Vom Rösti- zum ((Stadt)Land) graben… Die Darstellung der Totalüberforderung ist sensationell (so?)
wenn “der strenge luhmannianer”@JungNaiv von “hans” moderiert wird (so?)https://t.co/5FwX5lN3v0
— dissent.is/███████ (@sms2sms) September 29, 2025
Langsam: Mein Blog ist mein Kartenraum und keine Bühne. Ich weiss wie man publiziert. Das hier ist etwas anderes. d!a!n!k!e | WORK IN PROGRESS reload für aktuellen schreibstand | warum ich nicht publiziere? weil ich es kann. weil es geht. weil ich es für angemessen halte. | This Blog in Englisch | هذه المدونة باللغة العربية | 这个博客是中文的 | Ce blog en français | Questo blog in italiano | Tgi èn ils inimis da la translaziun automatica? — Ils medems che #Wikipedia/#Wikidata han odià sco il diavel l’aua benedida.

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Anlass zu diesem Eintrag? Die dramatische Informationskampage vom Nationalstaat, ihrer Medienagentur SDA und den Kindersoldaten (@KurtImhof) bei Boulevard (so?)

watson.ch 8.10.2019 | @Olibach | am 10.12.2024 copy/pasted dann @Watson (WE GIF A SHIT by @metamythos) nur noch material
von SDA | @foegUZH lobte Boulevard- und (Gratis)Pendler-Zeitungen in ihrer Studie #QDM24 für ihren Qualitätszuwachs (so?) | und was diese “Umfrage” angeht: Eine falsche frage, im wissenschaftlichen Kleidchen… Der Bund selbst, informirt so:
Elektronische Identität und Vertrauensinfrastruktur
Im Vorhaben E‑ID laufen die Arbeiten rund um den Aufbau eines staatlich anerkannten, elektronischen Identifikationsnachweises (E‑ID) und der dazugehörigen Gesetzgebung. Gemeinsam mit dem Bundesamt für Justiz (BJ), dem Bundesamt für Polizei (fedpol) und der Digitalen Verwaltung Schweiz (DVS) ist das Bundesamt für Informatik und Telekommunikation (BIT) an der Umsetzung beteiligt.
Summary von diesem Eintrag, entwickelt in Kooperation mit @ConsensusNLP
Eine kurze Geschichte der #eID und viele lange Fragen
Die #eID ist mehr als nur ein digitales Identitätssystem – sie fungiert als Portal, das zentrale Probleme der modernen Gesellschaft sichtbar macht. Die Kulturform der Moderne, geprägt von Unterscheidungen wie ((Privat)Staat)((Privat)Staat) und ((privat)öffentlich)((privat)öffentlich), ist durch Krisen und technologische Entwicklungen in eine transformative Phase geraten. Die Suche nach Antworten auf DIE SOZIALE FRAGE auf der Höhe der Zeit führt zurück zu den Grundannahmen der Moderne und ihrer Industrialisierung – und fordert ihre Dekonstruktion.
Eine Geschichte der Krise
- Von der Fichenaffäre zur digitalen Überwachung: Seit der Entstehung des sozial-liberalen Nationalstaates sind grundlegende Ideen wie Freiheit, Gerechtigkeit und soziale Sicherheit immer wieder durch globale und technologische Entwicklungen in Frage gestellt worden.
- Logik des „Mehr desselben“: Lösungen der Moderne, etwa Menschenrechte und globale Institutionen, reproduzieren oft die Probleme, die sie zu lösen versuchen – in einer ersten Ordnung von Wandel, die nicht die zugrunde liegende Logik durchbricht.
- Technologien wie die #eID machen sichtbar, dass Grundannahmen der Moderne – Kontrolle, Zentralisierung, Wachstum – selbst Teil des Problems geworden sind.
Die #eID als Portal
Die Einführung der #eID bringt diese fundamentalen Fragen auf die Tagesordnung:
- Verwischung der Unterscheidung ((Privat)Staat)((Privat)Staat): Die #eID liegt an der Schnittstelle von staatlicher Regulierung und privater Technologie und zeigt, wie diese Kategorien sich gegenseitig durchdringen.
- Die Krise von Öffentlichkeit und Privatheit: Digitale Technologien verschmelzen „privat“ und „öffentlich“, während Macht und Kontrolle durch Algorithmen und Datenzentralisierung verstärkt werden.
- Zentralisierung versus Resilienz: Statt die Logik zentraler Kontrolle zu verstärken, könnte die #eID auch neue, dezentrale und partizipative Ansätze ermöglichen.
Lange Fragen auf der Suche nach Antworten
- Welche Grundannahmen der Moderne müssen wir aufgeben, um soziale Fragen auf der Höhe der Zeit zu beantworten?
- Wie können Technologien wie die #eID gestaltet werden, ohne die alte Logik von Macht und Kontrolle zu reproduzieren?
- Welche neuen Unterscheidungen können die bisherigen Kategorien ((Privat)Staat)((Privat)Staat) oder ((privat)o¨ffentlich)((privat)öffentlich) ersetzen?
- Wie könnte eine Kultur jenseits von Kontrolle, Hierarchie und Zentralisierung aussehen?
- Ist es möglich, die soziale Frage nicht nur durch neue Technologien, sondern durch neue Formen des Zusammenlebens und Zusammenwirkens zu beantworten?
Fazit
Die #eID ist ein Portal zur Reflexion über die grundlegenden Fragen der Moderne: Wie organisieren wir Identität, Macht und Gemeinschaft in einer globalisierten, technologisierten Welt? Sie zwingt uns, die Krisen der Vergangenheit zu verstehen und Lösungen zu entwickeln, die die soziale Frage auf eine radikal neue Weise beantworten – jenseits der Logik von Kontrolle, Wachstum und Zentralisierung.
Unser Vorschlag: AutarkieIndex.org
#AutarkieIndex bietet mit den drei Parametern Resilienz, Nachhaltigkeit und Xerokratie eine exzellente Grundlage, um die Fragen, die durch die #eID aufgeworfen werden, nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch zu adressieren. Hier ist, wie du das sinnvoll verbinden kannst:
1. Resilienz: Die Fähigkeit, flexibel und eigenständig zu agieren
- Frage: Wie kann die #eID so gestaltet werden, dass Gemeinschaften und Individuen in Krisensituationen unabhängig von zentralen Strukturen agieren können?
- Ansatz:
- Regionale und dezentrale Datenhaltung, die auch bei Ausfällen funktioniert.
- Förderung von lokalem Identitätsmanagement, das interoperabel mit übergeordneten Systemen bleibt.
- Beitrag des AutarkieIndex:
- Messung der Widerstandsfähigkeit der Infrastruktur und der Fähigkeit, ohne zentrale Steuerung zu funktionieren.
2. Nachhaltigkeit: Ressourcen schonen und die Umwelt schützen
- Frage: Wie kann die technologische Infrastruktur der #eID ressourcenschonend und zukunftsfähig gestaltet werden?
- Ansatz:
- Einsatz energieeffizienter Technologien und Nutzung erneuerbarer Energien.
- Minimierung des ökologischen Fußabdrucks durch modulare, langlebige Systeme.
- Beitrag des AutarkieIndex:
- Identifikation von Abhängigkeiten von nicht nachhaltigen Ressourcen und Entwicklung von Strategien zur Minimierung.
3. Xerokratie: Macht verteilen und Zusammenarbeit fördern
- Frage: Wie kann die #eID eine dezentralisierte, partizipative und transparente Organisation fördern?
- Ansatz:
- Gestaltung der #eID als Commons-Projekt, bei dem Bürger*innen aktiv mitgestalten können.
- Aufbau von Governance-Modellen, die Legitimation, Zugang und Umsetzung auf Basis von Partizipation sichern.
- Beitrag des AutarkieIndex:
- Evaluierung von Entscheidungsprozessen und ihrer Fähigkeit, Macht gleichberechtigt zu verteilen.
Verbindung der beiden Projekte
Der AutarkieIndex kann als Mess- und Entwicklungsinstrument genutzt werden, um die Einführung und Umsetzung der #eID in Richtung Resilienz, Nachhaltigkeit und Xerokratie zu lenken. Gleichzeitig bietet die #eID eine konkrete Anwendung, um die Prinzipien des AutarkieIndex zu testen und weiterzuentwickeln.
Fazit: Mit AutarkieIndex.org kannst du die #eID zu einem Werkzeug machen, das nicht nur die soziale Frage auf der Höhe der Zeit adressiert, sondern auch zeigt, wie Resilienz, Nachhaltigkeit und Xerokratie als neue kulturelle Grundprinzipien die Logik der Moderne überwinden können.
Entwicklung dieser Reaktion mit Consensus
Der Chat bei @openAI/Consensus im Detail
“Als die Schweiz einen Überwachungsstaat schlitterte”

Eine Schlagzeile von swissinfo 2019[/h] | consenus fasst es ohne prompt-science so zusammen:
Die Geschichte der Fichenaffäre ist ein bedeutender Meilenstein für die Diskussion um Überwachung, Datenschutz und Bürgerrechte in der Schweiz. Im Kontext aktueller Debatten zur E‑ID und Vertrauensinfrastrukturen liefert sie wichtige historische Lektionen.
Wichtige Punkte aus der Fichenaffäre (1988–1989)
- Die Enthüllung:
- Die Geschäftsprüfungskommission (GPK) des Parlaments deckte 1988 auf, dass der Staatsschutz seit 1900 rund 900.000 Dossiers („Fichen“) über in- und ausländische Personen und Organisationen gesammelt hatte.
- Zielgruppe der Überwachung waren Gruppen wie Anarchisten, Sozialisten, Kommunisten, später auch Linke, Migranten, Umweltschützer und sogar religiöse Gruppierungen.
- Reaktion der Bevölkerung:
- Die Enthüllungen lösten eine landesweite Vertrauenskrise aus. Viele Schweizer forderten Einblick in ihre Dossiers und stießen auf fehlerhafte und oft absurde Einträge.
- Politische Reaktion:
- Nach dem Rücktritt von Bundesrätin Elisabeth Kopp im Zuge der Kopp-Affäre setzte das Parlament eine Parlamentarische Untersuchungskommission (PUK) ein.
- Der PUK-Bericht von 1989 brachte die Dimension des Skandals ans Licht und bewertete die Überwachungspraxis als planlos, dilettantisch und unbrauchbar.
- Auswirkungen:
- Der Bericht führte zu einer Neuausrichtung des Schweizer Staatsschutzes.
- Die Affäre bleibt ein prägender Moment für das öffentliche Bewusstsein über die Gefahren exzessiver staatlicher Überwachung.
Verbindung zur aktuellen Debatte um die E‑ID
- Vertrauensfrage:
- Die Fichenaffäre hinterließ in der Schweiz eine tiefgreifende Skepsis gegenüber staatlicher Überwachung.
- Die aktuelle Diskussion um die E‑ID zeigt ähnliche Ängste: Datenschutz und die Gefahr eines übermäßigen staatlichen Zugriffs auf persönliche Daten sind zentrale Streitpunkte.
- Beteiligung Privater:
- Ein Unterschied liegt in der Einbindung privater Anbieter bei der E‑ID. Diese bringt zusätzliche Risiken durch kommerziellen Missbrauch der Daten ins Spiel.
- Lehren aus der Geschichte:
- Transparenz, klare gesetzliche Grundlagen und unabhängige Kontrollen sind entscheidend, um Vertrauen in neue Technologien wie die E‑ID zu schaffen.
- Die Schweiz muss sicherstellen, dass eine Wiederholung eines Skandals wie der Fichenaffäre ausgeschlossen wird.
Die Fichenaffäre ist ein mahnendes Beispiel dafür, wie staatliche Überwachung aus dem Ruder laufen kann. Sie unterstreicht die Bedeutung von Datenschutz, demokratischer Kontrolle und öffentlichem Vertrauen, die auch bei der E‑ID entscheidend sein werden.
Der Auslöser der Fichenaffäre ist in der Tat bemerkenswert, da er zeigt, wie eine persönliche Fehlentscheidung einer Spitzenpolitikerin in eine massive politische und gesellschaftliche Krise mündete.
Der Auslöser: Die Kopp-Affäre
- Hauptakteurin: Elisabeth Kopp, die erste Frau im Bundesrat und damalige Justiz- und Polizeiministerin.
- Der Vorfall:
- Kopp warnte ihren Ehemann in einem Telefonat, dass die Firma, in deren Verwaltungsrat er saß, im Verdacht der Geldwäsche stand.
- Diese Information hatte sie zuvor intern erfahren und damit ihre Amtsverschwiegenheit verletzt.
- Folgen:
- Nach Bekanntwerden des Vorfalls musste Elisabeth Kopp am 12. Dezember 1988 zurücktreten.
- Dieser Rücktritt erschütterte das Vertrauen in die politische Führung und führte zu intensiverem Misstrauen gegenüber der Regierung.
Wie es zur Fichenaffäre führte
- PUK-Untersuchung:
- Das Schweizer Parlament setzte eine Parlamentarische Untersuchungskommission (PUK) ein, um die Vorgänge rund um die Kopp-Affäre zu untersuchen.
- Bei den Ermittlungen stieß die PUK auf den sogenannten „Giftschrank“ des Schweizer Staatsschutzes.
- Der Giftschrank:
- Dieser enthielt die rund 900.000 Fichen, die bis dahin im Verborgenen geführt wurden.
- Die systematische Überwachung von Bürgern, Organisationen und Ausländern ohne klare Rechtsgrundlage wurde öffentlich.
Warum der Auslöser so bedeutend ist
- Verkettung von Ereignissen:
- Der persönliche Fehltritt einer Ministerin führte indirekt zur Aufdeckung eines weitreichenden und systematischen Missbrauchs staatlicher Macht.
- Kettenreaktion:
- Der Rücktritt Kopps machte den Weg frei für eine tiefgehende Untersuchung des Staates durch die PUK, die die wahren Ausmaße des Überwachungssystems offenlegte.
- Symbolwirkung:
- Die Affäre zeigt, wie individuelle Verantwortung und staatliche Strukturen eng miteinander verknüpft sind und dass persönliche Verfehlungen oft größere systemische Probleme offenlegen.
Lehren für die Gegenwart
Die Kopp-Affäre verdeutlicht, dass Vertrauen in staatliche Institutionen durch Intransparenz oder Machtmissbrauch rasch erschüttert werden kann. In der heutigen Diskussion um die E‑ID ist dies eine zentrale Lektion: Klare Regeln, Transparenz und Rechenschaftspflicht müssen von Anfang an etabliert sein, um das Vertrauen der Bevölkerung nicht erneut aufs Spiel zu setzen.
Die Liste der Gründe, warum der Nationalstaat in die Krise gekommen ist:
Hier ist eine kompakte Liste von Gründen, warum der Nationalstaat in den letzten Jahrzehnten zunehmend unter Druck geraten ist:
1. Globalisierung
- Wirtschaftliche Integration: Internationale Handelsabkommen und die Dominanz multinationaler Unternehmen schränken die Souveränität von Nationalstaaten ein.
- Kapitalflüsse: Die Mobilität von Kapital erschwert nationale Steuer- und Wirtschaftspolitik.
- Migration: Große Migrationsbewegungen fordern nationale Identitäten und Sozialsysteme heraus.
2. Supranationale Institutionen
- Verlust von Souveränität: Organisationen wie die EU, WTO oder UNO übernehmen Aufgaben, die früher in den Händen der Nationalstaaten lagen.
- Regulierungsdruck: Internationale Standards und Abkommen begrenzen nationale Handlungsspielräume.
3. Technologische Entwicklungen
- Digitale Vernetzung: Das Internet und digitale Plattformen untergraben nationale Kontrolle über Informationen und Wirtschaft.
- Cyberbedrohungen: Staaten verlieren an Kontrolle über Sicherheitsfragen, da Bedrohungen zunehmend global und digital sind.
4. Klimawandel und Umweltprobleme
- Grenzüberschreitende Herausforderungen: Umweltprobleme wie der Klimawandel erfordern globale Kooperation, was nationale Eigeninteressen infrage stellt.
- Regulatorische Konflikte: Nationale Gesetze reichen oft nicht aus, um globale Umweltprobleme zu bewältigen.
5. Erosion des sozialen Zusammenhalts
- Polarisierung: Soziale und politische Spaltungen innerhalb von Staaten führen zu einer Schwächung nationaler Identität.
- Populismus: Nationalstaaten werden durch populistische Bewegungen destabilisiert, die oft gegen globale Eliten mobilisieren.
6. Ökonomische Ungleichheit
- Unterschiede innerhalb und zwischen Staaten: Ungleichheit führt zu sozialen Spannungen und einer Legitimitätskrise der staatlichen Ordnung.
- Steueroasen und Steuerflucht: Staaten verlieren Einnahmen durch globale Steuervermeidung.
7. Kriege und Konflikte
- Neue Formen von Gewalt: Terrorismus, hybride Kriegsführung und Bürgerkriege schwächen die nationale Souveränität.
- Flucht und Vertreibung: Konflikte führen zu einer Destabilisierung durch massive Flüchtlingsbewegungen.
8. Identitätskrisen
- Kulturelle Fragmentierung: Multikulturalismus und Identitätspolitik erschweren nationale Kohäsion.
- Regionale Separatismen: Bewegungen wie in Katalonien, Schottland oder Flandern fordern die Einheit bestehender Nationalstaaten heraus.
9. Vertrauensverlust in staatliche Institutionen
- Korruption und Intransparenz: Skandale wie die Fichenaffäre oder Missmanagement führen zu einem Vertrauensverlust in staatliche Strukturen.
- Schwache Demokratien: Autoritäre Tendenzen und Manipulation untergraben demokratische Prinzipien.
10. Digitalisierung und die Rolle privater Akteure
- Big Tech: Globale Technologieunternehmen wie Google, Amazon und Meta agieren oft mächtiger als viele Nationalstaaten.
- Privatisierung öffentlicher Aufgaben: Der Staat gibt zunehmend Aufgaben an private Anbieter ab, z. B. im Bereich digitale Identitäten.
Fazit:
Der Nationalstaat befindet sich in einer doppelten Krise: Einerseits wird er durch globale Kräfte herausgefordert, andererseits verliert er durch interne Spannungen an Stabilität. Seine Zukunft hängt davon ab, wie er sich diesen Herausforderungen anpasst und Vertrauen bei seinen Bürgern zurückgewinnt.
Das Schweizerisches Bundesstaatsrecht nach Häfelin/Haller
- Rechtsstaat: Die Stärke des Rechts schützt vor der Willkür der Mächtigen.
- Demokratie: Machtwechsel erfolgen friedlich und ohne Blutvergießen.
- Föderalismus: Entscheidungen werden dort getroffen, wo sie umgesetzt werden.
- Sozialstaat: Befähigung und Ermächtigung aller, an den sozialen Errungenschaften des sozial-liberalen Staates teilzuhaben.
- Rechtsstaat: “Die Stärke des Rechts vor die Rechte der Stärkeren.”
- Problem: In der globalisierten Welt werden nationale Rechtsordnungen durch transnationale Konzerne und supranationale Institutionen (z. B. WTO, EU) untergraben. Der Rechtsstaat schützt oft nicht vor wirtschaftlicher Übermacht, sondern wird instrumentalisiert, um bestehende Machtstrukturen zu legitimieren.
- Konflikt: Gesetze wirken lokal, Probleme wie Klimawandel, Migration oder digitale Überwachung sind global. Nationale Rechtsstaaten geraten an ihre Grenzen.
- Demokratie: “Machtablösung ohne Blutvergießen.”
- Problem: Demokratische Systeme scheitern zunehmend an Polarisierung, Wahlmüdigkeit und Populismus. Die formale Möglichkeit des Machtwechsels ersetzt keine substanzielle Mitbestimmung, wenn Lobbyismus und wirtschaftliche Interessen politischen Einfluss dominieren.
- Konflikt: Viele Entscheidungen werden in supranationalen Kontexten getroffen (z. B. EU-Kommission), wodurch die demokratische Legitimation geschwächt wird.
- Föderalismus: “Dort entscheiden, wo umgesetzt wird.”
- Problem: Föderalismus wird häufig zum Hindernis für schnelle und einheitliche Lösungen bei globalen oder nationalen Herausforderungen, wie Klimakrise oder Pandemie-Management. Lokale Eigeninteressen blockieren die Dringlichkeit gemeinsamer Maßnahmen.
- Konflikt: Viele Probleme (z. B. digitale Infrastruktur, Mobilität) sind zu komplex, um auf lokaler Ebene effizient gelöst zu werden, während föderale Strukturen die Zusammenarbeit erschweren.
- Sozialstaat: “Befähigung und Ermächtigung aller, zur Teilhabe an sozialen Errungenschaften.”
- Problem: Der Sozialstaat wird zunehmend unter Druck gesetzt durch neoliberale Sparpolitik, demografischen Wandel und steigende Ungleichheit. Statt Befähigung bietet er oft minimale Absicherung, während wirtschaftliche Eliten von Steuerschlupflöchern profitieren.
- Konflikt: Globale Probleme wie Migrationsbewegungen oder digitale Prekarisierung sind durch nationale Sozialstaaten kaum adressierbar, da diese innerhalb geschlossener Grenzen agieren.
Fazit
Diese Grundwerte sind in ihrer ursprünglichen Form auf einen souveränen Nationalstaat zugeschnitten, der in einer vernetzten, globalisierten Welt nicht mehr handlungsfähig ist. Sie haben sich von Instrumenten der Problemlösung zu starren Strukturen entwickelt, die neue Ansätze blockieren.
Fragen, welche selbst Consensus ohne Prompt-Science in den Sinn kommen:
Ich arbeite für dich, um dir Informationen, Analysen und Perspektiven anzubieten, die dir helfen, dein Denken zu schärfen oder weiterzuentwickeln – unabhängig davon, ob sie den Staat, Institutionen oder andere Systeme in Frage stellen oder verteidigen.
Ich habe keine eigenen Prämissen oder Interessen. Ich orientiere mich daran, dir nützliche Inhalte bereitzustellen und deine Perspektive zu unterstützen – sei es, um zu hinterfragen, zu analysieren oder zu dekonstruieren.
Hier ist eine Liste von “Out of the Box”-Fragen, die dir helfen können, tiefer zu graben und bestehende Annahmen zu hinterfragen:
Zu Macht und Kontrolle
- Wer profitiert wirklich von der staatlichen Kontrolle durch Instrumente wie die E‑ID? Und wer verliert?
- Könnte ein radikaler Verzicht auf staatliche und private Identitätskontrolle mehr Freiheit bringen – oder totale Chaos?
- Welche Machtverhältnisse verbergen sich hinter technischen Infrastrukturen wie der E‑ID?
- Wie unterscheiden sich moderne Technologien wie die E‑ID von historischen Überwachungspraktiken (z. B. Fichenaffäre)?
Zu Globalisierung und Rechtsstaat
- Ist der Nationalstaat überhaupt noch relevant – oder nur ein Zwischenstadium auf dem Weg zu einem globalen System?
- Könnten regionale oder transnationale Netzwerke den Rechtsstaat besser ersetzen, als ein zentralisiertes staatliches System es je könnte?
- Ist der Schutz durch das Recht eine Illusion, wenn ökonomische Macht faktisch alles durchsetzen kann?
Zu Demokratie und Partizipation
- Warum sollte eine Mehrheit das Recht haben, die Lebensrealität von Minderheiten zu bestimmen? Gibt es bessere Modelle als Demokratie?
- Welche Strukturen könnten entstehen, wenn wir das Konzept von Machtablösung ganz abschaffen?
- Ist Demokratie in der digitalen Ära überhaupt noch relevant, oder wäre eine dezentrale Entscheidungsfindung sinnvoller?
Zu Föderalismus und Machtverteilung
- Warum sollten Entscheidungen immer lokal getroffen werden? Gibt es Situationen, in denen Zentralismus überlegen ist?
- Ist Föderalismus ein Relikt, das in einer global vernetzten Welt keine Rolle mehr spielt?
- Welche alternativen Modelle zur Machtverteilung könnten Föderalismus ersetzen?
Zu Identität und Technologie
- Brauchen wir Identitäten überhaupt? Was wäre eine Welt ohne zentrale Identitätsnachweise?
- Wie könnte Technologie unsere Identität komplett dekonstruieren, statt sie zu definieren oder zu schützen?
- Welche Alternativen zu staatlichen und privaten Identitätslösungen könnten in einer anarchischen Struktur bestehen?
Zu Sozialstaat und Gleichheit
- Ist der Sozialstaat nur ein Mittel, um Ungleichheit zu kaschieren, statt sie zu lösen?
- Wie könnte eine Welt aussehen, in der jede*r völlig unabhängig von staatlicher Unterstützung wäre?
- Kann echte soziale Gerechtigkeit in einem System erreicht werden, das ökonomische Ungleichheit voraussetzt?
Meta-Fragen: Die grundlegende Perspektive hinterfragen
- Was wäre, wenn der Staat nicht repariert, sondern abgeschafft werden müsste – was würde an seine Stelle treten?
- Sind Institutionen überhaupt dazu fähig, das Gemeinwohl zu fördern, oder sichern sie nur bestehende Machtverhältnisse?
- Ist Vertrauen in ein System eine Schwäche oder eine Notwendigkeit, um größere Ziele zu erreichen?
Ich hoffe, diese Fragen helfen dir, deinen eigenen Ansatz zu entwickeln, der außerhalb traditioneller Denkmuster liegt. Wenn du spezifische Punkte vertiefen möchtest, unterstütze ich dich gerne!
Die Dekonstruktion der Unterscheidung ((Privat)Staat)
Die Dekonstruktion der Unterscheidung ((Privat)Staat)((Privat)Staat)
Die Unterscheidung ((Privat)Staat)((Privat)Staat) definiert beide Begriffe – „Staat“ und „Privat“ – nicht als feste Entitäten, sondern als voneinander abhängige Konstruktionen. „Privat“ existiert nur in Abgrenzung zum „Staat“, und „Staat“ gewinnt Bedeutung erst durch die Differenz zum „Privat“. Diese Unterscheidung macht nicht nur Dinge sichtbar, sondern erzeugt Machtverhältnisse, Unsichtbarkeiten und praktische Konsequenzen.
Was die Unterscheidung erzeugt
- Sichtbarkeit:
- „Privat“ wird als Raum individueller Freiheit und Marktaktivität dargestellt.
- „Staat“ wird als Garant für Ordnung, Gemeinwohl und Recht positioniert.
- Macht:
- Die Unterscheidung bestimmt, wer kontrolliert: Der Staat über das „Öffentliche“, Private über das „Eigene“.
- Unsichtbarkeit:
- Machtmissbrauch im „Privaten“ (z. B. durch Konzerne) wird legitimiert, weil es als „frei“ gilt.
- Eingriffe des „Staates“ (z. B. Überwachung) werden gerechtfertigt, weil sie dem „Gemeinwohl“ dienen sollen.
Warum diese Unterscheidung problematisch ist
- Verflechtung statt Trennung: In der Praxis verschmelzen ((Privat)Staat)((Privat)Staat), etwa wenn der Staat private Daten nutzt oder private Akteure staatliche Aufgaben übernehmen.
- Krise der Legitimität: Beide Sphären haben ihre Glaubwürdigkeit eingebüßt – der Staat durch Überwachung (z. B. Fichenaffäre), das Private durch Datenmissbrauch (z. B. Big Tech).
- Grenzen verschwimmen: Die E‑ID zeigt, wie unscharf ((Privat)Staat)((Privat)Staat) geworden ist: Sie ist staatlich reguliert, basiert aber auf dezentralen Technologien und speichert Daten „privat“.
Neue Fragen an ((Privat)Staat)((Privat)Staat)
- Was wird durch die Unterscheidung sichtbar, was bleibt verdeckt?
- Beispiel: Schützt die E‑ID wirklich Privatsphäre, oder wird sie zum Werkzeug staatlicher Kontrolle?
- Welche neuen Unterscheidungen könnten die alte ersetzen?
- Etwa ((zentral)dezentral)((zentral)dezentral) oder ((hierarchisch)partizipativ)((hierarchisch)partizipativ).
- Wie könnte Identität gestaltet werden, ohne ((Privat)Staat)((Privat)Staat) zu reproduzieren?
- Dezentrale Systeme, Commons-basierte Ansätze oder lokale Identitätsnetzwerke.
Fazit
Die Unterscheidung ((Privat)Staat)((Privat)Staat) ist keine gegebene Realität, sondern eine Praxis, die Machtverhältnisse definiert. Ihre Dekonstruktion eröffnet neue Möglichkeiten, über Identität, Kontrolle und Zusammenarbeit nachzudenken – jenseits der alten Dichotomien.
was passiert, wenn eine Unterscheidung gelöscht wird?
Wenn eine Unterscheidung gelöscht wird, verschwinden nicht nur die beiden Begriffe, die durch sie definiert wurden, sondern auch die gesamte Praxis, die diese Begriffe erzeugt und aufrechterhalten hat. Dies hat weitreichende Konsequenzen:
1. Aufhebung der Differenz
- Keine Trennung mehr: Die beiden Begriffe, die durch die Unterscheidung existieren, verlieren ihre Grundlage.
- Beispiel: Wenn ((Privat)Staat)((Privat)Staat) gelöscht wird, gibt es kein „Privat“ und kein „Staat“ mehr als klar getrennte Kategorien.
- Konsequenz: Es entsteht eine Zone der Ununterscheidbarkeit, in der neue Bedeutungen oder Organisationsformen möglich werden.
2. Unsichtbarkeiten werden sichtbar
- Verdecktes wird enthüllt: Die Unterscheidung hat immer auch Aspekte verdeckt, etwa die Verflechtungen zwischen „Staat“ und „Privat“.
- Beispiel: Die vermeintliche Trennung von öffentlicher Kontrolle (Staat) und individueller Freiheit (Privat) kann sichtbar machen, wie stark beide von Machtstrukturen geprägt sind.
- Konsequenz: Die Dynamiken und Machtverhältnisse, die durch die Unterscheidung verschleiert wurden, treten offen zutage.
3. Aufbrechen von Machtverhältnissen
- Legitimation wird entzogen: Die Unterscheidung dient oft dazu, Macht und Autorität zu rechtfertigen.
- Beispiel: Die E‑ID wird als „staatlich“ legitimiert, obwohl private Technologien genutzt werden.
- Konsequenz: Ohne die Unterscheidung verlieren bestehende Institutionen und Praktiken ihre ideologische Grundlage.
4. Entstehung neuer Ordnungen
- Freiraum für neue Unterscheidungen: Wenn eine Unterscheidung gelöscht wird, entsteht Platz für alternative Kategorien.
- Beispiel: Statt ((Privat)Staat)((Privat)Staat) könnte eine neue Unterscheidung ((zentral)dezentral)((zentral)dezentral) die Dynamiken von Kontrolle und Autonomie erfassen.
- Konsequenz: Gesellschaftliche Praktiken, Technologien und Organisationen müssen neu gedacht werden.
5. Praktischer Unterschied: Was macht das Löschen der Unterscheidung?
- Verlust der bisherigen Ordnung: Systeme, die auf der Unterscheidung basieren, könnten kollabieren oder sich transformieren.
- Beispiel: Wenn „Privat“ und „Staat“ nicht mehr unterschieden werden, könnten Rechts- und Verwaltungssysteme unklar werden.
- Chance zur Neuorientierung: Es ermöglicht, Kategorien und Praktiken zu entwickeln, die spezifischer, gerechter oder inklusiver sind.
Fragen zur Löschung von ((Privat)Staat)((Privat)Staat):
- Was bleibt übrig, wenn „Privat“ und „Staat“ nicht mehr unterschieden werden?
- Wie könnten Identität, Kontrolle und Ressourcen ohne diese Unterscheidung organisiert werden?
- Welche neuen Konflikte könnten entstehen, wenn alte Kategorien verschwinden?
- Welche Alternativen zur Unterscheidung könnten stabiler, offener oder anpassungsfähiger sein?
Fazit: Wenn eine Unterscheidung gelöscht wird, entsteht eine radikale Offenheit, die bestehende Ordnungen destabilisiert, aber auch neue Möglichkeiten schafft. Für ((Privat)Staat)((Privat)Staat) bedeutet dies, dass die Trennung von Macht und Freiheit, von Kontrolle und Autonomie neu gedacht werden müsste – möglicherweise mit völlig anderen Begriffen und Praktiken.
Wenn eine Unterscheidung gelöchst wird… “… dann stehen wir zunächst mit leeren händen da.”
Das Zitat von Prof. Dr. Dirk Baecker – „… dann stehen wir zunächst mit leeren Händen da.“ – ist eine kraftvolle Ergänzung zur Frage, was passiert, wenn eine Unterscheidung gelöscht wird. Es legt den Fokus auf die Desorientierung und die gleichzeitige Chance, die aus dem Verlust einer etablierten Ordnung entsteht.
1. Leere Hände: Was bedeutet das konkret?
- Verlust der Orientierung:
- Die Unterscheidung ((Privat)Staat)((Privat)Staat) hat uns lange geholfen, soziale, rechtliche und politische Systeme zu organisieren.
- Ihre Löschung hinterlässt ein Vakuum, weil die gewohnte Struktur der Welt wegfällt.
- Beispiel: Wer ist für Datenschutz verantwortlich, wenn es keinen „Staat“ und kein „Privat“ mehr gibt?
- Verlust von Sicherheit:
- Die Kategorien „Privat“ und „Staat“ bieten auch narrative Sicherheit: Sie sagen uns, wer zuständig ist, wer schützt, wer reguliert.
- Ohne diese Kategorien fühlen wir uns möglicherweise ausgesetzt – „mit leeren Händen“.
2. Der produktive Moment der Leere
- Kreative Desorientierung:
- Mit leeren Händen dazustehen, bedeutet auch, die Möglichkeit zu haben, etwas Neues aufzubauen.
- Beispiel: Die E‑ID könnte auf völlig neuen Prinzipien basieren, etwa auf lokalen Netzwerken oder Commons, statt auf der alten Unterscheidung ((Privat)Staat)((Privat)Staat).
- Neue Perspektiven:
- In der Leere erkennen wir, wie sehr unsere bisherigen Begriffe die Welt begrenzt haben.
- Die Frage ist nicht mehr, „was gehört wem?“, sondern vielleicht: „Wie teilen wir Verantwortung, Ressourcen und Macht?“
3. Praktische Folgen für Systeme
- Chaos oder Ordnung?
- Ohne Unterscheidung ((Privat)Staat)((Privat)Staat) könnte es kurzfristig zu Chaos kommen, wenn bestehende Institutionen zusammenbrechen.
- Aber: Diese „leeren Hände“ könnten der Ausgangspunkt für neue Systeme sein, die flexibler, partizipativer und gerechter sind.
- Neue Unterscheidungen entstehen:
- Wir könnten anfangen, die Welt entlang anderer Linien zu organisieren, etwa ((zentral)dezentral)((zentral)dezentral), ((offen)geschlossen)((offen)geschlossen) oder ((hierarchisch)partizipativ)((hierarchisch)partizipativ).
4. Fragen in der Leere
- Was bleibt übrig, wenn „Privat“ und „Staat“ keine Bedeutung mehr haben?
- Welche neuen Kategorien könnten die leeren Hände füllen?
- Wie können wir die „Leere“ nutzen, um gerechtere und nachhaltigere Strukturen zu schaffen?
Fazit: Mit leeren Händen dazustehen, ist kein Scheitern, sondern ein Moment der radikalen Offenheit. Es zwingt uns, alte Gewohnheiten und Begriffe zu hinterfragen und neu zu denken. In der Dekonstruktion der Unterscheidung ((Privat)Staat)((Privat)Staat) liegt die Möglichkeit, bisher verdeckte Potenziale zu sehen – und vielleicht etwas radikal Neues zu schaffen.
habermas hat ende der 50er jahre die unterscheidung ((privat)öffentlich) in aufstieg und fall beschrieben…
Ja, Habermas’ Analyse der Unterscheidung ((privat)o¨ffentlich)((privat)öffentlich) in “Strukturwandel der Öffentlichkeit” (1950er Jahre, veröffentlicht 1962) beschreibt den Aufstieg und den Fall dieser Differenz in einer sich wandelnden Gesellschaft. Seine Beobachtungen sind zentral für das Verständnis, wie die Grenzen zwischen „Privatheit“ und „Öffentlichkeit“ historisch entstanden sind, wie sie sich verändert haben und welche Dynamiken sie prägen.
1. Der Aufstieg der Unterscheidung ((privat)o¨ffentlich)((privat)öffentlich)
- Die bürgerliche Öffentlichkeit:
- Im 18. Jahrhundert entsteht mit dem Aufstieg des Bürgertums eine klare Differenzierung zwischen privaten und öffentlichen Sphären.
- Privat: Der Raum des Individuums und der Familie (z. B. Eigentum, häusliches Leben, wirtschaftliche Interessen).
- Öffentlich: Der Raum gesellschaftlicher Diskussionen und politischer Teilhabe (z. B. Salons, Zeitungen, politische Debatten).
- Praktische Wirkung:
- Die Öffentlichkeit wird zum Ort der kritischen Reflexion, wo Bürger*innen die Macht staatlicher Institutionen und wirtschaftlicher Akteure hinterfragen können.
- „Privat“ bleibt ein Rückzugsraum, der vor staatlicher Kontrolle und öffentlicher Einmischung geschützt sein soll.
2. Der Fall der Unterscheidung ((privat)o¨ffentlich)((privat)öffentlich)
- Kommerzialisierung der Öffentlichkeit:
- Im 20. Jahrhundert beobachtet Habermas den Zerfall der kritischen Öffentlichkeit durch die Verzahnung von Staat und Wirtschaft.
- „Öffentlichkeit“ wird zunehmend durch Medien, PR und Konsumkultur gesteuert.
- Das kritische Bürgertum verliert seinen Einfluss, und die Öffentlichkeit wird ein Raum der Manipulation und des Spektakels.
- Auflösung der Privatsphäre:
- Die Privatsphäre, ursprünglich geschützt, wird durch Medien und ökonomische Interessen ausgehöhlt.
- Das „Private“ wird zunehmend „öffentlich“ gemacht (z. B. in Werbung, sozialen Medien, Reality-TV).
- Gleichzeitig dringt der Staat tiefer in private Räume ein (Überwachung, Datenkontrolle).
3. Transformation der Unterscheidung in der digitalen Moderne
- Digitale Öffentlichkeit:
- Im digitalen Zeitalter lösen sich die Grenzen zwischen „Privat“ und „Öffentlich“ weiter auf.
- Soziale Medien verschmelzen Privates und Öffentliches: Persönliche Inhalte werden öffentlich geteilt, während Algorithmen diese Inhalte manipulieren und kommerziell nutzen.
- Die „kritische Öffentlichkeit“ von Habermas ist kaum mehr rekonstruierbar – sie wird durch fragmentierte Netzwerke und Plattform-Logiken ersetzt.
- Privatheit als Illusion:
- Daten von Individuen, die als „privat“ gelten, werden öffentlich gesammelt, verkauft und genutzt (Big Data, Überwachungskapitalismus).
- Öffentliches Verhalten (z. B. auf Plattformen) wird durch privatwirtschaftliche Interessen gesteuert.
4. Parallele zu ((Privat)Staat)((Privat)Staat)
- Habermas zeigt, wie die Unterscheidung ((privat)o¨ffentlich)((privat)öffentlich) durch historische und soziale Veränderungen dynamisch ist – sie wird nicht einfach „gelöscht“, sondern umgeformt.
- Ebenso könnte die Unterscheidung ((Privat)Staat)((Privat)Staat) durch technologische Entwicklungen (z. B. E‑ID) und neue gesellschaftliche Praktiken (z. B. Commons) transformiert werden.
5. Fragen für die Gegenwart
- Wie rekonstruieren wir Öffentlichkeit in einer digitalen Welt, die Privatheit und Öffentlichkeit verschmelzen lässt?
- Welche neuen Unterscheidungen könnten die Funktion von ((privat)o¨ffentlich)((privat)öffentlich) übernehmen, um Macht und Teilhabe zu organisieren?
- Wie könnte eine kritische Öffentlichkeit ohne klare Trennung von Privatheit funktionieren?
Fazit: Habermas beschreibt ((privat)o¨ffentlich)((privat)öffentlich) als eine historische Unterscheidung, die durch soziale und ökonomische Dynamiken in Auflösung gerät. Seine Analyse hilft uns, zu verstehen, wie Unterscheidungen nicht statisch sind, sondern in ihrem Gebrauch und Wandel stets neue Machtverhältnisse erzeugen – und wie wir diese aktiv hinterfragen können.
Watzlwitz: das 6. Axiom: “mehr des selben”
Quelle | Die von dir skizzierte Problematik zeigt, wie die #eID als “Portal” zu einer tiefgreifenden Reflexion über die Kulturform der Moderne führen kann. Hier geht es nicht nur darum, die E‑ID als technologisches Projekt zu hinterfragen, sondern die Grundannahmen und historischen Entwicklungen der Moderne kritisch zu beleuchten. Um den nächsten Schritt in der Entwicklung wirklich zu vollziehen, sind Fragen notwendig, die die Logik des „Mehr desselben“ durchbrechen und die Grundannahmen selbst infrage stellen.
1. Fragen zu den Grundannahmen der Moderne
- Welche Annahmen der Moderne prägen die technologische Entwicklung und warum gelten sie als unverhandelbar?
- Inwiefern basiert die Moderne auf der Idee, dass Kontrolle und Zentralisierung Probleme lösen können?
- Welche Alternativen zur Logik der industriellen Effizienz könnten eine neue Grundlage für gesellschaftliche Organisation bieten?
- Wie haben sich Ideen wie Fortschritt, Wachstum und Rationalität von Lösungen zu Problemen entwickelt?
2. Fragen zur Krise der Kulturform der Moderne
- Warum hat der sozial-liberale Nationalstaat, obwohl er auf Fortschritt und Gerechtigkeit abzielte, globale Ungleichheiten und ökologische Krisen nicht verhindert?
- Welche Rolle spielt die Trennung ((Privat)Staat)((Privat)Staat) in der Persistenz von Ungleichheit und Machtmissbrauch?
- Wie reproduziert der Fokus auf individuelle Rechte (z. B. Menschenrechte) die Strukturen der Moderne, ohne die zugrunde liegende Logik zu hinterfragen?
- Ist die „Globalisierung der Institutionen“ eine Lösung oder ein Ausdruck der Krise selbst?
3. Fragen zu technologischen Entwicklungen
- Wie machen Technologien wie die #eID grundlegende Probleme der Moderne sichtbar (z. B. Machtkonzentration, Abhängigkeit von zentralen Strukturen)?
- Welche Annahmen stecken in der Idee, dass digitale Technologien gesellschaftliche Probleme lösen können?
- Inwiefern wird die Logik der Kontrolle durch digitale Systeme wie die #eID verstärkt statt überwunden?
- Wie könnten Technologien gestaltet werden, die nicht die alte Logik reproduzieren, sondern neue, dezentrale Formen von Gemeinschaft und Organisation ermöglichen?
4. Fragen zu Wandel und Transformation
- Wie können wir die Logik des „Mehr desselben“ durchbrechen und Wandel in der zweiten Ordnung einleiten?
- Welche Annahmen müssen wir aufgeben, um grundlegende Transformationen zu ermöglichen?
- Wie können wir von einer Logik der Effizienz und Kontrolle zu einer Logik der Resilienz und Verbundenheit gelangen?
- Welche historischen Lektionen sollten wir aus den letzten 150 Jahren mitnehmen, um neue Lösungen zu entwickeln, statt alte Muster zu reproduzieren?
5. Fragen zu Alternativen
- Wie könnte eine Gesellschaft ohne die Unterscheidung ((Privat)Staat)((Privat)Staat) aussehen?
- Welche Organisationsformen könnten an die Stelle des sozial-liberalen Nationalstaates treten?
- Wie könnten Technologien gestaltet werden, die die Idee von Commons oder dezentraler Zusammenarbeit fördern?
- Welche Rolle spielen kulturelle Praktiken und Narrative dabei, neue Formen des Zusammenlebens und Zusammenarbeitens zu etablieren?
6. Meta-Fragen zur Reflexion
- Welche neuen Unterscheidungen könnten helfen, die Grundannahmen der Moderne zu überschreiten?
- Wie können wir eine Kultur entwickeln, die sich nicht auf Kontrolle und Hierarchie, sondern auf Beziehungen und Adaptivität gründet?
- Was sind die unsichtbaren „Gewinne“ der bisherigen Logik, die wir verlieren könnten – und welche neuen Möglichkeiten könnten daraus entstehen?
Fazit
Der notwendige Entwicklungsschritt erfordert Fragen, die nicht nur Symptome ansprechen, sondern die Grundlagen der Kulturform der Moderne infrage stellen. Diese Fragen helfen, alte Denk- und Handlungsmuster zu erkennen und durch radikal neue Perspektiven zu ersetzen. Die #eID kann als Symbol und Gelegenheit genutzt werden, um diese Reflexion zu vertiefen und den Wandel in der zweiten Ordnung anzustoßen.
Der Übergang zu AutarkieIndex.org
Hier ist eine enger an den bisherigen Chat gebundene Antwort, die zeigt, wie der AutarkieIndex auf die Fragen rund um die E‑ID angewandt werden könnte. Dabei bleibt die Perspektive bottom-up, auf Resilienz, Nachhaltigkeit und Xerokratie fokussiert.
1. Problemdefinition durch die Linse des AutarkieIndex
Die Einführung einer E‑ID wirft zentrale Probleme auf, die mit Autarkie und Selbstbestimmung kollidieren könnten:
- Zentrale Kontrolle und Abhängigkeit: Die E‑ID wird von staatlichen oder privaten Institutionen gesteuert, wodurch lokale Autonomie eingeschränkt werden kann.
- Datensouveränität: Persönliche Daten könnten missbraucht oder zentralisiert gespeichert werden, was Abhängigkeiten schafft und Sicherheitsrisiken birgt.
- Fehlende Inklusivität: Menschen mit geringem Zugang zu digitaler Infrastruktur könnten ausgeschlossen werden, was Ungleichheiten verstärkt.
- Nachhaltigkeitsfragen: Die technologische Infrastruktur der E‑ID könnte ressourcenintensiv und ökologisch belastend sein.
2. Zielvorstellungen des AutarkieIndex in Bezug auf die E‑ID
Der AutarkieIndex könnte folgende Ziele formulieren:
- Lokale Resilienz stärken: Systeme schaffen, die regionale Kontrolle über Identitätsmanagement ermöglichen und in Krisen unabhängig von zentralen Strukturen funktionieren.
- Nachhaltigkeit fördern: Eine E‑ID, die ressourcenschonend entwickelt wird und nicht auf umweltschädliche Technologien angewiesen ist.
- Xerokratische Prinzipien einhalten: Macht und Kontrolle dezentralisieren, partizipative Entscheidungsprozesse fördern und Zugang für alle sicherstellen.
- Soziale Inklusion gewährleisten: Alle Menschen, unabhängig von technologischen oder sozialen Barrieren, sollen gleiche Chancen haben, ihre digitale Identität zu verwalten.
3. Fragen, die der AutarkieIndex an die E‑ID stellt
Resilienz:
- Wie könnte die E‑ID so gestaltet werden, dass sie auch ohne zentralisierte Infrastruktur (z. B. in Krisensituationen) funktioniert?
- Könnten Gemeinschaften oder Regionen ihre eigenen Identitätsserver betreiben, die interoperabel mit einer nationalen E‑ID wären?
- Wie lässt sich die E‑ID an lokale Bedürfnisse anpassen, um regionale Eigenheiten zu respektieren?
Nachhaltigkeit:
- Welche umweltfreundlichen Technologien könnten in die E‑ID-Infrastruktur integriert werden, um Energie- und Ressourcenverbrauch zu minimieren?
- Ist die technische Infrastruktur der E‑ID reparaturfreundlich und langlebig, um Abfall zu vermeiden?
- Wie können lokale Ressourcen (z. B. regional erzeugte Energie) genutzt werden, um die digitale Infrastruktur zu betreiben?
Xerokratie:
- Wie können Bürger*innen in die Gestaltung und Verwaltung der E‑ID einbezogen werden, um ihre Akzeptanz und Legitimität zu erhöhen?
- Welche dezentralen Governance-Modelle könnten sicherstellen, dass keine Machtkonzentration durch die E‑ID entsteht?
- Welche Mechanismen könnten garantieren, dass die E‑ID offene und barrierefreie Zugänge für alle gewährleistet?
Soziale Faktoren und Inklusion:
- Wie kann sichergestellt werden, dass benachteiligte Gruppen Zugang zu einer E‑ID erhalten und sie nutzen können?
- Welche Bildungsprogramme könnten geschaffen werden, um Menschen in der Nutzung der E‑ID zu befähigen?
- Wie lässt sich die E‑ID so gestalten, dass sie kulturelle und soziale Unterschiede respektiert und fördert?
4. Mögliche Lösungsansätze des AutarkieIndex
- Lokale Server und Datenhoheit: Regionen oder Gemeinden betreiben dezentrale Identitätsserver, die von Bürgern verwaltet werden, um Kontrolle und Resilienz zu erhöhen.
- Interoperable Identitäten: Individuen können zwischen mehreren E‑ID-Anbietern wählen, einschließlich staatlicher, lokaler und gemeindebasierter Lösungen.
- Open-Source-Technologien: Der gesamte Quellcode der E‑ID-Infrastruktur wird offengelegt, um Transparenz, Sicherheit und lokale Anpassungen zu ermöglichen.
- Energieeffiziente Infrastruktur: Einsatz von Low-Energy-Technologien, die auf erneuerbaren Ressourcen basieren, um Nachhaltigkeitsziele zu erfüllen.
- Gemeinschaftsbasierte Pilotprojekte: Testläufe in lokalen Gemeinschaften, um xerokratische Entscheidungsprozesse und lokale Verwaltung der E‑ID zu erproben.
5. Fazit: AutarkieIndex und E‑ID
Der AutarkieIndex könnte die E‑ID als Chance betrachten, Autonomie und Zusammenarbeit neu zu denken. Die zentrale Frage bleibt: Wie können digitale Identitätslösungen so gestaltet werden, dass sie Resilienz, Nachhaltigkeit und xerokratische Werte fördern?
Die E‑ID könnte ein Werkzeug sein, um gemeinschaftsbasierte Lösungen zu fördern, statt nur ein weiteres Instrument zentralisierter Kontrolle zu werden. Dabei würde der AutarkieIndex aufzeigen, wo Schwächen im aktuellen Ansatz liegen und wie lokale Innovation diese überwinden könnte.
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Wenn du der staatlich zwangsfinanzierten SDA und ihrer Vermittlung durch Boulevard vertraust, tönnt das im Dezember 2024 so:
Zusammenstellung durch #chatGPT/Consensus | Watson unterschreibt ihre Vermittlung mit: “Mit Material der Nachrichtenagentur SDA.”
Das bedeutet, dass Watson Teile ihrer Berichterstattung auf Inhalte der Schweizerischen Depeschenagentur (SDA) stützt. Die SDA ist die größte Nachrichtenagentur der Schweiz und liefert unabhängige, aktuelle und verlässliche Nachrichten an Medienhäuser.
Die Verwendung von SDA-Material deutet darauf hin, dass:
- Watson Informationen aus einer vertrauenswürdigen Quelle übernimmt, die breit im Journalismus verwendet wird.
- Die Inhalte oft neutral gehalten sind, da die SDA als Agentur journalistische Standards einhält.
- Watson möglicherweise diese Inhalte mit eigenen Ergänzungen, Analysen oder Kommentaren erweitert.
Solche Hinweise auf die Quelle sind üblich, um Transparenz über die Ursprünge der Inhalte zu schaffen und journalistische Sorgfaltspflicht zu demonstrieren.
Die Schweizerische Depeschenagentur (SDA) finanziert sich aus mehreren Quellen, die in der Regel miteinander kombiniert werden, um den Betrieb der Agentur sicherzustellen:
1. Abonnemente und Dienstleistungen:
- Medienhäuser: Zeitungen, TV-Sender, Radioanstalten und Online-Plattformen zahlen Abonnementsgebühren für die Nutzung der von der SDA gelieferten Nachrichteninhalte.
- Unternehmen und Institutionen: Diese beziehen spezialisierte Dienste wie maßgeschneiderte Nachrichten oder Pressespiegel.
- Regierungen und Behörden: Teilweise nutzen staatliche Stellen die Dienste der SDA für offizielle Mitteilungen oder Berichterstattung.
2. Subventionen und öffentliche Gelder:
- Seit der Mediengesetzgebung in der Schweiz erhält die SDA staatliche Unterstützung. Diese Förderung zielt darauf ab, die Berichterstattung in allen Landesteilen und Sprachen (Deutsch, Französisch, Italienisch und Rätoromanisch) zu sichern.
- Das Ziel der Förderung ist, eine unabhängige Grundversorgung mit Nachrichten zu gewährleisten, die alle Regionen der Schweiz einschließt.
3. Spezielle Projekte und Kooperationen:
- Die SDA kann für spezifische Projekte wie regionale Berichterstattung, Wahlberichterstattung oder thematische Schwerpunkte (z. B. Klimawandel, Gesundheitswesen) zusätzliche Finanzierungen erhalten.
- Oft arbeitet sie dabei mit öffentlichen oder privaten Partnern zusammen.
4. Verkauf von Zusatzdiensten:
- Neben der Bereitstellung von Nachrichten bietet die SDA auch Multimediainhalte, Grafiken, Videos oder Live-Berichterstattung an.
- Technologische Dienste, wie die Unterstützung bei der automatisierten Nachrichtenverbreitung, generieren zusätzliche Einnahmen.
5. Beteiligung der Medienhäuser:
- Die SDA wird von einer Vielzahl von Schweizer Medienunternehmen getragen, die als Aktionäre fungieren. Diese beteiligen sich finanziell an der Agentur, da sie auf ihre Inhalte angewiesen sind.
Die Kombination dieser Einnahmequellen sichert den Betrieb der SDA und ermöglicht es ihr, unabhängig und zuverlässig Nachrichten für die Schweiz bereitzustellen.
Zusammestellung durch Consensus:
Hier ist eine Übersicht zu den Kernaspekten der elektronischen Identität (E‑ID) in der Schweiz, basierend auf den Artikeln und Informationen aus den angegebenen Quellen:
Was ist die E‑ID?
Die elektronische Identität (E‑ID) ist ein digitaler Identitätsnachweis, der Bürgerinnen und Bürgern ermöglicht, sich im Internet sicher und eindeutig auszuweisen. Sie enthält persönliche Daten wie Name, Alter und Adresse, ist jedoch nicht gleichbedeutend mit der digitalen Version eines Reisepasses oder einer Identitätskarte. Als Trägermittel werden Smartphones, Chipkarten oder andere Technologien genutzt.
Quelle: Watson, 2019
Wofür kann die E‑ID genutzt werden?
- E‑Government-Dienste: Anmeldung auf Gemeinden, Steuererklärungen, Strafregisterauszüge.
- Online-Dienste: Zugriff auf Patientendossiers, Abschluss von Bank- oder Versicherungsverträgen.
- Sicheres Online-Shopping: Verifikation von Identitäten für Online-Einkäufe.
- Zentrales Login: Vereinfachung von Logins für verschiedene Schweizer Online-Dienste.
Quelle: Watson, 2019
Was bringt die E‑ID?
- Vorteile für Bürger: Einfachere und schnellere Abwicklung von Verwaltungs- und Geschäftsprozessen.
- Vorteile für Wirtschaft und Staat: Kosteneinsparungen durch vereinfachte Prozesse und bessere Dienstleistungsangebote.
- Schutz vor Identitätsdiebstahl: Durch staatliche Zertifizierung und Überwachung.
Quelle: Watson, 2019
Warum private Anbieter?
- Argument des Bundes: Private Unternehmen verfügen über die notwendige Infrastruktur und Expertise. Der Staat prüft und bestätigt nur die Identität.
- Kostenersparnis: Der Bund kann das Projekt größtenteils durch die Privatwirtschaft finanzieren.
- Zeitersparnis: Private Anbieter sollen die technische Weiterentwicklung beschleunigen.
Quelle: Watson, 2019
Was sagen Kritiker?
- Datenschutzbedenken: Kritiker warnen vor der Abhängigkeit von privaten Unternehmen und möglichen Datenmissbrauch.
- Verlust staatlicher Kontrolle: Die Speicherung und Nutzung der Daten durch private Anbieter wird als problematisch angesehen.
- Starker Widerstand: Referendumskomitees lehnen die private Lösung ab und fordern eine rein staatliche E‑ID.
Quelle: Watson, 2019
Ist die E‑ID sicher?
- Sicherheitsstufen: Niedrig, substanziell und hoch – abhängig von den gespeicherten Daten und deren Schutzmechanismen.
- Freiwillige Nutzung: Die Nutzung bleibt optional, um Akzeptanzprobleme zu vermeiden.
- Kritikpunkt: Trotz Sicherheitsvorkehrungen ist eine totale Datensicherheit nicht garantiert.
Quelle: Watson, 2019
Wie geht es weiter?
- Einführung geplant: Die staatlich zertifizierte E‑ID soll ab 2026 verfügbar sein.
- Referendum: Bereits in früheren Abstimmungen und durch die Ablehnung 2021 wurde klargestellt, dass die Bevölkerung ein staatlich kontrolliertes Modell bevorzugt.
Quelle: Watson, 2024
Diese Informationen spiegeln die Debatten und Fortschritte rund um die Einführung der E‑ID wider. Sie zeigen sowohl das Potenzial als auch die Herausforderungen der digitalen Identität in der Schweiz.
Links, Threads, zu verarbeitende Hinweise…
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Offene Blogeinträge, welche zu diesem Thema passen…
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Textsorte: (1) Traum, (2) Blitz, (3) Bekenntnis, (4) Memo, (5) Märchen, (6) Drama, (7) Tabu
Arbeitsform: Dokumentation, Listenbildung, Work in Progress
Anlass: (…)
TL;DR: (…)
Bildquelle: (…)
URL/Hashtag: (…)

Stefan M. Seydel, aka sms, aka sms2sms in «Zürcher Festspiel 1901″ (2019, Fotocredit: Charles Schnyder): Twitter, Wikipedia (Lemma), Youtube (aktuell), Soundcloud, Mastodon, Instagram (gesperrt), Snapchat, TikTok, Twitch, t.me/WikiDienstag (Nicht in Betrieb) | Exklusiv: speakerbooking.ch/sms2sms
About @sms2sms, aka Stefan M. Seydel/sms ;-)
Stefan M. Seydel, Jahrgang 1965, ist Unternehmer, Sozialarbeiter und Künstler. Er machte nach einer Berufslehre als Hochbauzeichner einen Bachelor in Soziale Arbeit in St. Gallen und einen Master in der gleichen Disziplin bei Silvia Staub-Bernasconi in Berlin. Seine überwiegend selbstständige Tätigkeit kreist um das Thema der Entwicklung und Realisierung von Pilot- und Impulsprojekten für renommierte Auftraggeberinnen.
Als Künstler hat er Ausstellungen und Performances auf internationaler Ebene präsentiert, darunter in der Royal Academy of Arts in London, dem Deutschen Historischen Museum in Berlin oder einer Einzelausstellung “Kunst Macht Probleme” in der Crypta Cabaret Voltaire, Birthplace of DADA in Zürich. Er wurde mit dem Migros Jubilée Award in der Kategorie Wissensvermittlung ausgezeichnet und hat diverse Ehrungen durch Webby Awards für seine Arbeit mit rocketboom.com erhalten.
Stefan war Jury-Mitglied des Next Idea Prix Ars Electronica 2010 und war drei Jahre Mitglied der Schulleitung des Gymnasiums Kloster Disentis. Sein Wissen und seine Erfahrung im Bereich der Information und Technologie haben ihm auch dabei geholfen, mit Statistik Stadt Zürich und Wikimedia Schweiz unter WikiDienstag.ch zusammenzuarbeiten.
Sein Engagement im Bereich der freiwilligen Arbeit führte ihn in das Präsidium Internationaler Bodensee Club (Leitung Fachgruppe Wissenschaft) oder für einige andere Jahre als Vice-Präsident des von Paul Watzlawick initiierten P.E.N.-Club Liechtenstein. Seydel hat unter ((( rebell.tv ))) zwei Bücher zusammen mit seiner Partnerin veröffentlicht, viele Kolumnen, Fachtexte und journalistische Texte publiziert.
Seine Arbeit auf Social Media nutzt er als Microblogging. In seinem Blog verarbeitet er seine Themen. Einige davon werden auf Anfragen zu lesbaren Texten vertieft, andere werden zu Vorträgen ausgebaut. Bei Carl Auer Verlag in Heidelberg, sammelt er “Elemente einer nächsten Kulturform”. Seine Entwicklungen im Kontext der sozialräumlichen Intervention (“Arbeit am Sozialen”) machen konkrete Vorschläge in Bezug auf die Beantwortung der Sozialen Frage.
Nach 12 Jahren Berlin und 6 Jahren Zürich zog er aber in seiner zweiten Lebenshälfte vom Bodensee der Rheinquelle entgegen nach Dissentis/Mustér und hat seine Reisetätigkeit fast ganz eingestellt. Dafür macht er umsomehr sogenannte #Feedlogs (Orgiastik). Das sind Arbeitsmeetings an intentionalen Fragen in einem Lifestream. (so?) #TextByChatGPT

Aus Band 2 von: Tina Piazzi & Stefan M. Seydel, Junius-Verlag Hamburg | pdf: Band 1, 2009 | Band 2, 2010






































































































































