Bilaterale III →Ein Frame ist vollständig etabliert, wenn nur noch die Frames der Gegenseite als Frames erscheinen.

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#NoCringe | M/ein Blog ist m/ein Karten­raum und k/eine Bühne. Ich weiss, wie man pub­liziert. Das hier ist etwas anderes. d!a!n!k!e | WORK IN PROGRESS reload für aktuellen Schreib­stand | Warum ich nicht pub­liziere? Weil ich es kann. Weil es geht. Weil ich es für angemessen halte. (so?)

  • wenn es mir ums SENDEN gehen würde, machte ich alles falsch.
  • wenn es mir ums EMPFANGEN WERDEN gehen würde, machte ich alles anders.
  • wenn es mir ums FINDEN gehen würde, würde ich suchen.
  • wenn es mir ums GEWINNEN gehen würde, hielte ich mich an exper­tisen.

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Anlass zu diesem Eintrag:

Zunächst:

  • Es ist Krieg. Und alle geben es zu. (so?)

Danach:

  • Eine der vie­len unsäglichen #Are­na-Sendun­gen von San­dro Brotz… bald wird es auch eine der vie­len unsäglichen #Club-Sendun­gen von Bar­bara Lüthi sein… Ich dachte immer, der #Staats­funk sei bloss noch der #Nebel­be­tonier­er im Dauer­fernse­hen vom Alters- und Pflege­heim. Aber seit über 10 Jahren, tastet dieses Nar­ra­tiv im Nebel. (so?)

Und so klärt sich die Metaebene:

DEAL → KAMPAGNE → FRAME

→ DURCHSETZUNG (zB. JOURNALISTISCHER SPRACHGEBRAUCH)
→ NORMALITÄT
→ DER FRAME DER ANDEREN WIRD ALS FRAME BEOBACHTET.

Summary/Spoiler/TL;DR

Spoiler

Dieser Ein­trag begin­nt bei den «Bilat­eralen III» und führt zu ein­er Frage, an der meine Arbeit seit Jahren hängt: Wie wird aus kontin­gen­ter Kom­mu­nika­tion Nor­mal­ität – und wie lässt sich diese Nor­mal­ität wieder als gemacht, also als verän­der­bar, beobacht­en?

DEAL → KAMPAGNE → FRAME → DURCHSETZUNG → NORMALITÄT beschreibt dabei nicht nur poli­tis­che Kom­mu­nika­tion. Das Muster taucht in Jour­nal­is­mus, Touris­mus, Kul­tur, Sozialpoli­tik und Regiona­len­twick­lung immer wieder auf.

Die Kon­se­quenz ist deshalb nicht, dem einen Frame ein­fach einen besseren ent­ge­gen­zustellen. Mich inter­essiert, wo und wie Wirk­lichkeits­beschrei­bun­gen ange­ord­net, zugänglich gemacht, legit­imiert und durchge­set­zt wer­den – und welche anderen Möglichkeit­en sicht­bar wer­den, sobald ihre Selb­stver­ständlichkeit zer­fällt.

Von hier aus führen die Spuren direkt in #PPP, #Accents, #Rerum­No­varum, #AutarkieIn­dex und #PlanD.

bitte ver­ste­he diesen ein­trag nicht zu schnell… hier gibts nichts zu sehen und nichts zu lesen ;-)

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Dokumentierte Fallbeispiele

The­maBeispiel für DEAL → KAMPAGNE → FRAME → DURCHSETZUNG → NORMALITÄTLink
Bilat­erale IIIVer­tragspaket → Pro-EU-/Con­tra-EU-Kam­pag­nen → «Bilat­erale III» → Über­nahme in jour­nal­is­tis­chen Sprachge­brauch → die Beze­ich­nung erscheint als Sache selb­st; «Unter­w­er­fungsver­trag» erscheint dage­gen als Frame. Das ist der aktuelle Muster­fall. Dis­sentdissent.is/bilateralelll/
#PPP / @GraubündenStaat + Markt + Touris­mus + Regiona­len­twick­lung → pro­fes­sionelle Stan­dortkom­mu­nika­tion → «Bergdorf», Erleb­nis­re­gion, touris­tis­che Entwick­lung → Ämter, Touris­mu­sor­gan­i­sa­tio­nen, Gemein­den, Hochschulen usw. → Region wird selb­stver­ständlich als zu entwick­el­ndes und ver­mark­t­bares Pro­dukt beobachtet. Dein #PPP dreht genau diesen Frame um. Dis­sentdissent.is/PPP/
«Kul­tur ist das neue Schnee»Förder-/Touris­mus­logik → Kul­turkom­mu­nika­tion → Kul­tur als touris­tis­ch­er «Ersatzrohstoff für Schnee» → erschliessen, paketieren, ver­mark­ten → touris­tis­che Inwert­set­zung erscheint als selb­stver­ständliche Ver­wen­dung von Kul­tur. Dis­sentdissent.is/tourismus/
#UserNeeds / Jour­nal­is­musGeschäfts- und Medi­en­mod­ell → redak­tionelle Strate­gie → «User Needs» → Mes­sung, Coach­ing, Adressierung und redak­tionelle Pro­duk­tion → Jour­nal­is­mus fragt selb­stver­ständlich danach, was Nutzer sehen, fühlen und tun sollen. Dein Blog beschreibt aus­drück­lich diese oper­a­tive Ver­schiebung. Dis­sentdissent.is/userneeds/
82 tote SchafeEreig­nis → redak­tionelle Auswahl → Wolf / ((gut)böse) / Bericht + Kom­men­tar → Titelgeschichte und Anschlusskom­mu­nika­tion → die jour­nal­is­tis­che Ord­nung erscheint als das Ereig­nis selb­st. Dein Satz dort ist prak­tisch die Kurzde­f­i­n­i­tion: «Ich sehe, was mir gezeigt wird.» Dis­sentdissent.is/82schafe/
Mer­co­sur / #accents001Frei­han­delsabkom­men = DEAL → Kom­mu­nika­tion über Mark­tzu­gang und Exportchan­cen → nationale Wohlfahrts-/Öff­nungslogik → poli­tis­che und medi­ale Ver­ar­beitung → lokale Kosten ver­schwinden hin­ter dem gesamtwirtschaftlichen Nutzen. #accents set­zt dage­gen die Frage: Wer prof­i­tiert, wer trägt die Fol­gen? Dis­sentdissent.is/accents001/
#LaPen­den­taFinanzierung + Pro­jek­tentscheid → Abstim­mungskam­pagne → «JA» und «NEIN» erhal­ten Bedeu­tun­gen, die dem alltäglichen Sprachver­ständ­nis ent­ge­gen­laufen → pro­fes­sionelles Cam­paign­ing muss diese Zuord­nung durch­set­zen → das Beispiel zeigt ger­adezu ele­men­tar, wie poli­tis­che Wirk­lichkeit sprach­lich gebaut wird: «JA ist NEIN / NEIN ist JA». Dis­sentdissent.is/lapendenta/
#Ich­Bin­Fe­lix / Erwach­se­nen­taufepoli­tis­che und kirch­liche Ord­nung → Kon­flik­tkom­mu­nika­tion → «religiös­er Kult» → historiografische/religiöse Kat­e­gorisierung → die soziale Oper­a­tion wird unsicht­bar. Dein Gegen­frame lautet: Man sieht das Wass­er, aber über­sieht die Neuord­nung von Zuge­hörigkeit, Zugang, Legit­i­ma­tion und Durch­set­zung. Dis­sentdissent.is/ichbinfelix/
#Rerum­No­varum / #Lav­inaN­eraIndus­tri­al­isierung → poli­tis­che Lager­bil­dung → ((Staat)Markt), Sozialismus/Liberalismus → insti­tu­tionelle Durch­set­zung dieser Alter­na­tiv­en → sie erscheinen als voll­ständi­ger Möglichkeit­sraum. #Lav­inaN­era fragt genau nach dem unsicht­bar gewor­de­nen Drit­ten: «Was, wenn Staat ODER Markt gar nicht die einzi­gen Möglichkeit­en sind?» Dis­sentdissent.is/rerumnovarum/
#Sogn­ValentinDenkmal-/Kul­tur­förderung → insti­tu­tionelle Ver­mit­tlung → Objekt als «Kul­turerbe», Denkmal, Muse­ums- oder Touris­mus­ge­gen­stand → kon­servieren, kuratieren, erschliessen → diese Beobach­tungsweisen wer­den nor­mal. «Erin­nern – Gedenken – Erneuern» ver­sucht, die Fes­tle­gung wieder zu öff­nen. Dis­sentdissent.is/SognValentin/
#PlanD / #AutarkieIn­dexHier liegt eigentlich die Gegen­mas­chine: etablierte Entwick­lungslogiken → Para­me­ter und Kenn­zahlen → insti­tu­tionelle Pri­or­itäten → Nor­mal­ität. Der AutarkieIn­dex soll ger­ade «blinde Fleck­en sicht­bar» machen und beste­hende Entwick­lungslogiken irri­tieren. Dis­sentdissent.is/2030autarkieindex/

Dabei sehe ich drei beson­ders saubere Demon­stra­toren:

  1. Bilat­erale III – der Frame wird zum Namen der Sache.
  2. @Graubünden/#PPP – der Deal wird über pro­fes­sionelle Kom­mu­nika­tion zur Entwick­lungsnor­mal­ität.
  3. #UserNeeds/82 Schafe – die Durch­set­zung geschieht unmit­tel­bar im jour­nal­is­tis­chen Beobacht­en.

Und dann fällt mir etwas auf: Deine Formel ist möglicher­weise gröss­er als das aktuelle EU-Beispiel. Sie beschreibt fast die ganze Prob­lem­stel­lung von #Dealokratie:

DEAL
→ KAMPAGNE
→ FRAME
→ DURCHSETZUNG
→ NORMALITÄT
→ UNSICHTBARKEIT DER EIGENEN KONTINGENZ.

Erst danach kommt:

→ DER FRAME DER ANDEREN WIRD ALS FRAME BEOBACHTET.

Das wäre für mich inzwis­chen die voll­ständi­gere Schlaufe.

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Chat­G­PT Image Sep 30, 2026, 12_24_05 PM‑1
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Zeichen und Wunder: Gerhard Pfister hat seinen Pokal aus meiner #Blockalsammlung zurückgezogen…

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Die Pro-EU-Kampagner nennen #Bilateralelll als das, was es ist: Ein Framing. Das ist immerhin ideal transparent ;-)

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Wie ich mit den Möglichkeiten von @openAI arbeite?

Links, Threads, zu verarbeitende Hinweise…

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Offene Blogeinträge, welche zu diesem Thema passen…

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Textsorte: (1) Traum, (2) Blitz, (3) Beken­nt­nis, (4) Memo, (5) Märchen, (6) Dra­ma, (7) Tabu
Arbeits­form: Doku­men­ta­tion, Lis­ten­bil­dung, Work in Progress
Anlass: (…)
TL;DR: (…)
Bildquelle: (…)
URL/Hashtag: (…)

Ste­fan M. Sey­del, aka sms, aka sms2sms in «Zürcher Fest­spiel 1901″ (2019, Foto­cre­d­it: Charles Schny­der):  Twit­ter, Wikipedia (Lem­ma), Youtube (aktuell), Sound­cloud, Mastodon, Insta­gram (ges­per­rt), Snapchat, Tik­Tok, Twitch, t.me/WikiDienstag (Nicht in Betrieb) | Exk­lu­siv: speakerbooking.ch/sms2sms

About @sms2sms, aka Stefan M. Seydel/sms ;-)

Ste­fan M. Sey­del, Jahrgang 1965, ist Unternehmer, Sozialar­beit­er und Kün­stler. Er machte nach ein­er Beruf­slehre als Hochbauze­ich­n­er einen Bach­e­lor in Soziale Arbeit in St. Gallen und einen Mas­ter in der gle­ichen Diszi­plin bei Sil­via Staub-Bernasconi in Berlin. Seine über­wiegend selb­st­ständi­ge Tätigkeit kreist um das The­ma der Entwick­lung und Real­isierung von Pilot- und Impul­spro­jek­ten für renom­mierte Auf­tragge­berin­nen.

Als Kün­stler hat er Ausstel­lun­gen und Per­for­mances auf inter­na­tionaler Ebene präsen­tiert, darunter in der Roy­al Acad­e­my of Arts in Lon­don, dem Deutschen His­torischen Muse­um in Berlin oder ein­er Einze­lausstel­lung “Kun­st Macht Prob­leme” in der Cryp­ta Cabaret Voltaire, Birth­place of DADA in Zürich. Er wurde mit dem Migros Jubilée Award in der Kat­e­gorie Wis­sensver­mit­tlung aus­geze­ich­net und hat diverse Ehrun­gen durch Web­by Awards für seine Arbeit mit rocketboom.com erhal­ten.

Ste­fan war Jury-Mit­glied des Next Idea Prix Ars Elec­tron­i­ca 2010 und war drei Jahre Mit­glied der Schulleitung des Gym­na­si­ums Kloster Dis­en­tis. Sein Wis­sen und seine Erfahrung im Bere­ich der Infor­ma­tion und Tech­nolo­gie haben ihm auch dabei geholfen, mit Sta­tis­tik Stadt Zürich und Wiki­me­dia Schweiz unter WikiDienstag.ch zusam­men­zuar­beit­en.

Sein Engage­ment im Bere­ich der frei­willi­gen Arbeit führte ihn in das Prä­sid­i­um Inter­na­tionaler Bodensee Club (Leitung Fach­gruppe Wis­senschaft) oder für einige andere Jahre als Vice-Präsi­dent des von Paul Wat­zlaw­ick ini­ti­ierten P.E.N.-Club Liecht­en­stein. Sey­del hat unter ((( rebell.tv ))) zwei Büch­er zusam­men mit sein­er Part­ner­in Tina Piazzi veröf­fentlicht, viele Kolum­nen, Fach­texte und jour­nal­is­tis­che Texte pub­liziert.

Seine Arbeit auf Social Media nutzt er als Microblog­ging. In seinem Blog ver­ar­beit­et er seine The­men. Einige davon wer­den auf Anfra­gen zu les­baren Tex­ten ver­tieft, andere wer­den zu Vorträ­gen aus­ge­baut. Bei Carl Auer Ver­lag in Hei­del­berg, sam­melt er “Ele­mente ein­er näch­sten Kul­tur­form”. Seine Entwick­lun­gen im Kon­text der sozial­räum­lichen Inter­ven­tion (“Arbeit am Sozialen”) machen konkrete Vorschläge in Bezug auf die Beant­wor­tung der Sozialen Frage.

Nach 12 Jahren Berlin und 6 Jahren Zürich zog er aber in sein­er zweit­en Leben­shälfte vom Bodensee der Rhein­quelle ent­ge­gen nach Dissentis/Mustér und hat seine Reisetätigkeit fast ganz eingestellt. Dafür macht er umsomehr soge­nan­nte Pas­sadis und #Feed­logs (Orgiastik). Das sind Arbeitsmeet­ings an inten­tionalen Fra­gen in einem Lifestream. (so?) Text sup­port­ed by #TaaS

Aus Band 2 von: Tina Piazzi & Ste­fan M. Sey­del, Junius-Ver­lag Ham­burg | pdf: Band 1, 2009 | Band 2, 2010

#dfdu = DIE FORM DER UNRUHE | pdf: Band 1, 2009 | Band 2, 2010 | blog: dissent.is | about: dissent.is/sms | dissent.is/muster

Indizis locals tras il canal What­sApp da Mustér. | dissent.is/accents