M/ein Blog ist m/ein Kartenraum und k/eine Bühne. Ich weiss wie man publiziert. Das hier ist etwas anderes. d!a!n!k!e | WORK IN PROGRESS reload für aktuellen schreibstand | warum ich nicht publiziere? weil ich es kann. weil es geht. weil ich es für angemessen halte.
- wenn es mir ums SENDEN gehen würde, machte ich alles falsch.
- wenn es mir ums EMPFANGEN WERDEN gehen würde, machte ich alles anders.
- wenn es mir ums FINDEN gehen würde, würde ich suchen.
- wenn es mir ums GEWINNEN gehen würde, hielte ich mich an expertisen.
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Anlass zu diesem Eintrag:
Summary/Spoiler/TL;DR
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bitte verstehe diesen eintrag nicht zu schnell… hier gibts nichts zu sehen und nichts zu lesen ;-)
SOZIALE ARBEIT ARBEITET AM SOZIALEN
Strukturell notwendige Positionen jeder Kulturform
- Leben ermöglichen
Sorge für körperliche Existenz und Verletzlichkeit.
Historische Figur: Heiler, Arzt. - Normen hervorbringen
Klärung dessen, was gelten soll.
Historische Figur: Philosoph, Ältestenrat, Prophet. - Normen anwenden
Entscheidung konkreter Konflikte.
Historische Figur: Jurist, Richter. - Verbindlichkeit herstellen
Kollektiv bindende Entscheidungen organisieren.
Historische Figur: König, Rat, Parlament, Regierung. - Gewalt ordnen
Schutz gewährleisten und Durchsetzung kontrollieren.
Historische Figur: Feldherr, Militär, Polizei. - Sinn deuten
Kontingenz integrieren und Weltbezug symbolisch ordnen.
Historische Figur: Priester, Theologe. - Wissen tradieren
Erfahrung weitergeben, prüfen und erneuern.
Historische Figur: Lehrer, Gelehrter. - Form wandlungsfähig halten
Übergänge zwischen Struktur und neuer Struktur ermöglichen.
Historische Figur: Reformator, Narr, Dissident, Sozialarbeiter –
oder kollektive Transformationsprozesse.
Grundstruktur
Jede Kulturform bewegt sich zwischen:
Reproduktion (1–7)
und
Transformation (8).
Wandel entsteht innerhalb der Form.
Wechsel entsteht durch Verschiebung der Form.
Beides ist konstitutiv.
Verstanden. Präzise. Neutral. Kopierfähig.
Kultur?
Kultur ist die Gesamtheit geteilter Erwartungen, Deutungen und Praktiken, durch die Kommunikation als normal erlebt wird.
Kurzform:
Kultur ist das, was als selbstverständlich gilt.
Sie beantwortet implizit:
– Was ist möglich?
– Was ist sagbar?
– Was ist legitim?
– Was ist erwartbar?
Kultur ist beweglich. Sie verändert sich laufend.
Kulturform?
Eine Kulturform ist die strukturelle Ordnung, in der diese Erwartungen dauerhaft organisiert und institutionell stabilisiert werden.
Kurzform:
Kulturform ist die Architektur der Normalität.
Sie legt fest:
– Wie Entscheidungen zustande kommen
– Wie Normen entstehen
– Wie Wissen produziert wird
– Wie Macht verteilt ist
– Wie Gewalt gebündelt wird
Eine Kulturform ist nicht ein Inhalt, sondern ein Strukturprinzip.
Verhältnis
Kultur bewegt sich innerhalb einer Kulturform.
Das ist Wandel.
Wenn sich das Strukturprinzip selbst verschiebt,
ist das Wechsel.
Kultur = gelebte Selbstverständlichkeit.
Kulturform = strukturierte Möglichkeit dieser Selbstverständlichkeit.
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Nächster Titel
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Wie ich mit den Möglichkeiten von @openAI arbeite?
Links, Threads, zu verarbeitende Hinweise…
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Offene Blogeinträge, welche zu diesem Thema passen…
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Textsorte: (1) Traum, (2) Blitz, (3) Bekenntnis, (4) Memo, (5) Märchen, (6) Drama, (7) Tabu
Arbeitsform: Dokumentation, Listenbildung, Work in Progress
Anlass: (…)
TL;DR: (…)
Bildquelle: (…)
URL/Hashtag: (…)

Stefan M. Seydel, aka sms, aka sms2sms in «Zürcher Festspiel 1901″ (2019, Fotocredit: Charles Schnyder): Twitter, Wikipedia (Lemma), Youtube (aktuell), Soundcloud, Mastodon, Instagram (gesperrt), Snapchat, TikTok, Twitch, t.me/WikiDienstag (Nicht in Betrieb) | Exklusiv: speakerbooking.ch/sms2sms
About @sms2sms, aka Stefan M. Seydel/sms ;-)
Stefan M. Seydel, Jahrgang 1965, ist Unternehmer, Sozialarbeiter und Künstler. Er machte nach einer Berufslehre als Hochbauzeichner einen Bachelor in Soziale Arbeit in St. Gallen und einen Master in der gleichen Disziplin bei Silvia Staub-Bernasconi in Berlin. Seine überwiegend selbstständige Tätigkeit kreist um das Thema der Entwicklung und Realisierung von Pilot- und Impulsprojekten für renommierte Auftraggeberinnen.
Als Künstler hat er Ausstellungen und Performances auf internationaler Ebene präsentiert, darunter in der Royal Academy of Arts in London, dem Deutschen Historischen Museum in Berlin oder einer Einzelausstellung “Kunst Macht Probleme” in der Crypta Cabaret Voltaire, Birthplace of DADA in Zürich. Er wurde mit dem Migros Jubilée Award in der Kategorie Wissensvermittlung ausgezeichnet und hat diverse Ehrungen durch Webby Awards für seine Arbeit mit rocketboom.com erhalten.
Stefan war Jury-Mitglied des Next Idea Prix Ars Electronica 2010 und war drei Jahre Mitglied der Schulleitung des Gymnasiums Kloster Disentis. Sein Wissen und seine Erfahrung im Bereich der Information und Technologie haben ihm auch dabei geholfen, mit Statistik Stadt Zürich und Wikimedia Schweiz unter WikiDienstag.ch zusammenzuarbeiten.
Sein Engagement im Bereich der freiwilligen Arbeit führte ihn in das Präsidium Internationaler Bodensee Club (Leitung Fachgruppe Wissenschaft) oder für einige andere Jahre als Vice-Präsident des von Paul Watzlawick initiierten P.E.N.-Club Liechtenstein. Seydel hat unter ((( rebell.tv ))) zwei Bücher zusammen mit seiner Partnerin Tina Piazzi veröffentlicht, viele Kolumnen, Fachtexte und journalistische Texte publiziert.
Seine Arbeit auf Social Media nutzt er als Microblogging. In seinem Blog verarbeitet er seine Themen. Einige davon werden auf Anfragen zu lesbaren Texten vertieft, andere werden zu Vorträgen ausgebaut. Bei Carl Auer Verlag in Heidelberg, sammelt er “Elemente einer nächsten Kulturform”. Seine Entwicklungen im Kontext der sozialräumlichen Intervention (“Arbeit am Sozialen”) machen konkrete Vorschläge in Bezug auf die Beantwortung der Sozialen Frage.
Nach 12 Jahren Berlin und 6 Jahren Zürich zog er aber in seiner zweiten Lebenshälfte vom Bodensee der Rheinquelle entgegen nach Dissentis/Mustér und hat seine Reisetätigkeit fast ganz eingestellt. Dafür macht er umsomehr sogenannte Passadis und #Feedlogs (Orgiastik). Das sind Arbeitsmeetings an intentionalen Fragen in einem Lifestream. (so?) Text supported by #TaaS

Aus Band 2 von: Tina Piazzi & Stefan M. Seydel, Junius-Verlag Hamburg | pdf: Band 1, 2009 | Band 2, 2010

#dfdu = DIE FORM DER UNRUHE | blog: dissent.is | about: dissent.is/sms | dissent.is/muster


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