notizen @sms2sms | #ScriptedCulture @zhdk kulturöffentlichkeit & digitalisierung: scriptedculture.com (2018)

DAS IST EIN ZETTELKASTEN und keine “Pub­lika­tion” (so?)
Die Noti­zen sind offen zugängliche Abla­gen und sind nicht autorisiert zur Über­nahme in Massen­me­di­en. Die Ver­linkung ist selb­stver­ständlich ok. Danke für den Link zu Ihren Beobach­tun­gen via Twit­ter oder eMail: sms(ät)dfdu.org Ich nutzte den Kon­text der Kun­sthochschule meine eige­nen Arbeit­en zu entwick­eln und meine eige­nen Annah­men expliz­it — und damit der Kri­tik zugänglich — machen zu kön­nen. Die Nachvol­lziehbarkeit dieser Noti­zen für andere ste­ht nicht im Vorder­grund. Nein, das ist keine Pub­lika­tion. Es gibt viele Gründe, Noti­zen offen zugänglich abzule­gen. (Bitte ver­ste­hen Sie mich nicht zu schnell.) Ver­gl. dazu: Die Form der Unruhe, Band 2, Junius Ver­lag Ham­burg 2010. Falls Lese­texte (auf Medi­um) entste­hen, werde ich diese hier ver­linken.


Inhaltsverzeichnis zu diesem Eintrag

B | Script­ed­Cul­ture 1 (Noti­zen | Chris­t­ian Demand, Merkur Zeitschrift)
B | Script­ed­Cul­ture 2 (Noti­zen | Pius Knüsel, ex Direk­tor Pro Hel­ve­tia, vhszh)
B | Script­ed­Cul­ture 3 (Noti­zen) | Dig­i­tal­ität und das Muse­um – Com­mu­ni­ty und das Kuratieren von Fotografie Eine Debat­te um alte und neue Akteurver­ständ­nisse und Par­a­dig­men in der Kura­tion und Ver­mit­tlung von Fotografie. Mit Urs Sta­hel
B | Script­ed­Cul­ture 4 (Noti­zen) | Dig­i­tale Kul­turöf­fentlichkeit, der Markt und die Kun­st Eine Stan­dortbes­tim­mung in der Frage, ob und wie ein bre­it­en­wirk­samer kri­tis­ch­er Diskurs über Kun­st in der Dig­i­tal­isierung möglich ist. Mit Julia Voss, Kun­stkri­tik­erin und Pub­lizistin Mod­er­a­tion: Ines Kleesat­tel
B | Script­ed­Cul­ture 5 (Noti­zen) | Dig­i­tale Dis­rup­tion der Filmöf­fentlichkeit – das Beispiel des Film­fes­ti­vals
Eine Kon­tro­verse über die Un/Möglichkeit des Film­fes­ti­vals als Diskurs- und
Echoraum in Zeit­en von Net­flix.
Mit Chris­t­ian Jun­gen, Ressortleit­er Kul­tur NZZ am Son­ntag
B | Vernissage
C | Links zu Lese­tex­ten, welche in dieser Zeit ent­standen sind.

 


A | Die eigene Perspektive (WORK IN PROGRESS)

Wovon ich aus­ge­he (Auch diese Noti­zen bleiben in ständi­ger Über­ar­beitung):

1. Die Perspektive der Sozialen Arbeit

 Erk­lärun­gen, Hin­weise, Links
Soziale Arbeit ist Arbeit am Sozialen
Nicht an Kör­pern
nicht an Psy­chen
Die Unter­schei­dung von physisch-biol­o­gisch, gedanklich und sozialer “Welt”, welche sich gegen­seit­ig bed­ingt, aber nicht voll­ständig bes­timmt, scheint mir ein plau­si­bler, leicht durch eigene Erfahrung zu über­prüfend­en Zugang zu sein. Und dies ist zugle­ich auch das Prob­lem der “Kopernikanis­chen Spal­tung” (Ernst Peter Fis­ch­er): Der sinnliche Zugang “zur Welt” ist mir unumge­hbar: In der psy­chis­chen für Wahr nehmung, bin ich mir selb­st “das Mass aller Dinge”, freilich nicht, weil ich so gut, so speziell, so genial bin, son­dern weil sich mir keine Alter­na­tive anbi­etet: Das Indi­vi­u­um ist sich selb­st “Total”. In der physichen Welt hinge­gen kann ich mir vorstellen, dass dieses “Ich” auch nichts anderes ist, als anderes (Tisch, Berg, Wolke) auch. Und in der “Welt” des Sozialen, ist jenes “totale ich” irrel­e­vant, ver­nach­läs­sig­bar, gän­zlich unbe­deu­tend.”

 

Ich bin wieder­legt. (Physisch)
Ich ist das, wozu andere Du sagen. (Sozial)
Ich bin mir selb­st das grösste Rät­sel. (Psy­chisch)

Das Soziale ist das, was dazwis­chen ist:
Kom­mu­nika­tion
Vielle­icht wäre es bess­er, diesen Bere­ich “Aus­tausch” zu nen­nen. Ins­beson­dere um “Kopro­duk­tion” und “Inter­ak­tion” zusät­zlich unter­schei­den zu kön­nen. Allein die Anwe­sen­heit eines Kör­pers hat Wirkung. Etc. Ich bleibe aber bei dem Begriff “Kom­mu­nika­tion”, weil mir dieser ermöglicht, die “radikal kon­struk­tivis­tisch” Per­spek­tive zu erhal­ten. Es geht also darum, dass ich mit dem Begriff “die Per­spek­tive” meines Denkens andeute.
Du kannst nicht nicht unter­schei­den.
Du kannst nicht nicht beobacht­en.
Du kannst nicht nicht han­deln.
Unser #PaulWatzal­wick reloaded : Die Axiome 1–3 begrün­den die Aus­gangslage von Kom­plex­ität.
Du kannst nicht nicht komu­nizieren.
Was kom­mu­niziert kom­mu­niziert.
Kom­mu­nika­tion kom­mun­ziert.
nicht Men­schen.
Was bei #PaulWat­zlaw­ick noch ein Axiom war, wurde in unser­er refor­mulierung zu 3x3 Axiomen zu dem, was es längst gewor­den ist: ein Bon­mot. Wichtig scheint, dass wir durch die prak­tis­che Erfahrung von “Com­put­er medi­at­ed Com­mu­ni­ca­tion” #CMC #CMCzrh erst so richtig zu “ver­ste­hen” ler­nen, was diese Kom­bi­na­tion von Paul Wat­zlaw­ick und Niklas Luh­mann meint. Wer die Sätze aus den 60er und 70er Jahren bis heute nicht begrif­f­en hat, muss sich ledliche an den Com­put­er set­zen und es “erleben” ;-)
Es geht um Macht & Ermäch­ti­gung.
Es geht um Behin­derungs­macht.
Es geht um Begren­zungs­macht.
Das ist ein Klas­sik­er der Sozialen Arbeit (Sil­via Staub-Bernasconi). Im Sozialen wer­den alle “Ausstat­tungsmerk­male” zu Mit­teln der Macht. Eben ger­ade, weil das Indi­vidu­um im Sozialen so irrel­e­vant ist, musste es ja mit dem “Tabu” der unan­tast­barkeit der Würde belegt wer­den. Dass dieses Tabu nicht genügte, ist längst offen­sichtlich gewor­den. Im Krieg, im Mit­telmeer, in der Sahel­zone: Wenn die Würde des Men­schen unan­tas­bar wäre… Die Dien­stleis­tungs­ge­sellschaft, die Umfor­murlierung von Bürg­erIn­nen zu “Ich AG“s” etc. haben längst gezeigt, dass das Indi­vidu­um präkarisiert bleibt und dass der Wille zum Schutz einzel­ner Kör­p­er höchst selek­tiv geblieben ist.
lokal — region­al — glob­altyp­is­che Inter­ven­tion­sebe­nen, welche für Men­schen nachvol­lziehbar sind.

2. Das Manifest

(…)

(7) The Next Orga­ni­za­tion Will Not Be Orga­nized. #ANAR­CHkonf

(8) There Is No Such Thing As A Next Uni­ver­si­ty. #NextSo­ci­ety

(9) Human Beings Are Use­ful in Net­works or Waste. (ver­gl. Zyg­munt Bau­man)

(…)

dfdu.org/manifest (Der Ver­such, schnelle Zugänge zu dem zu bauen, was mir als “rel­e­vante Fra­gen” erscheinen.)

3. Die vier Folien vom #medienlǝsɥɔǝʍ

Für eine rasche Ein­führung in die Idee: Ein Video mit Prof. Dr. Dirk Baeck­er. Ich ver­suche — so weit es mir möglich ist — seinen Hin­weisen im Anschluss u.v.a. an Niklas Luh­mann, GdG, Kap 2ff zu fol­gen… Als Zeichen für die vier “Folien” nutze ich fol­gende Sym­bole.:

- Sprache
+ Schrift
Buchdruck
# Computer

Mich beein­druckt insb. die Möglichkeit, #Neuzeit, #Aufk­lärung, #Mod­erne (durch die Folie von ≠ Buch­druck) beschreib­bar — und damit unter­schei­d­bar — wird. Damit kön­nen rasch aktuelle Her­aus­forderun­gen sicht­bar gemacht wer­den. Soziale Arbeit ist eine klas­sis­che “Hand­lungswis­senschaft”, welche — ähn­lich wie “Pub­lic Health” oder auch die Inge­nieurskun­st — ein “Worst-Case-Denken” favorisiert. Mit dem wesentlichen Unter­schied, dass der Aus­gangspunkt von Sozialer Arbeit — seit ihrem Pro­fes­sion­al­isierungs­be­ginn — eine prozes­su­al-sys­temis­che Her­ans­ge­hensweise erforder­lich machte. Die für mich wichti­gen Her­aus­forderun­gen?

Erst­mal — auss­er in eso­ter­ischen, spir­ituellen, parawis­senschaftlichen Umfeldern — wird in dieser Kul­turgeschichte akzep­tiert, dass nicht nur Men­schen miteinan­der (rel­e­vante) Infor­ma­tio­nen aus­tauschen. Wir beze­ich­nen diesen Umstand mit ein­er n:n-Kom­mu­nika­tion (im Unter­schied zu 1:1, 1:n, n:1‑Settings) Damit öffnet sich “men­schliche Kom­mu­nika­tion” (Paul Wat­zlaw­ick) für den Aus­tausch mit Maschi­nen, abstrak­ten Din­gen und konkreten Prozessen. Dieses Forschungs­feld wollen wir #Social­Ro­bot­ics nen­nen. (So kön­nte auch der direk­te Bezug zur Teil­nahme an #SmartCu­ra­tion gezeigt wer­den.)

4. Das Glossar

#medi­en­lǝsɥɔǝʍ – Das Glos­sar (Der Ver­such, ein kon­sis­tentes Begriffs­vok­ab­u­lar aufzubauen.)

5. Gespräche & Begegnungen

1st-Fri­day #SOZIALAR­BEIT-Stammtisch 16–18h, Asyl­strasse 9, 8032 Zürich
(Keine Voran­mel­dung nötig)

Wenn aktuell Pod­casts entste­hen, lege ich diese auf Sound­cloud ab.

6. Zum Setting an der ZhdK

Das kommt mir doch sehr bekan­nt vor. Ver­gl. dazu meine aktuelle Arbeit an: “Das Kon­vo­lut


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B | Notizen während der Teilnahme


https://twitter.com/sms2sms/status/981784926927409152
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#ScriptedCulture 1

5. April 2018
Kul­tur, ihre Wel­tein­teilun­gen, ihre Akteurper­spek­tiv­en, ihre Öffentlichkeit­strate­gien
Mit Chris­t­ian Demand, Jour­nal­ist und Pub­lizist, Her­aus­ge­ber Merkur
Mod­er­a­tion: Rue­di Wid­mer

Links: Chris­t­ian Demand, Merkur

Meine Fra­gen in der Vor­bere­itung (Auf Grund sein­er Titelset­zung):

  • Was meint “Kul­tur”?
  • Der Begriff “Welt”?
  • Akteure (als Unter­schei­dung von Passeure (Pas­sive), Zuschauende, … ?) Insze­nierung von Hier­ar­chie?
  • Per­spek­tiv­ität
  • Was meint “Öffentlichkeit” unter der Bedin­gung ein­er Net­zkom­mu­nika­tion (aka #Com­put­er). (Bzw wie gelingt es, diese Unter­schei­dung von Massenmedien:Netzkommunikation nicht zu machen?)
  • Strate­gie (Ziele?)

Unter­schei­dun­gen:

Rue­di Wid­mer stellt Chris­t­ian Demand vor:

  • mess­es­täde­bauer
  • …???
  • über­set­zer (portugiesisch:deutsch)
  • absol­vent deutsche jour­nal­is­ten­schule
  • pro­fes­sor für kun­st­geschichte
  • merkur: anachro­nis­men? fragt Rue­di… (wie physis­che präsenz, berufs­beze­ich­nun­gen etc)

Noti­zen zum Input von Chris­t­ian Demand (Die 5 The­sen)

These 1

  • alles bleibt gle­ich, bloss schranken fall­en weg? (sub­trak­tion­sprinzip, #dfdu)
  • SELEK­TIONs­fil­ter fall­en weg
  • Moment der Ermäch­ti­gung
  • der einzelne wird zum akteur eines feldes (Pro­dUser)
  • Leserin­nen-Hörerin­nen (ökonomisierung?) dig­i­tal­isierung ≠ niveau­ver­lust

These 2 (ökonomisierung)

  • abschlusssatz these 1 macht vor­bere­itung auf these 2 ökonomisierung (!)
  • aufmerk­samkeit­sökonomie (ökonomis­ches kri­teri­um, nicht wis­senschaftlich)
  • “dieses zeugs ein­fach geklaut wird” (defiz­itär)
  • “keine res­o­nanz haben” (im inter­net prak­tisch unmöglich)
  • “neue abhängigkeit­en” (defiz­itär)

These 3 (mehr aufwand)

  • Es wird nicht ein­fach­er, es wird aufwändi­ger (defiz­itär)
  • (Das Prob­lem der Biografis­chen Erzäh­lung)

These 4 (mehr aufwand)

  • “Aufrüs­tung” (aggres­siv, defiz­itär)
  • “ein blog eröff­nen ist wie ein hund kaufen: du musst den ständig aus­führen und bist zudem vom tier­schutz beobachtet.” (aggres­siv)
  • (…)

These 5

  • gefan­gen ist der unteschei­dung: dystopisch:utopisch (was ist sein vorschlag, dem dilem­ma zu entkom­men?)
  • (…)

Kom­mentare:

Fra­gen:

Flankieren­der Votant, Pas­cal Urschel­er:

  • Daten­hörigkeit — das prob­lem “men­schen glauben nicht mehr men­schen”
  • net­flix (die pro­duzieren selb­st inhalte) — spo­ti­fy (reine tech­nolo­gie)
    net­flix scheint pas­cal ein wichtiger­er ansatz zu sein
  • “Nach­fra­geori­en­tierung” wäre wichtig…

Jean-Pierre Hoby (NZZ, Direk­tor Kul­tur der Stadt Zürich von 1983 – 2010)

  • möchte ein näch­ster Play­er ein­führen: “öffentliche Hand”
  • bar­bara bast­ing ergänzt und bestärkt
  • es mün­det in eine näch­ste ver­ar­beitung des #NoBil­lag trau­mas. hoby freut sich über den aspekt, dass “die men­schen” zahlen wollen für jour­nal­is­mus… etc. etc.
  • (…)

Meine Fra­gen an Chris­t­ian Demand (Vor­bere­itung):

  • A — Die Suche nach Unter­schei­dun­gen, welche einen prak­tis­chen Unter­schied machen (Der Ver­such zu Distanzierungen)Das Prob­lem der biografis­chen Erzäh­lung gener­iert Unter­schei­dun­gen, welche mir möglicher­weise keinen prak­tis­chen Unter­schied machen in Bezug auf Beschrei­bung und Bear­beitung von Her­aus­forderung “auf der Höhe der Zeit”: Das Ein­schiessen der Elek­tri­fizierung in die “Men­schliche Kom­mu­nika­tion” (Paul Watzal­wick) ist ein sehr sehr langfristiges “Pro­jekt” (Morse 1833 als möglich­es “Start­da­tum” ;-)Links:
    Demand beze­ich­net sich selb­st als “Fernsehkind”.
    2007 hat Swiss­com das lin­eare Fernse­hen pul­verisiert.
    Vilém Flusser hat unter dem Ein­druck von Fernse­hen die Idee der Telema­tis­chen Gesellschaft entwick­welt.- Unter der Bedin­gung von totalökonomisierten Ver­hält­nis­sen (in den 00er Jahren durfte so auch im wis­senschaftlichen kon­text gere­det wer­den!) beste­ht das Prob­lem, dass die “Biografis­che Erzäh­lung” u.v.a. zur Dom­i­nanz “der Frage nach Geschäftsmod­ellen” führt. Dieses “Jam­mern über den Ver­lust des Busi­ness­plans” ist indi­vidu­ell nachvol­lziehbar, aber umstand­los müs­sig und auch ten­den­ziell lang­weilig. Jam­mern ist eine Strate­gie. Mitunter höchst erfol­gre­ich. Im Kon­text von wis­senschaftlichen The­o­rieüber­legun­gen aber nicht provozierend, über­raschend, faszinierend etc. Im Gegen­teil: Aus der Per­spek­tive von #medi­en­lǝsɥɔǝʍ, kön­nte präzis der Entzug der ökonomis­chen Basis als der eigentliche Clou gezeigt wer­den. Jeden­falls liesse sich das auch in der Tra­di­tion der 68er Rhetorik leicht verorten: Ver­gl. dazu Ober­hauser Man­i­fest.- Aufmerk­samkeitökonomie ist eine an sich kein wis­senschaftlich legit­imier­bares Argu­ment. Es geht ja um Kri­tik! Um das For­mulieren von The­sen und die Verifizierung/Falsifizierung von Über­legun­gen. (Genau diesen “Habi­tus” nutzt Demand mit seinen “5 The­sen”, welche eigentlich ja gar keine sind. Ein anderes The­ma ;-) Es geht um die Akzep­tanz der Sub­ver­sion des besseren Argu­mentens. Und da genügt ein einziges Feed­back. “Dass sich KEINE SAU (Demand) für meinen Zettelka­s­ten, für mein Blog inter­essiert, wird in keinem Moment zu einem wis­senschaftlichen Prob­lem.” (Vielle­icht zu eine psy­chis­chen, ökonomis­chen etc. etc., aber nicht zu einem Prob­lem im Prozess von wis­senschaftlich­er Erken­nt­nis.) Die Chance im Inter­net zu einem einzi­gen Feed­back zu kom­men, ist extrem hoch. (Das ist eventuell ein näch­stes, psy­chis­ches­Prob­lem. Aber aus der Per­spek­tive von Neuzeit, Aufk­lärung, Mod­erne bloss die Erfül­lung eines ural­ten Traumes, bzw umstand­los DEM aufk­lärerischen TRAUM: Sapere aude ;-) Kurzum: Die nicht-mehr-Akzep­tanz des “besseren Argu­mentes” — zu Gun­sten von Aufmerk­samkeit­sökonomie — ist ein dramtis­ch­er Wech­sel und zu tief­st anti-aufk­lärerisch… mir scheint: dieser Weg ist uns versper­rt! (So weit ein Dis­tanzierungsver­such aus den Kle­brigkeit­en auto­bi­ografis­chen Erzählungen.)B — Die drei Fra­gen: Drei Hin­weise zu ein­er Radikalisierung der 5 The­sen:
  • 1. Demand ver­har­rt auf der Unter­schei­dung Produzent:Konsument. Das ist nachvol­lziehbar aus ökonomis­ch­er Sicht, nicht aber aus den The­sen her­aus. Dort wird der Aspekt der Ermäch­ti­gung expliz­it erkan­nt.
  • 2. Kon­ver­genz der Dateifor­mate: Text, Bild, bewegtes Bild, Töne… Das wird nicht expliz­it als Vorteil erkan­nt. Das ist nachvol­lziehbar als Pro­duzent eines Textmagazins, entwick­elt sich aber nicht aus den The­sen her­aus. (Als Jour­nal­ist und aus der Akzep­tanz der Erhöhung der Zugänglichkeit von “Dat­en”, “Infor­ma­tio­nen”, “Wis­sen” entste­ht ein Inter­esse an: Sto­ry­telling | Input zhdk 2009.)
  • 3. Was gän­zlich unbeachtet bleib­st, ist die Anerken­nung von ein­er his­torisch so noch nie möglich gewor­dene Möglichkeit ein­er n:n-Kom­mu­nika­tion, welche “men­schliche Kom­mu­nika­tion” mas­siv darüber hin­aus ausweit­et. Das ist keine “Zukun­ft”, keine “Vision”, keine “Option”: Das ist knall­harte Real­ität. (Dafür bräucht­en kom­mu­nika­tive Labore… ;-)

Reak­tion von Chris­t­ian Demand:

  • Das biografis­che in Schutz nehmen. Das biografis­che vs. das anek­todis­che abgren­zen: “Ich halte meine Erleb­nisse für Exem­plar­isch.” (ok. das ist nicht der punkt.)
  • Produzent:Konsument — das macht für ihn als MERKUR mach­er sinn. (ok. das ist nicht der punkt.)
  • auf 2 und 3 geht er nicht ein.
  • these 5: “ich schliesse meine the­sen dur­chaus mit ein: die gedanken sind das papi­er nicht wert”. (ok. schön haben wir drüber gere­det, so?)

/end

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#ScriptedCulture 2

18. April
Kul­turöf­fentlichkeit und dig­i­tale Bil­dung: Was ist eine Bib­lio­thek?
Mit Pius Knüsel, Direk­tor Volk­shochschule Zürich, eh. Direk­tor Pro Hel­ve­tia
Mod­er­a­tion: Basil Rog­ger
Flankieren­der Votant: Ste­fan M. Sey­del

notizen zu den thesen

1
was ist wertvoll?
beto­nung des orig­i­nals? (orig­i­nal von was?)

knüsel beant­wortet die frage nicht, was denn EIN BUCH sei, was in ein­er BIBLIOTHEK gelagert wird…
die frage nach der funk­tion wird nicht gestellt.

ver­gl. let­zte these: genese von wis­sen

2
freier ein­tritt + ruhe. #Ser­vi­cePub­lic
freier zugang zu dat­en, infor­ma­tio­nen, wis­sen

3
bib­lio­thek als ort — als MODELL — von wan­del. (finde ich supr. erlebe ich auch so. rafael ball wäre da wirk­lich ein inter­es­san­ter inno­va­tor.)
aber dann wird es gle­ich wieder kul­turpes­simistisch: begraben

4a
zer­stört
biotop (biol­o­gis­tisch, auch abw­er­tend, gell?)

4b
die bib­lio­thek der gegen­wart, müsste es heis­sen. odr?

pfar­rheim (er konotiert es pos­i­tiv!)

4c
umsor­gen­der staat (pos­i­tiv oder neg­a­tiv? unklar)

4d
alles geprüft. (ist wohl zynisch, gell?)

5
neues wis­sen gener­ieren wäre wichtig. ist in der bib­lio­thek aber uner­he­blich.
zusam­men­fas­sung:

1/5
die frage nach dem medi­en­wech­sel
was war ein buch?
was ist wertvoll?
was ist ein orig­i­nal?
- ohne the­o­rie bleibt das dif­fus ;-)

2
freier zugang zu freiem wis­sen als ser­vice pub­lic
- forderung

3
mod­elle des wan­dels

(ein­fü­gen | meine frage)

das buch ist zunächst ein wurfgeschoss (pius knüsel)

Was ist eine Bib­lio­thek? (Pius Knüsel)

Noti­zen

  • schriftlichkeit wird immer wichtiger
  • vorher mein­ten wir: audio­vi­su­al­isierung sei das näch­ste grosse ding. aber dann kam das inter­net…
  • die alten kaufen noch büch­er
  • bib­lio­theken sind für die alten auswe­ich­möglichkeit­en, wenn büch­er zu teuer sind etc.

hin­weis auf DOKU ZUG http://www.doku-zug.ch/
- wird derzeit ger­ade “weggeputzt”

ein doku­men­tal­ist fasst rafael ball zusam­men:
- bib­lio­theken seien wis­senspe­ich­er

ein­führung: “das was jet­zt pius knüsel gemacht hat, ist das niveau von rafael ball…”

medi­enkom­pe­tenz:

  • es war ein inter­view von einem journ­lis­ten 2016 der nzz
  • der ist voll in panik und hat rafael ball ein­fach miss­braucht
  • rafael ball im orig­nal lesen, wäre ein erster schritt
  • die zweite bezug­nahme auf kul­tur­platz srf und ein näch­ster fehler…
  • das sind ein­fach keine akzep­tier­baren quellen…

MEINE FRAGEN:

knüsel macht die unter­schei­dung eines “vorher — nach­her” ein­er bib­lio­thek. aber was ist eigentlich der entschei­dende unter­schied?
- kommt dann doch die zeichen­kette “dig­i­tal­isierung”?

  • was ist ein buch?
  • was ist eine bib­lio­thek? (als ort des wan­dels von zugang zu wis­sen)
  • ist die genese von wis­sen weit­er­hin das haup­tan­liegen?

Wie auf ein Vor­trag reagiert wird, welch­er noch nicht gehört wor­den ist?

Was war Bib­li­to­hek?
- Schon die Frage ver­rät das missver­standene. Es wird so getan, als wäre das, was uns jet­zt erscheint — hier die bib­lio­thek -, zwar etwas gän­zlich anderes sei, aber eben doch bloss in der erschei­n­ung… darunter, dahin­ter — wenn ganz gründlich geschaut würde! — dieses so ver­wirrend andere, eben doch bloss eine fort­set­zung eines früheren, die fort­set­zung eines davorigen, eine über­raschend kreativ näch­ste vari­a­tion eines noch älteren sei…

das hofften sich die bis­chöfe auch. wenn sie auf die druck­erzeug­nisse der protes­tanten guck­ten. aber wie wir heute wis­sen: es war eben doch etwas anderes. (nein: etwas anderes. NEIN: etwas ANDERES. NEIN ETWAS ANDERS und anders als so.)

schlim­mer noch: die bis­chöfe warn­ten uns. immer­hin: wer hat den jun­gen pro­fes­soren der neuesten uni­ver­sitäten griechisch, lateinisch, math­e­ma­tisch gel­ernt? es waren die kloster­schulen. selb­stver­ständlich. wer hat­ten diesen jun­gen gebilde­ten denken, logik, kri­tik beige­bracht? selb­stver­ständlich: es waren die kloster­schulen. lesen, schreiben, rech­nen: ein lächer­lich­er kanon im ver­gle­ich zu den sieben freien kün­sten. eine lächer­lich­er abklatsch… und sie warn­ten uns. die bis­chöfe.

hun­derte von jahren, kon­nte dies böse machtkirche gesellschaftliche entwick­lung konzen­tieren. grösste kul­turelle entwick­lun­gen wur­den ermöglicht. in architek­tur, bilden­der kun­st, musik, lit­er­atur… was dage­gen kon­nte 200 jahre neuzeit, aufk­lärung, mod­erne? keine hun­dert jahre braucht­en diese modis­chen mod­en, bis sie die kle­in­sten atome spal­teten und aus­flüge zu den fer­nen ster­nen real­isierten… sie haben uns gewarnt, die bis­chöfe, pfaf­fen, päp­ste…

die klöster­liche bib­lio­thek wurde zu ein­er uni­ver­sitären bib­lio­thek: aus der see­le­napotheke wurde ein archiv der kontin­genz: alles ist anders möglich. PäNG.

das war bib­lio­thek. jet­zt geht es anders weit­er. GOTT SEI DANK ;-)

Vorbereitung/Links:
WAS WAR BIBLIOTHEK?

ein votant spricht studierende als kun­den an… ;-)))

rue­di wid­mer fasst zusam­men…
#NoBil­lag ste­he noch immer im raum. die the­men, welche dort nicht weit­er ange­sprochen wor­den sei…
das “niveau-rafael-ball”… ein kampf um deu­tung­shoheit…

pius knüsel reagiert auf: “ord­nungspoli­tik”
- ob gegen­be­we­gun­gen rechts oder links sind, ist mir eigentlich egal. aber es braucht gegen­be­we­gun­gen (pius knüsel)

Unser Beitrag 2012/Potsdam: Stadt der Ströme (Kongress der Bib­lio­thek­swis­senschaften)

(…)

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#ScriptedCulture 3

26. April
Dig­i­tal­ität und das Muse­um – Com­mu­ni­ty und das Kuratieren von Fotografie
Mit Urs Sta­hel, freier Foto-Kura­tor und Pub­lizist, Dozent ZHdK
Mod­er­a­tion: Rue­di Wid­mer

rue­di wid­mer macht einen (span­nen­den) über­gang von #Script­ed­Cul­ture 2 und 3

1 | noch so ein sieg und wir sind ver­loren #phyrrussieg

bsp kodak: hoff­nung “dig­i­tal­isierung” kön­nte so etwas sein wie “polaroid”: ein neben­her für laien, fürs exper­i­mentelle, fürs spon­tane…

bilder machen:
- geht es nur um die menge?
- geht es um on/offline?

“kom­plexe bilder”

“kom­plexe ausstel­lun­gen”

“schnelle bilder” beschossen wer­den

nicht mehr fähig sein, weil über­sät­tigt…

“schein­bar gibt es leute, die solche bilder (auf insta­gram) 18 stun­den am tag anschauen”

ufff #AIBS

2 | “pro­pa­gan­da ohne den ton von pro­pa­gan­da”

  • wort­mel­dung
  • von wem?
  • darf er sprechen oder nicht?
  • plöt­zlich dieses #SmartCu­ra­tion the­ma
  • GANZ GROSSES KINO

3 | statt…

“alles wird fotografiert”
- weniger zeit zum denken, lieben, wis­sen anzueignen…

nicht mehr ästhetis­che ansprüche

eher soziale funk­tion

das “ursprüngliche” gespräch erset­zen…

“com­mu­ni­ca­tion is all”

4 | #medi­enkom­pe­ten (als strate­gie des hier­ar­chie-erhalts, erneuerung, bestä­ti­gung… etc.)

  • der sprech­er aus dem inter­net nimmt sich jet­zt doch das wort
  • wun­der­bar :-)))

in bezug auf 1: wenn: dann ein sieg über NICHT wis­sen, NICHT kom­mu­nika­tion… etc. es wäre angemessen­er als eine AUSWEITUNG EINER KULTUR zu erken­nen… (aufk­lärung, etc.)

bilder als kom­mu­nika­tions­frag­mente

icon­ic turn: https://de.wikipedia.org/wiki/Ikonische_Wende 

peter: ausweitung eines kul­turellen pro­gramms

die druck­er­presse -

self­ie -

kul­turpes­simis­mus war nicht MEIN vor­wurf…
naiv wollte ich nicht wirken…

ablenkung?
- wer keine prax­is hat, kön­nte darauf kom­men, dass social media/internet/etc. sehr schnell sein kön­nte…

aufmerk­samkeit­sökonomie?
- ist ein ökonomis­ches argu­ment
- das inter­essiert mich auch nicht

das bild als uni­ver­sal­sprache (peter)

wieviele leute erre­icht das?
- ökonomis­ches argu­ment

was ver­ste­hen wir über­haupt von diesen bildern?
- medi­enkom­pe­tenz als mit­tel zur hier­ar­chiebil­dung

sender — empfänger
- das hat elek­triz­ität gelöscht: #PaulWat­zlaw­ick

bilder sind schwach kodiert
- eben ger­ade darum eigne­nen sie sich bess­er als pro­jek­tion von “universal/global?/sprache”… “volkssprache” (urs sta­hel)
- pik­togramm https://de.wikipedia.org/wiki/Piktogramm

das gle­iche sehen
- was meint “gle­ich”?!?

wir müssen wis­sen, dass wir wis­sen, dass wir nicht das gle­iche wis­sen

nein. diese her­aus­forderung kann über die unter­schei­dung jung/alt nicht gefasst wer­den… #Script­ed­Cul­ture 3

als hät­ten wir keinen “radikalen kon­struk­tivis­mus”, solip­simus etc. etc. disku­tiert…

die bilder wer­den heute wichtig?
waren früher nicht wichtig?

  • sich kein bild machen von gott
  • bilder­sturm

das konzept der hyper­af­fir­ma­tion wurde noch gar nicht ver­standen ;-)
als sozialar­beit­er ver­ste­he ich es als eine art von “arbeit am sozialen”
#medi­en­lǝsɥɔǝʍ kön­nen als treiber von “meta­mor­pho­sen der sozialen fra­gen” (robert cas­tel) ver­standen wer­den

der pro­fes­sor meint:

  • man muss die unter­schei­dung “künstlerisches/laien” bild aus prag­ma­tis­chen grün­den machen…
  • für mich ist arnold schwarzeneg­ger kun­st @joergscheller1
  • von der wertschöp­fung her denken…

das bild war schon immer wichtig
und es war schon immer klar, dass das auge das schwäch­ste, das ver­führerischste, das tauschungswill­g­ste men­schliche organ ist.
“du sollst dir kein bild­nis machen “- kop­pelung mit dem gold­e­nen kalb

ökon­imisch-prag­ma­tisch
wis­senschaftlich-ana­lytisch-seman­tisch

bild gle­icht sich textnutzung an

self­ieforschung — joerg scheller
- du fotografierst ein self­ie (eine pose, welche für self­ies bekan­nt sein)

#meta­dat­en

dig­i­tal­isierung ist eine tech­nik
nichts anderes als die druck­er­presse
(jean-pierre hoby)
es ist an uns, einen weg zu find­en, was gute/schlechte bilder sind

joerg will eine unter­schei­dung digital/analog ein­führen :-)))

ein­wurf: com­mu­ni­ty kam auch nicht vor…

vorbereitung:

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#ScriptedCulture 4

3. Mai
Dig­i­tale Kul­turöf­fentlichkeit, der Markt und die Kun­st
Mit Julia Voss, Kun­stkri­tik­erin und Pub­lizistin
Mod­er­a­tion: Ines Kleesat­tel

meine Noti­zen:

ps: heute (wiederum) keine einzige per­son ausser­halb des raumes “anwe­send”…

(zuerst läuft die präsen­ta­tion am mac nicht. dann kommt echo von face­book live.)

vorstel­lerin und red­ner­in erwäh­nen namentlich, mit wem sie disku­tieren wollen. (das pub­likum? naja… auch…)

(prob­leme mit der präsen­ta­tion)

es seien zwei stile entwick­elt worten:

  • serie
  • post-inter­net-art

mussen als news/medienplattformen

(sie zeigt eine insta­gram seite — kurz vor schluss. eine stu­di­entin mit kun­stkri­tik… 2do suchen!)

FRAGEN von den “offiziellen fragerin­nen”:
- sie steigen auf die frage 3 ein.
- die inno­v­a­tivste idee: eine kom­men­tarspalte auf dem hochschul­blog ;-)
- “wir fühlen uns — als hochschul­profs — nicht “equiped” — um im inter­net aktiv zu sein” … gle­ichzeit­ig sagen sie, dass die kinder am smart­phone unter­wegs seien…

den twit­ter-feed bespie­len, das kann schon jed­er… aber…

  • warum tut man es?
  • wofür?

der mar­ket­ing-mann erk­lärt, dass es halt mar­ket­ing brauche, ziel­grup­pen bes­tim­men… das töne jet­zt sehr wis­senschaftlich…  ich fall vom stuhl…

neue for­mate entwick­eln voss: “schnell und wendig” (weil die def­i­n­i­tion #kun­st — die funk­tion ist nicht gek­lärt)

voss hat sich jet­zt mit einem wirtschaft­sjuris­ten zusam­menge­tan um eine neues pro­jekt zu lac­i­eren…

ablehnung von these 1

“die frage ist ja immer: was bes­timmt die märk­te”

die ökonomisierung des inter­nets wurde in der phase web 2.0 mit “boule­var­disierung” und “plat­tformisierung” beant­wortet. (im “west­en”)

das #set­ting als selb­st-erfül­lende-pro­hezeiung. #Smart­Set­ting

jean-pierre hoby — vertei­di­ger des UNIKATS… er hat ACCESS von rifkin nicht gele­sen ;-)
- das hat alles gar nicht mehr mit kun­st zu tun.

so kann ich ein­steigen:
- ein­ver­standen mit jean-pierre hoby: es hat nichts mehr mit kun­st tun. weil ökonomisiert bazon brock. har­ald fal­ck­en­berg: aus dem maschi­nen­raum der kun­st 2007
- nicht ein­ver­standen: es geht nicht mehr ums unikat: es geht um anderes. access… 2000
- das schliesst an diskus­sion vom let­zten mal an: aktuelle phänome als eine kon­se­quente, hyper­af­fine weit­er­führung… bsp: selb­st­por­trait — self­ie etc.
- was ist kun­st? die zeichen­kette dig­i­tal­isierung führt nir­gends hin… dig­i­tale kun­st, dig­i­tale gesellschaft, dig­i­tal medi­en… das ist weniger quatsch, als dass es umstand­los quatsch gener­iert…
- mögliche frage: warum akzep­tieren sie die kun­st in der form der ökonomisierung? die frage nach der FUNKTION von kun­st, würde mE weit­er führen.… sie machen ja die öff­nung über “mod­ern” 2 stile — barock viele -

(habe mich zwar gemeldet, sie hat mich zwar notiert. jet­zt ist aber schluss. sie reden unter sich…)

meine Fra­gen:

(…)

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#ScriptedCulture 5

14. Juni (ZHdK Raum 5.K04)
Dig­i­tale Dis­rup­tion der Filmöf­fentlichkeit – das Beispiel des Film­fes­ti­vals
Mit Chris­t­ian Jun­gen, Ressortleit­er Kul­tur NZZ am Son­ntag
Mod­er­a­tion: Rue­di Wid­mer

chris­t­ian jun­gen war gestern noch in los ange­les. er ist sichtlich beein­druckt von jenen tagen. auch vor dem live-stream sprach er von den erleb­nis­sen…

was es früher war:
ein fes­ti­val war ein­mal ein ort der ent­deck­un­gen…
es war ein­mal eine plat­tform, wo sich die szene tre­f­fen kon­nte…
die film­mach­er gin­gen ans fes­ti­val, um von der massen­medi­alen aufmerk­samkeit zu erhal­ten…

was früher die inter­essen waren:
fes­ti­vals wur­den aus poli­tis­chen und touris­tis­chen grün­den erfun­den… heute insb. stan­dort­mar­ket­ing.

aktuelle reak­tion:
fes­ti­vals als brands… MEHR DES SELBEN… wan­del 1. ord­nung

über­hitzung ver­mei­den
- aufmerk­samkeit­sökonomie

event mit added val­ue…

was daran ist vertei­di­gungswürdig?
- eben

#DISRUPTION:

  • film wird als medi­um irri­ta­tion­s­los gestützt
  • der begriff #dig­i­tal­isierung wird irri­ta­tion­s­los genutzt.
  • der unter­schied von produzent:konsument wird irri­ta­tion­s­los genutzt.
  • die funk­tion jour­nal­ist als kri­tik­er und gate­keep­er wird prob­lema­tisiert. (geht glaubs rich­tung: wir wer­den manip­uliert von den fes­ti­vals. gebt uns geld, damit wir weit­er­hin kri­tisch berichte kön­nen, so?)
  • es scheint keine poli­tis­chen fra­gen oder anliegen zu geben: es ist eine starke auseinan­der­set­zung mit ökonomis­chen fra­gen…

jet­zt kommt doch noch zu “the long tail”… es kön­nte also um vielfalt gehen…

(…)


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15. Juni, 18h Buchvernissage

(…)


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C | Links zu Lesetexten, welche in dieser Zeit entstanden sind

  1. #Smart­Set­ting: Archiv: Vorgänger­mod­ul: Was war Kri­tik? (2017)
  2. #Script­ed­Cul­ture 1: Eine suprkrze Geschichte des besseren Argu­mentes (Medi­um)
  3. #Script­ed­Cul­ture 2: Was war Bib­lio­thek? (Medi­um)
  4. #Script­ed­Cul­ture 1/2/3: Das Märchen vom Krieg (Medi­um)
  5. #Script­ed­Cul­ture 3: Was war ein Bild? (Medi­um)
  6. #Script­ed­Cul­ture 4: Was war Kun­st? (Medi­um)
  7. #Script­ed­Cul­ture 5: Was war Film? (Medi­um
  8. #Smart­Set­ting: m/ein Vorschlag für eine Fort­set­zung

/end


Ein Kommentar für “notizen @sms2sms | #ScriptedCulture @zhdk kulturöffentlichkeit & digitalisierung: scriptedculture.com (2018)

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