WOZU MAXIMALFORDERUNGEN?

Max­i­mal­forderun­gen sagen nicht, was mor­gen voll­ständig erre­icht wer­den muss.
 
Sie sagen, woran jede heutige Entschei­dung gemessen wer­den kann.
 
Macht kommt von Möglichkeit.
 
Behin­derungs­macht beschränkt die Möglichkeit­en ander­er.
 
Begren­zungs­macht beschränkt diese Behin­derung.
 
Die Matrix zeigt, in welchen Dimen­sio­nen Möglichkeit­en sozial eröffnet oder ver­hin­dert wer­den.
 
Die Max­i­mal­forderun­gen benen­nen den ungekürzten Hor­i­zont:
 
Anar­chie statt Herrschaft.
 
Com­mons statt Exk­lu­siv­ität.
 
Inklu­sion statt Exk­lu­sion.
 
Paz­i­fis­mus statt Gewalt.
 
Weil jede Gen­er­a­tion neue Tech­nolo­gien, neue Insti­tu­tio­nen, neue Abhängigkeit­en und neue Auss­chlüsse her­vor­bringt, muss sie diese Max­i­mal­forderun­gen immer wieder neu for­mulieren.
 
Nicht, um sie dem jew­eils Mach­baren anzu­passen.
 
Son­dern um sicht­bar zu hal­ten, was durch die beste­hen­den Ver­hält­nisse noch immer unmöglich gemacht wird.