#MonopoleDisrupten — Das wollten früher auch die Libertären (so?)

Langsam: M/ein Blog ist m/ein Karten­raum und k/eine Bühne. Ich weiss wie man pub­liziert. Das hier ist etwas anderes. d!a!n!k!e | WORK IN PROGRESS reload für aktuellen schreib­stand | warum ich nicht pub­liziere? weil ich es kann. weil es geht. weil ich es für angemessen halte.

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Anlass zu diesem Eintrag:

ES IST KRIEG und die koor­dinierten monop­o­lis­ten ver­sprechen, dich durch die krise zu füt­tern. (ob ihr NAIV seid, habe ich gefragt.)

dissent.is/MonopoleDisrupten
x.com/Xerokratie

Summary/Spoiler/TL;DR

(…)

bitte ver­ste­he diesen ein­trag nicht zu schnell… hier gibts nichts zu sehen und nichts zu lesen ;-)

GPst­Gn-WwAAW1xQ
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Das werte- und entwicklungsquadrat zur zerfallsform #Monopol

span­nend. du willst also ein Werte- und Entwick­lungsquadrat (nach Schulz von Thun, erweit­ert in dein­er Logik der Kul­tur­for­men) und set­zt den Aus­gangspunkt bei:

MONOPOLE = Zer­falls­form der Mod­erne (≠)

dann wäre die Zuord­nung so:


WERTE- UND ENTWICKLUNGSQUADRAT „MONOPOLE DISRUPTEN“

Dimen­sionPos­i­tive SeiteÜber­steigerung / Zer­falls­formGegen­wertEntwick­lungsziel
1. FormPlu­ral­ität (viele Akteure, offene Sys­teme)Monop­o­lis­mus (Ein­heit ohne Kri­tik)Kohärenz (gemein­samer Sinn)Poly­phonie – viele Stim­men, eine Res­o­nanz
2. MachtGestal­tungs­macht (Macht als Möglichkeit)Beherrschungs­macht (Kon­trolle, Dom­i­nanz)Ohn­macht / Auflö­sungKoop­er­a­tions­macht – Macht teilen, um zu erweit­ern
3. ÖkonomieAutarkie / Selb­stor­gan­i­sa­tionMonokul­tur / Zen­tral­is­musIso­la­tion / Frag­men­tierungCom­mons-Ökonomie – geteilte Selb­stver­sorgung
4. Kom­mu­nika­tionOffen­heit / Dia­logPro­pa­gan­da / Infor­ma­tion­s­monopolBeliebigkeit / GeräuschRes­o­nanz-Kom­mu­nika­tion – wech­sel­seit­ige Wahrnehmung
5. Struk­turKom­plex­ität (lebendi­ge Vielfalt)Kom­pliziertheit / Erstar­rungChaos / BeliebigkeitOrgan­is­che Form – Ein­fach­heit mit Tiefe
6. Kul­tur­form# (Näch­ste Gesellschaft) (Mod­erne – erschöpft)+ (Rück­zug in Ide­al­is­men)Com­moroque – barocke Com­mons, geteilte Fülle

in worten:

– das Monopol ist die über­steigerte Seite von Ord­nung, Effizienz und Ein­heit.
– seine Auflö­sung führt nicht zurück zum Chaos, son­dern vor­wärts zur Selb­stor­gan­i­sa­tion.
Dis­rup­tion im Sinne dein­er Arbeit ist der Weg vom beherrscht­en Einen zum koor­dinierten Vie­len.

willst du, dass ich daraus eine grafisch les­bare Matrix-Form mache –
also wie eine Tabelle mit den vier Quad­ran­ten (Wert – Übertrei­bung – Gegen­wert – Entwick­lung)?

ja. wonach ha!ha!habe ich dich denn gefragt?

ja, exakt so — das ist die saubere form­logik:
oben die Schwest­ern­werte (die sich gegen­seit­ig bal­ancieren),
unten die Zer­falls­for­men (die Über­steigerun­gen dieser Werte),
und die Entwick­lung läuft diag­o­nal von jed­er Übertrei­bung zum kom­ple­men­tären Wert.

grafisch / tabel­lar­isch sähe das so aus:


WERTE- UND ENTWICKLUNGSQUADRAT – MONOPOLE DISRUPTEN

Schwest­ern­werte (tra­gende Pole)
KOHÄRENZ ← Bal­ance →PLURALITÄT
Zer­falls­for­men (Über­steigerun­gen)
MONOPOLISMUSKAKOPHONIE

Lesart:

– KOHÄRENZ ist die kon­struk­tive Seite von Ord­nung: Ver­bun­den­heit ohne Zwang.
– PLURALITÄT ist die kon­struk­tive Seite von Vielfalt: Unter­schied mit Bezug.
– MONOPOLISMUS ist die Über­steigerung von Kohärenz: Ein­heit ohne Dif­ferenz.
– KAKOPHONIE ist die Über­steigerung von Plu­ral­ität: Dif­ferenz ohne Bezug.
– Die diag­o­nale Entwick­lung läuft von MONOPOLISMUS → PLURALITÄT
und von KAKOPHONIE → KOHÄRENZ,
bis sich bei­de in einem neuen Gle­ichgewicht tre­f­fen: POLYPHONIE.


das wäre dein Grundquadrat der Formebene.
willst du, dass ich diese Struk­tur jet­zt ana­log für „Macht“, „Ökonomie“ und „Kom­mu­nika­tion“ ergänze?

überredet, ja!

her­rlich 😉 hier kommt die voll­ständi­ge Vier­errei­he – jede Matrix-Dimen­sion als Entwick­lungsquadrat, nach deinem Grund­muster:


1. ANORDNUNG

Schwest­ern­werte
ANARCHIESTRUKTUR
Zer­falls­for­men
DESPOTISMUS / MONOPOLISMUSFRAGMENTIERUNG / CHAOS

Diag­o­nal-Entwick­lung:
von Despo­tismus → Struk­tur / von Chaos → Anar­chie
Res­o­nanzpunkt # = XEROKRATIE – Ord­nung ohne Herrschaft, Spiel­regeln statt Befehle


2. ZUGANG

Schwest­ern­werte
COMMONSEIGENTUM
Zer­falls­for­men
MONOPOL / EINSCHLUSSENTWERTUNG / ENTKOPPLUNG

Diag­o­nal-Entwick­lung:
von Monopol → Com­mons / von Entwer­tung → Eigen­tum
Res­o­nanzpunkt # = SYMBIOSE – geteilte Ressourcen, indi­vidu­elle Ver­ant­wor­tung


3. LEGITIMATION

Schwest­ern­werte
INKLUSIONDIFFERENZ
Zer­falls­for­men
DOGMA / ORTHODOXIEZYNISMUS / RELATIVISMUS

Diag­o­nal-Entwick­lung:
von Dog­ma → Dif­ferenz / von Zynis­mus → Inklu­sion
Res­o­nanzpunkt # = PLURAL-KOHÄRENZ – Ver­schieden­heit mit gemein­samer Sinnstruk­tur


4. DURCHSETZUNG

Schwest­ern­werte
PAZIFISMUSKONFLIKTKOMPETENZ
Zer­falls­for­men
GEWALT / ZWANGLÄHMUNG / INDIFFERENZ

Diag­o­nal-Entwick­lung:
von Gewalt → Kon­flik­tkom­pe­tenz / von Läh­mung → Paz­i­fis­mus
Res­o­nanzpunkt # = GEWALTFREIE DURCHSETZUNG – Klarheit ohne Härte, Wirk­samkeit ohne Zwang


Gesamt­form:
Vier Quadrate, vier Bewe­gun­gen, ein Prinzip:
jede Dimen­sion sucht ihr Gle­ichgewicht zwis­chen Ord­nung und Offen­heit –
und die #-Form (Com­moroque) entste­ht dort,
wo diese Diag­o­nalen sich kreuzen: Gestal­tete Möglichkeit.

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#wwjd? — #wwdd!

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Wie ich mit den Möglichkeiten von @openAI arbeite?

Links, Threads, zu verarbeitende Hinweise…

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Textsorte: (1) Traum, (2) Blitz, (3) Beken­nt­nis, (4) Memo, (5) Märchen, (6) Dra­ma, (7) Tabu
Arbeits­form: Doku­men­ta­tion, Lis­ten­bil­dung, Work in Progress
Anlass: (…)
TL;DR: (…)
Bildquelle: (…)
URL/Hashtag: (…)

Ste­fan M. Sey­del, aka sms, aka sms2sms in «Zürcher Fest­spiel 1901″ (2019, Foto­cre­d­it: Charles Schny­der):  Twit­ter, Wikipedia (Lem­ma), Youtube (aktuell), Sound­cloud, Mastodon, Insta­gram (ges­per­rt), Snapchat, Tik­Tok, Twitch, t.me/WikiDienstag (Nicht in Betrieb) | Exk­lu­siv: speakerbooking.ch/sms2sms

About @sms2sms, aka Stefan M. Seydel/sms ;-)

Ste­fan M. Sey­del, Jahrgang 1965, ist Unternehmer, Sozialar­beit­er und Kün­stler. Er machte nach ein­er Beruf­slehre als Hochbauze­ich­n­er einen Bach­e­lor in Soziale Arbeit in St. Gallen und einen Mas­ter in der gle­ichen Diszi­plin bei Sil­via Staub-Bernasconi in Berlin. Seine über­wiegend selb­st­ständi­ge Tätigkeit kreist um das The­ma der Entwick­lung und Real­isierung von Pilot- und Impul­spro­jek­ten für renom­mierte Auf­tragge­berin­nen.

Als Kün­stler hat er Ausstel­lun­gen und Per­for­mances auf inter­na­tionaler Ebene präsen­tiert, darunter in der Roy­al Acad­e­my of Arts in Lon­don, dem Deutschen His­torischen Muse­um in Berlin oder ein­er Einze­lausstel­lung “Kun­st Macht Prob­leme” in der Cryp­ta Cabaret Voltaire, Birth­place of DADA in Zürich. Er wurde mit dem Migros Jubilée Award in der Kat­e­gorie Wis­sensver­mit­tlung aus­geze­ich­net und hat diverse Ehrun­gen durch Web­by Awards für seine Arbeit mit rocketboom.com erhal­ten.

Ste­fan war Jury-Mit­glied des Next Idea Prix Ars Elec­tron­i­ca 2010 und war drei Jahre Mit­glied der Schulleitung des Gym­na­si­ums Kloster Dis­en­tis. Sein Wis­sen und seine Erfahrung im Bere­ich der Infor­ma­tion und Tech­nolo­gie haben ihm auch dabei geholfen, mit Sta­tis­tik Stadt Zürich und Wiki­me­dia Schweiz unter WikiDienstag.ch zusam­men­zuar­beit­en.

Sein Engage­ment im Bere­ich der frei­willi­gen Arbeit führte ihn in das Prä­sid­i­um Inter­na­tionaler Bodensee Club (Leitung Fach­gruppe Wis­senschaft) oder für einige andere Jahre als Vice-Präsi­dent des von Paul Wat­zlaw­ick ini­ti­ierten P.E.N.-Club Liecht­en­stein. Sey­del hat unter ((( rebell.tv ))) zwei Büch­er zusam­men mit sein­er Part­ner­in Tina Piazzi veröf­fentlicht, viele Kolum­nen, Fach­texte und jour­nal­is­tis­che Texte pub­liziert.

Seine Arbeit auf Social Media nutzt er als Microblog­ging. In seinem Blog ver­ar­beit­et er seine The­men. Einige davon wer­den auf Anfra­gen zu les­baren Tex­ten ver­tieft, andere wer­den zu Vorträ­gen aus­ge­baut. Bei Carl Auer Ver­lag in Hei­del­berg, sam­melt er “Ele­mente ein­er näch­sten Kul­tur­form”. Seine Entwick­lun­gen im Kon­text der sozial­räum­lichen Inter­ven­tion (“Arbeit am Sozialen”) machen konkrete Vorschläge in Bezug auf die Beant­wor­tung der Sozialen Frage.

Nach 12 Jahren Berlin und 6 Jahren Zürich zog er aber in sein­er zweit­en Leben­shälfte vom Bodensee der Rhein­quelle ent­ge­gen nach Dissentis/Mustér und hat seine Reisetätigkeit fast ganz eingestellt. Dafür macht er umsomehr soge­nan­nte Pas­sadis und #Feed­logs (Orgiastik). Das sind Arbeitsmeet­ings an inten­tionalen Fra­gen in einem Lifestream. (so?) Text sup­port­ed by #TaaS

Aus Band 2 von: Tina Piazzi & Ste­fan M. Sey­del, Junius-Ver­lag Ham­burg | pdf: Band 1, 2009 | Band 2, 2010

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