#SOZIALARBEITmr – das making of (Soziale Arbeit als Menschenrechtsprofession. Fragezeichen)

eröffnung: 11.06.2018

dieses dokument bleibt in bearbeitung. für den aktuellstes stand, muss laufend ein re:load gemacht werden. link auf moodle fhsg (zur für studis zugänglich)

warum ein making of so wichtig ist?
prof. dr. stephan porombka hat es erklärt (podcast)

warum vorlesungen als podcast abgelegt werden sollen?
prof. dr. wolfgang essmann könnte es sicher erklären

wie eine solche vorbereitung auf twitter aussehen könnte?
pd dr. hedwig richter zeigt es.

Meine eigene Arbeit an:
Umgang mit Information auf der Höhe der Zeit: «Die Form der Unruhe» bd 1/2, junius verlag 2009/2010 #dfdu und aktuell:
Wikinews_ch und #SmartSetting:

META | Erste Notizen zur Beobachtung des Auftrags

von einem «Making of» würde ich eigentlich erwarten, dass es ein wiki ist. aber mein wiki wurde von bots überschwemmt und ich musste es wieder deinstallieren lassen… müsste mich da dringend einarbeiten, damit ich es selber managen kann. aber… :-/

immerhin: ich habe «sozialarbeit als menschenrechtsprofession» so noch nie für eine vorlesung (WPF, wahlpflichtfach) ausgearbeitet. ich kann keine materialien übernehmen. der zeitliche rahmen ist gegeben. die literaturliste ist vorgeschlagen, die werde ich aber anpassen können. ein beschrieb des moduls ist gegeben, was ich zu erfüllen habe. die themenschwerpunkte sind wie folgt überschrieben:

  1. menschenrechte
  2. soziale arbeit und demokratische gesellschaft
  3. professionelles handeln und ethische grundlagen
  4. historische entwicklung von theorien und methoden der sozialen arbeit

die reihenfolge werde ich anpassen – 4 – 2 – 3 – 1 – um direkt entlang der chronologie – im sinne von c.w. müller: «wie helfen zum beruf wurde» (befindet sich auf der vorgesehenen literaturliste) – arbeiten zu können. zusätzlich passt dies zu dem, wie ich mit #medienlǝsɥɔǝʍ arbeite. dazu werde ich in diesem modul aber nichts machen. ziel wäre (für mich), dass diese vier tage die grundlage schaffen, um gute fragen nach einem «beruf, profession und disziplin sozialer arbeit auf der höhe der zeit» gestellt werden können. (bzw gestellt sind ;-)

das versprechen, was die studis nachher so alles können sollen (copy/paste):

FACHKOMPETENZ

  • das Konzept der Sozialen Arbeit als Menschenrechtsprofession aus der Geschichte herleiten.
  • die Ziele einer an Menschenrechten orientierten Sozialen Arbeit benennen und kritisch einordnen.

METHODENKOMPETENZ

  • historische und theoretische Forschungsergebnisse verstehen und für das professionelle sozialarbeiterische Handeln nutzen.
  • ihr sozialarbeiterisches Handeln auf ausgewählte ethische Grundlagen beziehen.

SELBSTKOMPETENZ

  • sich ihre eigene sozialhistorisch geprägte Identität bewusst machen und sich mit deren Einfluss auf das eigene Handeln auseinandersetzen.

SOZIALKOMPETENZ

  • können unter Einbezug historischen und theoretischen Wissens einen eigenen professionellen Standpunkt nach aussen vertreten.
  • können Güterabwägungen zwischen unterschiedlich gelagerten Interessen vornehmen und vermittelnd auftreten.

Entwicklung Didaktik

meine rolle:

haltung/didaktik:

  • muss ich noch dazu sagen, dass ich ohne (kurator) philipp meier, thomas hirschhorn nicht kennen würde?!?
  • dazugehören muss auch, dieses mitlaufen lassen der metaebene: #MakingOf
  • am 31. juni fragte mich moritz klenk in bern, was diese form/struktur mit dem inhalt zu tun habe… unterschied zw.: «es ereignet sich etwas» und einem «ereignis». (die erfindung von sprache, schrift, buchdruck, computer… die erfindung von mechanisierung, maschinisierung, automatisierung, computerisierung… etc. das ist: «es ereignet sich etwas»… ein «ereignis» ist nicht, wenn es nicht wiederholt – wieder geholt – wird… (so?)
    was passiert, passiert: es ereignet sich etwas
    was passt, ist eine passion: ein ereignis
    (keine ahnung… ich spiele bloss… aber eine inspirierende unterscheidung… zumal «die erfindung von «sprache/schrift» eine lange periode war, während dem die erfindung der maschinisierung.. die erfindung der atom-bombe, der gaskammer… ein relativ kurzer moment sein mag.

Vorwissen zum Setting

  • ein klassenzimmer (ich kenne den raum in der vorbereitung nicht)
  • eher für frontalunterricht geeignet. aber vermutlich – ausser «die kanzel» mit den ganzen computer/präsentations-schnittstellen – dürfte der raum umstellbar und für vier tage gestaltbar sein. (bestätigung eingetroffen. wir werden raum umbauen können und diese für 4 tage so stehen lassen!)
  • ca. 30 personen (bachelor (semester?) sozialarbeit)
  • wLan, moodle, die erfahrung in aktuellen lehraufträgen zeigt: moodle wird nicht genutzt, mein zugang zu moodle hat tücken (ich kann nicht selber handeln), alle haben «geräte» dabei, arbeit mit googleDocs problemlos, keine erfahrung in kollaborativen arbeitsweisen.) entscheid: ich will mit einem google doc arbeiten.

Entwicklung Struktur

Definitives #SmartSetting für Mo-Do 2.–4.7.18

#sozialarbeitMR ⓐ
#sozialarbeitMR ⓑ
#sozialarbeitMR ⓒ
#sozialarbeitMR ⓓ

Kollaborative Dokumente (GoogleDoc): https://goo.gl/taUG3e
timeline via wikidata:- http://histropedia.com/timeline/nbxjz2h4z82/SozialarbeitMR

aus der bibliothek holen lassen | gruppe b

 

 

 

https://medium.com/@sms2sms/soziale-arbeit-als-menschenrechtsprofession-fragezeichen-sozialarbeitmr-846c3d56a0ea

 

.….….….….….….….….….….….….….…..

archiv

.….….….….….….….….….….….….….…..

TAG 1

1. Rede: Soziale Arbeit als Menschenrechtsprofession. Fragezeichen (zum text | zum podcast)

  1. Begrüssung (Eingesprungen für Sonja Matter), Vorstellung meiner Person via aktueller Text auf Medium: Stefan M. Seydel/sms ;-) (*1965), M.A., Studium der Sozialen Arbeit in St. Gallen und Berlin. Unternehmer, Autor, Künstler. Ausstellungen und Performances in der Royal Academy of Arts in London (Frieze/Swiss Cultural Fund UK), im Deutsches Historisches Museum Berlin (Kuration Bazon Brock), in der Crypta Cabaret Voltaire Zürich (Kuration Philipp Meier) uam. Gewinner Migros Jubilée Award, Kategorie Wissensvermittlung. Diverse Ehrungen mit rocketboom.com durch Webby Award (2006–2009). Jury-Mitglied “Next Idea” Prix Ars Electronica 2010. Bis 2010 Macher von rebell.tv. Co-Autor von “Die Form der Unruhe“, Umgang mit Information auf der Höhe der Zeit, Band 1 und 2, Junius Verlag Hamburg. Mitglied im P.E.N.-Club Liechtenstein. Er war drei Jahre Mitglied der Schulleitung Gymnasium Kloster Disentis. Seit Sommer 2014 lebt und arbeitet er in Zürich: #dfdu.org AG, Konstellatorische Kommunikation. (Entwicklung von Pilot und Impulsprojekten, gegründet 1997 mit Tina Piazzi)
  2. Ziel der 4 Tage ist es, die Frage: «Soziale Arbeit als Menschenrechtsprofession?» begründend individuell zu beantworten. Das kann mit einer schriftlichen Arbeit gemacht werden (8–10’000 Zeichen) oder durch Präsenz an den vier Tagen. Der Bericht muss am Donnerstag Abend 17h in meiner eMail-Box: sms@dfdu.org sein. Anwesenheitskontrolle wird am Morgen und Abend gemacht. (Bei Absenzen kann Leistungsnachweis durch schriftliche Arbeit gemacht werden.)
  3. Arbeitsweise: Ich habe mir einen kollaborativen Workshop, eine Ateliersituation, einen Gedankenraum überlegt, innerhalb welchem es Ihnen möglicherweise gelingen könnte, diese Frage für sich selbst zu beantworten.
  4. Ich werde zwei Inputs schriftlich vorbereiten und «die vorlesung» unmittelbar anschliessend als Podcast offen zugänglich (Medium/Soundloud) ablegen.
  5. Die zu beantwortenden Fragen ergeben sich aus dem «Wortfeld» des Titels:
    – Was ist Soziale Arbeit?
    – Was ist eine Profession?
    – Was ist eine Profession Sozialer Arbeit?
    – Was sind Menschen?
    – Was sind Rechte?
    – Was sind Menschenrechte?
    – Digitale Antwort auf: «Soziale Arbeit als Menschenrechtsprofession?» – Ja/Nein.
  6. Arbeitszeiten: Total: 24 Lektionen (5 am Morgen | 3 am Nachmittag) + 6 Selbststudium | Arbeitszeiten. Mein Vorschlag: 8.30 – 12 | 13.30 – 16h1 | Mo INTRO | … | 7
    2 | Di | Arbeit – Soziales | 14
    3 | Mi | Recht – Menschen | 18+4
    4 | Do | Beantwortung der Frage | PRäSENTATIONEN | 6+2
  7. Fragen?
  8. Verabschiedung der Personen, welche schriftlich reagieren wollen.
  9. Umstellung des Raumes
  10. Beantwortung von drei Fragen als Referenzbefragung/Definitionscloud (individuelle Beantwortung: Zettel auf Wand bleibt über die 4 Tage hängen)
    – Was ist Soziale Arbeit? – Soziale Arbeit ist…
    – Was sind Menschenrechte? – Menschenrechte sind…
    – Fassen Sie Soziale Arbeit als Menschenrechtsprofession auf? Ja/Nein
  11. Aufstellungen: Männer/Frauen, Alter, Haben Sie Kinder?, Berufsabschlüsse?, Studieren sie berufsbegleitend/vollzeit? andere Kulturelle Kompetenzen: Sprache, welche?, Kultur anders europäisch/christlich?… weitere Ideen? …
    wenn es jetzt darum geht, sich themenfelder zu erschliessen: in gruppen arbeiten,
  • Arbeitsmaterialien 1: Gruppen: Lerntypen nach Vester: visuell, motorisch, kommunikativ, auditiv (Bildung von 4er-Gruppen)
    Zuordnung von Rollen: Zum Beispiel: Verantwortlich für: Repräsentation auf dem Tisch (visuell), Bibliothek/Quellen (motorisch), Moderation Gruppe (kommunikativ), Internet, kollaborativ, twitter (auditiv)
    - gruppe kennenlernen: stärken/schwächen
    - fachgruppen kennen lernen: absprachen: was ist wichtig?
    was sind «gute informationen»: (anderes anders machen)
  • Arbeitsmaterialien 2: Tisch in der Mitte (Linearität/Zeitpfeil – Oben SOZIALES/Unten: ARBEIT)
  • Arbeitsmaterialien 3: (Der Körper, die Gruppe, die Dynamik) Intro zum Flüsterraum (rausgehen ist ok. aber hier drin wird gearbeitet: wer präsent ist, ist am produzieren.) Störungen haben Vorrang: (Auch – und insb. – wenn diese aus der computer vermitteltend kommunikation kommt.)
  • Arbeitsmaterialien 4: Kollaborative Dokumente (GoogleDoc): https://goo.gl/taUG3e
    Schicken sie eine Anfrage (am besten aus einen gMail-account) um Bearbeitungsberechtigung. Bitte mit folgendem Code (…ist zu bestimmen…), damit nur Personen Zugang haben, welche am Workshop mit dabei sind. Berechtigung zum «anschauen» haben alle, welche den Link finden:Twitter als Zettelkasten #sozialarbeitMR – neuen account eröffnen (weitere: zB: #Körpergeschichte etc.) Neues Konto auf Instagram und/oder Twitter eröffnen
    http://histropedia.com/timeline/nbxjz2h4z82/SozialarbeitMR
    – Abmachung zum fotografieren und online-stellen
  • Fragen?
  • INPUT:
    Grundannahmen:
    5.1 «Ich gehe zunächst von einem unbestreitbaren Tatbestand aus: …» hochkomplex, strukturierte systeme, eigendynamik, intransparent, unregulierbar (Niklas Luhmann)
    5.2 Umgang mit Komplexität. (Silvia Staub-Bernasconi)
    5.3 Arbeitsmethode nachThomas Hirschhorn: Fan-Kultur (Befreiung, ein Experte sein zu müssen), Qualität: Nein/Energie: Ja, Präsenz+Produktion
    — eintauchen in eine thematik… etwas auftauchen lassen…
  • Aufbau Arbeitsumgebung:
    Arbeitsschritt 1: ARBEIT – SOZIALES
    Kärtchen mit Antworten auslegen (nicht kleben! Achtung Durchzug) Fragen formulieren: Brainstorming machen, Kärtchen auslegen… Erst später sortieren, zeitlich verorten, inhaltlich überprüfen (orgiastisch! – nicht sophrosyne) … Auf Tisch und Timeline GoogleDoc eintragen. (Versuch einer Harmonisierung zwischen Tisch und Doc. Im Doc immer mit Hyperlink)einstieg mit:
    – wenn ihr an «geschichte» der menschheit, der welt… denkt: welche ereignisse kommen euch in den sinn… daten… politik… medien…allmählich richtung:ARBEIT – SOZIALES
    Einstieg mit:
    Arbeit: Wer sind die ersten Arbeiter, welche ihnen in den Sinn kommen… (Kain/Abel… Fabrik… Freelancer, Slaven…)Gewerkschaften: Ab wann? Warum? Namen? Bewegungen?Was sind die Treiber der Entwicklung? (4. Industrielle Revolution: mechanisierung, maschinisierung, automatisierung, computerisierung) via Namen… via Erfindungen… via (eigenen) Berufsbildern, Familiengeschichten etc.Wie wird (in der jeweiligen Zeit) mit dem Scheitern umgegangen: Armut, Behinderung etc.Wie wird scheitern interpretiert?etcAbschluss: In welchem Moment «erscheint» Soziale Arbeit?Namen! Namen! Namen!
  • Reflektionen: Kompliziert/Komplex | Linearität (warum Zeitstrahl?) | Massenmedien. (Warum sind Autorinnen so wichtig? Individualisierung. Autoriät durch Autorenschaft…) | freies Arbeiten und sortieren. | etc
  • Jede Person wählt sich ein «Zettel zur Vertiefung» – AUSSER FRAUEN DER SOZIALEN ARBEIT – und für 3min Präsentation: Sicherung, dass es im Doc ist. Namen auf Zettel schreiben um Doppelbelegungen zu vermeiden.)
  • Präsentation immer in bezug auf die Ausgangsfrage: Dieser Zettel/diese Notiz ist wichtig für die Entwicklung von «Soziale Arbeit» weil…
  • Ev. Nacharbeitung: Finden von Theoriemacherinnen Soziale Arbeit. (Sadie Plant nicht vergessen ;-))) Aufteilung der Frauennamen auf die Gruppen – Die Tradition der Frauen als Theoriemacherinnen von Sozialer Arbeit.
  • Name der Frau
    Herkunft
    Ausgangslage
    Was hat Sie entwickelt?
    Was kann/könnte Soziale Arbeit von Ihr lernen?
  • Präsentationen Abschluss «Soziale Arbeit» 1 Eigene Position: spontaner Versuch «Definition Soziale Arbeit» im Abgleich mit erster Notiz: eigene Verortung auf dem Zeitstrahl
  • Sozialarbeitsprofession – Input: Tätigkeiten – Skills – Jobs – Berufe – Profession – Disziplin | überleitung zu Menschenrechte: Menschen – RechteWas sind Rechte? – Verbindung zu Liste der Herrschaftsformen: Recht bei Schamanismus, Monarchie, Diktatur, Demokratie, Anarchie? (Aufteilung auf Gruppen)
  • Präsentationen
    PAUSE – Themenschwerpunkt wechselt
  • Arbeitsschritt 2: RECHT – MENSCHEN
  • Liste der Herrschaftsformen (Namen?, Protagonisten?)
  • Demokratie – 4 tragende Grundwerte nach Häfelin/Haller
  • Was macht einen Menschen aus? Umgang mit Un-Menschen? Todesstrafe als Möglichkeit «Unwürdige Menschen» zu bezeichnen… etc. etc. Wortfeld entwickeln… Seit wann gibt es Kinder? Seit wann gibt es Frauen? Sind Flüchtlinge Menschen? (und falls ja: Warum muss dann darüber Mühsam verhandelt werden, ob diese aus dem Mittelmeer gefischt werden müssen?) Dilemata, Heinz-Dilema, Ethik… #Körpergeschichte @richterhedwig timeline zeigen.
  • Gruppenarbeit: Definition Mensch 1
  • Präsentationen
  • Menschenrechte – das recht, ein menschen zu sein? die rechte des menschen? die geschichte der EMRK
    bildung von 2 gruppen
    «Menschliche Bedürfnisse» vs «Die Liste der der rechte nach EMRK»
    gruppe 1 – Welche Bedürfnistheorien finden wir?
    gruppe 2 – Welche Einführungen in Menschenrechte/EMRK finden wir?https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/19500267/index.htmlpositives recht: Positives Recht ist vom Menschen gemachtes und damit veränderliches Recht
    überpositives recht: vom menschen entdeckt (naturrecht | völkerrecht)was sind menschenrechte? (humanrights.ch)Art. 1 Verpflichtung zur Achtung der MenschenrechteAbschnitt I: Rechte und FreiheitenGRUPPE 2
    Art. 2 Recht auf Leben
    Art. 3 Verbot der Folter
    Art. 4 Verbot der Sklaverei und der ZwangsarbeitGRUPPE 3
    Art. 5 Recht auf Freiheit und Sicherheit
    Art. 6 Recht auf ein faires Verfahren
    Art. 7 Keine Strafe ohne GesetzGRUPPE 4
    Art. 8 Recht auf Achtung des Privat- und Familienlebens
    Art. 9 Gedanken‑, Gewissens- und Religionsfreiheit
    Art. 10 Freiheit der Meinungsäusserung
    Art. 11 Versammlungs- und VereinigungsfreiheitGRUPPE 6
    Art. 12 Recht auf EheschliessungGRUPPE 5
    Art. 13 Recht auf wirksame Beschwerde
    Art. 14 Diskriminierungsverbot
    Art. 15 Abweichen im Notstandsfall
    Art. 16 Beschränkungen der politischen Tätigkeit ausländischer Personen
    Art. 17 Verbot des Missbrauchs der Rechte
    Art. 18 Begrenzung der Rechtseinschränkungen
  • Präsentationen (Form? Inszenierung Podiumsgespräch (?)
    PAUSE – Themenschwerpunkt wechselt::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::aktueller arbeitsstand
  • Arbeitsschritt 3: Staat & Profession
    4 tragenden grundwerte des bundesstaatsrecht (schweiz häfelin/hallerBildungssystem
    – triplemandatPAUSE – Themenschwerpunkt wechselt
  • Arbeitsschritt 4: Zusammenführung Entwicklung Fazit

https://vimeo.com/278367350

2. Rede: Vom Verschwinden des Körpers. Arbeit am Sozialen. Ausrufezeichen (zum text | zum podcast)

NOTIZEN

Inhalt

Was ist Sozialarbeit?
– Globale Defition: http://ifsw.org/policies/definition-of-social-work/

“Social work is a practice-based profession and an academic discipline that promotes social change and development, social cohesion, and the empowerment and liberation of people. Principles of social justice, human rights, collective responsibility and respect for diversities are central to social work. Underpinned by theories of social work, social sciences, humanities and indigenous knowledges, social work engages people and structures to address life challenges and enhance wellbeing.

The above definition may be amplified at national and/or regional levels”.

Kommentare deutsche Fassung | Schweizer Fassung(2015): «Soziale Arbeit fördert als Profession und wissenschaftliche Disziplin gesellschaftliche Veränderungen und Entwicklungen, den sozialen Zusammenhalt und die Ermächtigung
und Befreiung von Menschen. Dabei sind die Prinzipien der sozialen Gerechtigkeit, der Menschenrechte, der gemeinschaftlichen Verantwortung und der Anerkennung der Verschiedenheit richtungweisend. Soziale Arbeit wirkt auf Sozialstrukturen und befähigt Menschen so, dass sie die Herausforderungen des Lebens angehen und Wohlbefinden erreichen können. Dabei stützt sie sich auf Theorien der eigenen Disziplin, der Human- und Sozialwissenschaften
sowie auf das Erfahrungs-Wissen des beruflichen Kontextes.

Diese Definition kann auf nationaler und/oder regionaler Ebene weiter ausgeführt
werden.»

Wozu Theorie?

«Die einfachste Antwort () lautet, dass eine Theorie dabei hilft, Relationen zu identifizieren, die ein Phänomen als Funktion eines anderen Phänomens erklären. Eine Theorie liefert eine Erklärung.» (Baecker, 2016)

«Die Frage nach dem Wozu der Theorie entpuppt sich so als Frage danach, wie die Autonomie der Wissenschaft in der Gesellschaft gesichert und mit der Reflektion auf ihre Funktion und ihre Leistung verknüpft werden kann.» (Baecker, 2016)

Das Triple-Mandat Sozialer Arbeit

Soziale Arbeit sieht sich beauftragt von

  • Einer Auftraggeberin
  • Einer Profession Sozialer Arbeit
  • Eines Klientels

Ein Schreiner, welcher von einem Kunden beauftragt wird, ein Bett zu fertigen, hat ein Doppelmandat: Es gibt fachliche Standards, welcher er in seiner Holzbearbeitung nicht unterlaufen will. Selbst wenn der Kunde das verlangte.

Fachliche Standards werden gelernt (Beruf), reflektiert und gepflegt (Profession), in ihren Grundlagen befragt, begründet und prozessualisiert (Disziplin).

Weil «das Produkt» von Sozialer Arbeit aber keine Holzbetter sind, sondern «Soziale Prozesse» mit oder ohne einer unvermittelt ansprechbaren «Gruppe von Menschen», entsteht ein drittes Mandat. Vergl.: Staub-Bernasconi (2018), S. 111

Nicht nur Soziale Arbeit ist konfrontiert mit einem Theorie-Praxis-Ethik-Problem. Vergl.: Staub-Bernasconi (2018) . S. 285

Mary Richmond: Kunst der differenzierten Diagnose und Behandlung, betonung auf methodische Kompetenzen
Jane Addams: gesellschaftstheoretische und wissenschaftlichen Forschungskompetenz
Mary Parker-Follet: Management (?)

Was sind Menschenrechte?

«Menschenrechte sind eine historische wie aktuelle Antwort auf Unrechtserfahrungen.» (Staub-Bernasconi 2009)

«Ziel der «Menschenrechte» ist eine Verringerung von Gewalt in unserer Welt.» (Galtung 1994)

Soziale Arbeit als Menschenrechtsprofession bezeichnet eine Soziale Arbeit, welche für die Fachlichkeit ihres Mandates sich auf die «Theorie der Menschenrechte» beruft.

Eine Geschichte des Körpers
– Stoffwechsel

  • menschliche Bedürfnisse
  • menschliche Wünsche
  • Austausch
  • Kriterien
  • Macht (Behinderung/Begrenzung)

Eine Geschichte der Psyche
– Gedanken

  • Selbsterkenntnis
  • Wahrnehmung
  • Für Wahr nehmung (Wirklichkeit, Realität, Wahrheit)
  • Identität & Individuum

Eine Geschichte des Sozialen
– Kommunikation

  • Sprache
  • Schrift
  • Buchdruck
  • Computer

Über das Verschwinden des Körpers in Daten

Körper – Psyche – Soziales

Vom Körper zur Psyche

  • Du kannst nicht nicht unterscheiden
  • Du kannst nicht nicht beobachten
  • Du kannst nicht nicht handeln
    (Paul Watzlawick reloaded, Axiome 1−3÷9)

Von der Psyche zum Sozialen
Kommunikation = eine Selektion von:

  • Information
  • Mitteilung
  • Verstehen
    (Niklas Luhmann)

Vom Sozialen zur Körper

  • Ausstattung
  • Austausch
  • Kriterien
  • Macht (Behinderungs- & Begrenzungsmacht)
    (Silvia Staub-Bernasconi

(…)

LINKS


Ein Kommentar für “#SOZIALARBEITmr – das making of (Soziale Arbeit als Menschenrechtsprofession. Fragezeichen)

Kommentieren

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese HTML Tags kannst du verwenden:

<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>