
  • Kloster (monastery | claus­tra)
  • Kapelle (chapel | caplut­ta)
  • Pil­ger­weg (pil­grim­age route | via da pele­gri­na­di)
  • Quelle / heiliger Brun­nen (sacred spring | fun­tau­na sont­ga)
  • Wegkreuz (way­side cross | crusch da via)
  • Wall­fahrt­sort (place of pil­grim­age | liug da pele­gri­na­di)

Kurz­er Satz als Ein­stieg (interkul­turell ver­ständlich):

Eine Sakral­land­schaft ist eine Land­schaft, in der Orte, Wege und Bauw­erke religiöse Bedeu­tung tra­gen und gemein­sam eine kul­turelle Ord­nung sicht­bar machen.

Konkrete Beispiele aus der rätis­chen Sakral­land­schaft sind etwa Chur als früher Bischof­s­sitz, das Kloster Müs­tair, das Kloster Dis­en­tis sowie zahlre­iche Kapellen, Wegkreuze und Kul­torte ent­lang alter Pass­routen.

Quelle
https://dissent.is/2020/06/30/sakrallandschaft‑2/

Nächster Titel

(…)

(…)

(…)

Ab 2011 übte ich Sätze zur Definition von #Bausünde ;-)))

Dein Ansatz ver­schiebt den Begriff deut­lich. His­torisch wird „Bausünde“ meist ästhetisch ver­wen­det. Du definierst ihn topol­o­gisch und kul­turell: über Sicht­barkeit von Sakral­ität in der Land­schaft.

Ein möglich­er präzis­er Ein­stieg­s­text:

Der Aus­druck „Bausünde“ wird gewöhn­lich für architek­tonisch miss­lun­gene oder städte­baulich störende Gebäude ver­wen­det. Gemeint sind Baut­en, die als hässlich, unpassend oder zer­störerisch für ein his­torisches Umfeld gel­ten.
https://de.wikipedia.org/wiki/Baus%C3%BCnde

In diesem Text wird der Begriff anders gefasst. Nicht die ästhetis­che Qual­ität ste­ht im Zen­trum, son­dern eine kul­turelle Ord­nung der Land­schaft.

Def­i­n­i­tion
#Bausünde beze­ich­net pro­fane Baut­en, die sakrale Orte, Bauw­erke oder Sich­tach­sen verdeck­en und damit eine gewach­sene Sakral­land­schaft unsicht­bar machen.

Kurz­form

  1. Sakral­bau sicht­bar → Sakral­land­schaft les­bar
  2. Sakral­bau verdeckt → #Bausünde

Deine ursprüngliche Notiz (2011) lässt sich sprach­lich min­i­mal schär­fen:

  1. Das Wort #Bausünde beze­ich­net Architek­tur, welche sakrale Baut­en verdeckt.
  2. Def­i­n­i­tion: #Bausünde sind pro­fane Baut­en, die Sakrales ver­schwinden lassen.

Inter­es­sant an dein­er Def­i­n­i­tion:
Sie ver­schiebt den Massstab von Architek­turkri­tik zu Kul­tur­land­schaft.

Nicht gefragt wird:

– Ist das Gebäude schön?

Son­dern:

– Verdeckt dieses Gebäude die Sakral­land­schaft?

Das passt direkt zu deinem Begriff der #Sakral­land­schaft, in der Kirchen, Kapellen, Pass­wege, Quellen und topografis­che Orte ein kul­turelles Netz bilden.

Wenn du willst, kann ich daraus noch eine extrem klare 3‑Satz-Def­i­n­i­tion bauen, die du bei ETH-Führun­gen sofort ver­wen­den kannst.

(…)

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  • #Kul­tur ist das, was Men­schen als nor­mal, selb­stver­ständlich und erwart­bar erscheint.
  • #Kul­tur­for­men sind his­torisch sta­bil­isierte Muster dieser Nor­mal­ität, erkennbar an ihren aus­for­mulierten Regeln und struk­tur­bilden­den Insti­tu­tio­nen, die Erwartungssicher­heit erzeu­gen.
  • #Kul­turEkel ist ein bewusst kul­tiviertes Unbe­ha­gen an der eige­nen Selb­stver­ständlichkeit. Es dient als Such­be­we­gung nach Ele­menten ein­er näch­sten Kul­tur­form – indem er das schein­bar Nor­male irri­tiert und neue Erwartungsmuster provoziert.

Das Denken in Kulturformen…

Die Rolle der Architek­tur verän­dert sich mit der Kul­tur­form.

Kul­tur­formRolle der Architek­turWirkung in der Land­schaft
alpin-barockArchitek­tur ord­net die Sakral­land­schaftKirchen, Kapellen, Kreuze und Klöster markieren Topografie, Wege und Sich­tach­sen
spät­mod­erneArchitek­tur erset­zt die Sakral­land­schaftpro­fane Baut­en verdeck­en oder ver­drän­gen sakrale Ori­en­tierungspunk­te (#Bausünde)
#com­moroqueArchitek­tur wird Teil der Land­schaftBaut­en machen vorhan­dene kul­turelle, topografis­che und gemein­schaftliche Struk­turen wieder les­bar

Kurz­form:

  1. Alpin-Barock: Architek­tur macht Sakrales sicht­bar.
  2. Spät­mod­erne: Architek­tur verdeckt Sakrales.
  3. #Com­moroque: Architek­tur legt Land­schaft wieder frei.

Kon­text: In der rätis­chen Sakral­land­schaft fol­gen Kirchen, Kapellen und Klöster his­torischen Verkehrsach­sen, Höhen­la­gen und Kul­torten und bilden so eine religiös codierte Topografie.
https://dissent.is/2020/06/30/sakrallandschaft‑2/

Hin­weis: Die Kat­e­gorie „#com­moroque“ stammt aus deinem eige­nen Arbeits­be­griff (Com­mons + Barock) und ist kein etabliert­er wis­senschaftlich­er Ter­mi­nus.

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Siehst du, was ich sehe? 1940

O Sur­sel­va, val­la­da grischu­na
Tiara dil cant e dils poets
Tiara dils cuolms e dils maluns
Sur­sel­va, ti veg­ns savens ide­al­isa­da
O Sur­sel­va, val­la­da alpina
Cun­tra­da dils runals e dils lags arti­fi­cials
Cun­tra­da dils jasters che accep­tan buca tei
Sur­sel­va, fa il svilup buca temer tei
O Sur­sel­va, val­la­da ban­duna­da
Tiara surbaghe­gia­da per vacan­zas
Tiara che piar­das la giu­ven­tet­gna
Sur­sel­va, lais buca encresch­er pils tes
O Sur­sel­va, val­la­da romontscha
Cun­tra­da dil grüezi e dils spaghet­tis
Cun­tra­da d’hotels e da bars
Sur­sel­va, ti eis veg­ni­da mod­er­na
O Sur­sel­va, val­la­da semi­da­da
Tiara da nos siemis
Biala tiara careza­da.
O Sur­sel­va, Bünd­ner Tal
Land des Gesangs und der Dichter
Land der Gipfel und der Alpen
Sur­sel­va, du wirst oft ide­al­isiert
O Sur­sel­va, alpines Tal
Land­schaft der Skilifte und der kün­stlichen Seen
Land­schaft der Frem­den, die dich nicht annehmen
Sur­sel­va, fürchte die Entwick­lung nicht
O Sur­sel­va, ver­lassenes Tal
Land, über­baut für Ferien
Land, das seine Jugend ver­liert
Sur­sel­va, lass deine Leute nicht wegziehen
O Sur­sel­va, rätoro­man­is­ches Tal
Land­schaft des „Grüezi“ und der Spaghet­ti
Land­schaft von Hotels und Bars
Sur­sel­va, du bist mod­ern gewor­den
O Sur­sel­va, ver­wan­deltes Tal
Land unser­er Träume
Schönes, geliebtes Land.

1990? Klein­er Auss­chnitt bei Minute 12:

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Wie ich mit den Möglichkeiten von @openAI arbeite?

Links, Threads, zu verarbeitende Hinweise…

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Offene Blogeinträge, welche zu diesem Thema passen…

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Textsorte: (1) Traum, (2) Blitz, (3) Beken­nt­nis, (4) Memo, (5) Märchen, (6) Dra­ma, (7) Tabu
Arbeits­form: Doku­men­ta­tion, Lis­ten­bil­dung, Work in Progress
Anlass: (…)
TL;DR: (…)
Bildquelle: (…)
URL/Hashtag: (…)

Ste­fan M. Sey­del, aka sms, aka sms2sms in «Zürcher Fest­spiel 1901″ (2019, Foto­cre­d­it: Charles Schny­der):  Twit­ter, Wikipedia (Lem­ma), Youtube (aktuell), Sound­cloud, Mastodon, Insta­gram (ges­per­rt), Snapchat, Tik­Tok, Twitch, t.me/WikiDienstag (Nicht in Betrieb) | Exk­lu­siv: speakerbooking.ch/sms2sms

About @sms2sms, aka Stefan M. Seydel/sms ;-)

Ste­fan M. Sey­del, Jahrgang 1965, ist Unternehmer, Sozialar­beit­er und Kün­stler. Er machte nach ein­er Beruf­slehre als Hochbauze­ich­n­er einen Bach­e­lor in Soziale Arbeit in St. Gallen und einen Mas­ter in der gle­ichen Diszi­plin bei Sil­via Staub-Bernasconi in Berlin. Seine über­wiegend selb­st­ständi­ge Tätigkeit kreist um das The­ma der Entwick­lung und Real­isierung von Pilot- und Impul­spro­jek­ten für renom­mierte Auf­tragge­berin­nen.

Als Kün­stler hat er Ausstel­lun­gen und Per­for­mances auf inter­na­tionaler Ebene präsen­tiert, darunter in der Roy­al Acad­e­my of Arts in Lon­don, dem Deutschen His­torischen Muse­um in Berlin oder ein­er Einze­lausstel­lung “Kun­st Macht Prob­leme” in der Cryp­ta Cabaret Voltaire, Birth­place of DADA in Zürich. Er wurde mit dem Migros Jubilée Award in der Kat­e­gorie Wis­sensver­mit­tlung aus­geze­ich­net und hat diverse Ehrun­gen durch Web­by Awards für seine Arbeit mit rocketboom.com erhal­ten.

Ste­fan war Jury-Mit­glied des Next Idea Prix Ars Elec­tron­i­ca 2010 und war drei Jahre Mit­glied der Schulleitung des Gym­na­si­ums Kloster Dis­en­tis. Sein Wis­sen und seine Erfahrung im Bere­ich der Infor­ma­tion und Tech­nolo­gie haben ihm auch dabei geholfen, mit Sta­tis­tik Stadt Zürich und Wiki­me­dia Schweiz unter WikiDienstag.ch zusam­men­zuar­beit­en.

Sein Engage­ment im Bere­ich der frei­willi­gen Arbeit führte ihn in das Prä­sid­i­um Inter­na­tionaler Bodensee Club (Leitung Fach­gruppe Wis­senschaft) oder für einige andere Jahre als Vice-Präsi­dent des von Paul Wat­zlaw­ick ini­ti­ierten P.E.N.-Club Liecht­en­stein. Sey­del hat unter ((( rebell.tv ))) zwei Büch­er zusam­men mit sein­er Part­ner­in Tina Piazzi veröf­fentlicht, viele Kolum­nen, Fach­texte und jour­nal­is­tis­che Texte pub­liziert.

Seine Arbeit auf Social Media nutzt er als Microblog­ging. In seinem Blog ver­ar­beit­et er seine The­men. Einige davon wer­den auf Anfra­gen zu les­baren Tex­ten ver­tieft, andere wer­den zu Vorträ­gen aus­ge­baut. Bei Carl Auer Ver­lag in Hei­del­berg, sam­melt er “Ele­mente ein­er näch­sten Kul­tur­form”. Seine Entwick­lun­gen im Kon­text der sozial­räum­lichen Inter­ven­tion (“Arbeit am Sozialen”) machen konkrete Vorschläge in Bezug auf die Beant­wor­tung der Sozialen Frage.

Nach 12 Jahren Berlin und 6 Jahren Zürich zog er aber in sein­er zweit­en Leben­shälfte vom Bodensee der Rhein­quelle ent­ge­gen nach Dissentis/Mustér und hat seine Reisetätigkeit fast ganz eingestellt. Dafür macht er umsomehr soge­nan­nte Pas­sadis und #Feed­logs (Orgiastik). Das sind Arbeitsmeet­ings an inten­tionalen Fra­gen in einem Lifestream. (so?) Text sup­port­ed by #TaaS

Aus Band 2 von: Tina Piazzi & Ste­fan M. Sey­del, Junius-Ver­lag Ham­burg | pdf: Band 1, 2009 | Band 2, 2010

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