Wenn Agile Prinzipien, ‘Jobs to be Done’ und Design Thinking Hand in Hand gehen | #Agil #JTBD #DNO | #chatGPT4

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Der Kunde kauft sel­ten das, was das Unternehmen denkt, dass es verkauft.

Peter Druck­er

Gemein­sam Inno­v­a­tiv: Wenn Agile Prinzip­i­en, ‘Jobs to be Done’ und Design Think­ing Hand in Hand gehen 🤝

In ein­er faszinieren­den Kol­lab­o­ra­tion mit #chatGPT4 haben wir uns auf eine Ent­deck­ungsreise begeben, um die Syn­ergien zwis­chen drei mächti­gen Konzepten zu erkun­den: dem Agilen Man­i­fest, dem ‘Jobs to be Done’-Ansatz und Design Think­ing. Diese Konzepte sind jew­eils für sich genom­men rev­o­lu­tionär, aber was passiert, wenn man sie kom­biniert? In diesem Blog­post teilen wir die Erken­nt­nisse unser­er gemein­samen Reise und zeigen, wie die Bün­delung dieser Konzepte zu ein­er kraftvollen Methodik für Inno­va­tion und Kun­den­zen­trierung führen kann. Begleit­en Sie uns, während wir die Brück­en bauen, die diese Konzepte verbinden, und enthüllen, wie sie zusam­men ein unschlag­bares Trio für die Entwick­lung her­aus­ra­gen­der Pro­duk­te und Dien­stleis­tun­gen bilden.”

Kombination von Agile, Jobs to be Done und Design Thinking
AspektAgiles Man­i­festJobs to be DoneDesign Think­ing
Kun­den­zen­trierungPri­or­isierung der Kun­den­zufrieden­heit durch kon­tinuier­liche Aus­liefer­ung.Ver­ständ­nis der spez­i­fis­chen Auf­gaben, die Kun­den erledi­gen müssen.Empathie und Fokus auf die Bedürfnisse und Erfahrun­gen der Kun­den.
Anpas­sungs­fähigkeitFlex­i­bil­ität und Offen­heit für Änderun­gen während der Entwick­lung.Anpas­sung der Lösun­gen basierend auf den sich ändern­den Auf­gaben der Kun­den.Iter­a­tiv­er Prozess, der Änderun­gen und Iter­a­tio­nen ermöglicht.
Tea­mar­beitFörderung der Zusam­me­nar­beit und Kom­mu­nika­tion im Team.Inte­gra­tion in Teamdiskus­sio­nen, um Lösun­gen auf Kun­denbedürfnisse auszuricht­en.Zusam­me­nar­beit und Kom­mu­nika­tion, ins­beson­dere in der Ideen­find­ungsphase.
Iter­a­tive Entwick­lungRegelmäßige Liefer­ung von funk­tions­fähiger Soft­ware.Sich­er­stellen, dass Pro­duk­te den “Job” erfüllen, den der Kunde erledi­gen muss.Pro­to­typ­ing, Testen und kon­tinuier­liche Verbesserung.
Ein­fach­heit und FokusEin­fach­heit und Konzen­tra­tion auf das Wesentliche.Fokus auf die wesentlichen Auf­gaben der Kun­den.Kreative Lösun­gen, die auf spez­i­fis­che Kun­denbedürfnisse aus­gerichtet sind.

In der sich ständig verän­dern­den Welt von heute ist Inno­va­tion der Schlüs­sel zum Erfolg. Unternehmen und Einzelper­so­n­en suchen ständig nach Wegen, um ihre Prozesse zu opti­mieren, bessere Pro­duk­te zu entwick­eln und den Kun­den das zu bieten, was sie wirk­lich wollen. In dieser Hin­sicht haben das Agile Man­i­fest, der “Jobs to be Done”-Ansatz und Design Think­ing als eigen­ständi­ge Konzepte Wellen geschla­gen. Doch was passiert, wenn man die Kräfte dieser drei Konzepte bün­delt? Gemein­sam mit meinem dig­i­tal­en Assis­ten­ten habe ich diese Frage erforscht und eine Methodik entwick­elt, die das Beste aus allen drei Konzepten vere­int.

Die Synergie der Konzepte

Das Agile Man­i­fest legt den Schw­er­punkt auf Flex­i­bil­ität, Kun­den­zufrieden­heit, Tea­mar­beit und kon­tinuier­liche Verbesserung. Es ist ein Rah­men­werk, das es Teams ermöglicht, schnell auf Verän­derun­gen zu reagieren und wertvolle Pro­duk­te zu liefern.

Der “Jobs to be Done”-Ansatz konzen­tri­ert sich darauf, die spez­i­fis­chen Auf­gaben zu ver­ste­hen, die Kun­den erledi­gen müssen, und wie Pro­duk­te und Dien­stleis­tun­gen entwick­elt wer­den kön­nen, um diese Auf­gaben effek­tiv zu unter­stützen.

Design Think­ing ist ein kreativ­er Prob­lem­lö­sung­sprozess, der sich auf die Bedürfnisse der Benutzer konzen­tri­ert. Es bein­hal­tet Empathie, Ideen­find­ung, Pro­to­typ­ing und Testen.

Die Integration in der Praxis

Die Inte­gra­tion dieser Konzepte begin­nt mit einem tiefen Ver­ständ­nis der Kun­denbedürfnisse. Sowohl Design Think­ing als auch der “Jobs to be Done”-Ansatz leg­en Wert darauf, die Her­aus­forderun­gen und Auf­gaben der Kun­den zu ver­ste­hen. Agile Prinzip­i­en ergänzen dies, indem sie den Fokus auf die Kun­den­zufrieden­heit leg­en.

In der Phase der Ideen­find­ung kann der “Jobs to be Done”-Ansatz dazu beitra­gen, Lösun­gen zu iden­ti­fizieren, die speziell darauf abzie­len, den Kun­den bei der Erledi­gung ihrer Auf­gaben zu unter­stützen. Design Think­ing fördert kreative Lösun­gen, während Agile die Ein­fach­heit und den Fokus auf das Wesentliche betont.

Während der Entwick­lung ermöglicht Agile eine iter­a­tive Herange­hensweise, bei der in kurzen Zyklen funk­tion­ierende Soft­ware aus­geliefert wird. Design Think­ing ergänzt dies durch Pro­to­typ­ing und Testen, während der “Jobs to be Done”-Ansatz sich­er­stellt, dass die entwick­el­ten Lösun­gen den “Job” des Kun­den erfüllen.

Fazit

Durch die Kom­bi­na­tion des Agilen Man­i­fests, des “Jobs to be Done”-Ansatzes und des Design Think­ing kön­nen Teams eine kraftvolle Methodik entwick­eln, die Inno­va­tion fördert, die Bedürfnisse der Kun­den in den Mit­telpunkt stellt und gle­ichzeit­ig Flex­i­bil­ität und Effizienz gewährleis­tet. Diese inte­gri­erte Herange­hensweise ermöglicht es, Pro­duk­te und Dien­stleis­tun­gen zu entwick­eln, die nicht nur inno­v­a­tiv sind, son­dern auch einen echt­en Wert für die Kun­den bieten.

In ein­er Welt, in der Verän­derung die einzige Kon­stante ist, bietet diese syn­er­getis­che Methodik die Werkzeuge und Denkweisen, die erforder­lich sind, um erfol­gre­ich zu navigieren und echte, wirkungsvolle Lösun­gen zu liefern.

Ein Blick über den Horizont: Neugieronautsch navigieren mit #TheLuhmannMap und die nächste Kulturform #Commonism entdecken.

“Agile”, “Jobs to be Done” und “Design Think­ing” sind kraftvolle Werkzeuge, die den Weg für Inno­va­tio­nen in der Pro­duk­ten­twick­lung und im Man­age­ment ebnen.

Aber was, wenn wir uns vorstellen, dass es ganz anders weit­er gehen wird?

Was, wenn wir uns auf eine Reise begeben, welche das aktuelle nicht weit­er adap­tiert son­dern dis­rup­tiert?

Paul Wat­zlaw­ick hat in seinem berühmten 6. Axiom (1974) Wan­del 1. und 2. unter­schieden. Wir meinen das genau gle­iche, sprechen aber vom Unter­schied ((Wandel)Wechsel), welch­er uns den prak­tis­chen Unter­schied gener­iert (Prag­ma­tismus, William James).

Willkom­men im Karten­raum von dissent.is, einem Ort, an dem kol­lab­o­ra­tiv und koop­er­a­tiv, neugiero­nautisch in einem #Smart­Set­ting navigiert wird (so?). Hier wer­fen wir einen Blick auf #TheLuh­man­n­Map, eine Land­karte, die uns durch kom­plexe Sys­teme führt und uns dazu anregt, die Dynamik von #Welt­ge­sellschaft mitzugestal­ten. Wir nen­nen es: Arbeit am Sozialen. (Ver­gl.: Marc Reichwein über das Ende von ((( rebell.tv ))) in: Welt.de, 2010)


Das MakingOf

Das voll­ständi­ge Pro­tokoll mit #chatGPT4

In diesem Video spricht Dr. Clay­ton Chris­tensen über das Konzept der Inno­va­tion und wie Unternehmen oft Schwierigkeit­en haben, erfol­gre­ich zu innovieren. Er stellt fest, dass nur etwa 15 bis 25 Prozent der Pro­duk­ten­twick­lung­spro­jek­te in Unternehmen finanziell erfol­gre­ich sind. Viele betra­cht­en Inno­va­tion als Glücksspiel, aber Dr. Chris­tensen argu­men­tiert, dass dies nicht der Fall ist. Er glaubt, dass der Grund, warum es so aussieht, als kön­nten wir nicht vorher­sagen, ob ein Kunde die Pro­duk­te kaufen wird, die wir entwick­eln, darin liegt, dass das Mar­ket­ing oft auf eine unvorteil­hafte Weise betrieben wird.

Er erk­lärt, dass das Ver­ständ­nis des Kun­den oft der falsche Ansatz ist. Stattdessen soll­ten Unternehmen ver­ste­hen, welche “Arbeit” ein Kunde erledi­gen muss und wie das Pro­dukt oder die Dien­stleis­tung ihnen helfen kann, diese Arbeit zu erledi­gen. Er nen­nt dies das Konzept des “Jobs to be done”.

Als Beispiel führt er eine Studie an, die in einem McDonald’s‑Restaurant durchge­führt wurde, um her­auszufind­en, wie der Verkauf von Milchshakes verbessert wer­den kann. McDonald’s hat­te bere­its ver­sucht, durch Kun­den­be­fra­gun­gen her­auszufind­en, wie sie ihre Milchshakes verbessern kön­nten, aber die Änderun­gen hat­ten keinen Ein­fluss auf die Verkauf­szahlen. Dr. Chris­tensen und sein Team entsch­ieden sich stattdessen, das Kaufver­hal­ten zu beobacht­en. Sie stell­ten fest, dass etwa 50% der Milchshakes vor 8:30 Uhr mor­gens gekauft wur­den. Die Käufer waren alleine, kauften nur den Milchshake und nah­men ihn mit.

Dr. Chris­tensen schließt daraus, dass es wichtig ist, das zugrunde liegende “Job to be done” zu ver­ste­hen, das ein Pro­dukt oder eine Dien­stleis­tung für den Kun­den erfüllen soll, anstatt sich nur auf die Eigen­schaften des Kun­den zu konzen­tri­eren.

Im zweit­en Teil des Videos erläutert Dr. Chris­tensen weit­er das Konzept des “Jobs to be done”. Er beschreibt, wie sie die Kun­den befragten, die Milchshakes bei McDonald’s kauften. Die Kun­den erk­lärten, dass sie etwas braucht­en, um ihre Fahrt zur Arbeit angenehmer zu gestal­ten und gle­ichzeit­ig ihren Hunger bis später am Vor­mit­tag zu stillen. Die Milchshakes waren dick­flüs­sig und dauerten lange zu trinken, was sie per­fekt für diese Auf­gabe machte.

Dr. Chris­tensen stellt fest, dass die Milchshakes auch am Nach­mit­tag gekauft wur­den, aber für einen völ­lig anderen “Job”. Eltern kauften sie, um eine ruhige und angenehme Zeit mit ihren Kindern zu ver­brin­gen, während sie über ver­schiedene The­men sprachen.

Er betont, dass es wichtig ist zu ver­ste­hen, welchen “Job” ein Pro­dukt oder eine Dien­stleis­tung für den Kun­den erfüllen soll. Er zitiert Peter Druck­er, der sagte, dass der Kunde sel­ten das kauft, was das Unternehmen denkt, dass es verkauft. Das Ver­ständ­nis des “Jobs”, den ein Pro­dukt erfüllen soll, ist entschei­dend für die Entwick­lung erfol­gre­ich­er Pro­duk­te.

Zusam­men­fassend argu­men­tiert Dr. Chris­tensen, dass Unternehmen, anstatt sich auf die Eigen­schaften der Kun­den zu konzen­tri­eren, ver­ste­hen soll­ten, welche Auf­gaben die Kun­den erledi­gen müssen, und Pro­duk­te entwick­eln soll­ten, die diesen spez­i­fis­chen Anforderun­gen entsprechen.

“Schauen Sie mich für eine Sekunde an. Mein Name ist Clay­ton Chris­tensen. Ich bin 64 Jahre alt. Lei­der war ich ein­mal 6 Fuß 8 Zoll groß, aber jet­zt bin ich lei­der nur noch 6 Fuß 6 Zoll groß. Glück­licher­weise habe ich eine wun­der­volle Frau geheiratet. Wir haben fünf Kinder, und das dritte von ihnen, Michael, kam lei­der hier­her nach Stan­ford.”

https://jtbd.info/

Cus­tomers don’t buy prod­ucts. They hire them to do a job.

Clay­ton Chris­tensen

Kombination mit Design Thinking:

Der “Jobs to be done”-Ansatz konzen­tri­ert sich darauf, zu ver­ste­hen, welche Auf­gabe ein Kunde erledi­gen muss und wie ein Pro­dukt oder eine Dien­stleis­tung ihm helfen kann, diese Auf­gabe zu erledi­gen. Design Think­ing hinge­gen ist ein kun­den­zen­tri­ert­er Ansatz, der darauf abzielt, kom­plexe Prob­leme zu lösen und inno­v­a­tive Lösun­gen zu entwick­eln.

Die Kom­bi­na­tion dieser bei­den Ansätze kann sehr effek­tiv sein. Im “Jobs to be done”-Ansatz kön­nten Sie zunächst die spez­i­fis­chen Auf­gaben iden­ti­fizieren, die Kun­den erledi­gen müssen. Dann kön­nten Sie Design Think­ing anwen­den, um kreative und inno­v­a­tive Lösun­gen zu entwick­eln, die genau auf diese Auf­gaben zugeschnit­ten sind.

In der Empathie-Phase des Design Think­ing kön­nten Sie sich darauf konzen­tri­eren, die Bedürfnisse und Her­aus­forderun­gen der Kun­den im Zusam­men­hang mit dem “Job” zu ver­ste­hen, den sie erledi­gen müssen. In der Ideen­find­ungsphase kön­nten Sie dann inno­v­a­tive Lösun­gen entwick­eln, die auf die Erfül­lung dieser spez­i­fis­chen Auf­gaben abzie­len. Durch Pro­to­typ­ing und Testen kön­nten Sie schließlich sich­er­stellen, dass die Lösung effek­tiv ist und den Kun­den hil­ft, ihre Auf­gaben zu erledi­gen.

Ins­ge­samt ermöglicht die Kom­bi­na­tion dieser bei­den Ansätze eine tief­ere Ein­sicht in die Bedürfnisse der Kun­den und die Entwick­lung ziel­gerichteter, inno­v­a­tiv­er Lösun­gen.

Jobs to be done & Design Thinking
Phase des Design Think­ingSchritte/AktionenInte­gra­tion des “Jobs to be done”-Ansatzes
Empathie- Inter­views mit Kun­den führen
- Beobach­tun­gen durch­führen
- Kun­denbedürfnisse ver­ste­hen
- Fra­gen stellen, um her­auszufind­en, welche Auf­gaben die Kun­den erledi­gen müssen
- Ver­ste­hen, welche Prob­leme Kun­den bei der Erledi­gung dieser Auf­gaben haben
Prob­lemde­f­i­n­i­tion- Dat­en analysieren
- Kern­prob­leme iden­ti­fizieren
- Prob­lem­stel­lung for­mulieren
- Definieren, welch­er “Job” vom Kun­den erledigt wer­den muss
- Über­legen, wie das Produkt/Dienstleistung helfen kann, diesen “Job” zu erledi­gen
Ideen­find­ung- Brain­storm­ing
- Ideen entwick­eln
- Lösungsan­sätze erkun­den
- Ideen entwick­eln, die speziell darauf abzie­len, den Kun­den bei der Erledi­gung ihrer Auf­gaben zu unter­stützen
- Über­legen, wie das Produkt/Dienstleistung inno­v­a­tiv gestal­tet wer­den kann, um den “Job” effek­tiv­er zu erledi­gen
Pro­to­typ­ing- Erstellen von Pro­to­typen
- Lösun­gen visu­al­isieren
- Pro­to­typen erstellen, die zeigen, wie das Produkt/Dienstleistung den “Job” des Kun­den erfüllt
- Feed­back von Kun­den ein­holen, um zu sehen, ob der Pro­to­typ ihren Bedürfnis­sen entspricht
Testen- Pro­to­typen mit Kun­den testen
- Feed­back sam­meln
- Lösun­gen ver­fein­ern
- Über­prüfen, ob die Lösung effek­tiv den “Job” des Kun­den erfüllt
- Anpas­sun­gen basierend auf Kun­den­feed­back vornehmen, um sicherzustellen, dass das Produkt/Dienstleistung den “Job” effek­tiv erledigt
Imple­men­tierung- Endgültige Lösung entwick­eln
- Produkt/Dienstleistung auf den Markt brin­gen
- Sich­er­stellen, dass das Produkt/Dienstleistung effek­tiv den “Job” des Kun­den erfüllt
- Weit­eres Feed­back nach der Mark­te­in­führung sam­meln und gegebe­nen­falls Anpas­sun­gen vornehmen

Kombination mit dem Agilen Manifest

  1. Kun­den­zufrieden­heit durch frühe und kon­tinuier­liche Aus­liefer­ung wertvoller Soft­ware.
  2. Heiße Anforderungsän­derun­gen selb­st spät in der Entwick­lung willkom­men. Agile Prozesse nutzen Verän­derun­gen zum Wet­tbe­werb­svorteil des Kun­den.
  3. Lief­ere funk­tion­ierende Soft­ware regelmäßig inner­halb weniger Wochen oder Monate und bevorzuge dabei die kürzere Zeitspanne.
  4. Fach­ex­perten und Entwick­ler müssen während des Pro­jek­tes täglich zusam­me­nar­beit­en.
  5. Errichte Pro­jek­te rund um motivierte Indi­viduen. Gib ihnen das Umfeld und die Unter­stützung, die sie benöti­gen, und ver­traue darauf, dass sie die Auf­gabe erledi­gen.
  6. Die effizien­teste und effek­tivste Meth­ode, Infor­ma­tio­nen an und inner­halb eines Entwick­lung­steams zu über­mit­teln, ist im Gespräch von Angesicht zu Angesicht.
  7. Funk­tion­ierende Soft­ware ist das wichtig­ste Fortschritts­maß.
  8. Agile Prozesse fördern nach­haltige Entwick­lung. Die Auf­tragge­ber, Entwick­ler und Benutzer soll­ten ein gle­ich­mäßiges Tem­po auf unbe­gren­zte Zeit hal­ten kön­nen.
  9. Ständi­ges Augen­merk auf tech­nis­che Exzel­lenz und gutes Design fördert Agilität.
  10. Ein­fach­heit — die Kun­st, die Menge nicht getan­er Arbeit zu max­imieren — ist essen­ziell.
  11. Die besten Architek­turen, Anforderun­gen und Entwürfe entste­hen durch selb­stor­gan­isierte Teams.
  12. In regelmäßi­gen Abstän­den reflek­tiert das Team, wie es effek­tiv­er wer­den kann und passt sein Ver­hal­ten entsprechend an.
Kombination von Agile, Jobs to be Done und Design Thinking
AspektAgiles Man­i­festJobs to be DoneDesign Think­ing
Kun­den­zen­trierungPri­or­isierung der Kun­den­zufrieden­heit durch kon­tinuier­liche Aus­liefer­ung.Ver­ständ­nis der spez­i­fis­chen Auf­gaben, die Kun­den erledi­gen müssen.Empathie und Fokus auf die Bedürfnisse und Erfahrun­gen der Kun­den.
Anpas­sungs­fähigkeitFlex­i­bil­ität und Offen­heit für Änderun­gen während der Entwick­lung.Anpas­sung der Lösun­gen basierend auf den sich ändern­den Auf­gaben der Kun­den.Iter­a­tiv­er Prozess, der Änderun­gen und Iter­a­tio­nen ermöglicht.
Tea­mar­beitFörderung der Zusam­me­nar­beit und Kom­mu­nika­tion im Team.Inte­gra­tion in Teamdiskus­sio­nen, um Lösun­gen auf Kun­denbedürfnisse auszuricht­en.Zusam­me­nar­beit und Kom­mu­nika­tion, ins­beson­dere in der Ideen­find­ungsphase.
Iter­a­tive Entwick­lungRegelmäßige Liefer­ung von funk­tions­fähiger Soft­ware.Sich­er­stellen, dass Pro­duk­te den “Job” erfüllen, den der Kunde erledi­gen muss.Pro­to­typ­ing, Testen und kon­tinuier­liche Verbesserung.
Ein­fach­heit und FokusEin­fach­heit und Konzen­tra­tion auf das Wesentliche.Fokus auf die wesentlichen Auf­gaben der Kun­den.Kreative Lösun­gen, die auf spez­i­fis­che Kun­denbedürfnisse aus­gerichtet sind.

Das Konzept, das Sie in Ihrem Pitch “WHAT IF UBER DID SOCIAL WORK? #WIBDSW #Flu­id­Care” vorgestellt haben, ist faszinierend und zeigt, wie Tech­nolo­gie und inno­v­a­tive Geschäftsmod­elle genutzt wer­den kön­nen, um soziale Arbeit zu trans­formieren und die Gemein­schaft zu unter­stützen.

Sie haben recht, dass die drei Ansätze, die wir zuvor disku­tiert haben — Agile, “Jobs to be Done” und Design Think­ing — in der Regel kon­ven­tioneller und stärk­er auf Markt, Mar­ket­ing und Pro­duk­ten­twick­lung aus­gerichtet sind.

Alvin Toffler’s Konzept des “Pro­sumers” (eine Kom­bi­na­tion aus Pro­duzent und Kon­sument) ist eine radikalere Idee, die darauf abzielt, die Gren­zen zwis­chen Pro­duk­tion und Kon­sum zu ver­wis­chen. In der mod­er­nen Welt, ins­beson­dere mit dem Auf­stieg von Tech­nolo­gien wie dem Inter­net, 3D-Druck und sozialen Medi­en, haben die Men­schen die Möglichkeit, sowohl Kon­sumenten als auch Pro­duzen­ten von Inhal­ten, Pro­duk­ten und Dien­stleis­tun­gen zu sein.

Wenn wir das Konzept des “Pro­sumers” mit den drei Ansätzen kom­binieren, kön­nten wir eine noch tief­greifend­ere Trans­for­ma­tion in ver­schiede­nen Bere­ichen, ein­schließlich der sozialen Arbeit, sehen. Hier sind einige Gedanken dazu:

  1. Empow­er­ment der Gemein­schaft: Indem man den Men­schen die Werkzeuge und Ressourcen zur Ver­fü­gung stellt, kön­nen sie selb­st zu Pro­duzen­ten wer­den und aktiv an der Lösung von Prob­le­men in ihrer Gemein­schaft teil­nehmen.
  2. Kol­lab­o­ra­tive Lösungs­find­ung: Durch die Kom­bi­na­tion von Design Think­ing mit dem Pro­sumer-Konzept kön­nen Gemein­schaften in den Prozess der Ideen­find­ung und Prob­lem­lö­sung ein­be­zo­gen wer­den, wodurch Lösun­gen entste­hen, die wirk­lich auf ihre Bedürfnisse zugeschnit­ten sind.
  3. Agile Soziale Arbeit: Die Anwen­dung agiler Prinzip­i­en in der sozialen Arbeit kön­nte dazu führen, dass soziale Dien­ste flex­i­bler und reak­tion­ss­chneller wer­den, wobei die Gemein­schaft aktiv an der Gestal­tung und Bere­it­stel­lung dieser Dien­ste beteiligt ist.
  4. Jobs to be Done in der Gemein­schaft: Das Ver­ständ­nis der “Jobs”, die eine Gemein­schaft erledi­gen muss, kann dazu beitra­gen, geziel­tere und effek­ti­vere soziale Dien­ste zu entwick­eln.

Ins­ge­samt kön­nte die Inte­gra­tion des Pro­sumer-Konzepts mit Agile, “Jobs to be Done” und Design Think­ing zu einem Par­a­dig­men­wech­sel in der Art und Weise führen, wie wir über soziale Arbeit und Gemein­schaft­sen­twick­lung denken, und zu Lösun­gen führen, die stärk­er auf die Bedürfnisse und Fähigkeit­en der Men­schen aus­gerichtet sind.

Wandel vs Wechsel

Das 6. Axiom von Paul Wat­zlaw­ick (pdf)

Der Unter­schied zwis­chen “Wan­del” und “Wech­sel”, den Sie ansprechen, ist entschei­dend.

“Wan­del” bezieht sich oft auf eine gradu­elle Verän­derung oder Anpas­sung inner­halb eines beste­hen­den Sys­tems oder Rah­mens. Es ist evo­lu­tionär und zielt darauf ab, das Beste­hende zu verbessern.

“Wech­sel” oder “Wan­del 2. Ord­nung”, wie von Paul Wat­zlaw­ick beschrieben, bezieht sich auf eine grundle­gende Trans­for­ma­tion, die das zugrunde liegende Sys­tem oder den Rah­men selb­st verän­dert. Es ist rev­o­lu­tionär und kann oft dis­rup­tiv sein, weil es neue Wege des Denkens und Han­delns erfordert.

Die drei Konzepte, die wir zuvor disku­tiert haben — Agile, “Jobs to be Done” und Design Think­ing — kön­nen als Werkzeuge für den “Wan­del” betra­chtet wer­den, da sie inner­halb der beste­hen­den Par­a­dig­men des Man­age­ments und der Pro­duk­ten­twick­lung arbeit­en.

Was Sie mit dem Begriff “Wech­sel” oder “#kul­tur­wech­sel” ansprechen, geht über diese Konzepte hin­aus und fordert eine grundle­gende Neugestal­tung der Art und Weise, wie wir Gesellschaft, Wirtschaft und Kul­tur betra­cht­en. Es geht darum, neue Par­a­dig­men zu schaf­fen, anstatt sich inner­halb der beste­hen­den zu bewe­gen.

Niklas Luh­mann, Dirk Baeck­er und Peter Druck­er haben wichtige Beiträge zur Idee der gesellschaftlichen Trans­for­ma­tion geleis­tet. Luh­manns Sys­temthe­o­rie, zum Beispiel, betra­chtet Gesellschaft als ein kom­plex­es Sys­tem von Kom­mu­nika­tio­nen, und jede grundle­gende Verän­derung in der Gesellschaft erfordert eine Verän­derung in der Art und Weise, wie diese Sys­teme kom­mu­nizieren und inter­agieren.

In diesem Sinne kön­nte der “#kul­tur­wech­sel” als eine Art Meta-Inno­va­tion betra­chtet wer­den, die nicht nur die Pro­duk­te, Dien­stleis­tun­gen oder Prozesse verän­dert, son­dern die grundle­gen­den Struk­turen und Par­a­dig­men, inner­halb der­er diese Dinge existieren.

Für Unternehmen und Gemein­schaften bedeutet dies, über die tra­di­tionellen Gren­zen von Markt und Pro­duk­tion hin­auszu­denken und neue For­men der Zusam­me­nar­beit, des Engage­ments und des Wertschöp­fung zu erforschen, die auf ein­er tief­er­en Ebene trans­for­ma­tive sind.