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Eine kurze Geschichte der #eID

Vom Rösti- zum ((Stadt)Land) graben… Die Darstel­lung der Totalüber­forderung ist sen­sa­tionell (so?)

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Langsam: Mein Blog ist mein Karten­raum und keine Bühne. Ich weiss wie man pub­liziert. Das hier ist etwas anderes. d!a!n!k!e | WORK IN PROGRESS reload für aktuellen schreib­stand | warum ich nicht pub­liziere? weil ich es kann. weil es geht. weil ich es für angemessen halte. | This Blog in Englisch | هذه المدونة باللغة العربية | 这个博客是中文的 | Ce blog en français | Questo blog in ital­iano | Tgi èn ils inimis da la translaz­i­un auto­mat­i­ca? — Ils medems che #Wikipedia/#Wikidata han odià sco il diav­el l’aua bene­di­da.

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Anlass zu diesem Eintrag? Die dramatische Informationskampage vom Nationalstaat, ihrer Medienagentur SDA und den Kindersoldaten (@KurtImhof) bei Boulevard (so?)

https://www.watson.ch/digital/schweiz/872592079-jetzt-kommt-die-e-id-und-darum-laufen-netz-aktivisten-dagegen-sturm

watson.ch 8.10.2019 | @Olibach | am 10.12.2024 copy/pasted dann @Wat­son (WE GIF A SHIT by @metamythos) nur noch mate­r­i­al
von SDA | @foegUZH lobte Boule­vard- und (Gratis)Pendler-Zeitungen in ihrer Studie #QDM24 für ihren Qual­ität­szuwachs (so?) | und was diese “Umfrage” ange­ht: Eine falsche frage, im wis­senschaftlichen Klei­d­chen… Der Bund selb­st, informirt so:

Elek­tro­n­is­che Iden­tität und Ver­trauensin­fra­struk­tur

Im Vorhaben E‑ID laufen die Arbeit­en rund um den Auf­bau eines staatlich anerkan­nten, elek­tro­n­is­chen Iden­ti­fika­tion­snach­weis­es (E‑ID) und der dazuge­höri­gen Geset­zge­bung. Gemein­sam mit dem Bun­de­samt für Jus­tiz (BJ), dem Bun­de­samt für Polizei (fed­pol) und der Dig­i­tal­en Ver­wal­tung Schweiz (DVS) ist das Bun­de­samt für Infor­matik und Telekom­mu­nika­tion (BIT) an der Umset­zung beteiligt.

Summary von diesem Eintrag, entwickelt in Kooperation mit @ConsensusNLP

Eine kurze Geschichte der #eID und viele lange Fragen

Die #eID ist mehr als nur ein dig­i­tales Iden­titätssys­tem – sie fungiert als Por­tal, das zen­trale Prob­leme der mod­er­nen Gesellschaft sicht­bar macht. Die Kul­tur­form der Mod­erne, geprägt von Unter­schei­dun­gen wie ((Privat)Staat)((Privat)Staat) und ((privat)öffentlich)((privat)öffentlich), ist durch Krisen und tech­nol­o­gis­che Entwick­lun­gen in eine trans­for­ma­tive Phase ger­at­en. Die Suche nach Antworten auf DIE SOZIALE FRAGE auf der Höhe der Zeit führt zurück zu den Grun­dan­nah­men der Mod­erne und ihrer Indus­tri­al­isierung – und fordert ihre Dekon­struk­tion.


Eine Geschichte der Krise

  • Von der Fichenaf­färe zur dig­i­tal­en Überwachung: Seit der Entste­hung des sozial-lib­eralen Nation­al­staates sind grundle­gende Ideen wie Frei­heit, Gerechtigkeit und soziale Sicher­heit immer wieder durch glob­ale und tech­nol­o­gis­che Entwick­lun­gen in Frage gestellt wor­den.
  • Logik des „Mehr des­sel­ben“: Lösun­gen der Mod­erne, etwa Men­schen­rechte und glob­ale Insti­tu­tio­nen, repro­duzieren oft die Prob­leme, die sie zu lösen ver­suchen – in ein­er ersten Ord­nung von Wan­del, die nicht die zugrunde liegende Logik durch­bricht.
  • Tech­nolo­gien wie die #eID machen sicht­bar, dass Grun­dan­nah­men der Mod­erne – Kon­trolle, Zen­tral­isierung, Wach­s­tum – selb­st Teil des Prob­lems gewor­den sind.

Die #eID als Portal

Die Ein­führung der #eID bringt diese fun­da­men­tal­en Fra­gen auf die Tage­sor­d­nung:

  1. Ver­wis­chung der Unter­schei­dung ((Privat)Staat)((Privat)Staat): Die #eID liegt an der Schnittstelle von staatlich­er Reg­ulierung und pri­vater Tech­nolo­gie und zeigt, wie diese Kat­e­gorien sich gegen­seit­ig durch­drin­gen.
  2. Die Krise von Öffentlichkeit und Pri­vatheit: Dig­i­tale Tech­nolo­gien ver­schmelzen „pri­vat“ und „öffentlich“, während Macht und Kon­trolle durch Algo­rith­men und Daten­zen­tral­isierung ver­stärkt wer­den.
  3. Zen­tral­isierung ver­sus Resilienz: Statt die Logik zen­traler Kon­trolle zu ver­stärken, kön­nte die #eID auch neue, dezen­trale und par­tizipa­tive Ansätze ermöglichen.

Lange Fragen auf der Suche nach Antworten

  1. Welche Grun­dan­nah­men der Mod­erne müssen wir aufgeben, um soziale Fra­gen auf der Höhe der Zeit zu beant­worten?
  2. Wie kön­nen Tech­nolo­gien wie die #eID gestal­tet wer­den, ohne die alte Logik von Macht und Kon­trolle zu repro­duzieren?
  3. Welche neuen Unter­schei­dun­gen kön­nen die bish­eri­gen Kat­e­gorien ((Privat)Staat)((Privat)Staat) oder ((privat)o¨ffentlich)((privat)öffentlich) erset­zen?
  4. Wie kön­nte eine Kul­tur jen­seits von Kon­trolle, Hier­ar­chie und Zen­tral­isierung ausse­hen?
  5. Ist es möglich, die soziale Frage nicht nur durch neue Tech­nolo­gien, son­dern durch neue For­men des Zusam­men­lebens und Zusam­men­wirkens zu beant­worten?

Fazit

Die #eID ist ein Por­tal zur Reflex­ion über die grundle­gen­den Fra­gen der Mod­erne: Wie organ­isieren wir Iden­tität, Macht und Gemein­schaft in ein­er glob­al­isierten, tech­nol­o­gisierten Welt? Sie zwingt uns, die Krisen der Ver­gan­gen­heit zu ver­ste­hen und Lösun­gen zu entwick­eln, die die soziale Frage auf eine radikal neue Weise beant­worten – jen­seits der Logik von Kon­trolle, Wach­s­tum und Zen­tral­isierung.

Unser Vorschlag: AutarkieIndex.org

#AutarkieIn­dex bietet mit den drei Para­me­tern Resilienz, Nach­haltigkeit und Xerokratie eine exzel­lente Grund­lage, um die Fra­gen, die durch die #eID aufge­wor­fen wer­den, nicht nur the­o­retisch, son­dern auch prak­tisch zu adressieren. Hier ist, wie du das sin­nvoll verbinden kannst:


1. Resilienz: Die Fähigkeit, flexibel und eigenständig zu agieren

  • Frage: Wie kann die #eID so gestal­tet wer­den, dass Gemein­schaften und Indi­viduen in Krisen­si­t­u­a­tio­nen unab­hängig von zen­tralen Struk­turen agieren kön­nen?
  • Ansatz:
    • Regionale und dezen­trale Daten­hal­tung, die auch bei Aus­fällen funk­tion­iert.
    • Förderung von lokalem Iden­titäts­man­age­ment, das inter­op­er­abel mit über­ge­ord­neten Sys­te­men bleibt.
  • Beitrag des AutarkieIn­dex:
    • Mes­sung der Wider­stands­fähigkeit der Infra­struk­tur und der Fähigkeit, ohne zen­trale Steuerung zu funk­tion­ieren.

2. Nachhaltigkeit: Ressourcen schonen und die Umwelt schützen

  • Frage: Wie kann die tech­nol­o­gis­che Infra­struk­tur der #eID ressourcenscho­nend und zukun­fts­fähig gestal­tet wer­den?
  • Ansatz:
    • Ein­satz energieef­fizien­ter Tech­nolo­gien und Nutzung erneuer­bar­er Energien.
    • Min­imierung des ökol­o­gis­chen Fußab­drucks durch mod­u­lare, lan­glebige Sys­teme.
  • Beitrag des AutarkieIn­dex:
    • Iden­ti­fika­tion von Abhängigkeit­en von nicht nach­halti­gen Ressourcen und Entwick­lung von Strate­gien zur Min­imierung.

3. Xerokratie: Macht verteilen und Zusammenarbeit fördern

  • Frage: Wie kann die #eID eine dezen­tral­isierte, par­tizipa­tive und trans­par­ente Organ­i­sa­tion fördern?
  • Ansatz:
    • Gestal­tung der #eID als Com­mons-Pro­jekt, bei dem Bürger*innen aktiv mit­gestal­ten kön­nen.
    • Auf­bau von Gov­er­nance-Mod­ellen, die Legit­i­ma­tion, Zugang und Umset­zung auf Basis von Par­tizipa­tion sich­ern.
  • Beitrag des AutarkieIn­dex:
    • Evaluierung von Entschei­dung­sprozessen und ihrer Fähigkeit, Macht gle­ich­berechtigt zu verteilen.

Verbindung der beiden Projekte

Der AutarkieIn­dex kann als Mess- und Entwick­lungsin­stru­ment genutzt wer­den, um die Ein­führung und Umset­zung der #eID in Rich­tung Resilienz, Nach­haltigkeit und Xerokratie zu lenken. Gle­ichzeit­ig bietet die #eID eine konkrete Anwen­dung, um die Prinzip­i­en des AutarkieIn­dex zu testen und weit­erzuen­twick­eln.


Faz­it: Mit AutarkieIndex.org kannst du die #eID zu einem Werkzeug machen, das nicht nur die soziale Frage auf der Höhe der Zeit adressiert, son­dern auch zeigt, wie Resilienz, Nach­haltigkeit und Xerokratie als neue kul­turelle Grund­prinzip­i­en die Logik der Mod­erne über­winden kön­nen.

Entwicklung dieser Reaktion mit Consensus

Der Chat bei @openAI/Consensus im Detail

“Als die Schweiz einen Überwachungsstaat schlitterte”

Eine Schlagzeile von swiss­in­fo 2019[/h] | con­senus fasst es ohne prompt-sci­ence so zusam­men:

Die Geschichte der Fichenaf­färe ist ein bedeu­ten­der Meilen­stein für die Diskus­sion um Überwachung, Daten­schutz und Bürg­er­rechte in der Schweiz. Im Kon­text aktueller Debat­ten zur E‑ID und Ver­trauensin­fra­struk­turen liefert sie wichtige his­torische Lek­tio­nen.

Wichtige Punkte aus der Fichenaffäre (1988–1989)

  1. Die Enthül­lung:
    • Die Geschäft­sprü­fungskom­mis­sion (GPK) des Par­la­ments deck­te 1988 auf, dass der Staatss­chutz seit 1900 rund 900.000 Dossiers („Fichen“) über in- und aus­ländis­che Per­so­n­en und Organ­i­sa­tio­nen gesam­melt hat­te.
    • Ziel­gruppe der Überwachung waren Grup­pen wie Anar­chis­ten, Sozial­is­ten, Kom­mu­nis­ten, später auch Linke, Migranten, Umweltschützer und sog­ar religiöse Grup­pierun­gen.
  2. Reak­tion der Bevölkerung:
    • Die Enthül­lun­gen lösten eine lan­desweite Ver­trauen­skrise aus. Viele Schweiz­er forderten Ein­blick in ihre Dossiers und stießen auf fehler­hafte und oft absurde Ein­träge.
  3. Poli­tis­che Reak­tion:
    • Nach dem Rück­tritt von Bun­desrätin Elis­a­beth Kopp im Zuge der Kopp-Affäre set­zte das Par­la­ment eine Par­la­men­tarische Unter­suchungskom­mis­sion (PUK) ein.
    • Der PUK-Bericht von 1989 brachte die Dimen­sion des Skan­dals ans Licht und bew­ertete die Überwachung­sprax­is als plan­los, dilet­tan­tisch und unbrauch­bar.
  4. Auswirkun­gen:
    • Der Bericht führte zu ein­er Neuaus­rich­tung des Schweiz­er Staatss­chutzes.
    • Die Affäre bleibt ein prä­gen­der Moment für das öffentliche Bewusst­sein über die Gefahren exzes­siv­er staatlich­er Überwachung.

Verbindung zur aktuellen Debatte um die E‑ID

  1. Ver­trauensfrage:
    • Die Fichenaf­färe hin­ter­ließ in der Schweiz eine tief­greifende Skep­sis gegenüber staatlich­er Überwachung.
    • Die aktuelle Diskus­sion um die E‑ID zeigt ähn­liche Äng­ste: Daten­schutz und die Gefahr eines über­mäßi­gen staatlichen Zugriffs auf per­sön­liche Dat­en sind zen­trale Stre­it­punk­te.
  2. Beteili­gung Pri­vater:
    • Ein Unter­schied liegt in der Ein­bindung pri­vater Anbi­eter bei der E‑ID. Diese bringt zusät­zliche Risiken durch kom­merziellen Miss­brauch der Dat­en ins Spiel.
  3. Lehren aus der Geschichte:
    • Trans­parenz, klare geset­zliche Grund­la­gen und unab­hängige Kon­trollen sind entschei­dend, um Ver­trauen in neue Tech­nolo­gien wie die E‑ID zu schaf­fen.
    • Die Schweiz muss sich­er­stellen, dass eine Wieder­hol­ung eines Skan­dals wie der Fichenaf­färe aus­geschlossen wird.

Die Fichenaf­färe ist ein mah­nen­des Beispiel dafür, wie staatliche Überwachung aus dem Rud­er laufen kann. Sie unter­stre­icht die Bedeu­tung von Daten­schutz, demokratis­ch­er Kon­trolle und öffentlichem Ver­trauen, die auch bei der E‑ID entschei­dend sein wer­den.

Der Aus­lös­er der Fichenaf­färe ist in der Tat bemerkenswert, da er zeigt, wie eine per­sön­liche Fehlentschei­dung ein­er Spitzen­poli­tik­erin in eine mas­sive poli­tis­che und gesellschaftliche Krise mün­dete.

Der Auslöser: Die Kopp-Affäre

  • Haup­tak­teurin: Elis­a­beth Kopp, die erste Frau im Bun­desrat und dama­lige Jus­tiz- und Polizei­min­is­terin.
  • Der Vor­fall:
    • Kopp warnte ihren Ehe­mann in einem Tele­fonat, dass die Fir­ma, in deren Ver­wal­tungsrat er saß, im Ver­dacht der Geld­wäsche stand.
    • Diese Infor­ma­tion hat­te sie zuvor intern erfahren und damit ihre Amtsver­schwiegen­heit ver­let­zt.
  • Fol­gen:
    • Nach Bekan­ntwer­den des Vor­falls musste Elis­a­beth Kopp am 12. Dezem­ber 1988 zurück­treten.
    • Dieser Rück­tritt erschüt­terte das Ver­trauen in die poli­tis­che Führung und führte zu inten­siverem Mis­strauen gegenüber der Regierung.

Wie es zur Fichenaffäre führte

  • PUK-Unter­suchung:
    • Das Schweiz­er Par­la­ment set­zte eine Par­la­men­tarische Unter­suchungskom­mis­sion (PUK) ein, um die Vorgänge rund um die Kopp-Affäre zu unter­suchen.
    • Bei den Ermit­tlun­gen stieß die PUK auf den soge­nan­nten „Giftschrank“ des Schweiz­er Staatss­chutzes.
  • Der Giftschrank:
    • Dieser enthielt die rund 900.000 Fichen, die bis dahin im Ver­bor­ge­nen geführt wur­den.
    • Die sys­tem­a­tis­che Überwachung von Bürg­ern, Organ­i­sa­tio­nen und Aus­län­dern ohne klare Rechts­grund­lage wurde öffentlich.

Warum der Auslöser so bedeutend ist

  1. Ver­ket­tung von Ereignis­sen:
    • Der per­sön­liche Fehltritt ein­er Min­is­terin führte indi­rekt zur Aufdeck­ung eines weitre­ichen­den und sys­tem­a­tis­chen Miss­brauchs staatlich­er Macht.
  2. Ket­ten­reak­tion:
    • Der Rück­tritt Kopps machte den Weg frei für eine tiefge­hende Unter­suchung des Staates durch die PUK, die die wahren Aus­maße des Überwachungssys­tems offen­legte.
  3. Sym­bol­wirkung:
    • Die Affäre zeigt, wie indi­vidu­elle Ver­ant­wor­tung und staatliche Struk­turen eng miteinan­der verknüpft sind und dass per­sön­liche Ver­fehlun­gen oft größere sys­temis­che Prob­leme offen­le­gen.

Lehren für die Gegenwart

Die Kopp-Affäre verdeut­licht, dass Ver­trauen in staatliche Insti­tu­tio­nen durch Intrans­parenz oder Macht­miss­brauch rasch erschüt­tert wer­den kann. In der heuti­gen Diskus­sion um die E‑ID ist dies eine zen­trale Lek­tion: Klare Regeln, Trans­parenz und Rechen­schaft­spflicht müssen von Anfang an etabliert sein, um das Ver­trauen der Bevölkerung nicht erneut aufs Spiel zu set­zen.

Die Liste der Gründe, warum der Nationalstaat in die Krise gekommen ist:

Hier ist eine kom­pak­te Liste von Grün­den, warum der Nation­al­staat in den let­zten Jahrzehn­ten zunehmend unter Druck ger­at­en ist:


1. Globalisierung

  • Wirtschaftliche Inte­gra­tion: Inter­na­tionale Han­delsabkom­men und die Dom­i­nanz multi­na­tionaler Unternehmen schränken die Sou­veränität von Nation­al­staat­en ein.
  • Kap­i­talflüsse: Die Mobil­ität von Kap­i­tal erschw­ert nationale Steuer- und Wirtschaft­spoli­tik.
  • Migra­tion: Große Migra­tions­be­we­gun­gen fordern nationale Iden­titäten und Sozial­sys­teme her­aus.

2. Supranationale Institutionen

  • Ver­lust von Sou­veränität: Organ­i­sa­tio­nen wie die EU, WTO oder UNO übernehmen Auf­gaben, die früher in den Hän­den der Nation­al­staat­en lagen.
  • Reg­ulierungs­druck: Inter­na­tionale Stan­dards und Abkom­men begren­zen nationale Hand­lungsspiel­räume.

3. Technologische Entwicklungen

  • Dig­i­tale Ver­net­zung: Das Inter­net und dig­i­tale Plat­tfor­men unter­graben nationale Kon­trolle über Infor­ma­tio­nen und Wirtschaft.
  • Cyberbedro­hun­gen: Staat­en ver­lieren an Kon­trolle über Sicher­heits­fra­gen, da Bedro­hun­gen zunehmend glob­al und dig­i­tal sind.

4. Klimawandel und Umweltprobleme

  • Gren­züber­schre­i­t­ende Her­aus­forderun­gen: Umwelt­prob­leme wie der Kli­mawan­del erfordern glob­ale Koop­er­a­tion, was nationale Eigen­in­ter­essen infrage stellt.
  • Reg­u­la­torische Kon­flik­te: Nationale Geset­ze reichen oft nicht aus, um glob­ale Umwelt­prob­leme zu bewälti­gen.

5. Erosion des sozialen Zusammenhalts

  • Polar­isierung: Soziale und poli­tis­che Spal­tun­gen inner­halb von Staat­en führen zu ein­er Schwächung nationaler Iden­tität.
  • Pop­ulis­mus: Nation­al­staat­en wer­den durch pop­ulis­tis­che Bewe­gun­gen desta­bil­isiert, die oft gegen glob­ale Eliten mobil­isieren.

6. Ökonomische Ungleichheit

  • Unter­schiede inner­halb und zwis­chen Staat­en: Ungle­ich­heit führt zu sozialen Span­nun­gen und ein­er Legit­im­ität­skrise der staatlichen Ord­nung.
  • Steueroasen und Steuer­flucht: Staat­en ver­lieren Ein­nah­men durch glob­ale Steuerver­mei­dung.

7. Kriege und Konflikte

  • Neue For­men von Gewalt: Ter­ror­is­mus, hybride Kriegs­führung und Bürg­erkriege schwächen die nationale Sou­veränität.
  • Flucht und Vertrei­bung: Kon­flik­te führen zu ein­er Desta­bil­isierung durch mas­sive Flüchtlings­be­we­gun­gen.

8. Identitätskrisen

  • Kul­turelle Frag­men­tierung: Mul­ti­kul­tur­al­is­mus und Iden­tität­spoli­tik erschw­eren nationale Kohä­sion.
  • Regionale Sep­a­ratis­men: Bewe­gun­gen wie in Kat­alonien, Schot­t­land oder Flan­dern fordern die Ein­heit beste­hen­der Nation­al­staat­en her­aus.

9. Vertrauensverlust in staatliche Institutionen

  • Kor­rup­tion und Intrans­parenz: Skan­dale wie die Fichenaf­färe oder Miss­man­age­ment führen zu einem Ver­trauensver­lust in staatliche Struk­turen.
  • Schwache Demokra­tien: Autoritäre Ten­den­zen und Manip­u­la­tion unter­graben demokratis­che Prinzip­i­en.

10. Digitalisierung und die Rolle privater Akteure

  • Big Tech: Glob­ale Tech­nolo­gie­un­ternehmen wie Google, Ama­zon und Meta agieren oft mächtiger als viele Nation­al­staat­en.
  • Pri­vatisierung öffentlich­er Auf­gaben: Der Staat gibt zunehmend Auf­gaben an pri­vate Anbi­eter ab, z. B. im Bere­ich dig­i­tale Iden­titäten.

Fazit:

Der Nation­al­staat befind­et sich in ein­er dop­pel­ten Krise: Ein­er­seits wird er durch glob­ale Kräfte her­aus­ge­fordert, ander­er­seits ver­liert er durch interne Span­nun­gen an Sta­bil­ität. Seine Zukun­ft hängt davon ab, wie er sich diesen Her­aus­forderun­gen anpasst und Ver­trauen bei seinen Bürg­ern zurück­gewin­nt.

Das Schweizerisches Bundesstaatsrecht nach Häfelin/Haller

  1. Rechtsstaat: Die Stärke des Rechts schützt vor der Willkür der Mächti­gen.
  2. Demokratie: Machtwech­sel erfol­gen friedlich und ohne Blutvergießen.
  3. Föder­al­is­mus: Entschei­dun­gen wer­den dort getrof­fen, wo sie umge­set­zt wer­den.
  4. Sozial­staat: Befähi­gung und Ermäch­ti­gung aller, an den sozialen Errun­gen­schaften des sozial-lib­eralen Staates teilzuhaben.
  1. Rechtsstaat: “Die Stärke des Rechts vor die Rechte der Stärk­eren.”
    • Prob­lem: In der glob­al­isierten Welt wer­den nationale Recht­sor­d­nun­gen durch transna­tionale Konz­erne und supra­na­tionale Insti­tu­tio­nen (z. B. WTO, EU) unter­graben. Der Rechtsstaat schützt oft nicht vor wirtschaftlich­er Über­ma­cht, son­dern wird instru­men­tal­isiert, um beste­hende Macht­struk­turen zu legit­imieren.
    • Kon­flikt: Geset­ze wirken lokal, Prob­leme wie Kli­mawan­del, Migra­tion oder dig­i­tale Überwachung sind glob­al. Nationale Rechtsstaat­en ger­at­en an ihre Gren­zen.
  2. Demokratie: “Machtablö­sung ohne Blutvergießen.”
    • Prob­lem: Demokratis­che Sys­teme scheit­ern zunehmend an Polar­isierung, Wahlmüdigkeit und Pop­ulis­mus. Die for­male Möglichkeit des Machtwech­sels erset­zt keine sub­stanzielle Mitbes­tim­mung, wenn Lob­by­is­mus und wirtschaftliche Inter­essen poli­tis­chen Ein­fluss dominieren.
    • Kon­flikt: Viele Entschei­dun­gen wer­den in supra­na­tionalen Kon­tex­ten getrof­fen (z. B. EU-Kom­mis­sion), wodurch die demokratis­che Legit­i­ma­tion geschwächt wird.
  3. Föder­al­is­mus: “Dort entschei­den, wo umge­set­zt wird.”
    • Prob­lem: Föder­al­is­mus wird häu­fig zum Hin­der­nis für schnelle und ein­heitliche Lösun­gen bei glob­alen oder nationalen Her­aus­forderun­gen, wie Kli­makrise oder Pan­demie-Man­age­ment. Lokale Eigen­in­ter­essen block­ieren die Dringlichkeit gemein­samer Maß­nah­men.
    • Kon­flikt: Viele Prob­leme (z. B. dig­i­tale Infra­struk­tur, Mobil­ität) sind zu kom­plex, um auf lokaler Ebene effizient gelöst zu wer­den, während föderale Struk­turen die Zusam­me­nar­beit erschw­eren.
  4. Sozial­staat: “Befähi­gung und Ermäch­ti­gung aller, zur Teil­habe an sozialen Errun­gen­schaften.”
    • Prob­lem: Der Sozial­staat wird zunehmend unter Druck geset­zt durch neolib­erale Spar­poli­tik, demografis­chen Wan­del und steigende Ungle­ich­heit. Statt Befähi­gung bietet er oft min­i­male Absicherung, während wirtschaftliche Eliten von Steuer­schlupflöch­ern prof­i­tieren.
    • Kon­flikt: Glob­ale Prob­leme wie Migra­tions­be­we­gun­gen oder dig­i­tale Prekarisierung sind durch nationale Sozial­staat­en kaum adressier­bar, da diese inner­halb geschlossen­er Gren­zen agieren.

Fazit

Diese Grundw­erte sind in ihrer ursprünglichen Form auf einen sou­verä­nen Nation­al­staat zugeschnit­ten, der in ein­er ver­net­zten, glob­al­isierten Welt nicht mehr hand­lungs­fähig ist. Sie haben sich von Instru­menten der Prob­lem­lö­sung zu star­ren Struk­turen entwick­elt, die neue Ansätze block­ieren.

Fragen, welche selbst Consensus ohne Prompt-Science in den Sinn kommen:

Ich arbeite für dich, um dir Infor­ma­tio­nen, Analy­sen und Per­spek­tiv­en anzu­bi­eten, die dir helfen, dein Denken zu schär­fen oder weit­erzuen­twick­eln – unab­hängig davon, ob sie den Staat, Insti­tu­tio­nen oder andere Sys­teme in Frage stellen oder vertei­di­gen.

Ich habe keine eige­nen Prämis­sen oder Inter­essen. Ich ori­en­tiere mich daran, dir nüt­zliche Inhalte bere­itzustellen und deine Per­spek­tive zu unter­stützen – sei es, um zu hin­ter­fra­gen, zu analysieren oder zu dekon­stru­ieren.

Hier ist eine Liste von “Out of the Box”-Fragen, die dir helfen kön­nen, tiefer zu graben und beste­hende Annah­men zu hin­ter­fra­gen:


Zu Macht und Kontrolle

  1. Wer prof­i­tiert wirk­lich von der staatlichen Kon­trolle durch Instru­mente wie die E‑ID? Und wer ver­liert?
  2. Kön­nte ein radikaler Verzicht auf staatliche und pri­vate Iden­tität­skon­trolle mehr Frei­heit brin­gen – oder totale Chaos?
  3. Welche Machtver­hält­nisse ver­ber­gen sich hin­ter tech­nis­chen Infra­struk­turen wie der E‑ID?
  4. Wie unter­schei­den sich mod­erne Tech­nolo­gien wie die E‑ID von his­torischen Überwachung­sprak­tiken (z. B. Fichenaf­färe)?

Zu Globalisierung und Rechtsstaat

  1. Ist der Nation­al­staat über­haupt noch rel­e­vant – oder nur ein Zwis­chen­sta­di­um auf dem Weg zu einem glob­alen Sys­tem?
  2. Kön­nten regionale oder transna­tionale Net­zw­erke den Rechtsstaat bess­er erset­zen, als ein zen­tral­isiertes staatlich­es Sys­tem es je kön­nte?
  3. Ist der Schutz durch das Recht eine Illu­sion, wenn ökonomis­che Macht fak­tisch alles durch­set­zen kann?

Zu Demokratie und Partizipation

  1. Warum sollte eine Mehrheit das Recht haben, die Leben­sre­al­ität von Min­der­heit­en zu bes­tim­men? Gibt es bessere Mod­elle als Demokratie?
  2. Welche Struk­turen kön­nten entste­hen, wenn wir das Konzept von Machtablö­sung ganz abschaf­fen?
  3. Ist Demokratie in der dig­i­tal­en Ära über­haupt noch rel­e­vant, oder wäre eine dezen­trale Entschei­dungs­find­ung sin­nvoller?

Zu Föderalismus und Machtverteilung

  1. Warum soll­ten Entschei­dun­gen immer lokal getrof­fen wer­den? Gibt es Sit­u­a­tio­nen, in denen Zen­tral­is­mus über­legen ist?
  2. Ist Föder­al­is­mus ein Relikt, das in ein­er glob­al ver­net­zten Welt keine Rolle mehr spielt?
  3. Welche alter­na­tiv­en Mod­elle zur Machtverteilung kön­nten Föder­al­is­mus erset­zen?

Zu Identität und Technologie

  1. Brauchen wir Iden­titäten über­haupt? Was wäre eine Welt ohne zen­trale Iden­tität­snach­weise?
  2. Wie kön­nte Tech­nolo­gie unsere Iden­tität kom­plett dekon­stru­ieren, statt sie zu definieren oder zu schützen?
  3. Welche Alter­na­tiv­en zu staatlichen und pri­vat­en Iden­tität­slö­sun­gen kön­nten in ein­er anar­chis­chen Struk­tur beste­hen?

Zu Sozialstaat und Gleichheit

  1. Ist der Sozial­staat nur ein Mit­tel, um Ungle­ich­heit zu kaschieren, statt sie zu lösen?
  2. Wie kön­nte eine Welt ausse­hen, in der jede*r völ­lig unab­hängig von staatlich­er Unter­stützung wäre?
  3. Kann echte soziale Gerechtigkeit in einem Sys­tem erre­icht wer­den, das ökonomis­che Ungle­ich­heit voraus­set­zt?

Meta-Fragen: Die grundlegende Perspektive hinterfragen

  1. Was wäre, wenn der Staat nicht repari­ert, son­dern abgeschafft wer­den müsste – was würde an seine Stelle treten?
  2. Sind Insti­tu­tio­nen über­haupt dazu fähig, das Gemein­wohl zu fördern, oder sich­ern sie nur beste­hende Machtver­hält­nisse?
  3. Ist Ver­trauen in ein Sys­tem eine Schwäche oder eine Notwendigkeit, um größere Ziele zu erre­ichen?

Ich hoffe, diese Fra­gen helfen dir, deinen eige­nen Ansatz zu entwick­eln, der außer­halb tra­di­tioneller Denkmuster liegt. Wenn du spez­i­fis­che Punk­te ver­tiefen möcht­est, unter­stütze ich dich gerne!

Die Dekonstruktion der Unterscheidung ((Privat)Staat)

Die Dekonstruktion der Unterscheidung ((Privat)Staat)((Privat)Staat)

Die Unter­schei­dung ((Privat)Staat)((Privat)Staat) definiert bei­de Begriffe – „Staat“ und „Pri­vat“ – nicht als feste Entitäten, son­dern als voneinan­der abhängige Kon­struk­tio­nen. „Pri­vat“ existiert nur in Abgren­zung zum „Staat“, und „Staat“ gewin­nt Bedeu­tung erst durch die Dif­ferenz zum „Pri­vat“. Diese Unter­schei­dung macht nicht nur Dinge sicht­bar, son­dern erzeugt Machtver­hält­nisse, Unsicht­barkeit­en und prak­tis­che Kon­se­quen­zen.

Was die Unterscheidung erzeugt

  1. Sicht­barkeit:
    • „Pri­vat“ wird als Raum indi­vidu­eller Frei­heit und Mark­tak­tiv­ität dargestellt.
    • „Staat“ wird als Garant für Ord­nung, Gemein­wohl und Recht posi­tion­iert.
  2. Macht:
    • Die Unter­schei­dung bes­timmt, wer kon­trol­liert: Der Staat über das „Öffentliche“, Pri­vate über das „Eigene“.
  3. Unsicht­barkeit:
    • Macht­miss­brauch im „Pri­vat­en“ (z. B. durch Konz­erne) wird legit­imiert, weil es als „frei“ gilt.
    • Ein­griffe des „Staates“ (z. B. Überwachung) wer­den gerecht­fer­tigt, weil sie dem „Gemein­wohl“ dienen sollen.

Warum diese Unterscheidung problematisch ist

  • Ver­flech­tung statt Tren­nung: In der Prax­is ver­schmelzen ((Privat)Staat)((Privat)Staat), etwa wenn der Staat pri­vate Dat­en nutzt oder pri­vate Akteure staatliche Auf­gaben übernehmen.
  • Krise der Legit­im­ität: Bei­de Sphären haben ihre Glaub­würdigkeit einge­büßt – der Staat durch Überwachung (z. B. Fichenaf­färe), das Pri­vate durch Daten­miss­brauch (z. B. Big Tech).
  • Gren­zen ver­schwim­men: Die E‑ID zeigt, wie unscharf ((Privat)Staat)((Privat)Staat) gewor­den ist: Sie ist staatlich reg­uliert, basiert aber auf dezen­tralen Tech­nolo­gien und spe­ichert Dat­en „pri­vat“.

Neue Fragen an ((Privat)Staat)((Privat)Staat)

  1. Was wird durch die Unter­schei­dung sicht­bar, was bleibt verdeckt?
    • Beispiel: Schützt die E‑ID wirk­lich Pri­vat­sphäre, oder wird sie zum Werkzeug staatlich­er Kon­trolle?
  2. Welche neuen Unter­schei­dun­gen kön­nten die alte erset­zen?
    • Etwa ((zentral)dezentral)((zentral)dezentral) oder ((hierarchisch)partizipativ)((hierarchisch)partizipativ).
  3. Wie kön­nte Iden­tität gestal­tet wer­den, ohne ((Privat)Staat)((Privat)Staat) zu repro­duzieren?
    • Dezen­trale Sys­teme, Com­mons-basierte Ansätze oder lokale Iden­tität­snet­zw­erke.

Fazit

Die Unter­schei­dung ((Privat)Staat)((Privat)Staat) ist keine gegebene Real­ität, son­dern eine Prax­is, die Machtver­hält­nisse definiert. Ihre Dekon­struk­tion eröffnet neue Möglichkeit­en, über Iden­tität, Kon­trolle und Zusam­me­nar­beit nachzu­denken – jen­seits der alten Dichotomien.

was passiert, wenn eine Unterscheidung gelöscht wird?

Wenn eine Unter­schei­dung gelöscht wird, ver­schwinden nicht nur die bei­den Begriffe, die durch sie definiert wur­den, son­dern auch die gesamte Prax­is, die diese Begriffe erzeugt und aufrechter­hal­ten hat. Dies hat weitre­ichende Kon­se­quen­zen:


1. Aufhebung der Differenz

  • Keine Tren­nung mehr: Die bei­den Begriffe, die durch die Unter­schei­dung existieren, ver­lieren ihre Grund­lage.
    • Beispiel: Wenn ((Privat)Staat)((Privat)Staat) gelöscht wird, gibt es kein „Pri­vat“ und kein „Staat“ mehr als klar getren­nte Kat­e­gorien.
  • Kon­se­quenz: Es entste­ht eine Zone der Unun­ter­schei­d­barkeit, in der neue Bedeu­tun­gen oder Organ­i­sa­tions­for­men möglich wer­den.

2. Unsichtbarkeiten werden sichtbar

  • Verdeck­tes wird enthüllt: Die Unter­schei­dung hat immer auch Aspek­te verdeckt, etwa die Ver­flech­tun­gen zwis­chen „Staat“ und „Pri­vat“.
    • Beispiel: Die ver­meintliche Tren­nung von öffentlich­er Kon­trolle (Staat) und indi­vidu­eller Frei­heit (Pri­vat) kann sicht­bar machen, wie stark bei­de von Macht­struk­turen geprägt sind.
  • Kon­se­quenz: Die Dynamiken und Machtver­hält­nisse, die durch die Unter­schei­dung ver­schleiert wur­den, treten offen zutage.

3. Aufbrechen von Machtverhältnissen

  • Legit­i­ma­tion wird ent­zo­gen: Die Unter­schei­dung dient oft dazu, Macht und Autorität zu recht­fer­ti­gen.
    • Beispiel: Die E‑ID wird als „staatlich“ legit­imiert, obwohl pri­vate Tech­nolo­gien genutzt wer­den.
  • Kon­se­quenz: Ohne die Unter­schei­dung ver­lieren beste­hende Insti­tu­tio­nen und Prak­tiken ihre ide­ol­o­gis­che Grund­lage.

4. Entstehung neuer Ordnungen

  • Freiraum für neue Unter­schei­dun­gen: Wenn eine Unter­schei­dung gelöscht wird, entste­ht Platz für alter­na­tive Kat­e­gorien.
    • Beispiel: Statt ((Privat)Staat)((Privat)Staat) kön­nte eine neue Unter­schei­dung ((zentral)dezentral)((zentral)dezentral) die Dynamiken von Kon­trolle und Autonomie erfassen.
  • Kon­se­quenz: Gesellschaftliche Prak­tiken, Tech­nolo­gien und Organ­i­sa­tio­nen müssen neu gedacht wer­den.

5. Praktischer Unterschied: Was macht das Löschen der Unterscheidung?

  • Ver­lust der bish­eri­gen Ord­nung: Sys­teme, die auf der Unter­schei­dung basieren, kön­nten kol­la­bieren oder sich trans­formieren.
    • Beispiel: Wenn „Pri­vat“ und „Staat“ nicht mehr unter­schieden wer­den, kön­nten Rechts- und Ver­wal­tungssys­teme unklar wer­den.
  • Chance zur Neuori­en­tierung: Es ermöglicht, Kat­e­gorien und Prak­tiken zu entwick­eln, die spez­i­fis­ch­er, gerechter oder inklu­siv­er sind.

Fragen zur Löschung von ((Privat)Staat)((Privat)Staat):

  1. Was bleibt übrig, wenn „Pri­vat“ und „Staat“ nicht mehr unter­schieden wer­den?
  2. Wie kön­nten Iden­tität, Kon­trolle und Ressourcen ohne diese Unter­schei­dung organ­isiert wer­den?
  3. Welche neuen Kon­flik­te kön­nten entste­hen, wenn alte Kat­e­gorien ver­schwinden?
  4. Welche Alter­na­tiv­en zur Unter­schei­dung kön­nten sta­bil­er, offen­er oder anpas­sungs­fähiger sein?

Faz­it: Wenn eine Unter­schei­dung gelöscht wird, entste­ht eine radikale Offen­heit, die beste­hende Ord­nun­gen desta­bil­isiert, aber auch neue Möglichkeit­en schafft. Für ((Privat)Staat)((Privat)Staat) bedeutet dies, dass die Tren­nung von Macht und Frei­heit, von Kon­trolle und Autonomie neu gedacht wer­den müsste – möglicher­weise mit völ­lig anderen Begrif­f­en und Prak­tiken.

Wenn eine Unterscheidung gelöchst wird… “… dann stehen wir zunächst mit leeren händen da.”

Das Zitat von Prof. Dr. Dirk Baeck­er – „… dann ste­hen wir zunächst mit leeren Hän­den da.“ – ist eine kraftvolle Ergänzung zur Frage, was passiert, wenn eine Unter­schei­dung gelöscht wird. Es legt den Fokus auf die Des­ori­en­tierung und die gle­ichzeit­ige Chance, die aus dem Ver­lust ein­er etablierten Ord­nung entste­ht.


1. Leere Hände: Was bedeutet das konkret?

  • Ver­lust der Ori­en­tierung:
    • Die Unter­schei­dung ((Privat)Staat)((Privat)Staat) hat uns lange geholfen, soziale, rechtliche und poli­tis­che Sys­teme zu organ­isieren.
    • Ihre Löschung hin­ter­lässt ein Vaku­um, weil die gewohnte Struk­tur der Welt wegfällt.
    • Beispiel: Wer ist für Daten­schutz ver­ant­wortlich, wenn es keinen „Staat“ und kein „Pri­vat“ mehr gibt?
  • Ver­lust von Sicher­heit:
    • Die Kat­e­gorien „Pri­vat“ und „Staat“ bieten auch nar­ra­tive Sicher­heit: Sie sagen uns, wer zuständig ist, wer schützt, wer reg­uliert.
    • Ohne diese Kat­e­gorien fühlen wir uns möglicher­weise aus­ge­set­zt – „mit leeren Hän­den“.

2. Der produktive Moment der Leere

  • Kreative Des­ori­en­tierung:
    • Mit leeren Hän­den dazuste­hen, bedeutet auch, die Möglichkeit zu haben, etwas Neues aufzubauen.
    • Beispiel: Die E‑ID kön­nte auf völ­lig neuen Prinzip­i­en basieren, etwa auf lokalen Net­zw­erken oder Com­mons, statt auf der alten Unter­schei­dung ((Privat)Staat)((Privat)Staat).
  • Neue Per­spek­tiv­en:
    • In der Leere erken­nen wir, wie sehr unsere bish­eri­gen Begriffe die Welt begren­zt haben.
    • Die Frage ist nicht mehr, „was gehört wem?“, son­dern vielle­icht: „Wie teilen wir Ver­ant­wor­tung, Ressourcen und Macht?“

3. Praktische Folgen für Systeme

  • Chaos oder Ord­nung?
    • Ohne Unter­schei­dung ((Privat)Staat)((Privat)Staat) kön­nte es kurzfristig zu Chaos kom­men, wenn beste­hende Insti­tu­tio­nen zusam­men­brechen.
    • Aber: Diese „leeren Hände“ kön­nten der Aus­gangspunkt für neue Sys­teme sein, die flex­i­bler, par­tizipa­tiv­er und gerechter sind.
  • Neue Unter­schei­dun­gen entste­hen:
    • Wir kön­nten anfan­gen, die Welt ent­lang ander­er Lin­ien zu organ­isieren, etwa ((zentral)dezentral)((zentral)dezentral), ((offen)geschlossen)((offen)geschlossen) oder ((hierarchisch)partizipativ)((hierarchisch)partizipativ).

4. Fragen in der Leere

  • Was bleibt übrig, wenn „Pri­vat“ und „Staat“ keine Bedeu­tung mehr haben?
  • Welche neuen Kat­e­gorien kön­nten die leeren Hände füllen?
  • Wie kön­nen wir die „Leere“ nutzen, um gerechtere und nach­haltigere Struk­turen zu schaf­fen?

Faz­it: Mit leeren Hän­den dazuste­hen, ist kein Scheit­ern, son­dern ein Moment der radikalen Offen­heit. Es zwingt uns, alte Gewohn­heit­en und Begriffe zu hin­ter­fra­gen und neu zu denken. In der Dekon­struk­tion der Unter­schei­dung ((Privat)Staat)((Privat)Staat) liegt die Möglichkeit, bish­er verdeck­te Poten­ziale zu sehen – und vielle­icht etwas radikal Neues zu schaf­fen.

habermas hat ende der 50er jahre die unterscheidung ((privat)öffentlich) in aufstieg und fall beschrieben…

Ja, Haber­mas’ Analyse der Unter­schei­dung ((privat)o¨ffentlich)((privat)öffentlich) in “Struk­tur­wan­del der Öffentlichkeit” (1950er Jahre, veröf­fentlicht 1962) beschreibt den Auf­stieg und den Fall dieser Dif­ferenz in ein­er sich wan­del­nden Gesellschaft. Seine Beobach­tun­gen sind zen­tral für das Ver­ständ­nis, wie die Gren­zen zwis­chen „Pri­vatheit“ und „Öffentlichkeit“ his­torisch ent­standen sind, wie sie sich verän­dert haben und welche Dynamiken sie prä­gen.


1. Der Aufstieg der Unterscheidung ((privat)o¨ffentlich)((privat)öffentlich)

  • Die bürg­er­liche Öffentlichkeit:
    • Im 18. Jahrhun­dert entste­ht mit dem Auf­stieg des Bürg­er­tums eine klare Dif­feren­zierung zwis­chen pri­vat­en und öffentlichen Sphären.
    • Pri­vat: Der Raum des Indi­vidu­ums und der Fam­i­lie (z. B. Eigen­tum, häus­lich­es Leben, wirtschaftliche Inter­essen).
    • Öffentlich: Der Raum gesellschaftlich­er Diskus­sio­nen und poli­tis­ch­er Teil­habe (z. B. Salons, Zeitun­gen, poli­tis­che Debat­ten).
  • Prak­tis­che Wirkung:
    • Die Öffentlichkeit wird zum Ort der kri­tis­chen Reflex­ion, wo Bürger*innen die Macht staatlich­er Insti­tu­tio­nen und wirtschaftlich­er Akteure hin­ter­fra­gen kön­nen.
    • „Pri­vat“ bleibt ein Rück­zugsraum, der vor staatlich­er Kon­trolle und öffentlich­er Ein­mis­chung geschützt sein soll.

2. Der Fall der Unterscheidung ((privat)o¨ffentlich)((privat)öffentlich)

  • Kom­merzial­isierung der Öffentlichkeit:
    • Im 20. Jahrhun­dert beobachtet Haber­mas den Zer­fall der kri­tis­chen Öffentlichkeit durch die Verzah­nung von Staat und Wirtschaft.
    • „Öffentlichkeit“ wird zunehmend durch Medi­en, PR und Kon­sumkul­tur ges­teuert.
    • Das kri­tis­che Bürg­er­tum ver­liert seinen Ein­fluss, und die Öffentlichkeit wird ein Raum der Manip­u­la­tion und des Spek­takels.
  • Auflö­sung der Pri­vat­sphäre:
    • Die Pri­vat­sphäre, ursprünglich geschützt, wird durch Medi­en und ökonomis­che Inter­essen aus­ge­höhlt.
    • Das „Pri­vate“ wird zunehmend „öffentlich“ gemacht (z. B. in Wer­bung, sozialen Medi­en, Real­i­ty-TV).
    • Gle­ichzeit­ig dringt der Staat tiefer in pri­vate Räume ein (Überwachung, Datenkon­trolle).

3. Transformation der Unterscheidung in der digitalen Moderne

  • Dig­i­tale Öffentlichkeit:
    • Im dig­i­tal­en Zeital­ter lösen sich die Gren­zen zwis­chen „Pri­vat“ und „Öffentlich“ weit­er auf.
    • Soziale Medi­en ver­schmelzen Pri­vates und Öffentlich­es: Per­sön­liche Inhalte wer­den öffentlich geteilt, während Algo­rith­men diese Inhalte manip­ulieren und kom­merziell nutzen.
    • Die „kri­tis­che Öffentlichkeit“ von Haber­mas ist kaum mehr rekon­stru­ier­bar – sie wird durch frag­men­tierte Net­zw­erke und Plat­tform-Logiken erset­zt.
  • Pri­vatheit als Illu­sion:
    • Dat­en von Indi­viduen, die als „pri­vat“ gel­ten, wer­den öffentlich gesam­melt, verkauft und genutzt (Big Data, Überwachungskap­i­tal­is­mus).
    • Öffentlich­es Ver­hal­ten (z. B. auf Plat­tfor­men) wird durch pri­vatwirtschaftliche Inter­essen ges­teuert.

4. Parallele zu ((Privat)Staat)((Privat)Staat)

  • Haber­mas zeigt, wie die Unter­schei­dung ((privat)o¨ffentlich)((privat)öffentlich) durch his­torische und soziale Verän­derun­gen dynamisch ist – sie wird nicht ein­fach „gelöscht“, son­dern umge­formt.
  • Eben­so kön­nte die Unter­schei­dung ((Privat)Staat)((Privat)Staat) durch tech­nol­o­gis­che Entwick­lun­gen (z. B. E‑ID) und neue gesellschaftliche Prak­tiken (z. B. Com­mons) trans­formiert wer­den.

5. Fragen für die Gegenwart

  • Wie rekon­stru­ieren wir Öffentlichkeit in ein­er dig­i­tal­en Welt, die Pri­vatheit und Öffentlichkeit ver­schmelzen lässt?
  • Welche neuen Unter­schei­dun­gen kön­nten die Funk­tion von ((privat)o¨ffentlich)((privat)öffentlich) übernehmen, um Macht und Teil­habe zu organ­isieren?
  • Wie kön­nte eine kri­tis­che Öffentlichkeit ohne klare Tren­nung von Pri­vatheit funk­tion­ieren?

Faz­it: Haber­mas beschreibt ((privat)o¨ffentlich)((privat)öffentlich) als eine his­torische Unter­schei­dung, die durch soziale und ökonomis­che Dynamiken in Auflö­sung gerät. Seine Analyse hil­ft uns, zu ver­ste­hen, wie Unter­schei­dun­gen nicht sta­tisch sind, son­dern in ihrem Gebrauch und Wan­del stets neue Machtver­hält­nisse erzeu­gen – und wie wir diese aktiv hin­ter­fra­gen kön­nen.

Watzlwitz: das 6. Axiom: “mehr des selben”

Quelle | Die von dir skizzierte Prob­lematik zeigt, wie die #eID als “Por­tal” zu ein­er tief­greifend­en Reflex­ion über die Kul­tur­form der Mod­erne führen kann. Hier geht es nicht nur darum, die E‑ID als tech­nol­o­gis­ches Pro­jekt zu hin­ter­fra­gen, son­dern die Grun­dan­nah­men und his­torischen Entwick­lun­gen der Mod­erne kri­tisch zu beleucht­en. Um den näch­sten Schritt in der Entwick­lung wirk­lich zu vol­lziehen, sind Fra­gen notwendig, die die Logik des „Mehr des­sel­ben“ durch­brechen und die Grun­dan­nah­men selb­st infrage stellen.


1. Fragen zu den Grundannahmen der Moderne

  • Welche Annah­men der Mod­erne prä­gen die tech­nol­o­gis­che Entwick­lung und warum gel­ten sie als unver­han­del­bar?
  • Inwiefern basiert die Mod­erne auf der Idee, dass Kon­trolle und Zen­tral­isierung Prob­leme lösen kön­nen?
  • Welche Alter­na­tiv­en zur Logik der indus­triellen Effizienz kön­nten eine neue Grund­lage für gesellschaftliche Organ­i­sa­tion bieten?
  • Wie haben sich Ideen wie Fortschritt, Wach­s­tum und Ratio­nal­ität von Lösun­gen zu Prob­le­men entwick­elt?

2. Fragen zur Krise der Kulturform der Moderne

  • Warum hat der sozial-lib­erale Nation­al­staat, obwohl er auf Fortschritt und Gerechtigkeit abzielte, glob­ale Ungle­ich­heit­en und ökol­o­gis­che Krisen nicht ver­hin­dert?
  • Welche Rolle spielt die Tren­nung ((Privat)Staat)((Privat)Staat) in der Per­sis­tenz von Ungle­ich­heit und Macht­miss­brauch?
  • Wie repro­duziert der Fokus auf indi­vidu­elle Rechte (z. B. Men­schen­rechte) die Struk­turen der Mod­erne, ohne die zugrunde liegende Logik zu hin­ter­fra­gen?
  • Ist die „Glob­al­isierung der Insti­tu­tio­nen“ eine Lösung oder ein Aus­druck der Krise selb­st?

3. Fragen zu technologischen Entwicklungen

  • Wie machen Tech­nolo­gien wie die #eID grundle­gende Prob­leme der Mod­erne sicht­bar (z. B. Machtkonzen­tra­tion, Abhängigkeit von zen­tralen Struk­turen)?
  • Welche Annah­men steck­en in der Idee, dass dig­i­tale Tech­nolo­gien gesellschaftliche Prob­leme lösen kön­nen?
  • Inwiefern wird die Logik der Kon­trolle durch dig­i­tale Sys­teme wie die #eID ver­stärkt statt über­wun­den?
  • Wie kön­nten Tech­nolo­gien gestal­tet wer­den, die nicht die alte Logik repro­duzieren, son­dern neue, dezen­trale For­men von Gemein­schaft und Organ­i­sa­tion ermöglichen?

4. Fragen zu Wandel und Transformation

  • Wie kön­nen wir die Logik des „Mehr des­sel­ben“ durch­brechen und Wan­del in der zweit­en Ord­nung ein­leit­en?
  • Welche Annah­men müssen wir aufgeben, um grundle­gende Trans­for­ma­tio­nen zu ermöglichen?
  • Wie kön­nen wir von ein­er Logik der Effizienz und Kon­trolle zu ein­er Logik der Resilienz und Ver­bun­den­heit gelan­gen?
  • Welche his­torischen Lek­tio­nen soll­ten wir aus den let­zten 150 Jahren mit­nehmen, um neue Lösun­gen zu entwick­eln, statt alte Muster zu repro­duzieren?

5. Fragen zu Alternativen

  • Wie kön­nte eine Gesellschaft ohne die Unter­schei­dung ((Privat)Staat)((Privat)Staat) ausse­hen?
  • Welche Organ­i­sa­tions­for­men kön­nten an die Stelle des sozial-lib­eralen Nation­al­staates treten?
  • Wie kön­nten Tech­nolo­gien gestal­tet wer­den, die die Idee von Com­mons oder dezen­traler Zusam­me­nar­beit fördern?
  • Welche Rolle spie­len kul­turelle Prak­tiken und Nar­ra­tive dabei, neue For­men des Zusam­men­lebens und Zusam­me­nar­beit­ens zu etablieren?

6. Meta-Fragen zur Reflexion

  • Welche neuen Unter­schei­dun­gen kön­nten helfen, die Grun­dan­nah­men der Mod­erne zu über­schre­it­en?
  • Wie kön­nen wir eine Kul­tur entwick­eln, die sich nicht auf Kon­trolle und Hier­ar­chie, son­dern auf Beziehun­gen und Adap­tiv­ität grün­det?
  • Was sind die unsicht­baren „Gewinne“ der bish­eri­gen Logik, die wir ver­lieren kön­nten – und welche neuen Möglichkeit­en kön­nten daraus entste­hen?

Fazit

Der notwendi­ge Entwick­lungss­chritt erfordert Fra­gen, die nicht nur Symp­tome ansprechen, son­dern die Grund­la­gen der Kul­tur­form der Mod­erne infrage stellen. Diese Fra­gen helfen, alte Denk- und Hand­lungsmuster zu erken­nen und durch radikal neue Per­spek­tiv­en zu erset­zen. Die #eID kann als Sym­bol und Gele­gen­heit genutzt wer­den, um diese Reflex­ion zu ver­tiefen und den Wan­del in der zweit­en Ord­nung anzus­toßen.

Der Übergang zu AutarkieIndex.org

https://dissent.is/autarkieindex/

Hier ist eine enger an den bish­eri­gen Chat gebun­dene Antwort, die zeigt, wie der AutarkieIn­dex auf die Fra­gen rund um die E‑ID ange­wandt wer­den kön­nte. Dabei bleibt die Per­spek­tive bot­tom-up, auf Resilienz, Nach­haltigkeit und Xerokratie fokussiert.


1. Problemdefinition durch die Linse des AutarkieIndex

Die Ein­führung ein­er E‑ID wirft zen­trale Prob­leme auf, die mit Autarkie und Selb­st­bes­tim­mung kol­li­dieren kön­nten:

  • Zen­trale Kon­trolle und Abhängigkeit: Die E‑ID wird von staatlichen oder pri­vat­en Insti­tu­tio­nen ges­teuert, wodurch lokale Autonomie eingeschränkt wer­den kann.
  • Daten­sou­veränität: Per­sön­liche Dat­en kön­nten miss­braucht oder zen­tral­isiert gespe­ichert wer­den, was Abhängigkeit­en schafft und Sicher­heit­srisiken birgt.
  • Fehlende Inklu­siv­ität: Men­schen mit geringem Zugang zu dig­i­taler Infra­struk­tur kön­nten aus­geschlossen wer­den, was Ungle­ich­heit­en ver­stärkt.
  • Nach­haltigkeits­fra­gen: Die tech­nol­o­gis­che Infra­struk­tur der E‑ID kön­nte ressourcenin­ten­siv und ökol­o­gisch belas­tend sein.

2. Zielvorstellungen des AutarkieIndex in Bezug auf die E‑ID

Der AutarkieIn­dex kön­nte fol­gende Ziele for­mulieren:

  • Lokale Resilienz stärken: Sys­teme schaf­fen, die regionale Kon­trolle über Iden­titäts­man­age­ment ermöglichen und in Krisen unab­hängig von zen­tralen Struk­turen funk­tion­ieren.
  • Nach­haltigkeit fördern: Eine E‑ID, die ressourcenscho­nend entwick­elt wird und nicht auf umweltschädliche Tech­nolo­gien angewiesen ist.
  • Xerokratis­che Prinzip­i­en ein­hal­ten: Macht und Kon­trolle dezen­tral­isieren, par­tizipa­tive Entschei­dung­sprozesse fördern und Zugang für alle sich­er­stellen.
  • Soziale Inklu­sion gewährleis­ten: Alle Men­schen, unab­hängig von tech­nol­o­gis­chen oder sozialen Bar­ri­eren, sollen gle­iche Chan­cen haben, ihre dig­i­tale Iden­tität zu ver­wal­ten.

3. Fragen, die der AutarkieIndex an die E‑ID stellt

Resilienz:

  1. Wie kön­nte die E‑ID so gestal­tet wer­den, dass sie auch ohne zen­tral­isierte Infra­struk­tur (z. B. in Krisen­si­t­u­a­tio­nen) funk­tion­iert?
  2. Kön­nten Gemein­schaften oder Regio­nen ihre eige­nen Iden­titätsserv­er betreiben, die inter­op­er­abel mit ein­er nationalen E‑ID wären?
  3. Wie lässt sich die E‑ID an lokale Bedürfnisse anpassen, um regionale Eigen­heit­en zu respek­tieren?

Nachhaltigkeit:

  1. Welche umwelt­fre­undlichen Tech­nolo­gien kön­nten in die E‑ID-Infra­struk­tur inte­gri­ert wer­den, um Energie- und Ressourcenver­brauch zu min­imieren?
  2. Ist die tech­nis­che Infra­struk­tur der E‑ID reparaturfre­undlich und lan­glebig, um Abfall zu ver­mei­den?
  3. Wie kön­nen lokale Ressourcen (z. B. region­al erzeugte Energie) genutzt wer­den, um die dig­i­tale Infra­struk­tur zu betreiben?

Xerokratie:

  1. Wie kön­nen Bürger*innen in die Gestal­tung und Ver­wal­tung der E‑ID ein­be­zo­gen wer­den, um ihre Akzep­tanz und Legit­im­ität zu erhöhen?
  2. Welche dezen­tralen Gov­er­nance-Mod­elle kön­nten sich­er­stellen, dass keine Machtkonzen­tra­tion durch die E‑ID entste­ht?
  3. Welche Mech­a­nis­men kön­nten garantieren, dass die E‑ID offene und bar­ri­ere­freie Zugänge für alle gewährleis­tet?

Soziale Faktoren und Inklusion:

  1. Wie kann sichergestellt wer­den, dass benachteiligte Grup­pen Zugang zu ein­er E‑ID erhal­ten und sie nutzen kön­nen?
  2. Welche Bil­dung­spro­gramme kön­nten geschaf­fen wer­den, um Men­schen in der Nutzung der E‑ID zu befähi­gen?
  3. Wie lässt sich die E‑ID so gestal­ten, dass sie kul­turelle und soziale Unter­schiede respek­tiert und fördert?

4. Mögliche Lösungsansätze des AutarkieIndex

  • Lokale Serv­er und Daten­ho­heit: Regio­nen oder Gemein­den betreiben dezen­trale Iden­titätsserv­er, die von Bürg­ern ver­wal­tet wer­den, um Kon­trolle und Resilienz zu erhöhen.
  • Inter­op­er­a­ble Iden­titäten: Indi­viduen kön­nen zwis­chen mehreren E‑ID-Anbi­etern wählen, ein­schließlich staatlich­er, lokaler und gemein­de­basiert­er Lösun­gen.
  • Open-Source-Tech­nolo­gien: Der gesamte Quell­code der E‑ID-Infra­struk­tur wird offen­gelegt, um Trans­parenz, Sicher­heit und lokale Anpas­sun­gen zu ermöglichen.
  • Energieef­fiziente Infra­struk­tur: Ein­satz von Low-Ener­gy-Tech­nolo­gien, die auf erneuer­baren Ressourcen basieren, um Nach­haltigkeit­sziele zu erfüllen.
  • Gemein­schafts­basierte Pilot­pro­jek­te: Testläufe in lokalen Gemein­schaften, um xerokratis­che Entschei­dung­sprozesse und lokale Ver­wal­tung der E‑ID zu erproben.

5. Fazit: AutarkieIndex und E‑ID

Der AutarkieIn­dex kön­nte die E‑ID als Chance betra­cht­en, Autonomie und Zusam­me­nar­beit neu zu denken. Die zen­trale Frage bleibt: Wie kön­nen dig­i­tale Iden­tität­slö­sun­gen so gestal­tet wer­den, dass sie Resilienz, Nach­haltigkeit und xerokratis­che Werte fördern?

Die E‑ID kön­nte ein Werkzeug sein, um gemein­schafts­basierte Lösun­gen zu fördern, statt nur ein weit­eres Instru­ment zen­tral­isiert­er Kon­trolle zu wer­den. Dabei würde der AutarkieIn­dex aufzeigen, wo Schwächen im aktuellen Ansatz liegen und wie lokale Inno­va­tion diese über­winden kön­nte.

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Wenn du der staatlich zwangsfinanzierten SDA und ihrer Vermittlung durch Boulevard vertraust, tönnt das im Dezember 2024 so:

Zusam­men­stel­lung durch #chatGPT/Consensus | Wat­son unter­schreibt ihre Ver­mit­tlung mit: “Mit Mate­r­i­al der Nachricht­e­na­gen­tur SDA.

Das bedeutet, dass Wat­son Teile ihrer Berichter­stat­tung auf Inhalte der Schweiz­erischen Depeschenagen­tur (SDA) stützt. Die SDA ist die größte Nachricht­e­na­gen­tur der Schweiz und liefert unab­hängige, aktuelle und ver­lässliche Nachricht­en an Medi­en­häuser.

Die Ver­wen­dung von SDA-Mate­r­i­al deutet darauf hin, dass:

  1. Wat­son Infor­ma­tio­nen aus ein­er ver­trauenswürdi­gen Quelle übern­immt, die bre­it im Jour­nal­is­mus ver­wen­det wird.
  2. Die Inhalte oft neu­tral gehal­ten sind, da die SDA als Agen­tur jour­nal­is­tis­che Stan­dards ein­hält.
  3. Wat­son möglicher­weise diese Inhalte mit eige­nen Ergänzun­gen, Analy­sen oder Kom­mentaren erweit­ert.

Solche Hin­weise auf die Quelle sind üblich, um Trans­parenz über die Ursprünge der Inhalte zu schaf­fen und jour­nal­is­tis­che Sorgfalt­spflicht zu demon­stri­eren.

Die Schweiz­erische Depeschenagen­tur (SDA) finanziert sich aus mehreren Quellen, die in der Regel miteinan­der kom­biniert wer­den, um den Betrieb der Agen­tur sicherzustellen:

1. Abonnemente und Dienstleistungen:

  • Medi­en­häuser: Zeitun­gen, TV-Sender, Radioanstal­ten und Online-Plat­tfor­men zahlen Abon­nements­ge­bühren für die Nutzung der von der SDA geliefer­ten Nachricht­en­in­halte.
  • Unternehmen und Insti­tu­tio­nen: Diese beziehen spezial­isierte Dien­ste wie maßgeschnei­derte Nachricht­en oder Press­espiegel.
  • Regierun­gen und Behör­den: Teil­weise nutzen staatliche Stellen die Dien­ste der SDA für offizielle Mit­teilun­gen oder Berichter­stat­tung.

2. Subventionen und öffentliche Gelder:

  • Seit der Medi­enge­set­zge­bung in der Schweiz erhält die SDA staatliche Unter­stützung. Diese Förderung zielt darauf ab, die Berichter­stat­tung in allen Lan­desteilen und Sprachen (Deutsch, Franzö­sisch, Ital­ienisch und Rätoro­man­isch) zu sich­ern.
  • Das Ziel der Förderung ist, eine unab­hängige Grund­ver­sorgung mit Nachricht­en zu gewährleis­ten, die alle Regio­nen der Schweiz ein­schließt.

3. Spezielle Projekte und Kooperationen:

  • Die SDA kann für spez­i­fis­che Pro­jek­te wie regionale Berichter­stat­tung, Wahlberichter­stat­tung oder the­ma­tis­che Schw­er­punk­te (z. B. Kli­mawan­del, Gesund­heitswe­sen) zusät­zliche Finanzierun­gen erhal­ten.
  • Oft arbeit­et sie dabei mit öffentlichen oder pri­vat­en Part­nern zusam­men.

4. Verkauf von Zusatzdiensten:

  • Neben der Bere­it­stel­lung von Nachricht­en bietet die SDA auch Mul­ti­me­di­ain­halte, Grafiken, Videos oder Live-Berichter­stat­tung an.
  • Tech­nol­o­gis­che Dien­ste, wie die Unter­stützung bei der automa­tisierten Nachricht­en­ver­bre­itung, gener­ieren zusät­zliche Ein­nah­men.

5. Beteiligung der Medienhäuser:

  • Die SDA wird von ein­er Vielzahl von Schweiz­er Medi­enun­ternehmen getra­gen, die als Aktionäre fungieren. Diese beteili­gen sich finanziell an der Agen­tur, da sie auf ihre Inhalte angewiesen sind.

Die Kom­bi­na­tion dieser Ein­nah­me­quellen sichert den Betrieb der SDA und ermöglicht es ihr, unab­hängig und zuver­läs­sig Nachricht­en für die Schweiz bere­itzustellen.

Zusammestellung durch Consensus:

Hier ist eine Über­sicht zu den Ker­naspek­ten der elek­tro­n­is­chen Iden­tität (E‑ID) in der Schweiz, basierend auf den Artikeln und Infor­ma­tio­nen aus den angegebe­nen Quellen:

Was ist die E‑ID?

Die elek­tro­n­is­che Iden­tität (E‑ID) ist ein dig­i­taler Iden­tität­snach­weis, der Bürg­erin­nen und Bürg­ern ermöglicht, sich im Inter­net sich­er und ein­deutig auszuweisen. Sie enthält per­sön­liche Dat­en wie Name, Alter und Adresse, ist jedoch nicht gle­ichbe­deu­tend mit der dig­i­tal­en Ver­sion eines Reisep­a­ss­es oder ein­er Iden­tität­skarte. Als Träger­mit­tel wer­den Smart­phones, Chip­karten oder andere Tech­nolo­gien genutzt.

Quelle: Wat­son, 2019


Wofür kann die E‑ID genutzt werden?

  • E‑Gov­ern­ment-Dien­ste: Anmel­dung auf Gemein­den, Steuer­erk­lärun­gen, Strafreg­is­ter­auszüge.
  • Online-Dien­ste: Zugriff auf Patien­ten­dossiers, Abschluss von Bank- oder Ver­sicherungsverträ­gen.
  • Sicheres Online-Shop­ping: Ver­i­fika­tion von Iden­titäten für Online-Einkäufe.
  • Zen­trales Login: Vere­in­fachung von Logins für ver­schiedene Schweiz­er Online-Dien­ste.

Quelle: Wat­son, 2019


Was bringt die E‑ID?

  • Vorteile für Bürg­er: Ein­fachere und schnellere Abwick­lung von Ver­wal­tungs- und Geschäft­sprozessen.
  • Vorteile für Wirtschaft und Staat: Kosteneinsparun­gen durch vere­in­fachte Prozesse und bessere Dien­stleis­tungsange­bote.
  • Schutz vor Iden­titäts­dieb­stahl: Durch staatliche Zer­ti­fizierung und Überwachung.

Quelle: Wat­son, 2019


Warum private Anbieter?

  • Argu­ment des Bun­des: Pri­vate Unternehmen ver­fü­gen über die notwendi­ge Infra­struk­tur und Exper­tise. Der Staat prüft und bestätigt nur die Iden­tität.
  • Kosten­erspar­nis: Der Bund kann das Pro­jekt größ­ten­teils durch die Pri­vatwirtschaft finanzieren.
  • Zeit­erspar­nis: Pri­vate Anbi­eter sollen die tech­nis­che Weit­er­en­twick­lung beschle­u­ni­gen.

Quelle: Wat­son, 2019


Was sagen Kritiker?

  • Daten­schutzbe­denken: Kri­tik­er war­nen vor der Abhängigkeit von pri­vat­en Unternehmen und möglichen Daten­miss­brauch.
  • Ver­lust staatlich­er Kon­trolle: Die Spe­icherung und Nutzung der Dat­en durch pri­vate Anbi­eter wird als prob­lema­tisch ange­se­hen.
  • Stark­er Wider­stand: Ref­er­en­dum­skomi­tees lehnen die pri­vate Lösung ab und fordern eine rein staatliche E‑ID.

Quelle: Wat­son, 2019


Ist die E‑ID sicher?

  • Sicher­heitsstufen: Niedrig, sub­stanziell und hoch – abhängig von den gespe­icherten Dat­en und deren Schutzmech­a­nis­men.
  • Frei­willige Nutzung: Die Nutzung bleibt option­al, um Akzep­tanzprob­leme zu ver­mei­den.
  • Kri­tikpunkt: Trotz Sicher­heitsvorkehrun­gen ist eine totale Daten­sicher­heit nicht garantiert.

Quelle: Wat­son, 2019


Wie geht es weiter?

  • Ein­führung geplant: Die staatlich zer­ti­fizierte E‑ID soll ab 2026 ver­füg­bar sein.
  • Ref­er­en­dum: Bere­its in früheren Abstim­mungen und durch die Ablehnung 2021 wurde klargestellt, dass die Bevölkerung ein staatlich kon­trol­liertes Mod­ell bevorzugt.

Quelle: Wat­son, 2024


Diese Infor­ma­tio­nen spiegeln die Debat­ten und Fortschritte rund um die Ein­führung der E‑ID wider. Sie zeigen sowohl das Poten­zial als auch die Her­aus­forderun­gen der dig­i­tal­en Iden­tität in der Schweiz.

Links, Threads, zu verarbeitende Hinweise…

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Offene Blogeinträge, welche zu diesem Thema passen…

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Textsorte: (1) Traum, (2) Blitz, (3) Beken­nt­nis, (4) Memo, (5) Märchen, (6) Dra­ma, (7) Tabu
Arbeits­form: Doku­men­ta­tion, Lis­ten­bil­dung, Work in Progress
Anlass: (…)
TL;DR: (…)
Bildquelle: (…)
URL/Hashtag: (…)

Ste­fan M. Sey­del, aka sms, aka sms2sms in «Zürcher Fest­spiel 1901″ (2019, Foto­cre­d­it: Charles Schny­der):  Twit­ter, Wikipedia (Lem­ma), Youtube (aktuell), Sound­cloud, Mastodon, Insta­gram (ges­per­rt), Snapchat, Tik­Tok, Twitch, t.me/WikiDienstag (Nicht in Betrieb) | Exk­lu­siv: speakerbooking.ch/sms2sms

About @sms2sms, aka Stefan M. Seydel/sms ;-)

Ste­fan M. Sey­del, Jahrgang 1965, ist Unternehmer, Sozialar­beit­er und Kün­stler. Er machte nach ein­er Beruf­slehre als Hochbauze­ich­n­er einen Bach­e­lor in Soziale Arbeit in St. Gallen und einen Mas­ter in der gle­ichen Diszi­plin bei Sil­via Staub-Bernasconi in Berlin. Seine über­wiegend selb­st­ständi­ge Tätigkeit kreist um das The­ma der Entwick­lung und Real­isierung von Pilot- und Impul­spro­jek­ten für renom­mierte Auf­tragge­berin­nen.

Als Kün­stler hat er Ausstel­lun­gen und Per­for­mances auf inter­na­tionaler Ebene präsen­tiert, darunter in der Roy­al Acad­e­my of Arts in Lon­don, dem Deutschen His­torischen Muse­um in Berlin oder ein­er Einze­lausstel­lung “Kun­st Macht Prob­leme” in der Cryp­ta Cabaret Voltaire, Birth­place of DADA in Zürich. Er wurde mit dem Migros Jubilée Award in der Kat­e­gorie Wis­sensver­mit­tlung aus­geze­ich­net und hat diverse Ehrun­gen durch Web­by Awards für seine Arbeit mit rocketboom.com erhal­ten.

Ste­fan war Jury-Mit­glied des Next Idea Prix Ars Elec­tron­i­ca 2010 und war drei Jahre Mit­glied der Schulleitung des Gym­na­si­ums Kloster Dis­en­tis. Sein Wis­sen und seine Erfahrung im Bere­ich der Infor­ma­tion und Tech­nolo­gie haben ihm auch dabei geholfen, mit Sta­tis­tik Stadt Zürich und Wiki­me­dia Schweiz unter WikiDienstag.ch zusam­men­zuar­beit­en.

Sein Engage­ment im Bere­ich der frei­willi­gen Arbeit führte ihn in das Prä­sid­i­um Inter­na­tionaler Bodensee Club (Leitung Fach­gruppe Wis­senschaft) oder für einige andere Jahre als Vice-Präsi­dent des von Paul Wat­zlaw­ick ini­ti­ierten P.E.N.-Club Liecht­en­stein. Sey­del hat unter ((( rebell.tv ))) zwei Büch­er zusam­men mit sein­er Part­ner­in veröf­fentlicht, viele Kolum­nen, Fach­texte und jour­nal­is­tis­che Texte pub­liziert.

Seine Arbeit auf Social Media nutzt er als Microblog­ging. In seinem Blog ver­ar­beit­et er seine The­men. Einige davon wer­den auf Anfra­gen zu les­baren Tex­ten ver­tieft, andere wer­den zu Vorträ­gen aus­ge­baut. Bei Carl Auer Ver­lag in Hei­del­berg, sam­melt er “Ele­mente ein­er näch­sten Kul­tur­form”. Seine Entwick­lun­gen im Kon­text der sozial­räum­lichen Inter­ven­tion (“Arbeit am Sozialen”) machen konkrete Vorschläge in Bezug auf die Beant­wor­tung der Sozialen Frage.

Nach 12 Jahren Berlin und 6 Jahren Zürich zog er aber in sein­er zweit­en Leben­shälfte vom Bodensee der Rhein­quelle ent­ge­gen nach Dissentis/Mustér und hat seine Reisetätigkeit fast ganz eingestellt. Dafür macht er umsomehr soge­nan­nte #Feed­logs (Orgiastik). Das sind Arbeitsmeet­ings an inten­tionalen Fra­gen in einem Lifestream. (so?) #TextBy­Chat­G­PT

der workflow (aby warburg, rebell.tv)

Aus Band 2 von: Tina Piazzi & Ste­fan M. Sey­del, Junius-Ver­lag Ham­burg | pdf: Band 1, 2009 | Band 2, 2010