«Bilaterale III» ist nicht einfach der neutrale Name einer Sache. Es ist ein politischer Frame, der ein komplexes Vertragspaket als Fortsetzung des bekannten bilateralen Weges erscheinen lässt.
Interessant wird es dort, wo dieser Frame seine Herkunft verliert: Eine Kampagne setzt ihn durch, Medien übernehmen ihn als selbstverständlichen Sprachgebrauch, und schliesslich erscheint nur noch die Sprache der Gegenseite als «Framing».
DEAL → KAMPAGNE → FRAME
→ DURCHSETZUNG
→ NORMALITÄT
→ UNSICHTBARKEIT DER EIGENEN KONTINGENZ
→ DER FRAME DER ANDEREN WIRD ALS FRAME BEOBACHTET.
Dieser Eintrag fragt deshalb nicht, welcher Frame «richtig» ist. Er fragt, wie politische Kommunikation zur Wirklichkeitsbeschreibung wird.
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