accents

Einordnungen aus der Perspektive der nächsten Kulturform #Commoroque 🍄🤖🖐

Indizis locals tras il canal What­sApp da Mustér | #Accents heis­sen Accents, weil sie an die gle­ich­namige Beilage «Accents – obser­vaz­i­uns e dis­cus­si­un» anknüpfen, die von 1977 bis 1982 als kri­tis­che Quar­tals­beilage der Gaset­ta Romontscha beziehungsweise der Bünd­ner Zeitung erschien.

Es geht nicht um Break­ing News. Es geht nicht um Objek­tiv­ität. Es geht nicht um die Bedi­enung von #UserNeeds.

Es geht um Ori­en­tierung. Um die Frage, was ein Ereig­nis bedeutet, wenn man es aus der Per­spek­tive ein­er näch­sten Kul­tur­form betra­chtet.

Die dama­li­gen «Accents» haben als lib­erale Beilage der #Lav­inaN­era den Schnee für weit­ere schwarze Law­inen zum Schmelzen gebracht. #Lav­inaN­era treis set­zt diesen Hin­weis fort: nicht als Zeitung, son­dern als lokale Indizien im Zeital­ter von What­sApp, Blogs und sozialen Medi­en.

2026: Fronleichnam 4. Juni 2026: ein neues format entsteht:

#PlanDaccents

Fortlaufende Nummerierung:
*#Accents 001* dissent.is/accents
*#Accents 002* dissent.is/accents
*#Accents 003* dissent.is/accents
...

Die Nummer gehört zum Archiv, nicht zum Thema.

Struktur:

*#Accents 00X* dissent.is/accents
Pointe / Spoiler / Verdichtung

*Worum es geht?*
Kurze, sachliche Einordnung des Anlasses.

*Warum es wichtig ist?*
Welche strukturelle Frage wird sichtbar?
Warum ist das mehr als eine Einzelmeldung?

*Kontextualisierung*
Welcher kommunikative Frame wird angeboten?
Welche Perspektiven fehlen?
Wo liegt der blinde Fleck der Konfliktinszenierung?
Welche anderen Akteure oder Interessen werden unsichtbar gemacht?

*Links*
- Anlass / Primärquelle: ...
- Initianten / Verhandler: ...
- Betroffene: ...
- Gegenposition: ...
- Historischer Kontext: ...
- Begriff / Unterscheidung: ...

Regeln:
- Ausgabe immer als WhatsApp-tauglicher Codeblock.
- Sternchen bleiben sichtbar.
- Keine Leerzeile direkt nach Überschriften.
- Keine Leerzeile direkt nach dem Titel.
- Der erste Link ist immer die konkrete Anlass- oder Primärquelle.
- Der erste Link erzeugt die WhatsApp-Vorschau.
- Links immer ausschreiben.
- Die Links sollen das gesamte Setting sichtbar machen, nicht nur die lauteste Position.
- Medien nur verlinken, wenn sie selbst Teil der Geschichte sind.
- Kontextualisierung wichtiger als Nacherzählung.
- Ziel: Zeitunglesen ersetzen, nicht nacherzählen.
- Ziel: Multiperspektive statt Empörungsmanagement.
- Ziel: Ereignisse aus der Perspektive der nächsten Kulturform #commoroque einordnen.

2026: 170 jahre condrau sa in Mustér

M/ein Blog ist m/ein Karten­raum und k/eine Bühne. Ich weiss wie man pub­liziert. Das hier ist etwas anderes. d!a!n!k!e | WORK IN PROGRESS reload für aktuellen schreib­stand | warum ich nicht pub­liziere? weil ich es kann. weil es geht. weil ich es für angemessen halte.

  • wenn es mir ums SENDEN gehen würde, machte ich alles falsch.
  • wenn es mir ums EMPFANGEN WERDEN gehen würde, machte ich alles anders.
  • wenn es mir ums FINDEN gehen würde, würde ich suchen.
  • wenn es mir ums GEWINNEN gehen würde, hielte ich mich an exper­tisen.

die ganze playlist auf WikiDienstag.ch | abon­niere kosten­los den What­sApp-chan­nel #Lav­inaN­era treis

work in progress

Anlass zu diesem Eintrag:

Soweit ich es bis­lang ver­standen habe, war „Accents“ eine kri­tis­che, intellek­tuelle und pro­fil­ierte Quar­tals­beilage mit dem Unter­ti­tel „obser­vaz­i­uns e dis­cus­si­un“ zur Gaset­ta Romontscha beziehungsweise zur Bünd­ner Zeitung. Sie erschien von 1977 bis 1982.

Die Schwarze Lavine – ob als Schimpf­wort oder als Schenkelk­lopfer gemeint – hiess wohl nicht nur so, weil Benedik­tin­er und Priester in Schwarz durch das Tal flat­terten, son­dern auch, weil die Druck­er­schwärze der Zeitun­gen den inbrün­stig lesenden, schreiben­den und arbei­t­en­den Men­schen im Bergtal die Fin­ger schwarz färbte.

Aus­gerech­net eine Beilage in der Zeitung half mit, das ultra­mon­tan-kon­ser­v­a­tive Deu­tungsmonopol aufzubrechen und den Schnee für weit­ere Law­inen zum Schmelzen zu brin­gen: durch Sub­ven­tio­nen und Investi­tio­nen in den Touris­mus, wie Dr. Adolf Col­len­berg dies präzise nachgeze­ich­net hat.

Der einzige Name, welchen ich bish­er gefun­den habe ist Bernard Cath­omas. Das passt in mein “Beuteschema”: Der Staats­funk, die soge­nan­nten Sprachen­schützer (RG!), Pro Hel­ve­tia… Christlich-Sozial… Wie auch immer:

Genau darum kön­nte es heute inter­es­sant sein, wiederum von innen her­aus die alten Ideen der Com­mons-Ori­en­tierung anschlussfähig zu machen: durch Forschung, Pub­lika­tio­nen und die Samm­lung ganz konkreter Pro­jek­te, die ja längst laufen und eben nicht ganz zusam­menge­brochen sind. Stur sind sie schon, diese Ober­län­der. Aber aus gutem Grund: Jahrhun­derte­lang war die All­mende hier ger­ade keine Tragödie. Zur Tragödie wurde sie erst, nach­dem sie mit immensem Aufwand zer­stört wor­den war ;-)))

Summary/Spoiler/TL;DR

(…)

bitte ver­ste­he diesen ein­trag nicht zu schnell… hier gibts nichts zu sehen und nichts zu lesen ;-)

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Selbstbeschreibung zum 50.-Jahr Jubiläum:

Über­set­zt von #chat­G­PT (ohne Gewähr) | Gaset­ta Romontscha. 4. Janur 1906 | Im Dezem­ber 1856 trat ein ange­se­hen­er Mann als Chefredak­tor unser­er Zeitung auf und ver­liess den Bischof­s­sitz in Chur. Ein klein­er, aber wichtiger Wech­sel. Wir sehen darin Pfar­rer Theo­do­sius Flo­ren­ti­ni, den bis­chöflichen Kan­zler, sowie Demont, Depuoz und Placi Con­drau. Diese Män­ner prägten die roman­is­che Presse, und der junge Pro­fes­sor Placi Con­drau grün­dete eine neue Zeitung im roman­isch-katholisch-kon­ser­v­a­tiv­en Geist.

Im Jahr 1857 begann er mit der «Gazetta Romontscha» und erre­ichte die Täler des Vorder­rheins.

Es war eine Zeit, in der das Volk in ein­er demokratis­chen Ord­nung lebte, zugle­ich aber stark von poli­tis­chen Ereignis­sen geprägt war. Bald entwick­elte sich die poli­tis­che Diskus­sion weit­er. Um 1830 ent­stand eine Pub­lika­tion, die sich dem Schutz von Reli­gion und Heimat wid­mete. Auf kon­ser­v­a­tiv­er Seite erschien «Amitg del­la Reli­gione e del­la Patria», auf der anderen «Amitg dil Piev­el» aus dem Gaset­ta-Umfeld.

Auf der radikalen Seite ent­standen ver­schiedene Zeitun­gen: «Il Grischun Romontsch», «Il Grischun», «La Ligia Grischa», «Il Patri­ot», «Il Survis­tan» und später erneut «Il Grischun».

Diese Artikel aus der Gaset­ta zeigen, wie ein junger Redak­tor schrieb: Diese Zeitung sollte Nachricht­en brin­gen und das poli­tis­che, wirtschaftliche und bil­dungspoli­tis­che Leben begleit­en. Sie unter­stützte die Anliegen der Katho­liken und stellte sich gegen refor­ma­torische Strö­mungen.

Poli­tisch zeigte die Erfahrung, dass Refor­men nötig waren, jedoch im Rah­men des Geset­zes. Placi Con­drau ver­trat diese Lin­ie. Er wirk­te über viele Jahre hin­weg und kündigte am 22. Novem­ber 1920 seinen Rück­tritt an, nach 41 Jahren Tätigkeit.

Die Presse gewann zunehmend an Bedeu­tung, im Guten wie im Schlecht­en, und wurde zu einem zen­tralen Instru­ment des öffentlichen Lebens. Geg­n­er ver­bre­it­eten aktiv ihre Schriften, kon­nten die eige­nen Bestre­bun­gen jedoch nicht stop­pen.

Papst Pius X. hat, als er noch Kar­di­nal­pa­tri­arch von Venedig war, emp­fohlen, in der Poli­tik tätig zu wer­den: «Die Vertei­di­gung ver­langt Opfer.» «Ich komme, um keine Mühen für die Vertei­di­gung zu sparen. Wenn es nötig ist, werde ich mich dafür ein­set­zen, auch wenn es mein eigenes Leben kostet.»

Nächster Titel

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Liebe Deine Feinde (so?)

Pro­fes­sionelle wis­sen, was sie tun. Aber sie kön­nen es nicht anders tun, ohne sich selb­st aus dem Sys­tem zu ent­fer­nen. Das ist die eigentliche Tragödie.

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150 Jahre #LavinaNera: Wer hat’s ermöglicht? Decurtins? Condrau (so?)

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Nächster Titel

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Wie ich mit den Möglichkeiten von @openAI arbeite?

Links, Threads, zu verarbeitende Hinweise…

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Offene Blogeinträge, welche zu diesem Thema passen…

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Textsorte: (1) Traum, (2) Blitz, (3) Beken­nt­nis, (4) Memo, (5) Märchen, (6) Dra­ma, (7) Tabu
Arbeits­form: Doku­men­ta­tion, Lis­ten­bil­dung, Work in Progress
Anlass: (…)
TL;DR: (…)
Bildquelle: (…)
URL/Hashtag: (…)

Ste­fan M. Sey­del, aka sms, aka sms2sms in «Zürcher Fest­spiel 1901″ (2019, Foto­cre­d­it: Charles Schny­der):  Twit­ter, Wikipedia (Lem­ma), Youtube (aktuell), Sound­cloud, Mastodon, Insta­gram (ges­per­rt), Snapchat, Tik­Tok, Twitch, t.me/WikiDienstag (Nicht in Betrieb) | Exk­lu­siv: speakerbooking.ch/sms2sms

About @sms2sms, aka Stefan M. Seydel/sms ;-)

Ste­fan M. Sey­del, Jahrgang 1965, ist Unternehmer, Sozialar­beit­er und Kün­stler. Er machte nach ein­er Beruf­slehre als Hochbauze­ich­n­er einen Bach­e­lor in Soziale Arbeit in St. Gallen und einen Mas­ter in der gle­ichen Diszi­plin bei Sil­via Staub-Bernasconi in Berlin. Seine über­wiegend selb­st­ständi­ge Tätigkeit kreist um das The­ma der Entwick­lung und Real­isierung von Pilot- und Impul­spro­jek­ten für renom­mierte Auf­tragge­berin­nen.

Als Kün­stler hat er Ausstel­lun­gen und Per­for­mances auf inter­na­tionaler Ebene präsen­tiert, darunter in der Roy­al Acad­e­my of Arts in Lon­don, dem Deutschen His­torischen Muse­um in Berlin oder ein­er Einze­lausstel­lung “Kun­st Macht Prob­leme” in der Cryp­ta Cabaret Voltaire, Birth­place of DADA in Zürich. Er wurde mit dem Migros Jubilée Award in der Kat­e­gorie Wis­sensver­mit­tlung aus­geze­ich­net und hat diverse Ehrun­gen durch Web­by Awards für seine Arbeit mit rocketboom.com erhal­ten.

Ste­fan war Jury-Mit­glied des Next Idea Prix Ars Elec­tron­i­ca 2010 und war drei Jahre Mit­glied der Schulleitung des Gym­na­si­ums Kloster Dis­en­tis. Sein Wis­sen und seine Erfahrung im Bere­ich der Infor­ma­tion und Tech­nolo­gie haben ihm auch dabei geholfen, mit Sta­tis­tik Stadt Zürich und Wiki­me­dia Schweiz unter WikiDienstag.ch zusam­men­zuar­beit­en.

Sein Engage­ment im Bere­ich der frei­willi­gen Arbeit führte ihn in das Prä­sid­i­um Inter­na­tionaler Bodensee Club (Leitung Fach­gruppe Wis­senschaft) oder für einige andere Jahre als Vice-Präsi­dent des von Paul Wat­zlaw­ick ini­ti­ierten P.E.N.-Club Liecht­en­stein. Sey­del hat unter ((( rebell.tv ))) zwei Büch­er zusam­men mit sein­er Part­ner­in Tina Piazzi veröf­fentlicht, viele Kolum­nen, Fach­texte und jour­nal­is­tis­che Texte pub­liziert.

Seine Arbeit auf Social Media nutzt er als Microblog­ging. In seinem Blog ver­ar­beit­et er seine The­men. Einige davon wer­den auf Anfra­gen zu les­baren Tex­ten ver­tieft, andere wer­den zu Vorträ­gen aus­ge­baut. Bei Carl Auer Ver­lag in Hei­del­berg, sam­melt er “Ele­mente ein­er näch­sten Kul­tur­form”. Seine Entwick­lun­gen im Kon­text der sozial­räum­lichen Inter­ven­tion (“Arbeit am Sozialen”) machen konkrete Vorschläge in Bezug auf die Beant­wor­tung der Sozialen Frage.

Nach 12 Jahren Berlin und 6 Jahren Zürich zog er aber in sein­er zweit­en Leben­shälfte vom Bodensee der Rhein­quelle ent­ge­gen nach Dissentis/Mustér und hat seine Reisetätigkeit fast ganz eingestellt. Dafür macht er umsomehr soge­nan­nte Pas­sadis und #Feed­logs (Orgiastik). Das sind Arbeitsmeet­ings an inten­tionalen Fra­gen in einem Lifestream. (so?) Text sup­port­ed by #TaaS

Aus Band 2 von: Tina Piazzi & Ste­fan M. Sey­del, Junius-Ver­lag Ham­burg | pdf: Band 1, 2009 | Band 2, 2010

#dfdu = DIE FORM DER UNRUHE | blog: dissent.is | about: dissent.is/sms | dissent.is/muster

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