#SMARTCONTRACTS 4 dummies

bitte ver­ste­he diesen ein­trag nicht zu schnell…

GPst­Gn-WwAAW1xQ
previous arrow
next arrow


/talente | „Wer hat, dem wird gegeben.“

Langsam: Mein Blog ist mein Karten­raum und keine Bühne. Ich weiss wie man pub­liziert. Das hier ist etwas anderes. d!a!n!k!e | WORK IN PROGRESS reload für aktuellen schreib­stand | warum ich nicht pub­liziere? weil ich es kann. weil es geht. weil ich es für angemessen halte.

work in progress

die ganze playlist auf WikiDienstag.ch | abon­niere kosten­los den What­sApp-chan­nel #Lav­inaN­era treis

Anlass zu diesem Eintrag:

Die Lesung vom 1. Sep­tem­ber (2025)

Summary

  1. Ich ver­ste­he „Wer hat, dem wird gegeben“ nicht als göt­tlich­es Gebot, son­dern als Beschrei­bung ein­er Macht­logik.
  2. Ich sehe darin die Dynamik sozialer Sys­teme, die Ungle­ich­heit ver­stärken.
  3. Für mich ist der Text eine War­nung, kein Ide­al.
  4. Meine Auf­gabe ist, Bedin­gun­gen zu gestal­ten, die diese Logik durch­brechen.
  5. Ich kann den „untäti­gen Knecht“ auch als Wider­ständi­gen lesen, der das ungerechte Sys­tem sicht­bar macht.

Die drei Fassungen

Die drei Fas­sun­gen ste­hen bei Matthäus (25,14–30), Markus (4,24–25, in Kürze) und Lukas (19,11–27). Hier eine Über­sicht:

Weit­er­lesen


Wozu Sünde? Mehr noch: Wozu Erbsünde?

Langsam: Mein Blog ist mein Karten­raum und keine Bühne. Ich weiss wie man pub­liziert. Das hier ist etwas anderes. d!a!n!k!e | WORK IN PROGRESS reload für aktuellen schreib­stand | warum ich nicht pub­liziere? weil ich es kann. weil es geht. weil ich es für angemessen halte.

work in progress

NEIN. So würde ich es nicht sagen wollen… ;-)))
- Aber… Hm… Den aktuellen Stand des Ein­trags habe ich Note­bookLM von google gezeigt… und das war das Ergeb­nis am 30. August 2025:

die ganze playlist auf WikiDienstag.ch | abon­niere kosten­los den What­sApp-chan­nel #Lav­inaN­era treis

Anlass zu diesem Eintrag:

Weil wir immer wieder gefragt wer­den, wie wir #TheLuh­man­n­Map und #TheS­taub­Ber­nascon­i­Ma­trix (“Map & Matrix”) als Sozialar­bei­t­ende für unsere Arbeit am Sozialen zur Anwen­dung brin­gen, sollen ver­mehrt ganz konkrete Beispiele gesam­melt und nacherzählt wer­den.

Aktuell arbeit­en wir in ein­er kleinen Kapelle in der Sur­sel­va, auf der gegenüber liegen­den Tal­seite mit Blick hinüber zum benedik­tinis­chen Kloster Dis­en­tis. Dort sind zwei sakrale Arbeit­en, welche nicht nur zeit­genös­sis­che Geschichts- & Kul­tur­wis­senschaften über­raschen, provozieren, faszinieren: Ein gotis­ch­er Flüge­lal­tar von 1515. Eine barocke Marien­stat­uette mit ihrem Baby von ca. 1705. Wir wollen diese bei­den repari­eren und pfle­gen. Dieses Vorhaben stellt uns vor hand­feste Prob­leme. Prob­leme, welche wir uns als Arbei­t­ende am Sozialen wün­schen. Aus aktuellen, welt­poli­tis­chen Grün­den ;-)

Und ja, die Antwort auf die Frage: “Wozu Sünde?” kann zudem konkrete Ori­en­tierung geben, wenn es darum geht, konkrete Restau­ra­tions­fra­gen zu entschei­den. (so?)

Summary

Wozu Sünde? Und mehr noch: Wozu Erb­sünde?

In der Mod­erne wurde die Selb­stver­ständlichkeit des Indi­vidu­ums zur ober­sten Norm. Frei­heit und Ver­ant­wor­tung (Lib­er­al­is­mus), Sol­i­dar­ität & Gle­ich­heit (Sozial­is­mus) gal­ten als Befreiung von Schuld und Gnade. Doch das war nicht immer so. Im Alpin-Barock war Erb­sünde nicht Last, son­dern Sprache der Gebor­gen­heit. Sie bedeutete: Nie­mand begin­nt ausser­halb. Alle sind von Anfang an ver­woben in die Liebe Gottes – unver­mis­cht, unverän­dert, unge­tren­nt, ungeteilt.

Diese Kul­tur­form war eine Antwort auf eine rauhe, bru­tale, gefährliche Natur. Kälte, Hunger, Krankheit, Law­inen – Bedro­hun­gen, die Gebor­gen­heit erforderten. Erb­sünde ver­sprach genau das: Nie allein, immer umfan­gen. Nicht Strafe, son­dern Ord­nung, die Sicher­heit gab.

Kul­tur­for­men sta­bil­isieren sich, indem sie die vorige abw­er­tend beschreiben. So sprach der Barock von aber­gläu­bis­ch­er Natur­re­li­gion. Die Mod­erne wiederum erk­lärte Sünde und Erb­sünde zu Knebeln des Indi­vidu­ums – um sich selb­st als befreiend darstellen zu kön­nen. Heute kippt das Ver­fahren erneut: Fortschritts­glaube und Wach­s­tum­slogik wirken selb­st abstossend. Was wir erleben, ist Kul­turekel – das sichere Zeichen, dass ein Wech­sel bevorste­ht.

Weit­er­lesen


dissent.is/wirkt-besser

Langsam: Mein Blog ist mein Karten­raum und keine Bühne. Ich weiss wie man pub­liziert. Das hier ist etwas anderes. d!a!n!k!e | WORK IN PROGRESS reload für aktuellen schreib­stand | warum ich nicht pub­liziere? weil ich es kann. weil es geht. weil ich es für angemessen halte.

leg­endär: der VSM kündigte 2018 unver­holen an, dass dieser sich im selb­st­be­di­enungspar­la­ment chf 100 mil­lio­nen aus der staatskasse holen gehen wird… sie holten sich wesentlich mehr… marc walder nan­nte es später “sol­i­dar­ität”… (so?)

die ganze playlist auf WikiDienstag.ch | abon­niere kosten­los den What­sApp-chan­nel #Lav­inaN­era treis | thread auf x

Summary

Der Ver­legerver­band Schweiz­er Medi­en (VSM) hat im August 2025 die Kam­pagne «Glaub­würdigkeit wirkt bess­er» lanciert. Ziel: Wer­begelder zurück in Schweiz­er Medi­en holen, weg von Social Media. Drei Plakat­su­jets richt­en sich an zwei Ziel­grup­pen – Entschei­dungsträger in Mar­ket­ing und die bre­ite Bevölkerung. Ich habe mir die Sujets angeschaut – und eine sub­ver­sive Gegenkam­pagne gebaut.

  1. Sujet 1 (Lib­erale Pater­nal­is­ten / Palan­tir): Algo­rith­men vs. Marken → Nachvol­lziehbarkeit
  2. Sujet 2 (Sol­i­darische Masse / Walder): Fake News vs. Sol­i­dar­ität → Kri­tik­fähigkeit
  3. Sujet 3 (Imbezille Fak­ten­mach­er / Biel­er): Gute/Schlechte Nachricht­en → Rechen­schaft­spflicht
  4. Sujet 4 (Idioten / sms): Keine bessere Gesellschaft → Näch­ste Kul­tur­form (#Com­moroque etc.)
Weit­er­lesen


Angst vor dem Teufel? Hass auf Feinde? Abwehr des Bösen? Alles mega dumm. Vor genau dieser Dummheit gilt es, Furcht zu kultivieren — empfahl schon “König Salomo” in der Sammlung מִשְלֵי (Mischle, „Sprüche“) vor vielen hundert Jahren…

Langsam: Mein Blog ist mein Karten­raum und keine Bühne. Ich weiss wie man pub­liziert. Das hier ist etwas anderes. d!a!n!k!e | WORK IN PROGRESS reload für aktuellen schreib­stand | warum ich nicht pub­liziere? weil ich es kann. weil es geht. weil ich es für angemessen halte.

(progress)

die ganze playlist auf WikiDienstag.ch | abon­niere kosten­los den What­sApp-chan­nel #Lav­inaN­era treis

Anlass zu diesem Eintrag:

wir gedenken heute — einen tag nach dem gedenken an moni­ka, die mut­ter des heili­gen augusti­nus — an augusti­nus selb­st (27./28. August). seine beken­nt­nisse habe ich als junger mann verehrt. im gefäng­nis als kriegs­di­en­stver­weiger­er in der schweiz, lernte ich, dass mein verehrter der erste schwur­bler eines “gerecht­en krieges” (De Civ­i­tate Dei) der auf­streben­den machtkirche war, welche das unterge­hende, chris­ten­ver­fol­gende römis­che imperi­um luzide zur #staat­sre­li­gion gemacht hat…

Es geht nicht darum, den Teufel zu mei­den, den Feind zu töten, das Böse zu eli­m­inieren. Es geht um die Ver­mei­dung der Dummheit, sagte ein­ste Diet­rich Bon­ho­ef­fer und zitierte dabei:

Alle Erken­nt­nis begin­nt damit, dass man Ehrfurcht vor JHWH, ALLAH, GOTT hat. Nur ein Dummkopf lehnt Weisheit ab und will sich nicht erziehen lassen. 

Sprüche 1,7
dissent.is/dummheit (work in progress | tagesziel an einem ver­reg­neten tag im bergen­den raum.)

Summary

(…)

Weit­er­lesen


viadi

brain drain? brain gain! | il viadi ei la destinaziun | #LavinaNera in, dus, treis

Langsam: Mein Blog ist mein Karten­raum und keine Bühne. Ich weiss wie man pub­liziert. Das hier ist etwas anderes. d!a!n!k!e | WORK IN PROGRESS reload für aktuellen schreib­stand | warum ich nicht pub­liziere? weil ich es kann. weil es geht. weil ich es für angemessen halte.

work in progress

die ganze playlist auf WikiDienstag.ch | abon­niere kosten­los den What­sApp-chan­nel #Lav­inaN­era treis

Anlass zu diesem Eintrag:

Nein. Ich habe nichts gegen Touris­ten. Ich habe etwas gegen den neolib­eralen Umbau des Staates durch den Staat, wie er in den 1980er Jahren etabliert wurde und im Kan­ton Graubün­den durch das Des­ti­na­tion­s­mar­ket­ing bis heute in PPPs höchst pro­fes­sionell organ­isiert ist.

Zumal die aktuelle glob­ale Her­aus­forderung darin beste­ht, den Fol­gen des Zusam­men­bruchs von 1989 – der Kom­ple­men­tar­ität von ((Sozialismus)Liberalismus) – zu begeg­nen. In der Sow­je­tu­nion über­nah­men die Oli­garchen, im West­en set­zte sich #Lib­er­al­Pa­ter­nal­ism durch.

Doch kaum etwas ist gefährlich­er als gedemütigte Eliten: #Tech­noFeu­dal­ism über­rollte alles. Es ist Krieg. Nicht nur ein infor­ma­tioneller.

Es ist ein guter Moment, sich an die Herkun­ft zu erin­nern, die Fehler der let­zten 50 Jahre zu gedenken und nach ein­er Erneuerung zu suchen: il via­di ei la des­ti­naz­i­un.

Summary

(…)

Weit­er­lesen


imago

#feminismus | geschlecht als mittel der sozialen kontrolle (so?)

bildquelle: IMAGO: Ursu­la von der Leyen, Friede Springer und Liz Mohn beim Emp­fang im Jour­nal­is­ten Club der Festver­anstal­tung
anlaesslich des 100. Geburt­stages von Axel Springer in der Axel-Springer-Pas­sage im Springer Haus in Berlin | Langsam: Mein Blog ist mein Karten­raum und keine Bühne. Ich weiss wie man pub­liziert. Das hier ist etwas anderes. d!a!n!k!e | WORK IN PROGRESS reload für aktuellen schreib­stand | warum ich nicht pub­liziere? weil ich es kann. weil es geht. weil ich es für angemessen halte.

work in progress

die ganze playlist auf WikiDienstag.ch | abon­niere kosten­los den What­sApp-chan­nel #Lav­inaN­era treis

Anlass zu diesem Eintrag:

zwei der mächtig­sten frauen der gegen­wart in deutsch­land sind:

Hier die Abschluss-Tabelle: „Fem­i­nis­mus: Friede Springer vs. Liz Mohn“

Per­sonStart­po­si­tionAuf­stieg durchMacht­ba­sis heuteFem­i­nis­tis­che Lesart
Friede SpringerSekretärin im Ver­lagEhe mit Axel Springer (4. Ehe)Großak­tionärin, Haupterbin Axel Springer SEBeispiel für Auf­stieg über patri­ar­chale Struk­turen, kein eigen­er Fem­i­nis­mus
Liz MohnTelefonistin/AssistentinEhe mit Rein­hard Mohn (2. Ehe)Führung in Ber­tels­mann-Stiftung, Ein­fluss im Konz­ernSym­bol dafür, wie Frauen über „dienende Rollen“ Zugang zur Macht fan­den, aber patri­ar­chale Logik repro­duzieren
  • „Fem­i­nis­mus“ hier nicht als Emanzi­pa­tion, son­dern als para­dox­es Muster: Frauen erlan­gen Macht – aber nur über patri­ar­chale Kanäle.

Summary

Das Desaster des Fem­i­nis­mus zeigt sich exem­plar­isch an Friede Springer und Liz Mohn. Frauen, die nicht durch Emanzi­pa­tion, son­dern durch Anpas­sung an patri­ar­chale Struk­turen an die Spitze gelangten. Ihre Kar­ri­eren bele­gen: Geschlecht diente lange als wirk­sam­stes Mit­tel sozialer Kon­trolle.

Heute sitzen sie mit Ursu­la von der Leyen in ein­er Rei­he – Frauen für den Krieg. Sie verkör­pern, wie weib­liche Macht in den beste­hen­den Ord­nun­gen nicht Befreiung bedeutet, son­dern die Kon­ti­nu­ität von Herrschaft: Mil­itär, Medi­en, Kap­i­tal.

Doch diese Ord­nung zer­fällt. Biolo­gie ist tech­nisch über­schreib­bar, Sprache ent­larvt sich als vernebel­nd, Iden­tität wird plur­al gelebt. Geschlecht ver­liert damit seine diszi­plin­ierende Kraft – und Macht sucht neue Instru­mente: Dat­en, Plat­tfor­men, Biopoli­tik, Algo­rith­men und Nar­ra­tive.

wie misogyn ist dieser eintrag?

Weit­er­lesen


Uncle Sam vs. Quaerela Pacis: I WANT YOU

Langsam: Mein Blog ist mein Karten­raum und keine Bühne. Ich weiss wie man pub­liziert. Das hier ist etwas anderes. d!a!n!k!e | WORK IN PROGRESS reload für aktuellen schreib­stand | warum ich nicht pub­liziere? weil ich es kann. weil es geht. weil ich es für angemessen halte.

work in progress

die ganze playlist auf WikiDienstag.ch | abon­niere kosten­los den What­sApp-chan­nel #Lav­inaN­era treis

Anlass zu diesem Eintrag:

ein tweet von heute mor­gen | spon­tan habe ich es als hyper­af­fir­ma­tion gele­sen…

… aber wenig ist gefährlich­er, als gedemütige Eliten (so?)
- FÜRCHTET EUCH

Summary

  1. Human­is­tisch (Eras­mus-Nähe)
    – Latein: Pax te vocat: vis mecum vivere?
    – Deutsch: „Der Friede ruft dich: Willst du mit mir leben?“
  2. Barock (pathetisch, alle­gorisch)
    – Latein: Europa loquitur: in gremio meo pacem inve­nies.
    – Deutsch: „Europa spricht: In meinem Schoß wirst du den Frieden find­en.“
  3. Post­mod­ern / NextSo­ci­ety (min­i­mal, direkt)
    – Englisch/Hybrid: Peace asks: live me.
    – Deutsch: „Der Friede sagt: Lebe mich.“
Weit­er­lesen


#trockensteinmauern | seregurdar — commemorar — renovar

GPst­Gn-WwAAW1xQ
previous arrow
next arrow

Langsam: Mein Blog ist mein Karten­raum und keine Bühne. Ich weiss wie man pub­liziert. Das hier ist etwas anderes. d!a!n!k!e | WORK IN PROGRESS reload für aktuellen schreib­stand | warum ich nicht pub­liziere? weil ich es kann. weil es geht. weil ich es für angemessen halte.

work in progress

die ganze playlist auf WikiDienstag.ch | abon­niere kosten­los den What­sApp-chan­nel #Lav­inaN­era treis | bild­cred­it: #tatalles

Anlass zu diesem Eintrag:

Alpe Croce, Luco­mag­no | 23. Dezem­ber 2013

Summary

(…)

Ein Vorschlag für eine Annäherung:

Weit­er­lesen


metabolic modeling #cuflons by … | the 1st metabolic bridge in the world (so?) WORK IN PROGRESS

  • Para­met­ric mod­el­ing is when you define the para­me­ters and the machine opti­mizes with­in that giv­en frame­work dissent.is/poesierad & dissent.is/lapendenta
  • Post-para­met­ric mod­el­ing is when the machine par­tic­i­pates in defin­ing the para­me­ters and you curate the emerg­ing space of pos­si­bil­i­ties: dissent.is/caschlatsch
  • Meta­bol­ic mod­el­ing is when para­me­ters, machine, and mod­el no longer appear as sep­a­rate stages, but emerge with­in the same con­tin­u­ous process: dissent.is/cuflons
  • dissent.is/passadis

Para­met­ric Mod­el­ing
パラメトリック・モデリング
Para­metrisches Mod­el­lieren
参数化建模
Mod­e­la­do Paramétri­co

Post-Para­met­ric Mod­el­ing
ポスト・パラメトリック・モデリング
Post-para­metrisches Mod­el­lieren
后参数化建模
Mod­e­la­do Post-Paramétri­co

Meta­bol­ic Mod­el­ing
メタボリック・モデリング
Metabolis­ches Mod­el­lieren
代謝建模
Mod­e­la­do Metabóli­co

cuflons

Dieses Bild auf Insta­gram trig­gerte mich. Ich habs völ­lig falsch ver­standen. Aber als Pro­jek­tions­fläche ist es auch dan­sch noch “grandius” ;-)

#Poe­sier­ad (Johannes Pascha­sius 1668 | para­met­ric mod­el­ing)
#LaPen­den­ta (Jakob-Rope-Sys­tems 2024 | para­met­ric mod­el­ing)
#caschlatsch (Gra­mazio Kohler Research 2024 | post-para­met­ric mod­el­ing)
#cuflons (Dillinger/Ling 20025 | meta­bol­ic mod­el­ing)

GPst­Gn-WwAAW1xQ
previous arrow
next arrow

After para­met­ric and post-para­met­ric exper­i­ments, we are now dis­cussing a sec­ond col­lab­o­ra­tion with ETH Zürich — this time bac­te­r­i­al. #cuflons imag­ines the world’s first meta­bol­ic bridge: not a sta­t­ic mon­u­ment, but a host for liv­ing mate­ri­als. A struc­ture that grows, decays, min­er­al­izes, and regen­er­ates, turn­ing the harsh alpine set­ting of the young Rhine into a stage for bio-archi­tec­tur­al exper­i­men­ta­tion. Stay tuned ;-)

titel­bild | Langsam: Mein Blog ist mein Karten­raum und keine Bühne. Ich weiss wie man pub­liziert. Das hier ist etwas anderes. d!a!n!k!e | WORK IN PROGRESS reload für aktuellen schreib­stand | warum ich nicht pub­liziere? weil ich es kann. weil es geht. weil ich es für angemessen halte.

work in progress

die ganze playlist auf WikiDienstag.ch | abon­niere kosten­los den What­sApp-chan­nel #Lav­inaN­era treis

10. Novem­ber 2023 | 1. Spazier­gangswis­senschaften mit #Caschlatsch | 1st Con­tact ;-) | overview: Sont­ga Gada — Sogn Valentin — #LaPen­den­ta #Caschlatsch #Cuflons
Google Street View

Anlass zu diesem Eintrag:

(…)
(…)
(…)

Summary:

Was meint Metabolisch?

„Metabolisch“ heisst wörtlich „den Stof­fwech­sel betr­e­f­fend“.

  1. Biol­o­gisch
  • Metab­o­lis­mus = Summe aller chemis­chen Umwand­lun­gen in leben­den Organ­is­men (Auf­bau, Abbau, Energiefluss).
  1. Über­tra­gen auf Architektur/Design
  • Nicht sta­tisch, son­dern prozesshaft: etwas wächst, ver­braucht Ressourcen, pro­duziert Abfälle, regener­iert sich.
  • Gebäude/Struktur als „leben­der Organ­is­mus“ → mit Zyklen von Wach­s­tum, Zer­fall, Reparatur.
  1. Im Brück­en-Szenario
  • Brücke nicht als fer­tiges, fix­es Objekt.
  • Son­dern als Plat­tform für Stof­fwech­sel: Bio-Mate­r­i­al wird aufge­tra­gen, verän­dert sich, stirbt ab, min­er­al­isiert, neues wächst nach.
  • Also: „metabolis­che Brücke“ = eine Brücke, die sicht­bar lebt, altert und sich erneuert.

Soll ich dir dazu ein kleines Bild/­Text-Schema machen: sta­tisch vs. metabolisch?

Hier ein klares Ver­gle­ichs-Schema:

  1. Sta­tisch
  • Zus­tand: fix, unverän­dert
  • Ziel: Dauer­haftigkeit, Beständigkeit
  • Bauweise: Beton, Stahl, Stein
  • Zeit: ein­mal gebaut, dann nur Erhal­tung
  • Nar­ra­tiv: „für die Ewigkeit“
  1. Metabolisch
  • Zus­tand: im Wan­del, prozesshaft
  • Ziel: Zyklen von Wach­s­tum, Zer­fall, Regen­er­a­tion
  • Bauweise: lebende Mate­ri­alien, Bio-Skins, nachwach­sende Mod­ule
  • Zeit: kon­tinuier­lich­es Wer­den und Verge­hen
  • Nar­ra­tiv: „ein Bauw­erk wie ein Organ­is­mus“

→ Metabolisch = Architek­tur mit Stof­fwech­sel.

Willst du, dass ich dieses Schema auch gle­ich in Englisch set­ze für den ETH-Pitch?

Here’s the same schema in Eng­lish for the ETH pitch:

  1. Sta­t­ic
  • State: fixed, unchanged
  • Goal: per­ma­nence, dura­bil­i­ty
  • Con­struc­tion: con­crete, steel, stone
  • Time: built once, then main­tained
  • Nar­ra­tive: “for eter­ni­ty”
  1. Meta­bol­ic
  • State: dynam­ic, process-based
  • Goal: cycles of growth, decay, regen­er­a­tion
  • Con­struc­tion: liv­ing mate­ri­als, bio-skins, renew­able mod­ules
  • Time: con­tin­u­ous becom­ing and trans­for­ma­tion
  • Nar­ra­tive: “a struc­ture like an organ­ism”

→ Meta­bol­ic = archi­tec­ture with a metab­o­lism.

Sta­t­icMeta­bol­ic
Statefixed, unchangeddynam­ic, process-based
Goalper­ma­nence, dura­bil­i­tycycles of growth, decay, regen­er­a­tion
Con­struc­tioncon­crete, steel, stoneliv­ing mate­ri­als, bio-skins, renew­able mod­ules
Timebuilt once, then main­tainedcon­tin­u­ous becom­ing and trans­for­ma­tion
Nar­ra­tive“for eter­ni­ty”“a struc­ture like an organ­ism”

Summary

(…)

Weit­er­lesen