#HomoDeus (Ganz Mensch, Ganz Gott)

Titel­bild | M/ein Blog ist m/ein Karten­raum und k/eine Bühne. Ich weiss wie man pub­liziert. Das hier ist etwas anderes. d!a!n!k!e | WORK IN PROGRESS reload für aktuellen schreib­stand | warum ich nicht pub­liziere? weil ich es kann. weil es geht. weil ich es für angemessen halte.

  • wenn es mir ums SENDEN gehen würde, machte ich alles falsch.
  • wenn es mir ums EMPFANGEN WERDEN gehen würde, machte ich alles anders.
  • wenn es mir ums FINDEN gehen würde, würde ich suchen.
  • wenn es mir ums GEWINNEN gehen würde, hielte ich mich an exper­tisen.

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Anlass zu diesem Eintrag:

Kein Essay.
Ein Denkdi­a­gramm im Zus­tand der Kontin­genz.
Bin am Jahres­rück­blick: /schweigege­bot

Summary/Spoiler/TL;DR

Ich würde Yuval Noah Harari mit Homo Deus nicht wider­sprechen wollen, son­dern ihm eine kon­se­quentere Kon­se­quenz abver­lan­gen ;-)

Harari nimmt dem Men­schen die Kro­ne.
Aber er lässt ihn auf dem Thron sitzen.

dissent.is/HomoDeos

Der Men­sch als bio­chemis­ch­er Algo­rith­mus?
Ja. Klar. Was son­st?

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#PMT | Wenn der Staat ein Gesetz erlässt, und dann verspricht, dass es nie angewendet werden wird. OB IHR DUMM SEID, HABE ICH GEFRAGT. (so?) #NormaleLage seit 1. April 2022. Kein Scherz :-(

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il cudisch il pli secret dalla #Surselva | #CudischSecret

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  • wenn es mir ums SENDEN gehen würde, machte ich alles falsch.
  • wenn es mir ums EMPFANGEN WERDEN gehen würde, machte ich alles anders.
  • wenn es mir ums FINDEN gehen würde, würde ich suchen.
  • wenn es mir ums GEWINNEN gehen würde, hielte ich mich an exper­tisen.

soziale arbeit als arbeit am sozialen: han­deln = unter­schei­den — beobacht­en — unter­schei­den

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Anlass zu diesem Eintrag:

(…)

Summary/Spoiler/TL;DR

Die Liste der gefährlichsten — und darum geheimsten! — Bücher:

  • Europa: Die Klage des Friedens, Eras­mus von Rot­ter­dam, Dio­genes
  • Schweiz: Schweiz­erisches Bun­desstaat­srecht, Häfelin/Haller, Schulthess
  • Sur­sel­va: Disentis/Mustér, Gion Con­drau, 1996, Vis­chnaun­ca Mustér

bitte ver­ste­he diesen ein­trag nicht zu schnell… hier gibts nichts zu sehen und nichts zu lesen ;-)

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/handpuppen

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Anlass zu diesem Eintrag:

Wei­h­nacht­en 2025. Der Enkel kommt. Und wir wollen ihm ein The­ater­stück schenken, welch­es wir mit Hand­pup­pen spie­len wollen… Es soll eine #Com­moro­ques Märchen erfun­den wer­den…

Summary/Spoiler/TL;DR

(…)

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#ImAugeDesSturms

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soziale arbeit als arbeit am sozialen:
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work in progress

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Anlass zu diesem Eintrag:

18. dezem­ber 2025… wollte in ein­er “mor­gen­med­i­ta­tion” einiges zusammestellen der let­zten tage… aber #chat­G­PT ist “so schlecht drauf”… :-(((

(…)

Summary/Spoiler/TL;DR

(…)

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#Allmende | The Tragedy of the #Commons, #GarretHardin (1969) | Revisited by #ElinorOstrom (1990) | The Commons of Tragedy #FadriCadonau (2025) | Das seit 100 Jahren unmögliche Ende der Kulturform der Moderne (so?)

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  • wenn es mir ums SENDEN gehen würde, machte ich alles falsch.
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  • wenn es mir ums FINDEN gehen würde, würde ich suchen.
  • wenn es mir ums GEWINNEN gehen würde, hielte ich mich an exper­tisen.

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Es geht anders weiter: 10. Januar 2026

Spoiler:

Was mich über­rascht, provoziert, fasziniert (Abt Daniel, Min 6,20) an der Arbeit von #Fadri­Cadonau, aka @con­trasec­co, im Labor vom Kun­st­mu­se­um @graubun­den?

Weil sie so präzis, so konzis, so ide­al zeigt, wie die Kul­tur­form der Mod­erne Alter­na­tiv­en zu ihrer Kul­tur­form unsicht­bar macht:

  • nicht durch Ver­bot, son­dern durch Darstel­lung.
  • nicht durch Zer­störung, son­dern durch Neu­tral­isierung.
  • nicht durch Kri­tik­ab­wehr, son­dern durch Inte­gra­tion.
  • nicht durch Schweigen, son­dern durch ästhetis­che Vol­len­dung.

Die Über­führung der #Com­mons in die Unter­schei­dung ((Markt)Staat) war das his­torische Elix­i­er der Kul­tur­form der Mod­erne. Sie wurde oper­a­tiv abgesichert durch die Forcierung des Indi­vidu­ums in der Polar­ität ((Liberalismus)Sozialismus). Gemein­same Prax­is wurde dabei nicht ver­boten, son­dern sys­tem­a­tisch umcodiert: zu Eigen­tum, Recht, Ver­wal­tung oder Moral.

Was früher ((Prax­is)) war, erscheint sei­ther als ((The­o­rie)), ((The­ma)) oder ((Prob­lem)). Was beschrieben, aus­gestellt und reflek­tiert ist, gilt als bear­beit­et. Genau so macht die Kul­tur­form der Mod­erne Alter­na­tiv­en unsicht­bar: indem sie ihre Beschrei­bung für ihre Exis­tenz hält.

Die Arbeit von Fadri Cadonau zeigt exakt diesen Punkt, welchen ich (ver­mut­lich) #Habi­tusKun­st nen­nen will. Nicht die Zer­störung der Com­mons, son­dern ihre voll­ständi­ge Über­set­zbarkeit in Darstel­lung. Was nicht mehr geteilt, geregelt oder prak­tiziert wer­den kann, kann immer noch gezeigt, gehört und betra­chtet wer­den. Das Muse­um stellt nicht Prax­is aus, son­dern The­o­rie an ihrem Ende.

Was hier passiert, ist keine Kri­tik im klas­sis­chen Sinn. Ich argu­men­tiere nicht gegen ein Werk, ein Muse­um oder eine Insti­tu­tion. Ich arbeite am Sozialen. Indem ich Unter­schei­dun­gen sicht­bar mache: zwis­chen Prax­is und Darstel­lung, zwis­chen Kul­tur und Kul­tur­form, zwis­chen Funk­tion und Selb­st­beschrei­bung.

Ich frage nicht, ob etwas wahr, gut oder richtig ist, son­dern wozu es dient und was dadurch unsicht­bar wird. Eben: Weil ich am Sozialen Arbeite ;-)

Der Spoil­er ist deshalb kein Urteil, son­dern eine Kon­stel­la­tion.

PS: Im Moment dieser Noti­zen: Genau in einem Jahr: #Ich­Bin­Fe­lix ;-)

PPS: Was unter­schei­det die #Com­mons der Kul­tur­form im #Alpin­Barock von jenen in der Kul­tur­form von #Com­moroque?

WORK IN PROGRESS

work in progress

Notizen:

ein #stinkefin­ger aus holz geschla­gen. gekippt. schräg mit honig ver­schmiert. sub­ver­siv ins labor vom @buendnerkunstverein geschoben… eine pro­voka­tion, welche um him­mels willen nicht ver­rat­en wer­den will (so?) dissent.is/allmende

das musst du dir auch zuerst getrauen zu notieren:

Weil ich gefragt wurde, ob ich neidisch sei…

nicht wirk­lich. es belei­digt mich auch nicht, dass du meine arbeit nicht kennst… ich arbeite völ­lig anders ;-)

Anlass zu diesem Eintrag:

Ein junger Bünd­ner Kün­stler aus der Sur­sel­va wird mit ein­er Arbeit zum The­ma der #Com­mons geehrt, präzis von jenen, welche stolz darauf sind, diese erfol­gre­ichst zer­stört zu haben… Darauf will ich mir hier einen Reim machen ;-)

Summary/Spoiler/TL;DR

Der Kun­st­preis des Bünd­ner Kun­stvere­ins wird an junge Kuen­st­lerin­nen und Kün­stler mit Bezug zu Graubün­den vergeben. Mit dem Preis erhält der oder die Aus­geze­ich­nete einen eige­nen Raum im Bünd­ner Kun­st­mu­se­um. Der Preis ste­ht für Förderung, Anerken­nung und Sicht­barkeit – aber auch für einen klaren insti­tu­tionellen Rah­men.

2025 geht der Preis an Fadri Cadonau, einen jun­gen Kün­stler aus der Sur­sel­va. Er arbeit­et präzise, ruhig und mit gross­er for­maler Klarheit. In sein­er Instal­la­tion ste­ht Wass­er im Zen­trum. Es fliesst durch eine Holzkon­struk­tion, tropft in einen dun­klen Behäl­ter, wird von Geräuschen begleit­et und taucht den Raum in eine fast med­i­ta­tive Stim­mung.

work in progress
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#MarroniDreher #VolvaMaruns | #WhtsCooking is the next WhatsOn (so?)

pizzeriasurselva.ch

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War Jesus der erste Humanist? Ganz sicher: NEIN! Aber der Erste, welche diese Idee-Logik kritisierte, bevor sie um 1789 in Zentraleuropa dominant geworden ist. (so?)

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Anlass zu diesem Eintrag:

der evan­ge­lis­che dorf­p­far­rer in der katholis­chen dias­po­ra und ein lokaler human­medi­zin­er machen einen vor­trag mit dem titel: “jesus als der erste human­ist”… da zap­peln bei mir die fin­gerchen. (so?)

und im übri­gen: eras­mus von rot­ter­dam — lebte er heute — würde er weinen, wehk­la­gen und kotzen über das, was human­is­mus gewor­den ist. (so?)

Summary/Spoiler/TL;DR

work in progress

KEINE AHNUNG…

darum lege ich jet­zt los (so?)

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was, wenn…

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Anlass zu diesem Eintrag:

Aktuell arbeite ich spo­radisch und neben­her an meinem 3. Com­ing Out.

Für die Entwick­lung der Grund­for­men Sozialer Prob­leme in: 3x3 Axiome, #TheLuh­man­n­Map und #TheS­taub­Ber­nascon­i­Ma­trix und konkrete Anwen­dun­gen zB in “erin­nern — gedenken — erneuern” (Ver­gl. Ein­trag zum 9. Dezem­ber 2025) beziehe ich aus diesen radikal-kon­struk­tivis­tis­chen Arbeit­en an Genogram­men — ein Art auto-psy­cho-ther­a­pie (so?) — ganz konkrete Hin­weise… Eine Denk­freude ;-)

  1. COMING OUT 3 — Falera (—)
    300 v. Chr., Vorzeit, Parc la Mut­ta.
    Die Tochter eines Gelehrten, die Steine set­zt und den Him­mel liest.
    Kör­per­wis­sen, Rhyth­mus, Res­o­nanz.
    Ton­spur
  2. COMING OUT 2 — Nicäa (+)
    Ton­spur
    325 n. Chr.
    Der Schüler Euse­bius’ von Niko­me­dia, der das Dog­ma kom­men sieht.
    Wort, Schrift, Ord­nung – und der Ver­lust der Offen­heit.
  3. COMING OUT 1 — Zürich (≠)
    Ton­spur
    1520er Jahre.
    Der Fre­und von Kon­rad Grebel und Felix Manz.
    Buch, Dis­put, Kri­tik – und der Bruch mit der Machtkirche.
  4. JETZT — Dissent.is/Mustér (#)
    Gegen­wart.
    Der Sozialar­beit­er als Arbeit­er am Sozialen
    Netz, Com­mons, Kom­mu­nika­tion – die Wiederkehr des Sozialen.

Wie auch immer:

Heute Nacht, kam eine etwas andere Genogramm-Fantasie zum tragen…

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