M/ein Blog ist m/ein Kartenraum und k/eine Bühne. Ich weiss wie man publiziert. Das hier ist etwas anderes. d!a!n!k!e | WORK IN PROGRESS reload für aktuellen schreibstand | warum ich nicht publiziere? weil ich es kann. weil es geht. weil ich es für angemessen halte.
wenn es mir ums SENDEN gehen würde, machte ich alles falsch.
wenn es mir ums EMPFANGEN WERDEN gehen würde, machte ich alles anders.
wenn es mir ums FINDEN gehen würde, würde ich suchen.
wenn es mir ums GEWINNEN gehen würde, hielte ich mich an expertisen.
Dass “Die Liberalen” keine inbrünstige Freude mehr an “die Suche nach Wahrheit” habe, den heiligen Gral von “Ich weiss, dass ich nicht weiss” aus dem Fokus gefallen ist, die Selbstverständlichkeit, dass alles Wissen von Menschen, menschliches Wissen ist und darum Wissen geschaffen wird und darum die Wissenschaf(f)t als Institution und die Gemeinschaft der Gelehrten zu bewachen sei, wie es die Schweizer Garde mit ihrem Papst tut, das Ideal der Komplementarität von #FreeSpeech und #Agree2disagree — … himmelherrgott… alle Ideale futsch, weg, implodiert… Jetzt killen freie, gleiche, brüderliche Individuen andere freie, gleiche, brüderliche Individuen… der Worst Case von “Radikalem Liberalismus”, welche nur einen Feind kennt: den Staat! Dieser wird verHERRlicht durch den Feind des “Sozialismus”…
#Sozialismus war Solidarität aus Gründen des eigenen Vorteils.
#Liberalismus war Individualismus aus Gründen kollektiver Vorteile.
Es bleibt noch irritierende Frage, an welcher ich hier meine Links zusammentragen will:
Summary/Spoiler/TL;DR
Was die unheilige Allianz von #Staatskirche und #LiberalPaternalism so nachvollziehbar macht: Dem Liberalismus ist seine Letztbegründung abhandengekommen.
Einst hat die moderne Emanzipationsbewegung die Pater überwunden – Gott, König, Vater, Imperium – aber offensichtlich doch nicht gelernt, mit der Leerstelle zu leben, die diese Befreiung erzeugt hat.
In der Spannung ((#Liberalismus)#Sozialismus) konnte diese Leerstelle verdeckt bleiben. Beide Seiten lebten vom selben Versprechen: Der Mensch kann selbst stehen.
Mit dem Ende dieser Spannung fiel auch dieses Versprechen. - Nicht als Niederlage. - Nicht als Krise. - Sondern als strukturelle Leerstelle.
Der Liberalismus behielt seine Instrumente, seine Macht, seine Gewaltmittel. Aber er verlor die Fähigkeit, Freiheit aus sich selbst zu begründen. Gleichzeitig verrät er sein eigenes Menschenbild:
Der aufrechte Gang – Befreiung aus sozialer Klebrigkeit – wird nicht als Öffnung gelesen, sondern als Defizit. Dem Menschen wird (schon wieder) Sinnmangel attestiert: - Er gilt als orientierungslos. - Leitungsbedürftig. - Sinnbeduerftig.
Schrittzähler.
Defaults.
Nudges.
CO₂-Budgets.
Reminder.
Fact-Checks.
Freiheit wird zur Zumutung. Selbstbestimmung zur Risikozone.
Jesuitisch gewendet meint dies: - Nicht Gewalt wird geheiligt, sondern fürsorglich eingehegt. - Nicht Herrschaft wird gesucht, sondern Schlimmeres verhindert. - Sinn #LibertärerKatholizismus wird gestiftet, weit über das einzelne Leben hinaus.
Strukturell heisst das aber: - Aus Freiheit wird Mangel. - Aus Offenheit Bedürftigkeit. - Aus Autonomie Führungsanspruch.
Nicht Metaphysik verbindet Liberalismus und Katholizismus. - Nicht Gott. - Nicht Transzendenz. - Sondern Paternalismus.
Was bleibt, ist ein gemeinsames Projekt: - Der geführte Mensch. - Die gesicherte Macht. - Der Sieg der Gewaltbereiten.
bitte verstehe diesen eintrag nicht zu schnell… hier gibts nichts zu sehen und nichts zu lesen ;-)
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wenn es mir ums FINDEN gehen würde, würde ich suchen.
wenn es mir ums GEWINNEN gehen würde, hielte ich mich an expertisen.
Das wünsche ich mir schon lange: Der Jahreskreis der Cadi… Nächster Anlauf ;-)
Leben als Teil der Natur, in der Natur, mit der Natur.
dissent.is/jahreskreis
Ziel
In Zusammenarbeit mit dem Kloster Disentis (und der Kirchgemeinde Mustér? ReligionslehrerInnen…) wird ein Jahreskreis ausformuliert und nach dem Vorbild von Prof. Dr. Peter Hersche (Titelbild) dargestellt.
Die Notizen hier dienen lediglich der Vorbereitung und der Kontextualisierung…
Summary/Spoiler/TL;DR
Die Industrialisierung hat die Landwirtschaft von einem Lebenszusammenhang zu einem Produktionssystem umgebaut.
Boden wurde zur Ressource, Saatgut zur Ware, Arbeit zur Funktion.
Der Mensch verlor den direkten Bezug zu Rhythmus, Ort und Jahreszeit.
Nahrung wurde entkoppelt von Herkunft, Zeit und Beziehung.
Der Mensch wurde vom Mit-Lebewesen zum Bediener einer Maschine.
Die Industrialisierung hat den Menschen aus dem Kreislauf des Lebendigen herausgelöst und ihn in ein System der Produktion versetzt – diese Verschiebung ist die eigentliche “Entfremdung”.
Ein Kreis ist es erst, wenn es geschlossen ist. Genau das ermöglicht seine Offenheit (so?)
Prozess ohne Anfang und Ende
Wiederkehr ohne Stillstand
Wiederholung ohne Identität
Bewegung ohne Zielpunkt
Zeit als Rhythmus, nicht als Pfeil
Der Kreis ist kein Rückschritt, sondern eine andere Vorstellung von Zeit.
Jahreskreis denkt zyklisch: Samen → Wachsen → Ernten → Vergehen → Neuer Samen
Wieder_Holung im wörtlichen Sinn: Nicht Kopie, sondern erneutes Ins-Leben-Holen.
Der Kreis ist die Form von #commoroque, weil er Wiederkehr mit Fuellung verbindet und Technik nicht ausschliesst, sondern in einen lebendigen Rhythmus einbettet.
Unterschiedliche Skalen derselben Logik:
Kreis
Tempo
Menschliches Bedürfnis
Generationen
Jahrzehnte
Weitergabe, Zukunft
Jahreskreis
Jahre
Sicherheit, Vorrat, Überleben
Jahreszeiten
Monate
Abwechslung, Wandel, Erwartung
Woche
Tage
Struktur, Orientierung, Halt
Schlaf
Nächte
Erholung, Loslassen
Tageszeiten
Stunden
Aktivität, Ruhe, Regeneration
Atem
Minuten
Leben, Präsenz
Herzschlag
Sekunden
Spannung und Entspannung
Gemeinsame Struktur:
Keine Linie, kein Fortschrittspfeil
Wiederkehr statt Abschluss
Orientierung durch Rhythmus
Zeit als bewohnbarer Raum
Bewegung ohne Flucht nach vorn
Der Kreis ordnet nicht durch Ziel, sondern durch Wiederkehr.
Er sagt nicht: weiter. Er sagt: wieder.
Nicht Regression, sondern Wieder_Holung. Nicht das Gleiche wiederholt sich. Aber es gleicht sich und ist genau damit Andres.
Nicht gleich. Nicht identisch. Nicht Kopie.
Anders. - Nein. Anders! - Nein! Anders als so. (so?)
bitte verstehe diesen eintrag nicht zu schnell… hier gibts nichts zu sehen und nichts zu lesen ;-)
Wikipedia: Luddite | M/ein Blog ist m/ein Kartenraum und k/eine Bühne. Ich weiss wie man publiziert. Das hier ist etwas anderes. d!a!n!k!e | WORK IN PROGRESS reload für aktuellen schreibstand | warum ich nicht publiziere? weil ich es kann. weil es geht. weil ich es für angemessen halte.
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wenn es mir ums FINDEN gehen würde, würde ich suchen.
wenn es mir ums GEWINNEN gehen würde, hielte ich mich an expertisen.
bandlab.com/sms2sms | soundcloud.com/sms2sms | M/ein Blog ist m/ein Kartenraum und k/eine Bühne. Ich weiss wie man publiziert. Das hier ist etwas anderes. d!a!n!k!e | WORK IN PROGRESS reload für aktuellen schreibstand | warum ich nicht publiziere? weil ich es kann. weil es geht. weil ich es für angemessen halte.
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wenn es mir ums GEWINNEN gehen würde, hielte ich mich an expertisen.
Die Kulturform der Moderne kann alles analysieren, reflektieren und kritisieren – ausser ihre eigene Form. Das Museum operiert genau in diesem blinden Fleck: Es kuratiert, exponiert, inkludiert. Dazu braucht es Werke, Aktionen und Setzungen von autonomen, authentischen, aus sich selbst heraus begründeten Individuen. Nicht als Gegner, nicht als Störer, sondern als Idealfiguren dieser Kulturform.
Darum ist das Thema der #Commons so attraktiv: Weil das Individuum als Hebel zur Auflösung der „klebrigen Sozietät“ (Familien, Schichten, lokale Bindungen) gewonnen werden konnte – und die Commons genau dort verortet waren, wo diese Bindungen ihre ordnende Funktion hatten.
Die Überführung der #Commons in die Unterscheidung ((Markt)Staat) war das historische Elixier der Kulturform der Moderne. Operativ abgesichert wurde sie durch die Forcierung des Individuums in der Polarität ((Liberalismus)Sozialismus). Gemeinsame Praxis wurde dabei nicht verboten, sondern systematisch umcodiert: zu Eigentum, Recht, Verwaltung oder Moral.
((Praxis)Theorie) war dabei kein Fehler, sondern der grosse Erfolg der Moderne. Praxis wurde beschreibbar, übertragbar, strukturierbar. Aus Theorie wurden Institutionen, Infrastrukturen, Verfahren. Genau diese Erfolgsgeschichte erzeugt jedoch den blinden Fleck: Die Moderne hat gelernt, Praxis in Struktur zu übersetzen – aber nicht, ihre eigene Form als Form zu beobachten.
Was in diese Form übersetzbar ist, wird strukturfähig.
Was diese Form selbst in Frage stellt, wird thematisiert.
Was thematisiert ist, gilt als integriert.
So werden Alternativen nicht bekämpft, sondern dargestellt. Nicht unterdrückt, sondern ausgestellt. Nicht verboten, sondern formal unmöglich gemacht.
Die Kulturform der Moderne hält die Ausweitung ihrer Strukturen für Öffnung – und übersieht, dass sich die Form dabei nicht verändert.
Oder, mit Wittgenstein:
((Form)Struktur) Die Form ist die Möglichkeit der Struktur.
TLP 2.033
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bildcredit: we gif a shit | M/ein Blog ist m/ein Kartenraum und k/eine Bühne. Ich weiss wie man publiziert. Das hier ist etwas anderes. d!a!n!k!e | WORK IN PROGRESS reload für aktuellen schreibstand | warum ich nicht publiziere? weil ich es kann. weil es geht. weil ich es für angemessen halte.
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In 3 GROSSEN SCHRITTEN durch die ganze Surselva: #LavinaNera in, dus treis
grosse schritte tun braucht zunächst keinen mut. es genügt, einen einzigen schritt zu kennen, in eine andere richtung. und diesen einfach zu machen… (so?)
«Der Stein von Martgiuna. In Laus gibt es in einer Wiese, genannt Martgiuna, einen Stein mit einem Fussabdruck. Im Jahr der Reformation ist der Abt Christian von Castelberg in einem Tag predigend durch die ganze Cadi geeilt und hat diese Reise in drei grossen Schritten gemacht. Beim ersten Schritt trat er auf den Stein von Martgiuna und hinterliess dort seinen Fussabdruck.” (…) Er eilte von einer Pfarrei zur andern und predigte an einem einzigen Tag an fünf verschiedenen Orten, welche rund sieben Wegstunden voneinander entfernt liegen. In Medel, Disentis, Sumvitg, Trun und Breil predigte er am selben Tag, und mit seinem Eifer und seiner Beredsamkeit gewann er alle Herzen.»
Es muss 2012 oder 2013 gewesen sein. Abt Daniel hat mich gebeten, ihn zu einer Vernissagerede durch die Alpen zu kurven. Irgendwann sagte er zu mir: “Weisst du, Schteffan, darum hat der heilige Benedikt seinen Klöster das Schweigegebot auferlegt: Wann immer sich die Menschen gegenseitig die wahre Wahrheit erklären, ziehen sie nachher in den Krieg.”
Sagenhaft! - Es gibt Zeiten, in welchen es angemessen scheint, grosse Schritte zu machen…
Sagen? - Peter Egloff notiert für eine kostenlose Boulevard Seite im Weh!Weh!Weh!, welche dem gewaltbereit Mächtigen #WalderGate den Zugang zur schwer erreichbaren Zielgruppe der Jugendlichen garantieren soll, bezahlt vom “Nationalmuseum der Schweiz”. Ein klassisches PPP, wie es im Leerbuch von #NeoLiberalismus steht und nirgends so eifrig umgesetzt wird wie im Kanton Graubünden. (so?)
“Die Bezeichnung legt nahe, dass es sich bei Sagen um «Gesagtes», also mündlich Überliefertes handelt.” (…) “Von dort übernimmt wieder der «Volksmund», bis der nächste Sagensammler kommt, seinen Bleistift zückt und eine weitere Sagensammlung herausgibt. Mit anderen Worten: Zur Sage gehört die Schreibe, Sagen sind ein «kommunikatives Gemisch» aus Mündlichkeit und Schriftlichkeit.”
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