#NoCringe | M/ein Blog ist m/ein Kartenraum und k/eine Bühne. Ich weiss, wie man publiziert. Das hier ist etwas anderes. d!a!n!k!e | WORK IN PROGRESS reload für aktuellen Schreibstand | Warum ich nicht publiziere? Weil ich es kann. Weil es geht. Weil ich es für angemessen halte. (so?)
- wenn es mir ums SENDEN gehen würde, machte ich alles falsch.
- wenn es mir ums EMPFANGEN WERDEN gehen würde, machte ich alles anders.
- wenn es mir ums FINDEN gehen würde, würde ich suchen.
- wenn es mir ums GEWINNEN gehen würde, hielte ich mich an expertisen.
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Anlass zu diesem Eintrag:
Zunächst:
- Es ist Krieg. Und alle geben es zu. (so?)
Danach:
- Eine der vielen unsäglichen #Arena-Sendungen von Sandro Brotz… bald wird es auch eine der vielen unsäglichen #Club-Sendungen von Barbara Lüthi sein… Ich dachte immer, der #Staatsfunk sei bloss noch der #Nebelbetonierer im Dauerfernsehen vom Alters- und Pflegeheim. Aber seit über 10 Jahren, tastet dieses Narrativ im Nebel. (so?)
Und so klärt sich die Metaebene:
DEAL → KAMPAGNE → FRAME
→ DURCHSETZUNG (zB. JOURNALISTISCHER SPRACHGEBRAUCH)
→ NORMALITÄT
→ DER FRAME DER ANDEREN WIRD ALS FRAME BEOBACHTET.
#kilianmarti @watson_news @DickMo @VinzenzWyss MAN KANN SICH UNTERSCHIEDLICH VOR LAUFENDER KAMERA IN BEIDE KNIES SCHIESSEN @SVPch https://t.co/6UXzJnRXdL
— dissent.is/███████ (@sms2sms) October 3, 2026
du Kilian… was tust du da? ;-)
Du erklärst «Unterwerfungsvertrag» und «fremde Richter» als von der SVP geschaffene Bilder –… pic.twitter.com/pQiSdlyG7R
Summary/Spoiler/TL;DR
Spoiler
Dieser Eintrag beginnt bei den «Bilateralen III» und führt zu einer Frage, an der meine Arbeit seit Jahren hängt: Wie wird aus kontingenter Kommunikation Normalität – und wie lässt sich diese Normalität wieder als gemacht, also als veränderbar, beobachten?
DEAL → KAMPAGNE → FRAME → DURCHSETZUNG → NORMALITÄT beschreibt dabei nicht nur politische Kommunikation. Das Muster taucht in Journalismus, Tourismus, Kultur, Sozialpolitik und Regionalentwicklung immer wieder auf.
Die Konsequenz ist deshalb nicht, dem einen Frame einfach einen besseren entgegenzustellen. Mich interessiert, wo und wie Wirklichkeitsbeschreibungen angeordnet, zugänglich gemacht, legitimiert und durchgesetzt werden – und welche anderen Möglichkeiten sichtbar werden, sobald ihre Selbstverständlichkeit zerfällt.
Von hier aus führen die Spuren direkt in #PPP, #Accents, #RerumNovarum, #AutarkieIndex und #PlanD.

bitte verstehe diesen eintrag nicht zu schnell… hier gibts nichts zu sehen und nichts zu lesen ;-)
Dokumentierte Fallbeispiele
| Thema | Beispiel für DEAL → KAMPAGNE → FRAME → DURCHSETZUNG → NORMALITÄT | Link |
|---|---|---|
| Bilaterale III | Vertragspaket → Pro-EU-/Contra-EU-Kampagnen → «Bilaterale III» → Übernahme in journalistischen Sprachgebrauch → die Bezeichnung erscheint als Sache selbst; «Unterwerfungsvertrag» erscheint dagegen als Frame. Das ist der aktuelle Musterfall. Dissent | dissent.is/bilateralelll/ |
| #PPP / @Graubünden | Staat + Markt + Tourismus + Regionalentwicklung → professionelle Standortkommunikation → «Bergdorf», Erlebnisregion, touristische Entwicklung → Ämter, Tourismusorganisationen, Gemeinden, Hochschulen usw. → Region wird selbstverständlich als zu entwickelndes und vermarktbares Produkt beobachtet. Dein #PPP dreht genau diesen Frame um. Dissent | dissent.is/PPP/ |
| «Kultur ist das neue Schnee» | Förder-/Tourismuslogik → Kulturkommunikation → Kultur als touristischer «Ersatzrohstoff für Schnee» → erschliessen, paketieren, vermarkten → touristische Inwertsetzung erscheint als selbstverständliche Verwendung von Kultur. Dissent | dissent.is/tourismus/ |
| #UserNeeds / Journalismus | Geschäfts- und Medienmodell → redaktionelle Strategie → «User Needs» → Messung, Coaching, Adressierung und redaktionelle Produktion → Journalismus fragt selbstverständlich danach, was Nutzer sehen, fühlen und tun sollen. Dein Blog beschreibt ausdrücklich diese operative Verschiebung. Dissent | dissent.is/userneeds/ |
| 82 tote Schafe | Ereignis → redaktionelle Auswahl → Wolf / ((gut)böse) / Bericht + Kommentar → Titelgeschichte und Anschlusskommunikation → die journalistische Ordnung erscheint als das Ereignis selbst. Dein Satz dort ist praktisch die Kurzdefinition: «Ich sehe, was mir gezeigt wird.» Dissent | dissent.is/82schafe/ |
| Mercosur / #accents001 | Freihandelsabkommen = DEAL → Kommunikation über Marktzugang und Exportchancen → nationale Wohlfahrts-/Öffnungslogik → politische und mediale Verarbeitung → lokale Kosten verschwinden hinter dem gesamtwirtschaftlichen Nutzen. #accents setzt dagegen die Frage: Wer profitiert, wer trägt die Folgen? Dissent | dissent.is/accents001/ |
| #LaPendenta | Finanzierung + Projektentscheid → Abstimmungskampagne → «JA» und «NEIN» erhalten Bedeutungen, die dem alltäglichen Sprachverständnis entgegenlaufen → professionelles Campaigning muss diese Zuordnung durchsetzen → das Beispiel zeigt geradezu elementar, wie politische Wirklichkeit sprachlich gebaut wird: «JA ist NEIN / NEIN ist JA». Dissent | dissent.is/lapendenta/ |
| #IchBinFelix / Erwachsenentaufe | politische und kirchliche Ordnung → Konfliktkommunikation → «religiöser Kult» → historiografische/religiöse Kategorisierung → die soziale Operation wird unsichtbar. Dein Gegenframe lautet: Man sieht das Wasser, aber übersieht die Neuordnung von Zugehörigkeit, Zugang, Legitimation und Durchsetzung. Dissent | dissent.is/ichbinfelix/ |
| #RerumNovarum / #LavinaNera | Industrialisierung → politische Lagerbildung → ((Staat)Markt), Sozialismus/Liberalismus → institutionelle Durchsetzung dieser Alternativen → sie erscheinen als vollständiger Möglichkeitsraum. #LavinaNera fragt genau nach dem unsichtbar gewordenen Dritten: «Was, wenn Staat ODER Markt gar nicht die einzigen Möglichkeiten sind?» Dissent | dissent.is/rerumnovarum/ |
| #SognValentin | Denkmal-/Kulturförderung → institutionelle Vermittlung → Objekt als «Kulturerbe», Denkmal, Museums- oder Tourismusgegenstand → konservieren, kuratieren, erschliessen → diese Beobachtungsweisen werden normal. «Erinnern – Gedenken – Erneuern» versucht, die Festlegung wieder zu öffnen. Dissent | dissent.is/SognValentin/ |
| #PlanD / #AutarkieIndex | Hier liegt eigentlich die Gegenmaschine: etablierte Entwicklungslogiken → Parameter und Kennzahlen → institutionelle Prioritäten → Normalität. Der AutarkieIndex soll gerade «blinde Flecken sichtbar» machen und bestehende Entwicklungslogiken irritieren. Dissent | dissent.is/2030autarkieindex/ |
Dabei sehe ich drei besonders saubere Demonstratoren:
- Bilaterale III – der Frame wird zum Namen der Sache.
- @Graubünden/#PPP – der Deal wird über professionelle Kommunikation zur Entwicklungsnormalität.
- #UserNeeds/82 Schafe – die Durchsetzung geschieht unmittelbar im journalistischen Beobachten.
Und dann fällt mir etwas auf: Deine Formel ist möglicherweise grösser als das aktuelle EU-Beispiel. Sie beschreibt fast die ganze Problemstellung von #Dealokratie:
DEAL
→ KAMPAGNE
→ FRAME
→ DURCHSETZUNG
→ NORMALITÄT
→ UNSICHTBARKEIT DER EIGENEN KONTINGENZ.
Erst danach kommt:
→ DER FRAME DER ANDEREN WIRD ALS FRAME BEOBACHTET.
Das wäre für mich inzwischen die vollständigere Schlaufe.
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Zeichen und Wunder: Gerhard Pfister hat seinen Pokal aus meiner #Blockalsammlung zurückgezogen…
ja. das ist gestern @sms2sms auch auch aufgefallen bei @watson_news für welche du auch schreibst, ja?https://t.co/W5TyfXgHRd
— dissent.is/███████ (@sms2sms) October 4, 2026
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Die Pro-EU-Kampagner nennen #Bilateralelll als das, was es ist: Ein Framing. Das ist immerhin ideal transparent ;-)
Bilaterale III: eine gefährliche Allianz im Ständerat ⚠️👇@mfguillaume beleuchtet die Allianz zwischen einigen Deutschschweizer Befürwortern der Bilateralen III und deren Gegnern.
— Europäische Bewegung • Mouvement européen 🇨🇭🇪🇺 (@europCH) September 30, 2026
➡️ https://t.co/WEihj1r9hn#NotreSuisseNotreEurope
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Wie ich mit den Möglichkeiten von @openAI arbeite?
Links, Threads, zu verarbeitende Hinweise…
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Offene Blogeinträge, welche zu diesem Thema passen…
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Textsorte: (1) Traum, (2) Blitz, (3) Bekenntnis, (4) Memo, (5) Märchen, (6) Drama, (7) Tabu
Arbeitsform: Dokumentation, Listenbildung, Work in Progress
Anlass: (…)
TL;DR: (…)
Bildquelle: (…)
URL/Hashtag: (…)

Stefan M. Seydel, aka sms, aka sms2sms in «Zürcher Festspiel 1901″ (2019, Fotocredit: Charles Schnyder): Twitter, Wikipedia (Lemma), Youtube (aktuell), Soundcloud, Mastodon, Instagram (gesperrt), Snapchat, TikTok, Twitch, t.me/WikiDienstag (Nicht in Betrieb) | Exklusiv: speakerbooking.ch/sms2sms
About @sms2sms, aka Stefan M. Seydel/sms ;-)
Stefan M. Seydel, Jahrgang 1965, ist Unternehmer, Sozialarbeiter und Künstler. Er machte nach einer Berufslehre als Hochbauzeichner einen Bachelor in Soziale Arbeit in St. Gallen und einen Master in der gleichen Disziplin bei Silvia Staub-Bernasconi in Berlin. Seine überwiegend selbstständige Tätigkeit kreist um das Thema der Entwicklung und Realisierung von Pilot- und Impulsprojekten für renommierte Auftraggeberinnen.
Als Künstler hat er Ausstellungen und Performances auf internationaler Ebene präsentiert, darunter in der Royal Academy of Arts in London, dem Deutschen Historischen Museum in Berlin oder einer Einzelausstellung “Kunst Macht Probleme” in der Crypta Cabaret Voltaire, Birthplace of DADA in Zürich. Er wurde mit dem Migros Jubilée Award in der Kategorie Wissensvermittlung ausgezeichnet und hat diverse Ehrungen durch Webby Awards für seine Arbeit mit rocketboom.com erhalten.
Stefan war Jury-Mitglied des Next Idea Prix Ars Electronica 2010 und war drei Jahre Mitglied der Schulleitung des Gymnasiums Kloster Disentis. Sein Wissen und seine Erfahrung im Bereich der Information und Technologie haben ihm auch dabei geholfen, mit Statistik Stadt Zürich und Wikimedia Schweiz unter WikiDienstag.ch zusammenzuarbeiten.
Sein Engagement im Bereich der freiwilligen Arbeit führte ihn in das Präsidium Internationaler Bodensee Club (Leitung Fachgruppe Wissenschaft) oder für einige andere Jahre als Vice-Präsident des von Paul Watzlawick initiierten P.E.N.-Club Liechtenstein. Seydel hat unter ((( rebell.tv ))) zwei Bücher zusammen mit seiner Partnerin Tina Piazzi veröffentlicht, viele Kolumnen, Fachtexte und journalistische Texte publiziert.
Seine Arbeit auf Social Media nutzt er als Microblogging. In seinem Blog verarbeitet er seine Themen. Einige davon werden auf Anfragen zu lesbaren Texten vertieft, andere werden zu Vorträgen ausgebaut. Bei Carl Auer Verlag in Heidelberg, sammelt er “Elemente einer nächsten Kulturform”. Seine Entwicklungen im Kontext der sozialräumlichen Intervention (“Arbeit am Sozialen”) machen konkrete Vorschläge in Bezug auf die Beantwortung der Sozialen Frage.
Nach 12 Jahren Berlin und 6 Jahren Zürich zog er aber in seiner zweiten Lebenshälfte vom Bodensee der Rheinquelle entgegen nach Dissentis/Mustér und hat seine Reisetätigkeit fast ganz eingestellt. Dafür macht er umsomehr sogenannte Passadis und #Feedlogs (Orgiastik). Das sind Arbeitsmeetings an intentionalen Fragen in einem Lifestream. (so?) Text supported by #TaaS

Aus Band 2 von: Tina Piazzi & Stefan M. Seydel, Junius-Verlag Hamburg | pdf: Band 1, 2009 | Band 2, 2010

#dfdu = DIE FORM DER UNRUHE | pdf: Band 1, 2009 | Band 2, 2010 | blog: dissent.is | about: dissent.is/sms | dissent.is/muster


Indizis locals tras il canal WhatsApp da Mustér. | dissent.is/accents



























































































































































