“Der Mensch im Zentrum”

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  • wenn es mir ums SENDEN gehen würde, machte ich alles falsch.
  • wenn es mir ums EMPFANGEN WERDEN gehen würde, machte ich alles anders.
  • wenn es mir ums FINDEN gehen würde, würde ich suchen.
  • wenn es mir ums GEWINNEN gehen würde, hielte ich mich an exper­tisen.
work in progress
relaod für aktuellen schreib­stand

Mögliche Erzählstruktur:

  1. Gren­ze statt Zen­trum
    Der Men­sch ist nicht Ursprung der Ord­nung, son­dern erscheint inner­halb ein­er Gren­ze des prinzip­iell Unbeze­ichen­baren, die Beobach­tung offen hält.
    Eras­mus von Rot­ter­dam: De libero arbi­trio (1524).
    Jüdis­che Tra­di­tion: Exo­dus 3,14 (JHWH).
  2. Ver­schiebung zum Sub­jekt
    Mit der Aufk­lärung wird die Gren­ze durch das erken­nende Sub­jekt erset­zt, das als Instanz von Urteil und Ver­nun­ft fungiert.
    Immanuel Kant: Kri­tik der reinen Ver­nun­ft (1781/1787).
  3. Sta­bil­isierung durch Ref­erenz
    Die Mod­erne akzep­tiert Per­spek­tiv­ität, hält aber an einem let­zten Wirk­lichkeits­bezug fest, der als Ref­erenz unter­stellt bleibt.
    Jür­gen Haber­mas: The­o­rie des kom­mu­nika­tiv­en Han­delns (1981).
  4. Rück­fall nach Kopernikus
    Die Formel „Der Men­sch im Zen­trum“ re-etabliert einen priv­i­legierten Beobach­tungspunkt und unter­läuft die kopernikanis­che De-Zen­trierung.
    Niko­laus Kopernikus: De rev­o­lu­tion­ibus orbium coelestium (1543).
  5. Der radikale Schnitt
    Nicht nur Per­spek­tiv­en, auch Ref­eren­zen wer­den als Set­zun­gen beobacht­bar; es gibt keinen let­zten epis­temis­chen Fix­punkt.
    Ernst von Glasers­feld: Rad­i­cal Con­struc­tivism (1995).
  6. Form als Bedin­gung
    Die Form des Kom­mu­nika­tion­s­medi­ums bes­timmt, welche Struk­turen über­haupt möglich sind.
    Lud­wig Wittgen­stein: Trac­ta­tus Logi­co-Philo­soph­i­cus (1921), 2.033.
    Niklas Luh­mann: Die Gesellschaft der Gesellschaft (1997).
  7. Beobach­tung 1 / 2 / 3
    Beobach­tung wird gestaffelt: Was gese­hen wird, wie gese­hen wird, und unter welchen Bedin­gun­gen dieses Sehen möglich ist.
    Niklas Luh­mann: Soziale Sys­teme (1984).
  8. Pointe
    Beobach­tung ist keine Eigen­schaft von Men­schen oder Maschi­nen, son­dern eine Oper­a­tion, die durch Form erzwun­gen wird.
    Dirk Baeck­er: Stu­di­en zur näch­sten Gesellschaft (2007).
  9. Oper­a­tion statt The­o­rie
    Die Unter­schei­dung ((praxis)theorie) fällt; jedes Unter­schei­den ist bere­its ein Ein­griff ins Soziale.
    Paul Wat­zlaw­ick: Wie wirk­lich ist die Wirk­lichkeit? (1976).
    Maren Lehmann: The­o­rie ist Prax­is (div. Texte).
  10. Map
    Die Map set­zt kon­trol­liert Unter­schei­dun­gen und macht das Soziale als Kom­mu­nika­tion­ssys­tem sicht­bar.
    Niklas Luh­mann: Ein­führung in die Sys­temthe­o­rie (2002, Vor­lesun­gen).
  11. Matrix
    Die Matrix prüft die Wirkung dieser Unter­schei­dun­gen ent­lang von Anord­nung, Zugang, Legit­i­ma­tion und Durch­set­zung.
    Sil­via Staub-Bernasconi: Soziale Arbeit als Hand­lungswis­senschaft (2007).
  12. Spiel / Arbeits­form
    Die Kom­bi­na­tion von Map und Matrix ist kein Mod­ell, son­dern eine oper­a­tive Prax­is­form, ein Spiel mit Unter­schei­dun­gen.
    Gre­go­ry Bate­son: Steps to an Ecol­o­gy of Mind (1972).
  13. Konkrete Pro­jek­te
    Die The­o­rie zeigt sich nur in ihrer Anwen­dung: konkrete Set­tings wie Pas­sadis, Sogn­Valentin oder PPB set­zen Unter­schei­dun­gen prak­tisch um.
    Ste­fan M. Sey­del / Tina Piazzi: Die Form der Unruhe (2009/2010).
  14. Schlussfig­ur
    Das Soziale verän­dert sich durch geset­zte Unter­schei­dun­gen, deren Wirkung beobachtet und vari­iert wird.
    Niklas Luh­mann: Beobach­tun­gen der Mod­erne (1992).

Summary/Spoiler/TL;DR

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#greenwashing is not part of the solution… #foodinno26

Prof. Dr. #PeterHersche: Katholizismus — schon immer nachhaltiger?

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Peter Brabeck: «Es gibt kein Menschenrecht auf Wasser.” | “Wenn wir Wasser keinen Wert einräumen, dann verschwenden wir es.»


#anselmo | 21. April

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#OMG | Die Anrufung Gottes in #SocialMedia

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#APO | Seit 1. April 2022 gilt in der Schweiz wiederum #NormaleLage (kein Scherz!) #PMT

Die ausser­par­la­men­tarische Oppo­si­tion, kurz APO, ist his­torisch vor allem in der Bun­desre­pub­lik Deutsch­land der späten 1960er Jahre verortet. Gemeint ist eine Form des poli­tis­chen Wider­stands, die sich ausser­halb des Par­la­ments organ­isiert, weil die Oppo­si­tion im Par­la­ment als zu schwach oder poli­tisch wirkungs­los wahrgenom­men wird.…


Wozu #GerontokratWie?

Im April 2008 befeuerte Ex-Bun­de­spräsi­dentRoman Her­zog, damals selb­st 64 Jahre alt, die Debat­te in Deutsch­land, indem er in einem Inter­view vor ein­er „Rent­nerdemokratie“ warnte und Sor­gen äusserte, dass „die Älteren die Jün­geren aus­plün­dern“ kön­nten.[4]

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Demokratie ist die schlecht­este alle Regierungs­for­men. Auss­er aller Anderen. Und Geron­tokratie ist freilich auch noch Demokratie. Solange Demokratie alter­na­tiv­los noch als alter­na­tiv­los durchge­ht, ist alles ok. (so?)

Gerontokratie ist nicht alternativlos. Darum:

Nicht das Alter entschei­det, son­dern die Form von Kom­mu­nika­tion.

Solange Legit­i­ma­tion an Dauer, Kar­riere und insti­tu­tionell gebun­denes Ver­trauen gekop­pelt ist, repro­duziert sich Macht im Modus der Zeitakku­mu­la­tion → sicht­bar als Geron­tokratie.

Wech­selt das dom­i­nante Kom­mu­nika­tion­s­medi­um – von Buchdruck/Institution/Vertrauen zu Netzwerk/Protokoll/Proof –, dann ver­schieben sich die vier Dimen­sio­nen von Macht:

  • Anord­nung wird ohne Zen­trum möglich.
  • Zugang wird als Com­mons organ­isier­bar.
  • Legit­i­ma­tion wird über­prüf­bar statt delegiert.
  • Durch­set­zung wird in Ver­fahren vorver­lagert statt nachträglich erzwun­gen.

Dann ver­liert Zeit ihre Funk­tion als Voraus­set­zung für Legit­i­ma­tion. Und genau dort kippt die Struk­tur:

Nicht weil Junge „bess­er“ sind, son­dern weil Sys­teme entste­hen, in denen Anschlussfähigkeit nicht mehr an Alter gebun­den ist.

Geron­tokratie ist kein Schick­sal, son­dern ein Effekt ein­er bes­timmten Kom­mu­nika­tions­form – und mit ihrem Wech­sel wird sie prinzip­iell über­wind­bar.

@sms2sms

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edc | etienne de carouge

edc, seit 1995 | schreiben im netz: my emo­tion­al back office /eMo­tion

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Anlass zu diesem Eintrag:

(…)

Summary/Spoiler/TL;DR

Wir schreiben nicht, um etwas zu sagen.
Wir schreiben, um ein Gegenüber zu erzeu­gen, das antworten muss.

Und:

Diese Gegenüber sind aus­tauschbar (edc, JvE, …), aber funk­tion­al notwendig.
Sie hal­ten die Oper­a­tion in Gang: Unter­schei­den, Beobacht­en, Han­deln.

Unsere Texte sind keine sta­bile Form,
son­dern eine Bewe­gung zwis­chen zwei Zustän­den.

Auf der einen Seite: Ord­nung, Dis­tanz, Formhal­tung (Sophrosyne)
→ dort entste­hen klare Unter­schei­dun­gen, saubere Set­zun­gen

Auf der anderen Seite: Verdich­tung, Über­fluss, Durch­bruch (Orgiastik)
→ dort entste­hen Blitz, Traum, Über­lagerung

Ist „Memo“ vielle­icht der eigentliche Schlüs­sel?
Nicht als Genre, son­dern als min­i­male Form,
die diese Bewe­gung über­haupt erst sta­bil­isiert?

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being quantum | life always was life beyond procedural certainty | #postquantum

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Anlass zu diesem Eintrag:

work in progress

„Com­put­ing is not about com­put­ers any­more. It is about liv­ing.“
- Negro­ponte 1995 (being dig­i­tal | wired | review)
- #Post­Dig­i­tal (wikipedia)

Summary/Spoiler/TL;DR

1543 Bei Kopernikus wird die sinnliche Evi­denz zur Umwelt der Berech­nung.
1984 Bei Luh­mann wird der Men­sch zur Umwelt der Kom­mu­nika­tion.
1995 Bei Negro­ponte wird der Com­put­er zur Umwelt des Lebens.
202? Bei Quan­tum wird das Ver­fahren zur Umwelt der Ver­i­fika­tion.

work in progress

– Wahrnehmung ver­liert ihre Autorität → wird Umwelt
– Men­sch ver­liert seine Zen­tral­ität → wird Umwelt
– Com­put­er ver­liert seine Sicht­barkeit → wird Umwelt
– Ver­fahren ver­liert seine Sicher­heit → wird Umwelt

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