#TrumpVersteher 2/2

M/ein Blog ist m/ein Karten­raum und k/eine Bühne. Ich weiss wie man pub­liziert. Das hier ist etwas anderes. d!a!n!k!e | WORK IN PROGRESS reload für aktuellen schreib­stand | warum ich nicht pub­liziere? weil ich es kann. weil es geht. weil ich es für angemessen halte.

  • wenn es mir ums SENDEN gehen würde, machte ich alles falsch.
  • wenn es mir ums EMPFANGEN WERDEN gehen würde, machte ich alles anders.
  • wenn es mir ums FINDEN gehen würde, würde ich suchen.
  • wenn es mir ums GEWINNEN gehen würde, hielte ich mich an exper­tisen.

die ganze playlist auf WikiDienstag.ch | abon­niere kosten­los den What­sApp-chan­nel #Lav­inaN­era treis

work in progress

Anlass zu diesem Eintrag:

(…)

Summary/Spoiler/TL;DR

(…)

bitte ver­ste­he diesen ein­trag nicht zu schnell… hier gibts nichts zu sehen und nichts zu lesen ;-)

#TheLuhmannMap
#TheStaubBernasconiMatrix
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#TheLuh­man­n­Map https://neugieronautik.ch
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Die illegalen Angriffe auf den Iran im Februar 2026

https://de.wikipedia.org/wiki/Christoph_Safferling | #chat­G­PT: Hier ist das Gespräch in klar­er Inter­view­form, redak­tionell leicht geglät­tet, ohne inhaltliche Verän­derung:


Mod­er­a­tor:
Hat Rus­s­land recht? Ist der Angriff auf Iran ein Völk­er­rechts­bruch? Darüber sprechen wir mit dem Völk­er­rechtler Christoph Saf­fer­ling von der Friedrich-Alexan­der-Uni­ver­sität Erlan­gen-Nürn­berg. Schö­nen guten Tag, Herr Saf­fer­ling.

Christoph Saf­fer­ling:
Ich grüße Sie.


Mod­er­a­tor:
Wenn man das alles hört – mas­sive Angriffe ohne UN-Man­dat, offene Regimewech­sel-Töne aus Wash­ing­ton –, fragt man sich: Gibt es da eigentlich noch Regeln? Was sagt das Völk­er­recht?

Saf­fer­ling:
Das Völk­er­recht ist hier eigentlich ziem­lich ein­deutig. Es gilt ein umfassendes Gewaltver­bot. Die ter­ri­to­ri­ale Unab­hängigkeit und die poli­tis­che Integrität eines sou­verä­nen Staates sind unbe­d­ingt zu acht­en. Und das sehen wir hier nicht.

Diese Luftan­griffe richt­en sich gegen Iran als sou­verä­nen Staat und sind damit zunächst völk­er­rechtswidrig.

Es gibt mögliche Recht­fer­ti­gun­gen für Gewal­tan­wen­dung:

  1. Ein Man­dat des UN-Sicher­heit­srats – das liegt hier offen­sichtlich nicht vor.
  2. Selb­stvertei­di­gung – die kann ich hier eben­falls nicht erken­nen.
  3. Human­itäre Inter­ven­tion – also ein Ein­greifen zur Ver­hin­derung mas­siv­er Men­schen­rechtsver­let­zun­gen.

Aber diese ist völk­erge­wohn­heit­srechtlich nicht so anerkan­nt, dass sie diesen Ein­griff recht­fer­ti­gen würde.


Mod­er­a­tor:
Die USA sprechen jedoch von Selb­stvertei­di­gung und unmit­tel­bar bevorste­hen­den Bedro­hun­gen. Das klingt nach einem sehr weit­en Ver­ständ­nis. Wie sehen Sie das?

Saf­fer­ling:
Selb­stvertei­di­gung ist gewohn­heit­srechtlich anerkan­nt. Sie kann auch präven­tiv­en Charak­ter haben – man muss nicht abwarten, bis man selb­st ange­grif­f­en wird.

Grund­sät­zlich set­zt sie jedoch einen bewaffneten Angriff voraus. Eine präven­tive Selb­stvertei­di­gung ist nur zuläs­sig, wenn eine unmit­tel­bar bevorste­hende, über­wälti­gende Not­lage beste­ht und keine Zeit bleibt, anders zu han­deln.

Hier ver­han­deln USA und Iran miteinan­der. Da kann man schw­er behaupten, es gebe keine Zeit für andere Maß­nah­men.

Die Voraus­set­zun­gen für präven­tive Selb­stvertei­di­gung sehe ich hier nicht erfüllt. Dass die USA seit län­gerem ein weit­er gefasstes präven­tives Selb­stvertei­di­gungsrecht fordern, ist bekan­nt – aber das ist von der Völk­er­rechtswis­senschaft und der Staatenge­mein­schaft nicht anerkan­nt.


Mod­er­a­tor:
Israel spricht von einem Präven­tivschlag. Würde für Israel etwas anderes gel­ten?

Saf­fer­ling:
Für Israel gel­ten grund­sät­zlich diesel­ben Regeln. Man muss allerd­ings berück­sichti­gen, dass Iran die Ver­nich­tung Israels poli­tisch propagiert. Das bet­rifft die Exis­tenz des Staates Israel.

Das kann Auswirkun­gen auf mögliche Abwehrmaß­nah­men haben. Den­noch sehe ich hier keine konkrete Sit­u­a­tion, in der die Exis­tenz Israels unmit­tel­bar bedro­ht wäre. Die Bedro­hung ist eher abstrakt.

Ein Selb­stvertei­di­gungsrecht wird aber nur bei konkreter Gefahr aus­gelöst. Die sehe ich hier nicht – wobei ich natür­lich nicht alle Infor­ma­tio­nen kenne.


Mod­er­a­tor:
Präsi­dent Trump ver­wies auf jahrzehn­te­lange iranis­che Aggres­sio­nen – von der Geisel­nahme 1979 bis zu Ter­ro­ran­schlä­gen und Stel­lvertreterkriegen. Kön­nen ver­gan­gene Aggres­sio­nen eine Recht­fer­ti­gung sein?

Saf­fer­ling:
Nein. Dann wür­den wir über Straf­maß­nah­men sprechen. Dafür bräuchte es entsprechende Ver­fahren.

Ver­gan­gene Ereignisse haben mit der aktuellen Lage nichts zu tun. Gewal­tan­wen­dung kann nur legit­im sein, wenn sie auf eine unmit­tel­bar bevorste­hende Not­lage reagiert. Das sehe ich hier nicht.


Mod­er­a­tor:
Aus­lös­er soll das iranis­che Nuk­learpro­gramm sein. Trump argu­men­tiert, Iran dürfe niemals eine Nuk­lear­waffe besitzen – not­falls müsse man das mil­itärisch ver­hin­dern. Gibt es im Völk­er­recht ein Recht auf mil­itärische Nichtver­bre­itung?

Saf­fer­ling:
Ein solch­es Recht gibt es nicht.

Was die Nuk­lear­an­la­gen bet­rifft: Es gab bere­its mil­itärische Oper­a­tio­nen, die diese ange­blich zer­stört haben. Was tat­säch­lich noch vorhan­den ist, ist eine Frage der Fak­ten­lage, nicht des Rechts.

Zudem laufen Ver­hand­lun­gen. Der nor­male Weg ist, diplo­ma­tisch eine Vere­in­barung zu tre­f­fen und diese durch Kon­trollmech­a­nis­men abzu­sich­ern.

Der Mil­itärschlag kon­terkari­ert dieses völk­er­rechtliche Vorge­hen.


Mod­er­a­tor:
Beste­ht die Gefahr, dass andere Staat­en – etwa Chi­na oder Rus­s­land – sich daran ein Beispiel nehmen und die Grun­dregel der UN unter­laufen wird?

Saf­fer­ling:
Wir haben ähn­liche Fälle gese­hen, etwa in Venezuela, wo die USA mit ein­er Kom­man­doak­tion einge­grif­f­en haben. Auch das wurde unter­schiedlich begrün­det, etwa strafrechtlich oder human­itär.

Solche Maß­nah­men ver­stoßen gegen das Gewaltver­bot.

Die UN-Char­ta ist ein­deutig. Wenn wir davon abwe­ichen, beste­ht die Gefahr, dass Impe­ri­al­is­mus und Beliebigkeit wieder Einzug hal­ten.

Ger­ade nach dem Zweit­en Weltkrieg sollte ver­hin­dert wer­den, dass Gewalt willkür­lich angewen­det wird.

Auch Wladimir Putin hat den Angriff auf die Ukraine als „Spezial­op­er­a­tion“ zum Schutz der rus­sis­chen Bevölkerung gerecht­fer­tigt. Auch dort wur­den human­itäre Gründe ange­führt.

Das Muster ist ähn­lich: Ein ver­boten­er Angriff­skrieg wird rhetorisch legit­imiert.


Mod­er­a­tor:
Herr Pro­fes­sor Saf­fer­ling, vie­len Dank für Ihre Ein­schätzun­gen.

Saf­fer­ling:
Sehr gerne.


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Wenn #TrumpVersteher “argumentieren”, redet er von #Stellvertreterkriegen (Proxywar) und von einer langen Vorgeschichte…

Wenn #PutinVersteher das Gleiche tun… (du weisst schon ;-)

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Nächster Titel

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Wie ich mit den Möglichkeiten von @openAI arbeite?

Links, Threads, zu verarbeitende Hinweise…

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Offene Blogeinträge, welche zu diesem Thema passen…

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Textsorte: (1) Traum, (2) Blitz, (3) Beken­nt­nis, (4) Memo, (5) Märchen, (6) Dra­ma, (7) Tabu
Arbeits­form: Doku­men­ta­tion, Lis­ten­bil­dung, Work in Progress
Anlass: (…)
TL;DR: (…)
Bildquelle: (…)
URL/Hashtag: (…)

Ste­fan M. Sey­del, aka sms, aka sms2sms in «Zürcher Fest­spiel 1901″ (2019, Foto­cre­d­it: Charles Schny­der):  Twit­ter, Wikipedia (Lem­ma), Youtube (aktuell), Sound­cloud, Mastodon, Insta­gram (ges­per­rt), Snapchat, Tik­Tok, Twitch, t.me/WikiDienstag (Nicht in Betrieb) | Exk­lu­siv: speakerbooking.ch/sms2sms

About @sms2sms, aka Stefan M. Seydel/sms ;-)

Ste­fan M. Sey­del, Jahrgang 1965, ist Unternehmer, Sozialar­beit­er und Kün­stler. Er machte nach ein­er Beruf­slehre als Hochbauze­ich­n­er einen Bach­e­lor in Soziale Arbeit in St. Gallen und einen Mas­ter in der gle­ichen Diszi­plin bei Sil­via Staub-Bernasconi in Berlin. Seine über­wiegend selb­st­ständi­ge Tätigkeit kreist um das The­ma der Entwick­lung und Real­isierung von Pilot- und Impul­spro­jek­ten für renom­mierte Auf­tragge­berin­nen.

Als Kün­stler hat er Ausstel­lun­gen und Per­for­mances auf inter­na­tionaler Ebene präsen­tiert, darunter in der Roy­al Acad­e­my of Arts in Lon­don, dem Deutschen His­torischen Muse­um in Berlin oder ein­er Einze­lausstel­lung “Kun­st Macht Prob­leme” in der Cryp­ta Cabaret Voltaire, Birth­place of DADA in Zürich. Er wurde mit dem Migros Jubilée Award in der Kat­e­gorie Wis­sensver­mit­tlung aus­geze­ich­net und hat diverse Ehrun­gen durch Web­by Awards für seine Arbeit mit rocketboom.com erhal­ten.

Ste­fan war Jury-Mit­glied des Next Idea Prix Ars Elec­tron­i­ca 2010 und war drei Jahre Mit­glied der Schulleitung des Gym­na­si­ums Kloster Dis­en­tis. Sein Wis­sen und seine Erfahrung im Bere­ich der Infor­ma­tion und Tech­nolo­gie haben ihm auch dabei geholfen, mit Sta­tis­tik Stadt Zürich und Wiki­me­dia Schweiz unter WikiDienstag.ch zusam­men­zuar­beit­en.

Sein Engage­ment im Bere­ich der frei­willi­gen Arbeit führte ihn in das Prä­sid­i­um Inter­na­tionaler Bodensee Club (Leitung Fach­gruppe Wis­senschaft) oder für einige andere Jahre als Vice-Präsi­dent des von Paul Wat­zlaw­ick ini­ti­ierten P.E.N.-Club Liecht­en­stein. Sey­del hat unter ((( rebell.tv ))) zwei Büch­er zusam­men mit sein­er Part­ner­in Tina Piazzi veröf­fentlicht, viele Kolum­nen, Fach­texte und jour­nal­is­tis­che Texte pub­liziert.

Seine Arbeit auf Social Media nutzt er als Microblog­ging. In seinem Blog ver­ar­beit­et er seine The­men. Einige davon wer­den auf Anfra­gen zu les­baren Tex­ten ver­tieft, andere wer­den zu Vorträ­gen aus­ge­baut. Bei Carl Auer Ver­lag in Hei­del­berg, sam­melt er “Ele­mente ein­er näch­sten Kul­tur­form”. Seine Entwick­lun­gen im Kon­text der sozial­räum­lichen Inter­ven­tion (“Arbeit am Sozialen”) machen konkrete Vorschläge in Bezug auf die Beant­wor­tung der Sozialen Frage.

Nach 12 Jahren Berlin und 6 Jahren Zürich zog er aber in sein­er zweit­en Leben­shälfte vom Bodensee der Rhein­quelle ent­ge­gen nach Dissentis/Mustér und hat seine Reisetätigkeit fast ganz eingestellt. Dafür macht er umsomehr soge­nan­nte Pas­sadis und #Feed­logs (Orgiastik). Das sind Arbeitsmeet­ings an inten­tionalen Fra­gen in einem Lifestream. (so?) Text sup­port­ed by #TaaS

Aus Band 2 von: Tina Piazzi & Ste­fan M. Sey­del, Junius-Ver­lag Ham­burg | pdf: Band 1, 2009 | Band 2, 2010

#dfdu = DIE FORM DER UNRUHE | blog: dissent.is | about: dissent.is/sms | dissent.is/muster

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