#Traum & #Traumdeutung unter der Bedingung der #Kulturform #Commoroque | eine Suchbewegung

WORK IN PROGRESS

Anlass | der #Staats­funk, das #Lan­desmu­se­um & der starku­ra­tor, lassen via dem ich!-ich!ich!-erzähler #Nino­Ga­di­ent, c.g.jung insze­nieren, als würde sich der schwärmerische pfar­rersohn vom bodensee, grad eben im schosse zure­ich­er damen den sand aus den augen treiben… | besuch der ausstel­lung im lan­desmu­se­um zürich: thread

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NIE WIEDER: ANALyse (so?)

  • die kul­tur­form der mod­erne? #Kul­turekel
  1. 100 Jahre nach der Psy­cho­analyse
    Das Träu­men ist kein innerpsy­chis­ch­er Vor­gang mehr, son­dern ein Ereig­nis im sozialen Raum.
  2. Das Ich ist nicht mehr Zen­trum
    Das Sub­jekt wird durch­läs­sig. „Es träumt“ erset­zt „Ich träume“.
  3. Träume sind kollek­tive Prozesse
    Sie entste­hen aus Feldern, Strö­mungen, dig­i­tal­en wie ökol­o­gis­chen Res­o­nanzen – nicht aus einem indi­vidu­ellen Unbe­wussten.
  4. Die Sprache ändert sich
    Nicht mehr: Sym­bol, Bedeu­tung, Inter­pre­ta­tion.
    Son­dern: Fre­quenz, Schwingung, Verbindung.
  5. Träu­men als Com­mons
    Träume gehören nie­man­dem. Sie zirkulieren, verdicht­en, öff­nen Räume gemein­samer Imag­i­na­tion.
  6. Ziel der neuen Kul­tur­form (#com­moroque)
    Nicht Deu­tung, son­dern Teil­gabe.
    Nicht Heilung, son­dern Res­o­nanz.
    Nicht Erken­nt­nis, son­dern Durch­läs­sigkeit.
  7. Essenz
    Träu­men ist heute kein psy­chis­ches Symp­tom, son­dern ein sozialer Aggre­gatzu­s­tand.
    Es zeigt, dass das Gemein­same – selb­st im Schlaf – weit­er­ar­beit­et.

Umgang mit Träumen in der #Kulturform von #Commoroque

  1. Teilen statt deuten
    Du legst die Notiz nicht auf den Sezier­tisch, son­dern in die Mitte. Der Traum wird geteilt, nicht erk­lärt.
  2. Res­o­nanz suchen
    Andere hören, lesen, spüren – was schwingt in ihnen an? Wo atmet etwas mit? So entste­ht Bedeu­tung nicht aus Analyse, son­dern aus Rück­kop­plung.
  3. Form wer­den lassen
    Der Traum darf sich verkör­pern: in Bewe­gung, Klang, Farbe, Ort. Keine Inter­pre­ta­tion, son­dern Man­i­fes­ta­tion.
  4. Rück­gabe an das Feld
    Was daraus entste­ht, fliesst zurück ins Gemein­same – als Stoff, als Geschichte, als Spur. Der Traum bleibt im Umlauf, nicht im Besitz.
  5. Schlussformel
    In der Kul­tur­form von #com­moroque endet Traumdeu­tung nicht mit einem Satz, son­dern mit ein­er Hand­lung:
    Das Träu­men wird sozial.
    Und was früher Bedeu­tung hiess, heisst jet­zt Verbindung.