Was meinst du, wenn du #Öffentlichkeit sagst?

M/ein Blog ist m/ein Karten­raum und k/eine Bühne. Ich weiss wie man pub­liziert. Das hier ist etwas anderes. d!a!n!k!e | WORK IN PROGRESS reload für aktuellen schreib­stand | warum ich nicht pub­liziere? weil ich es kann. weil es geht. weil ich es für angemessen halte.

  • wenn es mir ums SENDEN gehen würde, machte ich alles falsch.
  • wenn es mir ums EMPFANGEN WERDEN gehen würde, machte ich alles anders.
  • wenn es mir ums FINDEN gehen würde, würde ich suchen.
  • wenn es mir ums GEWINNEN gehen würde, hielte ich mich an exper­tisen.

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22. april 2026 | bin einfach ein lurker (so)

22. april 2026 | der öffentliche raum… ;-)))

Dein Impuls ist präzise.

„Öffentlich­er Raum“ 2026 ist ein leer gewor­den­er Begriff, der weit­er so tut, als wäre er voll.

Was sicht­bar wird (in deinem Screen­shot sog­ar expliz­it):

  1. Er wird organ­isiert
    Nicht „alle“, son­dern Stiftun­gen, Büros, Insti­tu­tio­nen rah­men, finanzieren, kuratieren.

(BURRI / Sot­to Voce Foun­da­tion / Stu­dio Vulkan)

  1. Er wird the­ma­tisiert statt prak­tiziert
    Man spricht über „Raum für alle?“ – aber das Gespräch selb­st ist selek­tiv beset­zt.
  2. Zugang ist for­mal, nicht oper­a­tiv
    Der Raum ist „öffentlich“ genan­nt, aber real durch Ein­tritt, Codes, Sprache, Milieu struk­turi­ert.
  3. Er wird zum Objekt
    „Öffentlich­er Raum“ ist nicht mehr etwas, das passiert, son­dern etwas, über das Pan­els stat­tfind­en.

Das ist der Punkt, an dem dein „ich flippe aus“ trifft:

Der Begriff behauptet Offen­heit, während seine Her­stel­lung bere­its geschlossen organ­isiert ist.

Kurz­form für deinen Text:

„Öffentlich­er Raum“ ist heute kein Ort mehr, son­dern ein For­mat.
Und dieses For­mat wird kuratiert, finanziert und besprochen – im Namen der Offen­heit.

die men­schen an den rän­dern der gesellschaft… eine piz­za-gesellschaft: in der mitte saftig. am rand knus­prig… der sozialar­berit­er kichert (so?)

ein raum für alle = ein raum für sauberkeit und ord­nung ;-)))

wer hat die unter­schei­dung ((bühne)publikum) gelöscht?

Kein einzel­ner „Autor“. Die Unter­schei­dung wird in mehreren Schrit­ten zer­legt:

  1. Bertolt Brecht
    Ver­frem­dung: Zuschauer soll nicht pas­siv bleiben.
  2. Erv­ing Goff­man
    All­t­ag als Bühne: alle sind zugle­ich Darsteller und Pub­likum.
    Quelle: https://monoskop.org/images/2/2a/Goffman_Erving_The_Presentation_of_Self_in_Everyday_Life.pdf
  3. Guy Debord
    Gesellschaft als Spek­takel: alle wer­den zu Zuschauern.
    Quelle: https://www.marxists.org/reference/archive/debord/society.htm
  4. Peter Hand­ke
    „Pub­likums­beschimp­fung“: Pub­likum wird direkt adressiert und in die Auf­führung gezo­gen.
    Quelle: https://www.suhrkamp.de/buch/peter-handke-publikumsbeschimpfung-t-9783518100015
  5. Jacques Ran­cière
    „Der emanzip­ierte Zuschauer“: Zuschauer ist immer schon aktiv.
    Quelle: https://www.diaphanes.net/titel/der-emanzipierte-zuschauer-9783037340510

Kurz:
Nicht dekon­stru­iert von ein­er Per­son, son­dern schrit­tweise unter­laufen – von The­ater, Sozi­olo­gie und Medi­en­the­o­rie gemein­sam.$

#ver­ant­wor­tungs­d­if­fus­sion ;-)))

akustis­che sig­nale für die “besucher­lenkung”… | #fremd­schä­men… ich war in den 1990er jahren gasse­nar­beit­er in st. gallen… bloss die rück­frage: wann hat jür­gen haber­mas den begriff der öffentlichkeit dekon­stru­iert?

#OMG | https://www.instagram.com/klauspetrus/ war ja gar nicht der gasse­nar­beit­er… :-/

DEFENSIVE ARCHITEKTUR | UND 2 PROFESSOREN HA!HA!HABEN KEINE AHNUNG DAVON… (so?)

wenns auf SHOP endet, weisst du, worum es geht…

“defen­sives bauen”, ste­fan kurath | https://www.opensquare.ch/ | wenn die spren­kler anlage um 5h loslegt: worum geht es da? | was aus “schwarz­er peter” gewor­den ist? WAS FÜR EIN DESASTER :-(

2 pro­fes­soren, 2 engagierte, empathis­che frauen. “die klas­sis­chen hotspots” (so?) | fake? pro­fes­sor 1 nutzt den begriff FAKE, welch­er für zeit­genös­sis­ch­er kun­st höchst pro­duk­tiv war… krass…

zurück zum gegriff: ÖFFENTLICHER RAUM. jür­gen haber­mas, überre­det?

karin salm kurz vor der panik: “… aber es braucht den men­schen???”

noch fra­gen?

# als zeichen von aneignung… grandius: stefan kurath. d!a!n!k!e ;-)

  • FRAGE: Der Begriff „öffentlich­er Raum“ behauptet Offen­heit, aber wie kann er das noch, wenn dieser Raum längst kuratiert, organ­isiert, finanziert und sozial vorstruk­turi­ert ist?
  • FRAGE: Was meinst du, wenn du #Öffentlichkeit sagst? https://dissent.is/oeffentlichkeit/
  • FRAGE: wer hat wann die unter­schei­dung ((öffentlichkeit)privat) gelöscht?

bice curiger als lurk­erin im pub­likum vor ort ;-))) ich fall vom stuhl ;-))) | die frage aus dem “pub­likum”: die sbb ist kap­i­tal­is­tisch ges­teuert…

ach­ja. der staat ist kap­i­tal­is­tisch unter­wex? panik im urba­nen pub­likum von turitg (so?) | ps: ich bin noch immer der einzige, welch­er im livestream kom­men­tiert ;-))) | peter schlägt vor: kon­sum­freie zonen einzuricht­en… und was hat das jet­zt mit der idee “öffentlichkeit” zu tun?

FRAGE: „Ihr streamt live – und redet über Öffentlichkeit. Der öffentliche Raum ist dort, wo sich Men­schen in Zürich begeg­nen? Was genau über­tragt ihr hier: Öffentlichkeit – oder deren Sim­u­la­tion?“

architek­tur — soziale arbeit — polizei (ste­fan kurath erk­lärt die ord­nung ;-)))

dachte, das sei bice curiger… aber sie wird als frau mit grünem hal­stuch ange­sprochen… | FRAGE an bice curiger im pub­likum: „Sie kuratieren Räume, die als öffentlich auftreten.Ab welchem Punkt kippt Kuratierung in Auss­chluss?

WOZU LIFESTREAM? | ich fall vom stuhl:

schlim­mer als staats­funk: senden! senden! senden!

work in progress
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bis vor diesem abend, sah der eintrag so aus:

M/ein Blog ist m/ein Karten­raum und k/eine Bühne. Ich weiss wie man pub­liziert. Das hier ist etwas anderes. d!a!n!k!e | WORK IN PROGRESS reload für aktuellen schreib­stand | warum ich nicht pub­liziere? weil ich es kann. weil es geht. weil ich es für angemessen halte.

  • wenn es mir ums SENDEN gehen würde, machte ich alles falsch.
  • wenn es mir ums EMPFANGEN WERDEN gehen würde, machte ich alles anders.
  • wenn es mir ums FINDEN gehen würde, würde ich suchen.
  • wenn es mir ums GEWINNEN gehen würde, hielte ich mich an exper­tisen.
work in progress

krass: im entschei­den­den moment (sekunde 42!), hat @tiktok sound drüber gelegt… ich gehe es noch ein­mal abfil­men…

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work in progress

Anlass zu diesem Eintrag:

Am Son­ntag, 8. März 2026 insze­niert die schei­dende SRF-Chefin Nathalie Wap­pler die Unter­schei­dung:

Mei­n­ung = ((veröffentlichte)öffentliche

Sie studierte GeschichteKun­st­geschichtePoli­tis­che Wis­senschaften und Ger­man­is­tik und schloss ihr Studi­um in den 1990er-Jahren an der Uni­ver­sität Kon­stanz ab. Ihr zu unter­stellen, sie wüsste nicht, was sie tut, wäre nicht nur unpro­fes­sionell, son­dern umstand­s­los wis­senschafts­feindlich (so?)

Sie ist aber Chefin von jen­em staatlich zwangs­fi­nanzierten Haus, was sehr präzis zu unter­schei­den ver­mag, was #Fak­e­News und #Desin­for­ma­tion ist. Und auch, dass diese Bedro­hung eine mega Prob­lem für “Die #Demokratie” ist. Dem hät­ten wir früher akademisch fundiert: #Staats­funk oder “Kün­stlich­er Wille” gesagt.. ” ;-)))

Genügt das als Motivation für diesen Eintrag?

“The best way to get the right answer on the Inter­net is not to ask a ques­tion; it’s to post the wrong answer.”

prêch­er le faux pour savoir le vrai.” (frei nach…)

„Der beste Weg im Inter­net die richtige Antwort zu bekom­men, ist nicht eine Frage zu stellen, son­dern die falsche Antwort zu ver­bre­it­en.“

Erfahrung in den frühen 80er Jahre: #Ward­Cun­ning­ham #TheWiki­Way #TheWiki­Wiki­Web

Summary/Spoiler/TL;DR

(…)

bitte ver­ste­he diesen ein­trag nicht zu schnell… hier gibts nichts zu sehen und nichts zu lesen ;-)

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Was war Öffentlichkeit?

Eine Unter­schei­dung von Pri­vatheit.

Und bei­de zusam­mengenom­men, eine Unter­schei­dung, welche einen prak­tis­chen Unter­schied machte:

((Öffentlichkeit)Privatheit)

Jür­gen Haber­mas hat präzis diesen Auf­stieg dieser Idee zum The­ma sein­er Habil­i­ta­tion­ss­chrift gemacht. Aber danach ins­beson­dere erk­lärt, wie diese Idee zer­fall­en, gescheit­ert, per­vertiert ist.

Wann? Wo? Wie? Stich­wort?
- Bin­go!

(…)

(…)

(…)

Was sind Massenmedien?

Medi­en ohne Rück­kanal: Fly­er, Zeitung, Büch­er, Kino. Aber nicht The­ater und auch nicht Inter­netz ;-)

Warum “ohne Rückkanal”?

Naja: Weil du mit der Zeitung von Gestern deine nassen Schuhe ausstopfen kannst, ohne das dies den vie­len muti­gen Autoren­den irgend­wie Weh!Weh!Weh! machen kannst…

Wenn du hinge­gen dem Priester während sein­er Predigt zuruf­st, dass er völ­lig ver­schwurbel­ten, irrra­tionalen, unl­gis­chen, beweis­losen Quatsch predigt, dann gibt es einen Tumult. Und es gibt genü­gend Leute, welche dich liebevoll zum Aus­gang der Kirche begleit­en und dich zum Kirchenkaf­fee ein­laden.

Vielle­icht stellte sich gar her­aus, dass sie sehr mit dir ein­ver­standen sind. Aber: Es wäre halt ein­fach der falsche Ort, der falsche Zeitung­punkt, die falsche Art und Weise. (so?)

Wenn aber nach der Kirche die Kinder Fly­er verteilen. Und du sie fragst, wer das geschrieben habe: Sie wüssten es nicht. Sie ver­di­enen sich bloss ein biss­chen Taschen­geld. Und wenn du fragst, von wem sie die Fly­er haben, dann antworteten sie in Zürich vor 500 Jahren: “Vom Froschauer”. Aber der wusste auch nicht wirk­lich, wer ihm den Zettel und das Geld hin­gelegt hat…

Was meint @ploxa, wenn sie “Öffentliche Meinung” sagt?

Tönt fast so, als würde sie ein Abstim­mungsergeb­nis als eine solche Inter­pretieren…

Blöd bloss: Das Schweiz­er Radio und Fernse­hen wird von allen Haushal­ten der Schweiz bezahlt. (Und von Unternehmen auch noch ein­mal, aber das wäre ein ander­er Punkt ;-) Die Schweiz hat aktuell rund 9 Mil­lio­nen Ein­wohn­er. Davon bekom­men die Hälfte Abstim­mung­sun­ter­la­gen. Davon geht die Hälfte nicht abstim­men. Und davon sagen 60%… ;-)))

Allein mit diesem ersten, spon­ta­nen, unre­flek­tieren Argu­mentlein, würde also Frau Direk­torin Nathalie Wap­pler ein höchst elitäre Legit­i­ma­tion­squelle aufrufen. Und würde sie dann auch noch strahlen:

“Das Pub­likum hat uns lieb…”

SRF-Direk­torin Nathalie Wap­pler

… also… da würde also der intellek­tuelle Spass doch ziem­lich mul­mig in der Magenge­gend auf­schla­gen. (so?)

Noch 1x: “Die Öffentliche Meinung” nach @ploxa ist also… WAS?

work in progress

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Zwischenruf (11. märz 2026, 19:05h)

#chat­G­PT: Deine heftige Kri­tik zielt auf ein klas­sis­ches medi­ales Muster: struk­turelle Prob­leme wer­den auf eine einzelne Fig­ur reduziert. Daraus ergeben sich mehrere ana­lytis­che Ein­wände.

  1. Indi­vid­u­al­isierung statt Sys­te­m­analyse
    Der Titel „Epstein-Net­zw­erk“ sug­geriert ein per­sön­lich­es Imperi­um. Tat­säch­lich ging es um ein Geflecht aus Finanzen, Poli­tik, Geheim­di­en­sten, Immo­bilien, Trans­port, Rechtssys­tem und Medi­en. Die Reduk­tion auf eine Per­son ver­hin­dert struk­turelle Analyse.
  2. Per­son­al­isierung erzeugt moralis­che Erle­ichterung
    Wenn das Böse „Epstein“ heisst, kann das Sys­tem als Ganzes intakt bleiben. Die Botschaft lautet impliz­it: Der Täter ist tot, Prob­lem erledigt.
  3. Struk­turelle Kom­plizen­schaft ver­schwindet
    Die zen­tralen Fra­gen wären:
    Wer flog? Wer finanzierte? Wer deck­te? Wer ver­hin­derte Ermit­tlun­gen?
    Diese Ebe­nen ver­schwinden, wenn alles an eine Per­son gebun­den wird.
  4. Nar­ra­tive Kon­trolle durch Drama­tisierung
    Ein „Mon­ster-Nar­ra­tiv“ ist medi­al ein­fach­er zu erzählen als eine Analyse insti­tu­tioneller Macht­struk­turen. Fernse­hen bevorzugt Fig­uren, nicht Sys­teme.
  5. Ent­las­tung der Insti­tu­tio­nen
    Wenn ein einzel­ner Täter ver­ant­wortlich ist, ger­at­en Polizei, Jus­tiz, Geheim­di­en­ste, Poli­tik und Medi­en nicht in den Fokus ihrer eige­nen Ver­säum­nisse.
  6. Net­zw­erk wird zum Mythos
    Das Wort „Net­zw­erk“ sug­geriert Kom­plex­ität, ohne sie zu erk­lären. Es bleibt ein dun­kler Begriff, der alles und nichts bedeuten kann.
  7. Tech­nol­o­gis­che Real­ität wird aus­ge­blendet
    Heute existieren ganz andere Machtin­stru­mente:
    Massendat­en, Plat­tfor­müberwachung, algo­rith­mis­che Pro­fil­ierung, KI-gestützte Ver­hal­tens­analyse.
    Diese Sys­teme funk­tion­ieren ohne charis­ma­tis­che Fig­uren.
  8. Macht wird falsch mod­el­liert
    Das implizite Mod­ell lautet:
    Elite → Geheimzirkel → Einzelper­son.
    Das reale Mod­ell mod­ern­er Macht ist eher:
    Infra­struk­tur → Dat­en → Plat­tfor­men → insti­tu­tionelle Koop­er­a­tion.
  9. Medi­en­logik pro­duziert ein­fache Täter­fig­uren
    Jour­nal­is­tis­che Dra­maturgie braucht Iden­ti­fika­tion: Opfer, Täter, Held.
    Sys­temis­che Gewalt ist schw­er zu bebildern.
  10. Der Skan­dal wird his­torisiert
    Durch den Fokus auf eine abgeschlossene Geschichte („Epstein zer­störte Leben“) entste­ht der Ein­druck eines ver­gan­genen Ereigniss­es. Die struk­turellen Bedin­gun­gen beste­hen jedoch weit­er.
  11. Das Pub­likum wird beruhigt
    Eine abgeschlossene Tätergeschichte erzeugt das Gefühl: Das Prob­lem wurde erkan­nt und aufgear­beit­et.
  12. Die wirk­lich unan­genehme Frage wird ver­mieden
    Nicht: „Wer war Epstein?“
    Son­dern:
    Warum kon­nten mächtige Men­schen über Jahrzehnte straf­los agieren?

Quellen und Hin­ter­gründe

  1. Julie K. Brown – „Per­ver­sion of Jus­tice“ (2021)
    https://www.harpercollins.com/products/perversion-of-justice-julie-k-brown
  2. Mia­mi Her­ald Inves­ti­ga­tion (2018)
    https://www.miamiherald.com/news/local/article220097825.html
  3. Bar­ry Levine / Monique El-Faizy – „The Spi­der“ (2020)
    https://www.simonandschuster.com/books/The-Spider/Barry-Levine/9781982128236
  4. Zuboff – „The Age of Sur­veil­lance Cap­i­tal­ism“ (2019)
    https://www.hup.harvard.edu/books/9781610395694

Eine Studie darüber, wie das Bakom unlieb­same Stu­di­en ver­schiebt und ver­steckt ;-)

how­ev­er: ich ha!ha!habe die studie let­ztlich auf unseren servern gesichtert:

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Nächster Titel

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MARTIN CANDINAS und sein Ruf nach RUHE IM SYSTEM, ist präzis das, was #ZwingliFilm so grandius dargestellt hat: DER BISCHOF ZU KONSTANZ ;-)

Ja. Der Weg funk­tion­iert, wenn man Haber­mas als Höhe- und Bruch­punkt der Unter­schei­dung ((öffentlich)privat) erzählt und danach in dein Bild zurück­kehrt. Ich bleibe nah an dein­er Bild­sprache.


Vor der Kirche ste­hen Kinder.
In ihren Hän­den Flug­blät­ter.

Drin­nen spricht der Priester.
Die Predigt fol­gt ihrem Rit­u­al.
Nie­mand unter­bricht.

Aber draussen begin­nen die Zettel zu sprechen.
Ein Text antwortet auf den anderen.

Vor der Kirche entste­ht eine zweite Öffentlichkeit.

Aus diesen Flug­blät­tern wächst eine neue Ord­nung:
Zeitun­gen, wis­senschaftliche Jour­nale, Par­la­mente, Uni­ver­sitäten.

Die Mod­erne organ­isiert diese Welt über eine große Unter­schei­dung:

((öffentlich)privat)

Der Staat wird öffentlich.
Der Markt wird pri­vat.
Die Presse ver­mit­telt zwis­chen bei­den.

Der Philosoph beschreibt diese Ord­nung in
.

Er zeigt ihre Stärke:
Kri­tik wird möglich.
Wis­senschaft entste­ht.
Demokratis­che Öffentlichkeit bildet sich.

Und er zeigt auch ihren drama­tis­chen Zer­fall.

Die Öffentlichkeit wird wieder kolonisiert:
durch Organ­i­sa­tio­nen, Medi­en­ap­pa­rate, Ver­wal­tung, Mark­t­logik.

Die großen Häuser der Mod­erne bleiben ste­hen:

Uni­ver­sitäten.
Par­la­mente.
Gerichte.
Sender.

Doch die Flug­blät­ter sprechen längst ander­swo weit­er.


Heute ste­hen wieder Men­schen vor der Kirche.

Vielle­icht nicht vor ein­er Kirche aus Stein.

Son­dern vor den Gebäu­den der Mod­erne:

Uni­ver­sitäten.
Par­la­mente.
Gerichte.
Fernsehstu­dios.

Und wieder hal­ten sie etwas in der Hand.

Keine Flug­blät­ter.

Kartof­feln.

In einem Alpen­tal.

Ver­bun­den über Pro­tokolle, Net­ze und eine Blockchain.

Ver­sorgung begin­nt zu sprechen.
Dör­fer wer­den zu Knoten im Netz.

Vielle­icht ist das wieder nur ein Flug­blatt vor der Kirche.

Und vielle­icht wächst daraus eine Kul­tur­form,
in der die große Unter­schei­dung

((öffentlich)privat)

nicht mehr im Zen­trum ste­ht.

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Wie ich mit den Möglichkeiten von @openAI arbeite?

Links, Threads, zu verarbeitende Hinweise…

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Offene Blogeinträge, welche zu diesem Thema passen…

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Textsorte: (1) Traum, (2) Blitz, (3) Beken­nt­nis, (4) Memo, (5) Märchen, (6) Dra­ma, (7) Tabu
Arbeits­form: Doku­men­ta­tion, Lis­ten­bil­dung, Work in Progress
Anlass: (…)
TL;DR: (…)
Bildquelle: (…)
URL/Hashtag: (…)

Ste­fan M. Sey­del, aka sms, aka sms2sms in «Zürcher Fest­spiel 1901″ (2019, Foto­cre­d­it: Charles Schny­der):  Twit­ter, Wikipedia (Lem­ma), Youtube (aktuell), Sound­cloud, Mastodon, Insta­gram (ges­per­rt), Snapchat, Tik­Tok, Twitch, t.me/WikiDienstag (Nicht in Betrieb) | Exk­lu­siv: speakerbooking.ch/sms2sms

About @sms2sms, aka Stefan M. Seydel/sms ;-)

Ste­fan M. Sey­del, Jahrgang 1965, ist Unternehmer, Sozialar­beit­er und Kün­stler. Er machte nach ein­er Beruf­slehre als Hochbauze­ich­n­er einen Bach­e­lor in Soziale Arbeit in St. Gallen und einen Mas­ter in der gle­ichen Diszi­plin bei Sil­via Staub-Bernasconi in Berlin. Seine über­wiegend selb­st­ständi­ge Tätigkeit kreist um das The­ma der Entwick­lung und Real­isierung von Pilot- und Impul­spro­jek­ten für renom­mierte Auf­tragge­berin­nen.

Als Kün­stler hat er Ausstel­lun­gen und Per­for­mances auf inter­na­tionaler Ebene präsen­tiert, darunter in der Roy­al Acad­e­my of Arts in Lon­don, dem Deutschen His­torischen Muse­um in Berlin oder ein­er Einze­lausstel­lung “Kun­st Macht Prob­leme” in der Cryp­ta Cabaret Voltaire, Birth­place of DADA in Zürich. Er wurde mit dem Migros Jubilée Award in der Kat­e­gorie Wis­sensver­mit­tlung aus­geze­ich­net und hat diverse Ehrun­gen durch Web­by Awards für seine Arbeit mit rocketboom.com erhal­ten.

Ste­fan war Jury-Mit­glied des Next Idea Prix Ars Elec­tron­i­ca 2010 und war drei Jahre Mit­glied der Schulleitung des Gym­na­si­ums Kloster Dis­en­tis. Sein Wis­sen und seine Erfahrung im Bere­ich der Infor­ma­tion und Tech­nolo­gie haben ihm auch dabei geholfen, mit Sta­tis­tik Stadt Zürich und Wiki­me­dia Schweiz unter WikiDienstag.ch zusam­men­zuar­beit­en.

Sein Engage­ment im Bere­ich der frei­willi­gen Arbeit führte ihn in das Prä­sid­i­um Inter­na­tionaler Bodensee Club (Leitung Fach­gruppe Wis­senschaft) oder für einige andere Jahre als Vice-Präsi­dent des von Paul Wat­zlaw­ick ini­ti­ierten P.E.N.-Club Liecht­en­stein. Sey­del hat unter ((( rebell.tv ))) zwei Büch­er zusam­men mit sein­er Part­ner­in Tina Piazzi veröf­fentlicht, viele Kolum­nen, Fach­texte und jour­nal­is­tis­che Texte pub­liziert.

Seine Arbeit auf Social Media nutzt er als Microblog­ging. In seinem Blog ver­ar­beit­et er seine The­men. Einige davon wer­den auf Anfra­gen zu les­baren Tex­ten ver­tieft, andere wer­den zu Vorträ­gen aus­ge­baut. Bei Carl Auer Ver­lag in Hei­del­berg, sam­melt er “Ele­mente ein­er näch­sten Kul­tur­form”. Seine Entwick­lun­gen im Kon­text der sozial­räum­lichen Inter­ven­tion (“Arbeit am Sozialen”) machen konkrete Vorschläge in Bezug auf die Beant­wor­tung der Sozialen Frage.

Nach 12 Jahren Berlin und 6 Jahren Zürich zog er aber in sein­er zweit­en Leben­shälfte vom Bodensee der Rhein­quelle ent­ge­gen nach Dissentis/Mustér und hat seine Reisetätigkeit fast ganz eingestellt. Dafür macht er umsomehr soge­nan­nte Pas­sadis und #Feed­logs (Orgiastik). Das sind Arbeitsmeet­ings an inten­tionalen Fra­gen in einem Lifestream. (so?) Text sup­port­ed by #TaaS

Aus Band 2 von: Tina Piazzi & Ste­fan M. Sey­del, Junius-Ver­lag Ham­burg | pdf: Band 1, 2009 | Band 2, 2010

#dfdu = DIE FORM DER UNRUHE | blog: dissent.is | about: dissent.is/sms | dissent.is/muster

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