fake deutsch

Wozu #Moralkommunikation?

Moralkom­mu­nika­tion ermöglicht soziale Achtung und Mis­sach­tung. Sie markiert, welche Men­schen, Aus­sagen oder Hand­lun­gen als acht­bar, anständig, angemessen und anschlussfähig gel­ten — und welche nicht.

@sms2sms

Moralkom­mu­nika­tion beobachtet und bew­ertet Men­schen, Aus­sagen oder Hand­lun­gen ent­lang moralis­ch­er Leitun­ter­schei­dun­gen wie ((gut)böse),((anständig)unanständig) oder ((unangemessen)angemessen).

Sie nimmt moralis­che Qual­ität an, wenn sie Achtung oder Mis­sach­tung zum Aus­druck bringt.

Zur Zer­falls­form von Kom­mu­nika­tion wird sie, wenn moralis­che Markierung Struk­turbeobach­tung erset­zt.

M/ein Blog ist m/ein Karten­raum und k/eine Bühne. Ich weiss wie man pub­liziert. Das hier ist etwas anderes. d!a!n!k!e | WORK IN PROGRESS reload für aktuellen schreib­stand | warum ich nicht pub­liziere? weil ich es kann. weil es geht. weil ich es für angemessen halte.

  • wenn es mir ums SENDEN gehen würde, machte ich alles falsch.
  • wenn es mir ums EMPFANGEN WERDEN gehen würde, machte ich alles anders.
  • wenn es mir ums FINDEN gehen würde, würde ich suchen.
  • wenn es mir ums GEWINNEN gehen würde, hielte ich mich an exper­tisen.

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work in progress

Anlass zu diesem Eintrag:

Zum aktuellen Thread, in welchem ich diesen Ein­trag begleite und disku­tiere:

Summary/Spoiler/TL;DR

Kern­satz:
Bei Luh­mann ist Moral ein Kom­mu­nika­tion­s­medi­um. Hier wird Moral zur Prob­lem­form, sobald sie Struk­tur durch Per­son­al­isierung erset­zt.


Noch knap­per:
Sozi­olo­gie beschreibt, wie Moral funk­tion­iert. SozialeAr­beit beschreibt, was passiert, wenn Moral im Zer­fall der Kul­tur­form der Mod­erne Struk­turbeobach­tung ver­drängt.

bitte ver­ste­he diesen ein­trag nicht zu schnell… hier gibts nichts zu sehen und nichts zu lesen ;-)

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Was ist Kommunikation?

Kom­mu­nika­tion ist die Oper­a­tion des Sozialen: Infor­ma­tion, Mit­teilung und Anschluss fall­en zusam­men. Nicht Men­schen kom­mu­nizieren, son­dern Kom­mu­nika­tion kom­mu­niziert.

(…)

(…)

Kommunikstion bei Luhmann:

Niklas Luh­mann: Die Gesellschaft der Gesellschaft. #GdG Frank­furt am Main: Suhrkamp, 1997, S. 396 ff.

Dort begin­nt das Unterkapi­tel:

„XIII. Moralis­che Kom­mu­nika­tion“

Wichtige Stellen daraus:

„Moral ist, anders gesagt, nicht etwa ange­wandte Ethik. Vielmehr gewin­nt sie ihr Medi­um durch Bezug­nahme auf Bedin­gun­gen, unter denen Men­schen sich selb­st und andere acht­en bzw. mis­sacht­en.“ (S. 397)

Und zen­tral:

„Diese Erfordernisse wer­den zusam­menge­fasst in der Form ein­er binären Codierung …“ (S. 397)

Das ist entschei­dend: Moral wird bei Luh­mann als binäre Codierung beschrieben.

In der Fuss­note 357 ver­weist Luh­mann dann auf seine frühere Arbeit:


Niklas Luh­mann: „Sozi­olo­gie der Moral“, in:
Niklas Luh­mann / Stephan H. Pfürt­ner (Hrsg.), The­o­rie, Tech­nik und Moral. Frank­furt am Main: Suhrkamp, 1978, S. 8–116.

Das ist ver­mut­lich die präzis­es­te Einzelquelle zur Moralkom­mu­nika­tion bei Luh­mann.

Und span­nend auf dein­er Seite: Luh­mann spricht dort nicht primär von gut/böse, son­dern von: Achtung / Mis­sach­tung.

Das passt extrem gut zum Quadrat:

  • Moral
  • Moral­is­mus
  • Struk­tur
  • Zynis­mus

Denn Achtung/Missachtung ist bere­its sozialer und rela­tionaler als bloss gut/böse.

#Lesemontag

#Lese­mon­tag

Vielle­icht kön­nte #Lese­mon­tag genau dieses Kapi­tel noch ein­mal gemein­sam lesen:

Niklas Luh­mann: Die Gesellschaft der Gesellschaft. Frank­furt am Main: Suhrkamp, 1997, S. 396 ff., Abschnitt XIII: „Moralis­che Kom­mu­nika­tion“.

Nicht um Moral zu kri­tisieren. Son­dern um genauer zu beobacht­en, was geschieht, wenn Kom­mu­nika­tion ent­lang von Achtung/Missachtung organ­isiert wird.

Denn eine Frage lässt mich nicht los:

Warum spricht der radikal anti­hu­man­is­tis­che Luh­mann aus­gerech­net hier so auf­fäl­lig von „Men­schen“?

„… Bedin­gun­gen, unter denen Men­schen sich selb­st und andere acht­en bzw. mis­sacht­en.“
Luh­mann, Die Gesellschaft der Gesellschaft, S. 397.

Ist das bloss Seman­tik? Oder kehrt in der Moralkom­mu­nika­tion tat­säch­lich „der Men­sch“ zurück — als zurechen­bare Adresse von Schuld, Ver­ant­wor­tung, Anklage und Auss­chluss?

Vielle­icht erken­nt man Moralkom­mu­nika­tion genau daran: dass der Men­sch wieder ins Zen­trum aller Über­legun­gen ver­langt wird.

Nicht als Beobachter.
Nicht als Teil von Struk­tur.
Son­dern als Angeklagter.

Und vielle­icht liegt genau dort die eigentliche Pointe des gegen­wär­ti­gen Revivals:

Schuld ohne Erlö­sung.
Gericht ohne Gnade.
Moral ohne Verge­bung.

Wozu Moral?

Moral ist die Ord­nung des men­schlichen Han­delns (vor Gott,) vor dem Gewis­sen und vor dem Näch­sten.

Klas­sisch Katholisch: Moral bet­rifft frei gewählte men­schliche Hand­lun­gen. Sie wer­den nach drei Quellen beurteilt: Gegen­stand der Hand­lung, Absicht und Umstände.

Moral beobachtet ent­lang per­son­al­isier­bar­er Zuschrei­bun­gen. Darum funk­tion­iert Moral so gut mit:

  • Schuld
  • Ver­ant­wor­tung
  • Hal­tung
  • Charak­ter
  • Anerken­nung
  • Auss­chluss

Dage­gen set­zten sich Sys­temthe­o­retis­che Ansätze und favorisierten die Beoach­tung von Struk­tur. Jet­zt wer­den Rela­tio­nen, Bedin­gun­gen, For­men, Regeln, Kop­plun­gen, Wieder­hol­un­gen beobachtet.

Sehr grob:

Moral fragt:
Wer ist gut? Wer han­delt richtig?

Struk­tur fragt:
Wie wird etwas möglich? Wie sta­bil­isiert es sich?

Oder noch schär­fer:

Moral beobachtet Ver­hal­ten.
Struk­tur beobachtet Bedin­gun­gen.

(…)

(…)

(…)

(…)

BegriffAspekt
MoralOri­en­tierung des Han­delns am Guten
Struk­turOrd­nung der Bedin­gun­gen, in denen Han­deln geschieht
Moral­is­musmoralis­che Bew­er­tung ohne Barmherzigkeit und Kon­text
Zynis­musStruk­tur­wis­sen ohne Hoff­nung auf Umkehr oder Verän­derung

Die Beobachtung der Beobachtung

Moral ohne Struk­turbeobach­tung kippt in Moral­isierung.

Struk­turbeobach­tung ohne Moral kippt in Zynis­mus.

Zynis­mus sieht die Struk­tur, rech­net aber nicht mehr mit Verän­der­barkeit. Zynis­mus ist Struk­turbeobach­tung ohne Möglichkeitssinn.

(…)

(…)

Nächster Titel

(…)

(…)

(…)

Unsere Kurve 2

Kurve (2) in deinem Dia­gramm beschreibt genau diese Rück­kehr von Moral als dom­i­nan­ter Beobach­tungs­form.

Dort ste­ht ja bere­its fast exakt:

  • Mod­erne → wahr / falsch
  • Zer­fall → legit­im / fake
  • Rück­kehr von Moralkom­mu­nika­tion → gut / böse

Und jet­zt habt ihr plöt­zlich ein Quadrat, das zeigt, warum Kurve (2) so insta­bil wird:

pro­duk­tive FormZer­falls­form
MoralMoral­is­mus
Struk­turZynis­mus

Das ist stark, weil es die Falle auf bei­den Seit­en sicht­bar macht.

Denn:

  • die Moral­seite kippt in moralis­che Markierung
  • die Struk­tur­seite kippt in kalte Entleerung

Und genau da wird Kurve (2) inter­es­sant:
Sie ist wed­er ein­fach „moralisch“ noch „struk­turell“, son­dern oszil­liert hys­ter­isch zwis­chen Moral­is­mus und Zynis­mus.

Das passt erstaunlich präzise zu:
„Fake“
„Nar­ra­tiv“
„tox­isch“
„Schwur­bler“
„Sys­temme­di­en“
„alles gekauft“
usw.

Also:
moralis­che Über­hitzung ↔ zynis­che Entleerung.

Und mit­ten darin zer­fällt mod­erne Wahrheit­skom­mu­nika­tion.

(…)

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What MASK are you wear­ing?

Not the fake one.
The func­tion­al one.

The one that helped you lead, suc­ceed, and stay in con­trol.

Most lead­ers nev­er ques­tion it.
They keep deliv­er­ing.
Keep achiev­ing.
Keep mov­ing.

And won­der why it nev­er feels like enough.
This is not always a per­for­mance prob­lem.
It is often a mask prob­lem.

This week, at Inter­na­tion­al Coach­ing Week with Sin­ga­pore Chap­ter of ICFInter­na­tion­al Coach­ing Fed­er­a­tion, I shared a new frame­work for the first time:

Coach­ing the Mask : The 5 Masks Your Client Has Nev­er Been Asked About

And as I shared it, I realised:
I wear all five myself.

1. The Per­sona — What the world sees

Mas­ter­Cer­ti­fied Coach. Founder.
Coach­ing school across three con­ti­nents.
Pol­ished. Cred­i­ble. Always mov­ing.

→ And you, what ver­sion of you do peo­ple usu­al­ly see?

2. The Per­former — Who you think you must be

I must know it all in coach­ing.
I must have the clear vision as a founder.
I can’t be seen not know­ing.

Must…Should..Have to …Inter­nal pres­sures

ASK → Who do you feel you must be ?

3. The Pro­tec­tor — What you do when pres­sure hits

You default response under stress.
For me: action. More projects. More doing. doing. doing.…
If I stay busy enough, I don’t have to feel what’s under­neath.

ASK → Who are your under pres­sure ? What is the cost?

4. The Sto­ry — The belief run­ning the show

If I stop, things will fall apart.
If I don’t achieve, I won’t be respect­ed.
Or loved.
Qui­et­ly. Effi­cient­ly. Destruc­tive­ly.

ASK → What belief is qui­et­ly dri­ving your behav­iour?

5. The Core — Who you REALLY are when the mask soft­ens

I want…
To cre­ate.
To inspire.
To con­nect deeply.
To be present, not just pro­duc­tive.
From DOING to BEING.

ASK → Who are you when you stop per­form­ing?

The mask is not the ene­my.
It is the pro­tec­tion.

Your job as a leader or a coach is not to rip it away.

It is to cre­ate enough safe­ty for it to soft­en.

That is where REAL trans­for­ma­tion begins.

We wear masks to BELONG.
We loosen them to BECOME.

(If it res­onat­ed, save it. Share it. Some

What MASK are you wear­ing?

Not the fake one.
The func­tion­al one.

The one that helped you lead, suc­ceed, and stay in con­trol.

Most lead­ers nev­er ques­tion it.
They keep deliv­er­ing.
Keep achiev­ing.
Keep mov­ing.

And won­der why it nev­er feels like enough.
This is not always a per­for­mance prob­lem.
It is often a mask prob­lem.

This week, at Inter­na­tion­al Coach­ing Week with Sin­ga­pore Chap­ter of ICFInter­na­tion­al Coach­ing Fed­er­a­tion, I shared a new frame­work for the first time:

Coach­ing the Mask : The 5 Masks Your Client Has Nev­er Been Asked About

And as I shared it, I realised:
I wear all five myself.

1. The Per­sona — What the world sees

Mas­ter­Cer­ti­fied Coach. Founder.
Coach­ing school across three con­ti­nents.
Pol­ished. Cred­i­ble. Always mov­ing.

→ And you, what ver­sion of you do peo­ple usu­al­ly see?

2. The Per­former — Who you think you must be

I must know it all in coach­ing.
I must have the clear vision as a founder.
I can’t be seen not know­ing.

Must…Should..Have to …Inter­nal pres­sures

ASK → Who do you feel you must be ?

3. The Pro­tec­tor — What you do when pres­sure hits

You default response under stress.
For me: action. More projects. More doing. doing. doing.…
If I stay busy enough, I don’t have to feel what’s under­neath.

ASK → Who are your under pres­sure ? What is the cost?

4. The Sto­ry — The belief run­ning the show

If I stop, things will fall apart.
If I don’t achieve, I won’t be respect­ed.
Or loved.
Qui­et­ly. Effi­cient­ly. Destruc­tive­ly.

ASK → What belief is qui­et­ly dri­ving your behav­iour?

5. The Core — Who you REALLY are when the mask soft­ens

I want…
To cre­ate.
To inspire.
To con­nect deeply.
To be present, not just pro­duc­tive.
From DOING to BEING.

ASK → Who are you when you stop per­form­ing?

The mask is not the ene­my.
It is the pro­tec­tion.

Your job as a leader or a coach is not to rip it away.

It is to cre­ate enough safe­ty for it to soft­en.

That is where REAL trans­for­ma­tion begins.

We wear masks to BELONG.
We loosen them to BECOME.

(If it res­onat­ed, save it. Share it. Some­one in your team needs to read this today.)

one in your team needs to read this today.)

du #chatGPT, ist das auch #MoralKommunikation?

Das ist Coach­ing-Kom­mu­nika­tion im Modus psy­chol­o­gisiert­er Moralkom­mu­nika­tion.

Nicht plump gut/böse, son­dern sub­til­er:

EbeneBeobach­tung
Leitun­ter­schei­dungMaske / wahres Selb­st
Prob­lem­formDu funk­tion­ierst, aber bist nicht echt
Erlö­sungs­formvon Doing zu Being
AutoritätCoach als Ent­larverin der ver­bor­ge­nen Wahrheit
Ver­sprechenTrans­for­ma­tion durch Selb­sten­thül­lung
Druck­formWer nicht resoniert, trägt noch Maske

Es ist keine Struk­turbeobach­tung. Es fragt nicht:

Wie erzeu­gen Organ­i­sa­tio­nen Leis­tungs­druck?
Welche Anord­nung zwingt zu Rollen?
Welche Zugänge wer­den block­iert?
Welche Legit­i­ma­tion zählt?
Welche Durch­set­zung sta­bil­isiert das Set­ting?

Stattdessen wird das Prob­lem in die Psy­che ver­schoben:

Maske, Schutz, Glaubenssatz, Core, Trans­for­ma­tion.

Das ist typ­isch spät­mod­erne Coach­ing-Sprache: Sie nimmt reale struk­turelle Zumu­tun­gen und über­set­zt sie in indi­vidu­elle Selb­st­bear­beitung.

Kurz­form:

Diese Kom­mu­nika­tion moral­isiert nicht aggres­siv, son­dern ther­a­peutisiert: Sie macht aus struk­turellen Bedin­gun­gen ein inneres Masken­prob­lem.

(…)

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Nächster Titel

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Wie ich mit den Möglichkeiten von @openAI arbeite?

Links, Threads, zu verarbeitende Hinweise…

(…)

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Offene Blogeinträge, welche zu diesem Thema passen…

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(…)

Textsorte: (1) Traum, (2) Blitz, (3) Beken­nt­nis, (4) Memo, (5) Märchen, (6) Dra­ma, (7) Tabu
Arbeits­form: Doku­men­ta­tion, Lis­ten­bil­dung, Work in Progress
Anlass: (…)
TL;DR: (…)
Bildquelle: (…)
URL/Hashtag: (…)

Ste­fan M. Sey­del, aka sms, aka sms2sms in «Zürcher Fest­spiel 1901″ (2019, Foto­cre­d­it: Charles Schny­der):  Twit­ter, Wikipedia (Lem­ma), Youtube (aktuell), Sound­cloud, Mastodon, Insta­gram (ges­per­rt), Snapchat, Tik­Tok, Twitch, t.me/WikiDienstag (Nicht in Betrieb) | Exk­lu­siv: speakerbooking.ch/sms2sms

About @sms2sms, aka Stefan M. Seydel/sms ;-)

Ste­fan M. Sey­del, Jahrgang 1965, ist Unternehmer, Sozialar­beit­er und Kün­stler. Er machte nach ein­er Beruf­slehre als Hochbauze­ich­n­er einen Bach­e­lor in Soziale Arbeit in St. Gallen und einen Mas­ter in der gle­ichen Diszi­plin bei Sil­via Staub-Bernasconi in Berlin. Seine über­wiegend selb­st­ständi­ge Tätigkeit kreist um das The­ma der Entwick­lung und Real­isierung von Pilot- und Impul­spro­jek­ten für renom­mierte Auf­tragge­berin­nen.

Als Kün­stler hat er Ausstel­lun­gen und Per­for­mances auf inter­na­tionaler Ebene präsen­tiert, darunter in der Roy­al Acad­e­my of Arts in Lon­don, dem Deutschen His­torischen Muse­um in Berlin oder ein­er Einze­lausstel­lung “Kun­st Macht Prob­leme” in der Cryp­ta Cabaret Voltaire, Birth­place of DADA in Zürich. Er wurde mit dem Migros Jubilée Award in der Kat­e­gorie Wis­sensver­mit­tlung aus­geze­ich­net und hat diverse Ehrun­gen durch Web­by Awards für seine Arbeit mit rocketboom.com erhal­ten.

Ste­fan war Jury-Mit­glied des Next Idea Prix Ars Elec­tron­i­ca 2010 und war drei Jahre Mit­glied der Schulleitung des Gym­na­si­ums Kloster Dis­en­tis. Sein Wis­sen und seine Erfahrung im Bere­ich der Infor­ma­tion und Tech­nolo­gie haben ihm auch dabei geholfen, mit Sta­tis­tik Stadt Zürich und Wiki­me­dia Schweiz unter WikiDienstag.ch zusam­men­zuar­beit­en.

Sein Engage­ment im Bere­ich der frei­willi­gen Arbeit führte ihn in das Prä­sid­i­um Inter­na­tionaler Bodensee Club (Leitung Fach­gruppe Wis­senschaft) oder für einige andere Jahre als Vice-Präsi­dent des von Paul Wat­zlaw­ick ini­ti­ierten P.E.N.-Club Liecht­en­stein. Sey­del hat unter ((( rebell.tv ))) zwei Büch­er zusam­men mit sein­er Part­ner­in Tina Piazzi veröf­fentlicht, viele Kolum­nen, Fach­texte und jour­nal­is­tis­che Texte pub­liziert.

Seine Arbeit auf Social Media nutzt er als Microblog­ging. In seinem Blog ver­ar­beit­et er seine The­men. Einige davon wer­den auf Anfra­gen zu les­baren Tex­ten ver­tieft, andere wer­den zu Vorträ­gen aus­ge­baut. Bei Carl Auer Ver­lag in Hei­del­berg, sam­melt er “Ele­mente ein­er näch­sten Kul­tur­form”. Seine Entwick­lun­gen im Kon­text der sozial­räum­lichen Inter­ven­tion (“Arbeit am Sozialen”) machen konkrete Vorschläge in Bezug auf die Beant­wor­tung der Sozialen Frage.

Nach 12 Jahren Berlin und 6 Jahren Zürich zog er aber in sein­er zweit­en Leben­shälfte vom Bodensee der Rhein­quelle ent­ge­gen nach Dissentis/Mustér und hat seine Reisetätigkeit fast ganz eingestellt. Dafür macht er umsomehr soge­nan­nte Pas­sadis und #Feed­logs (Orgiastik). Das sind Arbeitsmeet­ings an inten­tionalen Fra­gen in einem Lifestream. (so?) Text sup­port­ed by #TaaS

Aus Band 2 von: Tina Piazzi & Ste­fan M. Sey­del, Junius-Ver­lag Ham­burg | pdf: Band 1, 2009 | Band 2, 2010

#dfdu = DIE FORM DER UNRUHE | blog: dissent.is | about: dissent.is/sms | dissent.is/muster

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