/blindspot | was die kulturform der moderne nicht sieht? nicht sehen kann? nicht sehen darf? — ihre eigene form ;-)

M/ein Blog ist m/ein Karten­raum und k/eine Bühne. Ich weiss wie man pub­liziert. Das hier ist etwas anderes. d!a!n!k!e | WORK IN PROGRESS reload für aktuellen schreib­stand | warum ich nicht pub­liziere? weil ich es kann. weil es geht. weil ich es für angemessen halte.

  • wenn es mir ums SENDEN gehen würde, machte ich alles falsch.
  • wenn es mir ums EMPFANGEN WERDEN gehen würde, machte ich alles anders.
  • wenn es mir ums FINDEN gehen würde, würde ich suchen.
  • wenn es mir ums GEWINNEN gehen würde, hielte ich mich an exper­tisen.

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Anlass zu diesem Eintrag:

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Summary/Spoiler/TL;DR

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bitte ver­ste­he diesen ein­trag nicht zu schnell… hier gibts nichts zu sehen und nichts zu lesen ;-)

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Archiv: Stand des Eintrages

Das Man­i­fest zur Über­win­dung des blind­en Flecks der Kul­tur­form der Mod­erne

1. Die Form ist die Möglichkeit der Struk­tur.
Struk­tur ist das, was sich zeigt. Form ist das, was ermöglicht, dass über­haupt etwas als Struk­tur erscheinen kann.

2. Die eigene Form bleibt unsicht­bar.
Was als nor­mal gilt, bleibt ver­bor­gen – weil wir mit dieser Form sehen. Wir erken­nen unsere Form nicht, wir erken­nen durch sie.

3. Analyse, Reflex­ion, Kri­tik verän­dern Struk­turen – aber nicht ihre Form.
Der blinde Fleck liegt nicht in den Inhal­ten, son­dern im Rah­men des Möglichen. Die Mod­erne kann nicht erken­nen, was sie selb­st her­vor­bringt.

4. Kul­tur ist das, was als nor­mal erscheint.
Nicht das Wahre, nicht das Richtige – son­dern das, was in einem sozialen Raum plau­si­bel gilt. Kul­tur ist kontin­gente Ord­nung im Vol­lzug.

5. Kul­tur wan­delt sich ständig.
Struk­turen verän­dern sich laufend – in Sprache, Tech­nik, All­t­ag. Doch dieser Wan­del geschieht inner­halb ein­er sta­bilen Form.

6. Ein Wech­sel ist etwas anderes als Wan­del.
Ein Formwech­sel verän­dert nicht nur, was geschieht – son­dern, was geschehen kann. Er ver­schiebt den Möglichkeit­sraum des Sozialen.

7. Struk­tur fol­gt Form.
Was nicht mehr passt, kann nicht reformiert, son­dern muss neu formiert wer­den. Alte Struk­turen brechen, wenn die Form nicht mehr trägt.

8. Form lässt sich nicht direkt beobacht­en – aber kon­stel­lieren.
Eine Kul­tur­form sieht sich selb­st nicht. Am ehesten erken­nt sie sich, wenn sie ins Muse­um geht – oder auf Reisen. Doch auch dort begeg­net sie meist nur sich selb­st, bestätigt im Unter­schied.

9. #TheLuh­man­n­Map kon­stel­liert Kul­tur­for­men.
Sie stellt sie nicht gegenüber, son­dern in Beziehung – ent­lang inten­tionaler Fra­gen. Auch die Kul­tur­form der Mod­erne wird dabei zur Fig­ur auf der Karte. Erst mit dieser Dis­tanz wird der blinde Fleck sicht­bar.

10. Dif­ferenz macht sicht­bar, nicht Tiefe.
Die Map operiert nicht mit Wahrheit, son­dern mit Unter­schei­dung: — + ≠ #
Was als selb­stver­ständlich galt, wird les­bar – nicht durch Analyse, son­dern durch Kon­stel­la­tion. Der blinde Fleck lässt sich nicht aufdeck­en, aber umstellen.