The #EndOfTheory is just the beginning of something else ;-)

Thread über das neuste Buch von Dirk Baeck­er: Dig­i­tal­isierung M/ein Blog ist m/ein Karten­raum und k/eine Bühne. Ich weiss wie man pub­liziert. Das hier ist etwas anderes. d!a!n!k!e | WORK IN PROGRESS reload für aktuellen schreib­stand | warum ich nicht pub­liziere? weil ich es kann. weil es geht. weil ich es für angemessen halte.

  • wenn es mir ums SENDEN gehen würde, machte ich alles falsch.
  • wenn es mir ums EMPFANGEN WERDEN gehen würde, machte ich alles anders.
  • wenn es mir ums FINDEN gehen würde, würde ich suchen.
  • wenn es mir ums GEWINNEN gehen würde, hielte ich mich an exper­tisen.

die ganze playlist auf WikiDienstag.ch | abon­niere kosten­los den What­sApp-chan­nel #Lav­inaN­era treis

work in progress

reload für aktuellen arbeits­stand

Anlass zu diesem Eintrag:

dieser wun­der­schöne film (Play­Su­isse) — ok. ich bin erst bei Minute 30 — hat mich dazu angeregt, ein­mal mehr meine verzettel­ten Zetteln zu sortieren… obwohl ich mir so fest vorgenom­men habe, nichts mehr dazu zu machen und mich ganz auf konkrete umset­zung­spro­jek­te zu fokussieren:

2030.AutarikieIndex.org | #The­Jo­han­nRitz­Clus­ter | #Sogn­Valentin | Kartof­feln & Block­hain | dissent.is/muster

2008 hat @chr1sa The End of The­o­ry noch als chefredak­tor von WIRED ver­fasst. nach­her hat er drohnen gebaut. heute ist er ein nerd bezüglich autonom rasenden auto­mat­en… ich kann das mega gut nachvol­lziehen… aber als sozialar­beit­er, ein arbeit­er am sozialen, nicht an kör­pern, nicht an psy­chen und nicht an sachen, ha!ha!habe ich genug ras­ante hob­bies, welche mein leben fröh­lich an aktuellen her­aus­forderun­gen arbeit­en lassen. (so?)

Eine The­o­rie von Allem, fällt mit dem Ende der The­o­rie zusam­men. Das ist für sys­temthe­o­retis­che Zugänge selb­stre­dend.

Die Kom­ple­men­tar­ität von ((Kompliziert)Komplex)

  • Kom­pliziert: lin­ear-kausal-deter­min­is­tisch (Natur­wis­senschaften)
  • Kom­plex: prozes­su­al-sys­temisch-dynamisch (Sozial­wis­senschaften)

Der Film — Eine The­o­rie von Allem — erzählt von der Zeit, wie die Physik (Natur­wis­senschaften) aus dem Traum der Kom­pliziertheit gepurzelt ist. Dirk Baeck­er (Sozial­wis­senschaften) schrieb 1997 in “die Zeit” ein “Ein Schluß­wort zur Debat­te um Alan Sokals Wis­senschaftss­chwindel”:

“Iro­nis­cher­weise mußten wir jedoch abwarten, bis die Natur­wis­senschaften nachge­zo­gen hat­ten, um auch in den Sozial­wis­senschaften von Kom­plex­ität und Chaos reden zu kön­nen.”

Dirk Baeck­er, 1997

Was damit ange­fan­gen hat? Eine drama­tisch grosse QUALi­tion der gewalt­bere­it Mächti­gen in ihrer aggres­siv­en Gegen­wehr vom Machtver­lust… Ich selb­st nan­nte diese Grup­pen in der NZZ vom April 2020: “Die Dick­häuter

  • Warum sollte Poli­tik zugeben, dass es auch noch ganz andere Ideen gibt, wie “der Kon­sens zur Uneinigkeit” (Mani Mat­ter) aus­ge­tra­gen wer­den kön­nte?
  • Warum sollte Wis­senschaft zugeben, dass die Her­stel­lung von Wis­sen, auch ausser­halb der Uni­ver­sität, möglich ist?
  • Warum sollte Wirtschaft zugeben, dass ganz her­vor­ra­gende Pro­duk­te, ganz ohne Geld, hergestellt wer­den kön­nen?
  • Warum soll­ten Massen­me­di­en zugeben, dass robuste, rel­e­vante, infor­ma­tive Infor­ma­tio­nen ganz ohne ihre Ver­mit­tlungstätigkeit zugänglich sind?
  • Warum soll­ten die Kün­ste zugeben, dass im Inter­netz über­raschen­dere, provozieren­dere und faszinierende Kri­tik in den Diskurs getra­gen wird?
  • Warum soll­ten Bil­dungsin­sti­tu­tio­nen aller Stufen zugeben, dass Ler­nen und Lehren jen­seits von Jahrgangsklassen möglich ist?

Summary/Spoiler/TL;DR

End of The­o­ry.

Nicht das Ende von Denken.
Nicht das Ende von The­o­rie.
Son­dern das Ende ein­er bes­timmten Unter­schei­dung.

Die Kul­tur­form der Mod­erne lebte von ((Theorie)Praxis).
Sie kon­nte analysieren, kri­tisieren, erk­lären – und danach han­deln.
The­o­rie oben. Prax­is unten.
Erken­nt­nis hier. Umset­zung dort.

Das funk­tion­ierte, solange die Welt als kom­pliziert galt.
Kom­pliziert heisst: zer­leg­bar, berechen­bar, tech­nisch beherrschbar.
Inge­nieurslogik.

Dann kam die Kom­plex­ität.
Nicht als Mod­e­wort.
Son­dern als Ein­sicht: Sys­teme operieren selb­stre­f­er­en­tiell.
Kom­mu­nika­tion kom­mu­niziert.
Han­deln ist beobachtete Kom­mu­nika­tion.
Zurech­nung ist eine Oper­a­tion im Sozialen.

In diesem Moment kol­la­biert ((Theorie)Praxis).
Warum?

Weil The­o­rie selb­st Prax­is ist.
Weil Beobach­tung Ein­griff ist.
Weil jede Beschrei­bung Anschluss pro­duziert.

Reen­try.

((Unterscheiden)Beobachten)
wird zurück­ge­führt in sich selb­st.
Han­deln ist diese Rück­führung.

The­o­rie ist nicht ausser­halb.
Sie ist Oper­a­tion im Sys­tem.

Wenn nun Baeck­er „Dig­i­tal­isierung“ durch­stre­icht, dann ist das nicht nur feuil­leton­fähig.
Es markiert genau diese Bewe­gung:
Der Begriff beze­ich­net nicht einen Gegen­stand, son­dern eine Oper­a­tion.
Eine struk­turelle Kop­plung.
Ein Medi­en­wech­sel.

Aber:

Solange Macht nicht mit­beobachtet wird, bleibt es halbfer­tig.

Hier kommt die Matrix ins Spiel.
Nicht als Moral, son­dern als Beobach­tungsraster.

Anord­nung.
Zugang.
Legit­i­ma­tion.
Durch­set­zung.

Im kontin­gen­ten Feld des Sozialen.

End of The­o­ry heisst dann:

The­o­rie kann sich nicht mehr als über­ge­ord­netes Reflex­ion­s­medi­um behaupten.
Sie wird zu ein­er Prax­is unter anderen.
Eine Prax­is der Kon­stel­la­tion.

Und genau hier begin­nt #com­moroque.

Nicht als Utopie.
Son­dern als näch­ste Kul­tur­form, die
Kom­plex­ität nicht nur akzep­tiert,
son­dern kom­ple­men­tär organ­isiert.

Nicht Unter­gang.
Trans­for­ma­tion.

Nicht The­o­rie oder Prax­is.
Son­dern:

((Theorie)Praxis))

Reen­try.

bitte ver­ste­he diesen ein­trag nicht zu schnell… hier gibts nichts zu sehen und nichts zu lesen ;-)

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Wie hat es Wittgenstein versucht zu notieren?

so. das fand ich schon immer attrak­tiv…

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Nächster Titel

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Wie ich mit den Möglichkeiten von @openAI arbeite?

Links, Threads, zu verarbeitende Hinweise…

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Offene Blogeinträge, welche zu diesem Thema passen…

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Textsorte: (1) Traum, (2) Blitz, (3) Beken­nt­nis, (4) Memo, (5) Märchen, (6) Dra­ma, (7) Tabu
Arbeits­form: Doku­men­ta­tion, Lis­ten­bil­dung, Work in Progress
Anlass: (…)
TL;DR: (…)
Bildquelle: (…)
URL/Hashtag: (…)

Ste­fan M. Sey­del, aka sms, aka sms2sms in «Zürcher Fest­spiel 1901″ (2019, Foto­cre­d­it: Charles Schny­der):  Twit­ter, Wikipedia (Lem­ma), Youtube (aktuell), Sound­cloud, Mastodon, Insta­gram (ges­per­rt), Snapchat, Tik­Tok, Twitch, t.me/WikiDienstag (Nicht in Betrieb) | Exk­lu­siv: speakerbooking.ch/sms2sms

About @sms2sms, aka Stefan M. Seydel/sms ;-)

Ste­fan M. Sey­del, Jahrgang 1965, ist Unternehmer, Sozialar­beit­er und Kün­stler. Er machte nach ein­er Beruf­slehre als Hochbauze­ich­n­er einen Bach­e­lor in Soziale Arbeit in St. Gallen und einen Mas­ter in der gle­ichen Diszi­plin bei Sil­via Staub-Bernasconi in Berlin. Seine über­wiegend selb­st­ständi­ge Tätigkeit kreist um das The­ma der Entwick­lung und Real­isierung von Pilot- und Impul­spro­jek­ten für renom­mierte Auf­tragge­berin­nen.

Als Kün­stler hat er Ausstel­lun­gen und Per­for­mances auf inter­na­tionaler Ebene präsen­tiert, darunter in der Roy­al Acad­e­my of Arts in Lon­don, dem Deutschen His­torischen Muse­um in Berlin oder ein­er Einze­lausstel­lung “Kun­st Macht Prob­leme” in der Cryp­ta Cabaret Voltaire, Birth­place of DADA in Zürich. Er wurde mit dem Migros Jubilée Award in der Kat­e­gorie Wis­sensver­mit­tlung aus­geze­ich­net und hat diverse Ehrun­gen durch Web­by Awards für seine Arbeit mit rocketboom.com erhal­ten.

Ste­fan war Jury-Mit­glied des Next Idea Prix Ars Elec­tron­i­ca 2010 und war drei Jahre Mit­glied der Schulleitung des Gym­na­si­ums Kloster Dis­en­tis. Sein Wis­sen und seine Erfahrung im Bere­ich der Infor­ma­tion und Tech­nolo­gie haben ihm auch dabei geholfen, mit Sta­tis­tik Stadt Zürich und Wiki­me­dia Schweiz unter WikiDienstag.ch zusam­men­zuar­beit­en.

Sein Engage­ment im Bere­ich der frei­willi­gen Arbeit führte ihn in das Prä­sid­i­um Inter­na­tionaler Bodensee Club (Leitung Fach­gruppe Wis­senschaft) oder für einige andere Jahre als Vice-Präsi­dent des von Paul Wat­zlaw­ick ini­ti­ierten P.E.N.-Club Liecht­en­stein. Sey­del hat unter ((( rebell.tv ))) zwei Büch­er zusam­men mit sein­er Part­ner­in Tina Piazzi veröf­fentlicht, viele Kolum­nen, Fach­texte und jour­nal­is­tis­che Texte pub­liziert.

Seine Arbeit auf Social Media nutzt er als Microblog­ging. In seinem Blog ver­ar­beit­et er seine The­men. Einige davon wer­den auf Anfra­gen zu les­baren Tex­ten ver­tieft, andere wer­den zu Vorträ­gen aus­ge­baut. Bei Carl Auer Ver­lag in Hei­del­berg, sam­melt er “Ele­mente ein­er näch­sten Kul­tur­form”. Seine Entwick­lun­gen im Kon­text der sozial­räum­lichen Inter­ven­tion (“Arbeit am Sozialen”) machen konkrete Vorschläge in Bezug auf die Beant­wor­tung der Sozialen Frage.

Nach 12 Jahren Berlin und 6 Jahren Zürich zog er aber in sein­er zweit­en Leben­shälfte vom Bodensee der Rhein­quelle ent­ge­gen nach Dissentis/Mustér und hat seine Reisetätigkeit fast ganz eingestellt. Dafür macht er umsomehr soge­nan­nte Pas­sadis und #Feed­logs (Orgiastik). Das sind Arbeitsmeet­ings an inten­tionalen Fra­gen in einem Lifestream. (so?) Text sup­port­ed by #TaaS

Aus Band 2 von: Tina Piazzi & Ste­fan M. Sey­del, Junius-Ver­lag Ham­burg | pdf: Band 1, 2009 | Band 2, 2010

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