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Der Kunde kauft selten das, was das Unternehmen denkt, dass es verkauft.
Peter Drucker
“Gemeinsam Innovativ: Wenn Agile Prinzipien, ‘Jobs to be Done’ und Design Thinking Hand in Hand gehen 🤝
In einer faszinierenden Kollaboration mit #chatGPT4 haben wir uns auf eine Entdeckungsreise begeben, um die Synergien zwischen drei mächtigen Konzepten zu erkunden: dem Agilen Manifest, dem ‘Jobs to be Done’-Ansatz und Design Thinking. Diese Konzepte sind jeweils für sich genommen revolutionär, aber was passiert, wenn man sie kombiniert? In diesem Blogpost teilen wir die Erkenntnisse unserer gemeinsamen Reise und zeigen, wie die Bündelung dieser Konzepte zu einer kraftvollen Methodik für Innovation und Kundenzentrierung führen kann. Begleiten Sie uns, während wir die Brücken bauen, die diese Konzepte verbinden, und enthüllen, wie sie zusammen ein unschlagbares Trio für die Entwicklung herausragender Produkte und Dienstleistungen bilden.”

| Aspekt | Agiles Manifest | Jobs to be Done | Design Thinking |
|---|---|---|---|
| Kundenzentrierung | Priorisierung der Kundenzufriedenheit durch kontinuierliche Auslieferung. | Verständnis der spezifischen Aufgaben, die Kunden erledigen müssen. | Empathie und Fokus auf die Bedürfnisse und Erfahrungen der Kunden. |
| Anpassungsfähigkeit | Flexibilität und Offenheit für Änderungen während der Entwicklung. | Anpassung der Lösungen basierend auf den sich ändernden Aufgaben der Kunden. | Iterativer Prozess, der Änderungen und Iterationen ermöglicht. |
| Teamarbeit | Förderung der Zusammenarbeit und Kommunikation im Team. | Integration in Teamdiskussionen, um Lösungen auf Kundenbedürfnisse auszurichten. | Zusammenarbeit und Kommunikation, insbesondere in der Ideenfindungsphase. |
| Iterative Entwicklung | Regelmäßige Lieferung von funktionsfähiger Software. | Sicherstellen, dass Produkte den “Job” erfüllen, den der Kunde erledigen muss. | Prototyping, Testen und kontinuierliche Verbesserung. |
| Einfachheit und Fokus | Einfachheit und Konzentration auf das Wesentliche. | Fokus auf die wesentlichen Aufgaben der Kunden. | Kreative Lösungen, die auf spezifische Kundenbedürfnisse ausgerichtet sind. |
In der sich ständig verändernden Welt von heute ist Innovation der Schlüssel zum Erfolg. Unternehmen und Einzelpersonen suchen ständig nach Wegen, um ihre Prozesse zu optimieren, bessere Produkte zu entwickeln und den Kunden das zu bieten, was sie wirklich wollen. In dieser Hinsicht haben das Agile Manifest, der “Jobs to be Done”-Ansatz und Design Thinking als eigenständige Konzepte Wellen geschlagen. Doch was passiert, wenn man die Kräfte dieser drei Konzepte bündelt? Gemeinsam mit meinem digitalen Assistenten habe ich diese Frage erforscht und eine Methodik entwickelt, die das Beste aus allen drei Konzepten vereint.
Die Synergie der Konzepte
Das Agile Manifest legt den Schwerpunkt auf Flexibilität, Kundenzufriedenheit, Teamarbeit und kontinuierliche Verbesserung. Es ist ein Rahmenwerk, das es Teams ermöglicht, schnell auf Veränderungen zu reagieren und wertvolle Produkte zu liefern.
Der “Jobs to be Done”-Ansatz konzentriert sich darauf, die spezifischen Aufgaben zu verstehen, die Kunden erledigen müssen, und wie Produkte und Dienstleistungen entwickelt werden können, um diese Aufgaben effektiv zu unterstützen.
Design Thinking ist ein kreativer Problemlösungsprozess, der sich auf die Bedürfnisse der Benutzer konzentriert. Es beinhaltet Empathie, Ideenfindung, Prototyping und Testen.
Die Integration in der Praxis
Die Integration dieser Konzepte beginnt mit einem tiefen Verständnis der Kundenbedürfnisse. Sowohl Design Thinking als auch der “Jobs to be Done”-Ansatz legen Wert darauf, die Herausforderungen und Aufgaben der Kunden zu verstehen. Agile Prinzipien ergänzen dies, indem sie den Fokus auf die Kundenzufriedenheit legen.
In der Phase der Ideenfindung kann der “Jobs to be Done”-Ansatz dazu beitragen, Lösungen zu identifizieren, die speziell darauf abzielen, den Kunden bei der Erledigung ihrer Aufgaben zu unterstützen. Design Thinking fördert kreative Lösungen, während Agile die Einfachheit und den Fokus auf das Wesentliche betont.
Während der Entwicklung ermöglicht Agile eine iterative Herangehensweise, bei der in kurzen Zyklen funktionierende Software ausgeliefert wird. Design Thinking ergänzt dies durch Prototyping und Testen, während der “Jobs to be Done”-Ansatz sicherstellt, dass die entwickelten Lösungen den “Job” des Kunden erfüllen.
Fazit
Durch die Kombination des Agilen Manifests, des “Jobs to be Done”-Ansatzes und des Design Thinking können Teams eine kraftvolle Methodik entwickeln, die Innovation fördert, die Bedürfnisse der Kunden in den Mittelpunkt stellt und gleichzeitig Flexibilität und Effizienz gewährleistet. Diese integrierte Herangehensweise ermöglicht es, Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln, die nicht nur innovativ sind, sondern auch einen echten Wert für die Kunden bieten.
In einer Welt, in der Veränderung die einzige Konstante ist, bietet diese synergetische Methodik die Werkzeuge und Denkweisen, die erforderlich sind, um erfolgreich zu navigieren und echte, wirkungsvolle Lösungen zu liefern.

Ein Blick über den Horizont: Neugieronautsch navigieren mit #TheLuhmannMap und die nächste Kulturform #Commonism entdecken.
“Agile”, “Jobs to be Done” und “Design Thinking” sind kraftvolle Werkzeuge, die den Weg für Innovationen in der Produktentwicklung und im Management ebnen.
Aber was, wenn wir uns vorstellen, dass es ganz anders weiter gehen wird?
Was, wenn wir uns auf eine Reise begeben, welche das aktuelle nicht weiter adaptiert sondern disruptiert?
Paul Watzlawick hat in seinem berühmten 6. Axiom (1974) Wandel 1. und 2. unterschieden. Wir meinen das genau gleiche, sprechen aber vom Unterschied ((Wandel)Wechsel), welcher uns den praktischen Unterschied generiert (Pragmatismus, William James).
Willkommen im Kartenraum von dissent.is, einem Ort, an dem kollaborativ und kooperativ, neugieronautisch in einem #SmartSetting navigiert wird (so?). Hier werfen wir einen Blick auf #TheLuhmannMap, eine Landkarte, die uns durch komplexe Systeme führt und uns dazu anregt, die Dynamik von #Weltgesellschaft mitzugestalten. Wir nennen es: Arbeit am Sozialen. (Vergl.: Marc Reichwein über das Ende von ((( rebell.tv ))) in: Welt.de, 2010)
Das MakingOf
Das vollständige Protokoll mit #chatGPT4
In diesem Video spricht Dr. Clayton Christensen über das Konzept der Innovation und wie Unternehmen oft Schwierigkeiten haben, erfolgreich zu innovieren. Er stellt fest, dass nur etwa 15 bis 25 Prozent der Produktentwicklungsprojekte in Unternehmen finanziell erfolgreich sind. Viele betrachten Innovation als Glücksspiel, aber Dr. Christensen argumentiert, dass dies nicht der Fall ist. Er glaubt, dass der Grund, warum es so aussieht, als könnten wir nicht vorhersagen, ob ein Kunde die Produkte kaufen wird, die wir entwickeln, darin liegt, dass das Marketing oft auf eine unvorteilhafte Weise betrieben wird.
Er erklärt, dass das Verständnis des Kunden oft der falsche Ansatz ist. Stattdessen sollten Unternehmen verstehen, welche “Arbeit” ein Kunde erledigen muss und wie das Produkt oder die Dienstleistung ihnen helfen kann, diese Arbeit zu erledigen. Er nennt dies das Konzept des “Jobs to be done”.
Als Beispiel führt er eine Studie an, die in einem McDonald’s‑Restaurant durchgeführt wurde, um herauszufinden, wie der Verkauf von Milchshakes verbessert werden kann. McDonald’s hatte bereits versucht, durch Kundenbefragungen herauszufinden, wie sie ihre Milchshakes verbessern könnten, aber die Änderungen hatten keinen Einfluss auf die Verkaufszahlen. Dr. Christensen und sein Team entschieden sich stattdessen, das Kaufverhalten zu beobachten. Sie stellten fest, dass etwa 50% der Milchshakes vor 8:30 Uhr morgens gekauft wurden. Die Käufer waren alleine, kauften nur den Milchshake und nahmen ihn mit.
Dr. Christensen schließt daraus, dass es wichtig ist, das zugrunde liegende “Job to be done” zu verstehen, das ein Produkt oder eine Dienstleistung für den Kunden erfüllen soll, anstatt sich nur auf die Eigenschaften des Kunden zu konzentrieren.
Im zweiten Teil des Videos erläutert Dr. Christensen weiter das Konzept des “Jobs to be done”. Er beschreibt, wie sie die Kunden befragten, die Milchshakes bei McDonald’s kauften. Die Kunden erklärten, dass sie etwas brauchten, um ihre Fahrt zur Arbeit angenehmer zu gestalten und gleichzeitig ihren Hunger bis später am Vormittag zu stillen. Die Milchshakes waren dickflüssig und dauerten lange zu trinken, was sie perfekt für diese Aufgabe machte.
Dr. Christensen stellt fest, dass die Milchshakes auch am Nachmittag gekauft wurden, aber für einen völlig anderen “Job”. Eltern kauften sie, um eine ruhige und angenehme Zeit mit ihren Kindern zu verbringen, während sie über verschiedene Themen sprachen.
Er betont, dass es wichtig ist zu verstehen, welchen “Job” ein Produkt oder eine Dienstleistung für den Kunden erfüllen soll. Er zitiert Peter Drucker, der sagte, dass der Kunde selten das kauft, was das Unternehmen denkt, dass es verkauft. Das Verständnis des “Jobs”, den ein Produkt erfüllen soll, ist entscheidend für die Entwicklung erfolgreicher Produkte.
Zusammenfassend argumentiert Dr. Christensen, dass Unternehmen, anstatt sich auf die Eigenschaften der Kunden zu konzentrieren, verstehen sollten, welche Aufgaben die Kunden erledigen müssen, und Produkte entwickeln sollten, die diesen spezifischen Anforderungen entsprechen.
“Schauen Sie mich für eine Sekunde an. Mein Name ist Clayton Christensen. Ich bin 64 Jahre alt. Leider war ich einmal 6 Fuß 8 Zoll groß, aber jetzt bin ich leider nur noch 6 Fuß 6 Zoll groß. Glücklicherweise habe ich eine wundervolle Frau geheiratet. Wir haben fünf Kinder, und das dritte von ihnen, Michael, kam leider hierher nach Stanford.”
Customers don’t buy products. They hire them to do a job.
Clayton Christensen
Kombination mit Design Thinking:
Der “Jobs to be done”-Ansatz konzentriert sich darauf, zu verstehen, welche Aufgabe ein Kunde erledigen muss und wie ein Produkt oder eine Dienstleistung ihm helfen kann, diese Aufgabe zu erledigen. Design Thinking hingegen ist ein kundenzentrierter Ansatz, der darauf abzielt, komplexe Probleme zu lösen und innovative Lösungen zu entwickeln.
Die Kombination dieser beiden Ansätze kann sehr effektiv sein. Im “Jobs to be done”-Ansatz könnten Sie zunächst die spezifischen Aufgaben identifizieren, die Kunden erledigen müssen. Dann könnten Sie Design Thinking anwenden, um kreative und innovative Lösungen zu entwickeln, die genau auf diese Aufgaben zugeschnitten sind.
In der Empathie-Phase des Design Thinking könnten Sie sich darauf konzentrieren, die Bedürfnisse und Herausforderungen der Kunden im Zusammenhang mit dem “Job” zu verstehen, den sie erledigen müssen. In der Ideenfindungsphase könnten Sie dann innovative Lösungen entwickeln, die auf die Erfüllung dieser spezifischen Aufgaben abzielen. Durch Prototyping und Testen könnten Sie schließlich sicherstellen, dass die Lösung effektiv ist und den Kunden hilft, ihre Aufgaben zu erledigen.
Insgesamt ermöglicht die Kombination dieser beiden Ansätze eine tiefere Einsicht in die Bedürfnisse der Kunden und die Entwicklung zielgerichteter, innovativer Lösungen.
| Phase des Design Thinking | Schritte/Aktionen | Integration des “Jobs to be done”-Ansatzes |
|---|---|---|
| Empathie | - Interviews mit Kunden führen - Beobachtungen durchführen - Kundenbedürfnisse verstehen | - Fragen stellen, um herauszufinden, welche Aufgaben die Kunden erledigen müssen - Verstehen, welche Probleme Kunden bei der Erledigung dieser Aufgaben haben |
| Problemdefinition | - Daten analysieren - Kernprobleme identifizieren - Problemstellung formulieren | - Definieren, welcher “Job” vom Kunden erledigt werden muss - Überlegen, wie das Produkt/Dienstleistung helfen kann, diesen “Job” zu erledigen |
| Ideenfindung | - Brainstorming - Ideen entwickeln - Lösungsansätze erkunden | - Ideen entwickeln, die speziell darauf abzielen, den Kunden bei der Erledigung ihrer Aufgaben zu unterstützen - Überlegen, wie das Produkt/Dienstleistung innovativ gestaltet werden kann, um den “Job” effektiver zu erledigen |
| Prototyping | - Erstellen von Prototypen - Lösungen visualisieren | - Prototypen erstellen, die zeigen, wie das Produkt/Dienstleistung den “Job” des Kunden erfüllt - Feedback von Kunden einholen, um zu sehen, ob der Prototyp ihren Bedürfnissen entspricht |
| Testen | - Prototypen mit Kunden testen - Feedback sammeln - Lösungen verfeinern | - Überprüfen, ob die Lösung effektiv den “Job” des Kunden erfüllt - Anpassungen basierend auf Kundenfeedback vornehmen, um sicherzustellen, dass das Produkt/Dienstleistung den “Job” effektiv erledigt |
| Implementierung | - Endgültige Lösung entwickeln - Produkt/Dienstleistung auf den Markt bringen | - Sicherstellen, dass das Produkt/Dienstleistung effektiv den “Job” des Kunden erfüllt - Weiteres Feedback nach der Markteinführung sammeln und gegebenenfalls Anpassungen vornehmen |
Kombination mit dem Agilen Manifest
- Kundenzufriedenheit durch frühe und kontinuierliche Auslieferung wertvoller Software.
- Heiße Anforderungsänderungen selbst spät in der Entwicklung willkommen. Agile Prozesse nutzen Veränderungen zum Wettbewerbsvorteil des Kunden.
- Liefere funktionierende Software regelmäßig innerhalb weniger Wochen oder Monate und bevorzuge dabei die kürzere Zeitspanne.
- Fachexperten und Entwickler müssen während des Projektes täglich zusammenarbeiten.
- Errichte Projekte rund um motivierte Individuen. Gib ihnen das Umfeld und die Unterstützung, die sie benötigen, und vertraue darauf, dass sie die Aufgabe erledigen.
- Die effizienteste und effektivste Methode, Informationen an und innerhalb eines Entwicklungsteams zu übermitteln, ist im Gespräch von Angesicht zu Angesicht.
- Funktionierende Software ist das wichtigste Fortschrittsmaß.
- Agile Prozesse fördern nachhaltige Entwicklung. Die Auftraggeber, Entwickler und Benutzer sollten ein gleichmäßiges Tempo auf unbegrenzte Zeit halten können.
- Ständiges Augenmerk auf technische Exzellenz und gutes Design fördert Agilität.
- Einfachheit — die Kunst, die Menge nicht getaner Arbeit zu maximieren — ist essenziell.
- Die besten Architekturen, Anforderungen und Entwürfe entstehen durch selbstorganisierte Teams.
- In regelmäßigen Abständen reflektiert das Team, wie es effektiver werden kann und passt sein Verhalten entsprechend an.
| Aspekt | Agiles Manifest | Jobs to be Done | Design Thinking |
|---|---|---|---|
| Kundenzentrierung | Priorisierung der Kundenzufriedenheit durch kontinuierliche Auslieferung. | Verständnis der spezifischen Aufgaben, die Kunden erledigen müssen. | Empathie und Fokus auf die Bedürfnisse und Erfahrungen der Kunden. |
| Anpassungsfähigkeit | Flexibilität und Offenheit für Änderungen während der Entwicklung. | Anpassung der Lösungen basierend auf den sich ändernden Aufgaben der Kunden. | Iterativer Prozess, der Änderungen und Iterationen ermöglicht. |
| Teamarbeit | Förderung der Zusammenarbeit und Kommunikation im Team. | Integration in Teamdiskussionen, um Lösungen auf Kundenbedürfnisse auszurichten. | Zusammenarbeit und Kommunikation, insbesondere in der Ideenfindungsphase. |
| Iterative Entwicklung | Regelmäßige Lieferung von funktionsfähiger Software. | Sicherstellen, dass Produkte den “Job” erfüllen, den der Kunde erledigen muss. | Prototyping, Testen und kontinuierliche Verbesserung. |
| Einfachheit und Fokus | Einfachheit und Konzentration auf das Wesentliche. | Fokus auf die wesentlichen Aufgaben der Kunden. | Kreative Lösungen, die auf spezifische Kundenbedürfnisse ausgerichtet sind. |


Das Konzept, das Sie in Ihrem Pitch “WHAT IF UBER DID SOCIAL WORK? #WIBDSW #FluidCare” vorgestellt haben, ist faszinierend und zeigt, wie Technologie und innovative Geschäftsmodelle genutzt werden können, um soziale Arbeit zu transformieren und die Gemeinschaft zu unterstützen.
Sie haben recht, dass die drei Ansätze, die wir zuvor diskutiert haben — Agile, “Jobs to be Done” und Design Thinking — in der Regel konventioneller und stärker auf Markt, Marketing und Produktentwicklung ausgerichtet sind.
Alvin Toffler’s Konzept des “Prosumers” (eine Kombination aus Produzent und Konsument) ist eine radikalere Idee, die darauf abzielt, die Grenzen zwischen Produktion und Konsum zu verwischen. In der modernen Welt, insbesondere mit dem Aufstieg von Technologien wie dem Internet, 3D-Druck und sozialen Medien, haben die Menschen die Möglichkeit, sowohl Konsumenten als auch Produzenten von Inhalten, Produkten und Dienstleistungen zu sein.
Wenn wir das Konzept des “Prosumers” mit den drei Ansätzen kombinieren, könnten wir eine noch tiefgreifendere Transformation in verschiedenen Bereichen, einschließlich der sozialen Arbeit, sehen. Hier sind einige Gedanken dazu:
- Empowerment der Gemeinschaft: Indem man den Menschen die Werkzeuge und Ressourcen zur Verfügung stellt, können sie selbst zu Produzenten werden und aktiv an der Lösung von Problemen in ihrer Gemeinschaft teilnehmen.
- Kollaborative Lösungsfindung: Durch die Kombination von Design Thinking mit dem Prosumer-Konzept können Gemeinschaften in den Prozess der Ideenfindung und Problemlösung einbezogen werden, wodurch Lösungen entstehen, die wirklich auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind.
- Agile Soziale Arbeit: Die Anwendung agiler Prinzipien in der sozialen Arbeit könnte dazu führen, dass soziale Dienste flexibler und reaktionsschneller werden, wobei die Gemeinschaft aktiv an der Gestaltung und Bereitstellung dieser Dienste beteiligt ist.
- Jobs to be Done in der Gemeinschaft: Das Verständnis der “Jobs”, die eine Gemeinschaft erledigen muss, kann dazu beitragen, gezieltere und effektivere soziale Dienste zu entwickeln.
Insgesamt könnte die Integration des Prosumer-Konzepts mit Agile, “Jobs to be Done” und Design Thinking zu einem Paradigmenwechsel in der Art und Weise führen, wie wir über soziale Arbeit und Gemeinschaftsentwicklung denken, und zu Lösungen führen, die stärker auf die Bedürfnisse und Fähigkeiten der Menschen ausgerichtet sind.
Wandel vs Wechsel
Das 6. Axiom von Paul Watzlawick (pdf)
Der Unterschied zwischen “Wandel” und “Wechsel”, den Sie ansprechen, ist entscheidend.
“Wandel” bezieht sich oft auf eine graduelle Veränderung oder Anpassung innerhalb eines bestehenden Systems oder Rahmens. Es ist evolutionär und zielt darauf ab, das Bestehende zu verbessern.
“Wechsel” oder “Wandel 2. Ordnung”, wie von Paul Watzlawick beschrieben, bezieht sich auf eine grundlegende Transformation, die das zugrunde liegende System oder den Rahmen selbst verändert. Es ist revolutionär und kann oft disruptiv sein, weil es neue Wege des Denkens und Handelns erfordert.
Die drei Konzepte, die wir zuvor diskutiert haben — Agile, “Jobs to be Done” und Design Thinking — können als Werkzeuge für den “Wandel” betrachtet werden, da sie innerhalb der bestehenden Paradigmen des Managements und der Produktentwicklung arbeiten.
Was Sie mit dem Begriff “Wechsel” oder “#kulturwechsel” ansprechen, geht über diese Konzepte hinaus und fordert eine grundlegende Neugestaltung der Art und Weise, wie wir Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur betrachten. Es geht darum, neue Paradigmen zu schaffen, anstatt sich innerhalb der bestehenden zu bewegen.
Niklas Luhmann, Dirk Baecker und Peter Drucker haben wichtige Beiträge zur Idee der gesellschaftlichen Transformation geleistet. Luhmanns Systemtheorie, zum Beispiel, betrachtet Gesellschaft als ein komplexes System von Kommunikationen, und jede grundlegende Veränderung in der Gesellschaft erfordert eine Veränderung in der Art und Weise, wie diese Systeme kommunizieren und interagieren.
In diesem Sinne könnte der “#kulturwechsel” als eine Art Meta-Innovation betrachtet werden, die nicht nur die Produkte, Dienstleistungen oder Prozesse verändert, sondern die grundlegenden Strukturen und Paradigmen, innerhalb derer diese Dinge existieren.
Für Unternehmen und Gemeinschaften bedeutet dies, über die traditionellen Grenzen von Markt und Produktion hinauszudenken und neue Formen der Zusammenarbeit, des Engagements und des Wertschöpfung zu erforschen, die auf einer tieferen Ebene transformative sind.

