#APO | Seit 1. April 2022 gilt in der Schweiz wiederum #NormaleLage (kein Scherz!) #PMT

Die ausser­par­la­men­tarische Oppo­si­tion, kurz APO, ist his­torisch vor allem in der Bun­desre­pub­lik Deutsch­land der späten 1960er Jahre verortet. Gemeint ist eine Form des poli­tis­chen Wider­stands, die sich ausser­halb des Par­la­ments organ­isiert, weil die Oppo­si­tion im Par­la­ment als zu schwach oder poli­tisch wirkungs­los wahrgenom­men wird. Genau das geschah nach der Bil­dung der Grossen Koali­tion von CDU/CSU und SPD im Novem­ber 1966: Im Bun­destag blieb nur noch eine kleine par­la­men­tarische Oppo­si­tion übrig, und ein Teil der poli­tis­chen Kri­tik ver­lagerte sich auf Strasse, Uni­ver­sität und Öffentlichkeit. Die APO wurde vor allem von Studieren­den und jün­geren Intellek­tuellen getra­gen, protestierte gegen autoritäre Struk­turen, die Not­stands­ge­set­ze, den Viet­namkrieg und die unaufgear­beit­ete NS-Ver­gan­gen­heit der Nachkriegs­ge­sellschaft. Ihre eigentliche Hoch­phase lag unge­fähr zwis­chen 1967 und 1969.

Quellen: https://www.bpb.de/kurz-knapp/lexika/politiklexikon/17126/ausserparlamentarische-opposition-apo/ https://www.bpb.de/themen/linksextremismus/geschichte-der-raf/49201/ausserparlamentarische-opposition-und-studentenbewegung/ https://www.bpb.de/themen/zeit-kulturgeschichte/68er-bewegung/51820/denkmodelle-der-68er/