try.romonts.ch🍄🤖🚀 Per plaschair na m’en­cle­gia betg memia spert. Engraziel fetg

hal­lo @rtrsrg: ich habe euch die adresse romonts.ch reserviert. ich warte: try.rumants.ch sucks (so?)

“Per plaschair na m’en­cle­gia betg memia spert. Engra­ziel fetg” try.romonts.ch wurde lanciert, um #öGöG zu skan­dal­isieren und den Zugang zur Über­set­zung in Sur­sil­van zu erpressen ;-)

Langsam: Mein Blog ist mein Karten­raum und keine Bühne. Ich weiss wie man pub­liziert. Das hier ist etwas anderes. d!a!n!k!e | WORK IN PROGRESS reload für aktuellen schreib­stand | warum ich nicht pub­liziere? weil ich es kann. weil es geht. weil ich es für angemessen halte. | This Blog in Englisch | هذه المدونة باللغة العربية | 这个博客是中文的 | Ce blog en français | Questo blog in ital­iano | Tgi èn ils inimis da la translaz­i­un auto­mat­i­ca? — Ils medems che #Wikipedia/#Wikidata han odià sco il diav­el l’aua bene­di­da.

Anlass für einen Umbau des Ein­trages war der Tweet vom Chefredak­tor RTRSRG:

https://www.rtr.ch/emissiuns/decodar-nossa-cultura/raetoromanisch/fakten-geschichte/geschichte-rumantsch-grischun-brueckensprache-im-land-der-150-taeler?ns_source=mobile&srg_sm_medium=tw

wenn du hier nichts ver­stehst: try.rumants.ch

La lingua umana sa mida. Gia puspè.

  • Il lin­guatg era ina rev­oluz­i­un sociala.
  • La scripz­i­un da la lin­gua era ina rev­oluz­i­un sociala.
  • La repar­tiz­iun en mas­sa da la lin­gua scrit­ta è sta­da ina rev­oluz­i­un sociala.
  • Quai che capi­ta ussa n’è anc mai capità a l’u­man­i­tad…

Pro­te­ger la lin­gua sig­nifit­ga lavu­rar vi da la lin­gua. Duvrar la lin­gua. La “Lia Rumantscha” s’ha engascha­da tras il nov svilup tec­nic d’i­na lin­gua da punts. Quai es üna buna basa per tour a moda acti­va ed engascha­da la sfi­da actu­ala.

Gea. Dast­gar lavu­rar vi da quel è in job da siemis.

Printscreens aus: Rumantsch Grischun — Brück­en­sprache im Land der 150 Täler #Cun­trasts #Casper­Nic­ca 24.02.2022 | Thread

Decodar nossa cultura @rtrsrg

PART 1/3
Hein­rich Schmid | Il bab dal rumantsch grischun
1900 — 2000 | Da la scrit­ti­ra a la stam­pa da cud­e­schs

Part 2/3
Ils pro­tec­turs da la lin­gua | inimis da la translaz­i­un auto­mat­i­ca
ab 2000 | Da la stam­pa da cud­e­schs al com­put­er

Part 3/3
dscr­rr — pnsr — rltd | La translaz­i­un da la bibla sco aver­tu­ra da la tradiz­iun rumantscha da scrit­ti­ra.
1500 — 1900 | Da la lin­gua a la scrit­ti­ra

ARCHIV

Tgi èn ils inimis da la translaz­i­un auto­mat­i­ca?
- Ils medems che #Wikipedia/#Wikidata han odià sco il diav­el l’aua bene­di­da.

try.rumants.ch | #rPbP = raps publics — bain pub­lic | #öGöG = öffentlich­es Geld — öffentlich­es Gut | #NoSer­afe ist das näch­ste #NoBil­lag (so?)

Vorbemerkung

Die men­schliche Sprache ist eine Katas­tro­phe. Davon erzählt schon die Para­bel vom Turm­bau zu Babel.

Weil ich am 21. April 2023 Tat (rätoro­man­isch für Gross­vater) gewor­den bin, sprudeln mir diese Gedanken hem­mungs­los aus dem Herz:

Unfähr 9 Monate nach der Ver­schmelzung von Ei und Sper­ma, explodiert in ein­er Gebär­mut­ter men­schlich­es Leben in atem­ber­auben­der Gewalt her­an. Ist das Kind aus­ge­presst, öffnet sich die Lunge für Luft und damit für aller­lei lustige Töne: Es grun­zt, schnalzt, schmatzt, schre­it, kichert vor sich hin. Noch bevor es ein einziges Wort in rätoro­man­isch — oder chi­ne­sisch oder so — sagen kann, erlebt ein Men­sch, wie es sich durch Stimme Gehör ver­schaf­fen kann. Ausseror­dentlich wirkungsvoll.

Das Kind lernt schnell Worte, mit welchen es sich ver­ständi­gen kann. Dabei merkt es auch, dass dies noch sehr viel wirk­samer sein kann, als lautes brüllen und schreien. Und damit wäre ich dort, wo ich sein wollte: Der Gren­znutzen von men­schlich­er Sprache.

Das völ­lig ver-rück­te ist, dass Sprache das Denken über­fällt wie ein übles Geschwür und den Blick auf die Welt gän­gelt, verquir­rlt und ver­stopft, wie wenig anderes. Wür­den die Men­schen nicht andere Zugänge pfle­gen, kön­nten sie leicht vergessen, dass die Welt nicht so ist, wie sie ist. SPRCHE — DNKN — WRKLCHKT. Son­dern noch ganz anders. Denke an ein lyrisches Gedicht. Denke daran, wie dich ein Bild berührt. Was ein Musik­stück mit dir machen kann Sie kön­nen alle sehr viel mehr, als was die Fil­ter der Modalver­ben (dür­fen, solen, kön­nen, müssen, wollen, mögen) zu-lassen. (Aber das wäre ein anderes The­ma ;-)

Es waren ins­beson­dere die #Cyber­Weiber im Post-Human­is­mus, welche ihre ganzen Hoff­nun­gen auf Code geset­zt haben. (Aber auch das wäre ein anderes The­ma.)

Hier will ich noch erwäh­nen, dass nach dem “automa­tis­chen Über­set­zen”, das “automa­tis­che Schreiben” gekom­men ist… Ich will sagen: Web 3.0 ver­ste­he ich als eine Chance, Inter­netz noch ein­mal als Chance zu begreif­f­en und die Her­aus­forderun­gen noch ein­mal gän­zlich anders zu verorten. Aber auch das ist ja ein gän­zlich anderes The­ma: #Cul­tur­alDe­fault­Change ;-)

Weil ich hier in Dissent.is/Muster in eini­gen Arbeits­grup­pen bin, wäre für mich die Über­set­zung ins Sur­sil­van vom grossem, all­t­agsprak­tis­chen Nutzen. Das Pro­jekt vom rätoro­man­is­chen Radio und Fernse­hen, finanziert durch eine Zwangs­ge­bühr aus jedem Haushalt, ist mir darum ein willkommenes Geschenk für meine Kam­pag­nen, welche ich aus­ge­hen von What­sApp (Lokal) und Twit­ter (bizzeli gröss­er) miss­brauche ;-)

SCHRITT 1

Deepl.com nutze ich schon lange. Ins­beson­dere für Texte und Vorträge in Englisch. Mein Englisch ist nicht sehr gut. Aber ich habe doch soet­was wie ein “Sprachge­fühl”. Mir ermöglicht das “Automa­tis­che Über­set­zen”, dass ich in mein­er “Mut­ter­sprache” notieren kann und dann im Englis­chen bloss noch “nachbessern” kann. Im Umgang mit dem Rätoro­man­is­chen — in meinem Fall das Idiom #Sur­selvisch — ist das etwas anders. Ich habe (fast gar) kein Gefühl für die Sprache.

Aber mir erlaubt die Soft­ware try.rumants.ch, dass wenn ich Mit­teilun­gen bekomme von der Gemeinde, den Arbeits- und Pro­jek­t­grup­pen in welchen ich mitar­beite, dass ich mit einem ein­fachen Copy/Paste mit­bekomme, worum es geht. Kurzum:

Nach dem Lesen ein­er Nachricht, kann es ja sein, dass ich reagieren will. Auch in rätoro­man­isch. Darum reagiere ich nicht direkt in eMail, What­sApp oder Twit­ter, son­dern schreibe meinen Antwort­satz zuerst im try.rumants.ch. Darum:

SCHRITT 2

Ich “spiele” jet­zt also das hin- und herüber­set­zen so lange durch, bis mir die Rück­über­set­zung gefällt… Diese kopiere ich dann — es gibt dafür auch einen Kopier­knopf “unten rechts” und schicke diesen weit­er…

SCHRITT 3

SCHRITT 4

SCHRITT 5

Viele Links & Hinweise… Offene Sammlung

In ein­er aktuellen Serie von Tweets (also auf Twit­ter) ver­suche ich zu skan­dal­isieren, dass das rätoro­man­is­che Radio und Fernse­hen auf der Basis von deepL ein Tool hat bauen lassen, was zwis­chen allen 5 Idiomen des rätoro­man­is­chen in der Schweiz, in die weit­eren Lan­dessprachen, sowie ins Englis­che über­set­zt, aber im Inter­netz nur die “Brück­en­sprache Romantsch Grischun (RG)” frei zugänglich gemacht wird: try.rumants.ch

Klar: ich darf davon aus­ge­hen, dass mir RTR gar nicht böse ist auf diesen “Skan­dal”. Zum Beispiel wegen Tweets wie dem Fol­gen­den. Übri­gens: Nico­las Per­net ist der CEO des Rätoro­man­is­chen Radio und Fernse­hens, er machte #text2text und #speech2text gle­ich von Beginn weg zu seinem Pro­gramm und reagiert hier auf einen Tweet ein­er Tech-Jour­nal­istin von Repub­lik-Mag­a­zin:

Trotz­dem: Das (poli­tisch kor­rek­te) Vorge­hen von RTR wider­spricht der Forderung, welche viel älter als das Inter­net ist: Was mit dem Geld der Öffentlichkeit gemacht wird, muss der Öffentlichkeit zur Ver­fü­gung ste­hen. Gewöhn­lich wird das das Wort “Open” ver­wen­det: #Open­Govern­ment, #Open­Da­ta, #Open­Ev­ery­thing… Diese Forderung geht nicht nur an die Ver­wal­tung und die Uni­ver­sitäten, diese Forderung geht selb­stver­ständlichst auch an das von allen Haushal­ten zwangs­fi­nanzierte Schweiz­er Radio und Fernse­hen. Die Unter­schei­dung, welche einen prak­tis­chen Unter­schied macht heisst:

CLOSED — GATED — OPEN — FREE

Selb­stver­stän­lichst ist es ein Skan­dal, dass nach über 3 Jahrzehn­ten Inter­net, davon noch immer so wenig zu sehen ist und mit wildesten, krud­esten, abge­fahren­sten Argu­menten bekämpft und die Umset­zung sen­sa­tionell ver­langsamt wird. Am skan­dalös­es­ten ist dies freilich im Kon­text des akademis­chen Betriebes an der Uni­ver­sität. (Aber das wäre eine andere Geschichte.)

https://twitter.com/brembs/status/1468998442458529792

Web 1.0 — 2.0 — 3.0

Die Zeit von #Web3.0 ist aber gün­stig, diesem The­menkom­plex einen “Bergen­den Raum” zu ver­mit­teln:

#Web1.0 hat die Möglichkeit­en von Hyper­link gezeigt und die Infra­struk­tur errichtet. Die Euphorie über­schlug sich und auch die erwarteten Prob­leme waren ein­fach zu for­mulieren. Freilich wur­den diese schon sehr viel früher offen­sichtlich: Wer Dat­en auf einem winzi­gen Daten­spe­ich­er hat — ein Band, eine CD, ein Stick — kann diese mit einem Klick kopieren, verteilen und völ­lig anders und miss­bräuch­lich nutzen. Ein Fronta­lan­griff auf alles, was bis dor­thin als “Pri­vatheit” gehuldigt wurde. (Um nur ein rasches Beispiel aufzu­rufen.)

Statt sich diesen Her­aus­forderun­gen zu stellen, welche lange vor Inter­net bekan­nt war und sich ins­beson­dere die deutschsprachige Sozi­olo­gie höchst inten­siv, kreative und kon­struk­tiv angenom­men hat — aus his­torischen Grün­den! — wurde die Entwick­lung im wesentlichen GAFAM und der Pay­Pal-Mafia über­lassen. Ein Worst-Case-Szenario.

#Web2.0 ist die Ökonomisierung des Inter­nets durch Plat­tformisierung gelun­gen. Ein näch­stes Worst-Case-Szenario. Über die drama­tis­chen Prob­leme und Her­aus­forderun­gen des Finanzwe­sens zu reden, wäre inter­es­sant. Und gar nicht so ein anderes The­ma. Und ger­ade die Schweiz wäre dazu sehr geeignet. (so?)

#Web3.0 wird derzeit hyper­ven­tiliert, wenn es zum automa­tis­chen Über­set­zen, Schreiben und grafis­chen Gestal­ten von Bild und Bewegt­bild kommt. Wer über dieser Entwick­lung in Schnap­pat­mung kommt, ist leicht zu zeigen: Es sind die genau gle­ichen, welche ihre Hausauf­gaben nicht gemacht haben: ich nan­nte sie im Text für die NZZ im April 2020 “Die Dick­häuter”:
- Poli­tik
- Wis­senschaft
- Wirtschaft
- Massen­me­di­en
- Kün­ste
- Bil­dungsin­sti­tu­tio­nen

- + ≠ #kulturlwechsel ¯\_(ツ)_/¯

Die These ist ein­fach. Sie ist nicht von mir. Sie ist ganz offen­sichtlich falsch. Sie ist aber sehr ein­fach zu erzählen und sehr ein­fach zu ver­ste­hen und wenn du sie ein­mal ver­standen hast, sieht die ganze Welt völ­lig anders aus. Sie geht so:

- Sprache

(…)

(…)

(…)

- + Schrift

(…)

(…)

(…)

- + ≠ Buchdruck

(…)

(…)

(…)

- + ≠ # Computer

(…)

(…)

(…)

Links, offene Einträge, Ideen…

https://dissent.is/empruvar/

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https://dissent.is/2022/11/10/sendadilscaputschins/