#ArbeitAmSozialen

Das Kün­stler­paar — die langjährige Sozialar­beit­spro­fes­sorin an ein­er Fach­hochschule und der irrlichternde Aktivist — nimmt Soziale Arbeit wörtlich: nicht als Arbeit an Men­schen, Kör­pern oder Psy­chen, nicht als pro­fes­sionelles Helfen, nicht als Ver­wal­tung sozialer Defizite, son­dern als Arbeit am Sozialen.
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Die Arbeit kon­fron­tiert mit ein­er ver­drängten Geschichte: „Wie Helfen zum Beruf wurde“ (C. Wolf­gang Müller), „Wie Helfen zum Kom­merz wurde“ und wie Soziale Arbeit im Eifer um Pro­fes­sion und Diszi­plin begann, ihre Nüt­zlichkeit zu beweisen — und #TooBigTo­Fail gewann, aber ihre ganze Radikalität opferte.
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An konkreten Beispie­len ihrer vierzigjähri­gen Schaf­fen­szeit wird dargelegt, wie sich unter den Bedin­gun­gen mitrech­nen­der Com­put­er der Möglichkeit­sraum des Sozialen ver­schoben hat. Damit schliesst dieser Band an „Die Form der Unruhe“ an, die zwei 2009/2011 im Junius Ver­lag Ham­burg erschiene­nen Bände von Tina Piazzi und Ste­fan M. Sey­del.