Die Elixiere der Kulturformen im Alpental der #Surselva

M/ein Blog ist m/ein Karten­raum und k/eine Bühne. Ich weiss wie man pub­liziert. Das hier ist etwas anderes. d!a!n!k!e | WORK IN PROGRESS reload für aktuellen schreib­stand | warum ich nicht pub­liziere? weil ich es kann. weil es geht. weil ich es für angemessen halte.

  • wenn es mir ums SENDEN gehen würde, machte ich alles falsch.
  • wenn es mir ums EMPFANGEN WERDEN gehen würde, machte ich alles anders.
  • wenn es mir ums FINDEN gehen würde, würde ich suchen.
  • wenn es mir ums GEWINNEN gehen würde, hielte ich mich an exper­tisen.

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work in progress

Anlass zu diesem Eintrag:

Summary/Spoiler/TL;DR

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bitte ver­ste­he diesen ein­trag nicht zu schnell… hier gibts nichts zu sehen und nichts zu lesen ;-)

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1. Versuch

Kul­tur­formElix­iere
Rätisch((Natur)Zeichen): Welt erscheint als sprechend. Dinge sind nicht Objek­te, son­dern Hin­weise. Ori­en­tierung entste­ht aus Lesen, nicht aus Ein­griff.

((Ort)Gemeinschaft): Zuge­hörigkeit entste­ht durch Nähe. Iden­tität ist lokal, nicht abstrakt.

((Überlieferung)Gegenwart): Wis­sen lebt im Vol­lzug. Weit­er­gabe geschieht durch Tun, nicht durch Abstrak­tion.

((Kosmos)Alltag): Das Grosse zeigt sich im Kleinen. Ord­nung ist gegeben, nicht gemacht. Diese Elix­iere machen diese Kul­tur­form tragfähig, anschlussfähig, sta­bil. Und genau dadurch unun­ter­schei­d­bar von ihrer eige­nen Form.
Alpin­barock((Gott)Welt): Ord­nung ist ges­tiftet. Sinn kommt von aussen. Welt ist Schöp­fung, nicht Pro­jekt.

((Ritual)Gemeinschaft): Zuge­hörigkeit entste­ht durch Teil­nahme. Prax­is ist Wieder­hol­ung.

((Gnade)Ordnung): Verbindlichkeit ist zuge­sprochen, nicht ver­han­delt.

((Mysterium)Alltag): Das Unver­füg­bare bleibt wirk­sam. Nicht alles muss erk­lärt wer­den. Diese Elix­iere machen diese Kul­tur­form tragfähig, anschlussfähig, sta­bil. Und genau dadurch unun­ter­schei­d­bar von ihrer eige­nen Form.
Mod­erne((Praxis)Theorie): Han­deln wird beschreib­bar, über­trag­bar, stan­dar­d­isier­bar. Welt wird gestalt­bar durch Wis­sen.

((Individuum)Gesellschaft): Das Sub­jekt wird Träger von Sinn, Ver­ant­wor­tung und Fortschritt. Bindun­gen wer­den lös­bar.

((Markt)Staat): Ord­nung entste­ht entwed­er durch Tausch oder durch Gesetz. Com­mons wer­den über­flüs­sig.

((Kritik)Fortschritt): Jede Störung wird zum Motor der Verbesserung. Oppo­si­tion wird inte­gri­ert.

((Problem)Lösung): Welt erscheint als reparier­bar. Dass die Lösung selb­st das Prob­lem ist, bleibt unsicht­bar. Diese Elix­iere machen diese Kul­tur­form beweglich, lern­fähig, expan­siv. Und genau dadurch unun­ter­schei­d­bar von ihrer eige­nen Form.
#Com­moroque

1. Prüfung

- Rätisch+ Alpin­barock≠ Mod­erne#Com­moroque
((Natur)Zeichen)((Gott)Welt)((Praxis)Theorie)((…))
((Ort)Gemeinschaft)((Ritual)Gemeinschaft)((Individuum)Gesellschaft)((…))
((Überlieferung)Gegenwart)((Gnade)Ordnung)((Markt)Staat)((…))
((Kosmos)Alltag)((Mysterium)Alltag)((Kritik)Fortschritt)((…))
((Problem)Lösung)((…))

Beobach­tung:

  1. Jede Zeile beschreibt dieselbe „Stelle“ im Weltver­hält­nis, aber in ander­er Form.
  2. Rätisch und Alpin­barock sind sym­metrisch: Welt ist getra­gen (Kos­mos, Gott), All­t­ag einge­bet­tet.
  3. Die Mod­erne kippt jede dieser Stellen in eine oper­a­tive Unter­schei­dung, die Han­deln struk­turier­bar macht.
  4. Die fün­fte Zeile existiert nur in der Mod­erne: ((Problem)Lösung) als Meta-Elix­i­er.
  5. #Com­moroque ist genau dort offen, wo die Mod­erne geschlossen ist: nicht neue Inhalte, son­dern neue For­men der Unter­schei­dung.

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Nächster Titel

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Wie ich mit den Möglichkeiten von @openAI arbeite?

Links, Threads, zu verarbeitende Hinweise…

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Offene Blogeinträge, welche zu diesem Thema passen…

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Textsorte: (1) Traum, (2) Blitz, (3) Beken­nt­nis, (4) Memo, (5) Märchen, (6) Dra­ma, (7) Tabu
Arbeits­form: Doku­men­ta­tion, Lis­ten­bil­dung, Work in Progress
Anlass: (…)
TL;DR: (…)
Bildquelle: (…)
URL/Hashtag: (…)

Ste­fan M. Sey­del, aka sms, aka sms2sms in «Zürcher Fest­spiel 1901″ (2019, Foto­cre­d­it: Charles Schny­der):  Twit­ter, Wikipedia (Lem­ma), Youtube (aktuell), Sound­cloud, Mastodon, Insta­gram (ges­per­rt), Snapchat, Tik­Tok, Twitch, t.me/WikiDienstag (Nicht in Betrieb) | Exk­lu­siv: speakerbooking.ch/sms2sms

About @sms2sms, aka Stefan M. Seydel/sms ;-)

Ste­fan M. Sey­del, Jahrgang 1965, ist Unternehmer, Sozialar­beit­er und Kün­stler. Er machte nach ein­er Beruf­slehre als Hochbauze­ich­n­er einen Bach­e­lor in Soziale Arbeit in St. Gallen und einen Mas­ter in der gle­ichen Diszi­plin bei Sil­via Staub-Bernasconi in Berlin. Seine über­wiegend selb­st­ständi­ge Tätigkeit kreist um das The­ma der Entwick­lung und Real­isierung von Pilot- und Impul­spro­jek­ten für renom­mierte Auf­tragge­berin­nen.

Als Kün­stler hat er Ausstel­lun­gen und Per­for­mances auf inter­na­tionaler Ebene präsen­tiert, darunter in der Roy­al Acad­e­my of Arts in Lon­don, dem Deutschen His­torischen Muse­um in Berlin oder ein­er Einze­lausstel­lung “Kun­st Macht Prob­leme” in der Cryp­ta Cabaret Voltaire, Birth­place of DADA in Zürich. Er wurde mit dem Migros Jubilée Award in der Kat­e­gorie Wis­sensver­mit­tlung aus­geze­ich­net und hat diverse Ehrun­gen durch Web­by Awards für seine Arbeit mit rocketboom.com erhal­ten.

Ste­fan war Jury-Mit­glied des Next Idea Prix Ars Elec­tron­i­ca 2010 und war drei Jahre Mit­glied der Schulleitung des Gym­na­si­ums Kloster Dis­en­tis. Sein Wis­sen und seine Erfahrung im Bere­ich der Infor­ma­tion und Tech­nolo­gie haben ihm auch dabei geholfen, mit Sta­tis­tik Stadt Zürich und Wiki­me­dia Schweiz unter WikiDienstag.ch zusam­men­zuar­beit­en.

Sein Engage­ment im Bere­ich der frei­willi­gen Arbeit führte ihn in das Prä­sid­i­um Inter­na­tionaler Bodensee Club (Leitung Fach­gruppe Wis­senschaft) oder für einige andere Jahre als Vice-Präsi­dent des von Paul Wat­zlaw­ick ini­ti­ierten P.E.N.-Club Liecht­en­stein. Sey­del hat unter ((( rebell.tv ))) zwei Büch­er zusam­men mit sein­er Part­ner­in Tina Piazzi veröf­fentlicht, viele Kolum­nen, Fach­texte und jour­nal­is­tis­che Texte pub­liziert.

Seine Arbeit auf Social Media nutzt er als Microblog­ging. In seinem Blog ver­ar­beit­et er seine The­men. Einige davon wer­den auf Anfra­gen zu les­baren Tex­ten ver­tieft, andere wer­den zu Vorträ­gen aus­ge­baut. Bei Carl Auer Ver­lag in Hei­del­berg, sam­melt er “Ele­mente ein­er näch­sten Kul­tur­form”. Seine Entwick­lun­gen im Kon­text der sozial­räum­lichen Inter­ven­tion (“Arbeit am Sozialen”) machen konkrete Vorschläge in Bezug auf die Beant­wor­tung der Sozialen Frage.

Nach 12 Jahren Berlin und 6 Jahren Zürich zog er aber in sein­er zweit­en Leben­shälfte vom Bodensee der Rhein­quelle ent­ge­gen nach Dissentis/Mustér und hat seine Reisetätigkeit fast ganz eingestellt. Dafür macht er umsomehr soge­nan­nte Pas­sadis und #Feed­logs (Orgiastik). Das sind Arbeitsmeet­ings an inten­tionalen Fra­gen in einem Lifestream. (so?) Text sup­port­ed by #TaaS

Aus Band 2 von: Tina Piazzi & Ste­fan M. Sey­del, Junius-Ver­lag Ham­burg | pdf: Band 1, 2009 | Band 2, 2010

#dfdu = DIE FORM DER UNRUHE | blog: dissent.is | about: dissent.is/sms | dissent.is/muster

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