„Nulli concedo“ ist der Wahlspruch von Erasmus von Rotterdam. Hans Holbein malte später „Terminus, das Emblem des Erasmus“ mit genau dieser Inschrift. „Der Leichnam Christi im Grabe“ wird hier als frühere bildliche Darstellung dieses Wahlspruchs interpretiert: radikal diesseitig, kompromisslos menschlich, nicht liturgisch geglättet. Der Eintrag verfolgt die Spur von Erasmus über Holbein bis zu den radikalen Kräften der Schweizer Reformation — und fragt, wie moderne Museen heute genau jene Zumutung kuratieren, konservieren und präsentieren, welche einst die Machtkirche neutralisieren musste.
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