simon simons saint simonisten

DAS WORT WURDE STOFF: Kleidungsstücke in der Tradition der Saint Simonisten

serie: DAS WORT WURDE STOFF
vom text zur tex­tilie zur sozialen prax­is
| inspiri­ert durch die st. simonis­ten um 1800 klei­dungsstücke, welche grund­hal­tun­gen, anliegen und ein­stel­lun­gen in bezug auf das zusam­men­leben mit anderen men­schen reflek­tieren. (wirtschaft­slexikon, gefun­den in: peter slo­ter­dijk | wal­ter ben­jamin) | es wur­den einige tests gemacht. jack­en und hem­den. nach ((( rebell.tv ))) kon­nte die idee nicht weit­er ver­fol­gt wer­den…

klei­dung ist eine/die älteste soziale schnittstelle
– zwis­chen kör­p­er & gemein­schaft
– zwis­chen innen & aussen
– zwis­chen per­son & bedeu­tung

  • aus tex­til wird text
  • aus wort wurde stoff

stoff getra­gen am kör­p­er
– getra­gen, geschnürt, gezeigt
– fes­tlich getra­gen im öffentlichen raum
– ver­bun­dene verbindlichkeit
– ver­ant­wor­tung zum anziehen

die st.-simonisten haben das vorgemacht:
– rück­en­schnürung als prak­tizierte abhängigkeit
– uni­form ohne herrschaft, aber mit bedeu­tung
– tex­tilien als seman­tis­che flächen

abge­se­hen davon: weben — weben — nullen und ein­sen: sadie plant hat diesen frauen­pow­er, cyber­punk, post-human­is­tis­chen gedanken sen­sa­tionell hergeleit­et. meine eltern haben ein leben lang in amriswil für beste weber gear­beit­et ;-)

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