#TheStaubBernasconiMatrix

#TheStaubBernasconiMatrix: Grundformen Sozialer Probleme

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Stand: 14. Juli 2024

#TheLuh­man­n­Map | #bio #cyb #soc #psy | — + ≠ # | #TheS­taub­Ber­nascon­i­Ma­trix | #DearChat­G­PT

Anordnung

  • Kern­wert: Hier­ar­chie (Ord­nung und Effizienz)
  • Übertrei­bung: Autori­taris­mus (über­mäßige Kon­trolle)
  • Gegen­wert: Egal­i­taris­mus (Gle­ich­heit, demokratis­che Teil­habe)
  • Übertrei­bung des Gegen­werts: Chaos (Man­gel an Führung)
  • Ziel nach Staub-Bernasconi: Anar­chie

Zugang

  • Kern­wert: Beschränk­ter Zugang (Schutz der Ressourcen)
  • Übertrei­bung: Exk­lu­siv­ität (Auss­chluss und Ungerechtigkeit)
  • Gegen­wert: Uni­verseller Zugang (Offen­heit und Gemeingut)
  • Übertrei­bung des Gegen­werts: Über­nutzung (Ressourcenver­schwen­dung)
  • Ziel nach Staub-Bernasconi: Com­mons

Legitimation

  • Kern­wert: Recht­fer­ti­gung (trans­par­ente Entschei­dun­gen)
  • Übertrei­bung: Willkür (fehlende Begrün­dung, Intrans­parenz)
  • Gegen­wert: Skep­sis (ständi­ge Hin­ter­fra­gung)
  • Übertrei­bung des Gegen­werts: Paral­yse (Entschei­dung­sun­fähigkeit)
  • Ziel nach Staub-Bernasconi: Inklu­sion

Durchsetzung

  • Kern­wert: Autori­ta­tive Durch­set­zung (Sicherung der Ord­nung)
  • Übertrei­bung: Repres­sion (über­mäßiger Zwang)
  • Gegen­wert: Frei­willigkeit (Selb­streg­u­la­tion und Autonomie)
  • Übertrei­bung des Gegen­werts: Anar­chie (Regel­losigkeit)
  • Ziel nach Staub-Bernasconi: Paz­i­fis­mus
Dimen­sionKul­tur­FormBeschrei­bung
Anord­nung— KeltischFlache Hier­ar­chien, bre­ite Machtverteilung, annäh­ernd anar­chis­tis­che Struk­turen
+ Alpin­barockLokale Entschei­dungs­find­un­gen, teil­weise starke hier­ar­chis­che Struk­turen
≠ Mod­ernDezen­tral­isierung und Demokratie als Ord­nung­sprinzip­i­en
# Com­moroqueSelb­stver­wal­tete, gemein­schaftliche Struk­turen ohne zen­trale Autorität
Zugang— KeltischGemein­schaftlich­er Zugang zu Land und Ressourcen
+ Alpin­barockNutzung von Land und gemein­schaftlichen Ressourcen
≠ Mod­ernPri­vatbe­sitz dominiert, jedoch wach­sendes Inter­esse an Com­mons
# Com­moroqueZen­trale Rolle von Com­mons und gemein­schaftlich­er Ressourcennutzung
Legit­i­ma­tion— KeltischInklu­sive Prak­tiken der Entschei­dungs­find­ung
+ Alpin­barockFor­men von Inklu­sion in religiösen und Gemein­schaft­sprak­tiken, jedoch mit exk­lu­siv­en Ten­den­zen
≠ Mod­ernHer­aus­forderun­gen bei der Real­isierung von Inklu­sion, trotz ide­ol­o­gis­ch­er Beken­nt­nisse
# Com­moroqueAktive Ein­beziehung aller Mit­glieder der Gesellschaft zur Bekämp­fung von Mar­gin­al­isierung
Durch­set­zung— KeltischMis­chung aus paz­i­fistis­chen Tra­di­tio­nen und kon­flik­tre­ichen Auseinan­der­set­zun­gen
+ Alpin­barockDurch­set­zung oft durch kirch­liche und feu­dale Autoritäten
≠ Mod­ernEntwick­lung von Geset­zen und Insti­tu­tio­nen, die Paz­i­fis­mus fördern, jedoch weit­er­hin mil­itärische Präsenz
# Com­moroqueFörderung von Paz­i­fis­mus durch Ver­mei­dung zen­tral­isiert­er Macht­struk­turen und Förderung von Kon­sens­find­ung

Um zu prüfen, ob die vier Dimen­sio­nen von Macht und deren spez­i­fis­che Ziele—Anarchie, Com­mons, Inklu­sion und Pazifismus—in den ver­schiede­nen Kul­tur­for­men (— Keltisch, + Alpin­barock, ≠ Mod­ern, # Com­moroque) zu find­en sind und wie diese Kul­turen diese Ziele möglicher­weise ver­fol­gt haben, kön­nen wir eine detail­lierte Analyse durch­führen:

Anordnung – Ziel: Anarchie

  • — Keltisch: Tra­di­tionell haben keltische Gesellschaften flache Hier­ar­chien und Stammes­führung betont, die einem anar­chis­chen Ide­al nahekom­men, in dem Macht bre­it verteilt ist.
  • + Alpin­barock: Im Alpin­barock kann Anar­chie weniger deut­lich sicht­bar sein, da hier oft starke Führungsstruk­turen und hier­ar­chis­che Kirchen­struk­turen vorherrscht­en, die aber durch lokale und gemein­schaftliche Entschei­dungs­find­un­gen ergänzt wur­den.
  • ≠ Mod­ern: Die mod­erne Gesellschaft strebt oft nach Demokratie und Rechtsstaatlichkeit, die eine geord­nete Form von Anar­chie anstreben kön­nten, wo Macht dezen­tral­isiert und Geset­zen unter­ge­ord­net ist.
  • # Com­moroque: Im Com­moroque kön­nte das Ziel der Anar­chie in der Beto­nung von gemein­schaftlichen und selb­stver­wal­teten Struk­turen liegen, die ohne zen­trale Autorität auskom­men.

Zugang – Ziel: Commons

  • — Keltisch: Kel­ten beton­ten den gemein­schaftlichen Zugang zu Land und Ressourcen, was sehr nahe an der Idee der Com­mons liegt.
  • + Alpin­barock: Auch im Alpin­barock kön­nten Geme­ingüter eine Rolle gespielt haben, ins­beson­dere in Bezug auf die Nutzung von Land und gemein­schaftlichen Ressourcen.
  • ≠ Mod­ern: In der mod­er­nen Kul­tur ist der Zugang zu Com­mons durch die Beto­nung von Pri­vatbe­sitz und indi­vidu­ellen Recht­en oft eingeschränkt, obwohl es Bewe­gun­gen gibt, die Com­mons fördern.
  • # Com­moroque: Hier ste­ht die Idee der Com­mons zen­tral, mit einem starken Fokus auf die gemein­schaftliche Nutzung und Ver­wal­tung von Ressourcen.

Legitimation – Ziel: Inklusion

  • — Keltisch: In keltischen Gesellschaften gab es oft eine inklu­sive Prax­is der Entschei­dungs­find­ung in der Gemein­schaft, die alle Mit­glieder mitein­be­zog.
  • + Alpin­barock: Während der Alpin­barock teil­weise exk­lu­siv sein kon­nte, gab es auch hier For­men von Inklu­sion, ins­beson­dere in religiösen Prak­tiken und Gemein­deleben.
  • ≠ Mod­ern: Mod­erne Gesellschaften rin­gen mit dem Ziel der Inklu­sion, kämpfen aber oft mit struk­tureller Exk­lu­sion und sozialen Ungle­ich­heit­en.
  • # Com­moroque: Inklu­sion ist ein Kernziel, das darauf abzielt, alle Mit­glieder der Gesellschaft in Entschei­dung­sprozesse einzubeziehen und Mar­gin­al­isierung zu bekämpfen.

Durchsetzung – Ziel: Pazifismus

  • — Keltisch: Keltische Kul­turen kön­nten durch mündliche Über­liefer­un­gen und Stammes­rituale eine Form von Paz­i­fis­mus prak­tiziert haben, obwohl Kon­flik­te auch durch Kriege aus­ge­tra­gen wur­den.
  • + Alpin­barock: Im Alpin­barock kön­nte Paz­i­fis­mus weniger promi­nent sein, da die Durch­set­zung oft durch kirch­liche und feu­dale Autoritäten erfol­gte.
  • ≠ Mod­ern: Mod­erne Gesellschaften haben inter­na­tionale Insti­tu­tio­nen und Geset­ze entwick­elt, die auf Paz­i­fis­mus abzie­len, aber die Real­ität ist oft von mil­itärisch­er Macht geprägt.
  • # Com­moroque: Paz­i­fis­mus ist ein angestrebtes Ide­al, das durch die Ver­mei­dung zen­tral­isiert­er Macht­struk­turen und die Förderung von Dia­log und Kon­sens­find­ung erre­icht wer­den soll.

Die Analyse zeigt, dass alle vier Kul­tur­for­men Ele­mente dieser Dimen­sio­nen und Ziele enthal­ten kön­nen, jedoch in unter­schiedlichem Maße und auf ver­schiedene Weise. Dies reflek­tiert die Vielfalt kul­tureller Ansätze und die Kom­plex­ität, wie Gesellschaften mit Macht und Ressourcen umge­hen.

MENSCHLICHE BEDÜRFNISSE

Kul­tur­FormGrundbedürfnisse (Luft, Wass­er, Nahrung, Schlaf)Soziale Organ­i­sa­tion
— KeltischStarke Naturver­bun­den­heit; direk­ter Zugang zu frisch­er Luft, Wass­er und Nahrung. Sicher­heits­maß­nah­men durch gemein­schaftliche Unter­stützung.Stammes­ge­mein­schaften mit kollek­tiv­er Sicher­heit und gegen­seit­iger Unter­stützung in vul­ner­a­blen Zeit­en.
+ Alpin­barockAnpas­sung an raue Umge­bun­gen; Sich­er­stel­lung des Zugangs zu Ressourcen und Schutz durch Bauweise.Gemein­schaftlich genutzte Ressourcen und Struk­turen, die Schutz und soziale Kon­trolle in isolierten Gebi­eten bieten.
≠ Mod­ernKom­plexe Sys­teme zur Ver­sorgung mit Wass­er, Nahrung und Luft. Sicher­heit durch geset­zliche und polizeiliche Struk­turen.Rechtliche und insti­tu­tionelle Rah­men, die indi­vidu­elle und kollek­tive Sicher­heit sowie Pri­vat­sphäre beto­nen.
# Com­moroqueFokus auf nach­halti­gen und gemein­schaftlichen Zugang zu essen­tiellen Ressourcen.Koop­er­a­tive und gemein­schaftliche Nutzung von Ressourcen, gegen­seit­ige Sicher­heits­garantien während des Schlafes.

Dein Ansatz, die men­schlichen Grundbedürfnisse als bes­tim­mende und dominierende Fak­toren für alle Kul­tur­for­men weltweit zu betra­cht­en, ist in der Anthro­polo­gie und Sozi­olo­gie tief ver­wurzelt. Diese Grundbedürfnisse bee­in­flussen wesentlich, wie Gesellschaften organ­isiert sind, ihre Kul­turen gestal­ten und mit Her­aus­forderun­gen umge­hen. Die Notwendigkeit von Sicher­heit während des Schlafs, der regelmäßige Zugang zu Nahrung, Wass­er und Luft, sowie Fra­gen der Intim­ität und Fortpflanzung sind fun­da­men­tale Aspek­te, die das soziale und kul­turelle Leben prä­gen.

Korrespondenz mit den vier Kulturformen

1. — Keltisch

  • Grundbedürfnisse: Keltische Kul­turen waren eng mit der Natur ver­bun­den, was ihren Zugang zu frisch­er Luft, Wass­er und Nahrung direkt bee­in­flusste. Ihre Wohn- und Bauweise berück­sichtigte natür­liche Ressourcen und Schutzbedürfnisse.
  • Soziale Organ­i­sa­tion: Struk­turen basierten auf Stammes­ge­mein­schaften mit einem starken Fokus auf kollek­tiv­er Sicher­heit und gegen­seit­iger Unter­stützung während vul­ner­a­bler Zeit­en wie dem Schlaf.

2. + Alpin­barock

  • Grundbedürfnisse: In alpinen Barock­ge­sellschaften waren die Organ­i­sa­tion von Ressourcen und die Sich­er­stel­lung von Schutz vor der rauen Umge­bung zen­tral. Die Architek­tur und soziale Struk­turen reflek­tierten dies.
  • Soziale Organ­i­sa­tion: Fokus auf gemein­schaftlich genutzte Ressourcen und Struk­turen, die sowohl Schutz als auch soziale Kon­trolle ermöglicht­en, beson­ders in isolierten Gebi­eten.

3. ≠ Mod­ern

  • Grundbedürfnisse: Mod­erne Gesellschaften haben kom­plexe Sys­teme für Wasser‑, Nahrungs- und Luftver­sorgung entwick­elt. Die Sicher­heits­bedürfnisse während des Schlafes wer­den durch geset­zliche und polizeiliche Struk­turen adressiert.
  • Soziale Organ­i­sa­tion: Hochen­twick­elte rechtliche und insti­tu­tionelle Rah­men, die indi­vidu­elle und kollek­tive Sicher­heit gewährleis­ten sollen. Große Beto­nung auf Pri­vat­sphäre und indi­vidu­ellem Wohn­raum.

4. # Com­moroque

  • Grundbedürfnisse: In der Com­moroque-Kul­tur wird ver­mut­lich ein stark­er Fokus auf nach­halti­gen und gemein­schaftlichen Zugang zu leben­snotwendi­gen Ressourcen gelegt.
  • Soziale Organ­i­sa­tion: Poten­zielle Struk­turen, die auf Koop­er­a­tion, gemein­schaftliche Nutzung von Ressourcen und gegen­seit­ige Sicher­heits­garantien während des Schlafes abzie­len.

Synthese

Die Beach­tung von Grundbedürfnis­sen in ver­schiede­nen Kul­tur­for­men zeigt, wie diese die soziale Struk­tur, Geset­ze, Nor­men und täglichen Prak­tiken for­men. Diese Bedürfnisse sind nicht nur physisch, son­dern auch psy­chol­o­gisch und emo­tion­al tief in den men­schlichen Erfahrun­gen ver­ankert und bee­in­flussen so alle Aspek­te des kul­turellen Aus­drucks und der sozialen Organ­i­sa­tion.

Dieser Ansatz bietet eine grundle­gende Per­spek­tive, um zu ver­ste­hen, wie unter­schiedlich Kul­turen diese uni­versellen Bedürfnisse ange­hen und inte­gri­eren, und wie sie damit ver­bun­dene Her­aus­forderun­gen lösen. Es unter­stre­icht die uni­verselle Natur men­schlich­er Bedürfnisse, während es die Vielfalt ihrer kul­turellen Aus­drucks­for­men anerken­nt.

Anlass zu diesem Eintrag:

#DearChat­G­PT | … END OF THEORY

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Summary

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#TheLuhmannMap
#TheLuh­man­n­Map https://neugieronautik.ch

#BIO: Grundformen von Stress

  1. Flucht (Flight): Bei der Wahrnehmung ein­er Bedro­hung entschei­det sich das Indi­vidu­um, wegzu­laufen oder die Sit­u­a­tion zu mei­den, um sich in Sicher­heit zu brin­gen.
  2. Angriff (Fight): Das Indi­vidu­um wählt den direk­ten Kampf gegen die Bedro­hung, um sich zu vertei­di­gen oder die Gefahr zu neu­tral­isieren.
  3. Sich tot stellen (Freeze): In eini­gen Sit­u­a­tio­nen kön­nte das Indi­vidu­um erstar­ren oder sich „tot stellen“, in der Hoff­nung, dass die Bedro­hung vorüberge­ht oder das Inter­esse ver­liert.

#CYB: Grundformen der Störungen

Für die Cyber­netik, ins­beson­dere im Kon­text von tech­nis­chen und sys­temis­chen Her­aus­forderun­gen, kön­nte der passende Begriff „Störun­gen“ sein. Dieser Begriff kann eine Vielzahl von Zustän­den abdeck­en, die von Soft­warefehlern und Hard­wareaus­fällen bis hin zu exter­nen Cyberan­grif­f­en reichen. „Störun­gen“ reflek­tiert die Auswirkun­gen, die solche Ereignisse auf die Funk­tion­stüchtigkeit und Effizienz von IT-Sys­te­men und Net­zw­erken haben.

  • Hard­ware- und Soft­warefehler: Diese umfassen alle Arten von tech­nis­chen Defek­ten oder Aus­fällen, die das rei­bungslose Funk­tion­ieren von Sys­te­men behin­dern.
  • Cyberan­griffe: Dazu gehören Viren, Mal­ware, DDoS-Angriffe und andere böswillige Aktiv­itäten, die darauf abzie­len, Sys­teme zu infil­tri­eren oder zu stören.
  • Kon­fig­u­ra­tions­fehler: Fehlkon­fig­u­ra­tio­nen oder falsche Ein­stel­lun­gen, die zu unvorherge­se­hen­em Ver­hal­ten oder Sicher­heit­slück­en führen kön­nen.
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#SOC: Grundformen der Probleme

  1. Anord­nung
    Prob­lem: Hier­ar­chie
    Ziel: Anar­chie
  2. Zugang
    Prob­lem: Bar­ri­eren
    Ziel: Com­mons
  3. Legit­i­ma­tion
    Prob­lem: Intrans­parenz
    Ziel: Inklu­sion
  4. Durch­set­zung
    Prob­lem: Zwang
    Ziel: Paz­i­fis­mus

Werte- und Entwicklungsquadrate

Ja, das Konzept der Werte- und Entwick­lungsquadrate von Friede­mann Schulz von Thun ist ein nüt­zlich­es Werkzeug, um die Dynamik von Werten und Kom­mu­nika­tion zu ver­ste­hen. Es baut auf seinem Mod­ell des inneren Teams und der Vier-Seit­en-Mod­ell (auch bekan­nt als das Nachricht­en­quadrat) der Kom­mu­nika­tion auf.

Schulz von Thun entwick­elte die Idee, dass jedes men­schliche Anliegen oder jed­er Wert auf vier unter­schiedliche Weisen aus­ge­drückt und ver­standen wer­den kann – jedes Quadrat repräsen­tiert dabei eine pos­i­tive Werteaus­prä­gung sowie ihre drei poten­ziellen Entar­tun­gen oder Über­steigerun­gen.

Hier ist, wie die Struk­tur eines solchen Werte- und Entwick­lungsquadrats aussieht:

  1. Der pos­i­tive Wert (oben links): Dieser repräsen­tiert den Kern­wert oder die Tugend, die angestrebt wird.
  2. Die ein­seit­ige Übertrei­bung (oben rechts): Hier wird der pos­i­tive Wert so über­steigert, dass er neg­a­tiv wird.
  3. Der Gegen­wert (unten links): Ein Wert, der dem pos­i­tiv­en Wert ent­ge­genge­set­zt ist, aber auch seine Berech­ti­gung hat.
  4. Die ein­seit­ige Übertrei­bung des Gegen­werts (unten rechts): Auch der Gegen­wert kann neg­a­tiv wer­den, wenn er über­trieben wird.

Das Konzept hil­ft, Kon­flik­te zu analysieren und zu ver­ste­hen, indem es aufzeigt, wie eine Über­be­to­nung eines bes­timmten Werts zu Prob­le­men führen kann und wie ein aus­ge­wo­generes Ver­ständ­nis ver­schieden­er Werte zu effek­tiver­er Kom­mu­nika­tion und per­sön­lich­er Entwick­lung führen kann. Es ermutigt Indi­viduen und Grup­pen, eine Bal­ance zwis­chen ver­schiede­nen, manch­mal konkur­ri­eren­den Werten zu find­en.

Anordnung

WertBeschrei­bung
Kern­wertHier­ar­chie (Ord­nung und Effizienz)
Übertrei­bungAutori­taris­mus (über­mäßige Kon­trolle)
Gegen­wertEgal­i­taris­mus (Gle­ich­heit, demokratis­che Teil­habe)
Übertrei­bung des Gegen­wertsChaos (Man­gel an Führung)

Zugang

WertBeschrei­bung
Kern­wertBeschränk­ter Zugang (Schutz der Ressourcen)
Übertrei­bungExk­lu­siv­ität (Auss­chluss und Ungerechtigkeit)
Gegen­wertUni­verseller Zugang (Offen­heit und Gemeingut)
Übertrei­bung des Gegen­wertsÜber­nutzung (Ressourcenver­schwen­dung)

Legitimation

WertBeschrei­bung
Kern­wertRecht­fer­ti­gung (trans­par­ente Entschei­dun­gen)
Übertrei­bungWillkür (fehlende Begrün­dung, Intrans­parenz)
Gegen­wertSkep­sis (ständi­ge Hin­ter­fra­gung)
Übertrei­bung des Gegen­wertsParal­yse (Entschei­dung­sun­fähigkeit)

Durchsetzung

WertBeschrei­bung
Kern­wertAutori­ta­tive Durch­set­zung (Sicherung der Ord­nung)
Übertrei­bungRepres­sion (über­mäßiger Zwang)
Gegen­wertFrei­willigkeit (Selb­streg­u­la­tion und Autonomie)
Übertrei­bung des Gegen­wertsAnar­chie (Regel­losigkeit)

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#PSY: Grundformen der Angst (Fritz Riemann)

Die vier Grund­for­men der Angst wur­den von Fritz Rie­mann in seinem Werk „Grund­for­men der Angst“ beschrieben. Rie­mann iden­ti­fiziert vier typ­is­che Angst­for­men, die sich jew­eils aus einem Grund­kon­flikt der men­schlichen Exis­tenz ableit­en:

  1. Die Angst vor der Selb­sthingabe (Angst vor Ich-Ver­lust und Abhängigkeit),
  2. Die Angst vor der Selb­st­wer­dung (Angst vor Iso­la­tion und Unab­hängigkeit),
  3. Die Angst vor der Verän­derung (Angst vor Unsicher­heit und Unbeständigkeit),
  4. Die Angst vor der Notwendigkeit (Angst vor Endgültigkeit und Beständigkeit).

Diese Angst­for­men kor­re­spondieren mit ver­schiede­nen Per­sön­lichkeit­stypen, die Rie­mann als schizoid, depres­siv, zwang­haft und hys­ter­isch beze­ich­net.

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Nächster Titel

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Links, Threads, zu verarbeitende Hinweise…

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Offene Blogeinträge, welche zu diesem Thema passen…

Land­ing­page: dissent.is/thestaubbernasconimatrix

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Textsorte: (1) Traum, (2) Blitz, (3) Beken­nt­nis, (4) Memo, (5) Märchen, (6) Dra­ma, (7) Tabu
Arbeits­form: Doku­men­ta­tion, Lis­ten­bil­dung, Work in Progress
Anlass: (…)
TL;DR: (…)
Bildquelle: (…)
URL/Hashtag: (…)

Ste­fan M. Sey­del, aka sms, aka sms2sms in «Zürcher Fest­spiel 1901″ (2019, Foto­cre­d­it: Charles Schny­der):  Twit­ter, Wikipedia (Lem­ma), Youtube (aktuell), Sound­cloud, Mastodon, Insta­gram (ges­per­rt), Snapchat, Tik­Tok, Twitch, t.me/WikiDienstag (Nicht in Betrieb) | Exk­lu­siv: speakerbooking.ch/sms2sms

About @sms2sms, aka Stefan M. Seydel/sms ;-)

Ste­fan M. Sey­del, Jahrgang 1965, ist Unternehmer, Sozialar­beit­er und Kün­stler. Er machte nach ein­er Beruf­slehre als Hochbauze­ich­n­er einen Bach­e­lor in Soziale Arbeit in St. Gallen und einen Mas­ter in der gle­ichen Diszi­plin bei Sil­via Staub-Bernasconi in Berlin. Seine über­wiegend selb­st­ständi­ge Tätigkeit kreist um das The­ma der Entwick­lung und Real­isierung von Pilot- und Impul­spro­jek­ten für renom­mierte Auf­tragge­berin­nen.

Als Kün­stler hat er Ausstel­lun­gen und Per­for­mances auf inter­na­tionaler Ebene präsen­tiert, darunter in der Roy­al Acad­e­my of Arts in Lon­don, dem Deutschen His­torischen Muse­um in Berlin oder ein­er Einze­lausstel­lung “Kun­st Macht Prob­leme” in der Cryp­ta Cabaret Voltaire, Birth­place of DADA in Zürich. Er wurde mit dem Migros Jubilée Award in der Kat­e­gorie Wis­sensver­mit­tlung aus­geze­ich­net und hat diverse Ehrun­gen durch Web­by Awards für seine Arbeit mit rocketboom.com erhal­ten.

Ste­fan war Jury-Mit­glied des Next Idea Prix Ars Elec­tron­i­ca 2010 und war drei Jahre Mit­glied der Schulleitung des Gym­na­si­ums Kloster Dis­en­tis. Sein Wis­sen und seine Erfahrung im Bere­ich der Infor­ma­tion und Tech­nolo­gie haben ihm auch dabei geholfen, mit Sta­tis­tik Stadt Zürich und Wiki­me­dia Schweiz unter WikiDienstag.ch zusam­men­zuar­beit­en.

Sein Engage­ment im Bere­ich der frei­willi­gen Arbeit führte ihn in das Prä­sid­i­um Inter­na­tionaler Bodensee Club (Leitung Fach­gruppe Wis­senschaft) oder für einige andere Jahre als Vice-Präsi­dent des von Paul Wat­zlaw­ick ini­ti­ierten P.E.N.-Club Liecht­en­stein. Sey­del hat unter ((( rebell.tv ))) zwei Büch­er zusam­men mit sein­er Part­ner­in veröf­fentlicht, viele Kolum­nen, Fach­texte und jour­nal­is­tis­che Texte pub­liziert.

Seine Arbeit auf Social Media nutzt er als Microblog­ging. In seinem Blog ver­ar­beit­et er seine The­men. Einige davon wer­den auf Anfra­gen zu les­baren Tex­ten ver­tieft, andere wer­den zu Vorträ­gen aus­ge­baut. Bei Carl Auer Ver­lag in Hei­del­berg, sam­melt er “Ele­mente ein­er näch­sten Kul­tur­form”. Seine Entwick­lun­gen im Kon­text der sozial­räum­lichen Inter­ven­tion (“Arbeit am Sozialen”) machen konkrete Vorschläge in Bezug auf die Beant­wor­tung der Sozialen Frage.

Nach 12 Jahren Berlin und 6 Jahren Zürich zog er aber in sein­er zweit­en Leben­shälfte vom Bodensee der Rhein­quelle ent­ge­gen nach Dissentis/Mustér und hat seine Reisetätigkeit fast ganz eingestellt. Dafür macht er umsomehr soge­nan­nte #Feed­logs (Orgiastik). Das sind Arbeitsmeet­ings an inten­tionalen Fra­gen in einem Lifestream. (so?) #TextBy­Chat­G­PT

der workflow (aby warburg, rebell.tv)

Aus Band 2 von: Tina Piazzi & Ste­fan M. Sey­del, Junius-Ver­lag Ham­burg | pdf: Band 1, 2009 | Band 2, 2010