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die @blackrock-festspiele #WEF26 | Über den Unterschied zwischen einer weissen Fahne und dem letzten Hemd. (so?)

#WEF26 das @blackrock-festival (so?)

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Dass Klaus Schwab ging, habe ich mit­bekom­men. Dass aber Peter Brabeck auch ger­ade wieder aus­gewech­selt wurde, ver­passte ich.…


#LibertärerKatholizismus | Vom #Paternalismus der Pater zum Paternalismus des #Technofeudalismus in 500 Jahren. Und wie es anders weiter geht (so?)

M/ein Blog ist m/ein Karten­raum und k/eine Bühne. Ich weiss wie man pub­liziert. Das hier ist etwas anderes. d!a!n!k!e | WORK IN PROGRESS reload für aktuellen schreib­stand | warum ich nicht pub­liziere? weil ich es kann. weil es geht. weil ich es für angemessen halte.

  • wenn es mir ums SENDEN gehen würde, machte ich alles falsch.
  • wenn es mir ums EMPFANGEN WERDEN gehen würde, machte ich alles anders.
  • wenn es mir ums FINDEN gehen würde, würde ich suchen.
  • wenn es mir ums GEWINNEN gehen würde, hielte ich mich an exper­tisen.

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work in progress

Anlass zu diesem Eintrag:

Wie der neue Chef vom Schweiz­er Monat — dem Erk­lär- und Ver­mit­tlungs­magazin zwis­chen dem Lib­eralen insti­tut in der Schweiz und dem Mit­teilung­sor­gan der Lib­eralen Partei der Schweiz und ihren Alli­ierten bei der Nato — bekan­nt gegeben wurde, ist es mir wie Schup­pen von den Augen gefall­en…

Dass “Die Lib­eralen” keine inbrün­stige Freude mehr an “die Suche nach Wahrheit” habe, den heili­gen Gral von “Ich weiss, dass ich nicht weiss” aus dem Fokus gefall­en ist, die Selb­stver­ständlichkeit, dass alles Wis­sen von Men­schen, men­schlich­es Wis­sen ist und darum Wis­sen geschaf­fen wird und darum die Wissenschaf(f)t als Insti­tu­tion und die Gemein­schaft der Gelehrten zu bewachen sei, wie es die Schweiz­er Garde mit ihrem Papst tut, das Ide­al der Kom­ple­men­tar­ität von #FreeSpeech und #Agree2disagree — … him­mel­her­rgott… alle Ide­ale futsch, weg, implodiert… Jet­zt killen freie, gle­iche, brüder­liche Indi­viduen andere freie, gle­iche, brüder­liche Indi­viduen… der Worst Case von “Radikalem Lib­er­al­is­mus”, welche nur einen Feind ken­nt: den Staat! Dieser wird ver­HER­Rlicht durch den Feind des “Sozial­is­mus”…

  • #Sozial­is­mus war Sol­i­dar­ität aus Grün­den des eige­nen Vorteils.
  • #Lib­er­al­is­mus war Indi­vid­u­al­is­mus aus Grün­den kollek­tiv­er Vorteile.

Was der den Jesuit­en nahe Seppe ja nicht erzählt, ste­ht bei Wikipedia: Er wurde 2008 Kom­mu­nika­tion­schef vom grössten Bis­tum der Schweiz in Basel. Radikalisierte er sich dort oder war im Basel zu lau? Keine Ahnung: Jeden­falls wech­selte er 2019 zum Sprech­er von Bischof Vitus Huon­der im Bis­tum Chur. Der Kloster­schüler aus Dis­en­tis, welch­er an der aus der Sur­sel­va mit­be­grün­de­ten Uni­ver­sität Fri­bourg dis­sertierte, im Kloster in Dis­en­tis das Noviziat zum Mönch machte… eieiei… dieser Mann hat defin­i­tiv mehr Durschlagskraft… Was dem Seppe schon ein wichtiges Anliegen ist und nach eige­nen, in jedem Pro­fil auf Social­me­dia und bei Schweiz­er Monat war­nend vor sich her ban­nert:

Es bleibt noch irri­tierende Frage, an welch­er ich hier meine Links zusam­men­tra­gen will:

Summary/Spoiler/TL;DR

Was die unheilige Allianz von #Staatskirche und #LiberalPaternalism so nachvollziehbar macht: Dem Liberalismus ist seine Letztbegründung abhandengekommen.

Einst hat die mod­erne Emanzi­pa­tions­be­we­gung die Pater über­wun­den – Gott, König, Vater, Imperi­um – aber offen­sichtlich doch nicht gel­ernt, mit der Leer­stelle zu leben, die diese Befreiung erzeugt hat.

In der Span­nung ((#Liberalismus)#Sozialismus) kon­nte diese Leer­stelle verdeckt bleiben. Bei­de Seit­en lebten vom sel­ben Ver­sprechen: Der Men­sch kann selb­st ste­hen.

Mit dem Ende dieser Span­nung fiel auch dieses Ver­sprechen.
- Nicht als Nieder­lage.
- Nicht als Krise.
- Son­dern als struk­turelle Leer­stelle.

Der Lib­er­al­is­mus behielt seine Instru­mente, seine Macht, seine Gewalt­mit­tel. Aber er ver­lor die Fähigkeit, Frei­heit aus sich selb­st zu begrün­den. Gle­ichzeit­ig ver­rät er sein eigenes Men­schen­bild:

Der aufrechte Gang – Befreiung aus sozialer Kle­brigkeit – wird nicht als Öff­nung gele­sen, son­dern als Defiz­it. Dem Men­schen wird (schon wieder) Sin­n­man­gel attestiert:
- Er gilt als ori­en­tierungs­los.
- Leitungs­bedürftig.
- Sinnbeduerftig.

  • Schrittzäh­ler.
  • Defaults.
  • Nudges.
  • CO₂-Bud­gets.
  • Reminder.
  • Fact-Checks.

Frei­heit wird zur Zumu­tung. Selb­st­bes­tim­mung zur Risiko­zone.

Hier trifft der #Lib­er­al­is­mus auf die #Staatskirche. Denn diesen Men­schen ken­nt diese seit Jahrhun­derten:

  • sündig,
  • fehlbar,
  • schwach,
  • ret­tungs­bedürftig.

Jesuit­isch gewen­det meint dies:
- Nicht Gewalt wird geheiligt, son­dern für­sor­glich einge­hegt.
- Nicht Herrschaft wird gesucht, son­dern Schlim­meres ver­hin­dert.
- Sinn #Lib­ertär­erKatholizis­mus wird ges­tiftet, weit über das einzelne Leben hin­aus.

Struk­turell heisst das aber:
- Aus Frei­heit wird Man­gel.
- Aus Offen­heit Bedürftigkeit.
- Aus Autonomie Führungsanspruch.

Nicht Meta­physik verbindet Lib­er­al­is­mus und Katholizis­mus.
- Nicht Gott.
- Nicht Tran­szen­denz.
- Son­dern Pater­nal­is­mus.

Was bleibt, ist ein gemein­sames Pro­jekt:
- Der geführte Men­sch.
- Die gesicherte Macht.
- Der Sieg der Gewalt­bere­it­en.

bitte ver­ste­he diesen ein­trag nicht zu schnell… hier gibts nichts zu sehen und nichts zu lesen ;-)

Jetzt aber mal langsam: der Reihe nach…

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jahreskreis kirchenjahr kreis

Der Jahreskreis der #Surselva

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work in progress

Anlass zu diesem Eintrag:

Das wün­sche ich mir schon lange: Der Jahreskreis der Cadi… Näch­ster Anlauf ;-)

Leben als Teil der Natur, in der Natur, mit der Natur.

dissent.is/jahreskreis

Ziel

In Zusammenarbeit mit dem Kloster Disentis (und der Kirchgemeinde Mustér? ReligionslehrerInnen…) wird ein Jahreskreis ausformuliert und nach dem Vorbild von Prof. Dr. Peter Hersche (Titelbild) dargestellt.

Die Noti­zen hier dienen lediglich der Vor­bere­itung und der Kon­tex­tu­al­isierung…

work in progress

Summary/Spoiler/TL;DR

  1. Die Indus­tri­al­isierung hat die Land­wirtschaft von einem Leben­szusam­men­hang zu einem Pro­duk­tion­ssys­tem umge­baut.
  2. Boden wurde zur Ressource, Saatgut zur Ware, Arbeit zur Funk­tion.
  3. Der Men­sch ver­lor den direk­ten Bezug zu Rhyth­mus, Ort und Jahreszeit.
  4. Nahrung wurde entkop­pelt von Herkun­ft, Zeit und Beziehung.
  5. Der Men­sch wurde vom Mit-Lebe­we­sen zum Bedi­ener ein­er Mas­chine.

Die Indus­tri­al­isierung hat den Men­schen aus dem Kreis­lauf des Lebendi­gen her­aus­gelöst und ihn in ein Sys­tem der Pro­duk­tion ver­set­zt – diese Ver­schiebung ist die eigentliche “Ent­frem­dung”.

work in progress

Ein Kreis ist es erst, wenn es geschlossen ist. Genau das ermöglicht seine Offen­heit (so?)

  1. Prozess ohne Anfang und Ende
  2. Wiederkehr ohne Still­stand
  3. Wieder­hol­ung ohne Iden­tität
  4. Bewe­gung ohne Zielpunkt
  5. Zeit als Rhyth­mus, nicht als Pfeil

Der Kreis ist kein Rückschritt, son­dern eine andere Vorstel­lung von Zeit.

Indus­trie denkt lin­ear:
Rohstoff → Pro­dukt → Abfall

Jahreskreis denkt zyk­lisch:
Samen → Wach­sen → Ern­ten → Verge­hen → Neuer Samen

Wieder_Holung im wörtlichen Sinn:
Nicht Kopie, son­dern erneutes Ins-Leben-Holen.

Der Kreis ist die Form von #com­moroque, weil er Wiederkehr mit Fuel­lung verbindet und Tech­nik nicht auss­chliesst, son­dern in einen lebendi­gen Rhyth­mus ein­bet­tet.

Unter­schiedliche Skalen der­sel­ben Logik:

KreisTem­poMen­schlich­es Bedürf­nis
Gen­er­a­tio­nenJahrzehnteWeit­er­gabe, Zukun­ft
JahreskreisJahreSicher­heit, Vor­rat, Über­leben
Jahreszeit­enMonateAbwech­slung, Wan­del, Erwartung
WocheTageStruk­tur, Ori­en­tierung, Halt
SchlafNächteErhol­ung, Loslassen
Tageszeit­enStun­denAktiv­ität, Ruhe, Regen­er­a­tion
AtemMinutenLeben, Präsenz
Herz­schlagSekun­denSpan­nung und Entspan­nung

Gemein­same Struk­tur:

  1. Keine Lin­ie, kein Fortschrittspfeil
  2. Wiederkehr statt Abschluss
  3. Ori­en­tierung durch Rhyth­mus
  4. Zeit als bewohn­bar­er Raum
  5. Bewe­gung ohne Flucht nach vorn

Der Kreis ord­net nicht durch Ziel,
son­dern durch Wiederkehr.

Er sagt nicht: weit­er.
Er sagt: wieder.

Nicht Regres­sion,
son­dern Wieder_Holung.
Nicht das Gle­iche wieder­holt sich. Aber es gle­icht sich und ist genau damit Andres.

Nicht gle­ich.
Nicht iden­tisch.
Nicht Kopie.

Anders.
- Nein. Anders!
- Nein! Anders als so. (so?)

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#Luddism Revisited

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work in progress

Anlass zu diesem Eintrag:

(…)

German

Summary/Spoiler/TL;DR

Machinestrike is not direct­ed against tech­nol­o­gy, but against orders that dis­guise them­selves as tech­nol­o­gy.

Not every­thing that is tech­ni­cal­ly pos­si­ble is social­ly legit­i­mate.

Machinestrike is the prac­tice of keep­ing the future open.

dissent.is/luddism

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es geht um den klang…

bandlab.com/sms2sms | soundcloud.com/sms2sms | M/ein Blog ist m/ein Karten­raum und k/eine Bühne. Ich weiss wie man pub­liziert. Das hier ist etwas anderes. d!a!n!k!e | WORK IN PROGRESS reload für aktuellen schreib­stand | warum ich nicht pub­liziere? weil ich es kann. weil es geht. weil ich es für angemessen halte.

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Arne Bense übernimmt einen Clip und macht daraus…

work in progress

Anlass zu diesem Eintrag:

(…)

Summary/Spoiler/TL;DR

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Die Elixiere der Kulturformen im Alpental der #Surselva

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work in progress

Anlass zu diesem Eintrag:

Summary/Spoiler/TL;DR

(…)

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#DasMuseum? Ort des Blinden Flecks der Kulturform der Moderne (so?)

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work in progress

Anlass zu diesem Eintrag:

Summary/Spoiler/TL;DR

Die Kul­tur­form der Mod­erne kann alles analysieren, reflek­tieren und kri­tisieren – auss­er ihre eigene Form. Das Muse­um operiert genau in diesem blind­en Fleck: Es kuratiert, exponiert, inkludiert. Dazu braucht es Werke, Aktio­nen und Set­zun­gen von autonomen, authen­tis­chen, aus sich selb­st her­aus begrün­de­ten Indi­viduen. Nicht als Geg­n­er, nicht als Stör­er, son­dern als Ide­al­fig­uren dieser Kul­tur­form.

Darum ist das The­ma der #Com­mons so attrak­tiv: Weil das Indi­vidu­um als Hebel zur Auflö­sung der „kle­bri­gen Sozi­etät“ (Fam­i­lien, Schicht­en, lokale Bindun­gen) gewon­nen wer­den kon­nte – und die Com­mons genau dort verortet waren, wo diese Bindun­gen ihre ord­nende Funk­tion hat­ten.

Die Über­führung der #Com­mons in die Unter­schei­dung ((Markt)Staat) war das his­torische Elix­i­er der Kul­tur­form der Mod­erne. Oper­a­tiv abgesichert wurde sie durch die Forcierung des Indi­vidu­ums in der Polar­ität ((Liberalismus)Sozialismus). Gemein­same Prax­is wurde dabei nicht ver­boten, son­dern sys­tem­a­tisch umcodiert: zu Eigen­tum, Recht, Ver­wal­tung oder Moral.

((Praxis)Theorie) war dabei kein Fehler, son­dern der grosse Erfolg der Mod­erne. Prax­is wurde beschreib­bar, über­trag­bar, struk­turier­bar. Aus The­o­rie wur­den Insti­tu­tio­nen, Infra­struk­turen, Ver­fahren. Genau diese Erfol­gs­geschichte erzeugt jedoch den blind­en Fleck: Die Mod­erne hat gel­ernt, Prax­is in Struk­tur zu über­set­zen – aber nicht, ihre eigene Form als Form zu beobacht­en.

  • Was in diese Form über­set­zbar ist, wird struk­tur­fähig.
  • Was diese Form selb­st in Frage stellt, wird the­ma­tisiert.
  • Was the­ma­tisiert ist, gilt als inte­gri­ert.

So wer­den Alter­na­tiv­en nicht bekämpft, son­dern dargestellt.
Nicht unter­drückt, son­dern aus­gestellt.
Nicht ver­boten, son­dern for­mal unmöglich gemacht.

Die Kul­tur­form der Mod­erne hält die Ausweitung ihrer Struk­turen für Öff­nung –
und über­sieht, dass sich die Form dabei nicht verän­dert.

Oder, mit Wittgen­stein:

((Form)Struktur)
Die Form ist die Möglichkeit der Struk­tur.

TLP 2.033

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M/ein Vorsatz 2026: “Lernen vom klösterlichen Schweigegebot.” (so?)

bild­cred­it: we gif a shit | M/ein Blog ist m/ein Karten­raum und k/eine Bühne. Ich weiss wie man pub­liziert. Das hier ist etwas anderes. d!a!n!k!e | WORK IN PROGRESS reload für aktuellen schreib­stand | warum ich nicht pub­liziere? weil ich es kann. weil es geht. weil ich es für angemessen halte.

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In 3 GROSSEN SCHRITTEN durch die ganze Surselva: #LavinaNera in, dus treis

  • grosse schritte tun braucht zunächst keinen mut. es genügt, einen einzi­gen schritt zu ken­nen, in eine andere rich­tung. und diesen ein­fach zu machen… (so?)

seria: rtr.ch/lur
inter­pre­taz­i­un: dissent.is/lur

«Der Stein von Mart­giu­na. In Laus gibt es in ein­er Wiese, genan­nt Mart­giu­na, einen Stein mit einem Fuss­ab­druck. Im Jahr der Ref­or­ma­tion ist der Abt Chris­t­ian von Castel­berg in einem Tag predi­gend durch die ganze Cadi geeilt und hat diese Reise in drei grossen Schrit­ten gemacht. Beim ersten Schritt trat er auf den Stein von Mart­giu­na und hin­ter­liess dort seinen Fuss­ab­druck.” (…) Er eilte von ein­er Pfar­rei zur andern und predigte an einem einzi­gen Tag an fünf ver­schiede­nen Orten, welche rund sieben Wegstun­den voneinan­der ent­fer­nt liegen. In Medel, Dis­en­tis, Sumvitg, Trun und Breil predigte er am sel­ben Tag, und mit seinem Eifer und sein­er Bered­samkeit gewann er alle Herzen.»

Peter Egloff

2030.AutarkieIndex.org
Q102014.xyz
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Anlass zu diesem Eintrag:

Es muss 2012 oder 2013 gewe­sen sein. Abt Daniel hat mich gebeten, ihn zu ein­er Vernissagerede durch die Alpen zu kur­ven. Irgend­wann sagte er zu mir: “Weisst du, Scht­ef­fan, darum hat der heilige Benedikt seinen Klöster das Schweigege­bot aufer­legt: Wann immer sich die Men­schen gegen­seit­ig die wahre Wahrheit erk­lären, ziehen sie nach­her in den Krieg.”

Er sel­ber hat sich als Abt als “ein Hüter von Flöhen ohne Sack” beschrieben.

(…)

Summary/Spoiler/TL;DR

Sagen­haft!
- Es gibt Zeit­en, in welchen es angemessen scheint, grosse Schritte zu machen…

Sagen?
- Peter Egloff notiert für eine kosten­lose Boule­vard Seite im Weh!Weh!Weh!, welche dem gewalt­bere­it Mächti­gen #Walder­Gate den Zugang zur schw­er erre­ich­baren Ziel­gruppe der Jugendlichen garantieren soll, bezahlt vom “National­mu­se­um der Schweiz”. Ein klas­sis­ches PPP, wie es im Leer­buch von #NeoLib­er­al­is­mus ste­ht und nir­gends so eifrig umge­set­zt wird wie im Kan­ton Graubün­den. (so?)

“Die Beze­ich­nung legt nahe, dass es sich bei Sagen um «Gesagtes», also mündlich Über­liefertes han­delt.” (…) “Von dort übern­immt wieder der «Volksmund», bis der näch­ste Sagen­samm­ler kommt, seinen Bleis­tift zückt und eine weit­ere Sagen­samm­lung her­aus­gibt. Mit anderen Worten: Zur Sage gehört die Schreibe, Sagen sind ein «kom­mu­nika­tives Gemisch» aus Mündlichkeit und Schriftlichkeit.”

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